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Chinesische Medizin

Moxibustion: Erstattung und Studienlage

Therapierichtung: Chinesische Medizin · Stichtag: 29.09.2026

Auf einen Blick

Das Register führt zu diesem Verfahren einen belegten Erstattungsstand.

Am 29.09.2026 gilt:

Zur Studienlage führt das Register 4 Evidenzsteckbriefe. Sie sagen, wie gut etwas untersucht ist, und nicht, wer es zahlt.

Ältester Beleg auf dieser Seite erhoben am 06.09.2026.

Beschreibung
S3-Leitlinie Komplementärmedizin, Langversion 2.0, Kapitel 4.1 (Akupunktur): „Akupunktur ist das Stechen definierter Punkte der Körperoberfläche mit Nadeln zu therapeutischen Zwecken. Im Chinesischen wird der Begriff Zhen Jiu verwendet, was „Stechen und Abbrennen“ bedeutet und zeigt, dass zu dem Stechen auch lokale Wärmeanwendungen (Moxibustion) gerechnet werden.“
Themen
Chinesische Medizin und die Krankenkasse

Erstattung

KostenträgerStandBedingunggültig abgültig bisQuelle
BKK24 (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen Wir kooperieren mit der renommierten, ersten deutschen TCM-Klinik Bad Kötzting. Unsere Versicherten können sich – unter bestimmten Voraussetzungen – einer stationären Behandlung unterziehen und somit alternative Therapiemethoden nutzen. In der Klinik werden unter anderem die folgenden Therapiemethoden angewendet: Psychotherapie chinesische Arzneimitteltherapie Akupunktur und Moxibustion Tuina Qigong Ernährungsberatung und Diätetik Physiotherapie. Das Behandlungskonzept ist besonders auf psychische Erkrankungen mit im Vordergrund stehenden körperlichen Symptomen ausgerichtet. Ob eine Behandlung in der TCM-Klinik Bad Kötzting für Sie geeignet ist, prüft das Krankenhaus. 06.09.2026 bis auf Weiteres
von Hand geprüft

Evidenz

Indikation: Beckenendlage am Termin (Drehung des Kindes in Schädellage)

Studienlagesystematische Übersicht
ErgebnisDie Fassung von 2023 schloss 13 Studien mit 2181 Frauen ein, sechs davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Moxibustion zusätzlich zur üblichen Versorgung verringere wahrscheinlich die Wahrscheinlichkeit einer Nicht-Schädellage bei der Geburt (7 Studien, 1152 Frauen; relatives Risiko 0,87; moderate Vertrauenswürdigkeit) und nach einer einzelnen Studie (260 Frauen; moderate Vertrauenswürdigkeit) wahrscheinlich den Einsatz von Oxytocin vor oder während der Geburt, habe auf die Kaiserschnittrate aber wahrscheinlich wenig bis keinen Einfluss; ob die Notwendigkeit einer äußeren Wendung sinkt, sei sehr unsicher, und unsicher seien auch die Wirkungen auf einen vorzeitigen Blasensprung und auf einen Nabelschnurblut-pH unter 7,1. Unerwünschte Wirkungen seien in den meisten Studien unzureichend berichtet worden; ob Moxibustion zusätzlich zur üblichen Versorgung unerwünschte Ereignisse (Übelkeit, unangenehmer Geruch, Bauchschmerzen, Gebärmutterkontraktionen) häufiger mache, sei sehr unsicher, weil nur eine Studie mit 122 Frauen auswertbare Daten geliefert habe (sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit).
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Chronische Obstipation bei Parkinson-Krankheit

StudienlageLeitlinie
ErgebnisNach der Empfehlung zu Fragestellung 101 der Leitlinie sollen zur Therapie einer Obstipation bei Parkinson-Pat. die allgemeinen Therapieempfehlungen der AWMF-Leitlinie Chronische Obstipation herangezogen werden. In der dort aufgeführten Auswahl steht: „Nicht medikamentöse Therapieempfehlungen umfassen Biofeedback und Beckenbodentraining sowie Akupunkturverfahren (Akupunktur, Akupressur, Moxibustion, Elektro-Akupunktur), die bei chronischer Obstipation eingesetzt werden können.“ (Konsensstärke: 100%, starker Konsens). Moxibustion ist dort als eines der Akupunkturverfahren genannt. Die Leitlinie übernimmt damit die Empfehlungen der AWMF-Leitlinie Chronische Obstipation; eigene Studien zur Moxibustion bei Parkinson-Krankheit beschreibt sie nicht.
Leitlinie030-010
Gültigkeit der Leitliniegültig bis 24.10.2028

Indikation: Chronische Obstipation, Moxibustion als eines der Akupunkturverfahren

StudienlageLeitlinie
ErgebnisEmpfehlung 11–1 der Leitlinie nennt die Moxibustion in ihrer Aufzählung der Akupunkturverfahren: „Akupunkturverfahren (Akupunktur, Akupressur, Moxibustion, Ohrakupunktur, Elektro-Akupunktur) können bei chronischer Obstipation eingesetzt werden.“ Ausgewiesen sind „Empfehlung offen“ und „Starker Konsens“, nach den Tabellen 2 und 3 der Leitlinie die Kann-Stufe bei mehr als 95 Prozent Zustimmung. Eine eigene Studie zur Moxibustion bespricht der Kommentar nicht; er behandelt Elektroakupunktur, Körperakupunktur, Akupressur und Ohrakupunktur. Die Moxibustion ist damit in der Empfehlung mitgenannt, aber nicht eigens begründet.
Leitlinie021-019
Gültigkeit der Leitliniegültig bis 30.10.2026, Neufassung angemeldet

Indikation: Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlentherapie bei Krebs

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis29 randomisierte Studien mit 2569 Teilnehmenden; das Verzerrungsrisiko war in 18 Studien hoch und in 11 unklar, und die Daten ließen sich nur selten zusammenfassen. Gegenüber keiner Behandlung waren die Leukozytenzahl (mittlere Differenz 1,77 mal 10 hoch 9 je Liter) und das Hämoglobin (1,33 Gramm je Liter) höher, jeweils aus einzelnen kleinen Studien mit niedriger Vertrauenswürdigkeit; für einen Effekt auf die Leukopenie fand sich kein Beleg, die Immunwerte waren uneinheitlich. Zusätzlich zur konventionellen Behandlung sei Moxibustion mit niedriger Vertrauenswürdigkeit mit weniger Übelkeit und Erbrechen (7 Studien, 801 Teilnehmende), höherer Lebensqualität (3 Studien, 134 Teilnehmende), höheren Leukozyten und höherem Hämoglobin verbunden gewesen, ohne Unterschied bei den Thrombozyten; eine Studie gegen Scheinmoxibustion (50 Teilnehmende) sowie eine Studie (90 Teilnehmende) und zwei Studien (235 Teilnehmende) gegen konventionelle Arzneimittel legten mit niedriger Vertrauenswürdigkeit ebenfalls günstigere Blutwerte nahe, die Studie gegen Scheinmoxibustion auch eine bessere Lebensqualität und weniger Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die meisten Studien berichteten nicht über unerwünschte Wirkungen wie Verbrennungen oder allergische Reaktionen. Die Autorinnen und Autoren schließen, begrenzte Belege niedriger Vertrauenswürdigkeit legten nahe, dass Moxibustion die hämatologischen und gastrointestinalen Nebenwirkungen möglicherweise mindern und die Lebensqualität verbessern könne; die Belege seien nicht schlüssig, Nutzen und Risiken ließen sich nicht ausschließen, und hochwertige Studien, die unerwünschte Wirkungen berichten, seien nötig.
Leitlinienicht erhoben

Änderungen

erkannt amÄnderungGrund
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher29 randomisierte Studien mit 2569 Teilnehmenden; das Verzerrungsrisiko war in 18 Studien hoch und in 11 unklar. Gegenüber keiner Behandlung waren die Leukozytenzahl (mittlere Differenz 1,77 mal 10 hoch 9 je Liter) und das Hämoglobin (1,33 Gramm je Liter) höher, jeweils aus einzelnen kleinen Studien mit niedriger Vertrauenswürdigkeit. Die Autorinnen und Autoren schließen, Moxibustion könne die hämatologischen und gastrointestinalen Nebenwirkungen möglicherweise mindern; die Belege seien nicht schlüssig, Nutzen und Risiken liessen sich nicht ausschliessen.nachher29 randomisierte Studien mit 2569 Teilnehmenden; das Verzerrungsrisiko war in 18 Studien hoch und in 11 unklar, und die Daten ließen sich nur selten zusammenfassen. Gegenüber keiner Behandlung waren die Leukozytenzahl (mittlere Differenz 1,77 mal 10 hoch 9 je Liter) und das Hämoglobin (1,33 Gramm je Liter) höher, jeweils aus einzelnen kleinen Studien mit niedriger Vertrauenswürdigkeit; für einen Effekt auf die Leukopenie fand sich kein Beleg, die Immunwerte waren uneinheitlich. Zusätzlich zur konventionellen Behandlung sei Moxibustion mit niedriger Vertrauenswürdigkeit mit weniger Übelkeit und Erbrechen (7 Studien, 801 Teilnehmende), höherer Lebensqualität (3 Studien, 134 Teilnehmende), höheren Leukozyten und höherem Hämoglobin verbunden gewesen, ohne Unterschied bei den Thrombozyten; eine Studie gegen Scheinmoxibustion (50 Teilnehmende) sowie eine Studie (90 Teilnehmende) und zwei Studien (235 Teilnehmende) gegen konventionelle Arzneimittel legten mit niedriger Vertrauenswürdigkeit ebenfalls günstigere Blutwerte nahe, die Studie gegen Scheinmoxibustion auch eine bessere Lebensqualität und weniger Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die meisten Studien berichteten nicht über unerwünschte Wirkungen wie Verbrennungen oder allergische Reaktionen. Die Autorinnen und Autoren schließen, begrenzte Belege niedriger Vertrauenswürdigkeit legten nahe, dass Moxibustion die hämatologischen und gastrointestinalen Nebenwirkungen möglicherweise mindern und die Lebensqualität verbessern könne; die Belege seien nicht schlüssig, Nutzen und Risiken ließen sich nicht ausschließen, und hochwertige Studien, die unerwünschte Wirkungen berichten, seien nötig. Handkorrektur
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Fassung von 2023 schloss 13 Studien mit 2181 Frauen ein, sechs davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Moxibustion zusätzlich zur üblichen Versorgung verringere wahrscheinlich die Wahrscheinlichkeit einer Nicht-Schädellage bei der Geburt (7 Studien, 1152 Frauen; relatives Risiko 0,87; moderate Vertrauenswürdigkeit) und wahrscheinlich den Einsatz von Oxytocin, habe auf die Kaiserschnittrate aber wahrscheinlich wenig bis keinen Einfluss; ob die Notwendigkeit einer äusseren Wendung sinkt, sei sehr unsicher. Unerwünschte Wirkungen seien in den meisten Studien unzureichend berichtet worden.nachherDie Fassung von 2023 schloss 13 Studien mit 2181 Frauen ein, sechs davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Moxibustion zusätzlich zur üblichen Versorgung verringere wahrscheinlich die Wahrscheinlichkeit einer Nicht-Schädellage bei der Geburt (7 Studien, 1152 Frauen; relatives Risiko 0,87; moderate Vertrauenswürdigkeit) und nach einer einzelnen Studie (260 Frauen; moderate Vertrauenswürdigkeit) wahrscheinlich den Einsatz von Oxytocin vor oder während der Geburt, habe auf die Kaiserschnittrate aber wahrscheinlich wenig bis keinen Einfluss; ob die Notwendigkeit einer äußeren Wendung sinkt, sei sehr unsicher, und unsicher seien auch die Wirkungen auf einen vorzeitigen Blasensprung und auf einen Nabelschnurblut-pH unter 7,1. Unerwünschte Wirkungen seien in den meisten Studien unzureichend berichtet worden; ob Moxibustion zusätzlich zur üblichen Versorgung unerwünschte Ereignisse (Übelkeit, unangenehmer Geruch, Bauchschmerzen, Gebärmutterkontraktionen) häufiger mache, sei sehr unsicher, weil nur eine Studie mit 122 Frauen auswertbare Daten geliefert habe (sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit). Handkorrektur
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein VorwertnachherLeitlinie Ein Evidenzsteckbrief zu Moxibustion ist neu im Register. Fundstelle: S2k-Leitlinie „Parkinson-Krankheit“, Langfassung, Version 8.1, Stand 25.10.2023, AWMF-Registernummer 030-010, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) unter Mitwirkung der beteiligten Fachgesellschaften und Organisationen. Gültig bis 24.10.2028. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein VorwertnachherLeitlinie Ein Evidenzsteckbrief zu Moxibustion ist neu im Register. Fundstelle: S2k-Leitlinie „Chronische Obstipation“, Langfassung (Aktualisierte S2k-Leitlinie chronische Obstipation, Z Gastroenterol 2022; 60: 1528–1572), Version 2.0, Stand 31.10.2021, AWMF-Registernummer 021-019, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten und Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität. Gültig bis 30.10.2026 (in Überarbeitung). Empfehlungen 4–2A bis 4–2C, 5–1, 5–3A, 7–2, 11–1 und 11–4, Statements 5–2 und 11–2. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
06.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Moxibustion ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD010559.pub2 (2018): Moxibustion for alleviating side effects of chemotherapy or radiotherapy in people with cancer. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
06.09.2026 Verfahren Beschreibungvorherkein VorwertnachherS3-Leitlinie Komplementärmedizin, Langversion 2.0, Kapitel 4.1 (Akupunktur): „Akupunktur ist das Stechen definierter Punkte der Körperoberfläche mit Nadeln zu therapeutischen Zwecken. Im Chinesischen wird der Begriff Zhen Jiu verwendet, was „Stechen und Abbrennen“ bedeutet und zeigt, dass zu dem Stechen auch lokale Wärmeanwendungen (Moxibustion) gerechnet werden.“ Eine Verfahrensbeschreibung zu Moxibustion ist neu im Register. Fundstelle: S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Langversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültigkeitsdauer bis längstens 05/2029. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet; die Beschreibung steht mit ihrer Fundstelle auch auf der Verfahrensseite.
06.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Moxibustion ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD003928.pub4 (2023): Cephalic version by moxibustion for breech presentation. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.

Korrekturen

bemerkt amÄnderungGrund
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher29 randomisierte Studien mit 2569 Teilnehmenden; das Verzerrungsrisiko war in 18 Studien hoch und in 11 unklar. Gegenüber keiner Behandlung waren die Leukozytenzahl (mittlere Differenz 1,77 mal 10 hoch 9 je Liter) und das Hämoglobin (1,33 Gramm je Liter) höher, jeweils aus einzelnen kleinen Studien mit niedriger Vertrauenswürdigkeit. Die Autorinnen und Autoren schließen, Moxibustion könne die hämatologischen und gastrointestinalen Nebenwirkungen möglicherweise mindern; die Belege seien nicht schlüssig, Nutzen und Risiken liessen sich nicht ausschliessen.nachher29 randomisierte Studien mit 2569 Teilnehmenden; das Verzerrungsrisiko war in 18 Studien hoch und in 11 unklar, und die Daten ließen sich nur selten zusammenfassen. Gegenüber keiner Behandlung waren die Leukozytenzahl (mittlere Differenz 1,77 mal 10 hoch 9 je Liter) und das Hämoglobin (1,33 Gramm je Liter) höher, jeweils aus einzelnen kleinen Studien mit niedriger Vertrauenswürdigkeit; für einen Effekt auf die Leukopenie fand sich kein Beleg, die Immunwerte waren uneinheitlich. Zusätzlich zur konventionellen Behandlung sei Moxibustion mit niedriger Vertrauenswürdigkeit mit weniger Übelkeit und Erbrechen (7 Studien, 801 Teilnehmende), höherer Lebensqualität (3 Studien, 134 Teilnehmende), höheren Leukozyten und höherem Hämoglobin verbunden gewesen, ohne Unterschied bei den Thrombozyten; eine Studie gegen Scheinmoxibustion (50 Teilnehmende) sowie eine Studie (90 Teilnehmende) und zwei Studien (235 Teilnehmende) gegen konventionelle Arzneimittel legten mit niedriger Vertrauenswürdigkeit ebenfalls günstigere Blutwerte nahe, die Studie gegen Scheinmoxibustion auch eine bessere Lebensqualität und weniger Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die meisten Studien berichteten nicht über unerwünschte Wirkungen wie Verbrennungen oder allergische Reaktionen. Die Autorinnen und Autoren schließen, begrenzte Belege niedriger Vertrauenswürdigkeit legten nahe, dass Moxibustion die hämatologischen und gastrointestinalen Nebenwirkungen möglicherweise mindern und die Lebensqualität verbessern könne; die Belege seien nicht schlüssig, Nutzen und Risiken ließen sich nicht ausschließen, und hochwertige Studien, die unerwünschte Wirkungen berichten, seien nötig. Die Wiedergabe ließ den Satz aus, dass die meisten Studien unerwünschte Wirkungen wie Verbrennungen oder allergische Reaktionen nicht berichteten, ebenso den Schlusssatz zum Bedarf hochwertiger Studien mit Angaben zu unerwünschten Wirkungen und die Vergleiche jenseits von „keine Behandlung“, und schrieb „liessen“ und „ausschliessen“ ohne ß.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherDie Fassung von 2023 schloss 13 Studien mit 2181 Frauen ein, sechs davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Moxibustion zusätzlich zur üblichen Versorgung verringere wahrscheinlich die Wahrscheinlichkeit einer Nicht-Schädellage bei der Geburt (7 Studien, 1152 Frauen; relatives Risiko 0,87; moderate Vertrauenswürdigkeit) und wahrscheinlich den Einsatz von Oxytocin, habe auf die Kaiserschnittrate aber wahrscheinlich wenig bis keinen Einfluss; ob die Notwendigkeit einer äusseren Wendung sinkt, sei sehr unsicher. Unerwünschte Wirkungen seien in den meisten Studien unzureichend berichtet worden.nachherDie Fassung von 2023 schloss 13 Studien mit 2181 Frauen ein, sechs davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Moxibustion zusätzlich zur üblichen Versorgung verringere wahrscheinlich die Wahrscheinlichkeit einer Nicht-Schädellage bei der Geburt (7 Studien, 1152 Frauen; relatives Risiko 0,87; moderate Vertrauenswürdigkeit) und nach einer einzelnen Studie (260 Frauen; moderate Vertrauenswürdigkeit) wahrscheinlich den Einsatz von Oxytocin vor oder während der Geburt, habe auf die Kaiserschnittrate aber wahrscheinlich wenig bis keinen Einfluss; ob die Notwendigkeit einer äußeren Wendung sinkt, sei sehr unsicher, und unsicher seien auch die Wirkungen auf einen vorzeitigen Blasensprung und auf einen Nabelschnurblut-pH unter 7,1. Unerwünschte Wirkungen seien in den meisten Studien unzureichend berichtet worden; ob Moxibustion zusätzlich zur üblichen Versorgung unerwünschte Ereignisse (Übelkeit, unangenehmer Geruch, Bauchschmerzen, Gebärmutterkontraktionen) häufiger mache, sei sehr unsicher, weil nur eine Studie mit 122 Frauen auswertbare Daten geliefert habe (sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit). Die Wiedergabe ließ den Satz der Schlussfolgerung zu vorzeitigem Blasensprung und Nabelschnurblut-pH aus, nannte nicht, dass die Oxytocin-Aussage auf einer einzelnen Studie beruht, ließ die Aussage der Ergebnisse zu unerwünschten Ereignissen aus und schrieb „äusseren“ ohne ß.

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