Naturheilverfahren
Phytotherapie: Erstattung und Studienlage
Welche Kasse zahlt pflanzliche Arzneimittel?
Therapierichtung: Naturheilverfahren · Stichtag: 29.09.2026
Auf einen Blick
Das Register führt zu diesem Verfahren 61 belegte Erstattungsstände.
Am 29.09.2026 gilt:
- Gesetzliche Kasse, Regelleistungmit Bedingungen
- 52 Kassenmit Bedingungen
Alle 52 Kassen einzeln
- BKK evm (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK Herkules (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK MTU (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK Public (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK Salzgitter (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- IKK Südwest (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- TUI BKK (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- AOK Bayern (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- AOK Niedersachsen (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- AOK Nordost (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- AOK Sachsen-Anhalt (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BAHN-BKK (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BIG direkt gesund (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK Freudenberg (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- bkk melitta hmr (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK Miele (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK PFAFF (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK SBH (Programm für eine bestimmte Gruppe)mit Bedingungen
- BKK VDN (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- EY BKK (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe)mit Bedingungen
- Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- Mobil Krankenkasse (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- novitas bkk (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe)mit Bedingungen
- AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- HEK (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- IKK BB (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- SECURVITA BKK (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- AOK NordWest (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK Euregio (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- BKK ProVita (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- Continentale BKK (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- DAK-Gesundheit (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- energie-bkk (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- hkk (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- IKK classic (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- IKK gesund plus (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- KNAPPSCHAFT (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- mhplus (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- VIACTIV Krankenkasse (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- vivida bkk (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- ZF BKK (Satzungsleistung)mit Bedingungen
- Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung)mit Bedingungen
Höchstbeträge je Kalenderjahr: von 20 € bis 500 € (50 Stände nennen einen).
Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Zur Studienlage führt das Register 150 Evidenzsteckbriefe. Sie sagen, wie gut etwas untersucht ist, und nicht, wer es zahlt.
Ältester Beleg auf dieser Seite erhoben am 07.08.2026.
- Beschreibung
- § 4 Absatz 29 AMG: „Pflanzliche Arzneimittel sind Arzneimittel, die als Wirkstoff ausschließlich einen oder mehrere pflanzliche Stoffe oder eine oder mehrere pflanzliche Zubereitungen oder eine oder mehrere solcher pflanzlichen Stoffe in Kombination mit einer oder mehreren solcher pflanzlichen Zubereitungen enthalten.“erhoben am 06.09.2026
- Themen
- Klassische Naturheilverfahren und die Krankenkasse
- Alle Kassen im Vergleich:
- Welche Kasse zahlt pflanzliche Arzneimittel?
Erstattung
| Kostenträger | Stand | Bedingung | gültig ab | gültig bis | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| BKK evm (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | der Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln. Die Betriebskrankenkasse erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen werden. Die Betriebskrankenkasse erstattet die Kosten dieser Arzneimittel jedoch maximal bis zu einem Betrag von 100,00 € pro Kalenderjahr und Versicherten. Für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss oder gemäß § 34 Absatz. 1 Sätze 7-9 SGB V ausgeschlossen sind, dürfen keine Kosten erstattet werden. | 07.09.2026 | bis auf Weiteres | erhoben am 07.09.2026 von Hand geprüft |
| BKK Herkules (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | Die BKK Herkules erstattet die Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. … Die BKK Herkules erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel nach Nummer 1 in voller Höhe, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 200,00 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten. … Zur Erstattung sind der BKK Herkules die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen. | 07.09.2026 | bis auf Weiteres | von Hand geprüft |
| BKK MTU (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | Ihr Gesundheitskonto ist im Plus! 80 Euro liegen für Sie persönlich bereit. Diese Summe können Sie in jedem Kalenderjahr neu als Zuschuss beanspruchen. Egal ob Reiseschutzimpfungen, professionelle Zahnreinigung, der Beitrag vom Fitnessstudio oder Sportverein oder vieles mehr – Sie entscheiden, wofür Sie Ihr Guthaben nutzen möchten. Beispiele, wofür Sie Ihr Gesundheitskonto nutzen können: Professionelle Zahnreinigungen Heilpraktikerleistungen apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mit ärztlicher Verordnung (gilt auch für homöopathische, anthroposophische und phytotherapeutische Arzneimittel) | 07.09.2026 | bis auf Weiteres | erhoben am 07.09.2026 von Hand geprüft |
| BKK Public (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 85 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen. | 07.09.2026 | bis auf Weiteres | erhoben am 07.09.2026 von Hand geprüft |
| BKK Salzgitter (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 85 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen. | 07.09.2026 | bis auf Weiteres | erhoben am 07.09.2026 von Hand geprüft |
| IKK Südwest (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | Versicherte können nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie in Anspruch nehmen, wenn diese notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Behandlungsmethode nicht durch den G-BA ausgeschlossen ist. Eine Erstattung ist zulässig, wenn die Verordnung durch eine berechtigte Person erfolgt ist. Die Versorgung muss durch eine Apotheke oder einem nach dem deutschen Recht zulässigen Versandhandel für Arzneimittel aufgrund einer Verordnung erfolgt sein. Die IKK erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten der nach Absatz 1 genannten Arzneimittel in voller Höhe, jedoch maximal bis zu einem Gesamtbetrag von 30,00 Euro je Kalenderjahr und Versicherten. Eine Erstattung erfolgt unter Vorlage der Verordnung sowie der Rechnung der Apotheke, welche die Voraussetzungen des § 10 Abs. 3 der Satzung der IKK erfüllt. | 07.09.2026 | bis auf Weiteres | erhoben am 07.09.2026 von Hand geprüft |
| TUI BKK (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 75 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen. | 07.09.2026 | bis auf Weiteres | erhoben am 07.09.2026 von Hand geprüft |
| AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | Alternative Arzneimittel (frei verkäuflich, aber apothekenpflichtig), solange diese vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht ausgeschlossen sind: 300 Euro. Die Verordnung hat durch einen Vertragsarzt mit der Zusatzqualifikation „Homöopathie“ oder „Naturheilverfahren“ zu erfolgen. Die Leistungen können Sie je nach Bedarf auswählen – bis maximal 300 Euro pro Kalenderjahr. | 06.09.2026 | bis auf Weiteres | erhoben am 06.09.2026 von Hand geprüft |
| AOK Bayern (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | Homöopathische Arzneimittel Für wen? alle Versicherten Erstattung: bis zu 100 EUR Zeitraum: pro Kalenderjahr Einzureichende Unterlagen: einfach Rechnung und Privatrezept (Verordnung) einreichen Wir beteiligen uns an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie (inkl. Phytotherapie und Anthroposophie), deren Anwendung medizinisch notwendig ist. Die Arzneimittel müssen durch einen zugelassenen Vertragsarzt auf Privatrezept verordnet werden. | 06.09.2026 | bis auf Weiteres | erhoben am 06.09.2026 von Hand geprüft |
| AOK Niedersachsen (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | Die AOK Niedersachsen beteiligt sich an den Kosten für verschiedene alternative Heilmethoden. Dazu gehören Homöopathie und bestimmte Arzneimittel der Phytotherapie oder Anthroposophie, die apothekenpflichtig und nicht verschreibungspflichtig sind. Voraussetzung: Die Leistungen werden von einem Vertragsarzt oder einer Vertragsärztin auf einem Privatrezept verordnet. Für die Kostenerstattung reichen Sie einfach die auf Ihren Namen ausgestellte Rechnung und das Privatrezept bei Ihrer AOK ein. | 06.09.2026 | bis auf Weiteres | erhoben am 06.09.2026 von Hand geprüft |
| AOK Nordost (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | Naturarzneimittel Zur Unterstützung der ganzheitlichen Genesung beteiligen wir uns an den Kosten für apothekenpflichtige phytotherapeutische, homöopathische und anthroposophische Arzneimittel. Die Verordnung des Arzneimittels muss durch einen Vertragsarzt erfolgen. Für wen: AOK-Versicherte Wie oft: pro Kalenderjahr Leistung: bis zu 50 Euro Erforderliche Unterlagen: persönliche Rechnung und ärztliche Verordnung | 06.09.2026 | bis auf Weiteres | erhoben am 06.09.2026 von Hand geprüft |
| AOK Sachsen-Anhalt (Satzungsleistung) | mit Bedingungen | Die AOK Sachsen-Anhalt zahlt für OTC-Arzneimittel (das sind nicht rezept-, aber apothekenpflichtige Medikamente) einen Zuschuss von bis zu 40 Euro. Ausgenommen sind verschreibungspflichtige Arzneimittel, zum Beispiel Verhütungsmittel. Das Arzneimittel muss vom Arzt auf ein Privatrezept (in der Regel ein grünes Rezept) verordnet werden. Anschließend laden Sie die ärztliche Verordnung und den Kassenbeleg oder die Rechnung über Meine Gesundheitswelt im Bereich GESUNDESKONTO hoch oder reichen sie direkt ein, das geht im Kundencenter aber auch per Post. | 06.09.2026 | bis auf Weiteres | erhoben am 06.09.2026 von Hand geprüft |
Alle 61 belegten Stände zeigen
Diese Ansicht zeigt 12 von 61 Zeilen. Die vollständige Fassung mit allen Belegen steht unter https://naturkompass24.de/de/verfahren/phytotherapie?alle=1.
Evidenz
Indikation: Akute Atemwegsinfektionen (akute Bronchitis, Sinusitis, Erkältung), Pelargonium-sidoides-Extrakt
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Von zehn geeigneten Studien gingen acht in die Auswertung ein: drei Studien mit 746 Erwachsenen und drei Studien mit 819 Kindern zur akuten Bronchitis, eine Studie mit 103 Erwachsenen zur Sinusitis und eine Studie zur Erkältung. Die Autorinnen und Autoren schreiben, P. sidoides könne bei Erwachsenen die Beschwerden einer akuten Rhinosinusitis und einer Erkältung lindern, doch bestünden Zweifel. Es könne die Beschwerden bei akuter Bronchitis bei Erwachsenen und Kindern sowie bei Sinusitis bei Erwachsenen lindern. Die Qualität der Evidenz für die Hauptendpunkte sei insgesamt bei akuter Bronchitis bei Kindern und Erwachsenen als niedrig, bei akuter Sinusitis und Erkältung als sehr niedrig eingestuft worden. Verlässliche Daten zur Behandlung anderer akuter Atemwegsinfektionen hätten sich nicht gefunden. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Akute infektiöse Gastroenteritis, pflanzliche Substanzen wie Uzara oder getrocknetes Apfelpulver als Beispiele der anderen erhältlichen Antidiarrhoika
| Studienlage | Leitlinie |
|---|---|
| Ergebnis | Empfehlung 2.9 der Leitlinie enthält den Punkt: „Die anderen erhältlichen Antidiarrhoika wie z. B. pflanzliche Substanzen (Uzara, getrocknetes Apfelpulver) oder Tannin, Kohle, Heilerde oder Myrrhe sollen bei akuter infektiöser Gastroenteritis nicht eingesetzt werden.“ Die pflanzlichen Substanzen sind darin Beispiele innerhalb einer Empfehlung zu den anderen erhältlichen Antidiarrhoika; als pflanzliche Substanzen nennt die Leitlinie Uzara und getrocknetes Apfelpulver. Ausgewiesen ist für diesen Punkt „starke Empfehlung“, für die gesamte Empfehlung „starker Konsens“; nach den Tabellen 3 und 4 der Leitlinie ist das die Soll-Stufe, hier als Empfehlung gegen den Einsatz, bei mehr als 95 Prozent Zustimmung. Die Empfehlung wurde 2023 modifiziert. Zur Begründung schreibt die Leitlinie: „Für die anderen erhältlichen Antidiarrhoika wie z. B. pflanzliche Substanzen (Uzara, getrocknetes Apfelpulver) oder Tannin, Kohle, Heilerde oder Myrrhe liegen keine kontrollierten Studien vor.“ |
| Leitlinie | 021-024 |
| Gültigkeit der Leitlinie | gültig bis 31.08.2028 |
Indikation: Akute Sinusitis, Cyclamen-europaeum-Extrakt als Nasenspray
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Zwei randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 147 erwachsenen ambulanten Patientinnen und Patienten. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Wirksamkeit von Cyclamen europaeum bei akuter Sinusitis sei unbekannt. Schwere Nebenwirkungen seien zwar nicht beobachtet worden, doch hätten 50 % der Teilnehmenden unter Cyclamen europaeum unerwünschte Ereignisse berichtet, gegenüber 24 % unter Placebo. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Akute und chronische Wunden, topische Aloe-vera-Mittel und Aloe-vera-Wundauflagen
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Sieben Studien mit zusammen 347 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, derzeit fehlten hochwertige Belege aus klinischen Studien, die die Anwendung topischer Aloe-vera-Mittel oder Aloe-vera-Wundauflagen zur Behandlung akuter und chronischer Wunden stützten. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Akute unkomplizierte Zystitis, nicht-antibiotische Behandlung mit Bärentraubenblättern oder BNO 1045
| Studienlage | Leitlinie |
|---|---|
| Ergebnis | Empfehlung 9.4 der Leitlinie lautet: „Bei der akuten unkomplizierten Zystitis sollte eine antibiotische Therapie empfohlen werden.“ Und weiter: „Bei nicht-geriatrischen Patienten sollte die alleinige nicht-antibiotische Therapie als Alternative zur antibiotischen Behandlung erwogen werden. Eine partizipative Entscheidungsfindung mit den Patienten ist notwendig.“ Ausgewiesen ist Empfehlungsgrad B. Als nicht-antibiotische Mittel führt die Empfehlung neben Ibuprofen und Diclofenac auch Uva Ursi (Bärentraubenblätter) und BNO 1045 auf. Den Nutzen beziffert die Leitlinie als eingesparte Antibiotikatherapien, „bei der Verwendung von Phytopräparaten wie Uva Ursi in 64%“ und bei BNO 1045 in 84 Prozent: „Insgesamt konnte über alle Studien durch nicht antibiotische Akuttherapie eine Einsparung von Antibiotika von 63% erzielt werden“. Zur Dauer der Anwendung hält sie fest: „Aufgrund grundsätzlicher indikationsspezifischer Erwägungen eignen sich Bärentraubenblätter und Sandelholz allerdings nicht für eine Langzeittherapie über einen Monat hinaus“. |
| Leitlinie | 043-044 |
| Gültigkeit der Leitlinie | gültig bis 08.04.2029 |
Indikation: Akuter ischämischer Schlaganfall, Ginkgo-biloba-Extrakt
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Zehn Studien mit 792 Patientinnen und Patienten. Die Autorinnen und Autoren schreiben, aus Studien ausreichender methodischer Qualität gebe es keine überzeugenden Belege, die den routinemäßigen Einsatz von Ginkgo-biloba-Extrakt zur Förderung der Erholung nach einem Schlaganfall stützten. Hochwertige und große randomisierte kontrollierte Studien seien nötig, um die Wirksamkeit zu prüfen. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Akuter und subakuter Husten bei Erwachsenen, pflanzliche Sekretomotorika und Antitussiva
| Studienlage | Leitlinie |
|---|---|
| Ergebnis | Empfehlung 12.c der Leitlinie lautet für den Fall „Bei fortbestehendem Husten:“: „Für den akuten und subakuten Husten sollten pflanzliche und synthetische Sekretomotorika und Antitussiva mit Evidenzbasis für die Wirksamkeit eingesetzt werden. Cave: Langzeitanwendung nicht zugelassen!“ Die Empfehlung ist mit „Geprüft 2025“ und „Starker Konsens“ gekennzeichnet; nach der Präambel wurde das Statement zu Schlüsselfrage 5 mehrheitlich angenommen, für alle anderen Empfehlungen und Statements ergab sich „starker Konsens (100%ige Zustimmung)“. Nach der Präambel wurde die Evidenz für die Empfehlung als stark („Soll-Empfehlung“) oder schwach („Sollte-Empfehlung“) formuliert; 12.c ist als Sollte-Empfehlung formuliert. Im Hintergrundtext zu Schlüsselfrage 12 heißt es, es gebe „teilweise wissenschaftliche Evidenz für ihre Wirksamkeit“; im Hintergrundtext zum akuten Husten (akute virale Erkältungsinfekte) heißt es: „Dextromethorphan [16] und mehrere Phytopharmaka weisen Evidenz für ihre Wirksamkeit hinsichtlich Verkürzung der Beschwerdedauer sowie Linderung der Symptome auf“. Die Empfehlung gilt pflanzlichen und synthetischen Mitteln gleichermaßen und nennt keine einzelne Arzneipflanze. |
| Leitlinie | 020-003 |
| Gültigkeit der Leitlinie | gültig bis 30.01.2030 |
Indikation: Akuttherapie des Kopfschmerzes vom Spannungstyp, 10%iges Pfefferminzöl äußerlich auf Stirn und Schläfen
| Studienlage | Leitlinie |
|---|---|
| Ergebnis | Im Abschnitt der Leitlinie „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ hält die Leitlinie für die Akuttherapie fest, 10%iges Pfefferminzöl, auf Stirn und Schläfen aufgetragen, wirke schmerzlindernd „und kann ebenfalls bei akuten Schmerzattacken verwendet werden.“ Kapitel 2.2 präzisiert: „Eingesetzt werden kann 10%iges Pfefferminzöl, das 3-mal im Abstand von je 15 Minuten großflächig auf Stirn und Schläfen aufgetragen wird. Seine schmerzlindernde Wirkung wurde in zwei randomisiert-kontrollierten Crossover-Studien bestätigt [89-91].“ Für Schwangerschaft und Stillzeit, Nieren- oder Leberinsuffizienz und Demenz schreibt die Leitlinie: „Eine mögliche Behandlungsoption als pflanzliche topische Alternative ist für alle diese vulnerablen Gruppen die Applikation von Pfefferminzöl, die sich in der Akuttherapie als wirksam erwiesen hat (siehe 2.2).“ Einen Empfehlungsgrad weist sie für Pfefferminzöl nicht aus (Tabelle 5 graduiert nur Medikamente). Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie; nach eigener Angabe wurde zur Konsensusfindung ein modifiziertes Delphi-Verfahren angewendet, und „Die Abstimmung über die Empfehlungen erfolgte in einer Online-Konferenz im Januar 2023.“ |
| Leitlinie | 030-077 |
| Gültigkeit der Leitlinie | gültig bis 18.12.2028 |
Indikation: Alkoholische und/oder Hepatitis-B- oder -C-bedingte Lebererkrankungen, Mariendistel-Zubereitungen
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Die Zusammenfassung dieser Fassung bei PubMed nennt 18 randomisierte klinische Studien mit 1088 Patientinnen und Patienten, die bei PubMed Central hinterlegte Fassung derselben Übersicht 13 Studien mit 915. Die Autorinnen und Autoren schreiben, ihre Ergebnisse stellten die günstigen Wirkungen der Mariendistel bei Menschen mit alkoholischen und/oder durch Hepatitis-B- oder -C-Viren bedingten Lebererkrankungen in Frage und machten deutlich, dass hochwertige Belege fehlten, die diese Behandlung stützen. Angemessen durchgeführte und berichtete randomisierte klinische Studien zu Mariendistel gegenüber Placebo seien nötig. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Altersbedingte Makuladegeneration, Ginkgo-biloba-Extrakt
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Zwei Studien mit zusammen 119 randomisierten Personen, beide mit dem Extrakt EGb 761. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Frage, ob Menschen mit altersbedingter Makuladegeneration Ginkgo-biloba-Extrakt einnehmen sollten, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, sei von der bisherigen Forschung nicht beantwortet. Zwei kleine Studien hätten einen möglichen Nutzen von Ginkgo biloba für das Sehvermögen nahegelegt, weitere Studien seien gerechtfertigt. Ginkgo biloba werde in China, Deutschland und Frankreich viel verwendet. Künftige Studien sollten größer sein und länger dauern, um die Wirkung von Ginkgo-biloba-Extrakt auf die altersbedingte Makuladegeneration belastbarer zu messen. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Analfissur, Nelkenöl
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | 75 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 5031 Teilnehmenden zu siebzehn Mitteln, darunter Nelkenöl. Die Autorinnen und Autoren schreiben, bei chronischer Analfissur Erwachsener seien alle medikamentösen Behandlungen weit weniger wirksam als die Operation. Einige der neueren untersuchten Mittel seien vielversprechend, doch jeweils nur auf der Grundlage einer einzelnen Studie (Nelkenöl, Sildenafil und eine „healer cream“), und es fehle der Vergleich mit etablierteren Arzneimitteln. Ausgelassen ist hier der Satz der Schlussfolgerung zu Glyceroltrinitrat, Botulinumtoxin und Calciumkanalblockern. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Angst und angstbezogene Zustände (Menschen mit Angst, in angstauslösenden Situationen oder bei angstauslösenden Tätigkeiten), Lavendel in jeder Form und Darreichung
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | 65 randomisierte kontrollierte Studien mit 7993 Teilnehmenden und 25 nicht randomisierte Studien mit 1200 Teilnehmenden in der qualitativen Auswertung, 37 randomisierte Studien mit 3964 Teilnehmenden in der quantitativen. 54 randomisierte und 17 nicht randomisierte Studien berichteten mindestens ein signifikantes Ergebnis zugunsten von Lavendel. Die Inhalation von Lavendel senkte die mit einer validierten Skala gemessene Angst signifikant (Hedges g -0,73; 95-Prozent-Konfidenzintervall -1,00 bis -0,46; 1682 Teilnehmende), ebenso Zustands- und Eigenschaftsangst nach dem STAI, nicht aber den systolischen Blutdruck; ein signifikanter Effekt fand sich auch für Silexan 80 mg täglich zum Einnehmen über mindestens sechs Wochen (Hamilton-Angstskala, Mittelwertdifferenz -2,90; -4,86 bis -0,95; 1173 Teilnehmende) und für Massagen mit Lavendelöl (Hedges g -0,66; -0,97 bis -0,35; 448 Teilnehmende). Die Autorinnen und Autoren nennen als wichtigste Einschränkung die niedrige durchschnittliche Qualität der verfügbaren Studien: Die Mehrzahl der eingeschlossenen randomisierten Studien habe ein insgesamt hohes Verzerrungsrisiko, dazu komme die Heterogenität der Studiendesigns vor allem bei nicht oraler Anwendung. Insgesamt erweise sich die orale Gabe von Lavendelöl als wirksam in der Behandlung von Angst, während es für die Inhalation wegen der Heterogenität der verfügbaren Studien nur einen Hinweis auf einen Effekt von beachtlicher Größe gebe; per Massage angewandtes Lavendelöl erscheine wirksam, doch reichten die verfügbaren Studien nicht aus, um zu klären, ob der Nutzen auf einer spezifischen Wirkung des Lavendels beruhe. Weitere hochwertige randomisierte Studien mit einheitlicheren Designs seien nötig, um diese Befunde zu bestätigen; die verfügbaren Informationen zeichneten ein sicheres Profil lavendelbasierter Behandlungen, wobei künftig mehr auf Erhebung und Berichterstattung von Sicherheitsdaten zu achten sei. Da Behandlungen mit Lavendelöl im Allgemeinen sicher und, bei Inhalation, auch einfach und kostengünstig erschienen, seien sie eine Behandlungsoption, die in manchen klinischen Zusammenhängen erwogen werden könne. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Angst, Depression und Stress bei Erwachsenen, Rosa damascena in jeder Anwendungsform
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | 32 Veröffentlichungen randomisierter kontrollierter Studien zu Rosa damascena in jeder Anwendungsform; eine Teilnehmerzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten, die Anwendung von Rosa damascena habe Zustandsangst (24 Effektgrößen; standardisierte Mittelwertdifferenz -1,74; 95-Prozent-Konfidenzintervall -2,29 bis -1,20), Depression (7 Effektgrößen; -0,87; -1,47 bis -0,28) und Stress (4 Effektgrößen; -1,33; -1,98 bis -0,69) signifikant verringert, auf die Eigenschaftsangst aber keinen signifikanten Effekt gehabt (6 Effektgrößen; gewichtete Mittelwertdifferenz -0,75; -1,93 bis 0,43). Der Zusammenhang zwischen Gesamtdosis oder Dauer und der Änderung von Zustandsangst und Depression sei nicht dosisabhängig gewesen. Die meisten Studien hätten eine mäßige methodische Qualität gehabt, die Qualität der Evidenz habe nach GRADE von sehr niedrig bis moderat gereicht. Ihr Schluss: Es brauche weitere hochwertige randomisierte kontrollierte Studien, um verlässliche Schlussfolgerungen zur Anwendung von Rosa damascena bei Angst, Depression und Stress Erwachsener zu ziehen. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Angststörungen, Baldrianextrakt
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Eine randomisierte kontrollierte Studie mit 36 Patientinnen und Patienten mit generalisierter Angststörung. Die Autorinnen und Autoren schreiben, da derzeit nur eine kleine Studie vorliege, reichten die Belege nicht aus, um Schlussfolgerungen über Wirksamkeit oder Sicherheit von Baldrian im Vergleich mit Placebo oder Diazepam bei Angststörungen zu ziehen. Nötig seien randomisierte kontrollierte Studien mit größeren Stichproben, die Baldrian mit Placebo oder mit anderen bei Angststörungen eingesetzten Behandlungen wie Antidepressiva vergleichen. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Angststörungen, Passionsblumenextrakt
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Zwei Studien mit zusammen 198 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, es gebe zu wenige randomisierte kontrollierte Studien zur Wirksamkeit von Passiflora bei Angst, um irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen. Nötig seien randomisierte kontrollierte Studien mit größeren Stichproben, die die Wirksamkeit von Passiflora mit Placebo und mit anderen Arzneimitteln einschließlich Antidepressiva vergleichen. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Antipsychotika-induzierte Spätdyskinesie, Ginkgo-biloba-Extrakt
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Die Übersicht umfasst 31 randomisierte kontrollierte Studien zu 24 Interventionen mit 1278 Teilnehmenden; zu Ginkgo-biloba-Extrakt liegt eine Studie mit 157 Teilnehmenden vor. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Valbenazin oder Ginkgo-biloba-Extrakt könnten bei der Linderung der Symptome der Spätdyskinesie wirksam sein. Da jedes dieser beiden Mittel nur in einer randomisierten Studie untersucht worden sei, warteten sie auf die Ergebnisse laufender Studien, um diese Befunde zu bestätigen. Die Ergebnisse für die übrigen Interventionen der Übersicht müssten als nicht schlüssig gelten, und diese Mittel sollten wahrscheinlich nur im Rahmen einer gut geplanten Evaluationsstudie eingesetzt werden. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Aphthen und aphthoide Läsionen der Mund- und Rachenschleimhaut, adstringierende Tinkturen aus Myrrhe bzw. Ratanhia
| Studienlage | Leitlinie |
|---|---|
| Ergebnis | Konsensbasierte Empfehlung 3 der Leitlinie ist eine Tabelle und trägt die Überschrift „Konsensbasierte Empfehlung 3 (Modifiziert 2022): Übersicht 7: Therapiestrategien bei aphthoiden Läsionen“. In der Spalte „Topische symptomatische Therapie“ nennt sie unter „Analgesie, Restitutio, Unterbindung neuer Aphthen:“ unter anderem „Adstringentien (Tinct. Myrrhae bzw. Ratanhiae)“, neben topischen Antibiotika, Antiseptika, topischen Kortikosteroiden, Oberflächenlokalanästhetika, filmbildenden Präparaten und weiteren. Die Übersicht wurde mit „Expertenkonsens: 12/0/0/12 (Ja/Nein/Enthaltung/Anzahl der Stimmen)“ als starker Konsens verabschiedet. Nach dem Tabellentitel ist „jeweils zur Klassifikation die Erstlinientherapie“ farbcodiert: Die Spalte „Topische symptomatische Therapie“ ist als Ganzes in derselben Farbe hinterlegt wie die Klassifikationen „Hämatologische Erkrankungen (Neutropenie, Anämie)“, „Habituelle Aphthen/ Rezidivierende benigne Aphthosis (RBA)“ und „Erkrankungen des GIT (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Zöliakie)“; einzelne Mittel in der Spalte hebt die Tabelle nicht hervor, und der Titel fügt hinzu: „Diese schließt jedoch nicht den Einsatz anderer Therapien aus.“ Im Hintergrundtext heißt es: „Mit Tinctura myrrhae et ratanhiae können gelegentlich auftretende Aphthen behandelt werden.“ |
| Leitlinie | 007-101 |
| Gültigkeit der Leitlinie | gültig bis 29.04.2028 |
Indikation: Aphthen und aphthoide Läsionen der Mund- und Rachenschleimhaut, Aloe-vera-Gel
| Studienlage | Leitlinie |
|---|---|
| Ergebnis | Konsensbasierte Empfehlung 3 der Leitlinie ist eine Tabelle und trägt die Überschrift „Konsensbasierte Empfehlung 3 (Modifiziert 2022): Übersicht 7: Therapiestrategien bei aphthoiden Läsionen“. In der Spalte „Topische symptomatische Therapie“ nennt sie unter „Analgesie, Restitutio, Unterbindung neuer Aphthen:“ unter anderem „Aloe vera Gel (51, 52)“. Die Übersicht wurde mit „Expertenkonsens: 12/0/0/12 (Ja/Nein/Enthaltung/Anzahl der Stimmen)“ als starker Konsens verabschiedet. Nach dem Tabellentitel ist „jeweils zur Klassifikation die Erstlinientherapie“ farbcodiert: Die Spalte „Topische symptomatische Therapie“ ist als Ganzes in derselben Farbe hinterlegt wie die Klassifikationen „Hämatologische Erkrankungen (Neutropenie, Anämie)“, „Habituelle Aphthen/ Rezidivierende benigne Aphthosis (RBA)“ und „Erkrankungen des GIT (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Zöliakie)“; einzelne Mittel in der Spalte hebt die Tabelle nicht hervor, und der Titel fügt hinzu: „Diese schließt jedoch nicht den Einsatz anderer Therapien aus.“ Einen eigenen Hintergrundtext zu Aloe vera enthält die Langfassung nicht; die Literaturstellen 51 und 52 sind Studien zu Aloe-vera-Gel und Acemannan. |
| Leitlinie | 007-101 |
| Gültigkeit der Leitlinie | gültig bis 29.04.2028 |
Indikation: Atopische Dermatitis (Neurodermitis, atopisches Ekzem)
| Studienlage | Leitlinie |
|---|---|
| Ergebnis | Die Empfehlung in Kapitel 5.5 der Leitlinie lautet: „Phytotherapie soll nicht zur Therapie bei AD eingesetzt werden.“ (15 von 17 Stimmen.) Die Empfehlung ist konsensbasiert (Zustimmung über 75 Prozent) und trägt den stärksten Negativgrad der Leitlinie. Sie steht im Abschnitt 5.5 Komplementärmedizin, der ausser den hier genannten auch die autologe Serumtherapie behandelt. Die Leitlinie nennt vier Studien mit kleiner Teilnehmerzahl und hält fest: „Gut definierte RCTs zur Phytotherapie gibt es aktuell nicht. Es ist darauf hinzuweisen, dass Pflanzenextrakte potenziell Kontaktsensibilisierungen verursachen können.“ |
| Leitlinie | 013-027 |
| Gültigkeit der Leitlinie | gültig bis 15.06.2028, Neufassung angemeldet |
Indikation: Behandlung oberer Atemwegsinfekte und Mittelohrentzündung bei Kindern, Echinacea purpurea (verschiedene Pflanzenteile)
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Neun randomisierte kontrollierte Studien mit 1518 Teilnehmenden in der Behandlungsgruppe und 1651 Teilnehmenden in der Placebogruppe hätten die Einschlusskriterien erfüllt. Die aus Echinacea purpurea gewonnenen Präparate seien sehr unterschiedlich und nutzten verschiedene Pflanzenteile wie Wurzeln, Blätter und Blüten in unterschiedlichen Darreichungsformen wie Kapseln und Extrakten aus zahlreichen Herstellerländern. Die Verzerrungsrisiko-Bewertung nach der PEDro-Skala habe drei Studien von ausgezeichneter, fünf von hoher und eine Studie von mittlerer Qualität ergeben. Die Meta-Analyse habe gezeigt, dass Echinacea purpurea bei oberen Atemwegsinfekten die Behandlungsdauer signifikant verkürze (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,19; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,30 bis -0,09; p < 0,01), die Erkrankungshäufigkeit senke (relatives Risiko 0,81; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,75 bis 0,87) und den Antibiotikaeinsatz signifikant verringere (relatives Risiko 0,18; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,13 bis 0,25; p < 0,01); unerwünschte Ereignisse seien jedoch mäßig erhöht gewesen (relatives Risiko 1,38; 95-Prozent-Konfidenzintervall 1,08 bis 1,78), wenngleich meist mild. Bei Mittelohrentzündung habe Echinacea purpurea die Häufigkeit von Episoden signifikant gesenkt (relatives Risiko 0,56; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,44 bis 0,73; p < 0,01), die Behandlungsdauer jedoch nicht verkürzt (p = 0,10); die Wirksamkeit könne wegen der häufig bakteriellen Ursache der Mittelohrentzündung, die oft Antibiotika erfordere, eingeschränkt sein, und Echinacea purpurea könne zwar das Wiederauftreten verringern, beschleunige die Genesung aber wahrscheinlich nicht. Weitere Forschung zu optimalen Zubereitungen und Dosierungen sei nötig. Das Trichterdiagramm zur Publikationsverzerrung der gepoolten Ergebnisse habe eine gewisse Verzerrung gezeigt, vor allem bedingt durch die Heterogenität zwischen den Studien. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Meta-Analyse von neun Studien zeige, dass Echinacea purpurea die Behandlungsdauer, die Häufigkeit von Episoden und den Antibiotikaeinsatz bei oberen Atemwegsinfekten bei Kindern verringere, mit einigen positiven Effekten bei Mittelohrentzündung; das Sicherheitsprofil bleibe jedoch unklar, insbesondere hinsichtlich unerwünschter Ereignisse, und weitere Forschung sei nötig, um die Methodik zu vereinheitlichen und die Ergebnisse zu bestätigen. Welcher Pflanzenteil in den neun eingeschlossenen Studien jeweils verwendet wurde, benennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht einzeln, sondern hält nur fest, dass verschiedene Pflanzenteile wie Wurzeln, Blätter und Blüten zum Einsatz kommen. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Benignes Prostatasyndrom mit deutlich obstruktiven Symptomen oder Befunden, Phytotherapeutika
| Studienlage | Leitlinie |
|---|---|
| Ergebnis | Empfehlung 10.4 der Leitlinie lautet: „Phytotherapeutika haben keinen Einfluss auf das Prostatavolumen sowie eine Blasenauslassobstruktion und sollen bei Patienten mit deutlich obstruktiven Symptomen / Befunden nicht eingesetzt werden.“ Ausgewiesen sind Empfehlungsgrad A und Evidenzlevel 1++. Die Hintergrundinformation stützt sich auf vier Studien mit 141 Patienten und beziffert: „Die zu vernachlässigende Reduktion des Pdetqmax betrug -1,3 (-10,2 bis 11) cmH2O (-1,6%), der Anstieg des Qmax ebenfalls nur 0,35 (-0,7 - 0,9) ml/s (3,2%)“. Und weiter: „Ein langfristiger Einfluss auf Progressionsfaktoren des BPS ist unklar.“ |
| Leitlinie | 043-034 |
| Gültigkeit der Leitlinie | gültig bis 27.02.2028 |
Indikation: Benignes Prostatasyndrom, Phytotherapeutika als Mono- oder Kombinationspräparate
| Studienlage | Leitlinie |
|---|---|
| Ergebnis | Empfehlung 10.1 der Leitlinie lautet: „Aufgrund widersprüchlicher Ergebnisse bzw. der fraglichen Überlegenheit gegenüber Placebo und der Monotherapie mit chemisch definierten Substanzen können Phytotherapeutika zur Therapie des benignen Prostatasyndroms nicht allgemein empfohlen werden, wenngleich bei der Phytotherapie weniger Nebenwirkungen angegeben werden als bei synthetischen Produkten.“ Empfehlung 10.2 lautet: „Phytopräparate (als Mono- oder Kombinationspräparate), zeigen in einigen Studien Vorteile gegenüber einem Placebo und teilweise keine Unterlegenheit gegenüber der Monotherapie mit synthetischen Arzneimitteln. Wenn chemisch-synthetische Produkte für die Behandlung des benignen Prostatasyndroms abgelehnt werden, kann für Patienten mit leichter bis mittelschwerer benigner Prostatasyndrom-Symptomatik aufgrund geringerer Nebenwirkungen der Einsatz von Phytotherapeutika in Erwägung gezogen werden.“ Beide tragen Empfehlungsgrad 0 und Evidenzlevel 1++. Die konsensbasierte Empfehlung 10.3 lautet: „Wird seitens des Patienten ein Phytopräparat gewünscht, soll der Arzt den Patienten bei der Auswahl des Phytopräparates auf Grundlage der Herkunft, Zusammensetzung und aktuellen Studienlage beraten.“ Zur Begründung schreibt die Leitlinie, ein Vergleich der Studien sei „aufgrund der Heterogenität der Studiendesigns, der verwendeten Präparate und deren Zusammensetzung jedoch nicht möglich und erlaubt daher keine allgemein gültige Empfehlung zur therapeutischen Anwendung bei einem BPS“. Im Hintergrundtext bespricht sie unter anderem Früchte der Sägezahnpalme, phytosterolhaltige Präparate, Brennnesselwurzelextrakte, Pollenextrakte, Kürbissamen und Extrakte aus der Rinde des Afrikanischen Pflaumenbaumes; eine Empfehlung zu einer einzelnen Pflanze enthält die Leitlinie nicht. |
| Leitlinie | 043-034 |
| Gültigkeit der Leitlinie | gültig bis 27.02.2028 |
Indikation: Beschwerden des unteren Harntrakts bei gutartiger Prostatavergrößerung, Sägepalmenfrüchte-Extrakt
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | 27 Studien mit zusammen 4656 Teilnehmenden: 19 Studien verglichen Serenoa repens mit Placebo, 8 Studien Serenoa repens in Kombination mit anderen Phytotherapeutika mit Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Serenoa repens allein biete Männern mit Beschwerden des unteren Harntrakts infolge einer gutartigen Prostatavergrößerung wenig bis keinen Nutzen. Größer sei die Unsicherheit über die Rolle von Serenoa repens in Kombination mit anderen Phytotherapeutika. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Blutbildung (Erythropoese) und maximale Sauerstoffaufnahme bei Sportlerinnen und Sportlern, Echinacea-Supplemente
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Sechs Studien mit insgesamt 107 Sportlerinnen und Sportlern, Echinacea-Supplemente gegen Placebo. Die Autorinnen und Autoren berichten für Hämoglobin und Hämatokrit kleine positive Effektstärken von 0,38 (95-Prozent-Konfidenzintervall -0,04 bis 0,80) und 0,34 (-0,10 bis 0,78), die statistische Signifikanz nicht erreicht hätten; auch bei Erythropoetin (Effektstärke -0,29; -0,75 bis 0,17) und maximaler Sauerstoffaufnahme (-0,20; -0,60 bis 0,21) habe es keine statistisch signifikante Änderung gegeben. Ihr Schluss: Die Einnahme von Echinacea habe Erythropoetin, Hämoglobin, Hämatokrit und maximale Sauerstoffaufnahme bei Sportlerinnen und Sportlern nicht beeinflusst; die Datenbasis sei jedoch begrenzt. Art und Pflanzenteil der Echinacea-Zubereitungen nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
Indikation: Blutdruck, insbesondere bei Bluthochdruck (Hypertonie), Psyllium (Flohsamen, Flohsamenschalen)
| Studienlage | systematische Übersicht |
|---|---|
| Ergebnis | Elf Studien mit 592 Teilnehmenden seien für die Meta-Analyse geeignet gewesen. Die Meta-Analyse habe eine signifikante Senkung des systolischen Blutdrucks um 2,04 mmHg ergeben (gewichtete mittlere Differenz -2,04; 95-Prozent-Konfidenzintervall -2,82 bis -1,63; p < 0,001); eine Meta-Regression habe gezeigt, dass die blutdrucksenkende Wirkung von Psyllium bei Personen mit höherem Ausgangsblutdruck stärker ausgeprägt gewesen sei. Die Autorinnen und Autoren schreiben, angesichts des übergreifenden Nutzens und des Fehlens berichteter Nebenwirkungen sollten Gesundheitsfachkräfte und Ärztinnen und Ärzte, insbesondere bei Bluthochdruckpatientinnen und -patienten, den Einsatz von Psyllium-Supplementierung zur Behandlung oder Linderung von Bluthochdruck oder hypertensiven Symptomen in Erwägung ziehen. Welche Zubereitung (Flohsamen oder Flohsamenschalen) und welche Plantago-Art in den elf Studien jeweils verwendet wurde, benennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. |
| Leitlinie | nicht erhoben |
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Diese Ansicht zeigt 25 von 150 Zeilen. Die vollständige Fassung mit allen Belegen steht unter https://naturkompass24.de/de/verfahren/phytotherapie?alle=1.
Bonusprogramm
| Kasse | Programm | Gegenstand | Verfahren | Anerkennung | Bonus | Bedingung | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| AOK Rheinland/Hamburg | AOK-Vital+ | Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) | Phytotherapie | anerkannt | ausgeben | Bedingung im WortlautBei AOK-Vital+ wird Ihr gesundheitsbewusstes Verhalten mit Bonuspunkten belohnt, die Sie sammeln und jederzeit in Zuschüsse zu Gesundheitsleistungen umwandeln können. Für 1.000 Bonuspunkte erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu 20 Euro. Sie entscheiden selbst, für welche der folgenden Leistungen Sie Zuschüsse erhalten möchten. Alternative Heilmethoden: Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) |
QuelleAOK Rheinland/Hamburg, Seite „Das AOK-Prämienprogramm“ (AOK-Vital+) https://www.aok.de/pk/rh/inhalt/das-aok-praemienprogramm-2/ (erhoben am 07.09.2026) |
| AOK Rheinland/Hamburg | AOK-Vital+ | Phytotherapeutische Behandlung durch einen Vertragsarzt | Phytotherapie | anerkannt | ausgeben | Bedingung im WortlautBei AOK-Vital+ wird Ihr gesundheitsbewusstes Verhalten mit Bonuspunkten belohnt, die Sie sammeln und jederzeit in Zuschüsse zu Gesundheitsleistungen umwandeln können. Für 1.000 Bonuspunkte erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu 20 Euro. Sie entscheiden selbst, für welche der folgenden Leistungen Sie Zuschüsse erhalten möchten. Alternative Heilmethoden: Phytotherapeutische Behandlung durch einen Vertragsarzt |
QuelleAOK Rheinland/Hamburg, Seite „Das AOK-Prämienprogramm“ (AOK-Vital+) https://www.aok.de/pk/rh/inhalt/das-aok-praemienprogramm-2/ (erhoben am 29.08.2026) |
| Krones BKK | Bonus für gesundheitsbewusstes Verhalten (Bonusheft) | pflanzliche Arzneimittel | Phytotherapie | anerkannt | ausgeben | Bedingung im Wortlaut4. Bonusmodell für gesundheitsbewusstes Verhalten Das Gesundheitsbewusstsein unserer Versicherten ist uns bares Geld wert. Bis zu 100 Euro als Geldleistung oder 300 Euro als Zuschussprämie für zusätzliche Gesundheitsleistungen (Sehhilfen, homöopathische und pflanzliche Arzneimittel, IGeL-Leistungen, etc.) erhält, wer sich gezielt der Steigerung seiner Gesundheit widmet und sinnvolle Angebote zur Prävention in Anspruch nimmt. Auch Ihre Kinder können das Bonusheft nutzen, sie können eine Geldleistung von 50 Euro oder eine Zuschussprämie von bis zu 150 Euro erhalten. |
QuelleKrones BKK, Ihre Vorteile im Überblick, Punkt 4 Bonusmodell für gesundheitsbewusstes Verhalten https://www.krones-bkk.de/ihre-vorteile-im-ueberblick/ (erhoben am 29.08.2026) |
Änderungen
| erkannt am | Änderung | Grund |
|---|---|---|
| 14.09.2026 | Evidenz Ergebnisvorher29 Studien mit 5489 Patientinnen und Patienten, 18 Vergleiche mit Placebo und 17 mit synthetischen Standard-Antidepressiva. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die geprüften Hypericum-Extrakte seien bei Major Depression dem Placebo überlegen, ähnlich wirksam wie Standard-Antidepressiva und hätten weniger Nebenwirkungen als diese. Studien aus deutschsprachigen Ländern berichteten günstigere Ergebnisse, was die Auslegung erschwere.nachher29 Studien mit 5489 Patientinnen und Patienten, 18 Vergleiche mit Placebo und 17 mit synthetischen Standard-Antidepressiva. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die verfügbaren Belege legten nahe, dass die geprüften Hypericum-Extrakte bei Major Depression dem Placebo überlegen, ähnlich wirksam wie Standard-Antidepressiva seien und weniger Nebenwirkungen als diese hätten; Abbrüche wegen unerwünschter Wirkungen seien unter Hypericum seltener gewesen als unter älteren Antidepressiva (Odds Ratio 0,24) und unter SSRI (Odds Ratio 0,53). Die placebokontrollierten Studien seien ausgeprägt heterogen gewesen: In neun größeren Studien habe das Verhältnis der Ansprechraten gegenüber Placebo 1,28 betragen, in neun kleineren 1,87. Studien aus deutschsprachigen Ländern berichteten günstigere Ergebnisse; dieser Zusammenhang von Herkunftsland und Präzision der Studien mit der Effektgröße erschwere die Auslegung. | Handkorrektur |
| 14.09.2026 | Evidenz Ergebnisvorher24 doppelblinde Studien mit 4631 Teilnehmenden und 33 Vergleichen von Echinacea-Zubereitungen gegen Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, für die Behandlung von Erkältungen sei kein Nutzen von Echinacea-Produkten gezeigt worden; möglich sei ein schwacher Nutzen einzelner Produkte, denn die Vorbeugungsstudien zeigten durchgängig positive, aber nicht signifikante Trends von fraglicher klinischer Bedeutung. Keiner der zwölf Vorbeugungsvergleiche fand einen statistisch signifikanten Unterschied.nachher24 doppelblinde Studien mit 4631 Teilnehmenden und 33 Vergleichen von Echinacea-Zubereitungen gegen Placebo; zehn Studien mit 13 Vergleichen untersuchten die Vorbeugung, 15 Studien mit 20 Vergleichen die Behandlung. Die Autorinnen und Autoren schreiben, für die Behandlung von Erkältungen sei kein Nutzen von Echinacea-Produkten gezeigt worden; möglich sei ein schwacher Nutzen einzelner Produkte, denn die Vorbeugungsstudien zeigten durchgängig positive, aber nicht signifikante Trends von fraglicher klinischer Bedeutung. Keiner der zwölf Vorbeugungsvergleiche, die die Zahl der Teilnehmenden mit mindestens einer Erkältung berichteten, fand einen statistisch signifikanten Unterschied; eine nachträgliche Zusammenfassung dieser Ergebnisse lege aber eine relative Risikominderung von 10 bis 20 Prozent nahe. Die Zahl der Teilnehmenden, die die Studie abbrachen oder unerwünschte Wirkungen berichteten, habe sich zwischen Echinacea und Placebo weder in den Vorbeugungs- noch in den Behandlungsstudien signifikant unterschieden; in den Vorbeugungsstudien habe es aber einen Trend zu mehr Abbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse in den Echinacea-Gruppen gegeben. | Handkorrektur |
| 14.09.2026 | Evidenz ErgebnisvorherDie fünfte Aktualisierung der Übersicht schloss 50 Studien mit 8857 Teilnehmenden ein. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Cranberry-Produkte verringerten mit moderater Vertrauenswürdigkeit das Risiko symptomatischer, kulturell bestätigter Harnwegsinfektionen (26 Studien, 6211 Teilnehmende; relatives Risiko 0,70) – bei Frauen mit wiederkehrenden Infektionen, bei Kindern und bei Menschen mit erhöhter Anfälligkeit nach einem Eingriff. Bei älteren Menschen in Einrichtungen, bei Schwangeren und bei Erwachsenen mit neuromuskulärer Blasenentleerungsstörung gebe es dagegen wahrscheinlich wenig oder keinen Nutzen.nachherDie fünfte Aktualisierung der Übersicht schloss 50 Studien mit 8857 Teilnehmenden ein, 26 davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Cranberry-Produkte verringerten mit moderater Vertrauenswürdigkeit das Risiko symptomatischer, kulturell bestätigter Harnwegsinfektionen (Metaanalyse über 26 Studien mit 6211 Teilnehmenden; relatives Risiko 0,70); nach Behandlungsanlass aufgeteilt verringerten sie das Risiko wahrscheinlich bei Frauen mit wiederkehrenden Infektionen (8 Studien, 1555 Teilnehmende), bei Kindern (5 Studien, 504 Teilnehmende) und bei Menschen mit erhöhter Anfälligkeit nach einem Eingriff (6 Studien, 1434 Teilnehmende), und die Daten stützten die Anwendung in diesen drei Gruppen. Bei älteren Menschen in Einrichtungen, bei Schwangeren und bei Erwachsenen mit neuromuskulärer Blasenentleerungsstörung gebe es dagegen möglicherweise wenig oder keinen Nutzen; die derzeit verfügbaren Belege stützten die Anwendung dort nicht. Gegenüber Antibiotika machten Cranberry-Produkte möglicherweise wenig oder keinen Unterschied (2 Studien, 385 Teilnehmende), gegenüber Probiotika verringerten sie das Risiko möglicherweise (3 Studien, 215 Teilnehmende); ob Saft und Tabletten oder verschiedene Dosen der Proanthocyanidine sich in der Wirksamkeit unterschieden, sei wegen sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit unklar. Die Zahl der Teilnehmenden mit Magen-Darm-Nebenwirkungen unterscheide sich wahrscheinlich nicht zwischen Cranberry-Produkten und Placebo oder keiner Behandlung (10 Studien, 2166 Teilnehmende; relatives Risiko 1,33; moderate Vertrauenswürdigkeit). | Handkorrektur |
| 14.09.2026 | Evidenz ErgebnisvorherDie Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz (dreizehn Studien mit 3288 Teilnehmenden) könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben; beim Risiko unerwünschter Ereignisse gebe es über bis zu zwölf Monate wahrscheinlich wenig oder keinen Unterschied zu Placebo, bei schweren unerwünschten Ereignissen möglicherweise keinen. Bei leichter kognitiver Störung (zwölf Studien mit 1913 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen; bei unerwünschten Ereignissen gebe es über bis zu zwölf Monate möglicherweise wenig oder keinen Unterschied, bei schweren unerwünschten Ereignissen wenig oder keinen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit.nachher82 Studien mit 10.613 Teilnehmenden, davon 72 Studien mit 9783 Teilnehmenden mit auswertbaren Daten. Die Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz (dreizehn Studien mit 3288 Teilnehmenden) könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben; beim Risiko unerwünschter Ereignisse gebe es über bis zu zwölf Monate wahrscheinlich wenig oder keinen Unterschied zu Placebo, bei schweren unerwünschten Ereignissen möglicherweise keinen. Bei leichter kognitiver Störung (zwölf Studien mit 1913 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen; bei unerwünschten Ereignissen gebe es über bis zu zwölf Monate möglicherweise wenig oder keinen Unterschied, bei schweren unerwünschten Ereignissen wenig oder keinen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden (drei Studien mit 597 Teilnehmenden) sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Bei kognitiven Störungen im Rahmen einer Multiplen Sklerose (zwei Studien mit 164 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach drei Monaten wahrscheinlich keinen Nutzen für die Kognition; Zahlen zu unerwünschten Ereignissen hätten nicht vorgelegen, die Studien hätten aber keine Bedenken nahegelegt. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit. | Handkorrektur |
| 14.09.2026 | Evidenz ErgebnisvorherDie Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben. Bei leichter kognitiver Störung habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit.nachherDie Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz (dreizehn Studien mit 3288 Teilnehmenden) könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben; beim Risiko unerwünschter Ereignisse gebe es über bis zu zwölf Monate wahrscheinlich wenig oder keinen Unterschied zu Placebo, bei schweren unerwünschten Ereignissen möglicherweise keinen. Bei leichter kognitiver Störung (zwölf Studien mit 1913 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen; bei unerwünschten Ereignissen gebe es über bis zu zwölf Monate möglicherweise wenig oder keinen Unterschied, bei schweren unerwünschten Ereignissen wenig oder keinen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit. | Handkorrektur |
| 14.09.2026 | Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht | Ein Evidenzsteckbrief zu Phytotherapie ist neu im Register. Fundstelle: Tharakan AP, Pawar M, Kale S: Effectiveness of licorice in preventing dental caries in children: A systematic review. Journal of the Indian Society of Pedodontics and Preventive Dentistry 38(4):325-331, 2020. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst. |
| 14.09.2026 | Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht | Ein Evidenzsteckbrief zu Phytotherapie ist neu im Register. Fundstelle: Sanz-Barrio PM, Noreen EE, Gilsanz-Estebaranz L, Lorenzo-Calvo J et al.: Rhodiola rosea supplementation on sports performance: A systematic review of randomized controlled trials. Phytotherapy Research 37(10):4414-4428, Oktober 2023. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst. |
| 14.09.2026 | Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht | Ein Evidenzsteckbrief zu Phytotherapie ist neu im Register. Fundstelle: Pham TP, Vu TM, Doan PM, Nguyen TT et al.: Efficacy and safety of Echinacea purpurea in treating upper respiratory infections and complications of otitis media in children: Systematic review and meta-analysis. Clinical Nutrition ESPEN 67:702-713, Juni 2025. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst. |
| 14.09.2026 | Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht | Ein Evidenzsteckbrief zu Phytotherapie ist neu im Register. Fundstelle: Mavroudi A, Hadjimbei E, Giannakou K, Chrysostomou S: The Effect of Mastic Chios Supplementation in Inflammatory Bowel Disease: A Systematic Literature Review. Journal of Medicinal Food 26(4):215-223, April 2023. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst. |
| 14.09.2026 | Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht | Ein Evidenzsteckbrief zu Phytotherapie ist neu im Register. Fundstelle: Masson W, Barbagelata L, Lobo M, Nogueira JP et al.: Effect of Yerba Mate (Ilex paraguariensis) on Lipid Levels: A Systematic Review and Meta-Analysis. Plant Foods for Human Nutrition 77(3):353-366, September 2022. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst. |
| 14.09.2026 | Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht | Ein Evidenzsteckbrief zu Phytotherapie ist neu im Register. Fundstelle: Li D, Yue L, Peng X, Chen L et al.: Yerba Maté and its impact on glycemic control and metabolic health: a systematic review and meta-analysis. Frontiers in Endocrinology 16:1641592, 2025. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst. |
| 14.09.2026 | Evidenz Studienlagevorherkein Vorwertnachhersystematische Übersicht | Ein Evidenzsteckbrief zu Phytotherapie ist neu im Register. Fundstelle: Kuriyama A, Maeda H: Topical application of licorice for prevention of postoperative sore throat in adults: A systematic review and meta-analysis. Journal of Clinical Anesthesia 54:25-32, Mai 2019. Dieser Eintrag ist aus dem Bestand abgeleitet und gibt keinen Wortlaut wieder; der Wortlaut steht beim Steckbrief selbst. |
Alle 130 Änderungen zu Phytotherapie
Korrekturen
| bemerkt am | Änderung | Grund |
|---|---|---|
| 14.09.2026 | Evidenz Ergebnisvorher29 Studien mit 5489 Patientinnen und Patienten, 18 Vergleiche mit Placebo und 17 mit synthetischen Standard-Antidepressiva. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die geprüften Hypericum-Extrakte seien bei Major Depression dem Placebo überlegen, ähnlich wirksam wie Standard-Antidepressiva und hätten weniger Nebenwirkungen als diese. Studien aus deutschsprachigen Ländern berichteten günstigere Ergebnisse, was die Auslegung erschwere.nachher29 Studien mit 5489 Patientinnen und Patienten, 18 Vergleiche mit Placebo und 17 mit synthetischen Standard-Antidepressiva. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die verfügbaren Belege legten nahe, dass die geprüften Hypericum-Extrakte bei Major Depression dem Placebo überlegen, ähnlich wirksam wie Standard-Antidepressiva seien und weniger Nebenwirkungen als diese hätten; Abbrüche wegen unerwünschter Wirkungen seien unter Hypericum seltener gewesen als unter älteren Antidepressiva (Odds Ratio 0,24) und unter SSRI (Odds Ratio 0,53). Die placebokontrollierten Studien seien ausgeprägt heterogen gewesen: In neun größeren Studien habe das Verhältnis der Ansprechraten gegenüber Placebo 1,28 betragen, in neun kleineren 1,87. Studien aus deutschsprachigen Ländern berichteten günstigere Ergebnisse; dieser Zusammenhang von Herkunftsland und Präzision der Studien mit der Effektgröße erschwere die Auslegung. | Die Wiedergabe ließ den Vorbehalt „die verfügbaren Belege legen nahe“ aus und nannte von den zwei Zusammenhängen, die laut Schlussfolgerung die Auslegung erschweren, nur das Herkunftsland, nicht die Präzision der Studien. |
| 14.09.2026 | Evidenz Ergebnisvorher24 doppelblinde Studien mit 4631 Teilnehmenden und 33 Vergleichen von Echinacea-Zubereitungen gegen Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, für die Behandlung von Erkältungen sei kein Nutzen von Echinacea-Produkten gezeigt worden; möglich sei ein schwacher Nutzen einzelner Produkte, denn die Vorbeugungsstudien zeigten durchgängig positive, aber nicht signifikante Trends von fraglicher klinischer Bedeutung. Keiner der zwölf Vorbeugungsvergleiche fand einen statistisch signifikanten Unterschied.nachher24 doppelblinde Studien mit 4631 Teilnehmenden und 33 Vergleichen von Echinacea-Zubereitungen gegen Placebo; zehn Studien mit 13 Vergleichen untersuchten die Vorbeugung, 15 Studien mit 20 Vergleichen die Behandlung. Die Autorinnen und Autoren schreiben, für die Behandlung von Erkältungen sei kein Nutzen von Echinacea-Produkten gezeigt worden; möglich sei ein schwacher Nutzen einzelner Produkte, denn die Vorbeugungsstudien zeigten durchgängig positive, aber nicht signifikante Trends von fraglicher klinischer Bedeutung. Keiner der zwölf Vorbeugungsvergleiche, die die Zahl der Teilnehmenden mit mindestens einer Erkältung berichteten, fand einen statistisch signifikanten Unterschied; eine nachträgliche Zusammenfassung dieser Ergebnisse lege aber eine relative Risikominderung von 10 bis 20 Prozent nahe. Die Zahl der Teilnehmenden, die die Studie abbrachen oder unerwünschte Wirkungen berichteten, habe sich zwischen Echinacea und Placebo weder in den Vorbeugungs- noch in den Behandlungsstudien signifikant unterschieden; in den Vorbeugungsstudien habe es aber einen Trend zu mehr Abbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse in den Echinacea-Gruppen gegeben. | Die Wiedergabe ließ die Sätze der Ergebnisse zu Abbrüchen und unerwünschten Wirkungen aus und nannte die zwölf Vorbeugungsvergleiche, ohne zu sagen, dass es die zwölf von 13 mit berichteter Erkältungszahl waren. |
| 14.09.2026 | Evidenz ErgebnisvorherDie fünfte Aktualisierung der Übersicht schloss 50 Studien mit 8857 Teilnehmenden ein. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Cranberry-Produkte verringerten mit moderater Vertrauenswürdigkeit das Risiko symptomatischer, kulturell bestätigter Harnwegsinfektionen (26 Studien, 6211 Teilnehmende; relatives Risiko 0,70) – bei Frauen mit wiederkehrenden Infektionen, bei Kindern und bei Menschen mit erhöhter Anfälligkeit nach einem Eingriff. Bei älteren Menschen in Einrichtungen, bei Schwangeren und bei Erwachsenen mit neuromuskulärer Blasenentleerungsstörung gebe es dagegen wahrscheinlich wenig oder keinen Nutzen.nachherDie fünfte Aktualisierung der Übersicht schloss 50 Studien mit 8857 Teilnehmenden ein, 26 davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Cranberry-Produkte verringerten mit moderater Vertrauenswürdigkeit das Risiko symptomatischer, kulturell bestätigter Harnwegsinfektionen (Metaanalyse über 26 Studien mit 6211 Teilnehmenden; relatives Risiko 0,70); nach Behandlungsanlass aufgeteilt verringerten sie das Risiko wahrscheinlich bei Frauen mit wiederkehrenden Infektionen (8 Studien, 1555 Teilnehmende), bei Kindern (5 Studien, 504 Teilnehmende) und bei Menschen mit erhöhter Anfälligkeit nach einem Eingriff (6 Studien, 1434 Teilnehmende), und die Daten stützten die Anwendung in diesen drei Gruppen. Bei älteren Menschen in Einrichtungen, bei Schwangeren und bei Erwachsenen mit neuromuskulärer Blasenentleerungsstörung gebe es dagegen möglicherweise wenig oder keinen Nutzen; die derzeit verfügbaren Belege stützten die Anwendung dort nicht. Gegenüber Antibiotika machten Cranberry-Produkte möglicherweise wenig oder keinen Unterschied (2 Studien, 385 Teilnehmende), gegenüber Probiotika verringerten sie das Risiko möglicherweise (3 Studien, 215 Teilnehmende); ob Saft und Tabletten oder verschiedene Dosen der Proanthocyanidine sich in der Wirksamkeit unterschieden, sei wegen sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit unklar. Die Zahl der Teilnehmenden mit Magen-Darm-Nebenwirkungen unterscheide sich wahrscheinlich nicht zwischen Cranberry-Produkten und Placebo oder keiner Behandlung (10 Studien, 2166 Teilnehmende; relatives Risiko 1,33; moderate Vertrauenswürdigkeit). | Die Wiedergabe bezog die Zahlen der Gesamtanalyse auf die drei Untergruppen, ließ die Aussage der Ergebnisse zu Magen-Darm-Nebenwirkungen und den Schlusssatz aus, dass die Belege die Anwendung bei älteren Menschen, Schwangeren und Blasenentleerungsstörung nicht stützen, und gab „may be little or no benefit“ als „wahrscheinlich“ wieder. |
| 14.09.2026 | Evidenz ErgebnisvorherDie Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz (dreizehn Studien mit 3288 Teilnehmenden) könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben; beim Risiko unerwünschter Ereignisse gebe es über bis zu zwölf Monate wahrscheinlich wenig oder keinen Unterschied zu Placebo, bei schweren unerwünschten Ereignissen möglicherweise keinen. Bei leichter kognitiver Störung (zwölf Studien mit 1913 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen; bei unerwünschten Ereignissen gebe es über bis zu zwölf Monate möglicherweise wenig oder keinen Unterschied, bei schweren unerwünschten Ereignissen wenig oder keinen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit.nachher82 Studien mit 10.613 Teilnehmenden, davon 72 Studien mit 9783 Teilnehmenden mit auswertbaren Daten. Die Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz (dreizehn Studien mit 3288 Teilnehmenden) könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben; beim Risiko unerwünschter Ereignisse gebe es über bis zu zwölf Monate wahrscheinlich wenig oder keinen Unterschied zu Placebo, bei schweren unerwünschten Ereignissen möglicherweise keinen. Bei leichter kognitiver Störung (zwölf Studien mit 1913 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen; bei unerwünschten Ereignissen gebe es über bis zu zwölf Monate möglicherweise wenig oder keinen Unterschied, bei schweren unerwünschten Ereignissen wenig oder keinen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden (drei Studien mit 597 Teilnehmenden) sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Bei kognitiven Störungen im Rahmen einer Multiplen Sklerose (zwei Studien mit 164 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach drei Monaten wahrscheinlich keinen Nutzen für die Kognition; Zahlen zu unerwünschten Ereignissen hätten nicht vorgelegen, die Studien hätten aber keine Bedenken nahegelegt. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit. | Die Wiedergabe ließ den Satz der Schlussfolgerung zu kognitiven Störungen bei Multipler Sklerose und die Gesamtzahl der eingeschlossenen Studien und Teilnehmenden aus. |
| 13.09.2026 | Evidenz ErgebnisvorherDie Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben. Bei leichter kognitiver Störung habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit.nachherDie Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz (dreizehn Studien mit 3288 Teilnehmenden) könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben; beim Risiko unerwünschter Ereignisse gebe es über bis zu zwölf Monate wahrscheinlich wenig oder keinen Unterschied zu Placebo, bei schweren unerwünschten Ereignissen möglicherweise keinen. Bei leichter kognitiver Störung (zwölf Studien mit 1913 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen; bei unerwünschten Ereignissen gebe es über bis zu zwölf Monate möglicherweise wenig oder keinen Unterschied, bei schweren unerwünschten Ereignissen wenig oder keinen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit. | Die Wiedergabe vom 07.08.2026 liess aus der Schlussfolgerung der Übersicht die Sätze zu unerwünschten und schweren unerwünschten Ereignissen bei leichter kognitiver Störung und bei Demenz sowie die Zahl der Studien und Teilnehmenden je Gruppe weg; bemerkt bei der Gegenprüfung der Cochrane-Kandidaten am 13.09.2026 (PMID 41641880, AUTHORS’ CONCLUSIONS und MAIN RESULTS). |
Arzneipflanzen
Arzneidrogen mit einer EU-Pflanzenmonographie. Der Eintrag „Anlage I“ bedeutet, dass die Droge in der abschließenden Ausnahmeliste des Gemeinsamen Bundesausschusses steht und zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden kann.
- Afrikanische Pflaumenbaumrinde Pruni africanae cortex
- Andornkraut Marrubii herba
- Anis Anisi fructus
- Anisöl Anisi aetheroleum
- Arnikablüten Arnicae flos
- Artischockenblätter Cynarae folium
- Asiatisches Wassernabelkraut Centellae asiaticae herba
- Baldrianöl Valerianae aetheroleum
- Baldrianwurzel Valerianae radix
- Baldrianwurzel/Hopfenzapfen Valerianae radix and Lupuli flos
- Bärentraubenblätter Uvae ursi folium
- Beinwellwurzel Symphyti radix
- Benediktenkraut Cnici benedicti herba
- Berufskraut Sideritis herba
- Birkenblätter Betulae folium
- Bitterer Fenchel Foeniculi amari fructus
- Bitterkleeblätter Menyanthidis trifoliatae folium
- Bittersüßstängel Solani dulcamarae stipites
- Blasentang Fucus
- Blasser-Sonnenhut-Wurzel Echinaceae pallidae radix
- Bockshornsamen Trigonellae foenugraeci semen
- Boldoblätter Boldi folium
- Brennesselblätter Urticae folium
- Brennnesselkraut Urticae herba
- Brennnesselwurzel Urticae radix
- Bruchkraut Herniariae herba
- Cascararinde Rhamni purshianae cortex
- Cayennepfeffer Capsici fructus
- Cimicifugawurzelstock Cimicifugae rhizoma
- Cranberry Vaccinii macrocarpi fructus
- (Curacao-Aloe, Kap-Aloe) Aloes folii succus siccatus
- Curcumawurzelstock Curcumae longae rhizoma
- Durchspülungstees Species diureticae
- Echtes Goldrutenkraut Solidaginis virgaureae herba
- Efeublätter Hederae helicis folium
- Eibischwurzel Althaeae radix
- Eichenrinde Quercus cortex
- Enzianwurzel Gentianae radix
- Erdbeerblätter Fragariae folium
- Erdrauchkraut Fumariae herba
- Eschenblätter Fraxini folium
- Eucalyptusblätter Eucalypti folium
- Eukalyptusöl Eucalypti aetheroleum
- Faulbaumrinde Frangulae cortex
- Flohsamen Psyllii semen Anlage I
- Frische Heidelbeeren Myrtilli fructus recens
- Getrocknete Heidelbeeren Myrtilli fructus siccus
- Ginkgoblätter Ginkgo folium Anlage I
- Ginsengwurzel Ginseng radix
- Goldmohnkraut Eschscholziae herba
- Grindeliakraut Grindeliae herba
- Grünteeblätter Camelliae sinensis non fermentatum folium
- Guaranasamen Paulliniae semen
- Haferkraut Avenae herba
- Hamamelisblätter Hamamelidis folium
- Hamamelisrinde Hamamelidis cortex
- Hauhechelwurzel Ononidis radix
- Herzgespannkraut Leonuri cardiacae herba
- Himbeerblätter Rubi idaei folium
- Hirtentäschelkraut Bursae pastoris herba
- Holunderblüten Sambuci flos
- Hopfenzapfen Lupuli flos
- Indische Flohsamen Plantaginis ovatae semen Anlage I
- Indische Flohsamenschalen Plantaginis ovatae seminis tegumentum Anlage I
- Ingwerwurzelstock Zingiberis rhizoma
- Isländisches Moos Lichen islandicus
- Javanische Gelbwurz Curcumae xanthorrhizae rhizoma
- Johanniskraut Hyperici herba
- Kamillenblüten Matricariae flos
- Kamillenöl Matricariae aetheroleum
- Kleines Habichtskraut mit Wurzeln Pilosellae herba cum radice
- Klettenwurzel Arctii radix
- Knoblauchzwiebel Allii sativi bulbus
- Kolasamen Colae semen
- Kretisches Dostenkraut Origani dictamni herba
- Kümmel Carvi fructus
- Kümmelöl Carvi aetheroleum
- Kürbissamen Cucurbitae semen
- Lavendelblüten Lavandulae flos
- lavendelöl Lavandulae aetheroleum
- Leinsamen Lini semen
- Liebstöckelwurzel Levistici radix
- Lindenblüten Tiliae flos
- Löwenzahnblätter Taraxaci folium
- Löwenzahnkraut mit Wurzel Taraxaci radix cum herba
- Löwenzahnwurzel Taraxaci officinalis radix
- Mädesüßblüten Filipendulae ulmariae flos
- Mädesüßkraut Filipendulae ulmariae herba
- Majorankraut Origani majoranae herba
- Malvenblätter Malvae folium
- Malvenblüten Malvae sylvestris flos
- Mariendistelfrüchte Silybi mariani fructus
- Mastix Mastic
- Mateblätter Mate folium
- Mäusedornwurzelstock Rusci rhizoma
- Melissenblätter Melissae folium
- Mönchspfefferfrüchte Agni casti fructus
- Mutterkraut Tanaceti parthenii herba
- Myrrhe Myrrha
- Nachtkerzensamenöl Oenotherae oleum
- Natives Rizinusöl Ricini oleum
- Nelkenöl Caryophylli floris aetheroleum
- Odermennigkraut Agrimoniae herba
- Ölbaumblätter Oleae folium
- Orthosiphonblätter Orthosiphonis folium
- Passionsblumenkraut Passiflorae herba
- Pelargoniumwurzel Pelargonii radix
- Pfefferminzblätter Menthae piperitae folium
- Pfefferminzöl Menthae piperitae aetheroleum
- Primelwurzel Primulae radix
- Purpur-Sonnenhut-Kraut Echinaceae purpureae herba
- Purpursonnenhutwurzel Echinaceae purpureae radix
- Queckenwurzelstock Agropyri repentis rhizoma
- Raffiniertes Sojaöl Soiae oleum raffinatum
- Rhabarberwurzel Rhei radix
- Ringelblumenblüten Calendulae flos
- Römische Kamille Chamomillae romanae flos
- Rosenblütenblätter Rosae flos
- Rosenwurz-Wurzelstock mit Wurzeln Rhodiolae roseae rhizoma et radix
- Rosmarinblätter Rosmarini folium
- Rosmarinöl Rosmarini aetheroleum
- Rosskastanienrinde Hippocastani cortex
- Rosskastaniensamen Hippocastani semen
- Rote Weinrebenblätter Vitis viniferae folium
- Ruhrkrautblüten Helichrysi flos
- Sägepalmenfrüchte Sabalis serrulatae fructus
- Salbeiblätter Salviae officinalis folium
- (Samenfreie) Gartenbohnenhülsen Phaseoli fructus (sine semine)
- Sauerkirschstiele / Süßkirschstiele Prunus avium peduncle
- Schachtelhalmkraut Equiseti herba
- Schafgarbenblüten Millefolii flos
- Schafgarbenkraut Millefolii herba
- Schlüsselblumenblüten Primulae flos
- Schmalblättriger-Sonnenhut-Wurzel Echinaceae angustifoliae radix
- Schwarze Johannisbeerblätter Ribis nigri folium
- Sennesblätter Sennae folium
- Sennesfrüchte Sennae fructus
- Sojabohnen, Phospholipide aus Sojabohnen Lecithinum ex soya
- Spitzwegerichblätter Plantaginis lanceolatae folium
- Steinkleekraut Meliloti herba
- Stiefmütterchenkraut Violae herba cum flore
- Süßer Fenchel Foeniculi dulcis fructus
- Süßholzwurzel Liquiritiae radix
- Taigawurzel Eleutherococci radix
- Tausendgüldenkraut Centaurii herba
- Teebaumöl Melaleucae aetheroleum
- Teufelskrallenwurzel Harpagophyti radix
- Thymian Thymi herba
- Thymian/Primelwurzel Thymi herba and Primulae radix
- Thymianöl Thymi aetheroleum
- Tormentillwurzelstock, Blutwurz Tormentillae rhizoma
- Vogelknöterichkraut Polygoni avicularis herba
- Wachholder Juniperi aetheroleum
- Wacholderbeeren Juniperi galbulus (pseudo-fructus)
- Walnussblätter Juglandis folium
- Wegraukenkraut Sisymbrii officinalis herba
- Wegwartenwurzel Cichorii intybi radix
- Weidenrinde Salicis cortex
- Weidenröschenkraut Epilobii herba
- Weißdornblätter mit Blüten Crataegi folium cum flore
- Wermutkraut Absinthii herba
- Wollblumen Verbasci flos
- Zimtöl Cinnamomi corticis aetheroleum
- Zimtrinde Cinnamomi cortex
- Zistrosenkraut Cisti cretici herba
- Zitronenverbenenblätter Verbenae citriodorae folium
Ratgeber
- Satzung oder Leistungsseite: welche Quelle gilt, wenn beide etwas anderes sagen
- Wenn die Leitlinie eine Pflanze empfiehlt und die Kasse sie nicht zahlt
- Naturheilkunde bei Schlafstörungen: was die Leitlinie sagt
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