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Naturkompass24 Meine Kasse prüfen

Themen

Osteopathie, Ayurveda, Neuraltherapie, Schröpfen

Welche Kasse zahlt Osteopathie?

Für die Osteopathie führt das Register die belegten Stände einzelner Kassen. Für Ayurveda, Neuraltherapie und Schröpfen liegt kein belegter Stand vor – und das heißt nicht, dass sie nicht erstattet werden, sondern dass sich zum Erhebungszeitpunkt keine Fundstelle lesen ließ, die den Namen des Verfahrens führt.

Auf einen Blick

Das Register führt zu diesem Thema 118 belegte Erstattungsstände: 104 mit Bedingungen, 14 ausdrücklich ausgeschlossen.

Zur Studienlage führt das Register 54 Evidenzsteckbriefe. Sie sagen, wie gut etwas untersucht ist, und nicht, wer es zahlt.

Ältester Beleg dieser Sicht erhoben am 27.08.2026.

Erstattungs-Check Evidenz-Vergleich

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Was das Register führt

Osteopathie

Eine Regelung, die für alle gesetzlichen Kassen gilt, führt das Register zu Osteopathie nicht.

Einen eigenen belegten Stand führen 86 Kassen. 58 davon nennen einen Höchstbetrag als eigene Leistung, von 40 € bis 420 € je Kalenderjahr. 19 weitere nennen einen gemeinsamen Topf für mehrere Leistungen, von 90 € bis 500 € je Kalenderjahr. Alle Kassen im Vergleich

Stand 31.08.2026.

Zahlt die Krankenkasse Osteopathie?

Verfahren Kostenträger Stand Bedingung Gültigkeit Quelle
Ayurveda4
Ayurveda AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(2) Versicherte haben Anspruch auf weitere Heilmittel, wie Feldenkrais, traditionelle chinesische Medizin (Tuina und Krankengymnastik nach Qigong) und Ayurveda (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), wenn diese medizinisch notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. … (4) Voraussetzung für den Anspruch nach Absatz 2 ist, dass die Leistung - nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ausgeschlossen ist und - nicht bereits Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung ist. Weitere Voraussetzung ist, dass die Behandlung von einem qualifizierten Leistungserbringer … durchgeführt wird und - eine Zusatzbezeichnung erworben hat, die zur Ausübung des jeweiligen Naturheilverfahrens berechtigt oder - ordentliches Mitglied in einem speziell gegründeten Berufs- oder Fachverband bzw. Verein der Fachrichtung Naturheilkunde oder Physiotherapie … ist. … (5) Die AOK übernimmt die Kosten für Absatz 1 und Absatz 2 für maximal fünf Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 100 v.H. des Rechnungsbetrages, maximal jedoch 30,00 EUR je Behandlung. Zur Erstattung der Behandlungen sind die Rechnungen vorzulegen.

ab31.08.2026bis auf Weiteres
Ayurveda BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Für ärztlich verordnete weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren werden die Kosten in Höhe von maximal 200,00 EUR jährlich erstattet. Weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren sind Leistungen, die im aktuellen Hufeland Leistungsverzeichnis aufgeführt sind. Der Anspruch setzt voraus, dass die Leistungen durch einen zur qualitätsgesicherten Leistungserbringung in den Naturheilverfahren Ayurveda, Feldenkrais, Shiatsu oder traditionelle chinesische Medizin berechtigten Vertragsarzt oder auf ärztlicher Verordnung durch einen Physiotherapeuten, der die Zulassungsvoraussetzungen im Sinne des § 124 Abs. 1 SGB V erfüllt, oder im Sinne des § 13 Abs. 4 SGB V berechtigten Arzt oder Physiotherapeuten erbracht wird.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Ayurveda HEK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren Für ärztlich verordnete weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren werden die Kosten in Höhe von jeweils 70 vom Hundert, maximal 100 Euro jährlich, erstattet. Weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren sind: - Ayurveda (Teilkörpermassagen und Thermotherapien) - Feldenkrais - Shiatsu - Traditionelle chinesische Medizin (Tuina und Krankengymnastik nach Qigong). Der Anspruch setzt voraus, dass die Leistung durch einen zur qualitätsgesicherten Leistungserbringung in den Naturheilverfahren Ayurveda, Feldenkrais, Shiatsu oder traditionelle chinesische Medizin berechtigten Vertragsarzt oder auf ärztlicher Verordnung durch einen Physiotherapeuten, der die Zulassungsvoraussetzungen im Sinne des § 124 Absatz 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) erfüllt, oder im Sinne des 13 Absatz 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) berechtigten Arzt oder Physiotherapeuten erbracht wird. Zur Erstattung sind spezifizierte Rechnungen und Verordnungen einzureichen.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Ayurveda novitas bkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

12. Alternative Heilmittel Versicherte können bei Vorlage der ärztlichen Verordnung folgende alternative Heilmittel in Anspruch nehmen, sofern die Behandlung medizinisch geeignet ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern, auf ärztliche Verordnung eines an der kassenärztlichen Versorgung teilnehmenden oder nach § 13 Absatz (4) SGB V berechtigten Arztes oder Ärztin erbracht wird und diese nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss ausgeschlossen wurde: a. Heileurythmie, medizinische Bäder und Teilkörpermassagen im Rahmen der anthroposophischen Medizin, b. Teilkörpermassagen und Thermotherapien nach Ayurveda, c. Feldenkrais, d. Shiatsu, e. Tuina und Krankengymnastik nach Qigong im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik9
Chiropraktik BAHN-BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Unsere Zusatzleistung: NatürlichGesund Plus. Für Behandlungen beim Chirotherapeuten bzw. Chiropraktiker, beim Osteopathen und für kinesiologisches Taping stellen wir Ihnen jährlich ein Budget von insgesamt 200 € zur Verfügung. Wenn Sie solche Behandlungen in Anspruch nehmen, erstatten wir Ihnen die Kosten zu 80 %, bis Ihr 200 €-Budget aufgebraucht ist. Damit wir Ihnen die Kosten für die Behandlungen erstatten können, müssen Sie ein paar Dinge beachten. Lesen Sie deshalb vor der Terminvereinbarung unbedingt diese Informationen: Ärztliche Verordnung, Qualifizierte Therapeuten, Kostenerstattung.

ab04.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik BKK EWE (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Unsere Versicherten haben die Möglichkeit, sich osteopathisch und chiropraktisch behandeln zu lassen. Erstattet werden 90 % des Rechnungsbetrages für sechs Sitzungen jährlich, bis zu 50,00 € pro Sitzung. Bezuschusst werden die Kosten für maximal sechs Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten. Für eine Kostenübernahme durch die BKK EWE muss die Behandlung qualitätsgesichert durch einen Osteopathen oder Chiropraktiker erfolgen. Ausschließlich für die chiropraktische Behandlung erkennen wir Heilpraktiker und nicht kassenzugelassene Ärzte mit chiropraktischer Ausbildung an.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik BKK24 (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Extraleistung: Chiropraktik-Behandlung … Wir haben eine Vereinbarung zur Erstattung der Kosten mit der Deutschen Chiropraktoren-Gesellschaft e.V. (DCG) geschlossen. Deren Mitglieder haben ein mindestens vierjähriges akademisches Vollzeitstudium an einer anerkannten Hochschule für Chiropraktik abgeschlossen … Ablauf: Ihr Arzt gibt Ihnen eine Verordnung und Sie gehen dann zu einem Chiropraktor. Den Rechnungsbetrag legen Sie zunächst aus und reichen anschließend die Unterlagen (ärztliche Verordnung, Rechnung(en) und Ihre Bankverbindung) bei uns ein. Dann erhalten Sie von Ihrer BKK24 die Erstattung. … Wir übernehmen für die Erstuntersuchung 50 Prozent des Rechnungsbetrages bis zu 40,00 € und 25,00 € pro Folgebehandlung, für maximal sechs Behandlungen im Kalenderjahr. … Wert der Leistung: bis zu 165,00 Euro

ab04.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik Continentale BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Versicherte können Leistungen der Chiropraktik in Anspruch nehmen. Der Anspruch setzt voraus, dass die Behandlung qualitätsgesichert von einem qualifizierten Leistungserbringer durchgeführt wird, der als Arzt zugelassen oder nach § 13 Abs. 4 SGB V berechtigt ist und über eine chiropraktische Ausbildung verfügt, die zum Beitritt in einen Berufsverband der Chiropraktiker berechtigt. Die Continentale BKK übernimmt insgesamt die Kosten für bis zu vier Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten, begrenzt auf die Maßnahmen nach Absatz 1 Buchstaben a) – c). Erstattet wird der Rechnungsbetrag, maximal 40,00 Euro pro Sitzung.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik IKK classic (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen
Bedingung im Wortlaut

Chirotherapie, Chiropraktik oder Osteopathie? Die Unterschiede … Chiropraktik (Chiropraktiker) häufig Heilpraktiker, Bezeichnung nicht geschützt Nein, keine Kassenleistung. … Voraussetzung für die Kostenübernahme: Handelt es sich bei der behandelnden Chiropraktikerin bzw. dem behandelnden Chiropraktiker um eine kassenzugelassene Ärztin oder einen kassenzugelassenen Arzt mit einer entsprechenden Zusatzausbildung, übernimmt die IKK classic die Kosten für die Behandlung. Die Abrechnung erfolgt durch die Ärztin bzw. den Arzt direkt über die elektronische Gesundheitskarte. Chiropraktische Leistungen, die bei einer Expertin bzw. einem Experten für Chirotheraphie, Heilpraktik oder Ostheopatie in Anspruch genommen werden, sind nicht zugelassene alternative Heilmethoden. Die IKK classic bezuschusst diese Leistungen nicht.

ab13.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik IKK Südwest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die IKK übernimmt die Kosten für osteopathische und chirotherapeutische Leistungen insgesamt für maximal fünf Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 30,00 Euro je Sitzung, jedoch nicht mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten. Abweichend von den Sätzen 1 und 2 übernimmt die IKK ab dem 01.01.2025 die Kosten für osteopathische und chirotherapeutische Leistungen bei Versicherten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr insgesamt für maximal zehn Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 40,00 Euro je Sitzung, jedoch nicht mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik SECURVITA BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die SECURVITA Krankenkasse übernimmt chiropraktische Behandlungen als Satzungsleistung, wenn die Behandlungen notwendig sind, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Leistungsumfang Innerhalb eines Kalenderjahres können die Versicherten der SECURVITA Krankenkasse bis zu sechs chiropraktische Behandlungen in Anspruch nehmen. Versicherte ab Vollendung des 18 Lebensjahres erhalten 50 Euro je Behandlung, für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 60 Euro, Es werden jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten erstattet. Finden im Rahmen der einzelnen Sitzungen begleitende Behandlungen statt, wie z. B. Akupressur, Neuraltherapie oder Massagen, können diese in der Erstattung nicht berücksichtigt werden. Voraussetzungen Die Kosten können übernommen werden, wenn eine ärztliche Verordnung mit Angabe der Diagnose und Anzahl der medizinisch notwendigen Behandlungen vorliegt, die ärztliche Verordnung vor Behandlungsbeginn ausgestellt wurde, eine qualitätsgesicherte Behandlung durch einen Therapeuten erfolgt, das heißt, der Arzt oder Heilpraktiker hat eine chiropraktische Ausbildung, die zum Beitritt in einen Berufsverband der Chiropraktiker berechtigt … Achtung: Pro Quartal wird eine Verordnung anerkannt. Es sind maximal drei Sitzungen pro Verordnung und Quartal erstattungsfähig. Die Erstattung von osteopathischen Behandlungen wird auf den Leistungsumfang der Chiropraktik angerechnet.

ab04.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen Nein. Das liegt daran, dass diese behandelnden Personen weder Vertragsärzt:innen noch medizinisches Hilfspersonal sind. ab06.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik VIACTIV Krankenkasse (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen
Bedingung im Wortlaut

Die VIACTIV übernimmt die Kosten, wenn der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin oder der Chirotherapeut bzw. die Chirotherapeutin eine Kassenzulassung hat. Dann erfolgt die Abrechnung über Ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK). Privatrechnungen können wir nicht übernehmen.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung14
Heilpraktikerbehandlung Barmer (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen
Bedingung im Wortlaut

Die Kosten für Behandlungen durch Heilpraktiker oder Heilpraktikerinnen übernehmen wir nicht. Die Kosten für homöopathische Arzneimittel sind im Homöopathie-Vertrag ebenfalls nicht enthalten.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung BIG direkt gesund (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen Für die homöopathische Behandlung legen Sie Ihrem Arzt einfach Ihre Versichertenkarte vor. Behandlungen bei einem Heilpraktiker werden nicht bezahlt. ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen
Bedingung im Wortlaut

Möchten Sie Heilpraktiker-Leistungen nutzen, lassen sich die Behandlungskosten mit einer Zusatzversicherung für Alternativmedizin absichern. Heilpraktikerleistungen sieht die gesetzliche Krankenkasse grundsätzlich nicht vor. Über unsere Kooperationspartner können Sie eine ergänzende Krankenzusatzversicherung abschließen.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen Wir erstatten für Ihre Behandlung und der verordneten homöopathischen Arzneimittel, bei einem Heilpraktiker, insgesamt 70 € je Kalenderjahr und Versicherte. ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung BKK MTU (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Ihr Gesundheitskonto ist im Plus! 80 Euro liegen für Sie persönlich bereit. Diese Summe können Sie in jedem Kalenderjahr neu als Zuschuss beanspruchen. Egal ob Reiseschutzimpfungen, professionelle Zahnreinigung, der Beitrag vom Fitnessstudio oder Sportverein oder vieles mehr – Sie entscheiden, wofür Sie Ihr Guthaben nutzen möchten. Beispiele, wofür Sie Ihr Gesundheitskonto nutzen können: Professionelle Zahnreinigungen Heilpraktikerleistungen apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mit ärztlicher Verordnung (gilt auch für homöopathische, anthroposophische und phytotherapeutische Arzneimittel)

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Der Besuch bei einem Heilpraktiker gehört nicht zu den gesetzlichen Leistungen einer Krankenkasse, da sie keine ärztliche Ausbildung besitzen. Über unser Gesund Plus, können Sie jedoch bis zu 100 Euro im Kalenderjahr für Ihre Behandlung beim Heilpraktiker erstattet bekommen.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung Bosch BKK (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen
Bedingung im Wortlaut

Doch da Heilpraktiker keine staatlich geregelte Berufsbezeichnung ist, gelten sie für gesetzliche Krankenversicherungen nicht als anerkannte Leistungserbringer. Heilpraktiker dürfen nach den geltenden rechtlichen Regelungen ihre Behandlungen deshalb nicht über die gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Daher dürfen wir Kosten für die Behandlung beim Heilpraktiker leider nicht übernehmen oder erstatten.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung Debeka BKK (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen
Bedingung im Wortlaut

Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker können im Bereich der sozialen Krankenversicherung somit weder ärztliche Behandlungen vornehmen noch als medizinische Hilfspersonen bei der Durchführung einer ärztlichen Behandlung gelten. Daraus folgt, dass nachträglich entstandene Kosten von den Krankenkassen nicht übernommen werden können. Ebenso entfallen die Veranlassung von Laboruntersuchungen sowie die Vergütung von Arzneien auf Verordnungen einer Heilpraktikerin oder eines Heilpraktikers. Eine Kostenübernahme durch uns kann daher nicht erfolgen.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung energie-bkk (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen
Bedingung im Wortlaut

Erstatten Sie Rechnungen für Heilpraktiker? Kosten für Behandlungen bei Heilpraktikern dürfen wir nicht übernehmen. Sollten Sie den Wahltarif BudgetPlus gewählt haben, können Sie ein Teil der Kosten mit Ihrer Prämie abdecken.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung hkk (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen Nein, die hkk übernimmt keine Kosten für heilpraktische Behandlungen, da es sich bei Heilpraktikern nicht um Vertragsärzte oder medizinisches Hilfspersonal handelt. ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung IKK Südwest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Versicherte können Leistungen im Rahmen des Naturheilverfahrens in Anspruch nehmen, wenn diese notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Leistung nicht durch den G-BA ausgeschlossen ist. Der Anspruch besteht außerhalb der vertragsärztlichen Versorgung und umfasst grundsätzlich die Leistungen nach dem Hufelandverzeichnis der Hufelandgesellschaft e.V. […] Hiervon ausgenommen sind jedoch die Naturheilverfahren Homöopathie und Osteopathie/Chirotherapie. […] Voraussetzung ist, dass die Behandlung qualitätsgesichert von einem qualifizierten Leistungserbringer durchgeführt wird, der […] b) Heilpraktiker mit Berufserlaubnis (Besitz der gesetzlich vorgeschriebenen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde gemäß § 1 des Heilpraktikergesetzes) ist und […] Die IKK übernimmt die Kosten für maximal fünf Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 30,00 Euro pro Sitzung, jedoch nicht mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten. Die nach § 10a der Satzung der IKK in Anspruch genommenen Sitzungen werden auf die maximale Anzahl der Sitzungen nach § 10c der Satzung der IKK angerechnet.

ab08.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung KKH (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen
Bedingung im Wortlaut

Als gesetzliche Krankenkasse können wir die Behandlungskosten bei einem Heilpraktiker nicht übernehmen. Über unser Bonusprogramm können Sie aber einen Zuschuss zu Ihrer Behandlung erhalten.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung Südzucker BKK (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen
Bedingung im Wortlaut

Bitte beachten Sie, dass die Kosten für nichtverschreibungspflichtige Medikamente nicht Bestandteil des Vertrages sind und daher nicht erstattet werden. Behandlungen, die durch einen Heilpraktiker erbracht werden, sind ebenfalls nicht erstattungsfähig.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung) ausdrücklich ausgeschlossen
Bedingung im Wortlaut

Nein, das tun wir nicht. Das liegt daran, dass Heilpraktiker:innen weder Vertragsärzt:innen noch medizinisches Hilfspersonal sind. Trotzdem unterstützen wir ganzheitliche Behandlungen: Wir erstatten Kosten für ärztlich verordnete alternative Arzneimittel und homöopathische Behandlungen bei bestimmten Ärzt:innen.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Schröpfen2
Schröpfen IKK BB (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Das IKK BB-Naturheilkonto orientiert sich am Hufeland-Verzeichnis (PDF) der besonderen Therapierichtungen der Hufelandgesellschaft e. V.. Beispiele für zuschussfähige Leistungen laut Hufelandverzeichnis: Hydrotherapie Lichttherapie Schröpfen Phytotherapie Aromatherapie Ausgenommen sind Leistungen, die innerhalb der vertragsärztlichen Versorgung auf KV-Karte abgerechnet werden oder die durch Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses als Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen sind. Osteopathie und weitere spezielle Naturheilverfahren sind gesondert geregelt. … Die IKK BB erstattet IKK-Versicherten im Rahmen des IKK BB-Naturheilkontos 80 Prozent des Rechnungsbetrages, maximal 150 Euro pro Jahr, bei Mitgliedern mit mitversicherten Familienangehörigen bis maximal 300 Euro pro Jahr für frei wählbare ambulante Naturheiltherapien … Zur Erstattung der Kosten im Rahmen des IKK BB-Naturheilkontos legen Sie der IKK BB eine spezifizierte Originalrechnung vor. … Voraussetzung für eine Übernahme der Kosten durch das IKK BB-Naturheilkonto ist, dass die Behandlung qualitätsgesichert von qualifizierten Leistungserbringern durchgeführt wird.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Schröpfen Barmer (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BARMER ermöglicht Ihnen gemeinsam mit der Fachklinik für Naturheilkunde und Traditionelle Chinesische Medizin der Kliniken Essen-Mitte eine gezielte Behandlung Ihrer Migräne oder chronischen Kopfschmerzen. Voraussetzung ist, dass Ihre Beschwerden seit mehr als sechs Monaten bestehen, regelmäßig auftreten und bisherige Behandlungen, etwa durch Schmerzmittel, nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Volle Kostenübernahme: Die BARMER übernimmt 100 % der Kosten für Ihre Behandlung von chronischen Kopfschmerzen oder Migräne in den Kliniken Essen‑Mitte. Zum Einsatz kommen naturheilkundliche Verfahren wie Akupunktur, die Schröpfkopftherapie sowie verschiedene Schmerztherapien. Die Fachklinik ergänzt diese Verfahren durch Methoden der Stressmedizin wie die Ordnungstherapie (Mind Body Medizin) oder Stressbewältigung.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Yoga1
Yoga pronova BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Hast du dich für ein Angebot entschieden, sparst du mit uns viel Geld: Wir übernehmen den Großteil der Kosten (80 %, max. 150 € pro Jahr) für bis zu 2 Gesundheitskurse. Wähle einfach eine qualifizierte Anbieterin bzw. einen qualifizierten Anbieter und nimm regelmäßig – z. B. an mindestens 8 von 10 Terminen – teil. … Unsere Präventionsdatenbank zeigt dir, für welche Kurse du einen Zuschuss von uns bekommst. Wir haben jede Menge Angebote für dich auf Lager: Hatha Yoga, Qigong und Tai-Chi für körperliche Fitness und Entspannung im Kopf. … Wichtig für dich zu wissen: Unser Zuschuss an den Anbietenden der Gesundheitsreise zahlt auf dein persönliches Präventionsbudget ein.

ab13.09.2026bis auf Weiteres

Nur die ersten 12 je Verfahren zeigen

Studienlage

Ayurveda: Arthrose

systematische Übersicht

19 randomisierte und 14 nicht randomisierte kontrollierte Studien zu zwölf Arzneimitteln und drei nicht-medikamentösen Verfahren mit 2952 Patientinnen und Patienten. Für das Kombinationspräparat Rumalaya berichten die Autorinnen und Autoren große Effekte über Placebo bei Schmerz und Gesamtbesserung, für Shunti-Guduchi gebe es einige Belege für mit Glucosamin vergleichbare Effekte bei Schmerz und Funktion, und für RA-11, Reosto und Siriraj Wattana seien auf Grundlage je einer einzelnen Studie positive Effekte gefunden worden; für Boswellia serrata, Lepidium sativum, eine Boswellia-serrata-haltige Mehrkomponentenzubereitung, Nirgundi Taila, Panchatikta Ghrita Guggulu und Rhumayog sowie für nicht-medikamentöse Verfahren wie ayurvedische Massage, Dampftherapie und Einlauf fanden sie keine gegen methodische Verzerrung gesicherten Effekte. Schwere unerwünschte Ereignisse traten in keiner Studie auf. Rumalaya und Shunti-Guduchi schienen nach diesen Daten sichere und wirksame Arzneimittel zu sein; die klinische Forschung zu Ayurveda unterliege jedoch mehreren Einschränkungen, und gut geplante, gut durchgeführte und gut veröffentlichte Studien seien nötig, um die Belege zu verbessern.

Quelle

Rheumatology International 2015: Ayurvedic interventions for osteoarthritis: a systematic review and meta-analysis https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25062981/ (erhoben am 06.09.2026)

Ayurveda: Chronische Rhinosinusitis, ayurvedische Behandlung

systematische Übersicht

13 randomisierte und nicht randomisierte Studien mit jeweils mindestens zehn Patientinnen und Patienten; eine Gesamtzahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die ayurvedischen Behandlungen umfassten pflanzliche Arzneimittel zum Einnehmen, Nasenanwendungen und Dampfinhalation, allein oder kombiniert. Alle Studien hätten Verbesserungen subjektiver Symptome sowie radiologischer und hämatologischer Kriterien berichtet, alle 13 hätten aber wegen Studiendesign und statistischer Methoden ein erhebliches Verzerrungsrisiko. Die Autorinnen und Autoren schreiben, ayurvedische Therapie könne für manche Patientinnen und Patienten eine nützliche Behandlung der chronischen Rhinosinusitis sein und scheine insgesamt gut verträglich; eine definitive Empfehlung, wann sie nützlich sei, bleibe aber nicht möglich. Sie halten gut geplante kontrollierte Studien für angezeigt.

Quelle

Schmale IL, Nimmagadda SV, Ravikumar S, Babb CN et al.: Ayurvedic medicine for the treatment of chronic rhinosinusitis: a systematic review of randomized and non-randomized trials. Journal of Complementary and Integrative Medicine 20:675-688, Dezember 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36800361/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Diabetes mellitus Typ 2

systematische Übersicht

Sechs Studien zu Kräutermischungen und eine zur Ayurveda-Behandlung als Gesamtsystem mit 354 Teilnehmenden, alle Erwachsene mit Typ-2-Diabetes, Behandlungsdauer drei bis sechs Monate. Die Autorinnen und Autoren berichten gegenüber Placebo oder keiner zusätzlichen Behandlung signifikante Senkungen von HbA1c oder Nüchternblutzucker für Diabecon, Inolter und Cogent DB, keine für Pancreas tonic und Hyponidd; die Studie zum Gesamtsystem habe dazu keine Werte geliefert, und keine Studie habe Folgeerkrankungen des Diabetes oder Todesfälle untersucht. Als unerwünschte Wirkungen seien eine Arzneimittelüberempfindlichkeit (eine Studie, ein Patient), eine Unterzuckerung ohne schweren Verlauf (eine Studie, ein Teilnehmer) und Magen-Darm-Beschwerden in einer Studie (1 von 20 gegenüber 0 von 20) berichtet worden, keine Todesfälle und keine Nieren-, Blut- oder Leberschäden. Wegen methodischer Mängel und kleiner Stichproben könnten sie keine sicheren Schlüsse zur Wirksamkeit ziehen; obwohl keine bedeutsamen unerwünschten Ereignisse berichtet worden seien, sähen sie derzeit keine ausreichende Grundlage für eine Empfehlung in der Routineversorgung, und weitere Studien seien nötig.

Quelle

Cochrane Review CD008288.pub2 (2011): Ayurvedic treatments for diabetes mellitus https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22161426/ (erhoben am 06.09.2026)

Ayurveda: Eisenmangelanämie in Indien, Vergleich ayurvedischer Behandlungen untereinander

systematische Übersicht

19 randomisierte kontrollierte Studien mit 2121 Teilnehmenden zu 26 verschiedenen Behandlungen. Die Übersicht vergleicht und ordnet ayurvedische Behandlungen der Eisenmangelanämie untereinander (Netzwerk-Metaanalyse). Die Autorinnen und Autoren berichten statistisch signifikante Verbesserungen des Hämoglobinwerts für Sarva-Jvara-Hara-Lauha (mittlere Differenz 1,82 g/dl) und Pippalyadi Yoga (mittlere Differenz 1,45 g/dl); Bibhitakadi Vatak habe eine starke Wirksamkeit bei der Anhebung des Serumferritins gezeigt (mittlere Differenz 3,87 ng/ml, 95-Prozent-Konfidenzintervall von minus 13,32 bis 21,06). Ihr Schluss: Sarva-Jvara-Hara-Lauha und Bibhitakadi Vatak seien die wirksamsten Strategien zur Behandlung der Eisenmangelanämie gewesen; weitere Forschung sei nötig, um diese Befunde zu erhärten und ihre weitere Bedeutung für die öffentliche Gesundheit zu beurteilen.

Quelle

Damodaran Y, Karun KM, Felix F, Nagendraswamy C et al.: Effect of Ayurvedic Interventions on Iron Deficiency Anemia in India: A Systematic Review and Network Meta-Analysis. Journal of Integrative and Complementary Medicine 32:143-150, Februar 2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41091535/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Fazialisparese (Ardita), ayurvedische Nasenöl-Anwendung (Nasya)

systematische Übersicht

Zwei pseudo-randomisierte Studien mit 20 und 30 Teilnehmenden; eine Metaanalyse sei wegen unterschiedlicher Interventionen und Vergleiche nicht möglich gewesen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Übersicht lege äußerst begrenzte Belege aus nur zwei kleinen experimentellen Studien vor, dass die alleinige Gabe von Nasya-Öl bei erwachsenen Patientinnen und Patienten eine gewisse Linderung der Ardita-Symptome Gesichtsverzerrung, Sprechstörung, Unfähigkeit zum Lidschluss beziehungsweise Aufwärtsrollen der Augen und Speichelfluss bringen könne. Wegen der geringen Zahl der Studien und der Teilnehmenden und der schlechten Studienqualität ließen sich keine belastbaren Schlüsse ziehen. Keine der eingeschlossenen Studien habe Nasya mit einer konventionellen Behandlung verglichen.

Quelle

Vivera MJ, Gomersall JS: The effectiveness of ayurvedic oil-based nasal instillation (Nasya) medicines in the treatment of facial paralysis (Ardita): a systematic review. JBI Database of Systematic Reviews and Implementation Reports 14:198-228, April 2016 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27532316/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Hemiplegie (Pakshaghata), ayurvedische Interventionen

systematische Übersicht

30 Studien: neun randomisierte kontrollierte Studien, acht nicht randomisierte Vergleichsstudien und 13 Vorher-Nachher-Studien; eine Teilnehmerzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Eine quantitative Auswertung sei wegen unzureichender Studien nicht möglich gewesen. Alle Studien bis auf eine hätten in der Bewertung ein erhebliches Verzerrungsrisiko gezeigt, die meisten methodische Schwächen durch fehlende Verblindung, ungeeignete Stichprobenverfahren, nicht validierte Messinstrumente, unzureichende Nachbeobachtung und Störfaktoren; Sicherheitsparameter, unerwünschte Ereignisse und Nebenwirkungen seien häufig nicht dokumentiert worden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Übersicht habe Wirksamkeit und Sicherheit ayurvedischer Interventionen bei Hemiplegie nicht abschließend feststellen können, und fordern nachdrücklich methodisch gute Forschung.

Quelle

Akashlal M, Nair PP, Nair DR, Ahmad A et al.: A Systematic Review on Safety and Efficacy of Ayurvedic Interventions in Hemiplegia (Pakshaghata). Journal of Evidence-Based Integrative Medicine 30:2515690X241304523, 2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39763345/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Hypercholesterinämie, ayurvedische Kräuter (Guggulu, Knoblauch, Schwarzkümmel)

systematische Übersicht

32 Studien mit 1386 Teilnehmenden; randomisierte kontrollierte Studien lagen zu drei ayurvedischen Kräutern vor, Allium sativum (Knoblauch), Commiphora mukul (Guggulu) und Nigella sativa (Schwarzkümmel), mittlere Behandlungsdauer zwölf Wochen. In der Metaanalyse habe Guggulu das Gesamtcholesterin und das LDL-Cholesterin gesenkt, Knoblauch das LDL-Cholesterin um 10,37 mg/dl und Schwarzkümmel das Gesamtcholesterin um 9,28 mg/dl; berichtete Nebenwirkungen seien minimal gewesen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, es gebe Belege mittlerer bis hoher Stufe aus randomisierten kontrollierten Studien, dass die ayurvedischen Kräuter Guggulu, Knoblauch und Schwarzkümmel mäßig wirksam zur Senkung der Hypercholesterinämie seien; für Nebenwirkungen sei minimale Evidenz gefunden worden, was sie als sichere Ergänzung zu konventionellen Behandlungen einordne.

Quelle

Gyawali D, Vohra R, Orme-Johnson D, Ramaratnam S et al.: A Systematic Review and Meta-Analysis of Ayurvedic Herbal Preparations for Hypercholesterolemia. Medicina (Kaunas) 57:546, Mai 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34071454/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Kniearthrose, verglichen mit konventioneller Behandlung

Einzelstudien

Eine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie an vier deutschen Einrichtungen mit 151 Teilnehmenden (77 Ayurveda, 74 konventionelle Versorgung), je 15 Behandlungen über zwölf Wochen. Hauptzielkriterium war die Änderung des WOMAC-Index nach zwölf Wochen; sie fiel in der Ayurveda-Gruppe deutlicher aus (mittlere Änderung 61,0 gegenüber 32,0), der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch bedeutsam und die Effektstärke klinisch bedeutsam (Cohens d 0,68). Für alle Nebenzielkriterien zeigten sich nach zwölf Wochen ähnliche Tendenzen. Die Wirkung hielt bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten an. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Ergebnisse legten nahe, dass die ayurvedische Behandlung die Symptome der Kniearthrose verringere. Die Studie war OFFEN, also weder für die Behandelten noch für die Behandelnden verblindet, und verglich zwei Bündel von Maßnahmen; die Autorinnen und Autoren fordern selbst weitere Studien, um die Größe des Effekts zu bestätigen und die Rolle der einzelnen Bestandteile und unspezifischer Wirkungen zu klären. Eine systematische Übersicht zu den manuellen Ayurveda-Verfahren, die die HEK-Satzung nennt (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), liegt nicht vor.

Quelle

Kessler CS, Dhiman KS, Kumar A, Ostermann T, Gupta S, Morandi A, Mittwede M, Stapelfeldt E, Spoo M, Icke K, Michalsen A, Witt CM: Effectiveness of an Ayurveda treatment approach in knee osteoarthritis. A randomized controlled trial. Osteoarthritis and Cartilage 26(5):620-630, Mai 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29426006/ (erhoben am 30.08.2026)

Ayurveda: Konjunktivitis, ayurvedische Behandlungen gegenüber nicht-ayurvedischen

systematische Übersicht

13 randomisierte kontrollierte Studien, fünf kontrollierte klinische Studien und zwei mehrarmige klinische Studien mit insgesamt 816 Teilnehmenden. Die Metaanalyse von fünf Studien habe für ayurvedische Behandlungen gegenüber nicht-ayurvedischen Behandlungen einen größeren Nutzen bei Juckreiz, Schmerz, fadenziehendem Sekret, konjunktivaler Hyperämie, Fremdkörpergefühl und Lidschwere gezeigt. Die Autorinnen und Autoren schreiben, obwohl einige Befunde den Nutzen von Ayurveda gegenüber Nicht-Ayurveda bei der Behandlung der Konjunktivitis bestätigten, ließen sich die Ergebnisse nicht verallgemeinern, weil die Studien ein hohes Verzerrungsrisiko und eine geringere Qualität hätten; es bestehe Bedarf an hochwertigen Studien.

Quelle

Krishna Kumar V, Ahmad A, Srivastava AK, Namdev Kamble P et al.: Efficacy and Safety of Ayurveda interventions in the management of conjunctivitis: A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 47:101568, Mai 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35259570/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Schizophrenie, ayurvedische Arzneimittel und Behandlung

systematische Übersicht

Drei kleine, kurze Studien mit insgesamt 250 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, ayurvedische Arzneimittel hätten möglicherweise gewisse Wirkungen bei der Behandlung der Schizophrenie, seien aber nur in wenigen kleinen Pionierstudien untersucht worden. Im Vergleich mit Placebo seien die Bewertungen des psychischen Zustands überwiegend uneindeutig gewesen, mit Ausnahme der Brahmyadiyoga-Gruppe in der ayurvedischen Beurteilung (eine Studie mit 68 Teilnehmenden); Übelkeit und Erbrechen seien in der Brahmyadiyoga-Gruppe häufig gewesen. Im Vergleich mit dem Antipsychotikum Chlorpromazin hätten die mit ayurvedischen Kräutern Behandelten ein höheres Risiko gehabt, sich im psychischen Zustand nicht zu bessern (45 Teilnehmende). Beim Vergleich einer komplexen Kräutermischung mit Chlorpromazin bei akut Erkrankten schienen die schiefen Daten die Chlorpromazin-Gruppe zu begünstigen.

Quelle

Cochrane Review CD006867 (2007): Ayurvedic medicine for schizophrenia https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17943922/ (erhoben am 14.09.2026)

Chiropraktik: Akuter Kreuzschmerz (unter sechs Wochen), spinale Manipulation

systematische Übersicht

20 randomisierte Studien mit 2674 Teilnehmenden, davon sechs mit niedrigem Verzerrungsrisiko; untersucht wurde die spinale Manipulation und Mobilisation als Handgriff, gleich ob von Chiropraktikern, Manualtherapeuten oder Osteopathen ausgeführt. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege niedriger bis sehr niedriger Qualität dafür, dass die spinale Manipulation bei akutem Kreuzschmerz nicht wirksamer sei als unwirksame Vergleichsbehandlungen, Scheinmanipulation oder als Zusatz zu einer anderen Behandlung; gegenüber anderen empfohlenen Therapien scheine sie ebenfalls nicht besser zu sein (Belege sehr niedriger bis moderater Qualität), mit Ausnahme von Belegen niedriger Qualität aus einer Studie für einen kurzfristigen, moderat klinisch relevanten Effekt auf den Schmerz gegenüber unwirksamen Behandlungen und von Belegen niedriger Qualität für einen ebensolchen Effekt auf die Funktion als Zusatzbehandlung. Je Vergleich, Zielkriterium und Zeitpunkt gab es höchstens drei Studien; die Bewertung sei dadurch begrenzt, und künftige Forschung werde diese Schätzungen wahrscheinlich erheblich verändern. Ihr Schluss: Die Entscheidung für eine Überweisung sollte sich nach Kosten, Vorlieben von Patientin und Behandelnden und der Sicherheit im Vergleich zu anderen Behandlungen richten; künftige Studien sollten bestimmte Untergruppen untersuchen und eine ökonomische Bewertung einschließen.

Quelle

Cochrane Review CD008880.pub2 (2012): Spinal manipulative therapy for acute low-back pain https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22972127/ (erhoben am 06.09.2026)

Chiropraktik: Asthma bronchiale, Spinalmanipulationen (Wirkung auf die Lungenfunktion)

Leitlinie

Statement S11 der Leitlinie lautet: „Akupunktur besitzt keinen nachgewiesenen Effekt auf die Asthmakontrolle. Manuelle Therapie einschließlich Massagen, Spinalmanipulationen und physisches Belastungstraining verbessern die Lungenfunktion nicht.“ Das Statement nennt Spinalmanipulationen als Teil der manuellen Therapie und trifft eine Aussage nur zur Lungenfunktion. Einen Empfehlungsgrad oder eine Konsensstärke nennt die Langfassung bei ihren nummerierten Empfehlungen (E) und Statements (S) nicht; zur NVL Asthma heißt es in der Einleitung: „bezüglich der Evidenztabellen und Evidenzgrade wird daher auf diese Leitlinie verwiesen“. Einen Hintergrundtext zu Spinalmanipulationen enthält die Langfassung nicht.

Quelle

S2k-Leitlinie „Fachärztliche Diagnostik und Therapie von Asthma“, Langfassung, Version 3.1, Stand 01.03.2023, AWMF-Registernummer 020-009, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP). Gültig bis 29.02.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-009l_S2k_Fachaerztliche-Diagnostik-Therapie-von-Asthma_2023-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Chiropraktik: Chronischer Kreuzschmerz

systematische Übersicht

Untersucht wurde die Wirbelsäulenmanipulation (spinal manipulative therapy), also der Eingriff, den die Chiropraktik ausführt, und nicht der Beruf. 76 randomisierte Studien mit 11.866 Teilnehmenden, davon 50 neu gegenüber der Fassung von 2011. Die Autorinnen und Autoren schreiben, gegenüber einer Scheinbehandlung könne die Manipulation zu einer kleinen Verbesserung des Schmerzes und einer mittleren Verbesserung der Funktion führen; gegenüber keiner Behandlung zu einer mittleren Verbesserung des Schmerzes und einer großen der Funktion; gegenüber anderen konservativen Behandlungen zu wenig oder keinem Unterschied beim Schmerz und einer kleinen Verbesserung der Funktion. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde als niedrig bis sehr niedrig eingestuft, vor allem, weil die Wirkung in Studien mit unterschiedlichen Umfeldern und Bevölkerungsgruppen sowie mit unterschiedlichen Manipulationstechniken, Dosierungen und Behandlungshäufigkeiten untersucht worden sei; die Effekte gegenüber anderen konservativen Behandlungen seien wegen der erheblichen statistischen Heterogenität, für die es keine klare Erklärung gebe, mit Vorsicht zu deuten. Unerwünschte Wirkungen berichteten weniger als die Hälfte der Studien (47 Prozent), zwölf davon systematisch; genannt wurden Muskelkater, Steifheit und ein vorübergehender Anstieg der Schmerzen, schwere Komplikationen in keiner der Studien. Zu den unerwünschten Wirkungen der Manipulation seien die Belege sehr unsicher. Ihr Schluss: Weitere Studien in derselben Machart würden weder die Belege noch das Vertrauen in sie stärken. Drei der acht Autoren arbeiten in eigener Praxis als Chiropraktoren; das steht in der Interessenerklärung der Übersicht.

Quelle

Cochrane Review CD008112.pub3, Spinal manipulative therapy for adults with chronic low back pain, 06.01.2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41494147/ (erhoben am 04.09.2026)

Chiropraktik: Nackenschmerz

systematische Übersicht

Untersucht wurden Manipulation und Mobilisation der Halswirbelsäule und der Brustwirbelsäule, nicht der Beruf. 51 Studien mit 2920 Teilnehmenden; eine Suchaktualisierung vom Juni 2015 sei noch nicht eingearbeitet. Die Autorinnen und Autoren schreiben, für die Manipulation der Brustwirbelsäule gegenüber einer Kontrolle lasse sich bei Nackenschmerz, Funktion und Lebensqualität Unterstützung finden, während die Ergebnisse für Manipulation und Mobilisation der Halswirbelsäule gegenüber einer Kontrolle wenige und uneinheitlich seien; eine Publikationsverzerrung lasse sich nicht ausschließen, und es sei Forschung nötig, die gegen verschiedene Verzerrungen geschützt sei. Die Befunde legten nahe, dass Manipulation und Mobilisation bei jedem Zielkriterium in der unmittelbaren, kurz- und mittelfristigen Nachbeobachtung ähnliche Ergebnisse zeigten. Mehrere Sitzungen der Manipulation der Halswirbelsäule könnten unmittelbar, mittel- und langfristig eine bessere Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung bringen als bestimmte Medikamente. Ihr Schluss nennt ausdrücklich das Risiko: Da für die Manipulation das Risiko seltener, aber schwerwiegender unerwünschter Ereignisse bestehe, sei weitere hochwertige Forschung nötig, die sich auf die Mobilisation richte und Mobilisation oder Manipulation mit anderen Behandlungsmöglichkeiten vergleiche, um Behandelnde bei ihrer Wahl zu leiten.

Quelle

Cochrane Review CD004249.pub4, Manipulation and mobilisation for neck pain contrasted against an inactive control or another active treatment, 23.09.2015 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26397370/ (erhoben am 04.09.2026)

Chiropraktik: Persistierender Beckengürtelschmerz in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Leitlinie

Kapitel 8.6.1 der Leitlinie nennt die chiropraktischen Techniken in einem Satz gemeinsam mit der Osteopathie: „Osteopathie und chiropraktische Techniken können bei persistierendem Beckengürtelschmerz in der Schwangerschaft und nach der Geburt unterstützend wirken“. Belegt ist das mit einer systematischen Übersicht mit Metaanalyse zur osteopathischen Behandlung und einer Arbeit zum Beckengürtelschmerz; eine eigene Aussage zur Chiropraktik beim chronischen Unterbauchschmerz ohne Schwangerschaftsbezug enthält die Leitlinie nicht.

Quelle

S2k-Leitlinie „Chronischer Unterbauchschmerz der Frau“, Langfassung, Version 07.04.2023, Stand 30.11.2022, AWMF-Registernummer 016-001, Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Gültig bis 29.11.2027 (in Überarbeitung). Abschnitt 8.6 „Komplementäre Verfahren“ mit 8.6.1, 8.6.3, 8.6.5 und 8.6.7. https://register.awmf.org/assets/guidelines/016-001l_S2k_Chronischer_Unterbauchschmerz_Frau_2023-04.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Chiropraktik: Prophylaxe des Kopfschmerzes vom Spannungstyp, Manipulationen im Rahmen der manuellen Therapie

Leitlinie

Die Leitlinie verwendet den Begriff Chiropraktik nicht; sie spricht von Manipulationen im Rahmen der manuellen Therapie. In Tabelle 6 der Leitlinie (nicht medikamentöse Verfahren zur Prophylaxe) erhält die manuelle Therapie den Empfehlungsgrad IIa („Verfahren, deren Einsatz erwogen werden soll“) mit der Bemerkung: „Mobilisationen mit/ohne Kombination von Weichteiltechniken; Manipulationen nicht wirksam“. Einen eigenen Empfehlungsgrad für Manipulationen vergibt die Tabelle nicht; die Aussage zu den Manipulationen steht als Bemerkung in der Zeile der manuellen Therapie. Der Abschnitt „Manuelle Therapie“ in Kapitel 4.2.2 lautet vollständig: „2006 wurde in einem systematischen Review (6 Studien) berichtet, dass keine ausreichende Evidenz einer Wirksamkeit der manuellen Therapie bestand [117]. Seitdem berichtete vor allem die Arbeitsgruppe um Espí-López et al. von zwei vierarmigen Studien, in denen Wirbelsäulenmanipulationen (n = 21) mit Weichteiltechniken (Massage oder Soft Tissue Release) allein (n = 21) oder in Kombination (n = 21) angewendet wurden. Beide Techniken führten allein bereits zu einer Reduktion des Headache Disability Index Scores, waren aber in Kombination den Einzeltechniken überlegen [118, 119]. Bei einer weitreichenderen Definition von manueller Therapie, die auch Manipulationen (high velocity, low amplitude) einbezieht, wurde 2020 in einer Übersichtsarbeit und Metaanalyse eine mangelnde Effektivität festgestellt [114].“ Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie; nach eigener Angabe wurde zur Konsensusfindung ein modifiziertes Delphi-Verfahren angewendet, und „Die Abstimmung über die Empfehlungen erfolgte in einer Online-Konferenz im Januar 2023.“

Quelle

S1-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Kopfschmerzes vom Spannungstyp“, Langfassung, Version 6.0, Stand 19.12.2023, AWMF-Registernummer 030-077, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Gültig bis 18.12.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-077l_S1_Diagnostik-Therapie-Kopfschmerz-Spannungstyp_2024-03.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Neuraltherapie: Chronische und akute Schmerzen (therapeutische Anwendung niedrig dosierter Lokalanästhetika)

systematische Übersicht

Ein systematisches Scoping Review über 129 Arbeiten zur therapeutischen Anwendung niedrig dosierter Lokalanästhetika: 49 klinische Studien, 71 Beobachtungsstudien und neun systematische Übersichten. Die häufigste Indikation war die Behandlung chronischer Schmerzen (72,86 Prozent), gefolgt von akuten Schmerzen (13,17 Prozent); 13,95 Prozent betrafen Indikationen ohne Schmerzbezug. Die Autorinnen und Autoren berichten für niedrig dosierte, kurz wirksame Lokalanästhetika insgesamt günstige Ergebnisse für Schmerz sowie für Angst- und Depressionsskalen und halten größere, gut geplante randomisierte Studien mit Langzeitbeobachtung für unerlässlich, um die berichteten Wirkungen auf Wirksamkeit und Sicherheit zu belegen. Ein Scoping Review ordnet die Literatur; einen Effekt errechnet es nicht.

Quelle

Journal of Clinical Medicine 2023: Therapeutic Use of Low-Dose Local Anesthetics in Pain, Inflammation, and Other Clinical Conditions: A Systematic Scoping Review https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38068272/ (erhoben am 06.09.2026)

Neuraltherapie: Interstitielle Zystitis und Blasenschmerzsyndrom (IC/BPS), Therapieversuch mit Neuraltherapie

Leitlinie

Empfehlung 4.53 der Leitlinie lautet: „Ein Therapieversuch mittels Neuraltherapie kann bei IC/BPS vorgenommen werden.“ Die Gesamtabstimmung ergab starken Konsens mit 96 Prozent; die Empfehlung wurde 2024 geändert. Die Stärke einer Empfehlung wird in dieser Leitlinie „rein sprachlich ausgedrückt“, eine Kann-Formulierung ist also die offene Stufe. Die Leitlinie beschreibt die Neuraltherapie als „ein traditionell angewandtes, wissenschaftlich nur teilweise belegtes Verfahren aus dem Bereich der Komplementärmedizin“ und hält fest: „Es existieren weder randomisierte oder placebokontrollierte Studien, noch Berichte über größeren Patientenzahlen zur Anwendung der Neuraltherapie bei der IC/BPS.“ Zur Begründung schreibt sie: „Obwohl nur wenige Publikationen zum Einsatz der Neuraltherapie bei der IC/BPS existieren, sind Behandlungserfolge für andere Schmerzformen bzw. Erkrankungen hinreichend beschrieben.“ Das Verfahren sei „insgesamt sehr nebenwirkungsarm“, ein Einsatz bei der IC/BPS „somit eine Therapieoption“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)“, Langfassung, Version 2.0, Stand 30.09.2024, AWMF-Registernummer 043-050, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 29.09.2029. Kapitel 4.1.2 „Ernährungsempfehlungen“, 4.1.4.1 „Osteopathie“ und 4.4 „Komplementärmedizinische Therapie“ mit den Empfehlungen 4.11, 4.18, 4.44, 4.50 und 4.53 und den Statements 4.8 und 4.49. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-050l_S2k_Diagnostik-Therapie-Interstitielle-Zystitis-IC-BPS_2025-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Neuraltherapie: Tendovaginitis de Quervain

Einzelstudien

Eine prospektive randomisierte kontrollierte Studie mit 36 Patientinnen und Patienten: Neuraltherapie zusätzlich zu Ruhigstellung und Daumenschiene gegen Ruhigstellung und Schiene allein. Beide Gruppen besserten sich nach einem und nach zwölf Monaten. Die Schmerzwerte lagen in der Neuraltherapie-Gruppe nach einem und nach zwölf Monaten signifikant unter dem Ausgangswert, der Handfunktionsindex nach einem Monat unter dem der Kontrollgruppe; nach zwölf Monaten unterschieden sich die Gruppen darin nicht mehr signifikant. Unerwünschte Wirkungen traten nicht auf. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Neuraltherapie scheine bei Tendovaginitis de Quervain Schmerzen zu lindern und die Handfunktion zu verbessern.

Quelle

International Journal of Clinical Practice 2021: Effects of local anaesthetics (neural therapy) on pain and hand functions in patients with De Quervain tenosynovitis: A prospective randomised controlled study https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34185386/ (erhoben am 06.09.2026)

Osteopathie: Chronischer nicht-spezifischer Kreuzschmerz, verglichen mit Kontrollbehandlungen

systematische Übersicht

Zehn Studien, und ein weiter gefasster Begriff von Osteopathie als in der Übersicht von 2024: gezählt wurden osteopathische Manipulation (sechs Studien), myofasziale Behandlung (zwei), Craniosacral-Behandlung (eine) und viszerale Behandlung (eine). Verglichen wurde mit Kontrollbehandlungen, die die Zusammenfassung der Übersicht nicht näher bezeichnet. Die Autorinnen und Autoren berichten eine Überlegenheit bei der Schmerzminderung (Effektstärke -0,59; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,81 bis -0,36) und beim Funktionszustand (-0,42; -0,68 bis -0,15). Für die osteopathische Manipulation allein war die Vertrauenswürdigkeit der Belege niedrig (Schmerz -0,57; -0,90 bis -0,25), für die myofasziale Behandlung moderat (-0,69; -1,05 bis -0,33). Keine der zehn Studien wurde durchweg als risikoarm eingestuft. Ihr Schluss: Die Ergebnisse stärkten die Belege dafür, dass Osteopathie beim chronischen nicht-spezifischen Kreuzschmerz Schmerz und Funktionszustand verbessere; die myofasziale Behandlung habe im Vergleich zu den anderen Verfahren den besseren Belegstand für die Schmerzminderung; es brauche weitere randomisierte Studien höherer Güte, die verschiedene osteopathische Verfahren miteinander vergleichen.

Quelle

Dal Farra F, Risio RG, Vismara L, Bergna A: Effectiveness of osteopathic interventions in chronic non-specific low back pain. A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Medicine 56:102616, Januar 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33197571/ (erhoben am 27.08.2026)

Osteopathie: Endometriose, osteopathische Behandlung

Leitlinie

Die konsensbasierte Empfehlung 4.E28 der Leitlinie lautet: „Eine osteopathische Behandlung kann bei Patientinnen mit Endometriose erwogen werden.“ Ausgewiesen sind Expertenkonsens und Konsensusstärke ++, die Empfehlung ist 2024 neu aufgenommen. Die Leitlinie unterscheidet nach Tabelle 7 die starke („soll“), die einfache („sollte“) und die offene Empfehlung („kann“); „++“ bedeutet nach Tabelle 8 Konsens mit einer Zustimmung von mehr als 75 bis 95 Prozent, „+++“ starken Konsens mit mehr als 95 Prozent. Expertenkonsens heißt dort Konsensus-Entscheidungen „ohne vorherige systemische Literaturrecherche (S2k)“. Zur Datenlage schreibt die Leitlinie: „Größere RCTs fehlen. Es gibt lediglich kleinere Anwendungsbeobachtungsstudien bzw. Interventionsgruppe versus anderer Entspannungsverfahren, die aber meist positive Effekte zeigen.“ Über eine Metaanalyse zu gynäkologischen Erkrankungen: „Die Ergebnisse zeigten einen Effekt der Therapie auf gynäkologische und geburtshilfliche Konditionen, die Studien waren jedoch zu heterogen, um eine quantitative Analyse zu ermöglichen und allgemeingültige Empfehlungen auszusprechen.“ Und zur Versorgung: „Osteopathie zur Behandlung der Endometriose ist oftmals keine Kassenleistung und wird meist sehr individuell durchgeführt.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Endometriose“, Langfassung, Version 5.1, Stand 01.04.2025, AWMF-Registernummer 015-045, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Gültig bis 31.03.2030. Kapitel 4.5 „Komplementäre Therapien und weitere Therapiemöglichkeiten“, Konsensbasierte Empfehlungen 4.E25, 4.E28, 4.E30 und 4.E31. https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-045l_S2k_Diagnostik_Therapie_Endometriose_2025-10.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Osteopathie: Interstitielle Zystitis und Blasenschmerzsyndrom (IC/BPS), osteopathische Behandlung

Leitlinie

Empfehlung 4.18 der Leitlinie lautet: „Betroffenen kann bei IC/BPS eine osteopathische Behandlung empfohlen werden.“ Die Gesamtabstimmung ergab starken Konsens mit 96 Prozent; die Empfehlung wurde 2024 geändert. Die Stärke einer Empfehlung wird in dieser Leitlinie „rein sprachlich ausgedrückt“, eine Kann-Formulierung ist also die offene Stufe. Zur Datenlage: „Für IC/BPS konnten bis dato noch keine wissenschaftlichen Studien bezüglich der Wirksamkeit von Osteopathie gefunden werden, allerdings gibt es Studienergebnisse, die allgemein auf eine Wirksamkeit von Osteopathie bei chronischen Schmerzen [394] und bei chronischen Beckenschmerzen hinweisen [395].“ Aus einer niederländischen Befragung von 217 Betroffenen, von denen 44 (23 Prozent) eine Osteopathie in Anspruch genommen hatten, berichtet sie: „64 % der Befragten gaben keinen Effekt der osteopathischen Behandlung an, während 31% eine Schmerzlinderung erfuhren.“ Und weiter: „Ebenfalls wurden positive Effekte hinsichtlich Harndrang, Miktionsfrequenz und Schlafqualität berichtet“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)“, Langfassung, Version 2.0, Stand 30.09.2024, AWMF-Registernummer 043-050, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 29.09.2029. Kapitel 4.1.2 „Ernährungsempfehlungen“, 4.1.4.1 „Osteopathie“ und 4.4 „Komplementärmedizinische Therapie“ mit den Empfehlungen 4.11, 4.18, 4.44, 4.50 und 4.53 und den Statements 4.8 und 4.49. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-050l_S2k_Diagnostik-Therapie-Interstitielle-Zystitis-IC-BPS_2025-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Osteopathie: Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Chirotherapie, Osteopathie oder Cranio-Sacral-Therapie

Leitlinie

Empfehlung 5.5 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine Daten aus kontrollierten Studien zur Wirksamkeit von Chirotherapie, Osteopathie oder Cranio-Sacral-Therapie auf die Senkung der Mortalität oder der krankheitsassoziierten oder therapieassoziierten Morbidität, sowie Verbesserung der Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 5 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Osteopathie: Nicht-spezifischer Kreuzschmerz, verglichen mit einer Schein- oder Placebobehandlung

systematische Übersicht

Neun randomisierte Studien; der Volltext nennt davon sieben mit 1281 Teilnehmenden zum Kreuzschmerz. Aufgenommen wurde nur, wer osteopathisch nach einer eigenen Befunderhebung behandelte, nicht wer eine einzelne Technik anwandte. Verglichen wurde ausschließlich mit einer Schein- oder Placebobehandlung; ein Vergleich mit keiner Behandlung oder mit üblicher Versorgung ist in dieser Übersicht nicht enthalten. Über Nacken- und Kreuzschmerz zusammen berichten die Autorinnen und Autoren, die meisten Studien hätten bei keinem klinischen Endpunkt einen überlegenen Effekt gezeigt; die Metaanalyse ergab keinen statistisch bedeutsamen Unterschied bei der Schmerzstärke (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,15; Konfidenzintervall -0,38 bis 0,08; sieben Studien, 1173 Teilnehmende) und bei der Beeinträchtigung (-0,09; -0,25 bis 0,08; sechs Studien, 1153 Teilnehmende); die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde auf moderat, niedrig oder sehr niedrig herabgestuft. Für den Kreuzschmerz allein nennt der Volltext -0,10 (95-Prozent-Konfidenzintervall -0,34 bis 0,08; fünf Studien, 1118 Teilnehmende) bei der Schmerzstärke und -0,07 (-0,22 bis 0,09; vier Studien, 1098 Teilnehmende) bei der Beeinträchtigung; die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde dort nach GRADE für die Schmerzstärke als niedrig und für die Beeinträchtigung als moderat eingestuft. Ihr Schluss: Osteopathische Behandlung sei einer Schein- oder Placebobehandlung bei Schmerz, Beeinträchtigung und Lebensqualität nicht überlegen.

Quelle

Ceballos-Laita L, Jiménez-del-Barrio S, Carrasco-Uribarren A, Medrano-de-la-Fuente R, Robles-Pérez R, Ernst E: Is Osteopathic Manipulative Treatment Clinically Superior to Sham or Placebo for Patients with Neck or Low-Back Pain? A Systematic Review with Meta-Analysis. Diseases 12(11):287, 08.11.2024 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39589961/ (erhoben am 27.08.2026)

Osteopathie: Nicht-spezifischer Nackenschmerz, verglichen mit keiner Behandlung oder einer Scheinbehandlung

systematische Übersicht

Fünf Studien in der Übersicht, vier davon in der Berechnung. Die Autorinnen und Autoren berichten für osteopathische Behandlung gegenüber keiner Behandlung oder Scheinbehandlung statistisch bedeutsame Ergebnisse für die Schmerzstärke (Effektstärke -1,57; Konfidenzintervall -2,50 bis -0,65; p = 0,0008) und für den Funktionszustand (-1,71; -3,12 bis -0,31; p = 0,02). Sie stufen die Vertrauenswürdigkeit der Belege für ALLE untersuchten Zielgrößen als sehr niedrig ein, und keine der fünf Studien wurde durchweg als risikoarm bewertet. Ihr eigener Schluss lautet deshalb, osteopathische Behandlung könne bei Erwachsenen mit nicht-spezifischem Nackenschmerz für Schmerzstärke und Funktionszustand wirksam sein, die Ergebnisse seien aber von der sehr niedrigen Belegqualität betroffen; deshalb seien weitere hochwertige randomisierte Studien nötig, um die Belegqualität zu verbessern und die Ergebnisse verallgemeinern zu können.

Quelle

Dal Farra F, Buffone F, Risio RG, Tarantino AG, Vismara L, Bergna A: Effectiveness of osteopathic interventions in patients with non-specific neck pain. A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 49:101655, November 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35986986/ (erhoben am 27.08.2026)

Osteopathie: Persistierender Beckengürtelschmerz in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Leitlinie

Kapitel 8.6.1 der Leitlinie ordnet die Osteopathie den ergänzenden manuellen Verfahren zu: „Osteopathie und chiropraktische Techniken können bei persistierendem Beckengürtelschmerz in der Schwangerschaft und nach der Geburt unterstützend wirken“. Die Aussage ist auf diese Indikation begrenzt und nicht auf den chronischen Unterbauchschmerz allgemein; die Empfehlung des Abschnitts gilt der Physiotherapie: „Eine Beckenboden-spezifische Physiotherapie ist hinsichtlich der Therapie Chronischer Unterbauchschmerzen zu empfehlen, insbesondere wenn ein veränderter Muskeltonus und/oder schmerzhafte Triggerpunkte im Bereich der Beckenmuskulatur vorliegen“, angenommen mit 17 von 18 Stimmen.

Quelle

S2k-Leitlinie „Chronischer Unterbauchschmerz der Frau“, Langfassung, Version 07.04.2023, Stand 30.11.2022, AWMF-Registernummer 016-001, Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Gültig bis 29.11.2027 (in Überarbeitung). Abschnitt 8.6 „Komplementäre Verfahren“ mit 8.6.1, 8.6.3, 8.6.5 und 8.6.7. https://register.awmf.org/assets/guidelines/016-001l_S2k_Chronischer_Unterbauchschmerz_Frau_2023-04.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Osteopathie: Säuglingskoliken und exzessives Schreien in den ersten sechs Lebensmonaten

Einzelstudien

Die Übersicht sichtet randomisierte Studien zu handgeführten Verfahren bei Säuglingskoliken ab 2012 und fand sieben: Bauchmassage, pädiatrisches Tuina, Craniosacral-Behandlung, chiropraktische Manipulation, osteopathische Behandlung mit leichter Berührung, Reflexzonenarbeit und Akupressur. Genau EINE davon prüfte die Osteopathie; der Volltext der Übersicht nennt sie mit ihren Zahlen: Carnes D u. a., International Journal of Osteopathic Medicine 51:100710, 2024, 66 Säuglinge unter zehn Wochen, 32 osteopathisch behandelt und 34 mit einer gleich dosierten Scheinberührung. Die bereinigte Differenz der täglichen Schreidauer betrug dort 2,2 Minuten zulasten der osteopathisch behandelten Gruppe (95-Prozent-Konfidenzintervall -20 bis 25 Minuten; p = 0,849); ein Unterschied ließ sich damit nicht feststellen. Die übrigen sechs Studien prüften andere Verfahren und sind keine Aussage über die Osteopathie. Wegen der Unterschiede in Diagnosekriterien, Zielgrößen und Behandlungsdosis wurde auf eine Zusammenfassung der Zahlen verzichtet. Schwere unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet, die Überwachung darauf war jedoch uneinheitlich. Der Schluss der Übersicht gilt allen sieben Verfahren zusammen und nicht der Osteopathie allein: Sanfte manuelle Verfahren könnten Säuglingen mit Koliken eine bescheidene kurzfristige Erleichterung bringen und die Erfahrung der Eltern verbessern, bei anscheinend günstigem Sicherheitsprofil; methodische Unterschiede und kleine Stichproben begrenzten jedoch die Gewissheit, und standardisierte Protokolle, objektive Zielgrößen und eine belastbare Überwachung unerwünschter Ereignisse seien vorrangig für künftige Forschung.

Quelle

Tedeschi R, Giorgi F: Exploring Manual Interventions for Infantile Colic. A Scoping Review of the Evidence. Children 12(9):1246, 17.09.2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41007111/ (erhoben am 27.08.2026)

Osteopathie: Verminderte Knochenstabilität durch Knochenmetastasen oder Osteoporose, manipulative Techniken und Impulstechniken

Leitlinie

Empfehlung 5.6 der Leitlinie lautet: „Bei onkologischen Patienten mit verminderter Knochenstabilität (Knochenmetastasen, Osteoporose) soll bei Verletzungsgefahr von einer Chirotherapie oder Osteopathie mit manipulativen Techniken oder Impulstechniken abgeraten werden.“ Sie ist als konsensbasierte Empfehlung ausgewiesen und trägt weder GoR noch LoE.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Schröpfen: Adipositas, Schröpfen kombiniert mit Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin und konventioneller Therapie

systematische Übersicht

21 randomisierte kontrollierte Studien; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Versuchsgruppen erhielten Schröpfen kombiniert mit traditioneller chinesischer Medizin und konventioneller Therapie, die Kontrollgruppen keine Behandlung, konventionelle Therapie oder Verfahren der chinesischen Medizin allein. Die Analyse zeigte Verbesserungen bei Körpergewicht, Body-Mass-Index, Hüftumfang und Taillenumfang, aber keine klinisch bedeutsamen Änderungen des Taille-Hüft-Verhältnisses und des Körperfettanteils, beide mit sehr niedriger Sicherheit der Evidenz. Unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet. Die Autorinnen und Autoren schliessen, ihre Ergebnisse zeigten insgesamt, dass die Schröpftherapie zur Behandlung der Adipositas hinsichtlich Körpergewicht, Body-Mass-Index, Hüft- und Taillenumfang eingesetzt werden könne und eine sichere Intervention sei; wegen der unsicheren Qualität der eingeschlossenen Studien seien die Schlussfolgerungen in der klinischen Praxis jedoch mit Vorsicht zu interpretieren.

Quelle

Kang D, Shin WC, Kim T, Kim S et al.: Systematic review and meta-analysis of the anti-obesity effect of cupping therapy. Medicine (Baltimore) 102(24):e34039, Juni 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37327262/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Akne vulgaris, blutiges Schröpfen (wet cupping) als eine von mehreren komplementären Therapien

systematische Übersicht

Die Cochrane-Übersicht zu komplementären Therapien bei Akne vulgaris schloss 35 Studien mit insgesamt 3227 Teilnehmenden ein; die Kategorien umfassten pflanzliche Arzneimittel, Akupunktur, Schröpftherapie, Ernährung, gereinigtes Bienengift und Teebaumöl. In ihrer Schlussfolgerung halten die Autorinnen und Autoren fest, es gebe aus einzelnen Studien Evidenz niedriger Qualität dafür, dass eine Ernährung mit niedriger glykämischer Last, Teebaumöl und Bienengift die Gesamtzahl der Hautläsionen verringern könnten; aus der vorliegenden Übersicht fehle jedoch Evidenz, die den Einsatz anderer komplementärer Verfahren wie pflanzlicher Arzneimittel, Akupunktur oder der blutigen Schröpftherapie zur Behandlung dieser Erkrankung stützen würde. Bei pflanzlichen Arzneimitteln bestehe ein Potenzial für unerwünschte Wirkungen; künftige Studien müssten die Sicherheit aller dieser Verfahren prüfen. Methodische und Berichtsmängel der eingeschlossenen Studien hätten jede Evidenz geschwächt; künftige Studien sollten ein niedriges Verzerrungsrisiko sicherstellen und die geltenden Berichtsstandards erfüllen.

Quelle

Cochrane Review CD009436.pub2 (2015): Complementary therapies for acne vulgaris https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25597924/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Arterielle Hypertonie bei Erwachsenen, blutiges Schröpfen allein oder zusätzlich zu Antihypertensiva oder Akupunktur

systematische Übersicht

Sieben randomisierte Studien, die meisten nicht von hoher methodischer Qualität; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Einige kleine Studien hätten nahegelegt, dass blutiges Schröpfen allein gegenüber blutdrucksenkenden Medikamenten den Blutdruck und die Beschwerden nach dem Syndrommuster der traditionellen chinesischen Medizin signifikant senkte. Nach der gegenwärtigen Evidenz könnten jedoch keine festen Schlussfolgerungen gezogen und keine klinischen Empfehlungen gegeben werden; die eingeschlossenen Forschungsvorhaben bedürften der Bestätigung. Die Studien deuteten darauf hin, dass blutiges Schröpfen eine sichere Therapie sei.

Quelle

Lu S, Du S, Fish A, Tang C et al.: Wet cupping for hypertension: a systematic review and meta-analysis. Clinical and Experimental Hypertension 41(5):474-480, 2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30183389/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Chronische Urtikaria, trockenes oder blutiges Schröpfen allein oder zusätzlich zu Antihistaminika oder Akupunktur

systematische Übersicht

13 Vergleiche aus 12 randomisierten kontrollierten Studien mit 842 Teilnehmenden. Zwischen blutigem Schröpfen und Medikamenten fand sich kein signifikanter Unterschied in der Gesamtansprechrate (relatives Risiko 1,10; 95-Prozent-Intervall 0,97 bis 1,25) und in der Rückfallrate; Schröpfen zusätzlich zu Antihistaminika war wirksamer als Antihistaminika allein (höhere Gesamtansprechrate, relatives Risiko 1,18; niedrigere Rückfallrate, relatives Risiko 0,52), und Schröpfen zusätzlich zu Akupunktur wirksamer als Akupunktur allein (relatives Risiko 1,25). Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet. Die Autorinnen und Autoren schliessen, blutiges Schröpfen könne so wirksam sein wie eine Behandlung mit Antihistaminika; als Zusatz zu Antihistaminika oder Akupunktur könne Schröpfen deren Wirksamkeit erhöhen. Wegen der schlechten Qualität der geprüften Studien seien die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren und mit Bedacht in die klinische Praxis zu übertragen.

Quelle

Xiao XJ, Zhang LX, Shi YZ, Yao JP et al.: Cupping therapy for patients with chronic urticaria: A systematic review and meta-analysis. Journal of Integrative Medicine 18(4):303-312, Juli 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32534938/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Chronische muskuloskelettale Schmerzen

systematische Übersicht

Systematische Übersicht mit Metaanalyse randomisierter Studien, Suche bis zum 20. Dezember 2024; die Zusammenfassung der Übersicht nennt die Zahl der eingeschlossenen Studien nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten eine signifikante Verringerung der Schmerzstärke durch Schröpfen (standardisierte Mittelwertdifferenz -1,17; moderate Qualität; I² 94 Prozent), aber keine Verbesserung der funktionellen Einschränkung und der psychischen Gesundheit. Sie schließen, Schröpfen könne Schmerzen unmittelbar lindern, Funktion und psychische Gesundheit aber nicht signifikant verbessern.

Quelle

BMJ Open 2025: Effects of cupping therapy on chronic musculoskeletal pain and collateral problems: a systematic review and meta-analysis https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40441767/ (erhoben am 06.09.2026)

Schröpfen: Fibromyalgie bei Erwachsenen, Schröpfen

systematische Übersicht

Zwei Artikel mit insgesamt 155 Teilnehmenden, ausgewertet mit beschreibender Statistik und erzählender Synthese. Es fanden sich grosse Effektstärken für die Schmerzstärke, mittlere für die Lebensqualität und geringe für die Krankheitslast und für Schlafstörungen; die Sicherheit der Evidenz sei für die meisten Endpunkte niedrig, ausser für Schlafstörungen. Die Autorinnen und Autoren schliessen, es bestehe eine Diskrepanz in der Wirksamkeit der Schröpftherapie für die Verbesserung von Schmerzstärke, Lebensqualität, Schlafstörungen und Krankheitslast bei Menschen mit Fibromyalgie; künftige hochwertige randomisierte klinische Studien seien erforderlich.

Quelle

Salazar-Méndez J, Cancino-Valderrama V, Aguilar-Román G, Guzmán-Muñoz E: Efficacy of cupping therapy in individuals with fibromyalgia. A systematic review of randomized clinical trials. Journal of Bodywork and Movement Therapies 36:256-262, Oktober 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37949569/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Gesundheits- und Leistungsendpunkte bei Amateur- und Profisportlerinnen und -sportlern, Schröpfen

systematische Übersicht

Elf Studien mit 498 Teilnehmenden aus China, den USA, Griechenland, Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten, darunter Fussball-, Football- und Handballspielende, Schwimmende, Turnende und Leichtathletinnen und -athleten. Schröpfen wurde ein- bis zwanzigmal angewandt, täglich oder wöchentlich, allein oder etwa mit Akupunktur kombiniert; die Endpunkte reichten von Symptomstärke über Erholungs- und Funktionsmasse bis zu Serummarkern. Schröpfen wurde, meist im Vergleich zu unbehandelten Kontrollgruppen, als günstig für die Wahrnehmung von Schmerz und Beeinträchtigung, für die Beweglichkeit und für die Senkung der Kreatinkinase berichtet; die Mehrzahl der Studien hatte ein unklares oder hohes Verzerrungsrisiko, und keine berichtete über die Sicherheit. Die Autorinnen und Autoren schliessen, es könne keine ausdrückliche Empfehlung für oder gegen den Einsatz von Schröpfen bei Sportlerinnen und Sportlern gegeben werden; für ein abschliessendes Urteil über Wirksamkeit und Sicherheit seien mehr Studien nötig.

Quelle

Bridgett R, Klose P, Duffield R, Mydock S et al.: Effects of Cupping Therapy in Amateur and Professional Athletes: Systematic Review of Randomized Controlled Trials. Journal of Alternative and Complementary Medicine 24(3):208-219, März 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29185802/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Gonarthrose (Kniearthrose), trockenes oder blutiges Schröpfen zusätzlich zur westlichen Medizin

systematische Übersicht

Fünf randomisierte kontrollierte Studien mit 535 Teilnehmenden; alle eingeschlossenen Studien wurden als mit hohem Verzerrungsrisiko eingestuft. Trockenes Schröpfen zusätzlich zur westlichen Medizin senkte die Schmerzwerte stärker als die westliche Medizin allein (mittlere Differenz -1,79; 95-Prozent-Intervall -2,40 bis -1,18) und verbesserte die WOMAC-Bereiche Schmerz, Steifigkeit und körperliche Funktion; für blutiges Schröpfen zusätzlich zur westlichen Medizin ergab eine Metaanalyse von vier Studien einen Vorteil im Lequesne-Index (mittlere Differenz -3,44). Die Autorinnen und Autoren schliessen, es gebe schwache Evidenz für die Hypothese, dass die Schröpftherapie bei Patientinnen und Patienten mit Kniearthrose günstige Wirkungen auf die Verringerung der Schmerzstärke und die Verbesserung der körperlichen Funktion habe.

Quelle

Wang YL, An CM, Song S, Lei FL et al.: Cupping Therapy for Knee Osteoarthritis: A Synthesis of Evidence. Complementary Medicine Research 25(4):249-255, 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30007978/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Herpes zoster (Gürtelrose), blutiges Schröpfen nach Hautstich (pricking-and-cupping bloodletting) im Vergleich zur konventionellen westlichen Medizin

systematische Übersicht

31 Studien mit 2443 Patientinnen und Patienten. In der gepoolten Analyse ergab das blutige Schröpfen nach Hautstich gegenüber der konventionellen westlichen Medizin bessere Ergebnisse bei den Schmerzwerten der visuellen Analogskala (standardisierte Mittelwertdifferenz -1,59; 95-Prozent-Intervall -2,13 bis -1,05), bei der Gesamtansprechrate (relatives Risiko 1,12), bei der Zeit bis zum Sistieren der Bläschen, bis zur Krustenbildung und bis zur Schmerzlinderung sowie bei der Häufigkeit einer postherpetischen Neuralgie (relatives Risiko 0,14; 95-Prozent-Intervall 0,07 bis 0,27). Die Autorinnen und Autoren schliessen, das Verfahren zeige einen relativen Nutzen bei der Verkürzung der Zeit bis zur Schmerzlinderung, der Beschleunigung der Abheilung der Hautläsionen und der Verringerung der Häufigkeit einer postherpetischen Neuralgie; angesichts der nach GRADE sehr niedrigen Sicherheit der Evidenz sei die klinische Interpretation jedoch vorsichtig vorzunehmen, und strenge, grosse, multizentrische randomisierte kontrollierte Studien seien dringend nötig, um die Wirksamkeit zu bestätigen.

Quelle

Peng P, Jiang C, Wu M, Zhong P: Effects of pricking-and-cupping bloodletting therapy on pain and skin lesions in patients with herpes zoster: a systematic review and meta-analysis. Frontiers in Neurology 17:1806109, 2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42718774/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Kreuzschmerz (ohne rein akuten), verglichen mit Medikation oder üblicher Versorgung

systematische Übersicht

Die Metaanalyse wertet elf Studien mit 921 Teilnehmenden aus; fünf davon stuft sie als mit geringem Verzerrungsrisiko ein, sechs als von annehmbarer Qualität. Für das Ende der Behandlungsphase nach zwei bis acht Wochen berichtet sie eine statistisch signifikante Schmerzlinderung auf hoher Evidenzstufe. NACH der Behandlung fand sie keine fortdauernde Schmerzlinderung, weder nach einem Monat noch nach drei bis sechs Monaten. Für den chronischen und den nicht-spezifischen chronischen Kreuzschmerz fand sie auf mittlerer bis niedriger Evidenzstufe KEINE Linderung. Trockenes Schröpfen zeigte keinen, blutiges Schröpfen einen Effekt; einen Zusammenhang zwischen Schröpfart und Schmerzlinderung belegte sie aber nicht. Gegenüber Medikation und üblicher Versorgung berichtet sie eine signifikante Schmerzlinderung; Belege mittlerer Qualität legten nahe, dass sich die Beeinträchtigung nach ein bis sechs Monaten besserte, unmittelbar am Ende der Behandlung wurde dagegen kein Effekt beobachtet. Die Heterogenität der Studien nennt sie hoch. Der Schluss der Autorinnen und Autoren: Belege hoher bis mittlerer Qualität deuteten darauf hin, dass Schröpfen Schmerz und Beeinträchtigung signifikant verbessere; die Wirksamkeit hänge von Behandlungsdauer, Schröpfart, Behandlungsort und Art des Kreuzschmerzes ab; gegenüber Medikation und üblicher Versorgung habe Schröpfen eine überlegene und anhaltende Schmerzlinderung gezeigt; die erhebliche Heterogenität der Studien wecke jedoch Zweifel an der Gewissheit dieser Befunde; künftige Studien sollten ein standardisiertes Vorgehen mit festgelegten Sitzungen, Häufigkeit, Schröpfart und Behandlungsort verwenden, die tatsächliche Wirkung mit objektiven Schmerzmessungen bestätigen und mindestens sechs bis zwölf Monate nachbeobachten.

Quelle

Zhang Z, Pasapula M, Wang Z, Edwards K, Norrish A: The effectiveness of cupping therapy on low back pain. A systematic review and meta-analysis of randomized control trials. Complementary Therapies in Medicine 80:103013, März 2024 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38184285/ (erhoben am 30.08.2026)

Schröpfen: Metabolisches Syndrom, Schröpfen als komplementäre Therapie

systematische Übersicht

Fünf Studien mit 489 Patientinnen und Patienten; es wurden einige Verzerrungsrisiken festgestellt. Die Metaanalyse ergab zwischen Schröpfgruppe und Kontrollgruppen statistisch signifikante Unterschiede beim Taillenumfang (mittlere Differenz -6,07; 95-Prozent-Intervall -8,44 bis -3,71), beim Körpergewicht (-2,46) und beim Body-Mass-Index (-1,26), nicht aber beim Körperfettanteil und beim Blutdruck; das LDL-Cholesterin war unter Schröpfen signifikant niedriger, Gesamtcholesterin, Triglyceride, HDL-Cholesterin, Nüchternblutzucker und hochsensitives CRP unterschieden sich nicht. Drei Studien berichteten keine unerwünschten Ereignisse. Die Autorinnen und Autoren schliessen, trotz einiger Verzerrungsrisiken und niedriger bis erheblicher Heterogenität der eingeschlossenen Studien könne die Schröpftherapie als sichere und wirksame komplementäre Intervention zur Senkung von Taillenumfang, Körpergewicht, Body-Mass-Index und LDL-Cholesterin bei metabolischem Syndrom angesehen werden; künftig seien gut geplante, hochwertige, methodisch strenge und langfristige randomisierte Studien nötig, um Wirksamkeit und Sicherheit zu beurteilen.

Quelle

Wu LK, Chen YC, Hung CS, Yen CY et al.: The efficacy and safety of cupping as complementary and alternative therapy for metabolic syndrome: A systematic review and meta-analysis. Medicine (Baltimore) 102(13):e33341, März 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37000047/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Muskuloskelettale Beschwerden bei Erwachsenen, trockenes Schröpfen im Vergleich zu Placebo-Schröpfen

systematische Übersicht

Fünf Studien mit 281 Teilnehmenden, vier davon mit insgesamt hohem Verzerrungsrisiko; Schmerzskalen wurden auf eine Skala von 0 bis 100 umgerechnet, ein bedeutsamer Unterschied lag bei 15 Punkten. Es fand sich Evidenz sehr niedriger Sicherheit, dass trockenes Schröpfen gegenüber Placebo-Schröpfen kurzfristig (mittlere Differenz -9,9; 95-Prozent-Intervall -30,5 bis 10,7; vier Studien, 243 Teilnehmende) und langfristig (mittlere Differenz -2,2; eine Studie, 52 Teilnehmende) von geringfügig schädlich bis bedeutsam nützlich reichte, und Evidenz sehr niedriger Sicherheit, dass trockenes Schröpfen mittelfristig wirksam war (mittlere Differenz -17,2; 95-Prozent-Intervall -33,0 bis -1,4; eine Studie), wobei der Effekt klinisch bedeutsam sein könnte. Die Autorinnen und Autoren schliessen, die Wirkungen von trockenem Schröpfen auf Schmerzen seien zu allen Zeitpunkten sehr unsicher; Behandlungsalternativen mit Evidenz höherer Sicherheit für ihre Wirksamkeit sollten vor dem Schröpfen versucht werden.

Quelle

Jenkins LC, Verhagen AP, Amorim M, Cavanagh N et al.: The Efficacy of Dry Cupping Compared to Placebo Cupping for People With Musculoskeletal Complaints: A Systematic Review With Meta-Analysis. JOSPT Open 4(1):23-35, Januar 2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42686168/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Nackenschmerzen, Schröpfen allein oder zusätzlich zu einer Kontrollbehandlung

systematische Übersicht

Die Übersicht wählte 18 randomisierte kontrollierte Studien aus; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Gegenüber keiner Behandlung zeigte die Schröpfgruppe eine signifikante Schmerzminderung (mittlere Differenz -2,42; 95-Prozent-Intervall -3,98 bis -0,86) und eine bessere Funktion; gegenüber aktiven Kontrollen eine signifikante Schmerzminderung und eine signifikant verbesserte Lebensqualität; als Zusatz zur Kontrollbehandlung eine signifikante Schmerzminderung gegenüber der aktiven Kontrolle. Nur acht der 18 Studien berichteten über unerwünschte Ereignisse, die meist leicht und vorübergehend waren. Die Autorinnen und Autoren schliessen, Schröpfen habe Nackenschmerzen im Vergleich zu keiner Behandlung oder zu aktiven Kontrollgruppen sowie als Zusatzbehandlung verringert; je nach Art der Kontrollgruppe sei Schröpfen auch mit einer signifikanten Verbesserung von Funktion und Lebensqualität verbunden gewesen. Wegen der niedrigen Qualität der Evidenz der eingeschlossenen Studien hätten aus dieser Übersicht jedoch keine definitiven Schlussfolgerungen gezogen werden können; künftige gut geplante Studien seien nötig, um die Wirksamkeit von Schröpfen bei Nackenschmerzen zu belegen.

Quelle

Kim S, Lee SH, Kim MR, Kim EJ et al.: Is cupping therapy effective in patients with neck pain? A systematic review and meta-analysis. BMJ Open 8(11):e021070, November 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30397006/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Nicht-spezifische Nackenschmerzen (Schröpfmassage als Weichteilbehandlung)

Leitlinie

Die Leitlinie behandelt die Schröpfmassage nicht eigens, sondern als eine der Weichteilbehandlungen. Sie zählt auf: „Für die Anwendung von Weichteilbehandlungen bei chronischen nicht-spezifischen Nackenschmerzen wurden vier randomisiert-kontrollierte Studien gefunden“, und benennt die Methoden als „Faszientherapie“, „Akupressur“, „Schröpfmassage“ und „klassische“ Massage. Empfehlung 36 der Leitlinie lautet: „Weichteilbehandlungen sollten zur Behandlung akuter nichtspezifischer Nackenschmerzen nicht verordnet werden.“ Empfehlung 37 der Leitlinie lautet: „Weichteilbehandlungen können zur Behandlung chronischer nicht-spezifischer Nackenschmerzen in Kombination mit aktivierenden Maßnahmen verordnet werden.“ Zur Begründung der ersten: „Die Autoren dieser Leitlinie erachten diese Evidenzgrundlage als nicht ausreichend für eine Positivempfehlung.“ Die Leitlinie codiert ihre Empfehlungsstärke über die Formulierung: „Soll/Soll nicht“ ist Grad A, „Sollte/Sollte nicht“ Grad B, „Kann erwogen/verzichtet werden“ Grad 0.

Quelle

S3-Leitlinie „Nicht-spezifische Nackenschmerzen“, Langfassung, Version 3.0, Stand 16.01.2025, AWMF-Registernummer 053-007, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Gültig bis 17.02.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-007l_S3_Nackenschmerzen_2025-08.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Schröpfen: Plaque-Psoriasis, Schiebeschröpfen (moving cupping) allein oder kombiniert mit chinesischen Kräutern oder konventionellen Arzneimitteln

systematische Übersicht

16 Studien mit 1164 Teilnehmenden. In der Metaanalyse hatte die Gruppe mit Schiebeschröpfen gegenüber der Gruppe ohne Schiebeschröpfen einen signifikanten Effekt (gewichtete mittlere Differenz -1,22; 95-Prozent-Intervall -1,58 bis -0,85; I² 85 Prozent); Schiebeschröpfen allein oder kombiniert mit Arzneimitteln war Arzneimitteln allein überlegen, und die Schröpftherapie verbesserte die Rückfallrate der Psoriasis signifikant (relatives Risiko 0,33; 95-Prozent-Intervall 0,16 bis 0,68). Auf der visuellen Analogskala zeigte Schiebeschröpfen keinen deutlichen Vorteil. Berichtet wurden wenige vorübergehende unerwünschte Reaktionen wie Rötung, Juckreiz und örtliches Brennen der Haut. Die Autorinnen und Autoren schliessen, die Schiebeschröpftherapie könnte allein oder als Kombinationstherapie eine wirksame Behandlung der Plaque-Psoriasis sein; grosse, streng geplante Studien seien jedoch nötig, um diese Befunde zu bestätigen.

Quelle

Xing M, Ding X, Zhang J, Kuai L et al.: Moving cupping therapy for plaque psoriasis: A PRISMA-compliant study of 16 randomized controlled trials. Medicine (Baltimore) 99(41):e22539, Oktober 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33031296/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Psoriasis, trockenes oder blutiges Schröpfen, systematische Übersicht der englischsprachigen Literatur

systematische Übersicht

Die Übersicht fand 12 Artikel zur Akupunktur, 9 zum trockenen oder blutigen Schröpfen, 27 zu Meditation, Hypnose oder Psychotherapie und 34 zu Klima- oder Balneotherapie; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. In ihrer Schlussfolgerung halten die Autorinnen und Autoren fest, in der englischsprachigen Literatur fehle derzeit Evidenz, die Akupunktur als wirksame alternative Therapie der Psoriasis stützt, während Schröpfen in der Mehrzahl der Fälle als Auslöser eines Köbner-Phänomens und einer klinischen Verschlechterung beschrieben worden sei. Stressbewältigungsverfahren wie Psychotherapie, Hypnose und Meditation hätten als ergänzende Behandlungsmethoden vielversprechende Ergebnisse gezeigt; Klimatherapie und Balneotherapie seien bereits als wirksame Mittel für eine klinische Besserung bei Psoriasis belegt. Weitere Forschung sei nötig, um den Nutzen der weniger untersuchten Behandlungsmethoden zu prüfen.

Quelle

Timis TL, Florian IA, Mitrea DR, Orasan R: Mind-Body Interventions as Alternative and Complementary Therapies for Psoriasis: A Systematic Review of the English Literature. Medicina (Kaunas) 57(5):410, April 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33922733/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Schulter-Hand-Syndrom nach Schlaganfall, Feuerdrachen-Schröpfen (fire dragon cupping)

systematische Übersicht

Elf randomisierte kontrollierte Studien mit 1087 Patientinnen und Patienten, alle aus China. Die gepoolten Schätzungen deuteten darauf hin, dass Feuerdrachen-Schröpfen die klinische Wirksamkeit (relatives Risiko 1,20; 95-Prozent-Intervall 1,12 bis 1,28) und die obere motorische Funktion (standardisierte Mittelwertdifferenz 1,01) verbessern könnte; für Handschwellung und Schmerzstärke war die Heterogenität hoch und ihre Quellen blieben unerkannt, weshalb die Autorinnen und Autoren diese gepoolten Schätzungen nur der Transparenz halber berichten und nicht als zusammenfassende Effekte verstanden wissen wollen, weil die Vorhersageintervalle die Null einschliessen. Sie schliessen, die scheinbaren therapeutischen Vorteile müssten wegen nicht auflösbarer schwerer Heterogenität, fehlender Verblindung, uneinheitlicher Kontrollinterventionen und der ausschliesslichen Stützung auf chinesischsprachige Literatur mit äusserster Vorsicht interpretiert werden; die gegenwärtige Evidenz reiche nicht aus, um starke klinische Empfehlungen zu formulieren, und künftige multizentrische, angemessen verblindete randomisierte Studien seien geboten.

Quelle

Xu Y, Shen H, Yang Y: Effects of fire dragon cupping therapy for patients with post-stroke shoulder-hand syndrome: a systematic review and meta-analysis. Frontiers in Neurology 17:1857245, 2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42597375/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew), Schröpfen zusätzlich zur westlichen Medizin

systematische Übersicht

Fünf randomisierte kontrollierte Studien, die meisten von niedriger methodischer Qualität; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Schröpfen zusätzlich zur westlichen Medizin zeigte gegenüber der westlichen Medizin allein eine höhere Ansprechrate (relatives Risiko 1,13; 95-Prozent-Intervall 1,06 bis 1,22) sowie günstigere Werte im Bath-Funktionsindex (BASFI) und im Bath-Krankheitsaktivitätsindex (BASDAI) und niedrigere Werte von Blutsenkung und C-reaktivem Protein, jeweils bei niedriger Heterogenität. Die Autorinnen und Autoren schliessen, insgesamt stütze nur schwache Evidenz die Hypothese, dass die Schröpftherapie für Patientinnen und Patienten mit Spondylitis ankylosans potenziellen Nutzen habe.

Quelle

Ma SY, Wang Y, Xu JQ, Zheng L: Cupping therapy for treating ankylosing spondylitis: The evidence from systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 32:187-194, August 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30057049/ (erhoben am 14.09.2026)

Yoga: Chronische Schmerzen bei geriatrischen Patientinnen und Patienten ohne kognitive Beeinträchtigungen, Yoga als Mind-Body-Übung

Leitlinie

Empfehlung 22 der Leitlinie lautet: „Mind-Body Übungen wie beispielsweise Yoga, Tai Chi oder Qigong können für geriatrische Patient:innen ohne kognitive Beeinträchtigungen mit chronischen Schmerzen zur Schmerzreduktion und Steigerung der Lebensqualität erwogen werden.“ Sie ist „Neu (2024)“, trägt das Symbol für eine „Empfehlung offen“ (nach Tabelle 4 formuliert als „kann erwogen werden / kann verzichtet werden“), den Evidenzgrad 2 auf Grundlage der Systematic Reviews Wen et al. 2022 und Jones et al. 2022 sowie die „Konsensstärke: 100 %“. Nach dem Methodenteil folgen die Evidenzgrade der Oxford-Klassifikation von 2011; „Systematic Reviews führen in der Regel zu einem Evidenzgrad 1“, eine Herabstufung ist dort bei hohem Verzerrungsrisiko, Indirektheit, inkonsistenten Ergebnissen oder Ungenauigkeit vorgesehen. In der Begründung heißt es: „Möglicherweise haben die genannten Interventionen demnach bei älteren Menschen einen positiven Einfluss (Wen et al. 2022), allerdings ist die Evidenzlage unzureichend für einen stärkeren Empfehlungsgrad.“

Quelle

S3-Leitlinie „Schmerzmanagement bei geriatrischen Patient:innen in allen Versorgungssettings (GeriPAIN)“, Langfassung, Version 1.0, Stand 16.07.2025, AWMF-Registernummer 145-005, Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. und Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), mit-federführend SchmerzLOS e.V., Unabhängige Vereinigung aktiver Schmerzpatienten in Deutschland (UVSD). Gültig bis 23.02.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/145-005l_S3_Schmerzmanagement-bei-geriatrischen-Patientinnen-in-allen-Versorgungssettings-GeriPAIN_2025-10.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Ein- und Durchschlafstörungen bei Brustkrebs nach onkologischer Therapie

Leitlinie

Empfehlung 6.17 der Leitlinie betrifft „Ein- und Durchschlafstörungen“. Yoga kann nach der Brustkrebsbehandlung zur Linderung erwogen werden; Empfehlungsgrad 0, Evidenzniveau 1a.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Fatigue während und nach onkologischer Therapie

Leitlinie

Empfehlung 6.16 der Leitlinie: „Yoga sollte zur Senkung von Fatigue“. Die Leitlinie spricht eine Empfehlung für die Linderung krebsbedingter Erschöpfung während und nach der Behandlung aus; Empfehlungsgrad B, Evidenzniveau 1a.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen bei Multipler Sklerose, ergänzend, Yoga nur als gegebenenfalls zusätzlich genannte Möglichkeit neben Tai-Chi und Hippotherapie

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 3 der Leitlinie lautet: „Tai-Chi und Hippotherapie, ggf. auch Pilates und Yoga, können zur Verbesserung von Koordination und Gleichgewicht ergänzend eingesetzt werden.“ (Konsensstärke: 92,9 %). Yoga ist darin nur mit dem Zusatz „ggf. auch“ nach Tai-Chi und Hippotherapie genannt; es handelt sich um eine offene Empfehlung (kann).

Quelle

S2k-Leitlinie „Rehabilitation von sensomotorischen Störungen“, Langfassung, Version 4.0, Stand 01.02.2023, AWMF-Registernummer 030-123, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Neurorehabilitation e.V. (DGiNR). Gültig bis 31.01.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-123l_S2k_Rehabilitation-von-sensomotorischen-_Stoerungen_2023-05.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Lebensqualität bei Brustkrebs nach onkologischer Therapie

Leitlinie

Empfehlung 6.15 der Leitlinie: „Yoga kann zur Verbesserung“. Die Leitlinie lässt Yoga zur Verbesserung der allgemeinen und krebsbezogenen Lebensqualität nach der Behandlung erwägen. Sie beschreibt die Studienergebnisse als uneinheitlich; Empfehlungsgrad 0, Evidenzniveau 1a.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Menstruationsschmerzen, Yoga als Beispiel in der Empfehlung zu regelmäßiger körperlicher Bewegung

Leitlinie

Die konsensbasierte Empfehlung 4.E25 der Leitlinie nennt Yoga als Beispiel regelmäßiger Bewegung: „Frauen sollte regelmäßige körperliche Bewegung unabhängig von der Intensität (z. B. aerobes Training, Yoga oder Dehnübungen) empfohlen werden, um Menstruationsschmerzen zu lindern.“ Ausgewiesen sind Expertenkonsens und Konsensusstärke ++, die Empfehlung ist 2024 neu aufgenommen. Die Leitlinie unterscheidet nach Tabelle 7 die starke („soll“), die einfache („sollte“) und die offene Empfehlung („kann“); „++“ bedeutet nach Tabelle 8 Konsens mit einer Zustimmung von mehr als 75 bis 95 Prozent, „+++“ starken Konsens mit mehr als 95 Prozent. Expertenkonsens heißt dort Konsensus-Entscheidungen „ohne vorherige systemische Literaturrecherche (S2k)“. Zu Yoga führt die Leitlinie eine Metaanalyse an: „Zur Wirksamkeit von Yoga bei Dysmenorrhoe liegt eine Übersichtsarbeit mit Metaanalyse vor, die vier Studien (n = 230) eingeschlossen hat. Die Gesamteffektgröße des Einflusses eines Yoga-Programms auf Menstruationsschmerzen bei primärer Dysmenorrhoe war hoch und den Kontrollen (Standardtherapie) signifikant überlegen (SMD: −2,09; 95%-KI: −3,99 bis −0,19; p = 0,031)“. Die Studien betreffen die primäre Dysmenorrhoe und nicht eigens die Endometriose.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Endometriose“, Langfassung, Version 5.1, Stand 01.04.2025, AWMF-Registernummer 015-045, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Gültig bis 31.03.2030. Kapitel 4.5 „Komplementäre Therapien und weitere Therapiemöglichkeiten“, Konsensbasierte Empfehlungen 4.E25, 4.E28, 4.E30 und 4.E31. https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-045l_S2k_Diagnostik_Therapie_Endometriose_2025-10.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Restless-Legs-Syndrom, Yoga als Beispiel für Bewegungstraining unter den nicht medikamentösen Therapieoptionen

Leitlinie

Im Kasten „Zusammenfassung und Empfehlung Therapie“ und gleichlautend im Abschnitt der Leitlinie „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ steht: „Nicht medikamentöse Therapieoptionen können allein oder zusätzlich angewendet werden, Evidenz liegt hier für die tsDCS, das Bewegungstraining (z. B. Bettfahrrad während der Dialyse, Yoga) und die Infrarotlicht-Therapie vor.“ Yoga ist dort als Beispiel für Bewegungstraining genannt. Im Hintergrundtext heißt es: „Ausreichende Evidenz für eine Verbesserung der Schlafqualität und eine Reduktion der Symptomschwere besteht weiterhin für Yoga (107, 108).“ Einen Empfehlungsgrad oder eine Konsensstärke nennt die Langfassung bei dieser Aussage nicht.

Quelle

S2k-Leitlinie „Restless-Legs-Syndrom (RLS)“, Langfassung, Version 5.5, Stand 25.06.2022, AWMF-Registernummer 030-081, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Gültig bis 24.06.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-081l_S2k_Restless-Legs-Syndrom_2026-03.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Übelkeit, Erbrechen und weitere Beschwerden bei onkologischen Erkrankungen

Leitlinie

Empfehlung 6.21 der Leitlinie: „Es kann keine Empfehlung“. Für Übelkeit, Erbrechen, Stress, Lymphödem, eingeschränkte Schulterbeweglichkeit sowie urologische Beschwerden und Erektionsstörungen bei Prostatakrebs reichen die Daten für eine Empfehlung dafür oder dagegen nicht aus; Empfehlungsgrad ST, Evidenzniveau 2b.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Verfahren in dieser Sicht

Häufige Fragen

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Ayurveda?

Das Register führt für AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 31.08.2026.

Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für HEK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

HEK, Satzung in der Fassung des 116. Nachtrages, Stand 31.07.2026, § 24e und § 24f (PDF) https://www.hek.de/fileadmin/user_upload/data/Dokumente_Website/Satzung/satzung-fassung-116-nachtrag-hek.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für novitas bkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Satzung der novitas bkk in der Fassung vom 04.08.2026, § 12 (Zusätzliche Leistungen nach § 11 Absatz 6 SGB V), Nummer 3 (Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) und Nummer 12 (Alternative Heilmittel) https://media.novitas-bkk.de/documents/2026-07/Satzung_novitas%20bkk_g%C3%BCltig%20ab%2004.08.2026.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Chiropraktik?

Das Register führt für BAHN-BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 04.09.2026.

Quelle

BAHN-BKK, Alternative Heilmethoden – Chiropraktik: Zusatzleistung „NatürlichGesund Plus“ https://www.bahn-bkk.de/leistungen/alternative-heilmethoden/chiropraktik.html (erhoben am 04.09.2026)

Das Register führt für BKK EWE (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK EWE, Leistungen > Bonusprogramme > „Ihr+Bonus Osteopathie und Chiropraktik“ (Seitenstand 03.09.2026) https://www.bkk-ewe.de/leistungen/bonusprogramme/ihr-bonus-osteopathie-und-chiropraktik (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK24 (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 04.09.2026.

Quelle

BKK24, Leistungen A-Z: Chiropraktik – „Extraleistung: Chiropraktik-Behandlung“ https://www.bkk24.de/leistungen-beitraege/leistungen-a-z/chiropraktik (erhoben am 04.09.2026)

Das Register führt für Continentale BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

Satzung der Continentale BKK, Krankenversicherung, inklusive 21. Nachtrag, Stand 29.12.2025, § 23b (Osteopathie/ Chirotherapie/ Kinesiologisches Taping) https://www.continentale-bkk.de/fileadmin/Redakteur/Dokumente/7._Ueber_uns/Satzung/KV/KV-Satzung_inkl._21._Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für IKK classic (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 13.09.2026.

Quelle

IKK classic, Alternative Heilmethoden – Chirotherapie: Kosten, Ablauf und Kostenübernahme https://www.ikk-classic.de/pk/leistungen/alternative-heilmethoden/chirotherapie-kosten (erhoben am 13.09.2026)

Das Register führt für IKK Südwest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

Satzung der IKK Südwest, in der Fassung des 46. Nachtrages, Stand 03.04.2026, § 10b (Osteopathie/Chirotherapie), § 10c (Sonstige Naturheilverfahren) und § 10f (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel), Absätze 1 bis 4 https://www.ikk-suedwest.de/wp-content/uploads/2022/12/satzung_der_ikk_suedwest_krankenversicherung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 04.09.2026.

Quelle

SECURVITA Krankenkasse, Infoblatt 136 „Erstattungsleistung Chiropraktik“, Stand 11.09.2025 (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/m-chiropraktik-136.pdf (erhoben am 04.09.2026)

Das Register führt für Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Techniker Krankenkasse, „Übernimmt die TK die Kosten für Chirotherapie bei Heilpraktikern oder Physiotherapeuten?“ (Chirotherapie) https://www.tk.de/techniker/versicherung/tk-leistungen/weitere-leistungen/chirotherapie/kostenuebernahme-chirotherapie-heilpraktiker-2008622 (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für VIACTIV Krankenkasse (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

VIACTIV Krankenkasse, FAQ „Übernimmt die VIACTIV die Kosten für eine Chiropraktik-Behandlung?“ https://www.viactiv.de/faq/uebernimmt-die-viactiv-die-kosten-fuer-eine-chiropraktik-behandlung (erhoben am 06.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Heilpraktikerbehandlung?

Das Register führt für Barmer (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Barmer, Leistungsseite „Homöopathie“ (Homöopathie-Vertrag) https://www.barmer.de/unsere-leistungen/leistungen-a-z/alternative-medizin/homoeopathie-1003654 (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BIG direkt gesund (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BIG direkt gesund, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.big-direkt.de/de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, Leistungsseite „Alternative Medizin“, FAQ „Brauche ich eine Zusatzversicherung für Alternativmedizin?“ https://www.bkkgs.de/versicherte/leistungen/alternative-medizin (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK Herkules, Leistungsseite „Heilpraktiker“ (Leistungen A-Z), Abschnitt „Unterstützung der BKK Herkules“ https://www.bkk-herkules.de/leistungen/leistungen-a-z/heilpraktiker (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK MTU (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

BKK MTU, Leistungsseite „Gesundheitskonto 80 € – Mehrleistungen BKK MTU“ https://www.bkk-mtu.de/unsere-leistungen/leistungen-a-z/gesundheitskonto-80-e-mehrleistungen-bkk-mtu/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK Werra-Meissner, Leistungsseite „Alternative Medizin“ https://www.bkk-werra-meissner.de/leistungen/alternative-medizin/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Bosch BKK (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Bosch BKK, Leistungsseite „Heilpraktiker“ (Leistungen von A-Z) https://www.bosch-bkk.de/leistungen/leistungen-von-a-z/heilpraktiker.html (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Debeka BKK (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Debeka BKK, Leistungsseite „Heilpraktiker“ (Leistungen A-Z) https://www.debeka-bkk.de/leistungen/leistungen-a-z/heilpraktiker/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für energie-bkk (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

energie-BKK, FAQ „Erstatten Sie Rechnungen für Heilpraktiker?“ https://www.energie-bkk.de/faq/erstatten-sie-rechnungen-fuer-heilpraktiker/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für hkk (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

hkk, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Heilpraktiker“ https://www.hkk.de/leistungen-und-services/hkk-leistungen/alle-leistungen-von-a-z/heilpraktiker (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für IKK Südwest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 08.09.2026.

Quelle

Satzung der IKK Südwest, in der Fassung des 46. Nachtrages, Stand 03.04.2026, § 10b (Osteopathie/Chirotherapie), § 10c (Sonstige Naturheilverfahren) und § 10f (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel), Absätze 1 bis 4 https://www.ikk-suedwest.de/wp-content/uploads/2022/12/satzung_der_ikk_suedwest_krankenversicherung.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Das Register führt für KKH (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

KKH, Leistungsseite „Heilpraktikerbehandlung“ https://www.kkh.de/leistungen/alternativmedizin/heilpraktikerbehandlung (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Südzucker BKK (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Leistungen > Behandlung und Heilung > Beim Arzt und im Krankenhaus, Abschnitt "Kostenübernahme für homöopathische Behandlungen" (Block c303) https://www.xn--sdzucker-bkk-dlb.de/leistungen/behandlung-und-heilung/beim-arzt-und-im-krankenhaus (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung): ausdrücklich ausgeschlossen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Techniker Krankenkasse, „Übernehmen wir die Kosten bei einer Heilpraktikerin oder einem Heilpraktiker?“ https://www.tk.de/techniker/versicherung/tk-leistungen/weitere-leistungen/alternative-medizin/alternative-behandlungsmethoden/uebernahme-kosten-heilpraktiker-2002038 (erhoben am 06.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Was führt das Register zu Schröpfen?

Das Register führt für IKK BB (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

IKK BB – Naturheilverfahren / IKK BB-Naturheilkonto https://www.ikkbb.de/versicherte/leistungen/alternative-medizin/naturheilverfahren (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für Barmer (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Barmer, Leistungsseite „Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)“: Behandlung von Migräne und chronischen Kopfschmerzen in den Kliniken Essen-Mitte https://www.barmer.de/unsere-leistungen/leistungen-a-z/alternative-medizin/traditionelle-chinesische-medizin-tcm-1055604 (erhoben am 06.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Yoga?

Das Register führt für pronova BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 13.09.2026.

Quelle

Zuschuss für Gesundheit und Fitness (Leistungen › Prävention und Früherkennung) https://www.pronovabkk.de/leistungen/praevention-und-frueherkennung/zuschuss-fuer-gesundheit-und-fitness.html (erhoben am 13.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

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