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Ayurveda

Ayurveda: Erstattung und Studienlage

Therapierichtung: Ayurveda · Stichtag: 29.09.2026

Auf einen Blick

Das Register führt zu diesem Verfahren 4 belegte Erstattungsstände.

Am 29.09.2026 gilt:

Höchstbeträge je Kalenderjahr: von 100 € bis 200 € (3 Stände nennen einen).

Zur Studienlage führt das Register 10 Evidenzsteckbriefe. Sie sagen, wie gut etwas untersucht ist, und nicht, wer es zahlt.

Ältester Beleg auf dieser Seite erhoben am 29.08.2026.

Beschreibung
nicht erhoben
Themen
Osteopathie, Ayurveda, Neuraltherapie, Schröpfen

Erstattung

KostenträgerStandBedingunggültig abgültig bisQuelle
BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen Für ärztlich verordnete weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren werden die Kosten in Höhe von maximal 200,00 EUR jährlich erstattet. Weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren sind Leistungen, die im aktuellen Hufeland Leistungsverzeichnis aufgeführt sind. Der Anspruch setzt voraus, dass die Leistungen durch einen zur qualitätsgesicherten Leistungserbringung in den Naturheilverfahren Ayurveda, Feldenkrais, Shiatsu oder traditionelle chinesische Medizin berechtigten Vertragsarzt oder auf ärztlicher Verordnung durch einen Physiotherapeuten, der die Zulassungsvoraussetzungen im Sinne des § 124 Abs. 1 SGB V erfüllt, oder im Sinne des § 13 Abs. 4 SGB V berechtigten Arzt oder Physiotherapeuten erbracht wird. 07.09.2026 bis auf Weiteres
von Hand geprüft
novitas bkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen 12. Alternative Heilmittel Versicherte können bei Vorlage der ärztlichen Verordnung folgende alternative Heilmittel in Anspruch nehmen, sofern die Behandlung medizinisch geeignet ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern, auf ärztliche Verordnung eines an der kassenärztlichen Versorgung teilnehmenden oder nach § 13 Absatz (4) SGB V berechtigten Arztes oder Ärztin erbracht wird und diese nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss ausgeschlossen wurde: a. Heileurythmie, medizinische Bäder und Teilkörpermassagen im Rahmen der anthroposophischen Medizin, b. Teilkörpermassagen und Thermotherapien nach Ayurveda, c. Feldenkrais, d. Shiatsu, e. Tuina und Krankengymnastik nach Qigong im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin. 06.09.2026 bis auf Weiteres
von Hand geprüft
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung) mit Bedingungen (2) Versicherte haben Anspruch auf weitere Heilmittel, wie Feldenkrais, traditionelle chinesische Medizin (Tuina und Krankengymnastik nach Qigong) und Ayurveda (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), wenn diese medizinisch notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. … (4) Voraussetzung für den Anspruch nach Absatz 2 ist, dass die Leistung - nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ausgeschlossen ist und - nicht bereits Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung ist. Weitere Voraussetzung ist, dass die Behandlung von einem qualifizierten Leistungserbringer … durchgeführt wird und - eine Zusatzbezeichnung erworben hat, die zur Ausübung des jeweiligen Naturheilverfahrens berechtigt oder - ordentliches Mitglied in einem speziell gegründeten Berufs- oder Fachverband bzw. Verein der Fachrichtung Naturheilkunde oder Physiotherapie … ist. … (5) Die AOK übernimmt die Kosten für Absatz 1 und Absatz 2 für maximal fünf Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 100 v.H. des Rechnungsbetrages, maximal jedoch 30,00 EUR je Behandlung. Zur Erstattung der Behandlungen sind die Rechnungen vorzulegen. 31.08.2026 bis auf Weiteres
von Hand geprüft
HEK (Satzungsleistung) mit Bedingungen Weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren Für ärztlich verordnete weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren werden die Kosten in Höhe von jeweils 70 vom Hundert, maximal 100 Euro jährlich, erstattet. Weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren sind: - Ayurveda (Teilkörpermassagen und Thermotherapien) - Feldenkrais - Shiatsu - Traditionelle chinesische Medizin (Tuina und Krankengymnastik nach Qigong). Der Anspruch setzt voraus, dass die Leistung durch einen zur qualitätsgesicherten Leistungserbringung in den Naturheilverfahren Ayurveda, Feldenkrais, Shiatsu oder traditionelle chinesische Medizin berechtigten Vertragsarzt oder auf ärztlicher Verordnung durch einen Physiotherapeuten, der die Zulassungsvoraussetzungen im Sinne des § 124 Absatz 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) erfüllt, oder im Sinne des 13 Absatz 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) berechtigten Arzt oder Physiotherapeuten erbracht wird. Zur Erstattung sind spezifizierte Rechnungen und Verordnungen einzureichen. 30.08.2026 bis auf Weiteres
von Hand geprüft

Evidenz

Indikation: Arthrose

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis19 randomisierte und 14 nicht randomisierte kontrollierte Studien zu zwölf Arzneimitteln und drei nicht-medikamentösen Verfahren mit 2952 Patientinnen und Patienten. Für das Kombinationspräparat Rumalaya berichten die Autorinnen und Autoren große Effekte über Placebo bei Schmerz und Gesamtbesserung, für Shunti-Guduchi gebe es einige Belege für mit Glucosamin vergleichbare Effekte bei Schmerz und Funktion, und für RA-11, Reosto und Siriraj Wattana seien auf Grundlage je einer einzelnen Studie positive Effekte gefunden worden; für Boswellia serrata, Lepidium sativum, eine Boswellia-serrata-haltige Mehrkomponentenzubereitung, Nirgundi Taila, Panchatikta Ghrita Guggulu und Rhumayog sowie für nicht-medikamentöse Verfahren wie ayurvedische Massage, Dampftherapie und Einlauf fanden sie keine gegen methodische Verzerrung gesicherten Effekte. Schwere unerwünschte Ereignisse traten in keiner Studie auf. Rumalaya und Shunti-Guduchi schienen nach diesen Daten sichere und wirksame Arzneimittel zu sein; die klinische Forschung zu Ayurveda unterliege jedoch mehreren Einschränkungen, und gut geplante, gut durchgeführte und gut veröffentlichte Studien seien nötig, um die Belege zu verbessern.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Chronische Rhinosinusitis, ayurvedische Behandlung

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis13 randomisierte und nicht randomisierte Studien mit jeweils mindestens zehn Patientinnen und Patienten; eine Gesamtzahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die ayurvedischen Behandlungen umfassten pflanzliche Arzneimittel zum Einnehmen, Nasenanwendungen und Dampfinhalation, allein oder kombiniert. Alle Studien hätten Verbesserungen subjektiver Symptome sowie radiologischer und hämatologischer Kriterien berichtet, alle 13 hätten aber wegen Studiendesign und statistischer Methoden ein erhebliches Verzerrungsrisiko. Die Autorinnen und Autoren schreiben, ayurvedische Therapie könne für manche Patientinnen und Patienten eine nützliche Behandlung der chronischen Rhinosinusitis sein und scheine insgesamt gut verträglich; eine definitive Empfehlung, wann sie nützlich sei, bleibe aber nicht möglich. Sie halten gut geplante kontrollierte Studien für angezeigt.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Diabetes mellitus Typ 2

Studienlagesystematische Übersicht
ErgebnisSechs Studien zu Kräutermischungen und eine zur Ayurveda-Behandlung als Gesamtsystem mit 354 Teilnehmenden, alle Erwachsene mit Typ-2-Diabetes, Behandlungsdauer drei bis sechs Monate. Die Autorinnen und Autoren berichten gegenüber Placebo oder keiner zusätzlichen Behandlung signifikante Senkungen von HbA1c oder Nüchternblutzucker für Diabecon, Inolter und Cogent DB, keine für Pancreas tonic und Hyponidd; die Studie zum Gesamtsystem habe dazu keine Werte geliefert, und keine Studie habe Folgeerkrankungen des Diabetes oder Todesfälle untersucht. Als unerwünschte Wirkungen seien eine Arzneimittelüberempfindlichkeit (eine Studie, ein Patient), eine Unterzuckerung ohne schweren Verlauf (eine Studie, ein Teilnehmer) und Magen-Darm-Beschwerden in einer Studie (1 von 20 gegenüber 0 von 20) berichtet worden, keine Todesfälle und keine Nieren-, Blut- oder Leberschäden. Wegen methodischer Mängel und kleiner Stichproben könnten sie keine sicheren Schlüsse zur Wirksamkeit ziehen; obwohl keine bedeutsamen unerwünschten Ereignisse berichtet worden seien, sähen sie derzeit keine ausreichende Grundlage für eine Empfehlung in der Routineversorgung, und weitere Studien seien nötig.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Eisenmangelanämie in Indien, Vergleich ayurvedischer Behandlungen untereinander

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis19 randomisierte kontrollierte Studien mit 2121 Teilnehmenden zu 26 verschiedenen Behandlungen. Die Übersicht vergleicht und ordnet ayurvedische Behandlungen der Eisenmangelanämie untereinander (Netzwerk-Metaanalyse). Die Autorinnen und Autoren berichten statistisch signifikante Verbesserungen des Hämoglobinwerts für Sarva-Jvara-Hara-Lauha (mittlere Differenz 1,82 g/dl) und Pippalyadi Yoga (mittlere Differenz 1,45 g/dl); Bibhitakadi Vatak habe eine starke Wirksamkeit bei der Anhebung des Serumferritins gezeigt (mittlere Differenz 3,87 ng/ml, 95-Prozent-Konfidenzintervall von minus 13,32 bis 21,06). Ihr Schluss: Sarva-Jvara-Hara-Lauha und Bibhitakadi Vatak seien die wirksamsten Strategien zur Behandlung der Eisenmangelanämie gewesen; weitere Forschung sei nötig, um diese Befunde zu erhärten und ihre weitere Bedeutung für die öffentliche Gesundheit zu beurteilen.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Fazialisparese (Ardita), ayurvedische Nasenöl-Anwendung (Nasya)

Studienlagesystematische Übersicht
ErgebnisZwei pseudo-randomisierte Studien mit 20 und 30 Teilnehmenden; eine Metaanalyse sei wegen unterschiedlicher Interventionen und Vergleiche nicht möglich gewesen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Übersicht lege äußerst begrenzte Belege aus nur zwei kleinen experimentellen Studien vor, dass die alleinige Gabe von Nasya-Öl bei erwachsenen Patientinnen und Patienten eine gewisse Linderung der Ardita-Symptome Gesichtsverzerrung, Sprechstörung, Unfähigkeit zum Lidschluss beziehungsweise Aufwärtsrollen der Augen und Speichelfluss bringen könne. Wegen der geringen Zahl der Studien und der Teilnehmenden und der schlechten Studienqualität ließen sich keine belastbaren Schlüsse ziehen. Keine der eingeschlossenen Studien habe Nasya mit einer konventionellen Behandlung verglichen.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Hemiplegie (Pakshaghata), ayurvedische Interventionen

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis30 Studien: neun randomisierte kontrollierte Studien, acht nicht randomisierte Vergleichsstudien und 13 Vorher-Nachher-Studien; eine Teilnehmerzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Eine quantitative Auswertung sei wegen unzureichender Studien nicht möglich gewesen. Alle Studien bis auf eine hätten in der Bewertung ein erhebliches Verzerrungsrisiko gezeigt, die meisten methodische Schwächen durch fehlende Verblindung, ungeeignete Stichprobenverfahren, nicht validierte Messinstrumente, unzureichende Nachbeobachtung und Störfaktoren; Sicherheitsparameter, unerwünschte Ereignisse und Nebenwirkungen seien häufig nicht dokumentiert worden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Übersicht habe Wirksamkeit und Sicherheit ayurvedischer Interventionen bei Hemiplegie nicht abschließend feststellen können, und fordern nachdrücklich methodisch gute Forschung.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Hypercholesterinämie, ayurvedische Kräuter (Guggulu, Knoblauch, Schwarzkümmel)

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis32 Studien mit 1386 Teilnehmenden; randomisierte kontrollierte Studien lagen zu drei ayurvedischen Kräutern vor, Allium sativum (Knoblauch), Commiphora mukul (Guggulu) und Nigella sativa (Schwarzkümmel), mittlere Behandlungsdauer zwölf Wochen. In der Metaanalyse habe Guggulu das Gesamtcholesterin und das LDL-Cholesterin gesenkt, Knoblauch das LDL-Cholesterin um 10,37 mg/dl und Schwarzkümmel das Gesamtcholesterin um 9,28 mg/dl; berichtete Nebenwirkungen seien minimal gewesen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, es gebe Belege mittlerer bis hoher Stufe aus randomisierten kontrollierten Studien, dass die ayurvedischen Kräuter Guggulu, Knoblauch und Schwarzkümmel mäßig wirksam zur Senkung der Hypercholesterinämie seien; für Nebenwirkungen sei minimale Evidenz gefunden worden, was sie als sichere Ergänzung zu konventionellen Behandlungen einordne.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Kniearthrose, verglichen mit konventioneller Behandlung

StudienlageEinzelstudien
ErgebnisEine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie an vier deutschen Einrichtungen mit 151 Teilnehmenden (77 Ayurveda, 74 konventionelle Versorgung), je 15 Behandlungen über zwölf Wochen. Hauptzielkriterium war die Änderung des WOMAC-Index nach zwölf Wochen; sie fiel in der Ayurveda-Gruppe deutlicher aus (mittlere Änderung 61,0 gegenüber 32,0), der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch bedeutsam und die Effektstärke klinisch bedeutsam (Cohens d 0,68). Für alle Nebenzielkriterien zeigten sich nach zwölf Wochen ähnliche Tendenzen. Die Wirkung hielt bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten an. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Ergebnisse legten nahe, dass die ayurvedische Behandlung die Symptome der Kniearthrose verringere. Die Studie war OFFEN, also weder für die Behandelten noch für die Behandelnden verblindet, und verglich zwei Bündel von Maßnahmen; die Autorinnen und Autoren fordern selbst weitere Studien, um die Größe des Effekts zu bestätigen und die Rolle der einzelnen Bestandteile und unspezifischer Wirkungen zu klären. Eine systematische Übersicht zu den manuellen Ayurveda-Verfahren, die die HEK-Satzung nennt (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), liegt nicht vor.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Konjunktivitis, ayurvedische Behandlungen gegenüber nicht-ayurvedischen

Studienlagesystematische Übersicht
Ergebnis13 randomisierte kontrollierte Studien, fünf kontrollierte klinische Studien und zwei mehrarmige klinische Studien mit insgesamt 816 Teilnehmenden. Die Metaanalyse von fünf Studien habe für ayurvedische Behandlungen gegenüber nicht-ayurvedischen Behandlungen einen größeren Nutzen bei Juckreiz, Schmerz, fadenziehendem Sekret, konjunktivaler Hyperämie, Fremdkörpergefühl und Lidschwere gezeigt. Die Autorinnen und Autoren schreiben, obwohl einige Befunde den Nutzen von Ayurveda gegenüber Nicht-Ayurveda bei der Behandlung der Konjunktivitis bestätigten, ließen sich die Ergebnisse nicht verallgemeinern, weil die Studien ein hohes Verzerrungsrisiko und eine geringere Qualität hätten; es bestehe Bedarf an hochwertigen Studien.
Leitlinienicht erhoben

Indikation: Schizophrenie, ayurvedische Arzneimittel und Behandlung

Studienlagesystematische Übersicht
ErgebnisDrei kleine, kurze Studien mit insgesamt 250 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, ayurvedische Arzneimittel hätten möglicherweise gewisse Wirkungen bei der Behandlung der Schizophrenie, seien aber nur in wenigen kleinen Pionierstudien untersucht worden. Im Vergleich mit Placebo seien die Bewertungen des psychischen Zustands überwiegend uneindeutig gewesen, mit Ausnahme der Brahmyadiyoga-Gruppe in der ayurvedischen Beurteilung (eine Studie mit 68 Teilnehmenden); Übelkeit und Erbrechen seien in der Brahmyadiyoga-Gruppe häufig gewesen. Im Vergleich mit dem Antipsychotikum Chlorpromazin hätten die mit ayurvedischen Kräutern Behandelten ein höheres Risiko gehabt, sich im psychischen Zustand nicht zu bessern (45 Teilnehmende). Beim Vergleich einer komplexen Kräutermischung mit Chlorpromazin bei akut Erkrankten schienen die schiefen Daten die Chlorpromazin-Gruppe zu begünstigen.
Leitlinienicht erhoben

Bonusprogramm

Kasse Programm Gegenstand Verfahren Anerkennung Bonus Bedingung Quelle
AOK Rheinland/Hamburg AOK-Vital+ Ayurveda-Therapien Ayurveda anerkannt ausgeben
Bedingung im Wortlaut

Bei AOK-Vital+ wird Ihr gesundheitsbewusstes Verhalten mit Bonuspunkten belohnt, die Sie sammeln und jederzeit in Zuschüsse zu Gesundheitsleistungen umwandeln können. Für 1.000 Bonuspunkte erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu 20 Euro. Sie entscheiden selbst, für welche der folgenden Leistungen Sie Zuschüsse erhalten möchten. Alternative Heilmethoden: Ayurveda-Therapien die durch zugelassene oder nicht zugelassene Ärzte oder Therapeuten erbracht werden, die eine ordentliche Mitgliedschaft im Verband Europäischer Ayurveda-Mediziner & -Therapeuten e. V. nachweisen können, oder durch Heilpraktiker, die eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz besitzen.

Quelle

AOK Rheinland/Hamburg, Seite „Das AOK-Prämienprogramm“ (AOK-Vital+) https://www.aok.de/pk/rh/inhalt/das-aok-praemienprogramm-2/ (erhoben am 29.08.2026)

Techniker Krankenkasse TK-Bonusprogramm / TK-Gesundheitsdividende Leistungen nach dem Hufeland-Leistungsverzeichnis, in dem Ayurveda gelistet ist Ayurveda anerkannt ausgeben
Bedingung im Wortlaut

Sie können die Dividende für Leistungen nach dem Hufeland-Leistungsverzeichnis verwenden. Ayurveda ist dort gelistet. In diesem Fall erstattet die TK die Kosten für solche Behandlungen, wenn Sie den entsprechenden Bonusbetrag verfügbar haben.

Quelle

Übernimmt die TK Kosten für Ayurveda Behandlungen? https://www.tk.de/techniker/krankheit-und-behandlungen/erkrankungen/behandlungen-und-medizin/alternativ-heilen/ayurveda-bedeutung-behandlung-und-praxis-2016262 (erhoben am 29.08.2026)

Änderungen

erkannt amÄnderungGrund
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher19 randomisierte und 14 nicht randomisierte kontrollierte Studien zu zwölf Arzneimitteln und drei nicht-medikamentösen Verfahren mit 2952 Patientinnen und Patienten. Für das Kombinationspräparat Rumalaya berichten die Autorinnen und Autoren grosse Effekte über Placebo bei Schmerz und Gesamtbesserung, für Shunti-Guduchi mit Glucosamin vergleichbare Effekte; für Boswellia serrata, Lepidium sativum und nicht-medikamentöse Verfahren wie ayurvedische Massage, Dampftherapie und Einlauf fanden sie keine gegen methodische Verzerrung gesicherten Effekte. Schwere unerwünschte Ereignisse traten in keiner Studie auf.nachher19 randomisierte und 14 nicht randomisierte kontrollierte Studien zu zwölf Arzneimitteln und drei nicht-medikamentösen Verfahren mit 2952 Patientinnen und Patienten. Für das Kombinationspräparat Rumalaya berichten die Autorinnen und Autoren große Effekte über Placebo bei Schmerz und Gesamtbesserung, für Shunti-Guduchi gebe es einige Belege für mit Glucosamin vergleichbare Effekte bei Schmerz und Funktion, und für RA-11, Reosto und Siriraj Wattana seien auf Grundlage je einer einzelnen Studie positive Effekte gefunden worden; für Boswellia serrata, Lepidium sativum, eine Boswellia-serrata-haltige Mehrkomponentenzubereitung, Nirgundi Taila, Panchatikta Ghrita Guggulu und Rhumayog sowie für nicht-medikamentöse Verfahren wie ayurvedische Massage, Dampftherapie und Einlauf fanden sie keine gegen methodische Verzerrung gesicherten Effekte. Schwere unerwünschte Ereignisse traten in keiner Studie auf. Rumalaya und Shunti-Guduchi schienen nach diesen Daten sichere und wirksame Arzneimittel zu sein; die klinische Forschung zu Ayurveda unterliege jedoch mehreren Einschränkungen, und gut geplante, gut durchgeführte und gut veröffentlichte Studien seien nötig, um die Belege zu verbessern. Handkorrektur
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherSechs Studien zu Kräutermischungen und eine zur Ayurveda-Behandlung als Gesamtsystem mit 354 Teilnehmenden, alle mit Typ-2-Diabetes, Behandlungsdauer drei bis sechs Monate. Die Autorinnen und Autoren berichten signifikante Senkungen von HbA1c oder Nüchternblutzucker für Diabecon, Inolter und Cogent DB, keine für Pancreas tonic und Hyponidd. Wegen methodischer Mängel und kleiner Stichproben könnten sie keine sicheren Schlüsse zur Wirksamkeit ziehen und sähen derzeit keine ausreichende Grundlage für eine Empfehlung in der Routineversorgung.nachherSechs Studien zu Kräutermischungen und eine zur Ayurveda-Behandlung als Gesamtsystem mit 354 Teilnehmenden, alle Erwachsene mit Typ-2-Diabetes, Behandlungsdauer drei bis sechs Monate. Die Autorinnen und Autoren berichten gegenüber Placebo oder keiner zusätzlichen Behandlung signifikante Senkungen von HbA1c oder Nüchternblutzucker für Diabecon, Inolter und Cogent DB, keine für Pancreas tonic und Hyponidd; die Studie zum Gesamtsystem habe dazu keine Werte geliefert, und keine Studie habe Folgeerkrankungen des Diabetes oder Todesfälle untersucht. Als unerwünschte Wirkungen seien eine Arzneimittelüberempfindlichkeit (eine Studie, ein Patient), eine Unterzuckerung ohne schweren Verlauf (eine Studie, ein Teilnehmer) und Magen-Darm-Beschwerden in einer Studie (1 von 20 gegenüber 0 von 20) berichtet worden, keine Todesfälle und keine Nieren-, Blut- oder Leberschäden. Wegen methodischer Mängel und kleiner Stichproben könnten sie keine sicheren Schlüsse zur Wirksamkeit ziehen; obwohl keine bedeutsamen unerwünschten Ereignisse berichtet worden seien, sähen sie derzeit keine ausreichende Grundlage für eine Empfehlung in der Routineversorgung, und weitere Studien seien nötig. Handkorrektur
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie an vier deutschen Einrichtungen mit 151 Teilnehmenden (77 Ayurveda, 74 konventionelle Versorgung), je 15 Behandlungen über zwölf Wochen. Hauptzielkriterium war die Änderung des WOMAC-Index nach zwölf Wochen; sie fiel in der Ayurveda-Gruppe deutlicher aus (mittlere Änderung 61,0 gegenüber 32,0), der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch bedeutsam und die Effektstärke klinisch bedeutsam (Cohens d 0,68). Die Wirkung hielt bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten an. Die Studie war OFFEN, also weder für die Behandelten noch für die Behandelnden verblindet, und verglich zwei Bündel von Massnahmen; die Autorinnen und Autoren fordern selbst weitere Studien, um die Grösse des Effekts zu bestätigen und die Rolle der einzelnen Bestandteile und unspezifischer Wirkungen zu klären. Eine systematische Übersicht zu den manuellen Ayurveda-Verfahren, die die HEK-Satzung nennt (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), liegt nicht vor.nachherEine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie an vier deutschen Einrichtungen mit 151 Teilnehmenden (77 Ayurveda, 74 konventionelle Versorgung), je 15 Behandlungen über zwölf Wochen. Hauptzielkriterium war die Änderung des WOMAC-Index nach zwölf Wochen; sie fiel in der Ayurveda-Gruppe deutlicher aus (mittlere Änderung 61,0 gegenüber 32,0), der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch bedeutsam und die Effektstärke klinisch bedeutsam (Cohens d 0,68). Für alle Nebenzielkriterien zeigten sich nach zwölf Wochen ähnliche Tendenzen. Die Wirkung hielt bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten an. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Ergebnisse legten nahe, dass die ayurvedische Behandlung die Symptome der Kniearthrose verringere. Die Studie war OFFEN, also weder für die Behandelten noch für die Behandelnden verblindet, und verglich zwei Bündel von Maßnahmen; die Autorinnen und Autoren fordern selbst weitere Studien, um die Größe des Effekts zu bestätigen und die Rolle der einzelnen Bestandteile und unspezifischer Wirkungen zu klären. Eine systematische Übersicht zu den manuellen Ayurveda-Verfahren, die die HEK-Satzung nennt (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), liegt nicht vor. Handkorrektur
14.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Ayurveda ist neu im Register. Fundstelle: Vivera MJ, Gomersall JS: The effectiveness of ayurvedic oil-based nasal instillation (Nasya) medicines in the treatment of facial paralysis (Ardita): a systematic review. JBI Database of Systematic Reviews and Implementation Reports 14:198-228, April 2016. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
14.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Ayurveda ist neu im Register. Fundstelle: Schmale IL, Nimmagadda SV, Ravikumar S, Babb CN et al.: Ayurvedic medicine for the treatment of chronic rhinosinusitis: a systematic review of randomized and non-randomized trials. Journal of Complementary and Integrative Medicine 20:675-688, Dezember 2023. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
14.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Ayurveda ist neu im Register. Fundstelle: Krishna Kumar V, Ahmad A, Srivastava AK, Namdev Kamble P et al.: Efficacy and Safety of Ayurveda interventions in the management of conjunctivitis: A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 47:101568, Mai 2022. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
14.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Ayurveda ist neu im Register. Fundstelle: Gyawali D, Vohra R, Orme-Johnson D, Ramaratnam S et al.: A Systematic Review and Meta-Analysis of Ayurvedic Herbal Preparations for Hypercholesterolemia. Medicina (Kaunas) 57:546, Mai 2021. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
14.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Ayurveda ist neu im Register. Fundstelle: Damodaran Y, Karun KM, Felix F, Nagendraswamy C et al.: Effect of Ayurvedic Interventions on Iron Deficiency Anemia in India: A Systematic Review and Network Meta-Analysis. Journal of Integrative and Complementary Medicine 32:143-150, Februar 2026. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
14.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Ayurveda ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD006867 (2007): Ayurvedic medicine for schizophrenia. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
14.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Ayurveda ist neu im Register. Fundstelle: Akashlal M, Nair PP, Nair DR, Ahmad A et al.: A Systematic Review on Safety and Efficacy of Ayurvedic Interventions in Hemiplegia (Pakshaghata). Journal of Evidence-Based Integrative Medicine 30:2515690X241304523, 2025. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
06.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Ayurveda ist neu im Register. Fundstelle: Rheumatology International 2015: Ayurvedic interventions for osteoarthritis: a systematic review and meta-analysis. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.
06.09.2026 Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht Ein Evidenzsteckbrief zu Ayurveda ist neu im Register. Fundstelle: Cochrane Review CD008288.pub2 (2011): Ayurvedic treatments for diabetes mellitus. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst.

Alle 15 Änderungen zu Ayurveda

Korrekturen

bemerkt amÄnderungGrund
14.09.2026 Evidenz Ergebnisvorher19 randomisierte und 14 nicht randomisierte kontrollierte Studien zu zwölf Arzneimitteln und drei nicht-medikamentösen Verfahren mit 2952 Patientinnen und Patienten. Für das Kombinationspräparat Rumalaya berichten die Autorinnen und Autoren grosse Effekte über Placebo bei Schmerz und Gesamtbesserung, für Shunti-Guduchi mit Glucosamin vergleichbare Effekte; für Boswellia serrata, Lepidium sativum und nicht-medikamentöse Verfahren wie ayurvedische Massage, Dampftherapie und Einlauf fanden sie keine gegen methodische Verzerrung gesicherten Effekte. Schwere unerwünschte Ereignisse traten in keiner Studie auf.nachher19 randomisierte und 14 nicht randomisierte kontrollierte Studien zu zwölf Arzneimitteln und drei nicht-medikamentösen Verfahren mit 2952 Patientinnen und Patienten. Für das Kombinationspräparat Rumalaya berichten die Autorinnen und Autoren große Effekte über Placebo bei Schmerz und Gesamtbesserung, für Shunti-Guduchi gebe es einige Belege für mit Glucosamin vergleichbare Effekte bei Schmerz und Funktion, und für RA-11, Reosto und Siriraj Wattana seien auf Grundlage je einer einzelnen Studie positive Effekte gefunden worden; für Boswellia serrata, Lepidium sativum, eine Boswellia-serrata-haltige Mehrkomponentenzubereitung, Nirgundi Taila, Panchatikta Ghrita Guggulu und Rhumayog sowie für nicht-medikamentöse Verfahren wie ayurvedische Massage, Dampftherapie und Einlauf fanden sie keine gegen methodische Verzerrung gesicherten Effekte. Schwere unerwünschte Ereignisse traten in keiner Studie auf. Rumalaya und Shunti-Guduchi schienen nach diesen Daten sichere und wirksame Arzneimittel zu sein; die klinische Forschung zu Ayurveda unterliege jedoch mehreren Einschränkungen, und gut geplante, gut durchgeführte und gut veröffentlichte Studien seien nötig, um die Belege zu verbessern. Die Wiedergabe ließ die drei Schlusssätze der Zusammenfassung (Rumalaya und Shunti-Guduchi schienen sicher und wirksam; Einschränkungen der Ayurveda-Forschung; Bedarf besserer Studien) und die Einzelstudienbefunde zu RA-11, Reosto und Siriraj Wattana aus und schrieb „grosse“ ohne ß.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherSechs Studien zu Kräutermischungen und eine zur Ayurveda-Behandlung als Gesamtsystem mit 354 Teilnehmenden, alle mit Typ-2-Diabetes, Behandlungsdauer drei bis sechs Monate. Die Autorinnen und Autoren berichten signifikante Senkungen von HbA1c oder Nüchternblutzucker für Diabecon, Inolter und Cogent DB, keine für Pancreas tonic und Hyponidd. Wegen methodischer Mängel und kleiner Stichproben könnten sie keine sicheren Schlüsse zur Wirksamkeit ziehen und sähen derzeit keine ausreichende Grundlage für eine Empfehlung in der Routineversorgung.nachherSechs Studien zu Kräutermischungen und eine zur Ayurveda-Behandlung als Gesamtsystem mit 354 Teilnehmenden, alle Erwachsene mit Typ-2-Diabetes, Behandlungsdauer drei bis sechs Monate. Die Autorinnen und Autoren berichten gegenüber Placebo oder keiner zusätzlichen Behandlung signifikante Senkungen von HbA1c oder Nüchternblutzucker für Diabecon, Inolter und Cogent DB, keine für Pancreas tonic und Hyponidd; die Studie zum Gesamtsystem habe dazu keine Werte geliefert, und keine Studie habe Folgeerkrankungen des Diabetes oder Todesfälle untersucht. Als unerwünschte Wirkungen seien eine Arzneimittelüberempfindlichkeit (eine Studie, ein Patient), eine Unterzuckerung ohne schweren Verlauf (eine Studie, ein Teilnehmer) und Magen-Darm-Beschwerden in einer Studie (1 von 20 gegenüber 0 von 20) berichtet worden, keine Todesfälle und keine Nieren-, Blut- oder Leberschäden. Wegen methodischer Mängel und kleiner Stichproben könnten sie keine sicheren Schlüsse zur Wirksamkeit ziehen; obwohl keine bedeutsamen unerwünschten Ereignisse berichtet worden seien, sähen sie derzeit keine ausreichende Grundlage für eine Empfehlung in der Routineversorgung, und weitere Studien seien nötig. Die Wiedergabe ließ den Sicherheitsteil der Schlussfolgerung (keine bedeutsamen unerwünschten Ereignisse berichtet) samt den berichteten unerwünschten Wirkungen und den Satz zum Bedarf weiterer Studien aus.
14.09.2026 Evidenz ErgebnisvorherEine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie an vier deutschen Einrichtungen mit 151 Teilnehmenden (77 Ayurveda, 74 konventionelle Versorgung), je 15 Behandlungen über zwölf Wochen. Hauptzielkriterium war die Änderung des WOMAC-Index nach zwölf Wochen; sie fiel in der Ayurveda-Gruppe deutlicher aus (mittlere Änderung 61,0 gegenüber 32,0), der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch bedeutsam und die Effektstärke klinisch bedeutsam (Cohens d 0,68). Die Wirkung hielt bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten an. Die Studie war OFFEN, also weder für die Behandelten noch für die Behandelnden verblindet, und verglich zwei Bündel von Massnahmen; die Autorinnen und Autoren fordern selbst weitere Studien, um die Grösse des Effekts zu bestätigen und die Rolle der einzelnen Bestandteile und unspezifischer Wirkungen zu klären. Eine systematische Übersicht zu den manuellen Ayurveda-Verfahren, die die HEK-Satzung nennt (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), liegt nicht vor.nachherEine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie an vier deutschen Einrichtungen mit 151 Teilnehmenden (77 Ayurveda, 74 konventionelle Versorgung), je 15 Behandlungen über zwölf Wochen. Hauptzielkriterium war die Änderung des WOMAC-Index nach zwölf Wochen; sie fiel in der Ayurveda-Gruppe deutlicher aus (mittlere Änderung 61,0 gegenüber 32,0), der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch bedeutsam und die Effektstärke klinisch bedeutsam (Cohens d 0,68). Für alle Nebenzielkriterien zeigten sich nach zwölf Wochen ähnliche Tendenzen. Die Wirkung hielt bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten an. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Ergebnisse legten nahe, dass die ayurvedische Behandlung die Symptome der Kniearthrose verringere. Die Studie war OFFEN, also weder für die Behandelten noch für die Behandelnden verblindet, und verglich zwei Bündel von Maßnahmen; die Autorinnen und Autoren fordern selbst weitere Studien, um die Größe des Effekts zu bestätigen und die Rolle der einzelnen Bestandteile und unspezifischer Wirkungen zu klären. Eine systematische Übersicht zu den manuellen Ayurveda-Verfahren, die die HEK-Satzung nennt (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), liegt nicht vor. Die Wiedergabe schrieb „Massnahmen“ und „Grösse“ ohne ß und ließ den ersten Satz der Schlussfolgerung aus, dass die Ergebnisse einen Nutzen der ayurvedischen Behandlung nahelegten.

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