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Chinesische Medizin

Chinesische Arzneimitteltherapie: Erstattung und Studienlage

Therapierichtung: Chinesische Medizin · Stichtag: 29.09.2026

Auf einen Blick

Das Register führt zu diesem Verfahren einen belegten Erstattungsstand.

Am 29.09.2026 gilt:

Zur Studienlage führt das Register 14 Evidenzsteckbriefe. Sie sagen, wie gut etwas untersucht ist, und nicht, wer es zahlt.

Ältester Beleg auf dieser Seite erhoben am 06.09.2026.

Beschreibung
nicht erhoben
Themen
Chinesische Medizin und die Krankenkasse

Erstattung

KostenträgerStandBedingunggültig abgültig bisQuelle
BKK24 (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen Wir kooperieren mit der renommierten, ersten deutschen TCM-Klinik Bad Kötzting. Unsere Versicherten können sich – unter bestimmten Voraussetzungen – einer stationären Behandlung unterziehen und somit alternative Therapiemethoden nutzen. In der Klinik werden unter anderem die folgenden Therapiemethoden angewendet: Psychotherapie chinesische Arzneimitteltherapie Akupunktur und Moxibustion Tuina Qigong Ernährungsberatung und Diätetik Physiotherapie. Das Behandlungskonzept ist besonders auf psychische Erkrankungen mit im Vordergrund stehenden körperlichen Symptomen ausgerichtet. Ob eine Behandlung in der TCM-Klinik Bad Kötzting für Sie geeignet ist, prüft das Krankenhaus. 06.09.2026 bis auf Weiteres
von Hand geprüft

Evidenz

Indikation: Akuter ischämischer Schlaganfall, Acanthopanax-Injektionen als Zusatzbehandlung

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis13 Studien mit 962 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, das Verzerrungsrisiko sei in allen eingeschlossenen Studien hoch gewesen; die Daten reichten daher nicht aus, um verlässliche Schlussfolgerungen über die Wirksamkeit von Acanthopanax beim akuten Schlaganfall zu ziehen. Nötig seien deutlich größere Studien von höherer methodischer Qualität.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Atopische Dermatitis (Neurodermitis, atopisches Ekzem)

StudienlageLeitlinie
ErgebnisDie Empfehlung in Kapitel 5.5 der Leitlinie lautet: „Chinesische Kräutermedizin soll nicht zur Therapie bei AD eingesetzt werden.“ (13 von 17 Stimmen.) Die Empfehlung ist konsensbasiert (Zustimmung über 75 Prozent) und trägt den stärksten Negativgrad der Leitlinie. Sie steht im Abschnitt 5.5 Komplementärmedizin, der ausser den hier genannten auch die autologe Serumtherapie behandelt. Zur Begründung heisst es: „In aktuellen systematischen Reviews konnten aufgrund methodischer Schwächen der untersuchten randomisierten kontrollierten Studie keine schlüssigen Belege dafür gefunden werden, dass die topische Applikation von TCM-Zubereitungen zur Behandlung von Ekzemen anderen Kontrollinterventionen überlegen waren“.
Leitlinie013-027
Gültigkeit der Leitliniegültig bis 15.06.2028, Neufassung angemeldet

Indikation: Chronische Hepatitis B, Radix Sophorae flavescentis oder daraus gewonnene Inhaltsstoffe wie Matrin und Oxymatrin gegenüber anderen Arzneimitteln oder Kräutern

Studienlagesystematische Übersicht
ErgebnisZehn randomisierte klinische Studien mit 898 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, den eingeschlossenen Studien fehlten Daten zu Gesamtsterblichkeit, gesundheitsbezogener Lebensqualität, schweren unerwünschten Ereignissen sowie Hepatitis-B-bedingter Sterblichkeit und Morbidität. Die Evidenz zur Wirkung von Radix Sophorae flavescentis auf den Anteil der Teilnehmenden mit nicht schweren unerwünschten Ereignissen und mit nachweisbarer HBV-DNA sei weiterhin unklar. Bei den Ergebnissen, nach denen Radix Sophorae flavescentis den Anteil der Menschen mit nachweisbarem HBeAg verringerte, rieten sie zur Vorsicht, weil die Studien ein hohes Verzerrungsrisiko hätten, weil es sich um einen nicht validierten Surrogatendpunkt handle und weil die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz sehr niedrig sei. Da sie zur Studienplanung einer großen Zahl von Studien keine Informationen erhalten hätten, hätten sie diese nicht in die Übersicht aufgenommen. Nicht offengelegte Finanzierung könne Studienergebnisse beeinflussen und zu schlechter Studienplanung führen. Angesichts der breiten Anwendung von Radix Sophorae flavescentis seien große, unverzerrte, hochwertige placebokontrollierte randomisierte Studien nötig, die patientenzentrierte Endpunkte erheben.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Chronische Hepatitis B, Radix Sophorae flavescentis oder daraus gewonnene Inhaltsstoffe wie Matrin und Oxymatrin gegenüber Placebo oder keiner zusätzlichen Behandlung

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis35 randomisierte klinische Studien mit 3556 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, den eingeschlossenen Studien fehlten Daten zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität sowie zur Hepatitis-B-bedingten Sterblichkeit und Morbidität. Die Wirkungen von Radix Sophorae flavescentis auf die Gesamtsterblichkeit und auf den Anteil der Teilnehmenden mit schweren sowie mit nicht schweren unerwünschten Ereignissen blieben unklar. Die Ergebnisse, nach denen Radix Sophorae flavescentis den Anteil der Menschen mit nachweisbarer HBV-DNA und nachweisbarem HBeAg verringerte, seien mit Vorsicht zu deuten, weil die Studien zu diesen Endpunkten ein hohes Verzerrungsrisiko hätten und beide Endpunkte nicht validierte Surrogatendpunkte seien. Zu Planung und Durchführung einer großen Zahl von Studien hätten sie keine Informationen erhalten und diese deshalb nicht in die Übersicht aufgenommen. Nicht offengelegte Finanzierung könne Studienergebnisse beeinflussen und zu schlechter Studienplanung führen. Angesichts der breiten Anwendung von Radix Sophorae flavescentis seien große, unverzerrte, hochwertige placebokontrollierte randomisierte Studien nötig, die patientenzentrierte Endpunkte erheben.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Chronische Nierenerkrankung (Verzögerung des Fortschreitens), Rheum officinale (Da Huang)

Studienlagesystematische Übersicht
ErgebnisNeun Studien mit 682 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die verfügbaren Belege zur Wirksamkeit von Rheum officinale bei der Verbesserung der Werte für Serumkreatinin und Harnstoff-Stickstoff im Blut bei chronischer Nierenerkrankung seien spärlich und von geringer Qualität. Rheum officinale scheine bei Menschen mit chronischer Nierenerkrankung zwar nicht mit schweren unerwünschten Ereignissen verbunden zu sein, es gebe aber derzeit keine Belege, die eine Empfehlung für seine Anwendung stützten.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Chronische Nierenerkrankung, Astragalus (Radix Astragali) als Zusatzbehandlung

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis22 Studien mit 1323 Teilnehmenden, davon 241 unter Dialyse. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Astragalus als Zusatz zu konventionellen Therapien habe zwar einige vielversprechende Wirkungen bei der Verringerung der Proteinurie und der Erhöhung von Hämoglobin und Serumalbumin gezeigt, wegen unzureichender methodischer Qualität und mangelhafter Berichterstattung ließen sich aus der verfügbaren Evidenz aber keine endgültigen Schlussfolgerungen ziehen.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Chronische Nierenerkrankung, Cordyceps sinensis als Zusatzbehandlung

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis22 Studien mit 1746 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, eine Cordyceps-Zubereitung als Zusatz zur konventionellen Medizin habe sich als potenziell vielversprechend gezeigt, um das Serumkreatinin zu senken, die Kreatinin-Clearance zu erhöhen, die Proteinurie zu verringern und mit der chronischen Nierenerkrankung verbundene Komplikationen zu lindern, etwa mit einem Anstieg von Hämoglobin und Serumalbumin. Wegen der geringen Qualität der Evidenz hätten sich aber keine endgültigen Schlussfolgerungen ziehen lassen.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Chronische Obstipation, ausgewählte definierte Rezepturen der traditionellen chinesischen Medizin

StudienlageLeitlinie
ErgebnisEmpfehlung 11–4 der Leitlinie lautet: „Ausgewählte definierte Rezepturen aus der traditionell chinesischen Medizin können bei gesicherter Qualität und Herkunft in der Behandlung der chronischen Obstipation eingesetzt werden.“ Ausgewiesen sind „Empfehlung offen“ und Konsens, nach den Tabellen 2 und 3 der Leitlinie die Kann-Stufe bei mehr als 75 bis 95 Prozent Zustimmung. Der Kommentar wertet vier Metaanalysen und neuere Studien aus und warnt zur älteren Studienlage: „Daher ist den positiven Ergebnissen der Studien zugunsten der TCM-Kräuter mit großer Vorsicht zu begegnen.“ Und weiter: „Für den Update-Zeitraum liegen zudem 5 RCTs von besserer Qualität in englischer Sprache vor.“ In einem davon wurde eine Kräuterrezeptur gegen Senna und Placebo geprüft: „Zwischen der Ma Zi Ren und Senna Gruppe gab es nach Woche 8 keine signifikanten Unterschiede (68 % vs. 57.7 %, p = 0.14), aber gegen Plazebo (33.0 %, p <.005).“
Leitlinie021-019
Gültigkeit der Leitliniegültig bis 30.10.2026, Neufassung angemeldet

Indikation: Endometriose

Studienlagesystematische Übersicht
ErgebnisZwei chinesische randomisierte Studien mit 158 Frauen; keine verglich mit Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, chinesische Arzneimittel nach einer Laparoskopie könnten einen mit Gestrinon vergleichbaren Nutzen bei weniger Nebenwirkungen haben; oral gegebene chinesische Arzneimittel könnten insgesamt besser wirken als Danazol, und oral zusammen mit einem Kräuter-Einlauf gegeben könnten sie Regelschmerzen stärker lindern und Adnexbefunde stärker verkleinern als Danazol; für eine genaue Einschätzung sei strengere Forschung nötig.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Epilepsie im Erwachsenenalter

StudienlageLeitlinie
ErgebnisKapitel 2.4.9 der Leitlinie behandelt die Traditionelle Chinesische Medizin gemeinsam mit der Akupunktur. Zur Datenlage: „Ein systematisches Review kam zu dem Schluss, dass derzeit keine Hinweise für die Wirksamkeit von TCM bei Patient:innen mit Epilepsie vorliegen“. Die Leitlinie nennt daneben ein Sicherheitsproblem und macht daraus eine eigene Empfehlung: „Patient:innen, die eine ergänzende Behandlung mit TCM wünschen, sollten über mögliche Interaktionen mit Anfallssuppressiva informiert werden“, Konsens bei einer Konsensstärke von 95 Prozent.
Leitlinie030-041
Gültigkeit der Leitliniegültig bis 31.08.2028

Indikation: Nierentransplantation (begleitende Immunsuppression), Cordyceps sinensis

Studienlagesystematische Übersicht
ErgebnisFünf Studien mit 447 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, obwohl einige günstige Aspekte mit Cordyceps verbunden gewesen seien, seien längere Studien nötig, um das Verhältnis von Nutzen und Schaden zu klären. Künftige Studien sollten Cordyceps in Kombination mit anderen Immunsuppressiva wie Tacrolimus, Mycophenolatmofetil oder einer Induktionstherapie untersuchen; diese Studien müssten zudem angemessen groß und statistisch ausreichend ausgelegt sein.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Primäres nephrotisches Syndrom, Tripterygium-wilfordii-Extrakt

Studienlagesystematische Übersicht
ErgebnisZehn Studien mit 630 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Tripterygium wilfordii Hook F könne bei Menschen mit primärem nephrotischem Syndrom einen zusätzlichen Effekt auf die Remission haben. Ob es ebenso wirksam sei wie Prednison oder Cyclophosphamid, lasse sich mit den vorhandenen Belegen nicht beurteilen. Methodisch solidere, ausreichend große Studien mit angemessener Nachbeobachtung würden helfen, die Behandlungsmöglichkeiten mit Tripterygium wilfordii bei primärem nephrotischem Syndrom besser einzuschätzen. Tripterygium wilfordii solle weiter direkt mit anderen verbreiteten Immunsuppressiva verglichen werden, sobald seine Überlegenheit gegenüber Placebo oder keiner Behandlung eindeutig belegt sei.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Schwerheilende oder chronische Wunden bei pAVK, Diabetes mellitus oder chronischer venöser Insuffizienz, lokal angewandte Kräuterzubereitungen der traditionellen chinesischen Medizin

StudienlageLeitlinie
ErgebnisDie Empfehlung in Abschnitt 6.9.5 der Leitlinie („Naturheilkundliche Verfahren“) lautet: „Wegen unsicherer Evidenzgrundlage wurde keine Empfehlung verabschiedet“. Der Kasten ist mit „Geprüft/Stand 2023“ und „Konsensstärke: 100%“ gekennzeichnet und führt unter „Traditionelle chinesische Medizin (TCM)“ die Ergebnisse unter anderem zum Vergleich „Extern applizierte TCM vs. konventionelle Therapie ohne TCM bei UCV“ auf. In der Begründung heißt es: „Aus diesem Grund wurde trotz Wirksamkeitsberichten aus SRs von einer Empfehlung abgesehen.“ Als Gründe nennt die Leitlinie, dass die Meta-Analysen nur auf chinesischsprachig publizierten Studien beruhen, die konkreten Interventionen unklar bleiben und in der Studie zur „Shengji Yuhong ointment“ Salben-Gaze die Wundätiologie nicht ausreichend berichtet ist.
Leitlinie091-001
Gültigkeit der Leitliniegültig bis 10.09.2028

Indikation: Vaskuläre Demenz

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis47 Studien mit 3581 Teilnehmenden zu 18 der 29 in Frage kommenden Arzneimittel der chinesischen Pharmakopöe oder der chinesischen Liste unentbehrlicher Arzneimittel, alle in China durchgeführt. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege moderater bis sehr niedriger Qualität für Nutzen und Schaden; Berichterstattung und Methodik seien insgesamt schlecht gewesen, insbesondere hätten Angaben zur Randomisierung gefehlt, Teilnehmende und Ergebnisbeurteilende seien nicht verblindet gewesen, unerwünschte Ereignisse seien unvollständig berichtet worden, und keine der 30 seit 2007 veröffentlichten Studien habe die CONSORT-Empfehlungen für pflanzliche Arzneimittel befolgt; die methodischen Mängel müssten durch besser durchgeführte und berichtete Studien behoben werden. Einen Gesamteffekt errechneten sie wegen der Heterogenität nicht; sieben Arzneimittel hätten jeweils möglicherweise großen Nutzen gezeigt, und drei Präparate (NaoMaiTai, NaoXinTong, TongXinLuo) nannten sie als vorrangig weiter zu untersuchen. Zwei davon (NaoMaiTai und TongXinLuo) hätten gegenüber keiner Behandlung ein um 5 Prozent oder mehr erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse gezeigt, die Qualität dieser Belege sei aber schlecht.
Leitlinienicht erhoben

Änderungen

erkannt amÄnderungGrund
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherZwei chinesische randomisierte Studien mit 158 Frauen; keine verglich mit Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, chinesische Arzneimittel nach einer Laparoskopie könnten einen mit Gestrinon vergleichbaren Nutzen bei weniger Nebenwirkungen haben, und oral zusammen mit einem Kräuter-Einlauf gegeben könnten sie Regelschmerzen stärker lindern und Adnexbefunde stärker verkleinern als Danazol; für eine genaue Einschätzung sei strengere Forschung nötig.nachherZwei chinesische randomisierte Studien mit 158 Frauen; keine verglich mit Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, chinesische Arzneimittel nach einer Laparoskopie könnten einen mit Gestrinon vergleichbaren Nutzen bei weniger Nebenwirkungen haben; oral gegebene chinesische Arzneimittel könnten insgesamt besser wirken als Danazol, und oral zusammen mit einem Kräuter-Einlauf gegeben könnten sie Regelschmerzen stärker lindern und Adnexbefunde stärker verkleinern als Danazol; für eine genaue Einschätzung sei strengere Forschung nötig. Handkorrektur
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher47 Studien mit 3581 Teilnehmenden zu 18 Arzneimitteln der chinesischen Pharmakopöe oder der chinesischen Liste unentbehrlicher Arzneimittel, alle in China durchgeführt. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege moderater bis sehr niedriger Qualität für Nutzen und Schaden; Berichterstattung und Methodik seien insgesamt schlecht gewesen, insbesondere fehlten Angaben zur Randomisierung und zur Verblindung, und keine der seit 2007 veröffentlichten Studien folgte den CONSORT-Empfehlungen für pflanzliche Arzneimittel. Einen Gesamteffekt errechneten sie wegen der Heterogenität nicht; drei Präparate (NaoMaiTai, NaoXinTong, TongXinLuo) nannten sie als vorrangig weiter zu untersuchen.nachher47 Studien mit 3581 Teilnehmenden zu 18 der 29 in Frage kommenden Arzneimittel der chinesischen Pharmakopöe oder der chinesischen Liste unentbehrlicher Arzneimittel, alle in China durchgeführt. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege moderater bis sehr niedriger Qualität für Nutzen und Schaden; Berichterstattung und Methodik seien insgesamt schlecht gewesen, insbesondere hätten Angaben zur Randomisierung gefehlt, Teilnehmende und Ergebnisbeurteilende seien nicht verblindet gewesen, unerwünschte Ereignisse seien unvollständig berichtet worden, und keine der 30 seit 2007 veröffentlichten Studien habe die CONSORT-Empfehlungen für pflanzliche Arzneimittel befolgt; die methodischen Mängel müssten durch besser durchgeführte und berichtete Studien behoben werden. Einen Gesamteffekt errechneten sie wegen der Heterogenität nicht; sieben Arzneimittel hätten jeweils möglicherweise großen Nutzen gezeigt, und drei Präparate (NaoMaiTai, NaoXinTong, TongXinLuo) nannten sie als vorrangig weiter zu untersuchen. Zwei davon (NaoMaiTai und TongXinLuo) hätten gegenüber keiner Behandlung ein um 5 Prozent oder mehr erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse gezeigt, die Qualität dieser Belege sei aber schlecht. Handkorrektur
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein VorwertnachherLeitlinie Ein Evidenzsteckbrief zu Chinesische Arzneimitteltherapie ist neu im Register. Fundstelle: S3-Leitlinie „Lokaltherapie schwerheilender und/oder chronischer Wunden aufgrund von peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus oder chronischer venöser Insuffizienz“, Langfassung, Version 2.1, Stand 11.09.2023, AWMF-Registernummer 091-001, Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. (DGfW). Gültig bis 10.09.2028. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein VorwertnachherLeitlinie Ein Evidenzsteckbrief zu Chinesische Arzneimitteltherapie ist neu im Register. Fundstelle: S2k-Leitlinie „Chronische Obstipation“, Langfassung (Aktualisierte S2k-Leitlinie chronische Obstipation, Z Gastroenterol 2022; 60: 1528–1572), Version 2.0, Stand 31.10.2021, AWMF-Registernummer 021-019, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten und Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität. Gültig bis 30.10.2026 (in Überarbeitung). Empfehlungen 4–2A bis 4–2C, 5–1, 5–3A, 7–2, 11–1 und 11–4, Statements 5–2 und 11–2. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Chinesische Arzneimitteltherapie ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD013106.pub2 (2019): Radix Sophorae flavescentis versus other drugs or herbs for chronic hepatitis B. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Chinesische Arzneimitteltherapie ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD013089.pub2 (2019): Radix Sophorae flavescentis versus no intervention or placebo for chronic hepatitis B. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Chinesische Arzneimitteltherapie ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD009698.pub2 (2015): Cordyceps sinensis (a traditional Chinese medicine) for kidney transplant recipients. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Chinesische Arzneimitteltherapie ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD008568.pub2 (2013): Tripterygium wilfordii Hook F (a traditional Chinese medicine) for primary nephrotic syndrome. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Chinesische Arzneimitteltherapie ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD008369.pub2 (2014): Astragalus (a traditional Chinese medicine) for treating chronic kidney disease. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Chinesische Arzneimitteltherapie ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD008353.pub2 (2014): Cordyceps sinensis (a traditional Chinese medicine) for treating chronic kidney disease. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Chinesische Arzneimitteltherapie ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD008000.pub2 (2012): Rheum officinale (a traditional Chinese medicine) for chronic kidney disease. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Chinesische Arzneimitteltherapie ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD007032.pub2 (2009): Acanthopanax for acute ischaemic stroke. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.

Alle 16 Änderungen zu Chinesische Arzneimitteltherapie

Korrekturen

bemerkt amÄnderungGrund
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherZwei chinesische randomisierte Studien mit 158 Frauen; keine verglich mit Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, chinesische Arzneimittel nach einer Laparoskopie könnten einen mit Gestrinon vergleichbaren Nutzen bei weniger Nebenwirkungen haben, und oral zusammen mit einem Kräuter-Einlauf gegeben könnten sie Regelschmerzen stärker lindern und Adnexbefunde stärker verkleinern als Danazol; für eine genaue Einschätzung sei strengere Forschung nötig.nachherZwei chinesische randomisierte Studien mit 158 Frauen; keine verglich mit Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, chinesische Arzneimittel nach einer Laparoskopie könnten einen mit Gestrinon vergleichbaren Nutzen bei weniger Nebenwirkungen haben; oral gegebene chinesische Arzneimittel könnten insgesamt besser wirken als Danazol, und oral zusammen mit einem Kräuter-Einlauf gegeben könnten sie Regelschmerzen stärker lindern und Adnexbefunde stärker verkleinern als Danazol; für eine genaue Einschätzung sei strengere Forschung nötig. Die Wiedergabe ließ den Satz der Schlussfolgerung aus, oral gegebene chinesische Arzneimittel könnten insgesamt besser wirken als Danazol.
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher47 Studien mit 3581 Teilnehmenden zu 18 Arzneimitteln der chinesischen Pharmakopöe oder der chinesischen Liste unentbehrlicher Arzneimittel, alle in China durchgeführt. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege moderater bis sehr niedriger Qualität für Nutzen und Schaden; Berichterstattung und Methodik seien insgesamt schlecht gewesen, insbesondere fehlten Angaben zur Randomisierung und zur Verblindung, und keine der seit 2007 veröffentlichten Studien folgte den CONSORT-Empfehlungen für pflanzliche Arzneimittel. Einen Gesamteffekt errechneten sie wegen der Heterogenität nicht; drei Präparate (NaoMaiTai, NaoXinTong, TongXinLuo) nannten sie als vorrangig weiter zu untersuchen.nachher47 Studien mit 3581 Teilnehmenden zu 18 der 29 in Frage kommenden Arzneimittel der chinesischen Pharmakopöe oder der chinesischen Liste unentbehrlicher Arzneimittel, alle in China durchgeführt. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege moderater bis sehr niedriger Qualität für Nutzen und Schaden; Berichterstattung und Methodik seien insgesamt schlecht gewesen, insbesondere hätten Angaben zur Randomisierung gefehlt, Teilnehmende und Ergebnisbeurteilende seien nicht verblindet gewesen, unerwünschte Ereignisse seien unvollständig berichtet worden, und keine der 30 seit 2007 veröffentlichten Studien habe die CONSORT-Empfehlungen für pflanzliche Arzneimittel befolgt; die methodischen Mängel müssten durch besser durchgeführte und berichtete Studien behoben werden. Einen Gesamteffekt errechneten sie wegen der Heterogenität nicht; sieben Arzneimittel hätten jeweils möglicherweise großen Nutzen gezeigt, und drei Präparate (NaoMaiTai, NaoXinTong, TongXinLuo) nannten sie als vorrangig weiter zu untersuchen. Zwei davon (NaoMaiTai und TongXinLuo) hätten gegenüber keiner Behandlung ein um 5 Prozent oder mehr erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse gezeigt, die Qualität dieser Belege sei aber schlecht. Die Wiedergabe ließ die unvollständige Berichterstattung unerwünschter Ereignisse, das erhöhte Risiko unerwünschter Ereignisse bei NaoMaiTai und TongXinLuo und den Satz der Schlussfolgerung zum Bedarf besser durchgeführter Studien aus und gab die fehlende Verblindung als fehlende Angabe zur Verblindung wieder.

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