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Weitere Verfahren

Neuraltherapie: Erstattung und Studienlage

Therapierichtung: Weitere Verfahren · Stichtag: 29.09.2026

Auf einen Blick

Das Register führt zu diesem Verfahren keinen belegten Erstattungsstand. Das ist nicht dasselbe wie ein Ausschluss: Es heißt, dass hier nichts erhoben ist.

Zur Studienlage führt das Register 3 Evidenzsteckbriefe. Sie sagen, wie gut etwas untersucht ist, und nicht, wer es zahlt.

Ältester Beleg auf dieser Seite erhoben am 06.09.2026.

Beschreibung
nicht erhoben
Themen
Osteopathie, Ayurveda, Neuraltherapie, Schröpfen

Erstattung

nicht erhoben

Evidenz

Indikation: Chronische und akute Schmerzen (therapeutische Anwendung niedrig dosierter Lokalanästhetika)

Studienlagesystematische Übersicht
ErgebnisEin systematisches Scoping Review über 129 Arbeiten zur therapeutischen Anwendung niedrig dosierter Lokalanästhetika: 49 klinische Studien, 71 Beobachtungsstudien und neun systematische Übersichten. Die häufigste Indikation war die Behandlung chronischer Schmerzen (72,86 Prozent), gefolgt von akuten Schmerzen (13,17 Prozent); 13,95 Prozent betrafen Indikationen ohne Schmerzbezug. Die Autorinnen und Autoren berichten für niedrig dosierte, kurz wirksame Lokalanästhetika insgesamt günstige Ergebnisse für Schmerz sowie für Angst- und Depressionsskalen und halten größere, gut geplante randomisierte Studien mit Langzeitbeobachtung für unerlässlich, um die berichteten Wirkungen auf Wirksamkeit und Sicherheit zu belegen. Ein Scoping Review ordnet die Literatur; einen Effekt errechnet es nicht.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Interstitielle Zystitis und Blasenschmerzsyndrom (IC/BPS), Therapieversuch mit Neuraltherapie

StudienlageLeitlinie
ErgebnisEmpfehlung 4.53 der Leitlinie lautet: „Ein Therapieversuch mittels Neuraltherapie kann bei IC/BPS vorgenommen werden.“ Die Gesamtabstimmung ergab starken Konsens mit 96 Prozent; die Empfehlung wurde 2024 geändert. Die Stärke einer Empfehlung wird in dieser Leitlinie „rein sprachlich ausgedrückt“, eine Kann-Formulierung ist also die offene Stufe. Die Leitlinie beschreibt die Neuraltherapie als „ein traditionell angewandtes, wissenschaftlich nur teilweise belegtes Verfahren aus dem Bereich der Komplementärmedizin“ und hält fest: „Es existieren weder randomisierte oder placebokontrollierte Studien, noch Berichte über größeren Patientenzahlen zur Anwendung der Neuraltherapie bei der IC/BPS.“ Zur Begründung schreibt sie: „Obwohl nur wenige Publikationen zum Einsatz der Neuraltherapie bei der IC/BPS existieren, sind Behandlungserfolge für andere Schmerzformen bzw. Erkrankungen hinreichend beschrieben.“ Das Verfahren sei „insgesamt sehr nebenwirkungsarm“, ein Einsatz bei der IC/BPS „somit eine Therapieoption“.
Leitlinie043-050
Gültigkeit der Leitliniegültig bis 29.09.2029

Indikation: Tendovaginitis de Quervain

StudienlageEinzelstudien
ErgebnisEine prospektive randomisierte kontrollierte Studie mit 36 Patientinnen und Patienten: Neuraltherapie zusätzlich zu Ruhigstellung und Daumenschiene gegen Ruhigstellung und Schiene allein. Beide Gruppen besserten sich nach einem und nach zwölf Monaten. Die Schmerzwerte lagen in der Neuraltherapie-Gruppe nach einem und nach zwölf Monaten signifikant unter dem Ausgangswert, der Handfunktionsindex nach einem Monat unter dem der Kontrollgruppe; nach zwölf Monaten unterschieden sich die Gruppen darin nicht mehr signifikant. Unerwünschte Wirkungen traten nicht auf. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Neuraltherapie scheine bei Tendovaginitis de Quervain Schmerzen zu lindern und die Handfunktion zu verbessern.
Leitlinienicht erhoben

Änderungen

erkannt amÄnderungGrund
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine prospektive randomisierte kontrollierte Studie mit 36 Patientinnen und Patienten: Neuraltherapie zusätzlich zu Ruhigstellung und Daumenschiene gegen Ruhigstellung und Schiene allein. Beide Gruppen besserten sich nach einem und nach zwölf Monaten. Die Schmerzwerte lagen in der Neuraltherapie-Gruppe nach einem und nach zwölf Monaten signifikant unter dem Ausgangswert, der Handfunktionsindex nach einem Monat unter dem der Kontrollgruppe; nach zwölf Monaten unterschieden sich die Gruppen darin nicht mehr. Unerwünschte Wirkungen traten nicht auf.nachherEine prospektive randomisierte kontrollierte Studie mit 36 Patientinnen und Patienten: Neuraltherapie zusätzlich zu Ruhigstellung und Daumenschiene gegen Ruhigstellung und Schiene allein. Beide Gruppen besserten sich nach einem und nach zwölf Monaten. Die Schmerzwerte lagen in der Neuraltherapie-Gruppe nach einem und nach zwölf Monaten signifikant unter dem Ausgangswert, der Handfunktionsindex nach einem Monat unter dem der Kontrollgruppe; nach zwölf Monaten unterschieden sich die Gruppen darin nicht mehr signifikant. Unerwünschte Wirkungen traten nicht auf. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Neuraltherapie scheine bei Tendovaginitis de Quervain Schmerzen zu lindern und die Handfunktion zu verbessern. Handkorrektur
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEin systematisches Scoping Review über 129 Arbeiten zur therapeutischen Anwendung niedrig dosierter Lokalanästhetika: 49 klinische Studien, 71 Beobachtungsstudien und neun systematische Übersichten. Die häufigste Indikation war die Behandlung chronischer Schmerzen (72,86 Prozent), gefolgt von akuten Schmerzen (13,17 Prozent). Die Autorinnen und Autoren berichten insgesamt günstige Ergebnisse für Schmerz sowie für Angst- und Depressionsskalen und halten grössere, gut geplante randomisierte Studien mit Langzeitbeobachtung für unerlässlich, um Wirksamkeit und Sicherheit zu belegen. Ein Scoping Review ordnet die Literatur; einen Effekt errechnet es nicht.nachherEin systematisches Scoping Review über 129 Arbeiten zur therapeutischen Anwendung niedrig dosierter Lokalanästhetika: 49 klinische Studien, 71 Beobachtungsstudien und neun systematische Übersichten. Die häufigste Indikation war die Behandlung chronischer Schmerzen (72,86 Prozent), gefolgt von akuten Schmerzen (13,17 Prozent); 13,95 Prozent betrafen Indikationen ohne Schmerzbezug. Die Autorinnen und Autoren berichten für niedrig dosierte, kurz wirksame Lokalanästhetika insgesamt günstige Ergebnisse für Schmerz sowie für Angst- und Depressionsskalen und halten größere, gut geplante randomisierte Studien mit Langzeitbeobachtung für unerlässlich, um die berichteten Wirkungen auf Wirksamkeit und Sicherheit zu belegen. Ein Scoping Review ordnet die Literatur; einen Effekt errechnet es nicht. Handkorrektur
13.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein VorwertnachherLeitlinie Ein Evidenzsteckbrief zu Neuraltherapie ist neu im Register. Fundstelle: S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)“, Langfassung, Version 2.0, Stand 30.09.2024, AWMF-Registernummer 043-050, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 29.09.2029. Kapitel 4.1.2 „Ernährungsempfehlungen“, 4.1.4.1 „Osteopathie“ und 4.4 „Komplementärmedizinische Therapie“ mit den Empfehlungen 4.11, 4.18, 4.44, 4.50 und 4.53 und den Statements 4.8 und 4.49. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
06.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Neuraltherapie ist neu im Register. Fundstelle: Journal of Clinical Medicine 2023: Therapeutic Use of Low-Dose Local Anesthetics in Pain, Inflammation, and Other Clinical Conditions: A Systematic Scoping Review. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
06.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein VorwertnachherEinzelstudien Ein Evidenzsteckbrief zu Neuraltherapie ist neu im Register. Fundstelle: International Journal of Clinical Practice 2021: Effects of local anaesthetics (neural therapy) on pain and hand functions in patients with De Quervain tenosynovitis: A prospective randomised controlled study. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.

Korrekturen

bemerkt amÄnderungGrund
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine prospektive randomisierte kontrollierte Studie mit 36 Patientinnen und Patienten: Neuraltherapie zusätzlich zu Ruhigstellung und Daumenschiene gegen Ruhigstellung und Schiene allein. Beide Gruppen besserten sich nach einem und nach zwölf Monaten. Die Schmerzwerte lagen in der Neuraltherapie-Gruppe nach einem und nach zwölf Monaten signifikant unter dem Ausgangswert, der Handfunktionsindex nach einem Monat unter dem der Kontrollgruppe; nach zwölf Monaten unterschieden sich die Gruppen darin nicht mehr. Unerwünschte Wirkungen traten nicht auf.nachherEine prospektive randomisierte kontrollierte Studie mit 36 Patientinnen und Patienten: Neuraltherapie zusätzlich zu Ruhigstellung und Daumenschiene gegen Ruhigstellung und Schiene allein. Beide Gruppen besserten sich nach einem und nach zwölf Monaten. Die Schmerzwerte lagen in der Neuraltherapie-Gruppe nach einem und nach zwölf Monaten signifikant unter dem Ausgangswert, der Handfunktionsindex nach einem Monat unter dem der Kontrollgruppe; nach zwölf Monaten unterschieden sich die Gruppen darin nicht mehr signifikant. Unerwünschte Wirkungen traten nicht auf. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Neuraltherapie scheine bei Tendovaginitis de Quervain Schmerzen zu lindern und die Handfunktion zu verbessern. Die Wiedergabe ließ den Schlusssatz der Studie aus, die Neuraltherapie scheine Schmerzen zu lindern und die Handfunktion zu verbessern.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEin systematisches Scoping Review über 129 Arbeiten zur therapeutischen Anwendung niedrig dosierter Lokalanästhetika: 49 klinische Studien, 71 Beobachtungsstudien und neun systematische Übersichten. Die häufigste Indikation war die Behandlung chronischer Schmerzen (72,86 Prozent), gefolgt von akuten Schmerzen (13,17 Prozent). Die Autorinnen und Autoren berichten insgesamt günstige Ergebnisse für Schmerz sowie für Angst- und Depressionsskalen und halten grössere, gut geplante randomisierte Studien mit Langzeitbeobachtung für unerlässlich, um Wirksamkeit und Sicherheit zu belegen. Ein Scoping Review ordnet die Literatur; einen Effekt errechnet es nicht.nachherEin systematisches Scoping Review über 129 Arbeiten zur therapeutischen Anwendung niedrig dosierter Lokalanästhetika: 49 klinische Studien, 71 Beobachtungsstudien und neun systematische Übersichten. Die häufigste Indikation war die Behandlung chronischer Schmerzen (72,86 Prozent), gefolgt von akuten Schmerzen (13,17 Prozent); 13,95 Prozent betrafen Indikationen ohne Schmerzbezug. Die Autorinnen und Autoren berichten für niedrig dosierte, kurz wirksame Lokalanästhetika insgesamt günstige Ergebnisse für Schmerz sowie für Angst- und Depressionsskalen und halten größere, gut geplante randomisierte Studien mit Langzeitbeobachtung für unerlässlich, um die berichteten Wirkungen auf Wirksamkeit und Sicherheit zu belegen. Ein Scoping Review ordnet die Literatur; einen Effekt errechnet es nicht. Die Wiedergabe schrieb „grössere“ ohne ß und ließ aus, dass die günstigen Ergebnisse für kurz wirksame Lokalanästhetika berichtet wurden und 13,95 Prozent der Indikationen keinen Schmerzbezug hatten.

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