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14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher29 randomisierte Studien mit 2569 Teilnehmenden; das Verzerrungsrisiko war in 18 Studien hoch und in 11 unklar. Gegenüber keiner Behandlung waren die Leukozytenzahl (mittlere Differenz 1,77 mal 10 hoch 9 je Liter) und das Hämoglobin (1,33 Gramm je Liter) höher, jeweils aus einzelnen kleinen Studien mit niedriger Vertrauenswürdigkeit. Die Autorinnen und Autoren schließen, Moxibustion könne die hämatologischen und gastrointestinalen Nebenwirkungen möglicherweise mindern; die Belege seien nicht schlüssig, Nutzen und Risiken liessen sich nicht ausschliessen.nachher29 randomisierte Studien mit 2569 Teilnehmenden; das Verzerrungsrisiko war in 18 Studien hoch und in 11 unklar, und die Daten ließen sich nur selten zusammenfassen. Gegenüber keiner Behandlung waren die Leukozytenzahl (mittlere Differenz 1,77 mal 10 hoch 9 je Liter) und das Hämoglobin (1,33 Gramm je Liter) höher, jeweils aus einzelnen kleinen Studien mit niedriger Vertrauenswürdigkeit; für einen Effekt auf die Leukopenie fand sich kein Beleg, die Immunwerte waren uneinheitlich. Zusätzlich zur konventionellen Behandlung sei Moxibustion mit niedriger Vertrauenswürdigkeit mit weniger Übelkeit und Erbrechen (7 Studien, 801 Teilnehmende), höherer Lebensqualität (3 Studien, 134 Teilnehmende), höheren Leukozyten und höherem Hämoglobin verbunden gewesen, ohne Unterschied bei den Thrombozyten; eine Studie gegen Scheinmoxibustion (50 Teilnehmende) sowie eine Studie (90 Teilnehmende) und zwei Studien (235 Teilnehmende) gegen konventionelle Arzneimittel legten mit niedriger Vertrauenswürdigkeit ebenfalls günstigere Blutwerte nahe, die Studie gegen Scheinmoxibustion auch eine bessere Lebensqualität und weniger Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die meisten Studien berichteten nicht über unerwünschte Wirkungen wie Verbrennungen oder allergische Reaktionen. Die Autorinnen und Autoren schließen, begrenzte Belege niedriger Vertrauenswürdigkeit legten nahe, dass Moxibustion die hämatologischen und gastrointestinalen Nebenwirkungen möglicherweise mindern und die Lebensqualität verbessern könne; die Belege seien nicht schlüssig, Nutzen und Risiken ließen sich nicht ausschließen, und hochwertige Studien, die unerwünschte Wirkungen berichten, seien nötig. Die Wiedergabe ließ den Satz aus, dass die meisten Studien unerwünschte Wirkungen wie Verbrennungen oder allergische Reaktionen nicht berichteten, ebenso den Schlusssatz zum Bedarf hochwertiger Studien mit Angaben zu unerwünschten Wirkungen und die Vergleiche jenseits von „keine Behandlung“, und schrieb „liessen“ und „ausschliessen“ ohne ß.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherRandomisierte, einfach verblindete Studie mit einer einzigen Rhythmischen Massage gegenüber einer Scheinmassage und einer Ruhephase. Nach Anpassung an Ausgangsunterschiede fanden sich weder beim Wohlbefinden noch beim Speichelcortisol statistisch bedeutsame Unterschiede zwischen den Gruppen; 82 Prozent der Massierten beschrieben die Anwendung als entspannend, gegenüber 42 Prozent in der Scheingruppe. Die Autorinnen und Autoren halten das Potenzial der Methode für noch nicht belegt.nachherRandomisierte, einfach verblindete Studie mit 118 gesunden Erwachsenen (mittleres Alter 25,2 Jahre): eine einzige Rhythmische Massage mit neutralem Öl oder mit Aromaöl gegenüber einer Scheinmassage, jeweils nach einem experimentellen Stresstest. Beim Wohlbefinden fanden sich nach Anpassung an Ausgangsunterschiede keine statistisch bedeutsamen Unterschiede zwischen Massage- und Scheingruppe, auch nicht zwischen den beiden Massagegruppen, und das Speichelcortisol unterschied sich im Verlauf nicht statistisch bedeutsam zwischen den drei Gruppen; in der Nachbefragung beschrieben alle Teilnehmenden der Aromaöl-Gruppe und 82 Prozent der Gruppe mit neutralem Öl die Anwendung als entspannend, gegenüber 42 Prozent in der Scheingruppe. Die Autorinnen und Autoren schreiben, der fehlende Effekt könne an der methodischen Komplexität der Massageforschung liegen, besonders am scheinkontrollierten Design mit nur einer einzigen Anwendung; Umfeld, Erwartungen und die Interaktion zwischen Teilnehmenden und Behandelnden schienen eine Rolle zu spielen, die zu prüfen sei. Das Potenzial der Methode halten sie für noch nicht belegt. Die Wiedergabe nannte eine Ruhephase als Kontrollbedingung, die es nicht gab, bezog die 82 Prozent auf alle Massierten statt auf die Gruppe mit neutralem Öl und ließ die Erklärungen der Schlussfolgerung für den fehlenden Effekt aus.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherNeun randomisierte Studien mit 833 und sieben nicht randomisierte Studien mit 2831 Teilnehmerinnen. Die Lebensqualität verbesserte sich in den randomisierten Studien um eine standardisierte Mittelwertdifferenz von 0,61 (moderate Vertrauenswürdigkeit) und in den retrospektiven Studien um 0,46 (sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit). Das Verzerrungsrisiko lag bei den randomisierten Studien zwischen niedrig und hoch, bei allen nicht randomisierten Studien bei schwerwiegend.nachherNeun randomisierte Studien mit 833 und sieben nicht randomisierte Studien mit 2831 Teilnehmerinnen, Suche bis Januar 2023. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Vorher-nachher-Änderung der Lebensqualität unter Mistelextrakten als Zusatz zur konventionellen Behandlung habe gegenüber den Kontrollgruppen in den randomisierten Studien einer standardisierten Mittelwertdifferenz von 0,61 entsprochen (moderate Vertrauenswürdigkeit) und in den retrospektiven nicht randomisierten Studien 0,46 (sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit). Das Verzerrungsrisiko lag bei den randomisierten Studien zwischen niedrig und hoch, bei allen nicht randomisierten Studien bei schwerwiegend. Die Ergebnisse deuteten auf einen klinisch relevanten, mittelgroßen Effekt auf die Lebensqualität hin, der auf immunmodulierenden Wirkungen der Mistelextrakte während der Chemotherapie beruhen könne; zu den Einschränkungen der Belege gehöre das Verzerrungsrisiko, das vor allem durch die schwierige Verblindung entstehe, und weitere randomisierte Studien und Versorgungsdaten müssten das Ergebnis bestätigen, besonders bei neoadjuvanter Chemotherapie und bei Überlebenden von Brustkrebs. Die Wiedergabe ließ die Schlussfolgerung der Übersicht (mittelgroßer Effekt, Einschränkung durch das Verzerrungsrisiko, Bestätigungsbedarf) aus und nannte den Vergleich mit den Kontrollgruppen nicht.
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher21 randomisierte Studien mit 1612 Teilnehmenden. Gegenüber Kontrollbehandlungen zeigte Tuina eine stärkere Schmerzlinderung (standardisierte Mittelwertdifferenz -1,06) und eine bessere Funktion (-1,17), beides mit niedriger Vertrauenswürdigkeit der Belege nach GRADE; bei der Muskelfunktion und bei schweren unerwünschten Ereignissen fand sich kein Unterschied. Die Autorinnen und Autoren verlangen standardisierte Behandlungsprotokolle und strenger geplante Studien.nachher21 randomisierte Studien mit 1612 Teilnehmenden, Suche bis April 2025. Die Autorinnen und Autoren schreiben, gegenüber Kontrollbehandlungen habe Tuina eine stärkere Schmerzlinderung (standardisierte Mittelwertdifferenz -1,06), eine bessere Funktion (-1,17) und eine überlegene klinische Wirksamkeit (Odds Ratio 3,84) gezeigt, alles mit niedriger Vertrauenswürdigkeit der Belege nach GRADE; bei der Muskelfunktion (sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit) und bei schweren unerwünschten Ereignissen habe sich kein signifikanter Unterschied gefunden. Ihr Schluss: Tuina behandle den chronischen unspezifischen Kreuzschmerz wirksam mit erheblicher Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung, ohne signifikante Wirkung auf die Muskelfunktion; künftige Arbeiten sollten standardisierte Behandlungsprotokolle und strenger geplante Studien erwägen, um klinische Empfehlungen zu stützen. Die Wiedergabe ließ das Ergebnis zur klinischen Wirksamkeit und den Schlusssatz der Zusammenfassung aus und stellte die Ergebnisse in den Indikativ.
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher20 randomisierte Studien mit 2674 Teilnehmenden, davon sechs mit niedrigem Verzerrungsrisiko. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege niedriger bis sehr niedriger Qualität dafür, dass die spinale Manipulation bei akutem Kreuzschmerz nicht wirksamer ist als unwirksame Vergleichsbehandlungen, Scheinmanipulation oder als Zusatz zu einer anderen Behandlung; gegenüber anderen empfohlenen Therapien zeigte sich ebenfalls kein Unterschied. Ihr Schluss: Die Entscheidung für eine Überweisung sollte sich nach Kosten, Vorlieben von Patientin und Behandelnden und der Sicherheit im Vergleich zu anderen Behandlungen richten.nachher20 randomisierte Studien mit 2674 Teilnehmenden, davon sechs mit niedrigem Verzerrungsrisiko; untersucht wurde die spinale Manipulation und Mobilisation als Handgriff, gleich ob von Chiropraktikern, Manualtherapeuten oder Osteopathen ausgeführt. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege niedriger bis sehr niedriger Qualität dafür, dass die spinale Manipulation bei akutem Kreuzschmerz nicht wirksamer sei als unwirksame Vergleichsbehandlungen, Scheinmanipulation oder als Zusatz zu einer anderen Behandlung; gegenüber anderen empfohlenen Therapien scheine sie ebenfalls nicht besser zu sein (Belege sehr niedriger bis moderater Qualität), mit Ausnahme von Belegen niedriger Qualität aus einer Studie für einen kurzfristigen, moderat klinisch relevanten Effekt auf den Schmerz gegenüber unwirksamen Behandlungen und von Belegen niedriger Qualität für einen ebensolchen Effekt auf die Funktion als Zusatzbehandlung. Je Vergleich, Zielkriterium und Zeitpunkt gab es höchstens drei Studien; die Bewertung sei dadurch begrenzt, und künftige Forschung werde diese Schätzungen wahrscheinlich erheblich verändern. Ihr Schluss: Die Entscheidung für eine Überweisung sollte sich nach Kosten, Vorlieben von Patientin und Behandelnden und der Sicherheit im Vergleich zu anderen Behandlungen richten; künftige Studien sollten bestimmte Untergruppen untersuchen und eine ökonomische Bewertung einschließen. Die Wiedergabe ließ die Sätze der Schlussfolgerung zur Begrenzung durch die kleine Studienzahl, zur erwarteten Wirkung künftiger Forschung auf die Schätzungen und zum Forschungsbedarf aus und gab „appears to be no better“ als festen Befund wieder.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherZwölf Studien mit 2349 Teilnehmenden. In zwei grossen Studien gegen Routineversorgung erreichten deutlich mehr Behandelte eine Halbierung der Kopfschmerzhäufigkeit (48 gegenüber 19 Prozent und 45 gegenüber 4 Prozent; moderate Qualität). Gegenüber Scheinakupunktur halbierte sich die Häufigkeit bei 51 gegenüber 43 Prozent (relatives Risiko 1,3; moderate Qualität); gegenüber Physiotherapie, Massage oder Übungen fand keine Studie eine Überlegenheit der Akupunktur. Die Autorinnen und Autoren schliessen, Akupunktur sei bei häufigem episodischem oder chronischem Spannungskopfschmerz wirksam, weitere Vergleichsstudien seien nötig.nachherZwölf Studien mit 2349 Teilnehmenden. In zwei großen Studien gegen Routineversorgung erreichten deutlich mehr Behandelte mindestens eine Halbierung der Kopfschmerzhäufigkeit (48 gegenüber 19 Prozent und 45 gegenüber 4 Prozent; moderate Qualität); die beiden Studien unterschieden sich aber deutlich in Ausgangshäufigkeit und Versorgung der Kontrollgruppen, und Langzeitwirkungen über vier Monate hinaus wurden nicht untersucht. Gegenüber Scheinakupunktur erreichten 51 gegenüber 43 Prozent mindestens eine Halbierung der Häufigkeit (relatives Risiko 1,3; moderate Qualität); Abbrüche wegen unerwünschter Wirkungen waren selten (1 von 420 mit Akupunktur, 0 von 343 mit Scheinakupunktur), unerwünschte Wirkungen berichteten 17 Prozent mit Akupunktur gegenüber 12 Prozent mit Scheinakupunktur (drei Studien; niedrige Qualität). Gegenüber Physiotherapie, Massage oder Übungen fand keine der vier Studien (niedrige bis moderate Qualität, hohes Verzerrungsrisiko, unzureichend berichtet) eine signifikante Überlegenheit der Akupunktur, bei manchen Zielkriterien lagen die Ergebnisse leicht zugunsten der Vergleichsbehandlung; zu unerwünschten Wirkungen berichteten diese Studien nichts. Die Qualität der Belege war insgesamt moderat oder niedrig, vor allem wegen fehlender Verblindung und schwankender Effektgrößen. Die Autorinnen und Autoren schließen, die verfügbaren Ergebnisse legten nahe, dass Akupunktur bei häufigem episodischem oder chronischem Spannungskopfschmerz wirksam sei; weitere Studien, besonders im Vergleich mit anderen Behandlungsmöglichkeiten, seien nötig. Die Wiedergabe ließ die Sätze der Ergebnisse zu Abbrüchen und unerwünschten Wirkungen sowie die Einschränkungen (keine Langzeitdaten, Qualität der Belege) aus, gab „suggest“ als feste Aussage und „keine signifikante Überlegenheit“ als „keine Überlegenheit“ wieder und schrieb „schliessen“ und „grossen“ ohne ß.
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher22 Studien mit 4985 Teilnehmenden. Gegenüber keiner Akupunktur berichten die Autorinnen und Autoren eine moderate Verringerung der Kopfschmerzhäufigkeit nach der Behandlung (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,56; moderate Qualität), gegenüber Scheinakupunktur eine kleine, aber statistisch signifikante (-0,18); nach der Behandlung halbierte sich die Häufigkeit bei 50 Prozent mit echter und 41 Prozent mit Scheinakupunktur. Gegenüber medikamentöser Prophylaxe war Akupunktur nach der Behandlung überlegen (-0,25), im weiteren Verlauf nicht mehr signifikant; die Behandelten brachen seltener wegen unerwünschter Wirkungen ab.nachher22 Studien mit 4985 Teilnehmenden. Gegenüber keiner Akupunktur berichten die Autorinnen und Autoren eine moderate Verringerung der Kopfschmerzhäufigkeit nach der Behandlung (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,56; moderate Qualität), gegenüber Scheinakupunktur eine kleine, aber statistisch signifikante (-0,18), anders als in der Vorfassung; nach der Behandlung habe sich die Häufigkeit bei 50 Prozent mit echter und 41 Prozent mit Scheinakupunktur mindestens halbiert, und Abbrüche wegen unerwünschter Wirkungen sowie berichtete unerwünschte Wirkungen hätten sich zwischen echter und Scheinakupunktur nicht signifikant unterschieden. Gegenüber medikamentöser Prophylaxe sei Akupunktur nach der Behandlung überlegen gewesen (-0,25), im weiteren Verlauf nicht mehr signifikant; sie sei damit möglicherweise mindestens ähnlich wirksam wie die medikamentöse Prophylaxe, und die Behandelten hätten seltener wegen unerwünschter Wirkungen abgebrochen und seltener unerwünschte Wirkungen berichtet. Akupunktur könne als Behandlungsoption für Patientinnen und Patienten gelten, die zu dieser Behandlung bereit sind; wie für andere Migränebehandlungen fehlten Langzeitstudien von mehr als einem Jahr Dauer. Die Wiedergabe ließ die beiden letzten Sätze der Schlussfolgerung (Behandlungsoption für Patientinnen und Patienten, die sie wünschen; fehlende Langzeitstudien über ein Jahr) und die Sicherheitsaussage gegenüber Scheinakupunktur aus.
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher20 randomisierte Studien mit 2349 Patientinnen und Patienten, Verzerrungsrisiko insgesamt hoch. Gegenüber keiner Intervention senkte Qigong den systolischen Blutdruck um 17,40 mmHg und den diastolischen um 10,15 mmHg; gegenüber Ausdauertraining war es beim systolischen Wert unterlegen, gegenüber Blutdrucksenkern ohne signifikanten Unterschied beim systolischen und mit Vorteil beim diastolischen Wert. Die Autorinnen und Autoren halten Qigong für eine wirksame Therapie bei Bluthochdruck, verlangen aber strenger geplante Studien mit Langzeitbeobachtung und harten klinischen Endpunkten. Schwere unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet.nachher20 randomisierte Studien mit 2349 Patientinnen und Patienten, Verzerrungsrisiko insgesamt hoch. Die Autorinnen und Autoren schreiben, gegenüber keiner Intervention habe Qigong den systolischen Blutdruck um 17,40 mmHg und den diastolischen um 10,15 mmHg gesenkt; gegenüber Bewegungstraining sei es beim systolischen Wert unterlegen gewesen, beim diastolischen ohne signifikanten Unterschied; gegenüber Blutdrucksenkern habe es den systolischen Wert klinisch bedeutsam, aber nicht signifikant gesenkt und beim diastolischen Wert wirksamer geschienen; zusätzlich zu Blutdrucksenkern habe es beide Werte signifikant stärker gesenkt als Blutdrucksenker allein (systolisch um 11,99, diastolisch um 5,28 mmHg). Die Metaanalyse lege nahe, dass Qigong eine wirksame Therapie bei Bluthochdruck sei; zur Bestätigung seien aber strenger geplante randomisierte Studien mit Langzeitbeobachtung und harten klinischen Endpunkten nötig. Schwere unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet. Die Wiedergabe engte „exercise“ auf Ausdauertraining ein, ließ den Vergleich beim diastolischen Wert und die Aussage zu Qigong zusätzlich zu Blutdrucksenkern aus und gab „legt nahe“ als feste Bewertung wieder.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Suche ergab 77 Treffer, von denen nur eine Studie die Einschlusskriterien erfüllte – eine explorative Machbarkeitsstudie mit 30 Patientinnen und Patienten. Die Autorinnen und Autoren stellen einen erheblichen Mangel an hochwertigen randomisierten Studien zur Kneipp-Therapie als Gesamtkonzept oder zu ihren einzelnen Säulen fest; die identifizierten Studien litten unter kleinen Stichproben, unzureichenden Kontrollgruppen und fehlender Verblindung. Ihr Schluss: Der Kneipp-Medizin fehle eine belastbare wissenschaftliche Bestätigung aus hochwertigen randomisierten Studien.nachherDie Suche ergab 77 Treffer, von denen nur eine Studie die Einschlusskriterien erfüllte – eine explorative Machbarkeitsstudie mit 30 Patientinnen und Patienten. Die Autorinnen und Autoren stellen einen erheblichen Mangel an hochwertigen randomisierten Studien zur Kneipp-Therapie als Gesamtkonzept oder zu ihren einzelnen Säulen fest; die identifizierten Studien litten oft unter kleinen Stichproben, unzureichenden Kontrollgruppen und fehlender Verblindung, und Anfragen bei Kneipp-Einrichtungen hätten Einblicke in Lehre und Werbung, aber keine belastbare wissenschaftliche Dokumentation ergeben. Ihr Schluss: Trotz ihrer historischen und kulturellen Bedeutung fehle der Kneipp-Medizin eine belastbare wissenschaftliche Bestätigung aus hochwertigen randomisierten Studien, die ihre Wirksamkeit als umfassender therapeutischer Ansatz belegen könnte; ihre heutige Bedeutung scheine deshalb vor allem in traditionellen, Wellness- und kommerziellen Zusammenhängen zu wurzeln und nicht in evidenzbasierter Gesundheitsversorgung und medizinischer Praxis. Die Wiedergabe ließ den zweiten Satz der Schlussfolgerung aus, wonach die heutige Bedeutung der Kneipp-Medizin vor allem in traditionellen, Wellness- und kommerziellen Zusammenhängen wurzele, und verkürzte den ersten.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine dreiarmige multizentrische randomisierte Studie (Yoga, Heileurythmie, konventionelle Physiotherapie) über acht Wochen mit 274 ausgewerteten Teilnehmenden. Beim Hauptzielkriterium, der körperlichen Beeinträchtigung (RMDQ), und bei allen Nebenzielkriterien unterschieden sich die drei Gruppen nicht signifikant; in allen Gruppen nahm die Beeinträchtigung vergleichbar ab, ohne die Schwelle klinischer Bedeutsamkeit zu erreichen. Nur für die psychische Komponente des SF-12 berichten die Autorinnen und Autoren in explorativen Modellen einen grösseren Nutzen der Heileurythmie. Alle Interventionen waren sicher.nachherEine dreiarmige multizentrische randomisierte Studie (Yoga, Heileurythmie, konventionelle Physiotherapie) über acht Wochen mit 274 ausgewerteten Teilnehmenden. Beim Hauptzielkriterium, der körperlichen Beeinträchtigung (RMDQ), und bei allen Nebenzielkriterien unterschieden sich die drei Gruppen nicht signifikant; in allen Gruppen nahm die Beeinträchtigung vergleichbar ab, ohne die Schwelle klinischer Bedeutsamkeit zu erreichen, Schmerzstärke und schmerzbedingte Belästigung nahmen ab und die Lebensqualität nahm zu. Nur für die psychische Komponente des SF-12 berichten die Autorinnen und Autoren in explorativen Modellen einen größeren Nutzen der Heileurythmie gegenüber Physiotherapie und Yoga; innerhalb der Gruppen verbesserte sich dieser Wert nur bei Yoga und Heileurythmie. Alle Interventionen waren sicher. Die Autorinnen und Autoren schließen, gegenüber der konventionellen Physiotherapie führten Heileurythmie und Yoga zu vergleichbaren Besserungen; die Effektstärken innerhalb der Gruppen seien aber klein bis moderat gewesen und hätten bei der körperlichen Beeinträchtigung keine klinische Bedeutsamkeit erreicht. Die Wiedergabe schrieb „grösseren“ ohne ß und ließ die Sätze zu Schmerz und Lebensqualität in allen Gruppen, zur Innergruppenanalyse des SF-12 und zu den kleinen bis moderaten Effektstärken aus.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Übersicht fand acht Veröffentlichungen: vier zur prospektiven Kohortenstudie AMOS ohne Kontrollgruppe, zwei explorative Vorher-nachher-Studien ohne Kontrollgruppe, eine prospektive nicht randomisierte Vergleichsstudie und eine deskriptive Studie mit Kontrollgruppe; die methodische Qualität reichte von schlecht bis gut, die Stichproben von 5 bis 898. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Studien beschrieben meist positive Effekte mit klinisch relevanten Effektstärken, Heileurythmie werde fast immer zusätzlich und nicht allein eingesetzt, und gut durchgeführte kontrollierte Studien seien dringend zu empfehlen.nachherDie Übersicht fand acht Veröffentlichungen: vier zur prospektiven Kohortenstudie AMOS ohne Kontrollgruppe, zwei explorative Vorher-nachher-Studien ohne Kontrollgruppe, eine prospektive nicht randomisierte Vergleichsstudie und eine deskriptive Studie mit Kontrollgruppe; die methodische Qualität reichte von schlecht bis gut, die Stichproben von 5 bis 898. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Studien beschrieben meist positive Effekte mit klinisch relevanten Effektstärken, Heileurythmie werde in den meisten Studien zusätzlich und nicht allein eingesetzt; Indikationen, Studiendesigns und Begleitbehandlungen seien recht heterogen gewesen. Trotzdem könne Heileurythmie als möglicherweise relevante Zusatzbehandlung in einem Therapiekonzept gelten, ihre spezifische Bedeutung bleibe aber zu klären; gut durchgeführte kontrollierte Studien seien dringend zu empfehlen. Die Wiedergabe ließ die Sätze der Schlussfolgerung zur Heterogenität der Studien und zur noch zu klärenden spezifischen Bedeutung der Heileurythmie aus und gab „in den meisten Studien“ als „fast immer“ wieder.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherSystematische Übersicht mit Metaanalyse randomisierter Studien, Suche bis zum 20. Dezember 2024. Die Autorinnen und Autoren berichten eine signifikante Verringerung der Schmerzstärke durch Schröpfen (standardisierte Mittelwertdifferenz -1,17; moderate Qualität; hohe Heterogenität, I² 94 Prozent), aber keine Verbesserung der funktionellen Einschränkung und der psychischen Gesundheit. Sie schliessen, Schröpfen könne Schmerzen unmittelbar lindern, Funktion und psychische Gesundheit aber nicht messbar verbessern.nachherSystematische Übersicht mit Metaanalyse randomisierter Studien, Suche bis zum 20. Dezember 2024; die Zusammenfassung der Übersicht nennt die Zahl der eingeschlossenen Studien nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten eine signifikante Verringerung der Schmerzstärke durch Schröpfen (standardisierte Mittelwertdifferenz -1,17; moderate Qualität; I² 94 Prozent), aber keine Verbesserung der funktionellen Einschränkung und der psychischen Gesundheit. Sie schließen, Schröpfen könne Schmerzen unmittelbar lindern, Funktion und psychische Gesundheit aber nicht signifikant verbessern. Die Wiedergabe schrieb „schliessen“ ohne ß, gab „nicht signifikant“ als „nicht messbar“ wieder und nannte eine „hohe Heterogenität“, die die Zusammenfassung der Übersicht nicht wertet, sondern nur als I² 94 Prozent beziffert.
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher30 randomisierte Studien mit 12.461 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, trotz der vergleichsweise grossen Zahl an Studien bestehe weiter Unsicherheit über die Wirkung einer mediterranen Ernährungsweise auf klinische Endpunkte und Risikofaktoren; für die Primärprävention sei die Qualität der Belege für bescheidene Vorteile bei Risikofaktoren niedrig oder moderat (unter anderem eine Senkung des systolischen Blutdrucks um rund 3 mmHg), für die Sekundärprävention seien die Belege spärlich. In der PREDIMED-Studie sank die Zahl der Schlaganfälle von 24 auf 14 je 1000 Teilnehmende.nachher30 randomisierte Studien mit 12.461 Teilnehmenden, dazu sieben laufende Studien. Die Autorinnen und Autoren schreiben, trotz der vergleichsweise großen Zahl an Studien bestehe weiter Unsicherheit über die Wirkung einer mediterranen Ernährungsweise auf klinische Endpunkte und Risikofaktoren, in der Primär- wie in der Sekundärprävention; für die Primärprävention sei die Qualität der Belege für bescheidene Vorteile bei Risikofaktoren niedrig oder moderat (unter anderem eine Senkung des systolischen Blutdrucks um 2,99 mmHg), wobei eine kleine Zahl von Studien geringfügige Schäden berichtet habe (zwei Studien: unerwünschte Ereignisse fehlten oder waren geringfügig); für die Sekundärprävention seien die Belege spärlich, und die laufenden Studien könnten künftig mehr Gewissheit bringen. Die PREDIMED-Studie (7747 Teilnehmende) sei wegen Bedenken zur Randomisierung an zwei von elf Zentren zurückgezogen und neu ausgewertet worden; Belege niedriger Qualität zeigten gegenüber einer fettarmen Ernährung wenig oder keine Wirkung auf die kardiovaskuläre und die Gesamtsterblichkeit, die Zahl der Schlaganfälle sei aber von 24 auf 14 je 1000 Teilnehmende gesunken (moderate Qualität). In der Sekundärprävention habe die Lyon Diet Heart Study (605 Patienten) mit Belegen niedriger Qualität eine Verringerung der kardiovaskulären und der Gesamtsterblichkeit gezeigt. Die Wiedergabe ließ den Sicherheitsteil der Schlussfolgerung (wenige Studien berichteten geringfügige Schäden) und den Satz zu den laufenden Studien aus, nannte von der PREDIMED-Studie nur die Schlaganfallzahl ohne Rückzug, Neuauswertung und fehlende Wirkung auf die Sterblichkeit und schrieb „grossen“ ohne ß.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Aktualisierung von 2026 schloss 73 randomisierte Studien mit mindestens 4985 Teilnehmenden ein. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Bewegung könne depressive Symptome gegenüber einer Kontrollintervention moderat verringern (57 Studien; standardisierte Mittelwertdifferenz -0,67; niedrige Vertrauenswürdigkeit); in den sieben methodisch robusten Studien sei der Effekt kleiner gewesen. Gegenüber Psychotherapie und Arzneimitteln fanden sie wahrscheinlich wenig bis keinen Unterschied; Langzeitdaten seien selten.nachherDie Aktualisierung von 2026 schloss 73 randomisierte Studien mit mindestens 4985 Teilnehmenden ein, 35 davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Bewegung könne depressive Symptome gegenüber einer Kontrollintervention moderat verringern (57 Studien, 2189 Teilnehmende; standardisierte Mittelwertdifferenz -0,67; niedrige Vertrauenswürdigkeit); in den sieben methodisch robusten Studien sei der Effekt kleiner gewesen, und die 35 neuen Studien hätten die Schätzung des Nutzens kaum verändert. Gegenüber Psychotherapie fanden sie wahrscheinlich wenig bis keinen Unterschied (10 Studien, 414 Teilnehmende; moderate Vertrauenswürdigkeit), gegenüber Arzneimitteln möglicherweise wenig bis keinen Unterschied (5 Studien, 330 Teilnehmende; niedrige Vertrauenswürdigkeit); dieser Schluss beruhe aber auf wenigen kleinen Studien. Langzeitdaten seien selten und sehr unsicher, und viele Studien seien von mehreren Verzerrungsquellen betroffen. Unerwünschte Ereignisse seien in keinem Vergleich häufig gewesen, umfassten aber Verletzungen des Bewegungsapparats und Depression bei den Übenden sowie Durchfall, sexuelle Funktionsstörungen und Erschöpfung unter Sertralin. Weitere Forschung solle sich auf bessere Studienqualität, auf die Frage, welche Merkmale der Bewegung für welche Menschen wirken, und auf gesundheitliche Chancengleichheit richten. Die Wiedergabe ließ die Einschränkung aus, dass der Vergleich mit Psychotherapie und Arzneimitteln auf wenigen kleinen Studien beruht, gab für Arzneimittel „may“ als „wahrscheinlich“ wieder und ließ die Sätze zu unerwünschten Ereignissen, zur Wirkung der 35 neuen Studien auf die Schätzung und zum Forschungsbedarf aus.
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher19 randomisierte und 14 nicht randomisierte kontrollierte Studien zu zwölf Arzneimitteln und drei nicht-medikamentösen Verfahren mit 2952 Patientinnen und Patienten. Für das Kombinationspräparat Rumalaya berichten die Autorinnen und Autoren grosse Effekte über Placebo bei Schmerz und Gesamtbesserung, für Shunti-Guduchi mit Glucosamin vergleichbare Effekte; für Boswellia serrata, Lepidium sativum und nicht-medikamentöse Verfahren wie ayurvedische Massage, Dampftherapie und Einlauf fanden sie keine gegen methodische Verzerrung gesicherten Effekte. Schwere unerwünschte Ereignisse traten in keiner Studie auf.nachher19 randomisierte und 14 nicht randomisierte kontrollierte Studien zu zwölf Arzneimitteln und drei nicht-medikamentösen Verfahren mit 2952 Patientinnen und Patienten. Für das Kombinationspräparat Rumalaya berichten die Autorinnen und Autoren große Effekte über Placebo bei Schmerz und Gesamtbesserung, für Shunti-Guduchi gebe es einige Belege für mit Glucosamin vergleichbare Effekte bei Schmerz und Funktion, und für RA-11, Reosto und Siriraj Wattana seien auf Grundlage je einer einzelnen Studie positive Effekte gefunden worden; für Boswellia serrata, Lepidium sativum, eine Boswellia-serrata-haltige Mehrkomponentenzubereitung, Nirgundi Taila, Panchatikta Ghrita Guggulu und Rhumayog sowie für nicht-medikamentöse Verfahren wie ayurvedische Massage, Dampftherapie und Einlauf fanden sie keine gegen methodische Verzerrung gesicherten Effekte. Schwere unerwünschte Ereignisse traten in keiner Studie auf. Rumalaya und Shunti-Guduchi schienen nach diesen Daten sichere und wirksame Arzneimittel zu sein; die klinische Forschung zu Ayurveda unterliege jedoch mehreren Einschränkungen, und gut geplante, gut durchgeführte und gut veröffentlichte Studien seien nötig, um die Belege zu verbessern. Die Wiedergabe ließ die drei Schlusssätze der Zusammenfassung (Rumalaya und Shunti-Guduchi schienen sicher und wirksam; Einschränkungen der Ayurveda-Forschung; Bedarf besserer Studien) und die Einzelstudienbefunde zu RA-11, Reosto und Siriraj Wattana aus und schrieb „grosse“ ohne ß.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherSechs Studien zu Kräutermischungen und eine zur Ayurveda-Behandlung als Gesamtsystem mit 354 Teilnehmenden, alle mit Typ-2-Diabetes, Behandlungsdauer drei bis sechs Monate. Die Autorinnen und Autoren berichten signifikante Senkungen von HbA1c oder Nüchternblutzucker für Diabecon, Inolter und Cogent DB, keine für Pancreas tonic und Hyponidd. Wegen methodischer Mängel und kleiner Stichproben könnten sie keine sicheren Schlüsse zur Wirksamkeit ziehen und sähen derzeit keine ausreichende Grundlage für eine Empfehlung in der Routineversorgung.nachherSechs Studien zu Kräutermischungen und eine zur Ayurveda-Behandlung als Gesamtsystem mit 354 Teilnehmenden, alle Erwachsene mit Typ-2-Diabetes, Behandlungsdauer drei bis sechs Monate. Die Autorinnen und Autoren berichten gegenüber Placebo oder keiner zusätzlichen Behandlung signifikante Senkungen von HbA1c oder Nüchternblutzucker für Diabecon, Inolter und Cogent DB, keine für Pancreas tonic und Hyponidd; die Studie zum Gesamtsystem habe dazu keine Werte geliefert, und keine Studie habe Folgeerkrankungen des Diabetes oder Todesfälle untersucht. Als unerwünschte Wirkungen seien eine Arzneimittelüberempfindlichkeit (eine Studie, ein Patient), eine Unterzuckerung ohne schweren Verlauf (eine Studie, ein Teilnehmer) und Magen-Darm-Beschwerden in einer Studie (1 von 20 gegenüber 0 von 20) berichtet worden, keine Todesfälle und keine Nieren-, Blut- oder Leberschäden. Wegen methodischer Mängel und kleiner Stichproben könnten sie keine sicheren Schlüsse zur Wirksamkeit ziehen; obwohl keine bedeutsamen unerwünschten Ereignisse berichtet worden seien, sähen sie derzeit keine ausreichende Grundlage für eine Empfehlung in der Routineversorgung, und weitere Studien seien nötig. Die Wiedergabe ließ den Sicherheitsteil der Schlussfolgerung (keine bedeutsamen unerwünschten Ereignisse berichtet) samt den berichteten unerwünschten Wirkungen und den Satz zum Bedarf weiterer Studien aus.
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher29 Studien mit 5489 Patientinnen und Patienten, 18 Vergleiche mit Placebo und 17 mit synthetischen Standard-Antidepressiva. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die geprüften Hypericum-Extrakte seien bei Major Depression dem Placebo überlegen, ähnlich wirksam wie Standard-Antidepressiva und hätten weniger Nebenwirkungen als diese. Studien aus deutschsprachigen Ländern berichteten günstigere Ergebnisse, was die Auslegung erschwere.nachher29 Studien mit 5489 Patientinnen und Patienten, 18 Vergleiche mit Placebo und 17 mit synthetischen Standard-Antidepressiva. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die verfügbaren Belege legten nahe, dass die geprüften Hypericum-Extrakte bei Major Depression dem Placebo überlegen, ähnlich wirksam wie Standard-Antidepressiva seien und weniger Nebenwirkungen als diese hätten; Abbrüche wegen unerwünschter Wirkungen seien unter Hypericum seltener gewesen als unter älteren Antidepressiva (Odds Ratio 0,24) und unter SSRI (Odds Ratio 0,53). Die placebokontrollierten Studien seien ausgeprägt heterogen gewesen: In neun größeren Studien habe das Verhältnis der Ansprechraten gegenüber Placebo 1,28 betragen, in neun kleineren 1,87. Studien aus deutschsprachigen Ländern berichteten günstigere Ergebnisse; dieser Zusammenhang von Herkunftsland und Präzision der Studien mit der Effektgröße erschwere die Auslegung. Die Wiedergabe ließ den Vorbehalt „die verfügbaren Belege legen nahe“ aus und nannte von den zwei Zusammenhängen, die laut Schlussfolgerung die Auslegung erschweren, nur das Herkunftsland, nicht die Präzision der Studien.
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher24 doppelblinde Studien mit 4631 Teilnehmenden und 33 Vergleichen von Echinacea-Zubereitungen gegen Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, für die Behandlung von Erkältungen sei kein Nutzen von Echinacea-Produkten gezeigt worden; möglich sei ein schwacher Nutzen einzelner Produkte, denn die Vorbeugungsstudien zeigten durchgängig positive, aber nicht signifikante Trends von fraglicher klinischer Bedeutung. Keiner der zwölf Vorbeugungsvergleiche fand einen statistisch signifikanten Unterschied.nachher24 doppelblinde Studien mit 4631 Teilnehmenden und 33 Vergleichen von Echinacea-Zubereitungen gegen Placebo; zehn Studien mit 13 Vergleichen untersuchten die Vorbeugung, 15 Studien mit 20 Vergleichen die Behandlung. Die Autorinnen und Autoren schreiben, für die Behandlung von Erkältungen sei kein Nutzen von Echinacea-Produkten gezeigt worden; möglich sei ein schwacher Nutzen einzelner Produkte, denn die Vorbeugungsstudien zeigten durchgängig positive, aber nicht signifikante Trends von fraglicher klinischer Bedeutung. Keiner der zwölf Vorbeugungsvergleiche, die die Zahl der Teilnehmenden mit mindestens einer Erkältung berichteten, fand einen statistisch signifikanten Unterschied; eine nachträgliche Zusammenfassung dieser Ergebnisse lege aber eine relative Risikominderung von 10 bis 20 Prozent nahe. Die Zahl der Teilnehmenden, die die Studie abbrachen oder unerwünschte Wirkungen berichteten, habe sich zwischen Echinacea und Placebo weder in den Vorbeugungs- noch in den Behandlungsstudien signifikant unterschieden; in den Vorbeugungsstudien habe es aber einen Trend zu mehr Abbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse in den Echinacea-Gruppen gegeben. Die Wiedergabe ließ die Sätze der Ergebnisse zu Abbrüchen und unerwünschten Wirkungen aus und nannte die zwölf Vorbeugungsvergleiche, ohne zu sagen, dass es die zwölf von 13 mit berichteter Erkältungszahl waren.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie fünfte Aktualisierung der Übersicht schloss 50 Studien mit 8857 Teilnehmenden ein. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Cranberry-Produkte verringerten mit moderater Vertrauenswürdigkeit das Risiko symptomatischer, kulturell bestätigter Harnwegsinfektionen (26 Studien, 6211 Teilnehmende; relatives Risiko 0,70) – bei Frauen mit wiederkehrenden Infektionen, bei Kindern und bei Menschen mit erhöhter Anfälligkeit nach einem Eingriff. Bei älteren Menschen in Einrichtungen, bei Schwangeren und bei Erwachsenen mit neuromuskulärer Blasenentleerungsstörung gebe es dagegen wahrscheinlich wenig oder keinen Nutzen.nachherDie fünfte Aktualisierung der Übersicht schloss 50 Studien mit 8857 Teilnehmenden ein, 26 davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Cranberry-Produkte verringerten mit moderater Vertrauenswürdigkeit das Risiko symptomatischer, kulturell bestätigter Harnwegsinfektionen (Metaanalyse über 26 Studien mit 6211 Teilnehmenden; relatives Risiko 0,70); nach Behandlungsanlass aufgeteilt verringerten sie das Risiko wahrscheinlich bei Frauen mit wiederkehrenden Infektionen (8 Studien, 1555 Teilnehmende), bei Kindern (5 Studien, 504 Teilnehmende) und bei Menschen mit erhöhter Anfälligkeit nach einem Eingriff (6 Studien, 1434 Teilnehmende), und die Daten stützten die Anwendung in diesen drei Gruppen. Bei älteren Menschen in Einrichtungen, bei Schwangeren und bei Erwachsenen mit neuromuskulärer Blasenentleerungsstörung gebe es dagegen möglicherweise wenig oder keinen Nutzen; die derzeit verfügbaren Belege stützten die Anwendung dort nicht. Gegenüber Antibiotika machten Cranberry-Produkte möglicherweise wenig oder keinen Unterschied (2 Studien, 385 Teilnehmende), gegenüber Probiotika verringerten sie das Risiko möglicherweise (3 Studien, 215 Teilnehmende); ob Saft und Tabletten oder verschiedene Dosen der Proanthocyanidine sich in der Wirksamkeit unterschieden, sei wegen sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit unklar. Die Zahl der Teilnehmenden mit Magen-Darm-Nebenwirkungen unterscheide sich wahrscheinlich nicht zwischen Cranberry-Produkten und Placebo oder keiner Behandlung (10 Studien, 2166 Teilnehmende; relatives Risiko 1,33; moderate Vertrauenswürdigkeit). Die Wiedergabe bezog die Zahlen der Gesamtanalyse auf die drei Untergruppen, ließ die Aussage der Ergebnisse zu Magen-Darm-Nebenwirkungen und den Schlusssatz aus, dass die Belege die Anwendung bei älteren Menschen, Schwangeren und Blasenentleerungsstörung nicht stützen, und gab „may be little or no benefit“ als „wahrscheinlich“ wieder.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine prospektive randomisierte kontrollierte Studie mit 36 Patientinnen und Patienten: Neuraltherapie zusätzlich zu Ruhigstellung und Daumenschiene gegen Ruhigstellung und Schiene allein. Beide Gruppen besserten sich nach einem und nach zwölf Monaten. Die Schmerzwerte lagen in der Neuraltherapie-Gruppe nach einem und nach zwölf Monaten signifikant unter dem Ausgangswert, der Handfunktionsindex nach einem Monat unter dem der Kontrollgruppe; nach zwölf Monaten unterschieden sich die Gruppen darin nicht mehr. Unerwünschte Wirkungen traten nicht auf.nachherEine prospektive randomisierte kontrollierte Studie mit 36 Patientinnen und Patienten: Neuraltherapie zusätzlich zu Ruhigstellung und Daumenschiene gegen Ruhigstellung und Schiene allein. Beide Gruppen besserten sich nach einem und nach zwölf Monaten. Die Schmerzwerte lagen in der Neuraltherapie-Gruppe nach einem und nach zwölf Monaten signifikant unter dem Ausgangswert, der Handfunktionsindex nach einem Monat unter dem der Kontrollgruppe; nach zwölf Monaten unterschieden sich die Gruppen darin nicht mehr signifikant. Unerwünschte Wirkungen traten nicht auf. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Neuraltherapie scheine bei Tendovaginitis de Quervain Schmerzen zu lindern und die Handfunktion zu verbessern. Die Wiedergabe ließ den Schlusssatz der Studie aus, die Neuraltherapie scheine Schmerzen zu lindern und die Handfunktion zu verbessern.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEin systematisches Scoping Review über 129 Arbeiten zur therapeutischen Anwendung niedrig dosierter Lokalanästhetika: 49 klinische Studien, 71 Beobachtungsstudien und neun systematische Übersichten. Die häufigste Indikation war die Behandlung chronischer Schmerzen (72,86 Prozent), gefolgt von akuten Schmerzen (13,17 Prozent). Die Autorinnen und Autoren berichten insgesamt günstige Ergebnisse für Schmerz sowie für Angst- und Depressionsskalen und halten grössere, gut geplante randomisierte Studien mit Langzeitbeobachtung für unerlässlich, um Wirksamkeit und Sicherheit zu belegen. Ein Scoping Review ordnet die Literatur; einen Effekt errechnet es nicht.nachherEin systematisches Scoping Review über 129 Arbeiten zur therapeutischen Anwendung niedrig dosierter Lokalanästhetika: 49 klinische Studien, 71 Beobachtungsstudien und neun systematische Übersichten. Die häufigste Indikation war die Behandlung chronischer Schmerzen (72,86 Prozent), gefolgt von akuten Schmerzen (13,17 Prozent); 13,95 Prozent betrafen Indikationen ohne Schmerzbezug. Die Autorinnen und Autoren berichten für niedrig dosierte, kurz wirksame Lokalanästhetika insgesamt günstige Ergebnisse für Schmerz sowie für Angst- und Depressionsskalen und halten größere, gut geplante randomisierte Studien mit Langzeitbeobachtung für unerlässlich, um die berichteten Wirkungen auf Wirksamkeit und Sicherheit zu belegen. Ein Scoping Review ordnet die Literatur; einen Effekt errechnet es nicht. Die Wiedergabe schrieb „grössere“ ohne ß und ließ aus, dass die günstigen Ergebnisse für kurz wirksame Lokalanästhetika berichtet wurden und 13,95 Prozent der Indikationen keinen Schmerzbezug hatten.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherZwei chinesische randomisierte Studien mit 158 Frauen; keine verglich mit Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, chinesische Arzneimittel nach einer Laparoskopie könnten einen mit Gestrinon vergleichbaren Nutzen bei weniger Nebenwirkungen haben, und oral zusammen mit einem Kräuter-Einlauf gegeben könnten sie Regelschmerzen stärker lindern und Adnexbefunde stärker verkleinern als Danazol; für eine genaue Einschätzung sei strengere Forschung nötig.nachherZwei chinesische randomisierte Studien mit 158 Frauen; keine verglich mit Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, chinesische Arzneimittel nach einer Laparoskopie könnten einen mit Gestrinon vergleichbaren Nutzen bei weniger Nebenwirkungen haben; oral gegebene chinesische Arzneimittel könnten insgesamt besser wirken als Danazol, und oral zusammen mit einem Kräuter-Einlauf gegeben könnten sie Regelschmerzen stärker lindern und Adnexbefunde stärker verkleinern als Danazol; für eine genaue Einschätzung sei strengere Forschung nötig. Die Wiedergabe ließ den Satz der Schlussfolgerung aus, oral gegebene chinesische Arzneimittel könnten insgesamt besser wirken als Danazol.
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher47 Studien mit 3581 Teilnehmenden zu 18 Arzneimitteln der chinesischen Pharmakopöe oder der chinesischen Liste unentbehrlicher Arzneimittel, alle in China durchgeführt. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege moderater bis sehr niedriger Qualität für Nutzen und Schaden; Berichterstattung und Methodik seien insgesamt schlecht gewesen, insbesondere fehlten Angaben zur Randomisierung und zur Verblindung, und keine der seit 2007 veröffentlichten Studien folgte den CONSORT-Empfehlungen für pflanzliche Arzneimittel. Einen Gesamteffekt errechneten sie wegen der Heterogenität nicht; drei Präparate (NaoMaiTai, NaoXinTong, TongXinLuo) nannten sie als vorrangig weiter zu untersuchen.nachher47 Studien mit 3581 Teilnehmenden zu 18 der 29 in Frage kommenden Arzneimittel der chinesischen Pharmakopöe oder der chinesischen Liste unentbehrlicher Arzneimittel, alle in China durchgeführt. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege moderater bis sehr niedriger Qualität für Nutzen und Schaden; Berichterstattung und Methodik seien insgesamt schlecht gewesen, insbesondere hätten Angaben zur Randomisierung gefehlt, Teilnehmende und Ergebnisbeurteilende seien nicht verblindet gewesen, unerwünschte Ereignisse seien unvollständig berichtet worden, und keine der 30 seit 2007 veröffentlichten Studien habe die CONSORT-Empfehlungen für pflanzliche Arzneimittel befolgt; die methodischen Mängel müssten durch besser durchgeführte und berichtete Studien behoben werden. Einen Gesamteffekt errechneten sie wegen der Heterogenität nicht; sieben Arzneimittel hätten jeweils möglicherweise großen Nutzen gezeigt, und drei Präparate (NaoMaiTai, NaoXinTong, TongXinLuo) nannten sie als vorrangig weiter zu untersuchen. Zwei davon (NaoMaiTai und TongXinLuo) hätten gegenüber keiner Behandlung ein um 5 Prozent oder mehr erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse gezeigt, die Qualität dieser Belege sei aber schlecht. Die Wiedergabe ließ die unvollständige Berichterstattung unerwünschter Ereignisse, das erhöhte Risiko unerwünschter Ereignisse bei NaoMaiTai und TongXinLuo und den Satz der Schlussfolgerung zum Bedarf besser durchgeführter Studien aus und gab die fehlende Verblindung als fehlende Angabe zur Verblindung wieder.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Fassung von 2023 schloss 13 Studien mit 2181 Frauen ein, sechs davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Moxibustion zusätzlich zur üblichen Versorgung verringere wahrscheinlich die Wahrscheinlichkeit einer Nicht-Schädellage bei der Geburt (7 Studien, 1152 Frauen; relatives Risiko 0,87; moderate Vertrauenswürdigkeit) und wahrscheinlich den Einsatz von Oxytocin, habe auf die Kaiserschnittrate aber wahrscheinlich wenig bis keinen Einfluss; ob die Notwendigkeit einer äusseren Wendung sinkt, sei sehr unsicher. Unerwünschte Wirkungen seien in den meisten Studien unzureichend berichtet worden.nachherDie Fassung von 2023 schloss 13 Studien mit 2181 Frauen ein, sechs davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Moxibustion zusätzlich zur üblichen Versorgung verringere wahrscheinlich die Wahrscheinlichkeit einer Nicht-Schädellage bei der Geburt (7 Studien, 1152 Frauen; relatives Risiko 0,87; moderate Vertrauenswürdigkeit) und nach einer einzelnen Studie (260 Frauen; moderate Vertrauenswürdigkeit) wahrscheinlich den Einsatz von Oxytocin vor oder während der Geburt, habe auf die Kaiserschnittrate aber wahrscheinlich wenig bis keinen Einfluss; ob die Notwendigkeit einer äußeren Wendung sinkt, sei sehr unsicher, und unsicher seien auch die Wirkungen auf einen vorzeitigen Blasensprung und auf einen Nabelschnurblut-pH unter 7,1. Unerwünschte Wirkungen seien in den meisten Studien unzureichend berichtet worden; ob Moxibustion zusätzlich zur üblichen Versorgung unerwünschte Ereignisse (Übelkeit, unangenehmer Geruch, Bauchschmerzen, Gebärmutterkontraktionen) häufiger mache, sei sehr unsicher, weil nur eine Studie mit 122 Frauen auswertbare Daten geliefert habe (sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit). Die Wiedergabe ließ den Satz der Schlussfolgerung zu vorzeitigem Blasensprung und Nabelschnurblut-pH aus, nannte nicht, dass die Oxytocin-Aussage auf einer einzelnen Studie beruht, ließ die Aussage der Ergebnisse zu unerwünschten Ereignissen aus und schrieb „äusseren“ ohne ß.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherUntersucht wurden Manipulation und Mobilisation der Halswirbelsäule und der Brustwirbelsäule, nicht der Beruf. 51 Studien mit 2920 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, für die Manipulation der Brustwirbelsäule gegenüber einer Kontrolle lasse sich Unterstützung finden, während die Ergebnisse für Manipulation und Mobilisation der Halswirbelsäule gegenüber einer Kontrolle wenige und uneinheitlich seien; eine Publikationsverzerrung lasse sich nicht ausschließen. Manipulation und Mobilisation zeigten untereinander ähnliche Ergebnisse. Ihr Schluss nennt ausdrücklich das Risiko: Da für die Manipulation seltene, aber schwerwiegende unerwünschte Ereignisse bestehen, sei weitere hochwertige Forschung nötig, um Behandelnde bei ihrer Wahl zu leiten.nachherUntersucht wurden Manipulation und Mobilisation der Halswirbelsäule und der Brustwirbelsäule, nicht der Beruf. 51 Studien mit 2920 Teilnehmenden; eine Suchaktualisierung vom Juni 2015 sei noch nicht eingearbeitet. Die Autorinnen und Autoren schreiben, für die Manipulation der Brustwirbelsäule gegenüber einer Kontrolle lasse sich bei Nackenschmerz, Funktion und Lebensqualität Unterstützung finden, während die Ergebnisse für Manipulation und Mobilisation der Halswirbelsäule gegenüber einer Kontrolle wenige und uneinheitlich seien; eine Publikationsverzerrung lasse sich nicht ausschließen, und es sei Forschung nötig, die gegen verschiedene Verzerrungen geschützt sei. Die Befunde legten nahe, dass Manipulation und Mobilisation bei jedem Zielkriterium in der unmittelbaren, kurz- und mittelfristigen Nachbeobachtung ähnliche Ergebnisse zeigten. Mehrere Sitzungen der Manipulation der Halswirbelsäule könnten unmittelbar, mittel- und langfristig eine bessere Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung bringen als bestimmte Medikamente. Ihr Schluss nennt ausdrücklich das Risiko: Da für die Manipulation das Risiko seltener, aber schwerwiegender unerwünschter Ereignisse bestehe, sei weitere hochwertige Forschung nötig, die sich auf die Mobilisation richte und Mobilisation oder Manipulation mit anderen Behandlungsmöglichkeiten vergleiche, um Behandelnde bei ihrer Wahl zu leiten. Die Wiedergabe ließ zwei Sätze der Schlussfolgerung aus (Forschungsbedarf mit Schutz gegen Verzerrungen; mehrere Sitzungen der Manipulation der Halswirbelsäule könnten besser wirken als bestimmte Medikamente) und gab „Findings suggest“ als feste Aussage wieder.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherUntersucht wurde die Wirbelsäulenmanipulation (spinal manipulative therapy), also der Eingriff, den die Chiropraktik ausführt, und nicht der Beruf. 76 randomisierte Studien mit 11.866 Teilnehmenden, davon 50 neu gegenüber der Fassung von 2011. Die Autorinnen und Autoren schreiben, gegenüber einer Scheinbehandlung könne die Manipulation zu einer kleinen Verbesserung des Schmerzes und einer mittleren Verbesserung der Funktion führen; gegenüber keiner Behandlung zu einer mittleren Verbesserung des Schmerzes und einer großen der Funktion; gegenüber anderen konservativen Behandlungen zu wenig oder keinem Unterschied beim Schmerz und einer kleinen Verbesserung der Funktion. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde als niedrig bis sehr niedrig eingestuft. Unerwünschte Wirkungen berichteten weniger als die Hälfte der Studien; genannt wurden Muskelkater, Steifheit und ein vorübergehender Anstieg der Schmerzen, schwere Komplikationen in keiner der Studien. Ihr Schluss: Weitere Studien in derselben Machart werden weder die Belege noch das Vertrauen in sie stärken. Drei der acht Autoren arbeiten in eigener Praxis als Chiropraktoren; das steht in der Interessenerklärung der Übersicht.nachherUntersucht wurde die Wirbelsäulenmanipulation (spinal manipulative therapy), also der Eingriff, den die Chiropraktik ausführt, und nicht der Beruf. 76 randomisierte Studien mit 11.866 Teilnehmenden, davon 50 neu gegenüber der Fassung von 2011. Die Autorinnen und Autoren schreiben, gegenüber einer Scheinbehandlung könne die Manipulation zu einer kleinen Verbesserung des Schmerzes und einer mittleren Verbesserung der Funktion führen; gegenüber keiner Behandlung zu einer mittleren Verbesserung des Schmerzes und einer großen der Funktion; gegenüber anderen konservativen Behandlungen zu wenig oder keinem Unterschied beim Schmerz und einer kleinen Verbesserung der Funktion. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde als niedrig bis sehr niedrig eingestuft, vor allem, weil die Wirkung in Studien mit unterschiedlichen Umfeldern und Bevölkerungsgruppen sowie mit unterschiedlichen Manipulationstechniken, Dosierungen und Behandlungshäufigkeiten untersucht worden sei; die Effekte gegenüber anderen konservativen Behandlungen seien wegen der erheblichen statistischen Heterogenität, für die es keine klare Erklärung gebe, mit Vorsicht zu deuten. Unerwünschte Wirkungen berichteten weniger als die Hälfte der Studien (47 Prozent), zwölf davon systematisch; genannt wurden Muskelkater, Steifheit und ein vorübergehender Anstieg der Schmerzen, schwere Komplikationen in keiner der Studien. Zu den unerwünschten Wirkungen der Manipulation seien die Belege sehr unsicher. Ihr Schluss: Weitere Studien in derselben Machart würden weder die Belege noch das Vertrauen in sie stärken. Drei der acht Autoren arbeiten in eigener Praxis als Chiropraktoren; das steht in der Interessenerklärung der Übersicht. Die Wiedergabe ließ den Satz aus, dass die Belege zu den unerwünschten Wirkungen sehr unsicher seien, sowie die Begründung der Schlussfolgerung für die niedrige bis sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit und den Vorbehalt wegen der Heterogenität.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine systematische Suche in allgemeinen Datenbanken (Cochrane Library, PubMed, OVID) und in Datenbanken der Komplementärmedizin (CAMbase, CAM-QUEST, Anthromedics), dazu eine Handsuche in anthroposophischen Handbüchern. Von 157 Arbeiten, die den Suchkriterien entsprachen, blieben eine retrospektive Studie und fünf Erfahrungsberichte; eine kontrollierte klinische Studie war nicht darunter. Genannt werden unter anderem Aconitum, Apis, Bryonia, Hepar sulfuris, Lavendel, Pyrit, Sambucus und Spongia, bei sachgerechter Anwendung ohne berichtete unerwünschte Wirkungen. Die Autorinnen und Autoren schließen, dass klinische Studien zur Wirksamkeit spärlich sind und Therapiestrategien erst entwickelt und überprüft werden müssen. Der Befund ist damit eine Aussage über die Studienlage und nicht über eine Wirkung: Eine systematische Übersicht, die keine kontrollierte Studie findet, belegt weder Nutzen noch Schaden.nachherEine systematische Suche in allgemeinen Datenbanken (Cochrane Library, PubMed, OVID) und in Datenbanken der Komplementärmedizin (CAMbase, CAM-QUEST, Anthromedics), dazu eine Handsuche in anthroposophischen Handbüchern. Von 157 Arbeiten, die den Suchkriterien entsprachen, blieben eine retrospektive Studie und fünf Erfahrungsberichte; eine kontrollierte klinische Studie war nicht darunter. Genannt werden unter anderem Aconitum, Apis, Bryonia, Hepar sulfuris, Lavendel, Pyrit, Sambucus und Spongia, bei sachgerechter Anwendung ohne berichtete unerwünschte Wirkungen. Die Autorinnen und Autoren schließen, die anthroposophische Medizin halte ein breites Spektrum an Mitteln für die Behandlung des Pseudokrupps bei Kindern bereit, insbesondere Aconitum, Bryonia und Spongia würden häufig empfohlen; klinische Studien zur Wirksamkeit seien jedoch spärlich, weshalb Therapiestrategien erst entwickelt und überprüft werden müssten. Der Befund ist damit eine Aussage über die Studienlage und nicht über eine Wirkung: Eine systematische Übersicht, die keine kontrollierte Studie findet, belegt weder Nutzen noch Schaden. Die Wiedergabe ließ den ersten Satz der Schlussfolgerung (breites Spektrum an Mitteln) und die Nennung der häufig empfohlenen Mittel Aconitum, Bryonia und Spongia aus.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDieselbe Arbeitsgruppe, dieselbe Methode, andere Indikation: klinische Studien von 1990 bis 2023 aus vier Datenbanken. Eingeschlossen wurden 23 Studien, davon 19 zur europäischen/westlichen Phytotherapie und vier zu Arzneimitteln der anthroposophischen Medizin. Neun Studien ausreichender Qualität berichteten günstige Wirkungen auf Asthmasymptome, Lungenfunktion und immunologische Kennwerte. Wie viele dieser neun aus der anthroposophischen Medizin stammen, sagt die Zusammenfassung nicht; als Beispiel nennt sie Nigella sativa (Schwarzkümmel), also ein Mittel der Phytotherapie. Die Übersicht schließt mit dem Satz, dass weitere strenge Studien nötig sind, um eine evidenzbasierte Empfehlung für eine Zusatzbehandlung geben zu können.nachherDieselbe Arbeitsgruppe, dieselbe Methode, andere Indikation: klinische Studien von 1990 bis 2023 aus vier Datenbanken und zusätzlichen Literaturverzeichnissen. Eingeschlossen wurden 23 Studien, davon 19 zur europäischen/westlichen Phytotherapie und vier zu Arzneimitteln der anthroposophischen Medizin. Neun Studien ausreichender Qualität berichteten günstige Wirkungen auf Asthmasymptome, Lungenfunktion und immunologische Kennwerte. Wie viele dieser neun aus der anthroposophischen Medizin stammen, sagt die Zusammenfassung nicht; als Beispiel nennt sie Nigella sativa (Schwarzkümmel), also ein Mittel der Phytotherapie. In den Studien, die über Sicherheit berichteten, wurden die Mittel als sicher angesehen. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Übersicht weise auf mehrere Arzneimittel der Phytotherapie und der anthroposophischen Medizin hin, die bei Asthma bronchiale nützlich sein könnten und sicher zu sein schienen; weitere strenge Studien seien jedoch nötig, um eine evidenzbasierte Empfehlung für eine Zusatzbehandlung geben zu können. Die Wiedergabe ließ den Satz der Ergebnisse zur Sicherheit und den ersten Satz der Schlussfolgerung (möglicher Nutzen und anscheinende Sicherheit mehrerer Mittel) aus.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine systematische Übersicht über klinische Studien von Januar 1990 bis März 2023 in vier Datenbanken. Eingeschlossen wurden 14 Studien, davon 11 zur europäischen/westlichen Phytotherapie und drei zu Arzneimitteln der anthroposophischen Medizin; etwa die Hälfte der Studien wurde als von ausreichender Qualität bewertet. Für ein Kombinationspräparat aus Citrus limonis (Zitrone) und Cydonia oblonga (Quitte) berichtet die Übersicht günstige immunologische und klinische Wirkungen. Die Schlussfolgerung nennt genau zwei Präparate als „vielversprechende Möglichkeiten“ – eines aus der Phytotherapie und eines aus der anthroposophischen Medizin. Die in Studien ausreichender Qualität untersuchten Mittel wurden als sicher beurteilt. Das ist der bisher deutlichste positive Befund zu einem einzelnen anthroposophischen Arzneimittel; er gilt für dieses Präparat und diese Indikation und nicht für die Therapierichtung.nachherEine systematische Übersicht über klinische Studien von Januar 1990 bis März 2023 in vier Datenbanken. Eingeschlossen wurden 14 Studien, davon 11 zur europäischen/westlichen Phytotherapie und drei zu Arzneimitteln der anthroposophischen Medizin; etwa die Hälfte der Studien wurde als von ausreichender Qualität bewertet. Am häufigsten untersucht war die Pestwurz (Petasites hybridus) mit günstigen Wirkungen auf immunologische Parameter, Beschwerden und Nasenatmung; für ein Kombinationspräparat aus Citrus limonis (Zitrone) und Cydonia oblonga (Quitte) berichtet die Übersicht ebenfalls günstige immunologische und klinische Wirkungen. Die Schlussfolgerung hebt genau zwei pflanzliche Präparate hervor – eines aus der Phytotherapie und eines aus der anthroposophischen Medizin –, die „vielversprechende Möglichkeiten“ zu sein schienen; welches der beiden das anthroposophische ist, sagt die Zusammenfassung der Übersicht nicht ausdrücklich; da die Pestwurz ein Mittel der Phytotherapie ist, bleibt das Präparat aus Zitrone und Quitte. Die in Studien ausreichender Qualität untersuchten Mittel wurden als sicher beurteilt. Das ist der bisher deutlichste positive Befund zu einem einzelnen anthroposophischen Arzneimittel; er gilt für dieses Präparat und diese Indikation und nicht für die Therapierichtung. Die Wiedergabe ließ den Vorbehalt „erscheinen“ der Schlussfolgerung und das zweite hervorgehobene Präparat (Pestwurz) aus und machte die Zuordnung des Zitrone-Quitte-Präparats zur anthroposophischen Medizin nicht als Folgerung kenntlich.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Übersicht schloss fünf randomisierte kontrollierte Studien mit 448 Betroffenen ein. Aus drei davon errechnet sie für Tuina allein eine unmittelbare Senkung des Schmerzwertes gegenüber einer Traktion der Halswirbelsäule, aus zwei weiteren einen Vorteil von Tuina zusätzlich zur Traktion gegenüber der Traktion allein. Unerwünschte Wirkungen wurden nicht berichtet. Die Autorinnen und Autoren stufen die Evidenz, die diese Ergebnisse trägt, selbst als sehr niedrig bis niedrig ein und nennen die unterstützende Evidenz „allgemein schwach“; gemessen wurde nur die UNMITTELBARE Wirkung, eine Nachbeobachtung fordern sie ausdrücklich für künftige Studien.nachherDie Übersicht schloss fünf randomisierte kontrollierte Studien mit 448 Betroffenen ein. Aus drei davon errechnet sie für Tuina allein eine unmittelbare Senkung des Schmerzwertes gegenüber einer Traktion der Halswirbelsäule, aus zwei weiteren einen Vorteil von Tuina zusätzlich zur Traktion gegenüber der Traktion allein. Unerwünschte Wirkungen wurden nicht berichtet. Die Autorinnen und Autoren stufen die Evidenz, die diese Ergebnisse trägt, selbst als sehr niedrig bis niedrig ein. Ihr Schluss: Tuina allein oder zusätzlich zur Traktion könne Betroffenen mit zervikaler Radikulopathie helfen, die unterstützende Evidenz erscheine aber „allgemein schwach“; gemessen wurde nur die UNMITTELBARE Wirkung, und für künftige Studien fordern sie ausdrücklich ein niedriges Verzerrungsrisiko und eine angemessene Nachbeobachtung. Die Wiedergabe ließ die abgeschwächte Nutzenaussage der Schlussfolgerung (Tuina könne helfen) und das für künftige Studien geforderte niedrige Verzerrungsrisiko aus.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie an vier deutschen Einrichtungen mit 151 Teilnehmenden (77 Ayurveda, 74 konventionelle Versorgung), je 15 Behandlungen über zwölf Wochen. Hauptzielkriterium war die Änderung des WOMAC-Index nach zwölf Wochen; sie fiel in der Ayurveda-Gruppe deutlicher aus (mittlere Änderung 61,0 gegenüber 32,0), der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch bedeutsam und die Effektstärke klinisch bedeutsam (Cohens d 0,68). Die Wirkung hielt bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten an. Die Studie war OFFEN, also weder für die Behandelten noch für die Behandelnden verblindet, und verglich zwei Bündel von Massnahmen; die Autorinnen und Autoren fordern selbst weitere Studien, um die Grösse des Effekts zu bestätigen und die Rolle der einzelnen Bestandteile und unspezifischer Wirkungen zu klären. Eine systematische Übersicht zu den manuellen Ayurveda-Verfahren, die die HEK-Satzung nennt (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), liegt nicht vor.nachherEine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie an vier deutschen Einrichtungen mit 151 Teilnehmenden (77 Ayurveda, 74 konventionelle Versorgung), je 15 Behandlungen über zwölf Wochen. Hauptzielkriterium war die Änderung des WOMAC-Index nach zwölf Wochen; sie fiel in der Ayurveda-Gruppe deutlicher aus (mittlere Änderung 61,0 gegenüber 32,0), der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch bedeutsam und die Effektstärke klinisch bedeutsam (Cohens d 0,68). Für alle Nebenzielkriterien zeigten sich nach zwölf Wochen ähnliche Tendenzen. Die Wirkung hielt bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten an. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Ergebnisse legten nahe, dass die ayurvedische Behandlung die Symptome der Kniearthrose verringere. Die Studie war OFFEN, also weder für die Behandelten noch für die Behandelnden verblindet, und verglich zwei Bündel von Maßnahmen; die Autorinnen und Autoren fordern selbst weitere Studien, um die Größe des Effekts zu bestätigen und die Rolle der einzelnen Bestandteile und unspezifischer Wirkungen zu klären. Eine systematische Übersicht zu den manuellen Ayurveda-Verfahren, die die HEK-Satzung nennt (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), liegt nicht vor. Die Wiedergabe schrieb „Massnahmen“ und „Grösse“ ohne ß und ließ den ersten Satz der Schlussfolgerung aus, dass die Ergebnisse einen Nutzen der ayurvedischen Behandlung nahelegten.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Metaanalyse wertet elf Studien mit 921 Teilnehmenden aus; fünf davon stuft sie als mit geringem Verzerrungsrisiko ein, sechs als von annehmbarer Qualität. Für das Ende der Behandlungsphase nach zwei bis acht Wochen berichtet sie eine deutliche Schmerzlinderung auf hoher Evidenzstufe. NACH der Behandlung verliert sich der Effekt: nach einem Monat und nach drei bis sechs Monaten fand sie keinen Unterschied mehr. Für den chronischen und den nicht-spezifischen chronischen Kreuzschmerz fand sie auf mittlerer bis niedriger Evidenzstufe KEINE Linderung. Trockenes Schröpfen zeigte keinen, blutiges Schröpfen einen Effekt. Die Heterogenität der Studien nennt sie hoch.nachherDie Metaanalyse wertet elf Studien mit 921 Teilnehmenden aus; fünf davon stuft sie als mit geringem Verzerrungsrisiko ein, sechs als von annehmbarer Qualität. Für das Ende der Behandlungsphase nach zwei bis acht Wochen berichtet sie eine statistisch signifikante Schmerzlinderung auf hoher Evidenzstufe. NACH der Behandlung fand sie keine fortdauernde Schmerzlinderung, weder nach einem Monat noch nach drei bis sechs Monaten. Für den chronischen und den nicht-spezifischen chronischen Kreuzschmerz fand sie auf mittlerer bis niedriger Evidenzstufe KEINE Linderung. Trockenes Schröpfen zeigte keinen, blutiges Schröpfen einen Effekt; einen Zusammenhang zwischen Schröpfart und Schmerzlinderung belegte sie aber nicht. Gegenüber Medikation und üblicher Versorgung berichtet sie eine signifikante Schmerzlinderung; Belege mittlerer Qualität legten nahe, dass sich die Beeinträchtigung nach ein bis sechs Monaten besserte, unmittelbar am Ende der Behandlung wurde dagegen kein Effekt beobachtet. Die Heterogenität der Studien nennt sie hoch. Der Schluss der Autorinnen und Autoren: Belege hoher bis mittlerer Qualität deuteten darauf hin, dass Schröpfen Schmerz und Beeinträchtigung signifikant verbessere; die Wirksamkeit hänge von Behandlungsdauer, Schröpfart, Behandlungsort und Art des Kreuzschmerzes ab; gegenüber Medikation und üblicher Versorgung habe Schröpfen eine überlegene und anhaltende Schmerzlinderung gezeigt; die erhebliche Heterogenität der Studien wecke jedoch Zweifel an der Gewissheit dieser Befunde; künftige Studien sollten ein standardisiertes Vorgehen mit festgelegten Sitzungen, Häufigkeit, Schröpfart und Behandlungsort verwenden, die tatsächliche Wirkung mit objektiven Schmerzmessungen bestätigen und mindestens sechs bis zwölf Monate nachbeobachten. Die Wiedergabe ließ den in der Indikation genannten Vergleich mit Medikation und üblicher Versorgung, die Ergebnisse zur Beeinträchtigung und die gesamte Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren aus und gab „significantly“ als „deutlich“ wieder.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Übersicht schloss 20 randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 4247 Teilnehmenden ein. Eine Metaanalyse war wegen der hohen Heterogenität NICHT möglich; das Verzerrungsrisiko war in den meisten Bereichen unklar. Von 132 Vergleichen fielen 46 zugunsten der Hydrotherapie aus (chronische Veneninsuffizienz, Wechseljahresbeschwerden, Fieber, Kognition, emotionale Funktion, krankheitsbedingte Fehlzeiten), 81 zeigten keinen Unterschied zwischen den Gruppen und 5 fielen zugunsten der Kontrollgruppe aus. Nur die Hälfte der Studien berichtete überhaupt über Sicherheit. Der Schluss der Autorinnen und Autoren: Ein Behandlungseffekt lasse sich wegen des hohen Verzerrungsrisikos und der Heterogenität schwer feststellen, weitere Studien hoher Qualität seien dringend nötig. Die Zahl 46 zu 81 zu 5 steht hier, weil sie das Bild trägt: Der häufigste Ausgang ist „kein Unterschied“.nachherDie Übersicht schloss 20 randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 4247 Teilnehmenden ein. Eine Metaanalyse war wegen der hohen Heterogenität NICHT möglich; das Verzerrungsrisiko war in den meisten Bereichen unklar. Von 132 Vergleichen fielen 46 zugunsten der Hydrotherapie aus (chronische Veneninsuffizienz, Wechseljahresbeschwerden, Fieber, Kognition, emotionale Funktion, krankheitsbedingte Fehlzeiten), 81 zeigten keinen Unterschied zwischen den Gruppen und 5 fielen zugunsten der Kontrollgruppe aus. Nur die Hälfte der Studien berichtete überhaupt über Sicherheit. Der Schluss der Autorinnen und Autoren: Obwohl die randomisierten Studien zur Kneipp-Hydrotherapie bei einigen Erkrankungen und Endpunkten positive Effekte zu zeigen schienen, lasse sich ein Behandlungseffekt wegen des hohen Verzerrungsrisikos und der Heterogenität der meisten betrachteten Studien schwer feststellen; weitere Studien hoher Qualität seien dringend nötig. Die Zahl 46 zu 81 zu 5 steht hier, weil sie das Bild trägt: Der häufigste Ausgang ist „kein Unterschied“. Die Wiedergabe ließ im Schlusssatz den einräumenden Halbsatz aus, dass die Studien bei einigen Erkrankungen und Endpunkten positive Effekte zu zeigen schienen.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine prospektive Kohortenstudie über vier Jahre an 161 aufeinanderfolgenden ambulanten Patientinnen und Patienten im Alter von 5 bis 71 Jahren, behandelt von 52 Kunsttherapeutinnen und -therapeuten in 54 Praxen. Häufigster Anlass waren psychische Störungen (60,9 Prozent, vor allem Depression, Erschöpfung und Angst). Alle Zielgrössen ausser dem KINDL-Fragebogen für Kinder verbesserten sich zwischen Beginn und jeder Nachbeobachtung deutlich, und die Verbesserung hielt bis zur letzten Erhebung an. Die Studie hat KEINE Kontrollgruppe: Sie beschreibt den Verlauf unter Behandlung und kann ihn nicht von einem Verlauf ohne Behandlung unterscheiden.nachherEine prospektive Kohortenstudie über vier Jahre an 161 aufeinanderfolgenden ambulanten Patientinnen und Patienten im Alter von 5 bis 71 Jahren, behandelt von 52 Kunsttherapeutinnen und -therapeuten in 54 Praxen. Häufigster Anlass waren psychische Störungen (60,9 Prozent, vor allem Depression, Erschöpfung und Angst). Alle Zielgrößen außer dem KINDL-Fragebogen für Kinder verbesserten sich zwischen Beginn und jeder Nachbeobachtung statistisch signifikant, und die Verbesserung hielt bis zur letzten Erhebung an. Der Schluss der Autorinnen und Autoren: Patientinnen und Patienten unter anthroposophischer Kunsttherapie hätten eine langfristige Verringerung der Symptome ihrer chronischen Erkrankung und eine Verbesserung der Lebensqualität erfahren. Die Studie hat KEINE Kontrollgruppe: Sie beschreibt den Verlauf unter Behandlung und kann ihn nicht von einem Verlauf ohne Behandlung unterscheiden. Die Wiedergabe schrieb „Zielgrössen“ und „ausser“ ohne ß, ließ den Schlusssatz der Autorinnen und Autoren aus und gab „significantly“ als „deutlich“ wieder; das am Datensatz vermerkte Erratum ist noch ungeprüft.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine randomisierte kontrollierte Studie mit 59 eingeschlossenen und 47 abschliessenden Frauen zwischen 18 und 65 Jahren mit generalisierter Angststörung, sozialer Angststörung oder Panikstörung; untersucht wurde ausdrücklich die anthroposophische Kunsttherapie. Gegenüber der Warteliste berichten die Autorinnen und Autoren eine Abnahme der Angst und eine Zunahme der selbst eingeschätzten Lebensqualität (beide mit grossem Effekt) sowie eine bessere Zugänglichkeit von Strategien der Emotionsregulation (mittlerer Effekt); die Wirkung hielt drei Monate an. Der Vergleich ist eine WARTELISTE und keine aktive Behandlung – die Autorinnen und Autoren fordern selbst, künftige Studien sollten gegen die übliche Behandlung prüfen.nachherEine randomisierte kontrollierte Studie mit 59 eingeschlossenen und 47 abschließenden Frauen zwischen 18 und 65 Jahren mit generalisierter Angststörung, sozialer Angststörung oder Panikstörung und mäßigen bis schweren Angstsymptomen; untersucht wurde ausdrücklich die anthroposophische Kunsttherapie. Gegenüber der Warteliste berichten die Autorinnen und Autoren in Per-Protocol- wie in Intention-to-treat-Analyse eine Abnahme der Angst und eine Zunahme der selbst eingeschätzten Lebensqualität (beide mit großem Effekt) sowie eine bessere Zugänglichkeit von Strategien der Emotionsregulation (mittlerer Effekt); die Wirkung hielt drei Monate an. Ihr Schluss: Kunsttherapie sei wirksam bei der Verringerung von Angstsymptomen und der Verbesserung von Lebensqualität und Aspekten der Emotionsregulation. Der Vergleich ist eine WARTELISTE und keine aktive Behandlung – die Autorinnen und Autoren fordern selbst, künftige Studien sollten gegen die übliche Behandlung prüfen und die Kosteneffektivität untersuchen. Die Wiedergabe schrieb „abschliessenden“ und „grossem“ ohne ß, gab den ersten Satz der Schlussfolgerung nicht als solchen wieder und ließ die geforderte Untersuchung der Kosteneffektivität aus.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine einfach verblindete randomisierte kontrollierte Studie mit 44 gesunden Frauen (Durchschnittsalter 26,2 Jahre) in drei Armen: Rhythmische Massage mit aromatischem Öl, ohne aromatisches Öl und eine standardisierte Scheinbehandlung. Gemessen wurde die Herzratenvariabilität, also eine körperliche Grösse und kein Krankheitsverlauf. Diese Zeile steht hier, weil sie zeigt, was der Bestand ist und was nicht: Sie ist ein Beleg über eine physiologische Wirkung an Gesunden und keiner über den Nutzen bei einer Erkrankung.nachherEine einfach verblindete randomisierte kontrollierte Studie mit 44 gesunden Frauen (Durchschnittsalter 26,2 Jahre) in drei Armen: Rhythmische Massage mit aromatischem Öl, ohne aromatisches Öl und eine standardisierte Scheinbehandlung, jeweils nach einer standardisierten Stresssituation und mit 24-Stunden-Langzeit-EKG. Gemessen wurde die Herzratenvariabilität, also eine körperliche Größe und kein Krankheitsverlauf. Die Autorinnen und Autoren berichten, die kurz- und langfristigen Wirkungen auf die autonome Regulation hätten sich zwischen den drei Gruppen signifikant unterschieden; unmittelbar nach der Sitzung sei in beiden Massagegruppen eine Anregung der Herzratenvariabilität gefunden worden, das aromatische Öl habe kurzfristig größere messbare Veränderungen bewirkt, die nach 24 Stunden nicht mehr von der Massage ohne Öl zu unterscheiden gewesen seien, und die geringste Anregung habe die Scheinbehandlung gezeigt. Ihr Schluss: Rhythmische Massage bewirke eine spezifische und deutliche Anregung des autonomen Nervensystems; das Öl habe nur eine vorübergehende Wirkung, was darauf hindeute, dass die Massage selbst die maßgebliche längerfristige Wirkung verursache, und die Wirkung sei relativ spezifisch, weil sie bei der Scheinbehandlung erheblich schwächer ausgefallen sei. Diese Zeile steht hier, weil sie zeigt, was der Bestand ist und was nicht: Sie ist ein Beleg über eine physiologische Wirkung an Gesunden und keiner über den Nutzen bei einer Erkrankung. Die Wiedergabe ließ die Ergebnisse und die Schlussfolgerung der Studie vollständig aus und schrieb „Grösse“ ohne ß.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine dreiarmige randomisierte kontrollierte Studie mit 60 Frauen (23 Rhythmische Massage, 20 Herzratenvariabilitäts-Biofeedback, 17 übliche Versorgung) über drei Monate. Beim Hauptzielkriterium, der mittleren Schmerzstärke während der Menstruation, unterschieden sich die Gruppen nach drei Monaten (p = 0,005); im Einzelvergleich war die Rhythmische Massage der üblichen Versorgung überlegen (mittlere Differenz -1,61 auf einer numerischen Skala; 95-Prozent-Intervall -2,77 bis -0,44). Zwischen Massage und Biofeedback sowie zwischen Biofeedback und Kontrollgruppe fand sich kein bedeutsamer Unterschied, ebenso bei keinem der Nebenkriterien. Die Autorinnen und Autoren nennen ihr Ergebnis ausdrücklich einen vorläufigen Hinweis („preliminary evidence“). Eine systematische Übersicht zur Rhythmischen Massage bei einer klinischen Indikation liegt nicht vor; die Stufe steht deshalb auf „Einzelstudien“.nachherEine dreiarmige randomisierte kontrollierte Studie mit 60 Frauen (23 Rhythmische Massage, 20 Herzratenvariabilitäts-Biofeedback, 17 übliche Versorgung) über drei Monate. Beim Hauptzielkriterium, der mittleren Schmerzstärke während der Menstruation, unterschieden sich die Gruppen nach drei Monaten (p = 0,005); im Einzelvergleich war die Rhythmische Massage der üblichen Versorgung überlegen (mittlere Differenz -1,61 auf einer numerischen Skala; 95-Prozent-Intervall -2,77 bis -0,44). Zwischen Massage und Biofeedback sowie zwischen Biofeedback und Kontrollgruppe fand sich kein bedeutsamer Unterschied, ebenso bei keinem der Nebenkriterien. Die Autorinnen und Autoren nennen ihr Ergebnis ausdrücklich einen vorläufigen Hinweis („preliminary evidence“): Dieser lege nahe, dass Rhythmische Massage die Schmerzstärke nach 12 Wochen gegenüber der üblichen Versorgung verbessern könnte. Eine systematische Übersicht zur Rhythmischen Massage bei einer klinischen Indikation liegt nicht vor; die Stufe steht deshalb auf „Einzelstudien“. Die Wiedergabe gab von der Schlussfolgerung nur das Etikett „preliminary evidence“ wieder, nicht die abgeschwächte Aussage, dass Rhythmische Massage die Schmerzstärke gegenüber üblicher Versorgung verbessern könnte.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Übersicht wertet 17 kontrollierte Studien mit 1236 Fällen aus. Für die Lebensqualität, die Depressivität und die Angst berichtet sie statistisch bedeutsame Vorteile, für Erschöpfung und Schlafstörungen dagegen keinen Unterschied zur Kontrollgruppe. Die Autorinnen und Autoren nennen die methodische Qualität der eingeschlossenen Studien insgesamt niedrig: Nur fünf der 17 wurden als hochwertig eingestuft. Der Befund über Erschöpfung ist der wichtigere Teil dieser Zeile: Er ist ein Nicht-Treffer und steht deshalb hier, statt weggelassen zu werden.nachherDie Übersicht wertet 17 kontrollierte Studien mit 1236 Fällen aus. Für die Lebensqualität, die Depressivität und die Angst berichtet sie statistisch bedeutsame Vorteile, für Erschöpfung und Schlafstörungen dagegen keinen statistisch bedeutsamen Vorteil gegenüber der Kontrollgruppe. Die Autorinnen und Autoren nennen die methodische Qualität der eingeschlossenen Studien insgesamt niedrig: Nur fünf der 17 wurden als hochwertig eingestuft. Ihr Schluss: Die Übersicht zeige, dass Qigong die Lebensqualität verbessere und Depressivität und Angst lindere; Qigong solle deshalb bei Frauen mit Brustkrebs gefördert werden. Der Befund über Erschöpfung ist der wichtigere Teil dieser Zeile: Er ist ein Nicht-Treffer und steht deshalb hier, statt weggelassen zu werden. Die Wiedergabe ließ den Satz der Schlussfolgerung aus, dass Qigong nach Auffassung der Autorinnen und Autoren bei Frauen mit Brustkrebs gefördert werden solle, und machte aus „kein signifikanter Vorteil“ bei Erschöpfung und Schlafstörungen „keinen Unterschied“.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Übersicht fand sieben randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 395 Betroffenen. Gegenüber der üblichen Versorgung berichten die Autorinnen und Autoren kurzfristige Verbesserungen bei Schmerz, Lebensqualität und Schlafqualität auf niedriger Evidenzstufe und bei Erschöpfung auf sehr niedriger. Gegenüber AKTIVEN Vergleichsbehandlungen fanden sie keinen Beleg für eine Überlegenheit. Schwere unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet. Ihr eigener Schluss ist zurückhaltend: Qigong könne für Betroffene nützlich sein, nach der Qualität der Evidenz sei derzeit nur eine schwache Empfehlung möglich, und für ein abschliessendes Urteil über die Langzeitwirkung brauche es weitere Studien hoher Qualität.nachherDie Übersicht fand sieben randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 395 Betroffenen. Gegenüber der üblichen Versorgung berichten die Autorinnen und Autoren kurzfristige Verbesserungen bei Schmerz, Lebensqualität und Schlafqualität auf niedriger Evidenzstufe und bei Erschöpfung auf sehr niedriger. Gegenüber AKTIVEN Vergleichsbehandlungen fanden sie keinen Beleg für eine Überlegenheit. Schwere unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet. Ihr eigener Schluss ist zurückhaltend: Qigong könne für Betroffene nützlich sein, nach der Qualität der Evidenz sei derzeit nur eine schwache Empfehlung möglich, und für ein abschließendes Urteil über die Langzeitwirkung brauche es weitere Studien hoher Qualität. Die Wiedergabe schrieb „abschliessendes“ ohne ß; inhaltlich war sie vollständig.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Übersicht sichtet randomisierte Studien zu handgeführten Verfahren bei Säuglingskoliken ab 2012 und fand sieben: Bauchmassage, pädiatrisches Tuina, Craniosacral-Behandlung, chiropraktische Manipulation, osteopathische Behandlung mit leichter Berührung, Reflexzonenarbeit und Akupressur. Genau EINE davon prüfte die Osteopathie: Carnes D u. a., International Journal of Osteopathic Medicine 51:100710, März 2024, 66 Säuglinge unter zehn Wochen, 32 osteopathisch behandelt und 34 mit einer gleich dosierten Scheinberührung. Die bereinigte Differenz der täglichen Schreidauer betrug 2,2 Minuten zulasten der osteopathisch behandelten Gruppe (95-Prozent-Konfidenzintervall -20 bis 25 Minuten; p = 0,849); ein Unterschied liess sich damit nicht feststellen. Die übrigen sechs Studien prüften andere Verfahren und sind keine Aussage über die Osteopathie. Wegen der Unterschiede in Diagnosekriterien, Zielgrössen und Behandlungsdosis wurde auf eine Zusammenfassung der Zahlen verzichtet. Schwere unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet, die Überwachung darauf war jedoch uneinheitlich.nachherDie Übersicht sichtet randomisierte Studien zu handgeführten Verfahren bei Säuglingskoliken ab 2012 und fand sieben: Bauchmassage, pädiatrisches Tuina, Craniosacral-Behandlung, chiropraktische Manipulation, osteopathische Behandlung mit leichter Berührung, Reflexzonenarbeit und Akupressur. Genau EINE davon prüfte die Osteopathie; der Volltext der Übersicht nennt sie mit ihren Zahlen: Carnes D u. a., International Journal of Osteopathic Medicine 51:100710, 2024, 66 Säuglinge unter zehn Wochen, 32 osteopathisch behandelt und 34 mit einer gleich dosierten Scheinberührung. Die bereinigte Differenz der täglichen Schreidauer betrug dort 2,2 Minuten zulasten der osteopathisch behandelten Gruppe (95-Prozent-Konfidenzintervall -20 bis 25 Minuten; p = 0,849); ein Unterschied ließ sich damit nicht feststellen. Die übrigen sechs Studien prüften andere Verfahren und sind keine Aussage über die Osteopathie. Wegen der Unterschiede in Diagnosekriterien, Zielgrößen und Behandlungsdosis wurde auf eine Zusammenfassung der Zahlen verzichtet. Schwere unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet, die Überwachung darauf war jedoch uneinheitlich. Der Schluss der Übersicht gilt allen sieben Verfahren zusammen und nicht der Osteopathie allein: Sanfte manuelle Verfahren könnten Säuglingen mit Koliken eine bescheidene kurzfristige Erleichterung bringen und die Erfahrung der Eltern verbessern, bei anscheinend günstigem Sicherheitsprofil; methodische Unterschiede und kleine Stichproben begrenzten jedoch die Gewissheit, und standardisierte Protokolle, objektive Zielgrößen und eine belastbare Überwachung unerwünschter Ereignisse seien vorrangig für künftige Forschung. Die Wiedergabe ließ die drei Sätze der Schlussfolgerung der Übersicht aus, ließ offen, dass die Angaben zur einzigen Osteopathiestudie aus dem Volltext stammen, schrieb „liess“ und „Zielgrössen“ ohne ß und nannte einen in der Quelle nicht belegten Erscheinungsmonat.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherFünf Studien in der Übersicht, vier davon in der Berechnung. Die Autorinnen und Autoren berichten statistisch bedeutsame Ergebnisse für die Schmerzstärke (Effektstärke -1,57; 95-Prozent-Konfidenzintervall -2,50 bis -0,65; p = 0,0008) und für den Funktionszustand (-1,71; -3,12 bis -0,31; p = 0,02). Sie stufen die Vertrauenswürdigkeit der Belege für ALLE untersuchten Zielgrössen als sehr niedrig ein, und keine der fünf Studien wurde durchweg als risikoarm bewertet. Ihr eigener Schluss lautet deshalb, osteopathische Behandlung könne beim nicht-spezifischen Nackenschmerz wirksam sein, die Ergebnisse seien aber von der sehr niedrigen Belegqualität betroffen und liessen sich nicht verallgemeinern.nachherFünf Studien in der Übersicht, vier davon in der Berechnung. Die Autorinnen und Autoren berichten für osteopathische Behandlung gegenüber keiner Behandlung oder Scheinbehandlung statistisch bedeutsame Ergebnisse für die Schmerzstärke (Effektstärke -1,57; Konfidenzintervall -2,50 bis -0,65; p = 0,0008) und für den Funktionszustand (-1,71; -3,12 bis -0,31; p = 0,02). Sie stufen die Vertrauenswürdigkeit der Belege für ALLE untersuchten Zielgrößen als sehr niedrig ein, und keine der fünf Studien wurde durchweg als risikoarm bewertet. Ihr eigener Schluss lautet deshalb, osteopathische Behandlung könne bei Erwachsenen mit nicht-spezifischem Nackenschmerz für Schmerzstärke und Funktionszustand wirksam sein, die Ergebnisse seien aber von der sehr niedrigen Belegqualität betroffen; deshalb seien weitere hochwertige randomisierte Studien nötig, um die Belegqualität zu verbessern und die Ergebnisse verallgemeinern zu können. Die Wiedergabe schrieb „Zielgrössen“ und „liessen“ ohne ß, nannte ein Konfidenzniveau, das die Zusammenfassung der Übersicht nicht angibt, und ersetzte den Satz der Schlussfolgerung zum Bedarf an weiteren hochwertigen Studien durch die Folgerung, die Ergebnisse ließen sich nicht verallgemeinern.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherZehn Studien, und ein weiter gefasster Begriff von Osteopathie als in der Übersicht von 2024: gezählt wurden osteopathische Manipulation (sechs Studien), myofasziale Behandlung (zwei), Craniosacral-Behandlung (eine) und viszerale Behandlung (eine). Verglichen wurde mit Kontrollbehandlungen aller Art und nicht nur mit einer Scheinbehandlung. Die Autorinnen und Autoren berichten eine Überlegenheit bei der Schmerzminderung (Effektstärke -0,59; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,81 bis -0,36) und beim Funktionszustand (-0,42; -0,68 bis -0,15). Für die osteopathische Manipulation allein war die Vertrauenswürdigkeit der Belege niedrig (Schmerz -0,57; -0,90 bis -0,25), für die myofasziale Behandlung moderat (-0,69; -1,05 bis -0,33). Keine der zehn Studien wurde durchweg als risikoarm eingestuft. Ihr Schluss: Es brauche weitere Studien höherer Güte.nachherZehn Studien, und ein weiter gefasster Begriff von Osteopathie als in der Übersicht von 2024: gezählt wurden osteopathische Manipulation (sechs Studien), myofasziale Behandlung (zwei), Craniosacral-Behandlung (eine) und viszerale Behandlung (eine). Verglichen wurde mit Kontrollbehandlungen, die die Zusammenfassung der Übersicht nicht näher bezeichnet. Die Autorinnen und Autoren berichten eine Überlegenheit bei der Schmerzminderung (Effektstärke -0,59; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,81 bis -0,36) und beim Funktionszustand (-0,42; -0,68 bis -0,15). Für die osteopathische Manipulation allein war die Vertrauenswürdigkeit der Belege niedrig (Schmerz -0,57; -0,90 bis -0,25), für die myofasziale Behandlung moderat (-0,69; -1,05 bis -0,33). Keine der zehn Studien wurde durchweg als risikoarm eingestuft. Ihr Schluss: Die Ergebnisse stärkten die Belege dafür, dass Osteopathie beim chronischen nicht-spezifischen Kreuzschmerz Schmerz und Funktionszustand verbessere; die myofasziale Behandlung habe im Vergleich zu den anderen Verfahren den besseren Belegstand für die Schmerzminderung; es brauche weitere randomisierte Studien höherer Güte, die verschiedene osteopathische Verfahren miteinander vergleichen. Die Wiedergabe ließ die beiden ersten Sätze der Schlussfolgerung (gestärkte Belege für die Wirksamkeit; besserer Belegstand der myofaszialen Behandlung) und den Zweck der geforderten Studien aus und beschrieb die Kontrollbehandlungen genauer, als die Zusammenfassung es tut.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherNeun randomisierte Studien, davon sieben mit 1281 Teilnehmenden zum Kreuzschmerz; aufgenommen wurde nur, wer osteopathisch nach einer eigenen Befunderhebung behandelte, nicht wer eine einzelne Technik anwandte. Verglichen wurde ausschliesslich mit einer Schein- oder Placebobehandlung; ein Vergleich mit keiner Behandlung oder mit üblicher Versorgung ist in dieser Übersicht nicht enthalten. Für den Kreuzschmerz berichten die Autorinnen und Autoren keinen statistisch bedeutsamen Unterschied: standardisierte Mittelwertdifferenz -0,10 (95-Prozent-Konfidenzintervall -0,34 bis 0,08; fünf Studien, 1118 Teilnehmende) bei der Schmerzstärke und -0,07 (-0,22 bis 0,09; vier Studien, 1098 Teilnehmende) bei der Beeinträchtigung. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde nach GRADE für die Schmerzstärke als niedrig und für die Beeinträchtigung als moderat eingestuft. Ihr Schluss: Osteopathische Behandlung sei einer Schein- oder Placebobehandlung bei Schmerz, Beeinträchtigung und Lebensqualität nicht überlegen.nachherNeun randomisierte Studien; der Volltext nennt davon sieben mit 1281 Teilnehmenden zum Kreuzschmerz. Aufgenommen wurde nur, wer osteopathisch nach einer eigenen Befunderhebung behandelte, nicht wer eine einzelne Technik anwandte. Verglichen wurde ausschließlich mit einer Schein- oder Placebobehandlung; ein Vergleich mit keiner Behandlung oder mit üblicher Versorgung ist in dieser Übersicht nicht enthalten. Über Nacken- und Kreuzschmerz zusammen berichten die Autorinnen und Autoren, die meisten Studien hätten bei keinem klinischen Endpunkt einen überlegenen Effekt gezeigt; die Metaanalyse ergab keinen statistisch bedeutsamen Unterschied bei der Schmerzstärke (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,15; Konfidenzintervall -0,38 bis 0,08; sieben Studien, 1173 Teilnehmende) und bei der Beeinträchtigung (-0,09; -0,25 bis 0,08; sechs Studien, 1153 Teilnehmende); die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde auf moderat, niedrig oder sehr niedrig herabgestuft. Für den Kreuzschmerz allein nennt der Volltext -0,10 (95-Prozent-Konfidenzintervall -0,34 bis 0,08; fünf Studien, 1118 Teilnehmende) bei der Schmerzstärke und -0,07 (-0,22 bis 0,09; vier Studien, 1098 Teilnehmende) bei der Beeinträchtigung; die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde dort nach GRADE für die Schmerzstärke als niedrig und für die Beeinträchtigung als moderat eingestuft. Ihr Schluss: Osteopathische Behandlung sei einer Schein- oder Placebobehandlung bei Schmerz, Beeinträchtigung und Lebensqualität nicht überlegen. Die Wiedergabe schrieb „ausschliesslich“ ohne ß, nannte die Ergebniszahlen der Zusammenfassung über Nacken- und Kreuzschmerz zusammen nicht und ließ offen, dass ihre Zahlen zum Kreuzschmerz allein aus dem Volltext stammen.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie systematische Literaturübersicht fand elf Studien: zwei einarmige unkontrollierte Pilotstudien, zwei Veröffentlichungen zu derselben nicht randomisierten kontrollierten Studie, eine Fallstudie und sechs weitere Arbeiten, die sich auf eine prospektive Kohortenstudie beziehen. Die Autorinnen und Autoren berichten, die meisten dieser Studien beschrieben positive Behandlungseffekte unterschiedlicher Größe, die Studien seien nach Indikation, Altersgruppe, Studiendesign und Endpunkt heterogen und die methodische Qualität schwanke beträchtlich; seit der ersten Übersicht von 2008 habe es keine klaren Verbesserungen gegeben. Ihr Schluss: Eurythmie scheine eine nützliche Ergänzung in einem therapeutischen Zusammenhang zu sein, mehr methodisch belastbare Studien seien nötig, um diesen Eindruck zu untermauern. Die Stufe steht deshalb auf „Einzelstudien“ und nicht auf „systematische Übersicht“: Die Übersicht selbst ist systematisch, die Studien darunter sind es überwiegend nicht.nachherDie systematische Literaturübersicht fand elf Studien: zwei einarmige unkontrollierte Pilotstudien, zwei Veröffentlichungen zu derselben nicht randomisierten kontrollierten Studie, eine Fallstudie und sechs weitere Arbeiten, die sich auf eine prospektive Kohortenstudie beziehen. Die Autorinnen und Autoren berichten, die meisten dieser Studien beschrieben positive Behandlungseffekte unterschiedlicher Größe, die Studien seien nach Indikation, Altersgruppe, Studiendesign und Endpunkt heterogen und die methodische Qualität schwanke beträchtlich; seit der ersten Übersicht von 2008 habe es keine klaren Verbesserungen gegeben. Ihr Schluss: Eurythmie scheine eine nützliche Ergänzung in einem therapeutischen Zusammenhang zu sein, die den Gesundheitszustand der Betroffenen verbessern könne; mehr methodisch belastbare Studien seien nötig, um diesen positiven Eindruck zu untermauern. Die Stufe steht deshalb auf „Einzelstudien“ und nicht auf „systematische Übersicht“: Die Übersicht selbst ist systematisch, die Studien darunter sind es überwiegend nicht. Die Wiedergabe ließ im Schlusssatz den Teil aus, dass Eurythmie nach Auffassung der Autorinnen und Autoren den Gesundheitszustand der Betroffenen verbessern könne und der Eindruck ein positiver sei.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Übersicht führt den Vergleich „nicht individualisierte Homöopathie gegen Placebo oder übliche Versorgung“ getrennt. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Zusammenfassung von fünf Präventions- und sechs Behandlungsstudien habe keinen durchgängigen Vorteil homöopathischer Arzneimittel gegenüber Placebo gezeigt, und sie fanden keine Belege, die die Wirksamkeit bei akuten Atemwegsinfektionen von Kindern stützen. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde für die meisten Endpunkte als niedrig bis sehr niedrig eingestuft.nachherDie Übersicht führt den Vergleich „nicht individualisierte Homöopathie gegen Placebo oder übliche Versorgung“ getrennt; von den 11 eingeschlossenen randomisierten Studien mit 1813 Kindern ließen zwei Behandlungs- und drei Präventionsstudien die Behandlung individualisieren, die übrigen verwendeten vorab festgelegte, nicht individualisierte Behandlungen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Zusammenfassung von fünf Präventions- und sechs Behandlungsstudien habe keinen durchgängigen Vorteil homöopathischer Arzneimittel gegenüber Placebo auf Wiederauftreten oder Heilungsraten bei Kindern gezeigt, und sie fanden keine Belege, die die Wirksamkeit bei akuten Atemwegsinfektionen von Kindern stützen. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde für die meisten Endpunkte als niedrig bis sehr niedrig eingestuft. Unerwünschte Ereignisse seien schlecht berichtet worden, sodass sie keine Schlüsse zur Sicherheit ziehen könnten. Die Wiedergabe ließ den Satz der Schlussfolgerung zu unerwünschten Ereignissen und Sicherheit sowie die Gesamtzahl der Studien und Kinder aus und nannte die Endpunkte des fehlenden Vorteils nicht.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Übersicht unterscheidet ausdrücklich zwischen individualisierter und nicht individualisierter Homöopathie. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Zusammenfassung von fünf Präventions- und sechs Behandlungsstudien habe keinen durchgängigen Vorteil homöopathischer Arzneimittel gegenüber Placebo auf Wiederauftreten oder Heilungsraten bei Kindern gezeigt. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde für die meisten Endpunkte als niedrig bis sehr niedrig eingestuft. Sie fanden keine Belege, die die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel bei akuten Atemwegsinfektionen von Kindern stützen; unerwünschte Ereignisse seien schlecht berichtet worden.nachherDie Übersicht unterscheidet ausdrücklich zwischen individualisierter und nicht individualisierter Homöopathie; von den 11 eingeschlossenen randomisierten Studien mit 1813 Kindern ließen zwei Behandlungs- und drei Präventionsstudien die Behandlung durch Homöopathinnen und Homöopathen individualisieren. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Zusammenfassung von fünf Präventions- und sechs Behandlungsstudien habe keinen durchgängigen Vorteil homöopathischer Arzneimittel gegenüber Placebo auf Wiederauftreten oder Heilungsraten bei Kindern gezeigt. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde für die meisten Endpunkte als niedrig bis sehr niedrig eingestuft. Sie fanden keine Belege, die die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel bei akuten Atemwegsinfektionen von Kindern stützen; unerwünschte Ereignisse seien schlecht berichtet worden, sodass sie keine Schlüsse zur Sicherheit ziehen könnten. Die Wiedergabe ließ aus, dass die Autorinnen und Autoren keine Schlüsse zur Sicherheit ziehen konnten, und nannte weder die Gesamtzahl der Studien und Kinder noch die Zahl der Studien mit individualisierter Behandlung.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Autorinnen und Autoren schreiben, die Belege aus randomisierten Studien für die Auffassung, die Anwendung von Mistelextrakten wirke sich auf das Überleben aus oder verbessere die Fähigkeit, den Krebs zu bekämpfen oder Krebsbehandlungen durchzustehen, seien schwach. Es gebe einige Hinweise darauf, dass Mistelextrakte während einer Chemotherapie bei Brustkrebs Vorteile für Maße der Lebensqualität bieten könnten; diese Ergebnisse müssten repliziert werden. Insgesamt sei mehr hochwertige, unabhängige klinische Forschung nötig. Der Stand dieser Übersicht ist der 16.04.2008.nachher21 randomisierte Studien mit insgesamt 3484 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Belege aus randomisierten Studien für die Auffassung, die Anwendung von Mistelextrakten wirke sich auf das Überleben aus oder verbessere die Fähigkeit, den Krebs zu bekämpfen oder Krebsbehandlungen durchzustehen, seien schwach. Es gebe einige Hinweise darauf, dass Mistelextrakte während einer Chemotherapie bei Brustkrebs Vorteile für Maße der Lebensqualität bieten könnten; diese Ergebnisse müssten repliziert werden. Insgesamt sei mehr hochwertige, unabhängige klinische Forschung nötig, um Sicherheit und Wirksamkeit von Mistelextrakten wirklich beurteilen zu können; Patientinnen und Patienten unter Misteltherapie sollten ermutigt werden, an künftigen Studien teilzunehmen. Der Stand dieser Übersicht ist der 16.04.2008. Die Wiedergabe ließ die Zahl der Studien und Teilnehmenden, den Zweck der geforderten Forschung (Sicherheit und Wirksamkeit) und den Satz der Schlussfolgerung zur Teilnahme an künftigen Studien aus.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Autorinnen und Autoren berichten, nicht randomisierte Studien kämen zu dem Schluss, eine phenylalaninarme Diät senke den Phenylalaninspiegel im Blut und verbessere Intelligenzquotient und neuropsychologische Ergebnisse. Randomisierte Studien, die eine solche Diät ab der Diagnose gegen keine Diät prüfen, fanden sie nicht; eine solche Studie wäre angesichts der vorliegenden Belege unethisch. Sie empfehlen, mit der Diät zum Zeitpunkt der Diagnose zu beginnen. Über das genaue Maß der Beschränkung und einen möglichen späteren Verzicht besteht Unsicherheit.nachherVier Studien mit 251 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren berichten, nicht randomisierte Studien kämen zu dem Schluss, eine phenylalaninarme Diät senke den Phenylalaninspiegel im Blut und verbessere Intelligenzquotient und neuropsychologische Ergebnisse. Randomisierte Studien, die eine solche Diät ab der Diagnose gegen keine Diät prüfen, fanden sie nicht; eine solche Studie wäre angesichts der Belege aus nicht randomisierten Studien unethisch. Sie empfehlen, mit der Diät zum Zeitpunkt der Diagnose zu beginnen. Über das genaue Maß der Phenylalaninbeschränkung und darüber, wann und ob überhaupt die Diät gelockert werden sollte, besteht Unsicherheit; dies sollte durch randomisierte kontrollierte Studien geklärt werden, doch würden in diesem Bereich keine neuen Studien erwartet, weshalb sie die Übersicht nicht mehr aktualisieren wollen. Die Wiedergabe ließ die Zahl der Studien und Teilnehmenden sowie den Satz der Schlussfolgerung zu Forschungsbedarf und zum Verzicht auf weitere Aktualisierung aus und machte aus einer möglichen Lockerung der Diät einen Verzicht.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Autorinnen und Autoren fanden Belege moderater Vertrauenswürdigkeit dafür, dass Bewegungstherapie beim chronischen Kreuzschmerz gegenüber keiner Behandlung, üblicher Versorgung oder Placebo wahrscheinlich schmerzwirksam ist. Für funktionelle Einschränkungen war der beobachtete Effekt klein und erreichte die Schwelle des kleinsten klinisch bedeutsamen Unterschieds nicht. Gegenüber anderen konservativen Behandlungen waren die Effekte ebenfalls klein.nachher249 randomisierte Studien; eine Gesamtzahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege moderater Vertrauenswürdigkeit dafür, dass Bewegungstherapie beim chronischen Kreuzschmerz gegenüber keiner Behandlung, üblicher Versorgung oder Placebo wahrscheinlich schmerzwirksam ist. Für funktionelle Einschränkungen war der beobachtete Effekt in diesem Vergleich klein und erreichte die Schwelle des kleinsten klinisch bedeutsamen Unterschieds nicht. Gegenüber anderen konservativen Behandlungen habe Bewegungstherapie den Schmerz (Belege niedriger Vertrauenswürdigkeit) und die funktionellen Einschränkungen (Belege moderater Vertrauenswürdigkeit) verbessert; diese Effekte seien jedoch klein und über alle Vergleiche zusammen betrachtet nicht klinisch bedeutsam gewesen. Subgruppenanalysen legten nahe, dass Bewegungstherapie wahrscheinlich wirksamer sei als Beratung oder Schulung allein oder als Elektrotherapie, während gegenüber manueller Therapie keine Unterschiede beobachtet worden seien. Die Wiedergabe ließ die Studienzahl, die Vertrauenswürdigkeit der Belege im Vergleich mit anderen konservativen Behandlungen und den Satz der Schlussfolgerung zu den Subgruppenanalysen aus.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Autorinnen und Autoren berichten, scheinkontrollierte Studien zeigten statistisch signifikante Vorteile; diese seien jedoch klein, erreichten die vorab festgelegte Schwelle klinischer Bedeutsamkeit nicht und beruhten wahrscheinlich zumindest teilweise auf Placeboeffekten durch unvollständige Verblindung. Studien mit Warteliste als Vergleich legten statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Vorteile nahe, von denen vieles auf Erwartungs- oder Placeboeffekten beruhen könne.nachher16 Studien mit 3498 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren berichten, scheinkontrollierte Studien zeigten statistisch signifikante Vorteile; diese seien jedoch klein, erreichten die vorab festgelegte Schwelle klinischer Bedeutsamkeit nicht und beruhten wahrscheinlich zumindest teilweise auf Placeboeffekten durch unvollständige Verblindung. Studien mit Warteliste als Vergleich legten statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Vorteile nahe, von denen vieles auf Erwartungs- oder Placeboeffekten beruhen könne. Die Wiedergabe ließ die Zahl der eingeschlossenen Studien und Teilnehmenden aus.
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher33 Studien mit 8270 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Akupunktur spiele unmittelbar nach der Behandlung gegenüber einer Scheinbehandlung möglicherweise keine klinisch bedeutsame Rolle bei der Schmerzlinderung und verbessere die Rückenfunktion im Vergleich zur Scheinbehandlung möglicherweise nicht; gegenüber keiner Behandlung sei sie bei Schmerz und Funktion wirksamer gewesen. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde als moderat bis sehr niedrig eingestuft. Ihr Schluss: Die Entscheidung für Akupunktur könne von Verfügbarkeit, Kosten und den Vorlieben der Patientin oder des Patienten abhängen.nachher33 Studien mit 8270 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Akupunktur spiele unmittelbar nach der Behandlung gegenüber einer Scheinbehandlung möglicherweise keine klinisch bedeutsame Rolle bei der Schmerzlinderung und kurzfristig bei der Verbesserung der Lebensqualität, und sie verbessere die Rückenfunktion im Vergleich zur Scheinbehandlung unmittelbar nach der Behandlung möglicherweise nicht; gegenüber keiner Behandlung sei sie unmittelbar nach der Behandlung bei Schmerz und Funktion wirksamer gewesen. In Studien mit üblicher Versorgung als Vergleich habe Akupunktur den Schmerz möglicherweise nicht klinisch bedeutsam verringert, möglicherweise aber die Funktion unmittelbar nach den Sitzungen sowie kurzfristig die körperliche, nicht jedoch die psychische Lebensqualität verbessert. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde als moderat bis sehr niedrig eingestuft; als Gründe nennen sie das hohe Verzerrungsrisiko der meisten Studien, Inkonsistenz und kleine Stichproben, die die Genauigkeit minderten. Ihr Schluss: Die Entscheidung für Akupunktur könne von Verfügbarkeit, Kosten und den Vorlieben der Patientin oder des Patienten abhängen. Die Wiedergabe ließ die Lebensqualität im Vergleich mit der Scheinbehandlung, den Satz der Schlussfolgerung zum Vergleich mit üblicher Versorgung und die zeitliche Einschränkung auf den Zeitraum unmittelbar nach der Behandlung aus.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz (dreizehn Studien mit 3288 Teilnehmenden) könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben; beim Risiko unerwünschter Ereignisse gebe es über bis zu zwölf Monate wahrscheinlich wenig oder keinen Unterschied zu Placebo, bei schweren unerwünschten Ereignissen möglicherweise keinen. Bei leichter kognitiver Störung (zwölf Studien mit 1913 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen; bei unerwünschten Ereignissen gebe es über bis zu zwölf Monate möglicherweise wenig oder keinen Unterschied, bei schweren unerwünschten Ereignissen wenig oder keinen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit.nachher82 Studien mit 10.613 Teilnehmenden, davon 72 Studien mit 9783 Teilnehmenden mit auswertbaren Daten. Die Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz (dreizehn Studien mit 3288 Teilnehmenden) könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben; beim Risiko unerwünschter Ereignisse gebe es über bis zu zwölf Monate wahrscheinlich wenig oder keinen Unterschied zu Placebo, bei schweren unerwünschten Ereignissen möglicherweise keinen. Bei leichter kognitiver Störung (zwölf Studien mit 1913 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen; bei unerwünschten Ereignissen gebe es über bis zu zwölf Monate möglicherweise wenig oder keinen Unterschied, bei schweren unerwünschten Ereignissen wenig oder keinen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden (drei Studien mit 597 Teilnehmenden) sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Bei kognitiven Störungen im Rahmen einer Multiplen Sklerose (zwei Studien mit 164 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach drei Monaten wahrscheinlich keinen Nutzen für die Kognition; Zahlen zu unerwünschten Ereignissen hätten nicht vorgelegen, die Studien hätten aber keine Bedenken nahegelegt. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit. Die Wiedergabe ließ den Satz der Schlussfolgerung zu kognitiven Störungen bei Multipler Sklerose und die Gesamtzahl der eingeschlossenen Studien und Teilnehmenden aus.
13.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben. Bei leichter kognitiver Störung habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit.nachherDie Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz (dreizehn Studien mit 3288 Teilnehmenden) könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben; beim Risiko unerwünschter Ereignisse gebe es über bis zu zwölf Monate wahrscheinlich wenig oder keinen Unterschied zu Placebo, bei schweren unerwünschten Ereignissen möglicherweise keinen. Bei leichter kognitiver Störung (zwölf Studien mit 1913 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen; bei unerwünschten Ereignissen gebe es über bis zu zwölf Monate möglicherweise wenig oder keinen Unterschied, bei schweren unerwünschten Ereignissen wenig oder keinen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit. Die Wiedergabe vom 07.08.2026 liess aus der Schlussfolgerung der Übersicht die Sätze zu unerwünschten und schweren unerwünschten Ereignissen bei leichter kognitiver Störung und bei Demenz sowie die Zahl der Studien und Teilnehmenden je Gruppe weg; bemerkt bei der Gegenprüfung der Cochrane-Kandidaten am 13.09.2026 (PMID 41641880, AUTHORS’ CONCLUSIONS und MAIN RESULTS).

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