Zum Inhalt springen
Naturkompass24 Meine Kasse prüfen

Themen

Gesundheitskonto: was daraus für Naturheilkunde bezahlt wird

Das Register führt die Erstattungsstände, deren Betrag ein gemeinsamer Topf für mehrere Leistungen ist – Gesundheitskonto, Gesundheitsbudget, Vorteilspaket –, je Kasse und Verfahren mit Höchstbetrag, Bedingung und Fundstelle.

Auf einen Blick

Das Register führt zu diesem Thema 249 belegte Erstattungsstände: 249 mit Bedingungen.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Zur Studienlage führt das Register 404 Evidenzsteckbriefe. Sie sagen, wie gut etwas untersucht ist, und nicht, wer es zahlt.

Ältester Beleg dieser Sicht erhoben am 07.08.2026.

Erstattungs-Check Eigenanteil-Rechner

Im Register nachschlagen

Was das Register führt

Verfahren Kostenträger Stand Bedingung Gültigkeit Quelle
Akupunktur3
Akupunktur AOK Nordost (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Akupunktur bietet eine vielversprechende ergänzende Therapie. Wir beteiligen uns, an Ihren Kosten zur Akupunkturbehandlung von Migräne und Allergien durch Physiotherapeuten oder Ärzte. Für wen: AOK-Versicherte Wie oft: pro Kalenderjahr Erforderliche Unterlagen: personifizierte Rechnung des Arztes oder Physiotherapeuten Bitte beachten Sie: Behandlungen durch Heilpraktiker können nicht erstattet werden. Leistung: zusammen insgesamt bis zu 40 Euro für Akupunktur und kinesiologische Tapings

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Akupunktur BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Rieker • RICOSTA • Weisser übernimmt die Kosten für folgende zusätzliche Maßnahmen … … Akupunkturbehandlung zur Geburtsvorbereitung. Die Erstattung der Kosten beträgt je Schwangerschaft höchstens 400 Euro. Zur Erstattung sind Rechnungen und gegebenenfalls die Teilnahmebescheinigungen vorzulegen. Die Untersuchungen und Behandlungen müssen von einem zur kassenärztlichen Versorgung zugelassenen Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe oder einer zugelassenen oder nach § 13 Abs. 4 SGB V berechtigten Hebamme empfohlen und durchgeführt werden.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Akupunktur BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Lassen Sie sich ausschließlich von einem Vertragsarzt der BKK Werra-Meissner behandeln. Nur dann können die Behandlungskosten über Ihre Versichertenkarte abgerechnet werden. Sie möchten die Akupunktur auch bei anderen Beschwerden einsetzen? Über unser Gesund Plus können Sie jährlich bis zu 100 Euro für Akupunktur erstattet bekommen.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Anthroposophische Arzneimittel46
Anthroposophische Arzneimittel AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Alternative Arzneimittel (frei verkäuflich, aber apothekenpflichtig), solange diese vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht ausgeschlossen sind: 300 Euro. Die Verordnung hat durch einen Vertragsarzt mit der Zusatzqualifikation „Homöopathie“ oder „Naturheilverfahren“ zu erfolgen. Die Leistungen können Sie je nach Bedarf auswählen – bis maximal 300 Euro pro Kalenderjahr.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel AOK Bayern (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Homöopathische Arzneimittel Für wen? alle Versicherten Erstattung: bis zu 100 EUR Zeitraum: pro Kalenderjahr Einzureichende Unterlagen: einfach Rechnung und Privatrezept (Verordnung) einreichen Wir beteiligen uns an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie (inkl. Phytotherapie und Anthroposophie), deren Anwendung medizinisch notwendig ist. Die Arzneimittel müssen durch einen zugelassenen Vertragsarzt auf Privatrezept verordnet werden.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel AOK Niedersachsen (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die AOK Niedersachsen übernimmt daher die Kosten für bestimmte nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel nicht nur der Homöopathie, sondern auch der Anthroposophie und der Phytotherapie. Die AOK beteiligt sich an den Kosten, wenn das Medikament von einem Vertragsarzt auf einem Privatrezept verordnet wurde. Das Arzneimittel muss in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen werden. Von der Erstattung ausgenommen sind die sogenannten Lifestyle-Arzneimittel wie zum Beispiel Appetitzügler, Potenzmittel, Haarwuchsmittel oder Raucherentwöhnungsmittel. Ausgeschlossen sind auch Arzneimittel bei Erkältungskrankheiten, Mund- und Rachentherapeutika, Abführmittel oder Arzneimittel gegen Reisekrankheit. Die AOK Niedersachsen erstattet 80 Prozent der Kosten pro Rechnung für bestimmte Mehrleistungen – bis zu 500 Euro pro Kalenderjahr und versicherter Person. Dafür benötigen wir lediglich ein auf Ihren Namen ausgestelltes Privatrezept und die Quittung der Apotheke.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel AOK Nordost (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Naturarzneimittel Zur Unterstützung der ganzheitlichen Genesung beteiligen wir uns an den Kosten für apothekenpflichtige phytotherapeutische, homöopathische und anthroposophische Arzneimittel. Die Verordnung des Arzneimittels muss durch einen Vertragsarzt erfolgen. Für wen: AOK-Versicherte Wie oft: pro Kalenderjahr Leistung: bis zu 50 Euro Erforderliche Unterlagen: persönliche Rechnung und ärztliche Verordnung

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel AOK NordWest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die AOK NordWest übernimmt im Rahmen des 500 Euro-Gesundheitsbudgets 80 % der Kosten – maximal 500 Euro im Kalenderjahr – für apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Anthroposophie und Phytotherapie. Voraussetzung ist, dass diese Medikamente von einem Arzt auf Privatrezept verordnet und aus der Apotheke bezogen werden und nicht von der Versorgung ausgeschlossen sind. Dafür reichen Sie einfach die Rechnung/Zahlungsbeleg der Apotheke und das Rezept über das Online-ServiceCenter, per Post oder persönlich im AOK-Kundencenter ein.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel AOK Sachsen-Anhalt (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die AOK Sachsen-Anhalt zahlt für OTC-Arzneimittel (das sind nicht rezept-, aber apothekenpflichtige Medikamente) einen Zuschuss von bis zu 40 Euro. Ausgenommen sind verschreibungspflichtige Arzneimittel, zum Beispiel Verhütungsmittel. Das Arzneimittel muss vom Arzt auf ein Privatrezept (in der Regel ein grünes Rezept) verordnet werden. Anschließend laden Sie die ärztliche Verordnung und den Kassenbeleg oder die Rechnung über Meine Gesundheitswelt im Bereich GESUNDESKONTO hoch oder reichen sie direkt ein, das geht im Kundencenter aber auch per Post.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BAHN-BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir übernehmen alle naturheilkundlichen Medikamente aus den Bereichen der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Das naturheilkundliche Medikament kann dabei ein nicht verschreibungspflichtiges, muss aber ein apothekenpflichtiges Medikament sein. Wir bieten Ihnen mehr als der Gesetzgeber vorgibt und übernehmen pro Medikament die vollen Kosten bis zu einer Höchstgrenze von 150 € im Kalenderjahr.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen Die BERGISCHE erstattet die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, wenn diese zur Erkennung, Heilung oder Linderung einer Krankheit medizinisch notwendig sind, von an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärztinnen oder Ärzten auf einem Privatrezept verordnet wurden und in einer Apotheke oder durch einen nach deutschem Recht zulässigen Versandhandel bezogen wurden (§ 73 Arzneimittelgesetz). Die Erstattung ist auf 20,00 € je Kalenderjahr begrenzt. Zur Erstattung sind die Verordnung sowie die Rechnung oder Quittung einer Apotheke oder Versandhandels vorzulegen. Kosten werden nur erstattet, wenn die Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss ausgeschlossen wurden.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BIG direkt gesund (Satzungsleistung) mit Bedingungen Für Medikamente der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie können BIG-Versicherte ein jährliches Budget von bis zu 50 Euro nutzen. ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir beteiligen uns an Arzneimitteln der Homöopathie, der Phytotherapie sowie der Anthroposophie zu 80 Prozent, bis zu 100,00 Euro pro Jahr, wenn Ihnen Ihr Arzt diese Arzneimittel per Privatrezept (z. B. grünes Rezept) verordnet. Voraussetzung ist, dass es sich um ein verschreibungsfreies, aber apothekenpflichtiges Arzneimittel handelt.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK Euregio (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Im Rahmen einer Satzungsmehrleistung erstatten wir Ihnen: 75 % der Kosten für entsprechende Arzneimittel Bis zu 150 Euro pro Kalenderjahr Das gilt für apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Medikamente aus folgenden Bereichen: Homöopathie Phytotherapie Anthroposophie Wichtig: Die Arzneimittel müssen ärztlich verordnet sein (Privatrezept). Arzneimittel, die laut dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von der Versorgung ausgeschlossen sind, können nicht erstattet werden. Bitte reichen Sie bei uns ein: Die ärztliche Verordnung (Privatrezept) Die Rechnung der Apotheke, aus der Preis und Medikament eindeutig hervorgehen

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK evm (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

der Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln. Die Betriebskrankenkasse erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen werden. Die Betriebskrankenkasse erstattet die Kosten dieser Arzneimittel jedoch maximal bis zu einem Betrag von 100,00 € pro Kalenderjahr und Versicherten. Für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss oder gemäß § 34 Absatz. 1 Sätze 7-9 SGB V ausgeschlossen sind, dürfen keine Kosten erstattet werden.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK Freudenberg (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Freudenberg erstattet Ihnen die Kosten für nicht verschreibungs- aber apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, pro Arzneimittel in voller Höhe bis zu einem Betrag von 110 EUR pro Kalenderjahr.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(2) Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER beteiligt sich mit einem Zuschuss an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel, welche als besondere Therapierichtung nach § 2 Absatz 1 Satz 2 SGB V anerkannt sind. Dies sind insbesondere Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Der Anspruch setzt voraus, dass a.) die Einnahme der Arzneimittel medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b.) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt oder einem nach §13 Absatz 4 SGB V berechtigten Leistungserbringer auf Privatrezept erfolgte und c.) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. … Der Zuschuss beträgt 50,00 Euro pro Kalenderjahr, jedoch nicht mehr als die durch Rechnung nachgewiesenen tatsächlichen Kosten. Zur Erstattung sind die Originalrechnungen der Apotheke und die privatärztliche Verordnung vorzulegen.

ab31.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Herkules erstattet die Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. … Die BKK Herkules erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel nach Nummer 1 in voller Höhe, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 200,00 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten. … Zur Erstattung sind der BKK Herkules die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab13.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel bkk melitta hmr (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Kostenübernahme von apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie von bis zu 100 Euro pro Jahr und Versicherten, nach Verordnung durch einen Arzt auf Privatrezept und Vorlage der Originalrechnung/ Quittung der Apotheke.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK Miele (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Miele erstattet ihren Versicherten Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie nach den Indikationsfeldern - Neurodermitis - Asthma bronchiale und - Krebserkrankungen sofern 1. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und 2. die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und 3. das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Erstattet werden für Arzneimittel nach Absatz I die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag in Höhe von 100,00 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK MTU (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Ihr Gesundheitskonto ist im Plus! 80 Euro liegen für Sie persönlich bereit. Diese Summe können Sie in jedem Kalenderjahr neu als Zuschuss beanspruchen. Egal ob Reiseschutzimpfungen, professionelle Zahnreinigung, der Beitrag vom Fitnessstudio oder Sportverein oder vieles mehr – Sie entscheiden, wofür Sie Ihr Guthaben nutzen möchten. Beispiele, wofür Sie Ihr Gesundheitskonto nutzen können: Professionelle Zahnreinigungen Heilpraktikerleistungen apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mit ärztlicher Verordnung (gilt auch für homöopathische, anthroposophische und phytotherapeutische Arzneimittel)

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK PFAFF (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

II. Versorgung mit nichtverschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln der besonderen Therapierichtung (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) 1. Die Betriebskrankenkasse erstattet Kosten für nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern: a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf einem Privatrezept erfolgte und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Rechts zulässigen Versandhandels bezogen wurde. 2. Die Betriebskrankenkasse erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel nach Nr. 1 in voller Höhe, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 80,00 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK ProVita (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK ProVita erstattet ihren Versicherten zusätzlich zu den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln im Rahmen der Gesundheitskonten BKK GesundPlus und BKK GesundPlus U21 auch die Kosten für alternative Arzneimittel der Anthroposophie, der Homöopathie und der Phytotherapie. […] Wir erstatten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres 250 Euro pro Jahr. Alle anderen Versicherten erhalten 160 Euro jährlich. Wir erstatten 100 % der Kosten für diese Arzneimittel. […] Wir erstatten die Kosten für alternative Arzneimittel. Hierzu zählen alle nicht verschreibungspflichtigen, apothekenpflichtigen Arzneimittel der Homöopathie, der Anthroposophie sowie der Phytotherapie. Auch homöopathische Globuli und pflanzlicher Hustensaft gehören zu dieser Gruppe der natürlichen Arzneimittel. […] Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verschreibt Ihnen mit einer Privatverordnung alternative Arzneimittel (apothekenpflichtige Arzneimittel der Anthroposophie, der Homöopathie und der Phytotherapie). Diese Verordnung kann von jedem Arzt ausgestellt werden. Sie holen sich die Arzneimittel in Ihrer Apotheke und bezahlen sie dort. Anschließend reichen Sie die Verordnung und die Rechnung der Apotheke bei uns ein.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK Public (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 85 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) Die BKK erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b. die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und c. das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschen Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Die BKK erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel nach a. bis c. in voller Höhe. Für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 100 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten. Zur Erstattung sind der BKK die spezifizierten Rechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK Salzgitter (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 85 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK VDN (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

I. Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie in Höhe von 100 % des Rechnungsbetrages, maximal 100 EUR im Kalenderjahr, wenn diese durch einen Arzt verordnet wurden. Arzneimittel, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen wurden, werden nicht erfasst. Der gesetzliche Anspruch gemäß § 34 Abs. 1 Sätze 2 – 5 SGB V in Verbindung mit den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses bleibt unberührt. II. Zur Erstattung sind der Betriebskrankenkasse die spezifizierten Rechnungen/Nachweise der Apotheke und die ärztliche Verordnung einzureichen.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Sichern Sie sich bis zu 250 Euro Zuschuss jährlich – für Leistungen wie Osteopathie, private Vorsorgeuntersuchungen oder auch Sehhilfen. … 100 Euro Budget für exklusive Leistungen … Wir erstatten Ihnen bis zu 100 Euro kombiniert für folgende Leistungen: … Naturarznei aus der Apotheke: Apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie …

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel BKK24 (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

BKK24-Extraleistung: Wir bezuschussen nicht-verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige homöopathische und anthroposophische Arzneimittel nach ärztlicher Verordnung mit bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr für unsere Versicherten.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel Continentale BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir erstatten Kosten in Höhe von 100 € pro Versicherten und Kalenderjahr für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Wir benötigen für eine Kostenerstattung eine Verordnung des Arztes, ggf. eine Privatverordnung. Bitte reichen Sie diese und die Originalrechnung und einen Zahlungsnachweis (Quittung) zur Erstattung ein. Die Naturarzneimittel sind Teil unseres Gesundheitskontos.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel DAK-Gesundheit (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Ihr Vertragsarzt oder Ihre Vertragsärztin hat eine anthroposophische Zusatzqualifikation? Dann kann er oder sie die Behandlung über Ihre elektronische Gesundheitskarte abrechnen. Ob Ihr Arzt oder Ihre Ärztin eine entsprechende Zusatzqualifikation aufweist, können Sie in unserer Arztsuche prüfen. Verschreibt er oder sie Ihnen anthroposophische Medikamente, beteiligen wir uns an den Kosten. Im Kalenderjahr bezuschussen wir alternative Medizin mit bis zu 100 Euro als PLUS-Leistung. PLUS-Leistungen sind besondere Leistungen, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen. Sie hatten in diesem Jahr schon Zuschüsse für Naturheilarzneimittel der Homöopathie, Anthroposophie, Phytotherapie? Dann fragen Sie uns gern – zum Beispiel per Chat oder telefonisch –, wie hoch Ihr Zuschuss in diesem Fall sein wird. […] Sie tragen die Kosten zunächst selbst. Danach reichen Sie die ärztliche Verordnung und die Apothekenrechnung für die anthroposophischen Medikamente einfach online oder mithilfe der DAK App bei uns ein. […] Wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen eine Musik-, Sprach- oder Kunsttherapie empfiehlt, erstatten wir Ihnen die Kosten nicht.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel energie-bkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Profitieren Sie von unseren Zusatzleistungen! Wir zahlen Ihnen einen Zuschuss für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel aus den Bereichen Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie – und das bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr! So können Sie ganz entspannt in Ihre Gesundheit investieren und alternative Heilmethoden ausprobieren, ohne sich um die Kosten sorgen zu müssen. Vertrauen Sie auf unsere Unterstützung für Ihr Wohlbefinden! Welche Voraussetzungen gelten für den Zuschuss? • Die Verordnung des Arzneimittels erfolgt durch einen Arzt auf Privatrezept. • Die Abgabe erfolgt durch eine (Online-)Apotheke. Für die Erstattung übermitteln Sie uns einfach die personalisierten Rechnungen der (Online-) Apotheke sowie die ärztliche Verordnung, ganz bequem per App oder per Post.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel EY BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die Ernst & Young BKK beteiligt sich in Höhe von 70 Prozent, bis zu 100,00 € jährlich an homöopathischen, anthroposophischen und pflanzlichen Arzneimitteln. Sie erhalten von Ihrem Arzt ein Privatrezept und bezahlen die Kosten in der Apotheke zunächst selbst.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel hkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die hkk beteiligt sich jedoch an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, sogenannte Naturarzneimittel, aus den Bereichen: Homöopathie Phytotherapie und Anthroposophie, wenn diese von einem Arzt verordnet wurden und apothekenpflichtig sind. Insgesamt werden Ihnen bis zu 100 Euro pro Jahr erstattet.

ab13.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel IKK classic (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzlich erstattet die IKK classic allen Versicherten pro Kalenderjahr und Versicherten bis zu 50 Euro für alternative Arzneimittel wie Schüssler-Salze, Mittel der Homöopathie, der Anthroposophie und der Phytotherapie, wenn sie von einem Arzt verordnet wurden, nicht verschreibungspflichtig, aber apothekenpflichtig sind. Homöopathische Mittel müssen einen deutlich erkennbaren Hinweis „homöopathisches Arzneimittel“ tragen. Für eine Erstattung reichen Sie einfach das Privatrezept eines vertraglichen Kassenarztes zusammen mit der Rechnung der Apotheke bei der IKK classic ein und wir überweisen Ihnen den zu erstattenden Betrag auf Ihr Konto.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel IKK Südwest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Versicherte können nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie in Anspruch nehmen, wenn diese notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Behandlungsmethode nicht durch den G-BA ausgeschlossen ist. Eine Erstattung ist zulässig, wenn die Verordnung durch eine berechtigte Person erfolgt ist. Die Versorgung muss durch eine Apotheke oder einem nach dem deutschen Recht zulässigen Versandhandel für Arzneimittel aufgrund einer Verordnung erfolgt sein. Die IKK erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten der nach Absatz 1 genannten Arzneimittel in voller Höhe, jedoch maximal bis zu einem Gesamtbetrag von 30,00 Euro je Kalenderjahr und Versicherten. Eine Erstattung erfolgt unter Vorlage der Verordnung sowie der Rechnung der Apotheke, welche die Voraussetzungen des § 10 Abs. 3 der Satzung der IKK erfüllt.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel KNAPPSCHAFT (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Da pflanzliche Präparate aus der Apotheke das Immunsystem in seiner Arbeit unterstützen und zudem als besonders gut verträglich gelten, möchte die KNAPPSCHAFT allen Jugendlichen die Versorgung mit diesen Mitteln ermöglichen. Das heißt, Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen – also der Homöopathie, Anthroposophie und Phytotherapie – übernehmen wir für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren (ab dem 18. Geburtstag endet der Anspruch). Die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme sind leicht überschaubar, denn nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen werden von der KNAPPSCHAFT erstattet, sofern deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt oder eine Ärztin auf Privatrezept erfolgte und das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Die KNAPPSCHAFT erstattet bei der Homöopathie die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel in voller Höhe, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 100 Euro pro Kalenderjahr und Versicherten. Zur Erstattung legen Sie uns einfach die Originalrechnungen der Apotheke und das Privatrezept vor.

ab07.09.2026bis31.12.2026
erhoben am 07.09.2026
Quelle
Anthroposophische Arzneimittel Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie), 1. Die BKK erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. 2. Die BKK erstattet die Kosten pro Arzneimittelnach Abs. 1 in Höhe von 80 v. H., für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag in Höhe 50,00 Euro pro Kalenderjahr. 3. Zur Erstattung sind der BKK die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel MAHLE BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen » 100 € pro Jahr für ärztlich verordnete anthroposophische Arzneimittel ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir erstatten Ihnen die Kosten für rezeptfreie, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, wenn die Einnahme medizinisch notwendig ist und per Privatrezept von einem Arzt verordnet wurde. Sie erhalten die Kosten pro Arzneimittel in voller Höhe erstattet, maximal jedoch 100 € im Jahr für alle Medikamente dieser Art. Zur Erstattung der verauslagten Kosten lassen Sie uns einfach die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung zukommen.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel mhplus (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

UNSER EXTRA FÜR SIE: 30,00 EURO Alternative Arzneimittel Die natürlichen Arzneimittel werden immer beliebter. Deshalb unterstützen wir Sie gerne zusätzlich zur Schulmedizin mit alternativen Arzneimitteln. Die Formen der Therapie Die Formen der Therapie sind vielfältig. Zu ihnen gehören Mittel der: Homöopathie – Ähnliches wird mit Ähnlichem behandelt Phytotherapie – pflanzliche Medizin Anthroposophie – pflanzliche, mineralische oder tierische Stoffe Lifestyle-Produkte wie Haarwuchsmittel, Appetitzügler oder Potenzmittel gehören nicht dazu. Ihr Plus Sie erhalten von Ihrer mhplus für alternative Arzneimittel bis zu 30,00 Euro pro Jahr. Das gilt für alle Altersgruppen! Ihr Arzt kann Ihnen einfach das Mittel verordnen, das Ihnen guttut. So erhalten Sie Ihren Zuschuss Bitte senden Sie uns: das ausgedruckte Privatrezept Ihres Arztes die Rechnung Ihrer Apotheke oder Versandapotheke Ihre Bankverbindung

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zuschuss von 100 Euro pro Kalenderjahr für nicht verschreibungspflichtige, aber nur in der Apotheke erhältliche Arzneimittel aus dem homöopathischen, anthroposophischen und pflanzlichen Bereich. Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben ein Budget von bis zu 150 Euro. Für die Kostenerstattung brauchst du ein Privatrezept. Nur apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Präparate sind erstattungsfähig.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel Mobil Krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir erstatten Ihnen die Kosten im Rahmen unserer Satzung für alle apothekenpflichtigen, nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel, die nicht gesetzlich ausgeschlossen sind. Sie erhalten bis zu 100,00 € zurück. Höhe der Erstattung: Erstattung pro eingereichter Rechnung: 80 % Ihr Budget: 100,00 € pro Jahr. Apothekenpflichtige Arzneimittel sind auf einem Privatrezept verordnet. Senden Sie uns Ihr Rezept inklusive Rechnung der Apotheke/Versandhändlers bequem und sicher über unser Onlineformular oder per App.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel SECURVITA BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die SECURVITA BKK erstattet Versicherten, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, die Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und anthroposophische Medizin), sofern a. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b. die Verordnung des Arzneimittels durch einen zugelassenen Vertragsarzt bzw. nach § 13 Abs. 4 SGB V berechtigten Leistungserbringer auf Privatrezept erfolgte und c. das Arzneimittel durch die Versicherten innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellung der Verordnung in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde und d. das nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Fertigarzneimittel nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss oder gemäß § 34 Abs. 1 Sätze 7 - 9 SGB V von der Versorgung ausgeschlossen wurde. … Die SECURVITA BKK erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten in Höhe von 100 Prozent bis zu 100 Euro im Kalenderjahr. … Zur Erstattung der entstandenen Aufwendungen für die Leistungen nach den Absätzen 2 bis 8 sind jeweils die spezifizierten Rechnungen innerhalb von sechs Monaten (Eingang) nach Ausstellung der Rechnung einzureichen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir zahlen für Versicherte ab 12 Jahren phytotherapeutische (pflanzliche), homöopathische und anthroposophische Medikamente, die ärztlich verordnet wurden und apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig sind, bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr. Diese Regelung gilt bis 31.12.26.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel TUI BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 75 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel ZF BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Bis zu 100 € Kostenerstattung pro Jahr für auf Privatrezept verordnete homöopathische Medikamente sowie Arzneimittel der Anthroposophie und Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) Ihr Arzt oder Ihre Ärztin stellt Ihnen eine Verordnung für das alternative Arzneimittel aus. Heilpraktiker-Verordnungen können nicht akzeptiert werden. Sie bezahlen das Arzneimittel in der Apotheke zunächst selbst. Die Medikamente müssen apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig sein.

ab06.09.2026bis31.12.2026
erhoben am 06.09.2026
Quelle
Anthroposophische Arzneimittel Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die Heimat Krankenkasse bezuschusst daher nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Erstattung erfolgt im Rahmen unseres Gesundheitskontos. Wir erstatten Ihnen den Rechnungsbetrag bis zu einer Höchstgrenze von 80 Euro pro Jahr auf Ihr Konto.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Arzneimittel vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Darüber hinaus erstatten wir bis zu 200 Euro pro Kalenderjahr für apothekenpflichtige, homöopathische, phytotherapeutische und anthroposophische Mittel, z. B. gegen Erkältung oder Übelkeit. Für wen? Kinder bis zum 15. Geburtstag. Sie kaufen das Medikament in der Apotheke und bezahlen es zunächst selbst.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Kunsttherapie4
Anthroposophische Kunsttherapie AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(1) Versicherte haben Anspruch auf anthroposophische Heilmittel (Kunsttherapie, Heileurythmie, Rhythmische Massage), wenn diese medizinisch notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. … (3) Voraussetzung für den Anspruch nach Absatz 1 ist, dass die Leistung - nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ausgeschlossen ist und - nicht bereits Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung ist. - Die Leistungserbringer müssen Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen sein oder eine entsprechende Ausbildung absolviert haben, die zum Beitritt in einem Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. … (5) Die AOK übernimmt die Kosten für Absatz 1 und Absatz 2 für maximal fünf Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 100 v.H. des Rechnungsbetrages, maximal jedoch 30,00 EUR je Behandlung. Zur Erstattung der Behandlungen sind die Rechnungen vorzulegen.

ab31.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Kunsttherapie BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Für ärztlich verordnete anthroposophische Heilmittel (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) werden Kosten in Höhe von maximal 200 Euro jährlich erstattet, sofern der Leistungserbringer Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen ist oder eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einem Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. Voraussetzung ist ferner, dass die Behandlung medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Zur Erstattung sind spezifizierte Rechnungen und Verordnungen einzureichen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Kunsttherapie HEK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Anthroposophische Heilmittel Für ärztlich verordnete anthroposophische Heilmittel (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) werden die Kosten in Höhe von 70 vom Hundert, maximal 100 Euro jährlich, erstattet, sofern der Leistungserbringer Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen ist oder eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einem Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. Voraussetzung ist ferner, dass die Behandlung medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Zur Erstattung sind spezifizierte Rechnungen und Verordnungen einzureichen.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Anthroposophische Kunsttherapie SECURVITA BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Anthroposophische Heilmittel Die Versicherten der SECURVITA BKK können nach ärztlicher Verordnung anthroposophische Heilmittel in Anspruch nehmen, wenn sie medizinisch notwendig sind, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Behandlungsmethode nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss ausgeschlossen wurde. a. Versicherte können Leistungen der Heileurythmie in Anspruch nehmen. Erstattet werden die entstandenen Aufwendungen, jedoch nicht mehr als 35 Euro pro Sitzung. Für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 40 Euro pro Sitzung. b. Versicherte können Leistungen der Kunsttherapie in Anspruch nehmen. Erstattet werden die entstandenen Aufwendungen, jedoch nicht mehr als 40 Euro pro Sitzung. Für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 45 Euro pro Sitzung. c. Versicherte können Leistungen der Rhythmischen Massage in Anspruch nehmen. Erstattet werden die entstandenen Aufwendungen, jedoch nicht mehr als 30 Euro pro Sitzung. Für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 35 Euro pro Sitzung. Der Anspruch setzt voraus, dass die Behandlung qualitätsgesichert von einem qualifizierten Leistungserbringer durchgeführt wird, der Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) ist oder eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einen Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. Die SECURVITA BKK übernimmt insgesamt maximal 20 Sitzungen der anthroposophischen Heilmittel (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) im Kalenderjahr. Die Behandlungen sind innerhalb von 6 Monaten nach Ausstellung der Verordnung in Anspruch zu nehmen. Pro Verordnung sind maximal zehn Sitzungen erstattungsfähig. … Zur Erstattung der entstandenen Aufwendungen für die Leistungen nach den Absätzen 2 bis 8 sind jeweils die spezifizierten Rechnungen innerhalb von sechs Monaten (Eingang) nach Ausstellung der Rechnung einzureichen. … für Leistungen der anthroposophischen Heilmittel, der Chiropraktik oder der Osteopathie nach den Abs. (2) bis (4): ärztliche Verordnung mit Angabe der Diagnose

ab07.09.2026bis31.12.2026
Ayurveda2
Ayurveda AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(2) Versicherte haben Anspruch auf weitere Heilmittel, wie Feldenkrais, traditionelle chinesische Medizin (Tuina und Krankengymnastik nach Qigong) und Ayurveda (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), wenn diese medizinisch notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. … (4) Voraussetzung für den Anspruch nach Absatz 2 ist, dass die Leistung - nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ausgeschlossen ist und - nicht bereits Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung ist. Weitere Voraussetzung ist, dass die Behandlung von einem qualifizierten Leistungserbringer … durchgeführt wird und - eine Zusatzbezeichnung erworben hat, die zur Ausübung des jeweiligen Naturheilverfahrens berechtigt oder - ordentliches Mitglied in einem speziell gegründeten Berufs- oder Fachverband bzw. Verein der Fachrichtung Naturheilkunde oder Physiotherapie … ist. … (5) Die AOK übernimmt die Kosten für Absatz 1 und Absatz 2 für maximal fünf Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 100 v.H. des Rechnungsbetrages, maximal jedoch 30,00 EUR je Behandlung. Zur Erstattung der Behandlungen sind die Rechnungen vorzulegen.

ab31.08.2026bis auf Weiteres
Ayurveda BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Für ärztlich verordnete weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren werden die Kosten in Höhe von maximal 200,00 EUR jährlich erstattet. Weitere Heilmittel im Rahmen von Naturheilverfahren sind Leistungen, die im aktuellen Hufeland Leistungsverzeichnis aufgeführt sind. Der Anspruch setzt voraus, dass die Leistungen durch einen zur qualitätsgesicherten Leistungserbringung in den Naturheilverfahren Ayurveda, Feldenkrais, Shiatsu oder traditionelle chinesische Medizin berechtigten Vertragsarzt oder auf ärztlicher Verordnung durch einen Physiotherapeuten, der die Zulassungsvoraussetzungen im Sinne des § 124 Abs. 1 SGB V erfüllt, oder im Sinne des § 13 Abs. 4 SGB V berechtigten Arzt oder Physiotherapeuten erbracht wird.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik5
Chiropraktik BAHN-BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Unsere Zusatzleistung: NatürlichGesund Plus. Für Behandlungen beim Chirotherapeuten bzw. Chiropraktiker, beim Osteopathen und für kinesiologisches Taping stellen wir Ihnen jährlich ein Budget von insgesamt 200 € zur Verfügung. Wenn Sie solche Behandlungen in Anspruch nehmen, erstatten wir Ihnen die Kosten zu 80 %, bis Ihr 200 €-Budget aufgebraucht ist. Damit wir Ihnen die Kosten für die Behandlungen erstatten können, müssen Sie ein paar Dinge beachten. Lesen Sie deshalb vor der Terminvereinbarung unbedingt diese Informationen: Ärztliche Verordnung, Qualifizierte Therapeuten, Kostenerstattung.

ab04.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik BKK EWE (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Unsere Versicherten haben die Möglichkeit, sich osteopathisch und chiropraktisch behandeln zu lassen. Erstattet werden 90 % des Rechnungsbetrages für sechs Sitzungen jährlich, bis zu 50,00 € pro Sitzung. Bezuschusst werden die Kosten für maximal sechs Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten. Für eine Kostenübernahme durch die BKK EWE muss die Behandlung qualitätsgesichert durch einen Osteopathen oder Chiropraktiker erfolgen. Ausschließlich für die chiropraktische Behandlung erkennen wir Heilpraktiker und nicht kassenzugelassene Ärzte mit chiropraktischer Ausbildung an.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik Continentale BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Versicherte können Leistungen der Chiropraktik in Anspruch nehmen. Der Anspruch setzt voraus, dass die Behandlung qualitätsgesichert von einem qualifizierten Leistungserbringer durchgeführt wird, der als Arzt zugelassen oder nach § 13 Abs. 4 SGB V berechtigt ist und über eine chiropraktische Ausbildung verfügt, die zum Beitritt in einen Berufsverband der Chiropraktiker berechtigt. Die Continentale BKK übernimmt insgesamt die Kosten für bis zu vier Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten, begrenzt auf die Maßnahmen nach Absatz 1 Buchstaben a) – c). Erstattet wird der Rechnungsbetrag, maximal 40,00 Euro pro Sitzung.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik IKK Südwest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die IKK übernimmt die Kosten für osteopathische und chirotherapeutische Leistungen insgesamt für maximal fünf Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 30,00 Euro je Sitzung, jedoch nicht mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten. Abweichend von den Sätzen 1 und 2 übernimmt die IKK ab dem 01.01.2025 die Kosten für osteopathische und chirotherapeutische Leistungen bei Versicherten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr insgesamt für maximal zehn Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 40,00 Euro je Sitzung, jedoch nicht mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Chiropraktik SECURVITA BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die SECURVITA Krankenkasse übernimmt chiropraktische Behandlungen als Satzungsleistung, wenn die Behandlungen notwendig sind, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Leistungsumfang Innerhalb eines Kalenderjahres können die Versicherten der SECURVITA Krankenkasse bis zu sechs chiropraktische Behandlungen in Anspruch nehmen. Versicherte ab Vollendung des 18 Lebensjahres erhalten 50 Euro je Behandlung, für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 60 Euro, Es werden jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten erstattet. Finden im Rahmen der einzelnen Sitzungen begleitende Behandlungen statt, wie z. B. Akupressur, Neuraltherapie oder Massagen, können diese in der Erstattung nicht berücksichtigt werden. Voraussetzungen Die Kosten können übernommen werden, wenn eine ärztliche Verordnung mit Angabe der Diagnose und Anzahl der medizinisch notwendigen Behandlungen vorliegt, die ärztliche Verordnung vor Behandlungsbeginn ausgestellt wurde, eine qualitätsgesicherte Behandlung durch einen Therapeuten erfolgt, das heißt, der Arzt oder Heilpraktiker hat eine chiropraktische Ausbildung, die zum Beitritt in einen Berufsverband der Chiropraktiker berechtigt … Achtung: Pro Quartal wird eine Verordnung anerkannt. Es sind maximal drei Sitzungen pro Verordnung und Quartal erstattungsfähig. Die Erstattung von osteopathischen Behandlungen wird auf den Leistungsumfang der Chiropraktik angerechnet.

ab04.09.2026bis auf Weiteres
Ernährungstherapie1
Ernährungstherapie EY BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Aktivwoche ist eine anerkannte Maßnahme zur Primärprävention. Wir übernehmen für Sie das komplette Präventionsangebot im Wert von 200,00 € (Kinder 150,00 €), z.B. Rückenschule, Stressabbau, Yoga, Ernährungsberatung. (Für Präventionsmaßnahmen erstatten wir Ihnen im Kalenderjahr maximal 200,00 € für bis zu zwei Kurse.)

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Heileurythmie4
Heileurythmie AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(1) Versicherte haben Anspruch auf anthroposophische Heilmittel (Kunsttherapie, Heileurythmie, Rhythmische Massage), wenn diese medizinisch notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. … (3) Voraussetzung für den Anspruch nach Absatz 1 ist, dass die Leistung - nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ausgeschlossen ist und - nicht bereits Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung ist. - Die Leistungserbringer müssen Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen sein oder eine entsprechende Ausbildung absolviert haben, die zum Beitritt in einem Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. … (5) Die AOK übernimmt die Kosten für Absatz 1 und Absatz 2 für maximal fünf Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 100 v.H. des Rechnungsbetrages, maximal jedoch 30,00 EUR je Behandlung. Zur Erstattung der Behandlungen sind die Rechnungen vorzulegen.

ab31.08.2026bis31.12.2026
Heileurythmie BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Für ärztlich verordnete anthroposophische Heilmittel (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) werden Kosten in Höhe von maximal 200 Euro jährlich erstattet, sofern der Leistungserbringer Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen ist oder eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einem Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. Voraussetzung ist ferner, dass die Behandlung medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Zur Erstattung sind spezifizierte Rechnungen und Verordnungen einzureichen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Heileurythmie HEK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Anthroposophische Heilmittel Für ärztlich verordnete anthroposophische Heilmittel (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) werden die Kosten in Höhe von 70 vom Hundert, maximal 100 Euro jährlich, erstattet, sofern der Leistungserbringer Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen ist oder eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einem Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. Voraussetzung ist ferner, dass die Behandlung medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Zur Erstattung sind spezifizierte Rechnungen und Verordnungen einzureichen.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Heileurythmie SECURVITA BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Anthroposophische Heilmittel Die Versicherten der SECURVITA BKK können nach ärztlicher Verordnung anthroposophische Heilmittel in Anspruch nehmen, wenn sie medizinisch notwendig sind, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Behandlungsmethode nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss ausgeschlossen wurde. a. Versicherte können Leistungen der Heileurythmie in Anspruch nehmen. Erstattet werden die entstandenen Aufwendungen, jedoch nicht mehr als 35 Euro pro Sitzung. Für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 40 Euro pro Sitzung. b. Versicherte können Leistungen der Kunsttherapie in Anspruch nehmen. Erstattet werden die entstandenen Aufwendungen, jedoch nicht mehr als 40 Euro pro Sitzung. Für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 45 Euro pro Sitzung. c. Versicherte können Leistungen der Rhythmischen Massage in Anspruch nehmen. Erstattet werden die entstandenen Aufwendungen, jedoch nicht mehr als 30 Euro pro Sitzung. Für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 35 Euro pro Sitzung. Der Anspruch setzt voraus, dass die Behandlung qualitätsgesichert von einem qualifizierten Leistungserbringer durchgeführt wird, der Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) ist oder eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einen Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. Die SECURVITA BKK übernimmt insgesamt maximal 20 Sitzungen der anthroposophischen Heilmittel (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) im Kalenderjahr. Die Behandlungen sind innerhalb von 6 Monaten nach Ausstellung der Verordnung in Anspruch zu nehmen. Pro Verordnung sind maximal zehn Sitzungen erstattungsfähig. … Zur Erstattung der entstandenen Aufwendungen für die Leistungen nach den Absätzen 2 bis 8 sind jeweils die spezifizierten Rechnungen innerhalb von sechs Monaten (Eingang) nach Ausstellung der Rechnung einzureichen. … für Leistungen der anthroposophischen Heilmittel, der Chiropraktik oder der Osteopathie nach den Abs. (2) bis (4): ärztliche Verordnung mit Angabe der Diagnose

ab07.09.2026bis31.12.2026
Heilpraktikerbehandlung3
Heilpraktikerbehandlung BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen Wir erstatten für Ihre Behandlung und der verordneten homöopathischen Arzneimittel, bei einem Heilpraktiker, insgesamt 70 € je Kalenderjahr und Versicherte. ab06.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung BKK MTU (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Ihr Gesundheitskonto ist im Plus! 80 Euro liegen für Sie persönlich bereit. Diese Summe können Sie in jedem Kalenderjahr neu als Zuschuss beanspruchen. Egal ob Reiseschutzimpfungen, professionelle Zahnreinigung, der Beitrag vom Fitnessstudio oder Sportverein oder vieles mehr – Sie entscheiden, wofür Sie Ihr Guthaben nutzen möchten. Beispiele, wofür Sie Ihr Gesundheitskonto nutzen können: Professionelle Zahnreinigungen Heilpraktikerleistungen apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mit ärztlicher Verordnung (gilt auch für homöopathische, anthroposophische und phytotherapeutische Arzneimittel)

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Heilpraktikerbehandlung BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Der Besuch bei einem Heilpraktiker gehört nicht zu den gesetzlichen Leistungen einer Krankenkasse, da sie keine ärztliche Ausbildung besitzen. Über unser Gesund Plus, können Sie jedoch bis zu 100 Euro im Kalenderjahr für Ihre Behandlung beim Heilpraktiker erstattet bekommen.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Homöopathische Komplexmittel46
Homöopathische Komplexmittel AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Alternative Arzneimittel Es werden bis zu 300 Euro für frei verkäufliche, aber apothekenpflichtige Arzneimittel gewährt, solange diese vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht ausgeschlossen sind Die Verordnung muss durch eine Vertragsärztin/einen Vertragsarzt mit der Zusatzqualifikation „Homöopathie“ oder „Naturheilverfahren“ erfolgen

ab29.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel AOK Bayern (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Homöopathische Arzneimittel Für wen? alle Versicherten Erstattung: bis zu 100 EUR Zeitraum: pro Kalenderjahr Einzureichende Unterlagen: einfach Rechnung und Privatrezept (Verordnung) einreichen Wir beteiligen uns an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie (inkl. Phytotherapie und Anthroposophie), deren Anwendung medizinisch notwendig ist. Die Arzneimittel müssen durch einen zugelassenen Vertragsarzt auf Privatrezept verordnet werden.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel AOK Nordost (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Naturarzneimittel Zur Unterstützung der ganzheitlichen Genesung beteiligen wir uns an den Kosten für apothekenpflichtige phytotherapeutische, homöopathische und anthroposophische Arzneimittel. Die Verordnung des Arzneimittels muss durch einen Vertragsarzt erfolgen. Für wen: AOK-Versicherte Wie oft: pro Kalenderjahr Leistung: bis zu 50 Euro Erforderliche Unterlagen: persönliche Rechnung und ärztliche Verordnung

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel AOK NordWest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zu alternative Arzneimittel: Was wird erstattet? Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und der Anthroposophie. Voraussetzung ist, dass diese Medikamente von einem Vertragsarzt oder Vertragsärztin auf Privatrezept verordnet wurden. 80 % der entstandenen Kosten bis maximal 500 Euro im Kalenderjahr. … Alle apothekenpflichtigen, nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und der Anthroposophie, sofern diese nicht von der Versorgung ausgeschlossen sind.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

§ 31 f Kostenerstattung bei Homöopathie: … (3) Versicherte haben Anspruch auf nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie. (4) Voraussetzung für den Anspruch nach Absatz 3 ist, dass das Arzneimittel - von einem Vertragsarzt mit der Zusatzbezeichnung Homöopathie auf einem Privatrezept verordnet wurde und - medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und - in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde und - nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen oder gemäß § 34 Abs. 1 Sätze 6 bis 9 SGB V ausgeschlossen ist. Der gesetzliche Anspruch gemäß § 34 Abs. 1 Sätze 2 bis 5 SGB V in Verbindung mit den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen bleibt unberührt. (5) … Die Kosten nach Absatz 3 werden in Höhe von 100 v.H. des Rechnungsbetrages, bis zu 25,00 EUR je Kalenderjahr und Versicherten übernommen. Zur Erstattung sind die Rechnungen und zur Erstattung der homöopathischen Arzneimittel zusätzlich die Privatrezepte vorzulegen.

ab31.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel Audi BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Als Krankenkasse mit starken Leistungen übernehmen wir bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr für ärztlich verordnete nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichte Arzneimittel der Homöopathie.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BAHN-BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen Für homöopathische Medikamente, die Sie z.B. von Ihrem Hausarzt auf Privatrezept verordnet bekommen, erstatten wir Ihnen bis zu 150 € pro Kalenderjahr. ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen Die BERGISCHE erstattet die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, wenn diese zur Erkennung, Heilung oder Linderung einer Krankheit medizinisch notwendig sind, von an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärztinnen oder Ärzten auf einem Privatrezept verordnet wurden und in einer Apotheke oder durch einen nach deutschem Recht zulässigen Versandhandel bezogen wurden (§ 73 Arzneimittelgesetz). Die Erstattung ist auf 20,00 € je Kalenderjahr begrenzt. Zur Erstattung sind die Verordnung sowie die Rechnung oder Quittung einer Apotheke oder Versandhandels vorzulegen. Kosten werden nur erstattet, wenn die Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss ausgeschlossen wurden.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BIG direkt gesund (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Bis zu 50 Euro im Jahr erstatten wir für homöopathische Medikamente. Für Medikamente der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie können BIG-Versicherte ein jährliches Budget von bis zu 50 Euro nutzen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

2. Die Betriebskrankenkasse erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Der Zuschuss beträgt 80 v. H. der Kosten und ist insgesamt auf kalenderjährlich 100,00 EUR begrenzt.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK Diakonie (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Bei den homöopathischen Arzneimitteln erstatten wir Ihnen bis zu 240 €. Voraussetzung für die Kostenerstattung homöopathischer Arzneimittel: Vorlage der original Verordnung (grünes Rezept) mit original Quittung aus der Apotheke. Präparate müssen apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig sein. Verordnung durch einen Arzt mit entsprechender Zusatzausbildung.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK Euregio (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Im Rahmen einer Satzungsmehrleistung erstatten wir Ihnen: 75 % der Kosten für entsprechende Arzneimittel Bis zu 150 Euro pro Kalenderjahr Das gilt für apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Medikamente aus folgenden Bereichen: Homöopathie Phytotherapie Anthroposophie Wichtig: Die Arzneimittel müssen ärztlich verordnet sein (Privatrezept). Arzneimittel, die laut dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von der Versorgung ausgeschlossen sind, können nicht erstattet werden.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK evm (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

der Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln. Die Betriebskrankenkasse erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen werden. Die Betriebskrankenkasse erstattet die Kosten dieser Arzneimittel jedoch maximal bis zu einem Betrag von 100,00 € pro Kalenderjahr und Versicherten. Für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss oder gemäß § 34 Absatz. 1 Sätze 7-9 SGB V ausgeschlossen sind, dürfen keine Kosten erstattet werden.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK exklusiv (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Grundsätzlich müssen homöopathische Arzneimittel vom Patienten selbst bezahlt werden. Die BKK exklusiv hat ihre Leistung bei Homöopathie allerdings auch auf die nicht verschreibungspflichtigen, aber apothekenpflichtigen Arzneimittel der Homöopathie erweitert. Wir erstatten Ihnen die tatsächlich entstandenen Kosten je Arzneimittel in voller Höhe, bis zu einem Gesamtbetrag von 100,00 Euro pro Kalenderjahr und Versicherten. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf Privatrezept

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK Freudenberg (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Freudenberg erstattet Ihnen die Kosten für nicht verschreibungs- aber apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, pro Arzneimittel in voller Höhe bis zu einem Betrag von 110 EUR pro Kalenderjahr. Die Verordnung des Arzneimittels ist durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt Zur Erstattung reichen Sie einfach die Quittung der Apotheke mit dem Rezept ein.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(2) Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER beteiligt sich mit einem Zuschuss an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel, welche als besondere Therapierichtung nach § 2 Absatz 1 Satz 2 SGB V anerkannt sind. Dies sind insbesondere Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Der Anspruch setzt voraus, dass a.) die Einnahme der Arzneimittel medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b.) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt oder einem nach §13 Absatz 4 SGB V berechtigten Leistungserbringer auf Privatrezept erfolgte und c.) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. … Der Zuschuss beträgt 50,00 Euro pro Kalenderjahr, jedoch nicht mehr als die durch Rechnung nachgewiesenen tatsächlichen Kosten. Zur Erstattung sind die Originalrechnungen der Apotheke und die privatärztliche Verordnung vorzulegen.

ab31.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Herkules erstattet die Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. … Die BKK Herkules erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel nach Nummer 1 in voller Höhe, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 200,00 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten. … Zur Erstattung sind der BKK Herkules die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab13.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel bkk melitta hmr (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Kostenübernahme von apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie von bis zu 100 Euro pro Jahr und Versicherten, nach Verordnung durch einen Arzt auf Privatrezept und Vorlage der Originalrechnung/ Quittung der Apotheke.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK Miele (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Miele erstattet ihren Versicherten Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie nach den Indikationsfeldern - Neurodermitis - Asthma bronchiale und - Krebserkrankungen sofern 1. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und 2. die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und 3. das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Erstattet werden für Arzneimittel nach Absatz I die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag in Höhe von 100,00 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK MTU (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Ihr Gesundheitskonto ist im Plus! 80 Euro liegen für Sie persönlich bereit. Diese Summe können Sie in jedem Kalenderjahr neu als Zuschuss beanspruchen. Egal ob Reiseschutzimpfungen, professionelle Zahnreinigung, der Beitrag vom Fitnessstudio oder Sportverein oder vieles mehr – Sie entscheiden, wofür Sie Ihr Guthaben nutzen möchten. Beispiele, wofür Sie Ihr Gesundheitskonto nutzen können: Professionelle Zahnreinigungen Heilpraktikerleistungen apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mit ärztlicher Verordnung (gilt auch für homöopathische, anthroposophische und phytotherapeutische Arzneimittel)

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK PFAFF (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die verordneten Arzneimittel sind zunächst von Ihnen zu zahlen. An den Kosten für homöopathische Arzneimittel beteiligen wir uns mit bis zu 80 Euro im Kalenderjahr. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern sich: Ab dem 1. Januar 2027 dürfen die Kosten für homöopathische Leistungen nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Daher können auch wir diese Leistungen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erstatten. Homöopathische und anthroposophische Arzneimittel können letztmalig bis zum Verordnungsdatum 31.12.2026 übernommen werden.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK ProVita (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Im Rahmen unserer Gesundheitskonten BKK GesundPlus und BKK GesundPlus U21 erstatten wir die Kosten für apothekenpflichtige alternative Arzneimittel wie folgt: bis zu 250,00 € pro Jahr mit BKK GesundPlus U21 für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Geburtstag bis zu 160,00 € pro Jahr mit BKK GesundPlus für alle anderen Versicherten 100% Rückerstattung der Kosten für homöopathische, apothekenpflichtige Arzneimittel im Rahmen des Gesundheitskontos BKK GesundPlus Rückerstattung gegen Vorlage einer Privatverordnung (z. B. grünes Rezept) sowie der Apothekenrechnung … Hierzu zählen alle nicht verschreibungspflichtigen, apothekenpflichtigen Arzneimittel der Homöopathie, der Anthroposophie sowie der Phytotherapie wie zum Beispiel homöopathische Globuli, Schüßler-Salze, Sinupret® oder Meditonsin®.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK Public (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 85 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK PwC (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Im Rahmen unserer Zusatzleistungen erstatten wir Ihnen die Kosten für apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie bis zu 100 EUR im Kalenderjahr. Voraussetzung für eine Erstattung ist, dass das Rezept von einem Arzt ausgestellt wurde, der an unserem Homöopathie-Vertrag teilnimmt.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) Die BKK erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b. die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und c. das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschen Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Die BKK erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel nach a. bis c. in voller Höhe. Für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 100 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten. Zur Erstattung sind der BKK die spezifizierten Rechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK Salzgitter (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 85 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK VDN (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die Kosten für deine apothekenpflichtigen Medikamente der Homöopathie, Phytotherapie sowie Anthroposophie zahlen wir für dich, (max. 100 Euro je Kalenderjahr). Bitte reiche die entsprechenden Zahlungsbelege inklusive Verordnung ein.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Mit Gesund Plus erhalten Sie bis zu 250 Euro Zuschuss für folgende Leistungen: 100 Euro für exklusive Leistungen. Wir erstatten Ihnen bis zu 100 Euro kombiniert für folgende Leistungen: Naturarznei aus der Apotheke: Apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel BKK24 (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

BKK24-Extraleistung: Wir bezuschussen nicht-verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige homöopathische und anthroposophische Arzneimittel nach ärztlicher Verordnung mit bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr für unsere Versicherten.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel Continentale BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Darüber hinaus übernehmen wir bis zu 100 Euro pro Jahr für nicht verschreibungspflichtige Naturarzneimittel aus folgenden Bereichen: Homöopathie Phytotherapie Antroposophie Die homöopathischen Arzneimittel erstatten wir bis zu 100 Euro, wenn Sie diese auf Privatrezept von Ihrem Arzt verordnet bekommen haben.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel DAK-Gesundheit (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Hat Ihr Arzt oder Ihre Ärztin sich in der homöopathischen Medizin ausbilden lassen, beteiligen wir uns mit bis zu 100 Euro im Kalenderjahr an den Kosten für Naturheilarzneimittel der Homöopathie. Dies ist eine unserer PLUS-Leistungen. PLUS-Leistungen sind besondere Leistungen, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen. Ob Ihr Arzt oder Ihre Ärztin eine entsprechende Zusatzqualifikation aufweist, können Sie in unserer Arztsuche prüfen. Sie hatten in diesem Jahr schon Zuschüsse für Naturheilarzneimittel der Homöopathie, Anthroposophie, Phytotherapie? Dann fragen Sie uns gern – zum Beispiel per Chat oder telefonisch –, wie hoch Ihr Zuschuss in diesem Fall sein wird. … Sie tragen die Kosten für die homöopathischen Arzneimittel zunächst selbst. Danach reichen Sie das Privatrezept und die Rechnung für die homöopathischen Medikamente einfach online oder mithilfe der DAK App bei uns ein. … Eine Kostenübernahme bei Homöopathinnen und Homöopathen, die keine Ärztinnen beziehungsweise Ärzte sind, ist nicht möglich.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel energie-bkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die energie-BKK hat mit dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ) einen Versorgungsvertrag geschlossen. Durch diesen erfolgt die volle Kostenübernahme der Behandlung (Erst- und Folgeanamnese, Arzneimittelberatung) sowie Analyse, Repertorisation und Beratung, wenn die behandelnden Ärzte im Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. Mitglied und dem Versorgungsvertrag mit der energie-BKK beigetreten sind. … Ergänzend zu unserem Versorgungsvertrag erstatten wir die Kosten für die verordneten apothekenpflichtigen Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) im Rahmen unserer Satzungsleistung bis zu einem Betrag von 100 Euro pro Kalenderjahr und Versicherten. … Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung, der Bezug aus einer Apotheke oder nach deutschem Recht zulässigem Versandhandel.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel EY BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die Ernst & Young BKK beteiligt sich in Höhe von 70 Prozent, bis zu 100,00 € jährlich an homöopathischen, anthroposophischen und pflanzlichen Arzneimitteln. Sie erhalten von Ihrem Arzt ein Privatrezept und bezahlen die Kosten in der Apotheke zunächst selbst. Das Rezept und die Quittung reichen Sie zusammen mit Ihrer aktuellen Bankverbindung zur Erstattung bei uns ein.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel HEK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel Über die in §§ 31 und 34 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die HEK nach Vorlage spezifizierter Rechnungen und Verordnungen die Kosten für apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie in Höhe von 70 vom Hundert, maximal 100 Euro für jede dieser Arzneimittelgruppen jährlich, wenn diese durch einen Arzt verordnet wurden. Arzneimittel, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen wurden, werden nicht erfasst.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel hkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die hkk beteiligt sich jedoch an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, sogenannte Naturarzneimittel, aus den Bereichen: Homöopathie Phytotherapie und Anthroposophie, wenn diese von einem Arzt verordnet wurden und apothekenpflichtig sind. Insgesamt werden Ihnen bis zu 100 Euro pro Jahr erstattet.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel IKK gesund plus (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel zur homöopathischen, phytotherapeutischen und anthroposophischen Behandlung werden in vollem Umfang von der IKK gesund plus erstattet. Voraussetzung ist, dass eine ärztliche Verordnung vorliegt und das Arzneimittel vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht von der Verordnung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen wurde. Die Kosten pro Versicherten dürfen 100 Euro im Kalenderjahr nicht überschreiten.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie), 1. Die BKK erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. 2. Die BKK erstattet die Kosten pro Arzneimittelnach Abs. 1 in Höhe von 80 v. H., für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag in Höhe 50,00 Euro pro Kalenderjahr. 3. Zur Erstattung sind der BKK die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel MAHLE BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen Die vom Arzt verordneten Homöopathischen Arzneimittel erstatten wir Ihnen gegen Vorlage des Originalrezeptes bis zu einem Betrag in Höhe von 100 € pro Jahr. ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir erstatten Ihnen die Kosten für rezeptfreie, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, wenn die Einnahme medizinisch notwendig ist und per Privatrezept von einem Arzt verordnet wurde. Sie erhalten die Kosten pro Arzneimittel in voller Höhe erstattet, maximal jedoch 100 € im Jahr für alle Medikamente dieser Art. Zur Erstattung der verauslagten Kosten lassen Sie uns einfach die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung zukommen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zuschuss von 100 Euro pro Kalenderjahr für nicht verschreibungspflichtige, aber nur in der Apotheke erhältliche Arzneimittel aus dem homöopathischen, anthroposophischen und pflanzlichen Bereich. Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben ein Budget von bis zu 150 Euro. Für die Kostenerstattung brauchst du ein Privatrezept. Nur apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Präparate sind erstattungsfähig.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel SECURVITA BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die SECURVITA BKK erstattet Versicherten, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, die Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und anthroposophische Medizin), sofern a. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b. die Verordnung des Arzneimittels durch einen zugelassenen Vertragsarzt bzw. nach § 13 Abs. 4 SGB V berechtigten Leistungserbringer auf Privatrezept erfolgte und c. das Arzneimittel durch die Versicherten innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellung der Verordnung in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde und d. das nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Fertigarzneimittel nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss oder gemäß § 34 Abs. 1 Sätze 7 - 9 SGB V von der Versorgung ausgeschlossen wurde. … Die SECURVITA BKK erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten in Höhe von 100 Prozent bis zu 100 Euro im Kalenderjahr. … Zur Erstattung der entstandenen Aufwendungen für die Leistungen nach den Absätzen 2 bis 8 sind jeweils die spezifizierten Rechnungen innerhalb von sechs Monaten (Eingang) nach Ausstellung der Rechnung einzureichen.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir zahlen für Versicherte ab 12 Jahren phytotherapeutische (pflanzliche), homöopathische und anthroposophische Medikamente, die ärztlich verordnet wurden und apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig sind, bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr. Diese Regelung gilt bis 31.12.26.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel ZF BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen Bis zu 100 € Kostenerstattung pro Jahr für auf Privatrezept verordnete homöopathische Medikamente sowie Arzneimittel der Anthroposophie und Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) ab07.09.2026bis31.12.2026
erhoben am 07.09.2026
Quelle
Homöopathische Komplexmittel BKK SBH (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK SBH erstattet für Kinder bis zum 18. Lebensjahr Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie) bis zu 50 € pro Kalenderjahr. das Arzneimittel ist durch einen Arzt auf Privatrezept verordnet zur Erstattung sind spezifizierte Rechnungen und die ärztliche Verordnung vorzulegen

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erstatten wir im Rahmen des Gesundheitskontos apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, die nicht verschreibungspflichtig sind, bis zu einer Höhe von 80 Euro pro Jahr.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Homöopathische Komplexmittel vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Darüber hinaus erstatten wir bis zu 200 Euro pro Kalenderjahr für apothekenpflichtige, homöopathische, phytotherapeutische und anthroposophische Mittel, z. B. gegen Erkältung oder Übelkeit. Für wen? Kinder bis zum 15. Geburtstag. Sie kaufen das Medikament in der Apotheke und bezahlen es zunächst selbst.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Hydrotherapie nach Kneipp1
Hydrotherapie nach Kneipp IKK BB (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Das IKK BB-Naturheilkonto orientiert sich am Hufeland-Verzeichnis (PDF) der besonderen Therapierichtungen der Hufelandgesellschaft e. V.. Beispiele für zuschussfähige Leistungen laut Hufelandverzeichnis: Hydrotherapie Lichttherapie Schröpfen Phytotherapie Aromatherapie Ausgenommen sind Leistungen, die innerhalb der vertragsärztlichen Versorgung auf KV-Karte abgerechnet werden oder die durch Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses als Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen sind. Osteopathie und weitere spezielle Naturheilverfahren sind gesondert geregelt. … Die IKK BB erstattet IKK-Versicherten im Rahmen des IKK BB-Naturheilkontos 80 Prozent des Rechnungsbetrages, maximal 150 Euro pro Jahr, bei Mitgliedern mit mitversicherten Familienangehörigen bis maximal 300 Euro pro Jahr für frei wählbare ambulante Naturheiltherapien … Zur Erstattung der Kosten im Rahmen des IKK BB-Naturheilkontos legen Sie der IKK BB eine spezifizierte Originalrechnung vor. … Voraussetzung für eine Übernahme der Kosten durch das IKK BB-Naturheilkonto ist, dass die Behandlung qualitätsgesichert von qualifizierten Leistungserbringern durchgeführt wird.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Klassische Homöopathie49
Klassische Homöopathie AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Alternative Arzneimittel Es werden bis zu 300 Euro für frei verkäufliche, aber apothekenpflichtige Arzneimittel gewährt, solange diese vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht ausgeschlossen sind Die Verordnung muss durch eine Vertragsärztin/einen Vertragsarzt mit der Zusatzqualifikation „Homöopathie“ oder „Naturheilverfahren“ erfolgen

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie AOK Bayern (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Homöopathische Arzneimittel Für wen? alle Versicherten Erstattung: bis zu 100 EUR Zeitraum: pro Kalenderjahr Einzureichende Unterlagen: einfach Rechnung und Privatrezept (Verordnung) einreichen Wir beteiligen uns an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie (inkl. Phytotherapie und Anthroposophie), deren Anwendung medizinisch notwendig ist. Die Arzneimittel müssen durch einen zugelassenen Vertragsarzt auf Privatrezept verordnet werden.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie AOK Nordost (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Naturarzneimittel Zur Unterstützung der ganzheitlichen Genesung beteiligen wir uns an den Kosten für apothekenpflichtige phytotherapeutische, homöopathische und anthroposophische Arzneimittel. Die Verordnung des Arzneimittels muss durch einen Vertragsarzt erfolgen. Für wen: AOK-Versicherte Wie oft: pro Kalenderjahr Leistung: bis zu 50 Euro Erforderliche Unterlagen: persönliche Rechnung und ärztliche Verordnung

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie AOK NordWest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zu alternative Arzneimittel: Was wird erstattet? Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und der Anthroposophie. Voraussetzung ist, dass diese Medikamente von einem Vertragsarzt oder Vertragsärztin auf Privatrezept verordnet wurden. 80 % der entstandenen Kosten bis maximal 500 Euro im Kalenderjahr. … Alle apothekenpflichtigen, nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und der Anthroposophie, sofern diese nicht von der Versorgung ausgeschlossen sind.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

§ 31 f Kostenerstattung bei Homöopathie: … (3) Versicherte haben Anspruch auf nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie. (4) Voraussetzung für den Anspruch nach Absatz 3 ist, dass das Arzneimittel - von einem Vertragsarzt mit der Zusatzbezeichnung Homöopathie auf einem Privatrezept verordnet wurde und - medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und - in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde und - nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen oder gemäß § 34 Abs. 1 Sätze 6 bis 9 SGB V ausgeschlossen ist. Der gesetzliche Anspruch gemäß § 34 Abs. 1 Sätze 2 bis 5 SGB V in Verbindung mit den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen bleibt unberührt. (5) … Die Kosten nach Absatz 3 werden in Höhe von 100 v.H. des Rechnungsbetrages, bis zu 25,00 EUR je Kalenderjahr und Versicherten übernommen. Zur Erstattung sind die Rechnungen und zur Erstattung der homöopathischen Arzneimittel zusätzlich die Privatrezepte vorzulegen.

ab02.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie AOK Sachsen-Anhalt (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die AOK Sachsen-Anhalt zahlt für OTC-Arzneimittel (das sind nicht rezept-, aber apothekenpflichtige Medikamente) einen Zuschuss von bis zu 40 Euro. Ausgenommen sind verschreibungspflichtige Arzneimittel, zum Beispiel Verhütungsmittel. Das Arzneimittel muss vom Arzt auf ein Privatrezept (in der Regel ein grünes Rezept) verordnet werden. Anschließend laden Sie die ärztliche Verordnung und den Kassenbeleg oder die Rechnung über Meine Gesundheitswelt im Bereich GESUNDESKONTO hoch oder reichen sie direkt ein, das geht im Kundencenter aber auch per Post.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie Audi BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Als Krankenkasse mit starken Leistungen übernehmen wir bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr für ärztlich verordnete nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichte Arzneimittel der Homöopathie.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BAHN-BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen Für homöopathische Medikamente, die Sie z.B. von Ihrem Hausarzt auf Privatrezept verordnet bekommen, erstatten wir Ihnen bis zu 150 € pro Kalenderjahr. ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen Die BERGISCHE erstattet die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, wenn diese zur Erkennung, Heilung oder Linderung einer Krankheit medizinisch notwendig sind, von an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärztinnen oder Ärzten auf einem Privatrezept verordnet wurden und in einer Apotheke oder durch einen nach deutschem Recht zulässigen Versandhandel bezogen wurden (§ 73 Arzneimittelgesetz). Die Erstattung ist auf 20,00 € je Kalenderjahr begrenzt. Zur Erstattung sind die Verordnung sowie die Rechnung oder Quittung einer Apotheke oder Versandhandels vorzulegen. Kosten werden nur erstattet, wenn die Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss ausgeschlossen wurden.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BIG direkt gesund (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Bis zu 50 Euro im Jahr erstatten wir für homöopathische Medikamente. Für Medikamente der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie können BIG-Versicherte ein jährliches Budget von bis zu 50 Euro nutzen.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

2. Die Betriebskrankenkasse erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Der Zuschuss beträgt 80 v. H. der Kosten und ist insgesamt auf kalenderjährlich 100,00 EUR begrenzt.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK Diakonie (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Bei den homöopathischen Arzneimitteln erstatten wir Ihnen bis zu 240 €. Voraussetzung für die Kostenerstattung homöopathischer Arzneimittel: Vorlage der original Verordnung (grünes Rezept) mit original Quittung aus der Apotheke. Präparate müssen apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig sein. Verordnung durch einen Arzt mit entsprechender Zusatzausbildung.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK Euregio (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Im Rahmen einer Satzungsmehrleistung erstatten wir Ihnen: 75 % der Kosten für entsprechende Arzneimittel Bis zu 150 Euro pro Kalenderjahr Das gilt für apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Medikamente aus folgenden Bereichen: Homöopathie Phytotherapie Anthroposophie Wichtig: Die Arzneimittel müssen ärztlich verordnet sein (Privatrezept). Arzneimittel, die laut dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von der Versorgung ausgeschlossen sind, können nicht erstattet werden.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK evm (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

der Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln. Die Betriebskrankenkasse erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen werden. Die Betriebskrankenkasse erstattet die Kosten dieser Arzneimittel jedoch maximal bis zu einem Betrag von 100,00 € pro Kalenderjahr und Versicherten. Für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss oder gemäß § 34 Absatz. 1 Sätze 7-9 SGB V ausgeschlossen sind, dürfen keine Kosten erstattet werden.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK exklusiv (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Grundsätzlich müssen homöopathische Arzneimittel vom Patienten selbst bezahlt werden. Die BKK exklusiv hat ihre Leistung bei Homöopathie allerdings auch auf die nicht verschreibungspflichtigen, aber apothekenpflichtigen Arzneimittel der Homöopathie erweitert. Wir erstatten Ihnen die tatsächlich entstandenen Kosten je Arzneimittel in voller Höhe, bis zu einem Gesamtbetrag von 100,00 Euro pro Kalenderjahr und Versicherten. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf Privatrezept

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK Freudenberg (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Freudenberg erstattet Ihnen die Kosten für nicht verschreibungs- aber apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, pro Arzneimittel in voller Höhe bis zu einem Betrag von 110 EUR pro Kalenderjahr. Die Verordnung des Arzneimittels ist durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt Zur Erstattung reichen Sie einfach die Quittung der Apotheke mit dem Rezept ein.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(2) Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER beteiligt sich mit einem Zuschuss an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel, welche als besondere Therapierichtung nach § 2 Absatz 1 Satz 2 SGB V anerkannt sind. Dies sind insbesondere Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Der Anspruch setzt voraus, dass a.) die Einnahme der Arzneimittel medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b.) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt oder einem nach §13 Absatz 4 SGB V berechtigten Leistungserbringer auf Privatrezept erfolgte und c.) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. … Der Zuschuss beträgt 50,00 Euro pro Kalenderjahr, jedoch nicht mehr als die durch Rechnung nachgewiesenen tatsächlichen Kosten. Zur Erstattung sind die Originalrechnungen der Apotheke und die privatärztliche Verordnung vorzulegen.

ab31.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Herkules erstattet die Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. … Die BKK Herkules erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel nach Nummer 1 in voller Höhe, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 200,00 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten. … Zur Erstattung sind der BKK Herkules die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab13.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie bkk melitta hmr (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Kostenübernahme von apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie von bis zu 100 Euro pro Jahr und Versicherten, nach Verordnung durch einen Arzt auf Privatrezept und Vorlage der Originalrechnung/ Quittung der Apotheke.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK Miele (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Miele erstattet ihren Versicherten Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie nach den Indikationsfeldern - Neurodermitis - Asthma bronchiale und - Krebserkrankungen sofern 1. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und 2. die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und 3. das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Erstattet werden für Arzneimittel nach Absatz I die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag in Höhe von 100,00 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK MTU (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Ihr Gesundheitskonto ist im Plus! 80 Euro liegen für Sie persönlich bereit. Diese Summe können Sie in jedem Kalenderjahr neu als Zuschuss beanspruchen. Egal ob Reiseschutzimpfungen, professionelle Zahnreinigung, der Beitrag vom Fitnessstudio oder Sportverein oder vieles mehr – Sie entscheiden, wofür Sie Ihr Guthaben nutzen möchten. Beispiele, wofür Sie Ihr Gesundheitskonto nutzen können: Professionelle Zahnreinigungen Heilpraktikerleistungen apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mit ärztlicher Verordnung (gilt auch für homöopathische, anthroposophische und phytotherapeutische Arzneimittel)

ab07.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK PFAFF (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die verordneten Arzneimittel sind zunächst von Ihnen zu zahlen. An den Kosten für homöopathische Arzneimittel beteiligen wir uns mit bis zu 80 Euro im Kalenderjahr. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern sich: Ab dem 1. Januar 2027 dürfen die Kosten für homöopathische Leistungen nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Daher können auch wir diese Leistungen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erstatten. Homöopathische und anthroposophische Arzneimittel können letztmalig bis zum Verordnungsdatum 31.12.2026 übernommen werden.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK ProVita (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Im Rahmen unserer Gesundheitskonten BKK GesundPlus und BKK GesundPlus U21 erstatten wir die Kosten für apothekenpflichtige alternative Arzneimittel wie folgt: bis zu 250,00 € pro Jahr mit BKK GesundPlus U21 für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Geburtstag bis zu 160,00 € pro Jahr mit BKK GesundPlus für alle anderen Versicherten 100% Rückerstattung der Kosten für homöopathische, apothekenpflichtige Arzneimittel im Rahmen des Gesundheitskontos BKK GesundPlus Rückerstattung gegen Vorlage einer Privatverordnung (z. B. grünes Rezept) sowie der Apothekenrechnung … Hierzu zählen alle nicht verschreibungspflichtigen, apothekenpflichtigen Arzneimittel der Homöopathie, der Anthroposophie sowie der Phytotherapie wie zum Beispiel homöopathische Globuli, Schüßler-Salze, Sinupret® oder Meditonsin®.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK Public (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 85 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK PwC (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Im Rahmen unserer Zusatzleistungen erstatten wir Ihnen die Kosten für apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie bis zu 100 EUR im Kalenderjahr. Voraussetzung für eine Erstattung ist, dass das Rezept von einem Arzt ausgestellt wurde, der an unserem Homöopathie-Vertrag teilnimmt.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) Die BKK erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b. die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und c. das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschen Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Die BKK erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel nach a. bis c. in voller Höhe. Für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 100 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten. Zur Erstattung sind der BKK die spezifizierten Rechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK Salzgitter (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 85 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK VDN (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die Kosten für deine apothekenpflichtigen Medikamente der Homöopathie, Phytotherapie sowie Anthroposophie zahlen wir für dich, (max. 100 Euro je Kalenderjahr). Bitte reiche die entsprechenden Zahlungsbelege inklusive Verordnung ein.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Mit Gesund Plus erhalten Sie bis zu 250 Euro Zuschuss für folgende Leistungen: 100 Euro für exklusive Leistungen. Wir erstatten Ihnen bis zu 100 Euro kombiniert für folgende Leistungen: Naturarznei aus der Apotheke: Apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie BKK24 (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

BKK24-Extraleistung: Wir bezuschussen nicht-verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige homöopathische und anthroposophische Arzneimittel nach ärztlicher Verordnung mit bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr für unsere Versicherten.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie Continentale BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Darüber hinaus übernehmen wir bis zu 100 Euro pro Jahr für nicht verschreibungspflichtige Naturarzneimittel aus folgenden Bereichen: Homöopathie Phytotherapie Antroposophie Die homöopathischen Arzneimittel erstatten wir bis zu 100 Euro, wenn Sie diese auf Privatrezept von Ihrem Arzt verordnet bekommen haben.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie DAK-Gesundheit (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Hat Ihr Arzt oder Ihre Ärztin sich in der homöopathischen Medizin ausbilden lassen, beteiligen wir uns mit bis zu 100 Euro im Kalenderjahr an den Kosten für Naturheilarzneimittel der Homöopathie. Dies ist eine unserer PLUS-Leistungen. PLUS-Leistungen sind besondere Leistungen, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen. Ob Ihr Arzt oder Ihre Ärztin eine entsprechende Zusatzqualifikation aufweist, können Sie in unserer Arztsuche prüfen. Sie hatten in diesem Jahr schon Zuschüsse für Naturheilarzneimittel der Homöopathie, Anthroposophie, Phytotherapie? Dann fragen Sie uns gern – zum Beispiel per Chat oder telefonisch –, wie hoch Ihr Zuschuss in diesem Fall sein wird. … Sie tragen die Kosten für die homöopathischen Arzneimittel zunächst selbst. Danach reichen Sie das Privatrezept und die Rechnung für die homöopathischen Medikamente einfach online oder mithilfe der DAK App bei uns ein. … Eine Kostenübernahme bei Homöopathinnen und Homöopathen, die keine Ärztinnen beziehungsweise Ärzte sind, ist nicht möglich.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie energie-bkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die energie-BKK hat mit dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ) einen Versorgungsvertrag geschlossen. Durch diesen erfolgt die volle Kostenübernahme der Behandlung (Erst- und Folgeanamnese, Arzneimittelberatung) sowie Analyse, Repertorisation und Beratung, wenn die behandelnden Ärzte im Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. Mitglied und dem Versorgungsvertrag mit der energie-BKK beigetreten sind. … Ergänzend zu unserem Versorgungsvertrag erstatten wir die Kosten für die verordneten apothekenpflichtigen Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) im Rahmen unserer Satzungsleistung bis zu einem Betrag von 100 Euro pro Kalenderjahr und Versicherten. … Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung, der Bezug aus einer Apotheke oder nach deutschem Recht zulässigem Versandhandel.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie EY BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die Ernst & Young BKK beteiligt sich in Höhe von 70 Prozent, bis zu 100,00 € jährlich an homöopathischen, anthroposophischen und pflanzlichen Arzneimitteln. Sie erhalten von Ihrem Arzt ein Privatrezept und bezahlen die Kosten in der Apotheke zunächst selbst. Das Rezept und die Quittung reichen Sie zusammen mit Ihrer aktuellen Bankverbindung zur Erstattung bei uns ein.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie HEK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel Über die in §§ 31 und 34 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die HEK nach Vorlage spezifizierter Rechnungen und Verordnungen die Kosten für apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie in Höhe von 70 vom Hundert, maximal 100 Euro für jede dieser Arzneimittelgruppen jährlich, wenn diese durch einen Arzt verordnet wurden. Arzneimittel, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen wurden, werden nicht erfasst.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie hkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die hkk beteiligt sich jedoch an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, sogenannte Naturarzneimittel, aus den Bereichen: Homöopathie Phytotherapie und Anthroposophie, wenn diese von einem Arzt verordnet wurden und apothekenpflichtig sind. Insgesamt werden Ihnen bis zu 100 Euro pro Jahr erstattet.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie IKK gesund plus (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel zur homöopathischen, phytotherapeutischen und anthroposophischen Behandlung werden in vollem Umfang von der IKK gesund plus erstattet. Voraussetzung ist, dass eine ärztliche Verordnung vorliegt und das Arzneimittel vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht von der Verordnung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen wurde. Die Kosten pro Versicherten dürfen 100 Euro im Kalenderjahr nicht überschreiten.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie IKK Südwest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die IKK Südwest übernimmt die Kosten für maximal fünf Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 30 Euro pro Sitzung, jedoch nicht mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten. Sitzungen aus dem Bereich des Naturheilverfahrens werden auf die maximale Anzahl der Homöopathie-Sitzungen angerechnet. Weitere Voraussetzung für die Kostenübernahme ist, dass die Behandlung qualitätsgesichert von einer Person durchgeführt wird, welche die Anforderung an die homöopathische Ausbildung im Sinne der Satzung der IKK Südwest erfüllt.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie), 1. Die BKK erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. 2. Die BKK erstattet die Kosten pro Arzneimittelnach Abs. 1 in Höhe von 80 v. H., für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag in Höhe 50,00 Euro pro Kalenderjahr. 3. Zur Erstattung sind der BKK die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie MAHLE BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen Die vom Arzt verordneten Homöopathischen Arzneimittel erstatten wir Ihnen gegen Vorlage des Originalrezeptes bis zu einem Betrag in Höhe von 100 € pro Jahr. ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir erstatten Ihnen die Kosten für rezeptfreie, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, wenn die Einnahme medizinisch notwendig ist und per Privatrezept von einem Arzt verordnet wurde. Sie erhalten die Kosten pro Arzneimittel in voller Höhe erstattet, maximal jedoch 100 € im Jahr für alle Medikamente dieser Art. Zur Erstattung der verauslagten Kosten lassen Sie uns einfach die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung zukommen.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zuschuss von 100 Euro pro Kalenderjahr für nicht verschreibungspflichtige, aber nur in der Apotheke erhältliche Arzneimittel aus dem homöopathischen, anthroposophischen und pflanzlichen Bereich. Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben ein Budget von bis zu 150 Euro. Für die Kostenerstattung brauchst du ein Privatrezept. Nur apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Präparate sind erstattungsfähig.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie Mobil Krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir erstatten Ihnen die Kosten im Rahmen unserer Satzung für alle apothekenpflichtigen, nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel, die nicht gesetzlich ausgeschlossen sind. Sie erhalten bis zu 100,00 € zurück. Höhe der Erstattung: Erstattung pro eingereichter Rechnung: 80 % Ihr Budget: 100,00 € pro Jahr. Apothekenpflichtige Arzneimittel sind auf einem Privatrezept verordnet. Senden Sie uns Ihr Rezept inklusive Rechnung der Apotheke/Versandhändlers bequem und sicher über unser Onlineformular oder per App.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie SECURVITA BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die SECURVITA BKK erstattet Versicherten, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, die Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und anthroposophische Medizin), sofern a. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b. die Verordnung des Arzneimittels durch einen zugelassenen Vertragsarzt bzw. nach § 13 Abs. 4 SGB V berechtigten Leistungserbringer auf Privatrezept erfolgte und c. das Arzneimittel durch die Versicherten innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellung der Verordnung in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde und d. das nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Fertigarzneimittel nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss oder gemäß § 34 Abs. 1 Sätze 7 - 9 SGB V von der Versorgung ausgeschlossen wurde. … Die SECURVITA BKK erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten in Höhe von 100 Prozent bis zu 100 Euro im Kalenderjahr. … Zur Erstattung der entstandenen Aufwendungen für die Leistungen nach den Absätzen 2 bis 8 sind jeweils die spezifizierten Rechnungen innerhalb von sechs Monaten (Eingang) nach Ausstellung der Rechnung einzureichen.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir zahlen für Versicherte ab 12 Jahren phytotherapeutische (pflanzliche), homöopathische und anthroposophische Medikamente, die ärztlich verordnet wurden und apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig sind, bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr. Diese Regelung gilt bis 31.12.26.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie ZF BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen Bis zu 100 € Kostenerstattung pro Jahr für auf Privatrezept verordnete homöopathische Medikamente sowie Arzneimittel der Anthroposophie und Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) ab29.08.2026bis31.12.2026
erhoben am 29.08.2026
Quelle
Klassische Homöopathie BKK SBH (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK SBH erstattet für Kinder bis zum 18. Lebensjahr Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie) bis zu 50 € pro Kalenderjahr. das Arzneimittel ist durch einen Arzt auf Privatrezept verordnet zur Erstattung sind spezifizierte Rechnungen und die ärztliche Verordnung vorzulegen

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erstatten wir im Rahmen des Gesundheitskontos apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, die nicht verschreibungspflichtig sind, bis zu einer Höhe von 80 Euro pro Jahr.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Klassische Homöopathie vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Darüber hinaus erstatten wir bis zu 200 Euro pro Kalenderjahr für apothekenpflichtige, homöopathische, phytotherapeutische und anthroposophische Mittel, z. B. gegen Erkältung oder Übelkeit. Für wen? Kinder bis zum 15. Geburtstag. Sie kaufen das Medikament in der Apotheke und bezahlen es zunächst selbst.

ab06.09.2026bis31.12.2026
Osteopathie21
Osteopathie AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Du kannst deine Extras ganz nach Bedarf auswählen. Pro Kalenderjahr gibt es bis zu 300 Euro für folgende Leistungen: Osteopathie Fünf Sitzungen à 60 Euro … Für die Osteopathie muss eine vertragsärztliche Veranlassung erfolgen … Es können Leistungen für bis zu 300 Euro in Anspruch genommen werden

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie AOK Hessen (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die AOK Hessen übernimmt im Rahmen des Gesundheitskontos die Kosten für vier Osteopathie-Sitzungen pro Kalenderjahr. Wir erstatten Ihnen für vier Behandlungen 100 Prozent des Rechnungsbetrages, jedoch nicht mehr als 60 Euro pro Sitzung, maximal 240 Euro je Kalenderjahr. Für Säuglinge werden über die genannten Leistungen hinaus vier weitere Osteopathie-Sitzungen mit max. 60 Euro pro Sitzung im ersten Lebensjahr übernommen. Voraussetzungen für die Kostenerstattung sind: Eine zugelassene Ärztin oder ein zugelassener Arzt stellt eine Bescheinigung aus, dass eine osteopathische Behandlung medizinisch dazu geeignet ist, eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Behandlung wurde von einer zugelassenen Ärztin oder einem zugelassenen Arzt, beziehungsweise einer zugelassenen Heilpraktikerin oder einem zugelassenen Heilpraktiker mit der Zusatzqualifikation der Osteopathie, durchgeführt.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie AOK Niedersachsen (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Im Rahmen des 500 Euro Mehrleistungs-Budgets erstatten wir die Kosten für vier osteopathische Behandlungen im Kalenderjahr. Pro Behandlung beteiligen wir uns an 80 Prozent der Kosten, maximal mit 75 Euro. Für die Kostenerstattung reichen Sie einfach die auf Ihren Namen ausgestellte Rechnung bei Ihrer AOK ein.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie AOK NordWest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die AOK NordWest erstattet maximal sechs osteopathische Behandlungen zu jeweils höchstens 50 Euro je Kalenderjahr. … Ein Arzt bescheinigt Ihnen die medizinische Notwendigkeit zum Beispiel auf einem Privatrezept. Dies ist erforderlich, wenn die Osteopathie durch Heilpraktiker oder Physiotherapeuten erbracht wird. Und: Die Behandlungen müssen durch Leistungserbringer mit einem Nachweis über eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in Theorie und Praxis entsprechend der Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Osteopathie (BAO) erfolgen. … Beim AOK-Gesundheitsbudget stehen Ihnen maximal 500 Euro je Kalenderjahr zur Verfügung.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie Audi BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die Audi BKK unterstützt Osteopathie-Behandlungen im Rahmen von GesundheitExtra mit bis zu 120 Euro jährlich. … Unkomplizierte Kostenübernahme über die Extraleistung GesundheitExtra 30 Euro je Behandlung (maximal 120 Euro pro Kalenderjahr für ärztlich verordnete Osteopathie-Behandlungen)

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie BAHN-BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Für Behandlungen beim Osteopathen, beim Chiropraktiker und für kinesiologisches Taping stellen wir Ihnen jährlich ein Budget von insgesamt 200 € zur Verfügung. Wenn Sie solche Behandlungen in Anspruch nehmen, erstatten wir Ihnen die Kosten zu 80 %, bis Ihr 200 €-Budget aufgebraucht ist.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie Bertelsmann BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Ihr Vorteil: die Osteopathie eine Mehrleistung Ihrer Bertelsmann BKK Für Ihre osteopathische Behandlung erstatten wir bis zu 120 € (3 Sitzungen bis jeweils 40 €). Sind folgende Voraussetzungen erfüllt, dürfen wir Ihre Behandlung erstatten: Sie haben Ihr Gesundheitsbudget noch nicht für andere Leistungen verwendet. Ihre Behandlung wird ärztlich befürwortet, hierüber reichen Sie einen Nachweis mit ein. Der Behandler ist Mitglied eines von uns anerkannten Berufsverbandes der Osteopathen oder hat eine Ausbildung absolviert, die zum Beitritt berechtigt. Für die Erstattung reichen Sie bitte den Nachweis und die Rechnung ein.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie BKK Akzo Nobel (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Im Rahmen des BKK-Gesundheitskontos übernehmen wir jährlich maximal drei Behandlungen von jeweils bis zu 30 €, insgesamt somit bis zu 90 € kalenderjährlich für osteopathische Behandlungen. Der Therapeut ist Mitglied eines Berufsverbandes der Osteopathen oder hat eine entsprechende Ausbildung absolviert und es liegt eine Bescheinigung Ihres Arztes vor, der eine osteopathische Behandlung empfiehlt (formlose Bescheinigung oder Privatrezept).

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie BKK B. Braun Aesculap (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK B. Braun Aesculap beteiligt sich über die gesetzlichen Leistungen hinaus und auf der Grundlage von § 11 Absatz 6 i. V. m. §§ 23, 24d, 28 Absatz 2, 32, und 34 SGB V mit einem Zuschuss an den Kosten für die Inanspruchnahme ausgewählter Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft. Der Zuschuss für diese in den nachfolgenden Ziffern 1 bis 4 dargestellten Leistungen ist insgesamt auf 250 EUR pro Schwangerschaft bzw. Mutterschaft begrenzt. Zu den einzelnen Leistungen beträgt der jeweilige Zuschuss dabei nicht mehr als die nachgewiesenen tatsächlichen Kosten. Zur Erstattung ist der BKK B. Braun Aesculap die jeweilige Rechnung bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Zusätzliche Leistungen für Neugeborene Versicherte können eine Erstattung, ab der Geburt bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres, für folgende Leistungen beanspruchen: a. Osteopathische Leistungen, die durch zugelassene oder nicht zugelassene Ärzte oder Physiotherapeuten erbracht werden, - die eine ordentliche Mitgliedschaft im Verband der Osteopathen e. V. oder - der Deutschen Gesellschaft für Chirotherapie und Osteopathie e. V oder - dem Dachverband BDOÄ bzw. der ihm angeschlossenen Mitgliedsverbände (ÄSOM, DAAO, DÄGO, DGOM) nachweisen können, oder - ein Zertifikat der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e. V. besitzen.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Kostenübernahme von 80 Prozent und 40 Euro je Sitzung. Wir übernehmen im Rahmen des exklusiven Gesund-Paketes „BKK Premium Plus“ die Kosten in Höhe von 80 Prozent für osteopathische Behandlungen und erstatten bis zu drei Sitzungen pro Jahr mit maximal 40,00 Euro je Sitzung. Voraussetzungen: Der Therapeut ist Mitglied eines Berufsverbandes der Osteopathen oder hat eine entsprechende Ausbildung absolviert und es liegt eine Bescheinigung Ihres Arztes vor, der eine osteopathische Behandlung empfiehlt (formlose Bescheinigung oder Privatrezept). Mit unserem Gesund-Paket „BKK Premium Plus“ können Sie und Ihre familienversicherten Angehörigen flexibel und individuell zwischen vielen innovativen Mehrleistungen wählen. Dafür bekommen Sie von uns jährlich bis zu 360 Euro für jede bei uns versicherte Person.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie BKK Diakonie (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wenn Sie Ihre Vorsorge optimieren möchten, wählen Sie Angebote aus dem Modul II und erhalten einen Zuschuss von bis zu 240 Euro. Wenn Sie die Behandlungsform der Osteopathie schätzen, können Sie den Betrag auch komplett für diese Heilmethode einsetzen. Bei der Osteopathie bezuschussen wir bis zu vier Behandlungen mit 80 % des Rechnungsbetrag (max. 60 € pro Behandlung). Voraussetzung für die osteopathische Behandlung ist, dass eine ärztliche Verordnung vorliegt.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(1) Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER beteiligt sich auf ärztliche Verordnung mit einem Zuschuss an osteopathischen Leistungen. Voraussetzung ist, dass die Behandlung medizinisch geeignet ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Ferner setzt der Anspruch voraus, dass die Behandlung qualitätsgesichert von einem Leistungserbringer durchgeführt wird, der Mitglied eines Berufsverbandes der Osteopathen ist oder eine osteopathische Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einen Verband der Osteopathen berechtigt. Darüber hinaus darf die Behandlungsmethode nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss ausgeschlossen sein. Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER übernimmt die Kosten für maximal drei Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 40,00 Euro pro Sitzung, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten. Zur Erstattung sind Originalrechnungen sowie die schriftliche ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab31.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie BKK MTU (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir bezuschussen osteopathische Behandlungen durch einen Arzt oder Physiotherapeuten nach ärztlicher Verordnung bis zu 8 Sitzungen à 30 € pro Jahr. Zusätzlich können Sie hierfür das Guthaben auf Ihrem persönlichen Gesundheitskonto bei der BKK MTU nutzen, somit können Sie osteopathische Leistungen im Wert von bis zu 240€ pro Jahr beanspruchen.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie BKK ProVita (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK ProVita erstattet pro Versicherter/m einen Betrag in Höhe von max. 150 € pro Jahr im Rahmen des Gesundheitskontos BKK GesundPlus für alle ab dem 01.01.2024 durchgeführten Osteopathie-Behandlungen. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Geburtstag werden sogar bis zu 250 € rückerstattet (BKK GesundPlus U21). … Eine ärztliche Verordnung für Osteopathie ist für unsere Krankenkasse die Voraussetzung dafür, dass wir Sie unterstützen und Kosten erstatten können … Bitte beachten Sie: Von der BKK ProVita können nur Rechnungen von Osteopath:innen erstattet werden, die Mitglied in einem Osteopathenverband sind oder die Qualifikation für einen Beitritt in einen Osteopathenverband nachweisen können

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Gesundheitskonto je Versicherten sollen nach § 11 Abs. 6 nachfolgende Leistungen in Höhe von bis zu 500 EUR aufgenommen und über das Gesundheitskonto finanziert werden: a) Osteopathie Versicherte können mit einer ärztlichen Bescheinigung osteopathische Leistungen in Anspruch nehmen, sofern die Behandlung medizinisch geeignet ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Behandlungsmethode nicht durch den Gemeinsamen Bundessausschuss ausgeschlossen wurde. Der Anspruch setzt voraus, dass die Behandlung qualitätsgesichert von einem Leistungserbringer durchgeführt wird, der Mitglied eines Berufsverbandes der Osteopathen ist oder eine osteopathische Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einen Verband der Osteopathen berechtigt. Die BKK übernimmt die Kosten für maximal sechs Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 80 Prozent des Rechnungsbetrages, jedoch nicht mehr als 50 EUR pro Sitzung. Zur Erstattung sind die Rechnungen sowie die ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Über unser Gesund Plus im Bereich können Sie pro Kalenderjahr bis zu drei osteopathische Behandlungen abrechnen. Wir beteiligen uns mit bis zu 50 Euro pro Sitzung. Das bedeutet, dass Sie insgesamt einen Zuschuss von bis zu 150 Euro pro Jahr für osteopathische Behandlungen erhalten können.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie Heimat Krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht jede Erkrankung muss durch Medikamente geheilt werden. Manchmal reicht es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Dies macht sich auch die Osteopathie zunutze, die wir mit bis zu 120 Euro im Jahr (maximal drei Sitzungen à 40 Euro) bezuschussen. Die Erstattung erfolgt im Rahmen unseres Gesundheitskontos.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie IKK Südwest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die IKK Südwest übernimmt pro Versicherten und Kalenderjahr die Kosten für insgesamt bis zu fünf Sitzungen, maximal bis zu einem Betrag in Höhe von 30 Euro je Sitzung. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre erstatten wir die Kosten für insgesamt bis zu zehn Sitzungen, maximal bis zu einem Betrag in Höhe von 40 Euro je Sitzung. Damit die IKK Südwest die Kosten für die Osteopathie anteilig übernimmt, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Nutzung im Rahmen des IKK Gesundheitskontos. Qualitätsgesicherte Behandlung durch einen Osteopathen entsprechend der Satzung des IKK Südwest.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie KNAPPSCHAFT (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die KNAPPSCHAFT übernimmt 80 Prozent des Rechnungsbetrages für eine Osteopathie-Behandlung. Dabei erhalten Sie pro Behandlung maximal 30 Euro und insgesamt gibts pro Kalenderjahr bis zu 150 Euro für die Osteopathie von Ihrer Krankenkasse. Alternativ können Sie einen geringeren Betrag für Osteopathie nutzen. Und bis zu 50 Euro für alternative Heilmittel verwenden.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie Mobil Krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Diese Behandlungen gehören nicht zu den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Wir erstatten Ihnen über unser Extra Gesundheitsgeld einen Teil der Kosten. Lassen Sie sich die osteopathische Behandlung vom Arzt verordnen und reichen Sie uns nach der Behandlung die Rechnungen Ihres qualifizierten und ausgebildeten Behandlers ein. Wir erstatten Ihnen bis zu 180,00 €. max. 3 Behandlungen im Jahr à 60,00 €. Insgesamt stehen Ihnen im Rahmen dessen 200,00 € pro Jahr für die verschiedenen Leistungen zur Verfügung.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Osteopathie SECURVITA BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die Versicherten der SECURVITA BKK können nach ärztlicher Verordnung osteopathische Leistungen in Anspruch nehmen, wenn sie notwendig sind, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Behandlungsmethode nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss ausgeschlossen wurde. Der Anspruch setzt voraus, dass die Behandlung qualitätsgesichert von einem qualifizierten Leistungserbringer durchgeführt wird, der Mitglied eines Berufsverbandes der Osteopathen ist oder eine osteopathische Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einen Verband der Osteopathen berechtigt. Der Anspruch pro Versicherten besteht für maximal sechs Sitzungen im Kalenderjahr. Pro Quartal und Verordnung sind maximal drei Sitzungen erstattungsfähig. Die Behandlungen sind innerhalb von 6 Monaten nach Ausstellung der Verordnung in Anspruch zu nehmen Erstattet werden die entstandenen Aufwendungen, jedoch nicht mehr als 50 Euro pro Sitzung. Für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 60 Euro je Sitzung, jedoch nicht mehr als die entstandenen Aufwendungen. Die Leistungen nach Abs. (3) werden auf den Anspruch angerechnet. … Zur Erstattung der entstandenen Aufwendungen für die Leistungen nach den Absätzen 2 bis 8 sind jeweils die spezifizierten Rechnungen innerhalb von sechs Monaten (Eingang) nach Ausstellung der Rechnung einzureichen. … für Leistungen der anthroposophischen Heilmittel, der Chiropraktik oder der Osteopathie nach den Abs. (2) bis (4): ärztliche Verordnung mit Angabe der Diagnose

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie47
Phytotherapie AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Alternative Arzneimittel (frei verkäuflich, aber apothekenpflichtig), solange diese vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht ausgeschlossen sind: 300 Euro. Die Verordnung hat durch einen Vertragsarzt mit der Zusatzqualifikation „Homöopathie“ oder „Naturheilverfahren“ zu erfolgen. Die Leistungen können Sie je nach Bedarf auswählen – bis maximal 300 Euro pro Kalenderjahr.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie AOK Bayern (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Homöopathische Arzneimittel Für wen? alle Versicherten Erstattung: bis zu 100 EUR Zeitraum: pro Kalenderjahr Einzureichende Unterlagen: einfach Rechnung und Privatrezept (Verordnung) einreichen Wir beteiligen uns an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie (inkl. Phytotherapie und Anthroposophie), deren Anwendung medizinisch notwendig ist. Die Arzneimittel müssen durch einen zugelassenen Vertragsarzt auf Privatrezept verordnet werden.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie AOK Nordost (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Naturarzneimittel Zur Unterstützung der ganzheitlichen Genesung beteiligen wir uns an den Kosten für apothekenpflichtige phytotherapeutische, homöopathische und anthroposophische Arzneimittel. Die Verordnung des Arzneimittels muss durch einen Vertragsarzt erfolgen. Für wen: AOK-Versicherte Wie oft: pro Kalenderjahr Leistung: bis zu 50 Euro Erforderliche Unterlagen: persönliche Rechnung und ärztliche Verordnung

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie AOK NordWest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zu alternative Arzneimittel: Was wird erstattet? Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und der Anthroposophie. Voraussetzung ist, dass diese Medikamente von einem Vertragsarzt oder Vertragsärztin auf Privatrezept verordnet wurden. 80 % der entstandenen Kosten bis maximal 500 Euro im Kalenderjahr. … Alle apothekenpflichtigen, nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und der Anthroposophie, sofern diese nicht von der Versorgung ausgeschlossen sind.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie AOK Sachsen-Anhalt (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die AOK Sachsen-Anhalt zahlt für OTC-Arzneimittel (das sind nicht rezept-, aber apothekenpflichtige Medikamente) einen Zuschuss von bis zu 40 Euro. Ausgenommen sind verschreibungspflichtige Arzneimittel, zum Beispiel Verhütungsmittel. Das Arzneimittel muss vom Arzt auf ein Privatrezept (in der Regel ein grünes Rezept) verordnet werden. Anschließend laden Sie die ärztliche Verordnung und den Kassenbeleg oder die Rechnung über Meine Gesundheitswelt im Bereich GESUNDESKONTO hoch oder reichen sie direkt ein, das geht im Kundencenter aber auch per Post.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BAHN-BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir übernehmen alle naturheilkundlichen Medikamente aus den Bereichen der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Das naturheilkundliche Medikament kann dabei ein nicht verschreibungspflichtiges, muss aber ein apothekenpflichtiges Medikament sein. Wir bieten Ihnen mehr als der Gesetzgeber vorgibt und übernehmen pro Medikament die vollen Kosten bis zu einer Höchstgrenze von 150 € im Kalenderjahr. Damit wir Ihnen die Kosten zügig erstatten können, senden Sie die Verordnung Ihres Arztes und die quittierte Rechnung (aus der die durchgeführten Einzelleistungen, der Leistungszeitraum und der Leistungsempfänger (falls abweichend) hervorgehen) an uns.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen Die BERGISCHE erstattet die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, wenn diese zur Erkennung, Heilung oder Linderung einer Krankheit medizinisch notwendig sind, von an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärztinnen oder Ärzten auf einem Privatrezept verordnet wurden und in einer Apotheke oder durch einen nach deutschem Recht zulässigen Versandhandel bezogen wurden (§ 73 Arzneimittelgesetz). Die Erstattung ist auf 20,00 € je Kalenderjahr begrenzt. Zur Erstattung sind die Verordnung sowie die Rechnung oder Quittung einer Apotheke oder Versandhandels vorzulegen. Kosten werden nur erstattet, wenn die Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss ausgeschlossen wurden.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BIG direkt gesund (Satzungsleistung) mit Bedingungen Für Medikamente der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie können BIG-Versicherte ein jährliches Budget von bis zu 50 Euro nutzen. ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

2. Die Betriebskrankenkasse erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Der Zuschuss beträgt 80 v. H. der Kosten und ist insgesamt auf kalenderjährlich 100,00 EUR begrenzt.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK Euregio (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Im Rahmen einer Satzungsmehrleistung erstatten wir Ihnen: 75 % der Kosten für entsprechende Arzneimittel Bis zu 150 Euro pro Kalenderjahr Das gilt für apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Medikamente aus folgenden Bereichen: Homöopathie Phytotherapie Anthroposophie Wichtig: Die Arzneimittel müssen ärztlich verordnet sein (Privatrezept). Arzneimittel, die laut dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von der Versorgung ausgeschlossen sind, können nicht erstattet werden.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK evm (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

der Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln. Die Betriebskrankenkasse erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen werden. Die Betriebskrankenkasse erstattet die Kosten dieser Arzneimittel jedoch maximal bis zu einem Betrag von 100,00 € pro Kalenderjahr und Versicherten. Für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss oder gemäß § 34 Absatz. 1 Sätze 7-9 SGB V ausgeschlossen sind, dürfen keine Kosten erstattet werden.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK Freudenberg (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Freudenberg erstattet Ihnen die Kosten für nicht verschreibungs- aber apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, pro Arzneimittel in voller Höhe bis zu einem Betrag von 110 EUR pro Kalenderjahr.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(2) Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER beteiligt sich mit einem Zuschuss an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel, welche als besondere Therapierichtung nach § 2 Absatz 1 Satz 2 SGB V anerkannt sind. Dies sind insbesondere Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Der Anspruch setzt voraus, dass a.) die Einnahme der Arzneimittel medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b.) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt oder einem nach §13 Absatz 4 SGB V berechtigten Leistungserbringer auf Privatrezept erfolgte und c.) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. … Der Zuschuss beträgt 50,00 Euro pro Kalenderjahr, jedoch nicht mehr als die durch Rechnung nachgewiesenen tatsächlichen Kosten. Zur Erstattung sind die Originalrechnungen der Apotheke und die privatärztliche Verordnung vorzulegen.

ab31.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Herkules erstattet die Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgt und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. … Die BKK Herkules erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel nach Nummer 1 in voller Höhe, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 200,00 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten. … Zur Erstattung sind der BKK Herkules die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie bkk melitta hmr (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Kostenübernahme von apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie von bis zu 100 Euro pro Jahr und Versicherten, nach Verordnung durch einen Arzt auf Privatrezept und Vorlage der Originalrechnung/ Quittung der Apotheke.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK Miele (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Miele erstattet ihren Versicherten Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie nach den Indikationsfeldern - Neurodermitis - Asthma bronchiale und - Krebserkrankungen sofern 1. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und 2. die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und 3. das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Erstattet werden für Arzneimittel nach Absatz I die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag in Höhe von 100,00 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK MTU (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Ihr Gesundheitskonto ist im Plus! 80 Euro liegen für Sie persönlich bereit. Diese Summe können Sie in jedem Kalenderjahr neu als Zuschuss beanspruchen. Egal ob Reiseschutzimpfungen, professionelle Zahnreinigung, der Beitrag vom Fitnessstudio oder Sportverein oder vieles mehr – Sie entscheiden, wofür Sie Ihr Guthaben nutzen möchten. Beispiele, wofür Sie Ihr Gesundheitskonto nutzen können: Professionelle Zahnreinigungen Heilpraktikerleistungen apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mit ärztlicher Verordnung (gilt auch für homöopathische, anthroposophische und phytotherapeutische Arzneimittel)

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK PFAFF (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

II. Versorgung mit nichtverschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln der besonderen Therapierichtung (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) 1. Die Betriebskrankenkasse erstattet Kosten für nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern: a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf einem Privatrezept erfolgte und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Rechts zulässigen Versandhandels bezogen wurde. 2. Die Betriebskrankenkasse erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel nach Nr. 1 in voller Höhe, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 80,00 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK ProVita (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Im Rahmen unserer Gesundheitskonten BKK GesundPlus und BKK GesundPlus U21 erstatten wir die Kosten für apothekenpflichtige alternative Arzneimittel wie folgt: bis zu 250,00 € pro Jahr mit BKK GesundPlus U21 für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Geburtstag bis zu 160,00 € pro Jahr mit BKK GesundPlus für alle anderen Versicherten 100% Rückerstattung der Kosten für homöopathische, apothekenpflichtige Arzneimittel im Rahmen des Gesundheitskontos BKK GesundPlus Rückerstattung gegen Vorlage einer Privatverordnung (z. B. grünes Rezept) sowie der Apothekenrechnung … Hierzu zählen alle nicht verschreibungspflichtigen, apothekenpflichtigen Arzneimittel der Homöopathie, der Anthroposophie sowie der Phytotherapie wie zum Beispiel homöopathische Globuli, Schüßler-Salze, Sinupret® oder Meditonsin®.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK Public (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 85 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) Die BKK erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b. die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und c. das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschen Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Die BKK erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel nach a. bis c. in voller Höhe. Für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 100 EUR pro Kalenderjahr und Versicherten. Zur Erstattung sind der BKK die spezifizierten Rechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK Salzgitter (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 85 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK VDN (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die Kosten für deine apothekenpflichtigen Medikamente der Homöopathie, Phytotherapie sowie Anthroposophie zahlen wir für dich, (max. 100 Euro je Kalenderjahr). Bitte reiche die entsprechenden Zahlungsbelege inklusive Verordnung ein.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Mit Gesund Plus erhalten Sie bis zu 250 Euro Zuschuss für folgende Leistungen: 100 Euro für exklusive Leistungen. Wir erstatten Ihnen bis zu 100 Euro kombiniert für folgende Leistungen: Naturarznei aus der Apotheke: Apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie Continentale BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir erstatten Kosten in Höhe von 100 € pro Versicherten und Kalenderjahr für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzung ist, dass deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Die Continentale BKK erstattet die entstandenen Kosten. Dabei wird der gesetzliche Eigenanteil abgezogen. Dieser Eigenanteil beträgt 10 Prozent (mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro) pro Medikament. Wir benötigen für eine Kostenerstattung eine Verordnung des Arztes, ggf. eine Privatverordnung. Bitte reichen Sie diese und die Originalrechnung und einen Zahlungsnachweis (Quittung) zur Erstattung ein. Vergessen Sie Ihre Bankverbindung nicht (IBAN). Die Naturarzneimittel sind Teil unseres Gesundheitskontos.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie DAK-Gesundheit (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir beteiligen uns mit einem Zuschuss von bis zu 100 Euro an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Naturarzneimittel der Phytotherapie. Dies ist eine unserer PLUS-Leistungen, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen. Mehr dazu erfahren Sie unter PLUS-Leistungen. Sie hatten in diesem Jahr schon Zuschüsse für Naturarzneimittel der Homöopathie, Anthroposophie, Phytotherapie? Dann fragen Sie uns gern – zum Beispiel per Chat oder telefonisch –, wie hoch Ihr Zuschuss in diesem Fall sein wird. Bitte beachten Sie: Wir können uns nur an den Kosten beteiligen, wenn Ihnen die Präparate von einem zugelassenen Arzt oder einer zugelassenen Ärztin mit einer anerkannten Zusatzbezeichnung „Naturheilverfahren" verschrieben wurden. Ob Ihr Arzt oder Ihre Ärztin eine entsprechende Zusatzqualifikation aufweist, können Sie in unserer Arztsuche prüfen. … Sie tragen die Kosten zunächst selbst. Danach reichen Sie das Rezept für die Naturarzneimittel und die Apothekenrechnung einfach online oder mithilfe der DAK App bei uns ein. … Die Kosten der ärztlichen Behandlung tragen Sie selbst.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie energie-bkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Ergänzend zu unserem Versorgungsvertrag erstatten wir die Kosten für die verordneten apothekenpflichtigen Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) im Rahmen unserer Satzungsleistung bis zu einem Betrag von 100 Euro pro Kalenderjahr und Versicherten. … Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung, der Bezug aus einer Apotheke oder nach deutschem Recht zulässigem Versandhandel.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie EY BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die Ernst & Young BKK beteiligt sich in Höhe von 70 Prozent, bis zu 100,00 € jährlich an homöopathischen, anthroposophischen und pflanzlichen Arzneimitteln. Sie erhalten von Ihrem Arzt ein Privatrezept und bezahlen die Kosten in der Apotheke zunächst selbst.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie hkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die hkk beteiligt sich jedoch an den Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, sogenannte Naturarzneimittel, aus den Bereichen: Homöopathie Phytotherapie und Anthroposophie, wenn diese von einem Arzt verordnet wurden und apothekenpflichtig sind. Insgesamt werden Ihnen bis zu 100 Euro pro Jahr erstattet.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie IKK BB (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Das IKK BB-Naturheilkonto orientiert sich am Hufeland-Verzeichnis (PDF) der besonderen Therapierichtungen der Hufelandgesellschaft e. V.. Beispiele für zuschussfähige Leistungen laut Hufelandverzeichnis: Hydrotherapie Lichttherapie Schröpfen Phytotherapie Aromatherapie Ausgenommen sind Leistungen, die innerhalb der vertragsärztlichen Versorgung auf KV-Karte abgerechnet werden oder die durch Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses als Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen sind. Osteopathie und weitere spezielle Naturheilverfahren sind gesondert geregelt. … Die IKK BB erstattet IKK-Versicherten im Rahmen des IKK BB-Naturheilkontos 80 Prozent des Rechnungsbetrages, maximal 150 Euro pro Jahr, bei Mitgliedern mit mitversicherten Familienangehörigen bis maximal 300 Euro pro Jahr für frei wählbare ambulante Naturheiltherapien … Zur Erstattung der Kosten im Rahmen des IKK BB-Naturheilkontos legen Sie der IKK BB eine spezifizierte Originalrechnung vor. … Voraussetzung für eine Übernahme der Kosten durch das IKK BB-Naturheilkonto ist, dass die Behandlung qualitätsgesichert von qualifizierten Leistungserbringern durchgeführt wird.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie IKK classic (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzlich erstattet die IKK classic allen Versicherten pro Kalenderjahr und Versicherten bis zu 50 Euro für alternative Arzneimittel wie Schüssler-Salze, Mittel der Homöopathie, der Anthroposophie und der Phytotherapie, wenn sie von einem Arzt verordnet wurden, nicht verschreibungspflichtig, aber apothekenpflichtig sind. Homöopathische Mittel müssen einen deutlich erkennbaren Hinweis „homöopathisches Arzneimittel“ tragen. Für eine Erstattung reichen Sie einfach das Privatrezept eines vertraglichen Kassenarztes zusammen mit der Rechnung der Apotheke bei der IKK classic ein und wir überweisen Ihnen den zu erstattenden Betrag auf Ihr Konto.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie IKK gesund plus (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel zur homöopathischen, phytotherapeutischen und anthroposophischen Behandlung werden in vollem Umfang von der IKK gesund plus erstattet. Voraussetzung ist, dass eine ärztliche Verordnung vorliegt und das Arzneimittel vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht von der Verordnung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen wurde. Die Kosten pro Versicherten dürfen 100 Euro im Kalenderjahr nicht überschreiten.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie IKK Südwest (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Versicherte können nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie in Anspruch nehmen, wenn diese notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Behandlungsmethode nicht durch den G-BA ausgeschlossen ist. Eine Erstattung ist zulässig, wenn die Verordnung durch eine berechtigte Person erfolgt ist. Die Versorgung muss durch eine Apotheke oder einem nach dem deutschen Recht zulässigen Versandhandel für Arzneimittel aufgrund einer Verordnung erfolgt sein. Die IKK erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten der nach Absatz 1 genannten Arzneimittel in voller Höhe, jedoch maximal bis zu einem Gesamtbetrag von 30,00 Euro je Kalenderjahr und Versicherten. Eine Erstattung erfolgt unter Vorlage der Verordnung sowie der Rechnung der Apotheke, welche die Voraussetzungen des § 10 Abs. 3 der Satzung der IKK erfüllt.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie KNAPPSCHAFT (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Da pflanzliche Präparate aus der Apotheke das Immunsystem in seiner Arbeit unterstützen und zudem als besonders gut verträglich gelten, möchte die KNAPPSCHAFT allen Jugendlichen die Versorgung mit diesen Mitteln ermöglichen. Das heißt, Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen – also der Homöopathie, Anthroposophie und Phytotherapie – übernehmen wir für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren (ab dem 18. Geburtstag endet der Anspruch). Die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme sind leicht überschaubar, denn nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen werden von der KNAPPSCHAFT erstattet, sofern deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt oder eine Ärztin auf Privatrezept erfolgte und das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. Die KNAPPSCHAFT erstattet bei der Homöopathie die tatsächlich entstandenen Kosten pro Arzneimittel in voller Höhe, für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag von 100 Euro pro Kalenderjahr und Versicherten. Zur Erstattung legen Sie uns einfach die Originalrechnungen der Apotheke und das Privatrezept vor.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
erhoben am 29.08.2026
Quelle
Phytotherapie Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie), 1. Die BKK erstattet Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, sofern a) deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b) die Verordnung des Arzneimittels durch einen Arzt auf Privatrezept erfolgte und c) das Arzneimittel durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde. 2. Die BKK erstattet die Kosten pro Arzneimittelnach Abs. 1 in Höhe von 80 v. H., für alle Arzneimittel insgesamt jedoch maximal bis zu einem Betrag in Höhe 50,00 Euro pro Kalenderjahr. 3. Zur Erstattung sind der BKK die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung vorzulegen.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir erstatten Ihnen die Kosten für rezeptfreie, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie, wenn die Einnahme medizinisch notwendig ist und per Privatrezept von einem Arzt verordnet wurde. Sie erhalten die Kosten pro Arzneimittel in voller Höhe erstattet, maximal jedoch 100 € im Jahr für alle Medikamente dieser Art. Zur Erstattung der verauslagten Kosten lassen Sie uns einfach die spezifizierten Originalrechnungen der Apotheke und die ärztliche Verordnung zukommen.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie mhplus (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

UNSER EXTRA FÜR SIE: 30,00 EURO Alternative Arzneimittel Die natürlichen Arzneimittel werden immer beliebter. Deshalb unterstützen wir Sie gerne zusätzlich zur Schulmedizin mit alternativen Arzneimitteln. Die Formen der Therapie Die Formen der Therapie sind vielfältig. Zu ihnen gehören Mittel der: Homöopathie – Ähnliches wird mit Ähnlichem behandelt Phytotherapie – pflanzliche Medizin Anthroposophie – pflanzliche, mineralische oder tierische Stoffe Lifestyle-Produkte wie Haarwuchsmittel, Appetitzügler oder Potenzmittel gehören nicht dazu. Ihr Plus Sie erhalten von Ihrer mhplus für alternative Arzneimittel bis zu 30,00 Euro pro Jahr. Das gilt für alle Altersgruppen! Ihr Arzt kann Ihnen einfach das Mittel verordnen, das Ihnen guttut. So erhalten Sie Ihren Zuschuss Bitte senden Sie uns: das ausgedruckte Privatrezept Ihres Arztes die Rechnung Ihrer Apotheke oder Versandapotheke Ihre Bankverbindung

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zuschuss von 100 Euro pro Kalenderjahr für nicht verschreibungspflichtige, aber nur in der Apotheke erhältliche Arzneimittel aus dem homöopathischen, anthroposophischen und pflanzlichen Bereich. Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben ein Budget von bis zu 150 Euro. Für die Kostenerstattung brauchst du ein Privatrezept. Nur apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Präparate sind erstattungsfähig.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie Mobil Krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir erstatten Ihnen die Kosten im Rahmen unserer Satzung für alle apothekenpflichtigen, nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel, die nicht gesetzlich ausgeschlossen sind. Sie erhalten bis zu 100,00 € zurück. Höhe der Erstattung: Erstattung pro eingereichter Rechnung: 80 % Ihr Budget: 100,00 € pro Jahr. Apothekenpflichtige Arzneimittel sind auf einem Privatrezept verordnet. Senden Sie uns Ihr Rezept inklusive Rechnung der Apotheke/Versandhändlers bequem und sicher über unser Onlineformular oder per App.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie SECURVITA BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die SECURVITA BKK erstattet Versicherten, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, die Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie und anthroposophische Medizin), sofern a. deren Einnahme medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und b. die Verordnung des Arzneimittels durch einen zugelassenen Vertragsarzt bzw. nach § 13 Abs. 4 SGB V berechtigten Leistungserbringer auf Privatrezept erfolgte und c. das Arzneimittel durch die Versicherten innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellung der Verordnung in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen wurde und d. das nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Fertigarzneimittel nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss oder gemäß § 34 Abs. 1 Sätze 7 - 9 SGB V von der Versorgung ausgeschlossen wurde. … Die SECURVITA BKK erstattet die tatsächlich entstandenen Kosten in Höhe von 100 Prozent bis zu 100 Euro im Kalenderjahr. … Zur Erstattung der entstandenen Aufwendungen für die Leistungen nach den Absätzen 2 bis 8 sind jeweils die spezifizierten Rechnungen innerhalb von sechs Monaten (Eingang) nach Ausstellung der Rechnung einzureichen.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Wir zahlen für Versicherte ab 12 Jahren phytotherapeutische (pflanzliche), homöopathische und anthroposophische Medikamente, die ärztlich verordnet wurden und apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig sind, bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr. Diese Regelung gilt bis 31.12.26.

ab29.08.2026bis31.12.2026
Phytotherapie TUI BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V Die Betriebskrankenkasse gewährt ihren Versicherten Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V. Die Kosten werden in Höhe von 75 v. H. des erstattungsfähigen Betrages bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 400,00 Euro je Kalenderjahr übernommen. Zur Erstattung sind personifizierte Rechnungen bis 31.03. des Folgejahres vorzulegen. … Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel Über die im SGB V geregelten Ansprüche zur Arzneimittelversorgung hinaus erstattet die Betriebskrankenkasse die Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie. Voraussetzungen dafür sind: Die Einnahme ist notwendig, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Die Verordnung des Arzneimittels erfolgte durch einen Arzt auf einem Privatrezept. Das Arzneimittel wurde durch die Versicherten in einer Apotheke oder im Rahmen des nach deutschem Recht zulässigen Versandhandels bezogen. Das Arzneimittel wurde nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von der Versorgung ausgeschlossen. Zur Erstattung ist neben Rechnungen die ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

ab07.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie vivida bkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Darüber hinaus erstatten wir bis zu 200 Euro pro Kalenderjahr für apothekenpflichtige, homöopathische, phytotherapeutische und anthroposophische Mittel, z. B. gegen Erkältung oder Übelkeit. Für wen? Kinder bis zum 15. Geburtstag So funktioniert's: Sie kaufen das Medikament in der Apotheke und bezahlen es zunächst selbst. Anschließend reichen Sie die Originalrechnung zusammen mit der ärztlichen Verordnung bei uns ein und beantragen die Erstattung – spätestens bis zum 31. März des Folgejahres. Den Erstattungsbetrag überweisen wir direkt auf Ihr Konto.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie ZF BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen Bis zu 100 € Kostenerstattung pro Jahr für auf Privatrezept verordnete homöopathische Medikamente sowie Arzneimittel der Anthroposophie und Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) ab29.08.2026bis auf Weiteres
erhoben am 29.08.2026
Quelle
Phytotherapie BKK SBH (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK SBH erstattet für Kinder bis zum 18. Lebensjahr Kosten für nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (Homöopathie, Phytotherapie) bis zu 50 € pro Kalenderjahr.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die Heimat Krankenkasse bezuschusst daher nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Erstattung erfolgt im Rahmen unseres Gesundheitskontos. Wir erstatten Ihnen den Rechnungsbetrag bis zu einer Höchstgrenze von 80 Euro pro Jahr auf Ihr Konto. Die Verordnung muss durch einen Arzt erfolgen. Die Verordnung eines Heilpraktikers o. ä. ist ausgeschlossen.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Phytotherapie vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Darüber hinaus erstatten wir bis zu 200 Euro pro Kalenderjahr für apothekenpflichtige, homöopathische, phytotherapeutische und anthroposophische Mittel, z. B. gegen Erkältung oder Übelkeit. Für wen? Kinder bis zum 15. Geburtstag. Sie kaufen das Medikament in der Apotheke und bezahlen es zunächst selbst.

ab06.09.2026bis auf Weiteres
Qigong8
Qigong AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(2) Versicherte haben Anspruch auf weitere Heilmittel, wie Feldenkrais, traditionelle chinesische Medizin (Tuina und Krankengymnastik nach Qigong) und Ayurveda (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), wenn diese medizinisch notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. … (4) Voraussetzung für den Anspruch nach Absatz 2 ist, dass die Leistung - nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ausgeschlossen ist und - nicht bereits Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung ist. Weitere Voraussetzung ist, dass die Behandlung von einem qualifizierten Leistungserbringer … durchgeführt wird und - eine Zusatzbezeichnung erworben hat, die zur Ausübung des jeweiligen Naturheilverfahrens berechtigt oder - ordentliches Mitglied in einem speziell gegründeten Berufs- oder Fachverband bzw. Verein der Fachrichtung Naturheilkunde oder Physiotherapie … ist. … (5) Die AOK übernimmt die Kosten für Absatz 1 und Absatz 2 für maximal fünf Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 100 v.H. des Rechnungsbetrages, maximal jedoch 30,00 EUR je Behandlung. Zur Erstattung der Behandlungen sind die Rechnungen vorzulegen.

ab31.08.2026bis auf Weiteres
Qigong BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Herkules übernimmt 200 € im Jahr, für ärztlich verordnete Tuina-Behandlungen oder QiGong-Therapien der TCM. Voraussetzung ist, dass die Behandlung durch einen zur qualitätsgesicherten Leistungserbringung in den Naturheilverfahren berechtigten Vertragsarzt erfolgen muss. Gleichermaßen wird auch die ärztlich verordnete Behandlung bei einem Physiotherapeuten erstattet, sofern dieser entsprechende Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. So müssen Leistungserbringer entweder eine abgeschlossene Fortoder-Ausbildung in der traditionellen chinesischen Medizin absolviert haben, ordentliches Mitglied eines Berufsverbandes für Naturheilverfahren sein oder zumindest aufgrund einer abgeschlossenen Ausbildung eine Berechtigung zum Beitritt in einem Verband für Naturheilverfahren haben. Bitte reichen Sie uns Ihre spezifizierten Rechnungen oder Verordnungen ein, um die Erstattung zu erhalten.

ab02.09.2026bis auf Weiteres
Qigong energie-bkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Folgende Kursbausteine werden angeboten: Autogenes Training Wirbelsäulengymnastik Richtige Ernährung Präventive Rückenschule Progressive Muskelentspannung Tai-Chi Nordic-Walking Aqua-Training Yoga Pilates Qi Gong Inhalte der Kurse: Natürlich sind praktische Übungen Hauptbestandteil der intensiven Kurse unter fachlicher Leitung. Nach Abschluss der Kurse werden Sie in der Lage sein, das Gelernte selbstständig weiterzuführen. Die Gesundheitskurse sollen „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten und den Anreiz für das eigene Wohlbefinden aktivieren. Was ist Ihnen Ihre Gesundheit wert? Wenn Sie an den Kursen teilnehmen möchten, ist keine ärztliche Verordnung notwendig. Unser Leistungsangebot beinhaltet 3 Übernachtungen in einer der ausgewählten Einrichtungen inklusive Halb- bzw. Vollpension. Eine Verlängerung des Aufenthaltes auf eigene Kosten ist grundsätzlich möglich. Wir bezuschussen das Programm zur Gesundheitsförderung einmal im Kalenderjahr (unter Anrechnung von wohnortnahen Präventionskursen, der Aktivwoche und des Well-Aktiv-Programms) mit bis zu 200 Euro für Erwachsene bzw. 150 Euro für Kinder ab sechs Jahren. Die Teilnahme an dem Programm ist unter Berücksichtigung unseres Zuschusses somit schon ab einem Eigenanteil von nur 49 Euro je Versicherten möglich.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Qigong Heimat Krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Gesundheitskurs.de bieten wir Ihnen zertifizierte Qi Gong Online-Kurse an. Die Präventionskurse erfüllen die gesetzlichen Qualitätsanforderungen und werden von qualifizierten Kursleitungen begleitet. … Unsere Online-Gesundheitskurse sind nach § 20 SGB V zertifiziert. Das heißt wir übernehmen die Kursgebühren zu 100 Prozent im Rahmen unseres Präventionsbudgets. Mit dem Präventionsbudget erhalten Sie bis zu 200 Euro pro Kalenderjahr für ausgewählte Gesundheitsangebote. Das Budget können Sie flexibel für bis zu zwei Präventionsmaßnahmen einsetzen. Neben (Online-)Gesundheitskursen gehören dazu auch die Programme Aktivwoche und Auszeit. … Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung. Diese senden Sie uns einfach zu – besonders bequem über unsere ServiceApp.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Qigong mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Qi Gong ist eine jahrtausendealte chinesische Heilmethode, die die Lebenskraft stärkt und die Selbstheilungskräfte fördert. In unseren Breitengraden nutzt man Qi Gong als Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform. Mit Die Vorturner kannst du die Kurse Duft Qi Gong - mehr Lebenskraft, Die fünfzehn Ausdrucksformen oder Die acht Brokate belegen. Deine Vorteile Einfach von zu Hause, unterwegs oder wo immer du gerade bist teilnehmen Zertifizierte Gesundheitskurse mit geprüfter Qualität Volle Kostenübernahme, wenn du 100 Prozent am Kurs teilgenommen hast. Diese Zusatzleistung ist Teil unseres Gesundheitskontos. Mit dem Paket Active+ kannst du bis zu 400 Euro für besondere Präventionsangebote erstattet bekommen. Du kannst zwei Kursteilnahmen pro Kalenderjahr abrechnen.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Qigong pronova BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Hast du dich für ein Angebot entschieden, sparst du mit uns viel Geld: Wir übernehmen den Großteil der Kosten (80 %, max. 150 € pro Jahr) für bis zu 2 Gesundheitskurse. Wähle einfach eine qualifizierte Anbieterin bzw. einen qualifizierten Anbieter und nimm regelmäßig – z. B. an mindestens 8 von 10 Terminen – teil. … Unsere Präventionsdatenbank zeigt dir, für welche Kurse du einen Zuschuss von uns bekommst. Wir haben jede Menge Angebote für dich auf Lager: Hatha Yoga, Qigong und Tai-Chi für körperliche Fitness und Entspannung im Kopf. … Wichtig für dich zu wissen: Unser Zuschuss an den Anbietenden der Gesundheitsreise zahlt auf dein persönliches Präventionsbudget ein.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Qigong vivida bkk (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Ihre vivida bkk unterstützt Sie bei zwei Gesundheitskursen pro Jahr. Bei der Auswahl eines Kurses aus der bundensweiten Gesundheitskursdatenbank garantieren wir Ihnen eine Kostenbeteiligung in Höhe von 80 % der Kurskosten – maximal 150 Euro pro Kurs. Für Online-Gesundheitskurse unserer Kooperationspartnern übernehmen wir sogar 100 % der Kurskosten, bis ebenfalls maximal 150 Euro pro Kurs. Das bedeutet für Sie: Bei uns profitieren Sie jährlich von bis zu 300 Euro (2 x 150 Euro) für Gesundheitskurse.

ab29.08.2026bis auf Weiteres
Qigong ZF BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen Zuschuss erhalten: Wir erstatten Ihnen bis zu 200 € jährlich für zwei zertifizierte Gesundheitskurse oder eine Gesundheitsreise ab29.08.2026bis auf Weiteres
erhoben am 29.08.2026
Quelle
Rhythmische Massage4
Rhythmische Massage AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(1) Versicherte haben Anspruch auf anthroposophische Heilmittel (Kunsttherapie, Heileurythmie, Rhythmische Massage), wenn diese medizinisch notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. … (3) Voraussetzung für den Anspruch nach Absatz 1 ist, dass die Leistung - nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ausgeschlossen ist und - nicht bereits Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung ist. - Die Leistungserbringer müssen Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen sein oder eine entsprechende Ausbildung absolviert haben, die zum Beitritt in einem Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. … (5) Die AOK übernimmt die Kosten für Absatz 1 und Absatz 2 für maximal fünf Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 100 v.H. des Rechnungsbetrages, maximal jedoch 30,00 EUR je Behandlung. Zur Erstattung der Behandlungen sind die Rechnungen vorzulegen.

ab31.08.2026bis31.12.2026
Rhythmische Massage BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Für ärztlich verordnete anthroposophische Heilmittel (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) werden Kosten in Höhe von maximal 200 Euro jährlich erstattet, sofern der Leistungserbringer Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen ist oder eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einem Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. Voraussetzung ist ferner, dass die Behandlung medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Zur Erstattung sind spezifizierte Rechnungen und Verordnungen einzureichen.

ab07.09.2026bis31.12.2026
Rhythmische Massage HEK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Anthroposophische Heilmittel Für ärztlich verordnete anthroposophische Heilmittel (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) werden die Kosten in Höhe von 70 vom Hundert, maximal 100 Euro jährlich, erstattet, sofern der Leistungserbringer Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen ist oder eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einem Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. Voraussetzung ist ferner, dass die Behandlung medizinisch notwendig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Zur Erstattung sind spezifizierte Rechnungen und Verordnungen einzureichen.

ab30.08.2026bis31.12.2026
Rhythmische Massage SECURVITA BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Anthroposophische Heilmittel Die Versicherten der SECURVITA BKK können nach ärztlicher Verordnung anthroposophische Heilmittel in Anspruch nehmen, wenn sie medizinisch notwendig sind, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Behandlungsmethode nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss ausgeschlossen wurde. a. Versicherte können Leistungen der Heileurythmie in Anspruch nehmen. Erstattet werden die entstandenen Aufwendungen, jedoch nicht mehr als 35 Euro pro Sitzung. Für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 40 Euro pro Sitzung. b. Versicherte können Leistungen der Kunsttherapie in Anspruch nehmen. Erstattet werden die entstandenen Aufwendungen, jedoch nicht mehr als 40 Euro pro Sitzung. Für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 45 Euro pro Sitzung. c. Versicherte können Leistungen der Rhythmischen Massage in Anspruch nehmen. Erstattet werden die entstandenen Aufwendungen, jedoch nicht mehr als 30 Euro pro Sitzung. Für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhöht sich der Erstattungsbetrag auf 35 Euro pro Sitzung. Der Anspruch setzt voraus, dass die Behandlung qualitätsgesichert von einem qualifizierten Leistungserbringer durchgeführt wird, der Mitglied eines Berufsverbandes der anthroposophischen Therapierichtungen (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) ist oder eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einen Verband der anthroposophischen Therapierichtungen berechtigt. Die SECURVITA BKK übernimmt insgesamt maximal 20 Sitzungen der anthroposophischen Heilmittel (Heileurythmie, Kunsttherapie, Rhythmische Massage) im Kalenderjahr. Die Behandlungen sind innerhalb von 6 Monaten nach Ausstellung der Verordnung in Anspruch zu nehmen. Pro Verordnung sind maximal zehn Sitzungen erstattungsfähig. … Zur Erstattung der entstandenen Aufwendungen für die Leistungen nach den Absätzen 2 bis 8 sind jeweils die spezifizierten Rechnungen innerhalb von sechs Monaten (Eingang) nach Ausstellung der Rechnung einzureichen. … für Leistungen der anthroposophischen Heilmittel, der Chiropraktik oder der Osteopathie nach den Abs. (2) bis (4): ärztliche Verordnung mit Angabe der Diagnose

ab07.09.2026bis31.12.2026
Schröpfen1
Schröpfen IKK BB (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Das IKK BB-Naturheilkonto orientiert sich am Hufeland-Verzeichnis (PDF) der besonderen Therapierichtungen der Hufelandgesellschaft e. V.. Beispiele für zuschussfähige Leistungen laut Hufelandverzeichnis: Hydrotherapie Lichttherapie Schröpfen Phytotherapie Aromatherapie Ausgenommen sind Leistungen, die innerhalb der vertragsärztlichen Versorgung auf KV-Karte abgerechnet werden oder die durch Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses als Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen sind. Osteopathie und weitere spezielle Naturheilverfahren sind gesondert geregelt. … Die IKK BB erstattet IKK-Versicherten im Rahmen des IKK BB-Naturheilkontos 80 Prozent des Rechnungsbetrages, maximal 150 Euro pro Jahr, bei Mitgliedern mit mitversicherten Familienangehörigen bis maximal 300 Euro pro Jahr für frei wählbare ambulante Naturheiltherapien … Zur Erstattung der Kosten im Rahmen des IKK BB-Naturheilkontos legen Sie der IKK BB eine spezifizierte Originalrechnung vor. … Voraussetzung für eine Übernahme der Kosten durch das IKK BB-Naturheilkonto ist, dass die Behandlung qualitätsgesichert von qualifizierten Leistungserbringern durchgeführt wird.

ab30.08.2026bis auf Weiteres
Tai Chi1
Tai Chi pronova BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Hast du dich für ein Angebot entschieden, sparst du mit uns viel Geld: Wir übernehmen den Großteil der Kosten (80 %, max. 150 € pro Jahr) für bis zu 2 Gesundheitskurse. Wähle einfach eine qualifizierte Anbieterin bzw. einen qualifizierten Anbieter und nimm regelmäßig – z. B. an mindestens 8 von 10 Terminen – teil. … Unsere Präventionsdatenbank zeigt dir, für welche Kurse du einen Zuschuss von uns bekommst. Wir haben jede Menge Angebote für dich auf Lager: Hatha Yoga, Qigong und Tai-Chi für körperliche Fitness und Entspannung im Kopf. … Wichtig für dich zu wissen: Unser Zuschuss an den Anbietenden der Gesundheitsreise zahlt auf dein persönliches Präventionsbudget ein.

ab13.09.2026bis auf Weiteres
Tuina2
Tuina AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

(2) Versicherte haben Anspruch auf weitere Heilmittel, wie Feldenkrais, traditionelle chinesische Medizin (Tuina und Krankengymnastik nach Qigong) und Ayurveda (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), wenn diese medizinisch notwendig sind, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. … (4) Voraussetzung für den Anspruch nach Absatz 2 ist, dass die Leistung - nicht durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ausgeschlossen ist und - nicht bereits Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung ist. Weitere Voraussetzung ist, dass die Behandlung von einem qualifizierten Leistungserbringer … durchgeführt wird und - eine Zusatzbezeichnung erworben hat, die zur Ausübung des jeweiligen Naturheilverfahrens berechtigt oder - ordentliches Mitglied in einem speziell gegründeten Berufs- oder Fachverband bzw. Verein der Fachrichtung Naturheilkunde oder Physiotherapie … ist. … (5) Die AOK übernimmt die Kosten für Absatz 1 und Absatz 2 für maximal fünf Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 100 v.H. des Rechnungsbetrages, maximal jedoch 30,00 EUR je Behandlung. Zur Erstattung der Behandlungen sind die Rechnungen vorzulegen.

ab31.08.2026bis auf Weiteres
Tuina BKK Herkules (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Die BKK Herkules übernimmt 200 € im Jahr, für ärztlich verordnete Tuina-Behandlungen oder QiGong-Therapien der TCM. Voraussetzung ist, dass die Behandlung durch einen zur qualitätsgesicherten Leistungserbringung in den Naturheilverfahren berechtigten Vertragsarzt erfolgen muss. Gleichermaßen wird auch die ärztlich verordnete Behandlung bei einem Physiotherapeuten erstattet, sofern dieser entsprechende Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. So müssen Leistungserbringer entweder eine abgeschlossene Fortoder-Ausbildung in der traditionellen chinesischen Medizin absolviert haben, ordentliches Mitglied eines Berufsverbandes für Naturheilverfahren sein oder zumindest aufgrund einer abgeschlossenen Ausbildung eine Berechtigung zum Beitritt in einem Verband für Naturheilverfahren haben. Bitte reichen Sie uns Ihre spezifizierten Rechnungen oder Verordnungen ein, um die Erstattung zu erhalten.

ab02.09.2026bis auf Weiteres
Yoga1
Yoga pronova BKK (Satzungsleistung) mit Bedingungen
Bedingung im Wortlaut

Hast du dich für ein Angebot entschieden, sparst du mit uns viel Geld: Wir übernehmen den Großteil der Kosten (80 %, max. 150 € pro Jahr) für bis zu 2 Gesundheitskurse. Wähle einfach eine qualifizierte Anbieterin bzw. einen qualifizierten Anbieter und nimm regelmäßig – z. B. an mindestens 8 von 10 Terminen – teil. … Unsere Präventionsdatenbank zeigt dir, für welche Kurse du einen Zuschuss von uns bekommst. Wir haben jede Menge Angebote für dich auf Lager: Hatha Yoga, Qigong und Tai-Chi für körperliche Fitness und Entspannung im Kopf. … Wichtig für dich zu wissen: Unser Zuschuss an den Anbietenden der Gesundheitsreise zahlt auf dein persönliches Präventionsbudget ein.

ab13.09.2026bis auf Weiteres

Nur die ersten 3 je Verfahren zeigen

Was sich als Nächstes ändert

Wann Änderung Beleg
gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Baden-Württemberg, „Gesundheitskonto“ (regionaler Block „Gesundheitskonto Allgemein“) https://www.aok.de/pk/bw/inhalt/gesundheitskonto-1/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, AOK Bayern (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Bayern, Leistungsseite „AOK-Gesundheitsvorteil“ https://www.aok.de/pk/bayern/aok-gesundheitsvorteil/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, AOK Niedersachsen (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Niedersachsen, Leistungsseite zu Arzneimitteln der Homöopathie, Anthroposophie und Phytotherapie https://www.aok.de/pk/niedersachsen/inhalt/alternativmedizin-homoeopathie/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, AOK Nordost (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Nordost, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/pk/nordost/inhalt/aok-gesundheitskonto/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, AOK NordWest (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK NordWest, „Alternativmedizin – Welche alternativen Heilmethoden zahlt die AOK NordWest?“, Abschnitt zum 500-Euro-Gesundheitsbudget https://www.aok.de/pk/nordwest/inhalt/alternative-heilmethoden/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, AOK Sachsen-Anhalt (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Sachsen-Anhalt, Gesundheitswelt: „OTC-Arzneimittel“ (Zuschuss aus dem GESUNDESKONTO) https://www.deine-gesundheitswelt.de/krankheit-behandlung-und-pflege/otc-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BAHN-BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BAHN-BKK, Leistungsseite „Naturheilkundliche Medikamente“ https://www.bahn-bkk.de/leistungen/alternative-heilmethoden/naturheilkundliche-medikamente.html (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BERGISCHE KRANKENKASSE, Satzung, Stand 30.07.2026, § 31 und § 33 mit der Anlage zum Bonusprogramm (PDF) https://www.bergische-krankenkasse.de/fileadmin/PDF/Satzung/2026/September/BERGISCHE_Krankenkasse_Satzung_20260730.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BIG direkt gesund (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BIG direkt gesund, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.big-direkt.de/de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Deutsche Bank, Leistungsseite zu Arzneimitteln der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie https://www.bkkdb.de/leistungen-beratung/pluspunkte-im-ueberblick/bkk-premium-plus (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK Euregio (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Euregio, Leistungsseite „Arzneimittel“ https://www.bkk-euregio.de/leistungen/arzneimittel/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK evm (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK evm, Satzung, Regelung zur Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln https://www.bkk-evm.de/files/downloads/magazine/Satzung%20KV%20Rechtsstand%201.1.2026.pdf (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK Freudenberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Freudenberg, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ https://www.bkk-freudenberg.de/leistungen/sanfte-heilung/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, Satzung der Krankenversicherung, Stand 11.08.2026, § 12d Absatz 1 und Absatz 2 (PDF) https://www.bkkgs.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Bekanntmachung-Satzung/bkkgs-satzung-kv-stand-11-08-2026.pdf (erhoben am 31.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 13.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, bkk melitta hmr (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

bkk melitta hmr, Leistungsseite zu apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie https://www.bkk-melitta-hmr.de/leistungen/alternative-medizin/alternative-arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK Miele (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK Miele, Stand 23.07.2026, § 15b (Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapieformen) https://www.miele-bkk.de/fileadmin/medien/dokumente/satzung/230726_Satzung_KV.pdf (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK MTU (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK MTU, Leistungsseite „Gesundheitskonto 80 € – Mehrleistungen BKK MTU“ https://www.bkk-mtu.de/unsere-leistungen/leistungen-a-z/gesundheitskonto-80-e-mehrleistungen-bkk-mtu/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK PFAFF (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK PFAFF ab 01.01.2025, Abschnitt II (Versorgung mit nichtverschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln der besonderen Therapierichtung) https://bkk-pfaff.de/wp-content/uploads/2025/01/Satzung-BKK-PFAFF-ab-01.01.2025_HP.pdf (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK ProVita (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK ProVita, Leistungsseite zu alternativen Arzneimitteln im Rahmen der Gesundheitskonten BKK GesundPlus und BKK GesundPlus U21 https://bkk-provita.de/leistungen/homoeopathische-und-pflanzliche-arzneimittel/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK Public (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Public, Satzung in der Fassung des 73. Nachtrags, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-public.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Public_idF_73_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Rieker • RICOSTA • Weisser, Satzung, Stand 01.01.2026, Zusätzliche Leistungen nach § 11 Abs. 6 SGB V, Gesundheitskonto Buchstabe a und Buchstabe d, dazu § 12 (Leistungen) Nummer 4 (Erweiterte Schwangerenleistungen) (PDF) https://www.bkk-rrw.de/fileadmin/medien/dokumente/ueber_uns/2026-01-01_KV_Satzung_BKK-RRW.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK Salzgitter (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Salzgitter, Satzung in der Fassung des 140. Nachtrags, Stand 01.01.2026, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-salzgitter.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Salzgitter_idF_140_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK VDN (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK VDN, Satzung, Regelung zu apothekenpflichtigen Arzneimitteln der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie https://www.bkk-vdn.de/wp-content/uploads/2026/01/2026_Satzung.pdf (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Werra-Meissner, Leistungsseite „Gesundheitskonto – GesundPlus“ https://www.bkk-werra-meissner.de/rundum-gesund/gesundheitskonto/gesund-plus/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, BKK24 (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK24, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Arzneimittel“ https://bkk24.de/leistungen-beitraege/leistungen-a-z/arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, Continentale BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Continentale BKK, Leistungen von A-Z: Naturarzneimittel https://www.continentale-bkk.de/leistungen/leistungen-a-z/naturarzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, DAK-Gesundheit (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

DAK-Gesundheit, Leistungen > Alternative Heilmethoden > Anthroposophische Medizin: Inneres Gleichgewicht finden (aktualisiert am 27.05.2025) https://www.dak.de/dak/leistungen/alternative-heilmethoden/anthroposophische-medizin-inneres-gleichgewicht-finden_10718 (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, energie-bkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

energie-BKK, Leistung: Arzneimittel Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie (Stand der Seite: 17. August 2026) – hier die dritte Therapierichtung, die anthroposophischen Arzneimittel https://www.energie-bkk.de/leistung/arzneimittel-homoeopathie-phytotherapie-und-anthroposophie/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, EY BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

EY BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen von A-Z) https://www.ey-bkk.de/leistungen/leistungen-von-a-z/homoeopathie (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, hkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

hkk, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Heilpraktiker“ https://www.hkk.de/leistungen-und-services/hkk-leistungen/alle-leistungen-von-a-z/heilpraktiker (erhoben am 13.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, IKK classic (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

IKK classic – Alternative Arzneimittel: Welche Kosten übernimmt die IKK classic? https://www.ikk-classic.de/pk/leistungen/alternative-heilmethoden/alternative-arzneimittel-kosten (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, IKK Südwest (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der IKK Südwest, in der Fassung des 46. Nachtrages, Stand 03.04.2026, § 10b (Osteopathie/Chirotherapie), § 10c (Sonstige Naturheilverfahren) und § 10f (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel), Absätze 1 bis 4 https://www.ikk-suedwest.de/wp-content/uploads/2022/12/satzung_der_ikk_suedwest_krankenversicherung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, KNAPPSCHAFT (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Homöopathie-Kosten https://www.knappschaft.de/gesund-werden/therapie/alternative-medizin/homoeopathie/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Koenig & Bauer BKK, Satzung, Abschnitt VI „Zusätzliche Leistungen gem. § 11 Abs. 6 SGB V“, Ziffer I und Ziffer III (PDF, Seitenstand 01.07.2018) https://koenig-bauer-bkk.de/index_htm_files/Satzung_2025.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, MAHLE BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

MAHLE BKK, Leistungen nach Themen, Sanfte Heilmethoden, Anthroposophie https://bkk-mahle.de/leistungen-service/leistungen-nach-themen/sanfte-heilmethoden/anthroposophie (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Mercedes-Benz BKK, Leistungsseite „Arzneimittel“ (Leistungen von A-Z), Abschnitt „Homöopathische Arzneimittel – Unser Extra für Sie!“ https://www.mercedes-benz-bkk.com/leistungen/leistungen-von-a-z/arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, mhplus (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Alternative Arzneimittel (Leistungen › Im Krankheitsfall › Alternative Arzneimittel) https://www.mhplus-krankenkasse.de/privatkunden/leistungen/im-krankheitsfall/alternative-arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

mkk – meine krankenkasse, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ (Leistungen von A bis Z) https://www.meine-krankenkasse.de/leistungen/unsere-leistungen/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, Mobil Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Mobil Krankenkasse, Leistungsseite „Erstattung von apothekenpflichtigen Arzneimitteln“ https://mobil-krankenkasse.de/unsere-leistungen/krankheiten-und-behandlungen/Arzneimittel-und-Rabattvertraege/erstattung-apothekenpflichtige-arzneimittel.html (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Techniker Krankenkasse, Leistungsseite „Höhe der Kostenübernahme für alternative Arzneimittel“ https://www.tk.de/techniker/versicherung/tk-leistungen/weitere-leistungen/arzneimittel/hoehe-kostenuebernahme-alternative-arzneimittel-2002554 (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, TUI BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

TUI BKK, Satzung in der Fassung des 97. Nachtrags, Stand 19.08.2025, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.tui-bkk.de/fileadmin/downloads/Satzung__TUI_BKK_idF_97._Nachtrag_.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, ZF BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Alternative Arzneimittel https://www.zfbkk.de/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Heimat Krankenkasse, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel für Kinder und Jugendliche“ https://www.heimat-krankenkasse.de/leistungen/leistungen-a-z/alternative-arzneimittel-fuer-kinder-und-jugendliche/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Arzneimittel, vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Leistungen von A bis Z – Alternative Arzneimittel, Aufklapper "Welche Kosten übernimmt die vivida bkk?", Abschnitt "2. Erstattung bis zu 200 Euro jährlich" https://www.vividabkk.de/de/leistungen-versicherung/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Kunsttherapie, AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Kunsttherapie, BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Kunsttherapie, HEK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

HEK, Satzung in der Fassung des 116. Nachtrages, Stand 31.07.2026, § 24e und § 24f (PDF) https://www.hek.de/fileadmin/user_upload/data/Dokumente_Website/Satzung/satzung-fassung-116-nachtrag-hek.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Anthroposophische Kunsttherapie, SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Heileurythmie, AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Heileurythmie, BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Heileurythmie, HEK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

HEK, Satzung in der Fassung des 116. Nachtrages, Stand 31.07.2026, § 24e und § 24f (PDF) https://www.hek.de/fileadmin/user_upload/data/Dokumente_Website/Satzung/satzung-fassung-116-nachtrag-hek.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Heileurythmie, SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Baden-Württemberg, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/mk/bw/immer-was-du-brauchst/gesundheitskonto/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, AOK Bayern (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Bayern, Leistungsseite „AOK-Gesundheitsvorteil“ https://www.aok.de/pk/bayern/aok-gesundheitsvorteil/ (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, AOK Nordost (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Nordost, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/pk/nordost/inhalt/aok-gesundheitskonto/ (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, AOK NordWest (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK NordWest, Leistungsseite „Das 500-Euro-Gesundheitsbudget der AOK NordWest“ https://www.aok.de/pk/nordwest/500-euro-gesundheitsbudget/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, Audi BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Audi BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen A-Z) https://www.audibkk.de/leistungen-services/leistungen-a-z/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BAHN-BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BAHN-BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.bahn-bkk.de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie.html (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BERGISCHE KRANKENKASSE, Satzung, Stand 30.07.2026, § 31 und § 33 mit der Anlage zum Bonusprogramm (PDF) https://www.bergische-krankenkasse.de/fileadmin/PDF/Satzung/2026/September/BERGISCHE_Krankenkasse_Satzung_20260730.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BIG direkt gesund (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BIG direkt gesund, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.big-direkt.de/de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie/ (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK der Deutsche Bank AG, Stand 17.12.2025, Abschnitt II Nummer 2 (Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) https://www.bkkdb.de/fileadmin/medien/dokumente/unternehmen/satzung/Satzung_BKK_Deutsche_Bank_KV_Stand_2025-12-17.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK Diakonie (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Diakonie, Leistungsseite „Achtsamkeitsbudget“ https://www.bkk-diakonie.de/achtsamkeitsbudget/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK Euregio (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Euregio, Leistungsseite „Arzneimittel“ https://www.bkk-euregio.de/leistungen/arzneimittel/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK evm (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK evm, Satzung, Regelung zur Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln https://www.bkk-evm.de/files/downloads/magazine/Satzung%20KV%20Rechtsstand%201.1.2026.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK exklusiv (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK exklusiv, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkkexklusiv.de/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK Freudenberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Freudenberg, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ https://www.bkk-freudenberg.de/leistungen/sanfte-heilung/alternative-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, Satzung der Krankenversicherung, Stand 11.08.2026, § 12d Absatz 1 und Absatz 2 (PDF) https://www.bkkgs.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Bekanntmachung-Satzung/bkkgs-satzung-kv-stand-11-08-2026.pdf (erhoben am 31.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 13.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, bkk melitta hmr (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

bkk melitta hmr, Leistungsseite zu apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie https://www.bkk-melitta-hmr.de/leistungen/alternative-medizin/alternative-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK Miele (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK Miele, Stand 23.07.2026, § 15b (Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapieformen) https://www.miele-bkk.de/fileadmin/medien/dokumente/satzung/230726_Satzung_KV.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK MTU (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK MTU, Leistungsseite „Gesundheitskonto 80 € – Mehrleistungen BKK MTU“ https://www.bkk-mtu.de/unsere-leistungen/leistungen-a-z/gesundheitskonto-80-e-mehrleistungen-bkk-mtu/ (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK PFAFF (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK PFAFF, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkk-pfaff.de/homoeopathie/ (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK ProVita (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK ProVita, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkk-provita.de/leistungen/krankenkasse-homoeopathie/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK Public (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Public, Satzung in der Fassung des 73. Nachtrags, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-public.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Public_idF_73_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK PwC (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK PwC, Leistungsseite „Homöopathische Arzneimittel“ https://www.bkk-pwc.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathische-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Rieker • RICOSTA • Weisser, Satzung, Stand 01.01.2026, Zusätzliche Leistungen nach § 11 Abs. 6 SGB V, Gesundheitskonto Buchstabe a und Buchstabe d, dazu § 12 (Leistungen) Nummer 4 (Erweiterte Schwangerenleistungen) (PDF) https://www.bkk-rrw.de/fileadmin/medien/dokumente/ueber_uns/2026-01-01_KV_Satzung_BKK-RRW.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK Salzgitter (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Salzgitter, Satzung in der Fassung des 140. Nachtrags, Stand 01.01.2026, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-salzgitter.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Salzgitter_idF_140_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK VDN (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK VDN, Leistungsseite „Medikamente der Homöopathie, pflanzliche Arzneimittel (Phytotherapie) sowie Anthroposophie“ https://www.bkk-vdn.de/medikamente-der-homoeopathie-pflanzliche-arzneimittel-phytotherapie-sowie-anthroposophie/ (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Werra-Meissner, Leistungsseite „Gesundheitskonto – GesundPlus“ https://www.bkk-werra-meissner.de/rundum-gesund/gesundheitskonto/gesund-plus/ (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK24 (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK24, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Arzneimittel“ https://bkk24.de/leistungen-beitraege/leistungen-a-z/arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, Continentale BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Continentale BKK, Leistungen von A-Z: Homöopathie https://www.continentale-bkk.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, DAK-Gesundheit (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

DAK-Gesundheit, Leistungen > Alternative Heilmethoden > Homöopathie: Wir beteiligen uns an den Kosten (aktualisiert am 20.01.2026) https://www.dak.de/dak/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie-wir-beteiligen-uns-an-den-kosten_10720 (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, energie-bkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

energie-bkk, Leistungsseite „Homöopathie und alternative Heilmethode“ https://www.energie-bkk.de/leistung/homoeopathie-alternative-heilmethode/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, EY BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

EY BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen von A-Z) https://www.ey-bkk.de/leistungen/leistungen-von-a-z/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, HEK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

HEK, Satzung in der Fassung des 116. Nachtrages, Stand 31.07.2026, § 24e und § 24f (PDF) https://www.hek.de/fileadmin/user_upload/data/Dokumente_Website/Satzung/satzung-fassung-116-nachtrag-hek.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, hkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

hkk, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Heilpraktiker“ https://www.hkk.de/leistungen-und-services/hkk-leistungen/alle-leistungen-von-a-z/heilpraktiker (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, IKK gesund plus (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

IKK gesund plus, Leistungsseite „Alternative Heilverfahren“ https://www.ikk-gesundplus.de/leistungen/leistungen-im-ueberblick/alternative-heilverfahren/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Koenig & Bauer BKK, Satzung, Abschnitt VI „Zusätzliche Leistungen gem. § 11 Abs. 6 SGB V“, Ziffer I und Ziffer III (PDF, Seitenstand 01.07.2018) https://koenig-bauer-bkk.de/index_htm_files/Satzung_2025.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, MAHLE BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

MAHLE BKK, Leistungen nach Themen, Sanfte Heilmethoden, „Homöopathie“ https://bkk-mahle.de/leistungen-service/leistungen-nach-themen/sanfte-heilmethoden/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Mercedes-Benz BKK, Leistungsseite „Arzneimittel“ (Leistungen von A-Z), Abschnitt „Homöopathische Arzneimittel – Unser Extra für Sie!“ https://www.mercedes-benz-bkk.com/leistungen/leistungen-von-a-z/arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

mkk – meine krankenkasse, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ (Leistungen von A bis Z) https://www.meine-krankenkasse.de/leistungen/unsere-leistungen/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Techniker Krankenkasse, Leistungsseite „Höhe der Kostenübernahme für alternative Arzneimittel“ https://www.tk.de/techniker/versicherung/tk-leistungen/weitere-leistungen/arzneimittel/hoehe-kostenuebernahme-alternative-arzneimittel-2002554 (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, ZF BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Alternative Arzneimittel https://www.zfbkk.de/alternative-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, BKK SBH (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK SBH, Leistungsseite „Homöopathische Arzneimittel“ https://bkk-sbh.de/leistung/homoeopathische-arzneimittel/ (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Heimat Krankenkasse, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen A-Z) https://www.heimat-krankenkasse.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathie/ (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Homöopathische Komplexmittel, vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Leistungen von A bis Z – Alternative Arzneimittel, Aufklapper "Welche Kosten übernimmt die vivida bkk?", Abschnitt "2. Erstattung bis zu 200 Euro jährlich" https://www.vividabkk.de/de/leistungen-versicherung/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Baden-Württemberg, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/mk/bw/immer-was-du-brauchst/gesundheitskonto/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, AOK Bayern (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Bayern, Leistungsseite „AOK-Gesundheitsvorteil“ https://www.aok.de/pk/bayern/aok-gesundheitsvorteil/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, AOK Nordost (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Nordost, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/pk/nordost/inhalt/aok-gesundheitskonto/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, AOK NordWest (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK NordWest, Leistungsseite „Das 500-Euro-Gesundheitsbudget der AOK NordWest“ https://www.aok.de/pk/nordwest/500-euro-gesundheitsbudget/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 02.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, AOK Sachsen-Anhalt (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Sachsen-Anhalt, Gesundheitswelt: „OTC-Arzneimittel“ (Zuschuss aus dem GESUNDESKONTO) https://www.deine-gesundheitswelt.de/krankheit-behandlung-und-pflege/otc-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, Audi BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Audi BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen A-Z) https://www.audibkk.de/leistungen-services/leistungen-a-z/homoeopathie (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BAHN-BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BAHN-BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.bahn-bkk.de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie.html (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BERGISCHE KRANKENKASSE, Satzung, Stand 30.07.2026, § 31 und § 33 mit der Anlage zum Bonusprogramm (PDF) https://www.bergische-krankenkasse.de/fileadmin/PDF/Satzung/2026/September/BERGISCHE_Krankenkasse_Satzung_20260730.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BIG direkt gesund (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BIG direkt gesund, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.big-direkt.de/de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK der Deutsche Bank AG, Stand 17.12.2025, Abschnitt II Nummer 2 (Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) https://www.bkkdb.de/fileadmin/medien/dokumente/unternehmen/satzung/Satzung_BKK_Deutsche_Bank_KV_Stand_2025-12-17.pdf (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK Diakonie (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Diakonie, Leistungsseite „Achtsamkeitsbudget“ https://www.bkk-diakonie.de/achtsamkeitsbudget/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK Euregio (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Euregio, Leistungsseite „Arzneimittel“ https://www.bkk-euregio.de/leistungen/arzneimittel/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK evm (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK evm, Satzung, Regelung zur Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln https://www.bkk-evm.de/files/downloads/magazine/Satzung%20KV%20Rechtsstand%201.1.2026.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK exklusiv (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK exklusiv, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkkexklusiv.de/homoeopathie (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK Freudenberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Freudenberg, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ https://www.bkk-freudenberg.de/leistungen/sanfte-heilung/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, Satzung der Krankenversicherung, Stand 11.08.2026, § 12d Absatz 1 und Absatz 2 (PDF) https://www.bkkgs.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Bekanntmachung-Satzung/bkkgs-satzung-kv-stand-11-08-2026.pdf (erhoben am 31.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 13.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, bkk melitta hmr (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

bkk melitta hmr, Leistungsseite zu apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie https://www.bkk-melitta-hmr.de/leistungen/alternative-medizin/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK Miele (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK Miele, Stand 23.07.2026, § 15b (Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapieformen) https://www.miele-bkk.de/fileadmin/medien/dokumente/satzung/230726_Satzung_KV.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK MTU (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK MTU, Leistungsseite „Gesundheitskonto 80 € – Mehrleistungen BKK MTU“ https://www.bkk-mtu.de/unsere-leistungen/leistungen-a-z/gesundheitskonto-80-e-mehrleistungen-bkk-mtu/ (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK PFAFF (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK PFAFF, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkk-pfaff.de/homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK ProVita (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK ProVita, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkk-provita.de/leistungen/krankenkasse-homoeopathie/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK Public (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Public, Satzung in der Fassung des 73. Nachtrags, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-public.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Public_idF_73_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK PwC (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK PwC, Leistungsseite „Homöopathische Arzneimittel“ https://www.bkk-pwc.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathische-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Rieker • RICOSTA • Weisser, Satzung, Stand 01.01.2026, Zusätzliche Leistungen nach § 11 Abs. 6 SGB V, Gesundheitskonto Buchstabe a und Buchstabe d, dazu § 12 (Leistungen) Nummer 4 (Erweiterte Schwangerenleistungen) (PDF) https://www.bkk-rrw.de/fileadmin/medien/dokumente/ueber_uns/2026-01-01_KV_Satzung_BKK-RRW.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK Salzgitter (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Salzgitter, Satzung in der Fassung des 140. Nachtrags, Stand 01.01.2026, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-salzgitter.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Salzgitter_idF_140_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK VDN (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK VDN, Leistungsseite „Medikamente der Homöopathie, pflanzliche Arzneimittel (Phytotherapie) sowie Anthroposophie“ https://www.bkk-vdn.de/medikamente-der-homoeopathie-pflanzliche-arzneimittel-phytotherapie-sowie-anthroposophie/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK Werra-Meissner, Leistungsseite „Gesundheitskonto – GesundPlus“ https://www.bkk-werra-meissner.de/rundum-gesund/gesundheitskonto/gesund-plus/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK24 (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK24, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Arzneimittel“ https://bkk24.de/leistungen-beitraege/leistungen-a-z/arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, Continentale BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Continentale BKK, Leistungen von A-Z: Homöopathie https://www.continentale-bkk.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathie (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, DAK-Gesundheit (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

DAK-Gesundheit, Leistungen > Alternative Heilmethoden > Homöopathie: Wir beteiligen uns an den Kosten (aktualisiert am 20.01.2026) https://www.dak.de/dak/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie-wir-beteiligen-uns-an-den-kosten_10720 (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, energie-bkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

energie-bkk, Leistungsseite „Homöopathie und alternative Heilmethode“ https://www.energie-bkk.de/leistung/homoeopathie-alternative-heilmethode/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, EY BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

EY BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen von A-Z) https://www.ey-bkk.de/leistungen/leistungen-von-a-z/homoeopathie (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, HEK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

HEK, Satzung in der Fassung des 116. Nachtrages, Stand 31.07.2026, § 24e und § 24f (PDF) https://www.hek.de/fileadmin/user_upload/data/Dokumente_Website/Satzung/satzung-fassung-116-nachtrag-hek.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, hkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

hkk, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Heilpraktiker“ https://www.hkk.de/leistungen-und-services/hkk-leistungen/alle-leistungen-von-a-z/heilpraktiker (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, IKK gesund plus (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

IKK gesund plus, Leistungsseite „Alternative Heilverfahren“ https://www.ikk-gesundplus.de/leistungen/leistungen-im-ueberblick/alternative-heilverfahren/ (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, IKK Südwest (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

IKK Südwest, FAQ „Anspruch Homöopathie“, Aufklapper „Homöopathie: Umfang und Voraussetzung für die Kostenübernahme“ https://www.ikk-suedwest.de/faq/anspruch-homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Koenig & Bauer BKK, Satzung, Abschnitt VI „Zusätzliche Leistungen gem. § 11 Abs. 6 SGB V“, Ziffer I und Ziffer III (PDF, Seitenstand 01.07.2018) https://koenig-bauer-bkk.de/index_htm_files/Satzung_2025.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, MAHLE BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

MAHLE BKK, Leistungen nach Themen, Sanfte Heilmethoden, „Homöopathie“ https://bkk-mahle.de/leistungen-service/leistungen-nach-themen/sanfte-heilmethoden/homoeopathie (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Mercedes-Benz BKK, Leistungsseite „Arzneimittel“ (Leistungen von A-Z), Abschnitt „Homöopathische Arzneimittel – Unser Extra für Sie!“ https://www.mercedes-benz-bkk.com/leistungen/leistungen-von-a-z/arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

mkk – meine krankenkasse, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ (Leistungen von A bis Z) https://www.meine-krankenkasse.de/leistungen/unsere-leistungen/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, Mobil Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Mobil Krankenkasse, Leistungsseite „Erstattung von apothekenpflichtigen Arzneimitteln“ https://mobil-krankenkasse.de/unsere-leistungen/krankheiten-und-behandlungen/Arzneimittel-und-Rabattvertraege/erstattung-apothekenpflichtige-arzneimittel.html (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Techniker Krankenkasse, Leistungsseite „Höhe der Kostenübernahme für alternative Arzneimittel“ https://www.tk.de/techniker/versicherung/tk-leistungen/weitere-leistungen/arzneimittel/hoehe-kostenuebernahme-alternative-arzneimittel-2002554 (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, ZF BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Alternative Arzneimittel https://www.zfbkk.de/alternative-arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, BKK SBH (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

BKK SBH, Leistungsseite „Homöopathische Arzneimittel“ https://bkk-sbh.de/leistung/homoeopathische-arzneimittel/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Heimat Krankenkasse, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen A-Z) https://www.heimat-krankenkasse.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Klassische Homöopathie, vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Leistungen von A bis Z – Alternative Arzneimittel, Aufklapper "Welche Kosten übernimmt die vivida bkk?", Abschnitt "2. Erstattung bis zu 200 Euro jährlich" https://www.vividabkk.de/de/leistungen-versicherung/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Phytotherapie, Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Techniker Krankenkasse, Leistungsseite „Höhe der Kostenübernahme für alternative Arzneimittel“ https://www.tk.de/techniker/versicherung/tk-leistungen/weitere-leistungen/arzneimittel/hoehe-kostenuebernahme-alternative-arzneimittel-2002554 (erhoben am 29.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Rhythmische Massage, AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Rhythmische Massage, BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Rhythmische Massage, HEK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

HEK, Satzung in der Fassung des 116. Nachtrages, Stand 31.07.2026, § 24e und § 24f (PDF) https://www.hek.de/fileadmin/user_upload/data/Dokumente_Website/Satzung/satzung-fassung-116-nachtrag-hek.pdf (erhoben am 30.08.2026)

gilt noch bis 31.12.2026 Rhythmische Massage, SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen läuft aus. Was danach gilt, führt das Register nicht.
Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Nur die ersten 12 zeigen

Alle belegten Wechsel im Register

Studienlage

Akupunktur: Akute nicht-spezifische Nackenschmerzen

Leitlinie

Empfehlung 26 der Leitlinie lautet: „Akupunktur sollte zur Behandlung akuter nicht-spezifischer Nackenschmerzen nicht eingesetzt werden.“ Als Grundlage ist Expertenkonsens ausgewiesen, die Konsensstärke beträgt 100 Prozent. Zur Begründung hält die Leitlinie fest: „Die Studienlage zur Akupunktur zur Behandlung von nicht-spezifischen Nackenschmerzen ist unzureichend.“ Die Leitlinie codiert ihre Empfehlungsstärke über die Formulierung: „Soll/Soll nicht“ ist Grad A, „Sollte/Sollte nicht“ Grad B, „Kann erwogen/verzichtet werden“ Grad 0.

Quelle

S3-Leitlinie „Nicht-spezifische Nackenschmerzen“, Langfassung, Version 3.0, Stand 16.01.2025, AWMF-Registernummer 053-007, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Gültig bis 17.02.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-007l_S3_Nackenschmerzen_2025-08.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Akupunktur: Angst bei Brustkrebspatientinnen nach Chemotherapie oder unter Aromataseinhibitoren

Leitlinie

Empfehlung 4.17 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus 3 RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Reduzierung der Angst bei Brustkrebspatientinnen nach Abschluss von Chemotherapie oder unter Therapie mit Aromataseinhibitoren vor. Akupunktur kann zur Reduktion der Angst bei diesen Patientinnen erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Asthma bronchiale, Akupunktur zur Asthmakontrolle

Leitlinie

Statement S11 der Leitlinie lautet: „Akupunktur besitzt keinen nachgewiesenen Effekt auf die Asthmakontrolle. Manuelle Therapie einschließlich Massagen, Spinalmanipulationen und physisches Belastungstraining verbessern die Lungenfunktion nicht.“ Einen Empfehlungsgrad oder eine Konsensstärke nennt die Langfassung bei ihren nummerierten Empfehlungen (E) und Statements (S) nicht; zur NVL Asthma heißt es in der Einleitung: „bezüglich der Evidenztabellen und Evidenzgrade wird daher auf diese Leitlinie verwiesen“. Im Hintergrundtext zu komplementärmedizinischen Therapieansätzen heißt es: „Derzeit gibt es keine Empfehlung, die Akupunktur zur Asthmakontrolle einzusetzen.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Fachärztliche Diagnostik und Therapie von Asthma“, Langfassung, Version 3.1, Stand 01.03.2023, AWMF-Registernummer 020-009, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP). Gültig bis 29.02.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-009l_S2k_Fachaerztliche-Diagnostik-Therapie-von-Asthma_2023-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Asthma bronchiale, Behandlung mit Akupunktur

Leitlinie

Empfehlung 12-2 der Leitlinie lautet: „Akupunktur, Homöopathie und Hypnose sollen zur Behandlung des Asthmas nicht empfohlen werden.“ Sie ist mit „12-2 | e | bestätigt 2024“ gekennzeichnet; das e bedeutet nach dem Methodenteil, dass die Empfehlung „auf der kritischen Bewertung der Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche beruht“. Die Formulierung „soll nicht“ steht nach Tabelle 1 für eine „Starke Negativ-Empfehlung“ mit dem Empfehlungsgrad A. Im Abschnitt „Rationale“ heißt es: „Die Leitliniengruppe schätzt die Aussagesicherheit der identifizierten Evidenz zur Wirksamkeit und Sicherheit von Akupunktur, Homöopathie und Hypnose insgesamt als sehr niedrig und teilweise auch widersprüchlich ein. Da sie zudem ein Schadenspotenzial darin sieht, dass die Adhärenz zu einer leitliniengerechten Therapie beziehungsweise die Arzneimitteltherapie durch die Einnahme zusätzlicher Substanzen beeinträchtigt werden kann, spricht sie eine starke Negativempfehlung aus.“

Quelle

S3-Leitlinie „Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma“, Langfassung, Version 5.0, Stand 23.08.2024, AWMF-Registernummer nvl-002, herausgegeben von Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und AWMF. Gültig bis 14.08.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-002l_S3_Asthma_2024-08.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Atopische Dermatitis (Neurodermitis, atopisches Ekzem)

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 5.5 der Leitlinie lautet: „Akupunktur soll nicht zur Therapie bei AD eingesetzt werden.“ (14 von 17 Stimmen.) Die Empfehlung ist konsensbasiert (Zustimmung über 75 Prozent) und trägt den stärksten Negativgrad der Leitlinie. Sie steht im Abschnitt 5.5 Komplementärmedizin, der ausser den hier genannten auch die autologe Serumtherapie behandelt. Die Leitlinie führt daneben einen systematischen Review mit acht randomisierten Studien auf, in dem die Akupunktur der konventionellen Therapie überlegen war, und stuft dessen Ergebnisse selbst als niedrig ein: „Wegen des hohen Bias-Risikos, zu geringer Stichprobengröße und indirekter Aussagekraft (die Studien hatten Patient:innen mit chronischem Ekzem, nicht explizit AD, eingeschlossen) wurde die Evidenz aller Ergebnisse als niedrig eingestuft.“

Quelle

S3-Leitlinie „Atopische Dermatitis (AD) [Neurodermitis; atopisches Ekzem]“, Langfassung, Version 4.7, Stand der Leitlinie 16.06.2023, Stand der redaktionell überarbeiteten Fassung 29.06.2026, AWMF-Registernummer 013-027, Deutsche Dermatologische Gesellschaft. Gültig bis 15.06.2028 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/013-027l_S3_Atopische-Dermatitis-AD-Neurodermitis-atopisches-Ekzem_2026-08_1.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Akupunktur: Behandlung des akuten Migräneanfalls

Leitlinie

Der Abschnitt der Leitlinie „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ hält unter „Nicht medikamentöse Therapie der Migräneattacke“ fest: „Es liegen Hinweise auf eine Wirkung der Akupunktur bei der Behandlung des akuten Migräneanfalls vor, jedoch lässt die Qualität der vorliegenden Studien keine eindeutigen Empfehlungen zu.“ Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie und weist weder Empfehlungs- noch Evidenzgrade aus.

Quelle

S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“, Langfassung, Stand November 2025, AWMF-Registernummer 030-057, Deutsche Gesellschaft für Neurologie und Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Gültig bis 07.08.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-057l_S1_Therapie-der-Migraeneattacke-Prophylaxe-der-Migraene_2025-11.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Akupunktur: Behandlung des postoperativen Delirs bei chirurgischen Patientinnen und Patienten, transkutane elektrische Akupunkturpunkt-Stimulation (TEAS)

Leitlinie

Empfehlung 5.12 der Leitlinie (neu 2025, Empfehlungsgrad A ⇓⇓) lautet: „Wir empfehlen transkutane elektrische Akupunktur-Punkt-Stimulation nicht zur Therapie des postoperativen Delirs bei chirurgischen Patient:innen einzusetzen.“ (Konsensstärke: starker Konsens, 100%(14/14)). Die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz nach GRADE für eine gesenkte Delirdauer ist mit sehr niedrig angegeben. Die Leitlinie nennt aus einer Metaanalyse für eine kleine Untergruppe (14 Personen in der Verum- und 41 in der Kontrollgruppe aus vier chinesischen Originalstudien) eine signifikante Verkürzung der Delirdauer um einen Tag und schreibt dazu: „Die Aussagekraft dieses Ergebnisses ist nicht nur wegen der geringen Patientenzahlen, sondern auch aus verschiedenen methodischen Gründen (u. a. fehlende Verblindung) limitiert, worauf die Autoren auch selbst deutlich hinweisen.“ Hinzu komme, dass die erforderliche Technik und das nötige Wissen nicht in der Standardversorgung vorhanden seien und in der Regel nur schwer erlangt werden könnten. Im Hintergrundtext heißt es außerdem: „Da es sich bei der Akupunktur-Punkt- Stimulation um ein risikoarmes Verfahren handelt, erscheint es grundsätzlich sinnvoll, ihren möglichen Stellenwert bei der Prävention und Therapie des Delirs durch weitere Studien, möglichst auch in westlichen Settings, zu untersuchen.“

Quelle

S3-Leitlinie „Delir im höheren Lebensalter“, Langfassung, Version 1.1, Stand 30.04.2025, AWMF-Registernummer 109-001, Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP) und Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) mit weiteren Fachgesellschaften. Gültig bis 29.04.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/109-001l_S3_Delir-im-hoeheren-Lebensalter_2026-01-1.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Cancer Related Fatigue bei onkologischen Patienten

Leitlinie

Empfehlung 4.9 der Leitlinie lautet: „Es liegen Ergebnisse aus zwei Metaanalysen über 6 und 5 RCTs und drei weiteren RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Senkung der Cancer Related Fatigue bei onkologischen Patienten vor. Akupunktur kann zur Senkung der Cancer Related Fatigue bei diesen Patienten erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Chemotherapie-induzierte periphere neuropathische Schmerzen

Leitlinie

Empfehlung 4.8 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einer Metaanalyse und zwei RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur bei Chemotherapie-induzierten peripheren neuropathischen Schmerzen vor. Akupunktur kann bei diesen Beschwerden erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Chronische Obstipation bei Parkinson-Krankheit

Leitlinie

Nach der Empfehlung zu Fragestellung 101 der Leitlinie sollen zur Therapie einer Obstipation bei Parkinson-Pat. die allgemeinen Therapieempfehlungen der AWMF-Leitlinie Chronische Obstipation herangezogen werden. In der dort aufgeführten Auswahl steht: „Nicht medikamentöse Therapieempfehlungen umfassen Biofeedback und Beckenbodentraining sowie Akupunkturverfahren (Akupunktur, Akupressur, Moxibustion, Elektro-Akupunktur), die bei chronischer Obstipation eingesetzt werden können.“ (Konsensstärke: 100%, starker Konsens). Die Leitlinie übernimmt damit die Empfehlungen der AWMF-Leitlinie Chronische Obstipation; eigene Studien zur Akupunktur bei Parkinson-Krankheit beschreibt sie nicht.

Quelle

S2k-Leitlinie „Parkinson-Krankheit“, Langfassung, Version 8.1, Stand 25.10.2023, AWMF-Registernummer 030-010, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) unter Mitwirkung der beteiligten Fachgesellschaften und Organisationen. Gültig bis 24.10.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-010l_Parkinson_Krankheit_2023-11_1.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Chronische Obstipation, Akupunkturverfahren einschließlich Ohr- und Elektroakupunktur

Leitlinie

Empfehlung 11–1 der Leitlinie lautet: „Akupunkturverfahren (Akupunktur, Akupressur, Moxibustion, Ohrakupunktur, Elektro-Akupunktur) können bei chronischer Obstipation eingesetzt werden.“ Ausgewiesen sind „Empfehlung offen“ und „Starker Konsens“; nach den Tabellen 2 und 3 der Leitlinie ist das die Kann-Stufe bei mehr als 95 Prozent Zustimmung. Besprochen wird unter anderem eine in China durchgeführte, nach dem Kommentar „groß angelegte, hervorragend dokumentierte Studie“: „N = 1075 Patienten wurden mit E-Akupunktur oder Sham-E-Akupunktur über 8 Wochen behandelt und 22 Wochen beobachtet.“ Ihr Ergebnis: „Resultat war der Anstieg der CSBMs in den Wochen 1–8 um 1.76 (95 % CI, 1.61–1.89) in der E-Akupunktur Gruppe, 0.87 (CI, 0.73–0.97) in der Sham-E Gruppe (Gruppenunterschied, 0.90 [CI, 0.74–1.10]; P < 0.001).“ Zu zwei Metaanalysen aus dem Update-Zeitraum schreibt der Kommentar, sie bestätigten die zuvor dargestellten Studienergebnisse, „obgleich die Problematik mit rein chinesischen, in China publizierten Studien nicht von der Hand zu weisen ist.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Chronische Obstipation“, Langfassung (Aktualisierte S2k-Leitlinie chronische Obstipation, Z Gastroenterol 2022; 60: 1528–1572), Version 2.0, Stand 31.10.2021, AWMF-Registernummer 021-019, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten und Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität. Gültig bis 30.10.2026 (in Überarbeitung). Empfehlungen 4–2A bis 4–2C, 5–1, 5–3A, 7–2, 11–1 und 11–4, Statements 5–2 und 11–2. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-019l_S2k_Chronische_Obstipation_2022-11.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Chronische Schmerzen bei Arthrose peripherer Gelenke, darunter Gonarthrose

systematische Übersicht

16 Studien mit 3498 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren berichten, scheinkontrollierte Studien zeigten statistisch signifikante Vorteile; diese seien jedoch klein, erreichten die vorab festgelegte Schwelle klinischer Bedeutsamkeit nicht und beruhten wahrscheinlich zumindest teilweise auf Placeboeffekten durch unvollständige Verblindung. Studien mit Warteliste als Vergleich legten statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Vorteile nahe, von denen vieles auf Erwartungs- oder Placeboeffekten beruhen könne.

Quelle

Cochrane Review CD001977.pub2, Acupuncture for peripheral joint osteoarthritis, 20.01.2010 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20091527/ (erhoben am 07.08.2026)

Akupunktur: Chronische nicht-spezifische Nackenschmerzen

Leitlinie

Empfehlung 27 der Leitlinie lautet: „Akupunktur kann zur Behandlung chronischer nicht-spezifischer Nackenschmerzen in Kombination mit aktivierenden Maßnahmen eingesetzt werden.“ Ausgewiesen sind Evidenzgrad 1 und eine Konsensstärke von 89 Prozent. Die Leitlinie schreibt dazu: „Für eine Positivempfehlung fehlt aus Sicht der Autor*innen dieser Leitlinie die Evidenzbasis. Bei unzureichendem Erfolg oder Kontraindikationen für andere Therapien sehen die Autor*innen dieser Leitlinie für Akupunktur in Kombination mit aktivierenden Maßnahmen einen Stellenwert.“ Die Leitlinie codiert ihre Empfehlungsstärke über die Formulierung: „Soll/Soll nicht“ ist Grad A, „Sollte/Sollte nicht“ Grad B, „Kann erwogen/verzichtet werden“ Grad 0.

Quelle

S3-Leitlinie „Nicht-spezifische Nackenschmerzen“, Langfassung, Version 3.0, Stand 16.01.2025, AWMF-Registernummer 053-007, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Gültig bis 17.02.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-007l_S3_Nackenschmerzen_2025-08.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Akupunktur: Chronischer Pruritus, Akupunktur im Einzelfall

Leitlinie

Empfehlung 20 der Leitlinie lautet: „Die Anwendung weiterer physikalischer Verfahren wie die Anwendung von Wärme/Hitze, Lasertherapie, extrakorporaler Stoßwellentherapie, Kaltplasma und Akupunktur, transkutane elektrische Nervenstimulation kann im Einzelfall je nach klinischer Indikation erwogen werden.“ Sie ist als „Empfehlung (modifiziert 2026)“ gekennzeichnet und wurde mit „Starker Konsens“ und „19/19 (100%)“ verabschiedet. Für das Symbol in der Spalte „Stärke“ enthält Tabelle 24, die Wortwahl und Symbolik der Empfehlungsstärken erklärt, keine eigene Zeile; die Empfehlung ist mit „kann im Einzelfall je nach klinischer Indikation erwogen werden“ formuliert. Zur Evidenz schreibt der Methodenteil dieser S2k-Leitlinie: „Entsprechend der gewählten Entwicklungsstufe erfolgte keine systematische Bewertung der Qualität der Evidenz.“ Im Hintergrundtext heißt es, die Akupunktur habe nach mehreren systematischen Reviews und Metaanalysen bei nephrogenem Pruritus, atopischer Dermatitis und histaminbedingtem Pruritus „eine gewisse antipruritische Wirksamkeit“, die Datenlage sei aber heterogen; weiter: „Insgesamt ist die Evidenzlage nicht ausreichend, um Akupunktur als Pruritus-Therapie empfehlen zu können. Bezogen auf die atopische Dermatitis wird sowohl in der EuroGuiDerm als auch der AWMF S3-Leitlinie mangels Evidenz von Akupunktur abgeraten“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des chronischen Pruritus“, Langfassung, Version 7.0, Stand 24.06.2026, AWMF-Registernummer 013-048, Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V. (DDG). Gültig bis 23.06.2031. https://register.awmf.org/assets/guidelines/013-048l_S2k_Diagnostik-Therapie-chronischer-Pruritus_2026-09_01.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Chronischer Unterbauchschmerz der Frau

Leitlinie

Kapitel 8.6.3 der Leitlinie ist der Akupunktur gewidmet und beginnt mit der Einschränkung: „Nur wenige Studien erfüllen aktuell die methodisch erforderlichen Kriterien für eine mögliche Bewertung der Wirksamkeit von Akupunktur“. Zur vorhandenen Evidenz: „Eine Metaanalyse aus 2018 zu Akupunktur bei chronischem Unterbauchschmerz analysiert vier Studien fraglicher Methodik und kommt zum Schluss, dass Akupunktur zusätzlich zur Standardversorgung möglicherweise wirksam ist“. Das Statement der Leitlinie zieht daraus keine Wirksamkeitsaussage: „Die eingeschränkte Datenlage lässt keine Bewertung der Effekte der Akupunktur hinsichtlich der Therapie chronischer Unterbauchschmerzen zu. Aufgrund positiver Daten bei anderen chronischen Schmerzsyndromen kann der Einsatz erwogen werden“, angenommen mit 16 von 18 Stimmen.

Quelle

S2k-Leitlinie „Chronischer Unterbauchschmerz der Frau“, Langfassung, Version 07.04.2023, Stand 30.11.2022, AWMF-Registernummer 016-001, Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Gültig bis 29.11.2027 (in Überarbeitung). Abschnitt 8.6 „Komplementäre Verfahren“ mit 8.6.1, 8.6.3, 8.6.5 und 8.6.7. https://register.awmf.org/assets/guidelines/016-001l_S2k_Chronischer_Unterbauchschmerz_Frau_2023-04.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Akupunktur: Chronischer unspezifischer Kreuzschmerz

systematische Übersicht

33 Studien mit 8270 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Akupunktur spiele unmittelbar nach der Behandlung gegenüber einer Scheinbehandlung möglicherweise keine klinisch bedeutsame Rolle bei der Schmerzlinderung und kurzfristig bei der Verbesserung der Lebensqualität, und sie verbessere die Rückenfunktion im Vergleich zur Scheinbehandlung unmittelbar nach der Behandlung möglicherweise nicht; gegenüber keiner Behandlung sei sie unmittelbar nach der Behandlung bei Schmerz und Funktion wirksamer gewesen. In Studien mit üblicher Versorgung als Vergleich habe Akupunktur den Schmerz möglicherweise nicht klinisch bedeutsam verringert, möglicherweise aber die Funktion unmittelbar nach den Sitzungen sowie kurzfristig die körperliche, nicht jedoch die psychische Lebensqualität verbessert. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde als moderat bis sehr niedrig eingestuft; als Gründe nennen sie das hohe Verzerrungsrisiko der meisten Studien, Inkonsistenz und kleine Stichproben, die die Genauigkeit minderten. Ihr Schluss: Die Entscheidung für Akupunktur könne von Verfügbarkeit, Kosten und den Vorlieben der Patientin oder des Patienten abhängen.

Quelle

Cochrane Review CD013814, Acupuncture for chronic nonspecific low back pain, 11.12.2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33306198/ (erhoben am 07.08.2026)

Akupunktur: Colitis ulcerosa im leichten bis moderaten Schub

Leitlinie

Empfehlung 6.17 der Leitlinie lautet: „Akupunktur kann im leicht bis moderaten Schub komplementär in der Therapie eingesetzt werden.“ Ausgewiesen sind Evidenzgrad 3, Empfehlungsgrad 0 und starker Konsens. Zur Begründung nennt die Leitlinie einen randomisierten Vergleich mit oberflächlicher Nadelung an Nicht-Akupunkturpunkten: „Der klinische Aktivitätsscore (CAI) nahm nach der Akupunkturbehandlung gegenüber der Kontrollgruppe signifikant ab. Die sekundären Endpunkte Verbesserung der Lebensqualität und Verbesserung des Allgemeinzustandes zeigten keine signifikanten Gruppenunterschiede zum Ende der Therapie“. Die Gegenevidenz steht im selben Abschnitt: „Zwei Meta-Analysen, die auch chinesische Studien miteinschlossen, stellten fest, dass die methodische Qualität der vorhandenen Studien zu gering ist, um Schlussfolgerungen hieraus zu ziehen“.

Quelle

S3-Leitlinie „Colitis ulcerosa“, Langfassung, Version 7.0, Stand 31.07.2025, AWMF-Registernummer 021-009, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Gültig bis 30.07.2030. Kapitel 6.2 „Komplementärmedizin“, Empfehlungen 6.10 bis 6.24. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-009l_S3_Colitis-ulcerosa_2025-11.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Akupunktur: Depressivität als subklinische Ausprägung bei Brustkrebspatientinnen nach Chemotherapie oder unter Aromataseinhibitoren

Leitlinie

Empfehlung 4.16 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus 3 RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Reduzierung von Depressivität* bei Brustkrebspatientinnen nach Abschluss von Chemotherapie oder unter Therapie mit Aromataseinhibitoren vor. Akupunktur kann zur Reduktion von Depressivität* bei diesen Patientinnen erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Ein- und Durchschlafstörungen bei onkologischen Patienten

Leitlinie

Empfehlung 4.10 der Leitlinie lautet: „Es liegt ein systematisches Review über 4 RCTs und 3 weitere RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Reduktion von Ein- und Durchschlafstörungen bei onkologischen Patienten vor. Akupunktur kann zur Reduktion von Ein- und Durchschlafstörungen bei diesen Patienten erwogen werden, wenn eine gezielte Verhaltenstherapie aufgrund mangelnder Verfügbarkeit nicht angeboten werden kann oder die Patienten diese ablehnen.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Epilepsie im Erwachsenenalter

Leitlinie

Kapitel 2.4.9 der Leitlinie fasst Traditionelle Chinesische Medizin und Akupunktur zusammen und hält fest: „Auch hinsichtlich Akupunktur gibt es laut einem systematischen Review aufgrund der mangelnden Qualität der vorliegenden Studien keine hinreichenden Belege für eine Wirksamkeit. Bei Durchführung durch qualifiziertes Personal stellte Akupunktur eine sichere Behandlungsmodalität dar“. Die Empfehlung ist eine Abgrenzung: „Traditionelle Chinesische Medizin und Akupunktur sollen nicht anstelle einer anfallssuppressiven Pharmakotherapie eingesetzt werden“, starker Konsens bei einer Konsensstärke von 100 Prozent. Fehlende Wirksamkeitsbelege und Sicherheit stehen hier nebeneinander und sind zwei verschiedene Aussagen.

Quelle

S2k-Leitlinie „Erster epileptischer Anfall und Epilepsien im Erwachsenenalter“, Langfassung, Stand 01.09.2023, AWMF-Registernummer 030-041, Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Gültig bis 31.08.2028. Kapitel 2.4 mit den Abschnitten 2.4.8 „Heilpflanzen“, 2.4.9 „Traditionelle Chinesische Medizin / Akupunktur“, 2.4.10 „Homöopathie“ und 2.4.12 „Anthroposophische Medizin“. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-041l_S2k_Erster-epileptischer-Anfall-Epilepsien-Erwachsenenalter_2023-09.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Akupunktur: Episodische Migräne (Vorbeugung)

systematische Übersicht

22 Studien mit 4985 Teilnehmenden. Gegenüber keiner Akupunktur berichten die Autorinnen und Autoren eine moderate Verringerung der Kopfschmerzhäufigkeit nach der Behandlung (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,56; moderate Qualität), gegenüber Scheinakupunktur eine kleine, aber statistisch signifikante (-0,18), anders als in der Vorfassung; nach der Behandlung habe sich die Häufigkeit bei 50 Prozent mit echter und 41 Prozent mit Scheinakupunktur mindestens halbiert, und Abbrüche wegen unerwünschter Wirkungen sowie berichtete unerwünschte Wirkungen hätten sich zwischen echter und Scheinakupunktur nicht signifikant unterschieden. Gegenüber medikamentöser Prophylaxe sei Akupunktur nach der Behandlung überlegen gewesen (-0,25), im weiteren Verlauf nicht mehr signifikant; sie sei damit möglicherweise mindestens ähnlich wirksam wie die medikamentöse Prophylaxe, und die Behandelten hätten seltener wegen unerwünschter Wirkungen abgebrochen und seltener unerwünschte Wirkungen berichtet. Akupunktur könne als Behandlungsoption für Patientinnen und Patienten gelten, die zu dieser Behandlung bereit sind; wie für andere Migränebehandlungen fehlten Langzeitstudien von mehr als einem Jahr Dauer.

Quelle

Cochrane Review CD001218.pub3 (2016): Acupuncture for the prevention of episodic migraine https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27351677/ (erhoben am 06.09.2026)

Akupunktur: Gelenkschmerzen bei Brustkrebspatientinnen unter Aromataseinhibitoren

Leitlinie

Empfehlung 4.4 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einer Metaanalyse über 4 RCTs und einem weiteren RCT zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Senkung von Gelenkschmerzen vor, die bei Brustkrebspatientinnen durch Aromataseinhibitoren hervorgerufenen wurden. Akupunktur sollte bei diesen Patientinnen empfohlen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR B und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Globale und tumorspezifische Lebensqualität während und nach onkologischer Therapie

Leitlinie

Empfehlung 4.15 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus 3 Metaanalysen, einer systematischen Übersichtsarbeit und 13 weiteren RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Verbesserung der globalen und tumorspezifischen Lebensqualität bei onkologischen Patienten während und nach onkologischer Therapie vor. Akupunktur kann zur Verbesserung der globalen und tumorspezifischen Lebensqualität bei diesen Patienten erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Hitzewallungen bei onkologischen Patienten

Leitlinie

Empfehlung 4.3 der Leitlinie lautet: „Es liegen heterogene Daten aus zwei systematischen Reviews und vier weiteren RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur auf Hitzewallungen bei onkologischen Patienten vor. Akupunktur hat weniger Nebenwirkungen als eine medikamentöse Therapie mit Gabapentin/ Venlafaxin bei vergleichbarer Wirkung. Akupunktur kann zur Reduktion der Hitzewallungen bei diesen Patienten erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Insomnie bei Erwachsenen (Ein- und Durchschlafstörungen)

Leitlinie

Empfehlung T11 der Leitlinie lautet: „Die Behandlung der Insomnie mit Aromatherapie, Akupunktur, Fußreflexzonenmassage, und Homöopathie soll nicht empfohlen werden (A; starker Konsens; Evidenzgrad 1a bis 4).“ Der Empfehlungsgrad A ist in dieser Leitlinie die stärkste Stufe; die Empfehlung richtet sich also ausdrücklich GEGEN die Anwendung und nicht nur gegen ihre Erstattung. Die Leitlinie führt daneben Meta-Analysen auf, die signifikante Effekte der Akupunktur berichten, und vermerkt dazu wiederholt „insgesamt unzureichende Qualität der Originalstudien“.

Quelle

S3-Leitlinie „Insomnie bei Erwachsenen“, Update 2025, Langfassung, Version 2.0, Stand 13.11.2024, AWMF-Registernummer 063-003, Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Gültig bis 12.11.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/063-003l_S3_Insomnie-bei-Erwachsenen_2025-04.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Akupunktur: Internetnutzungsstörung (allgemein) bei Kindern und Jugendlichen, Akupunktur als Beispiel somatischer Therapieverfahren aus der Komplementärmedizin

Leitlinie

Empfehlung 3 der Leitlinie in Tabelle 4 für Kinder und Jugendliche (Evidenzgrad IIc, Empfehlungsgrad 0) lautet: „Beim Vorliegen einer Internetnutzungsstörung (allgemein) können somatische Therapieverfahren aus der Komplementärmedizin (z.B. Akupunktur) erwogen werden.“ Akupunktur ist dort als Beispiel genannt. Grundlage ist nach dem Hintergrundtext eine Studie (Wang et al., 2020), die 27 Probandinnen und Probanden mit „Internetsucht“ mit 30 gematchten Kontrollen verglich und Befunde der rsFC in mehreren Hirnregionen (unter anderem Putamen, orbitofrontaler Kortex, Kleinhirn) berichtet; dazu heißt es: „Durch Akupunktur kam es hier zu einer Angleichung der beiden Gruppen.“ Und weiter: „In der Studie wurde kein Follow-up durchgeführt, daher kann die Nachhaltigkeit der Effekte nicht eingeschätzt werden.“ Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie mit systematischer Literaturrecherche; laut Methodenteil wurde der Empfehlungsgrad „entsprechend der AWMF-Richtlinien mit A (starke Empfehlung, soll/soll nicht), B (Empfehlung, sollte/sollte nicht) und 0 (Empfehlung offen, kann erwogen werden/verzichtet werden) vergeben“, und der Evidenzgrad folgte den Vorgaben des Oxford Centre for Evidence-Based Medicine. Eine Konsensstärke weist die Leitlinie nicht aus.

Quelle

S1-Leitlinie „Diagnostik und Therapie von Internetnutzungsstörungen“, Langfassung, Version 1.1, Stand 20.11.2024, AWMF-Registernummer 076-011, Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht). Gültig bis 19.11.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/076-011l_S1_Diagnostik-Therapie-Internetnutzungstoerungen_2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Internetnutzungsstörung (allgemein), Elektroakupunktur in Kombination mit kognitiver Verhaltenstherapie

Leitlinie

Empfehlung 2 der Leitlinie in Tabelle 3 (Evidenzgrad IIb, Empfehlungsgrad 0) lautet: „Beim Vorliegen einer Internetnutzungsstörung (allgemein) können Kombinationen aus Verhaltenstherapie (KVT) und Elektroakupunktur erwogen werden.“ Grundlage sind nach dem Hintergrundtext zwei Studien (Hui et al., 2017; Zhu et al., 2012); zu letzterer heißt es, dass „die kombinierte Gruppe aus CBT und Elektroakupunktur die kognitiven Funktionen der Probanden und Probandinnen verbessern könnte“. Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie mit systematischer Literaturrecherche; laut Methodenteil wurde der Empfehlungsgrad „entsprechend der AWMF-Richtlinien mit A (starke Empfehlung, soll/soll nicht), B (Empfehlung, sollte/sollte nicht) und 0 (Empfehlung offen, kann erwogen werden/verzichtet werden) vergeben“, und der Evidenzgrad folgte den Vorgaben des Oxford Centre for Evidence-Based Medicine. Eine Konsensstärke weist die Leitlinie nicht aus.

Quelle

S1-Leitlinie „Diagnostik und Therapie von Internetnutzungsstörungen“, Langfassung, Version 1.1, Stand 20.11.2024, AWMF-Registernummer 076-011, Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht). Gültig bis 19.11.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/076-011l_S1_Diagnostik-Therapie-Internetnutzungstoerungen_2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Interstitielle Zystitis und Blasenschmerzsyndrom (IC/BPS), Akupunktur als Heilversuch

Leitlinie

Empfehlung 4.44 der Leitlinie lautet: „Zusammenfassend kann auch unter Zugrundelegung neuerer Untersuchungen die Wirkung einer Akupunkturbehandlung auf die IC/BPS nicht abschließend beurteilt werden. Hierzu sind die Methoden, Einschlusskriterien und Ergebnisse bei geringen Fallzahlen zu inkohärent. Wegen der fehlenden Nebenwirkungen kann die Akupunktur im Sinne eines Heilversuchs erwogen werden, solange der Einsatz wirksamerer Therapiemodalitäten nicht verzögert wird.“ Die Gesamtabstimmung ergab starken Konsens mit 100 Prozent; die Empfehlung wurde 2024 geändert. Die Stärke einer Empfehlung wird in dieser Leitlinie „rein sprachlich ausgedrückt“, eine Kann-Formulierung ist also die offene Stufe. Besprochen wird unter anderem eine randomisierte Studie aus China, in der Elektroakupunktur nach sechs Monaten eine statistisch signifikant bessere Gesamt-Erfolgsrate erreichte als Blaseninstillationen (87,5 Prozent gegenüber 69,7 Prozent). Dazu schreibt die Leitlinie: „Die Studie weist diverse methodische Mängel auf, so wurde sie nicht vorab zentral registriert, die Randomisierung bleibt im Dunkeln (z.B. Randomisierungstafel), die Vergleichsgruppe erhielt nicht den Goldstandard.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)“, Langfassung, Version 2.0, Stand 30.09.2024, AWMF-Registernummer 043-050, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 29.09.2029. Kapitel 4.1.2 „Ernährungsempfehlungen“, 4.1.4.1 „Osteopathie“ und 4.4 „Komplementärmedizinische Therapie“ mit den Empfehlungen 4.11, 4.18, 4.44, 4.50 und 4.53 und den Statements 4.8 und 4.49. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-050l_S2k_Diagnostik-Therapie-Interstitielle-Zystitis-IC-BPS_2025-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Kognitive Beeinträchtigung bei Brustkrebspatientinnen unter adjuvanter Chemotherapie

Leitlinie

Empfehlung 4.14 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einem RCT zur Wirksamkeit von Akupunktur auf die subjektive und objektive kognitive Beeinträchtigung bei Brustkrebspatientinnen unter adjuvanter Chemotherapie vor. Akupunktur kann bei diesen Patientinnen zur Verbesserung der kognitiven Beeinträchtigung erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Postoperative Schmerzen bei Hirntumoroperationen, Elektroakupunktur

Leitlinie

Empfehlung 4.7 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einem RCT zur Wirksamkeit von Elektroakupunktur zur Senkung postoperativer Schmerzen bei Patienten während Hirntumoroperationen vor. Elektroakupunktur kann während Hirntumoroperationen zur kurzfristigen postoperativen Senkung von Schmerzen und bei Schmerzmittelbedarf erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Postoperative Schmerzen nach Prostatektomie, Elektroakupunktur

Leitlinie

Empfehlung 4.6 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einem RCT zur Wirksamkeit von Elektroakupunktur zur Senkung postoperativer Schmerzen bei Patienten vor, die einer Prostatektomie unterzogen wurden. Elektroakupunktur kann postoperativ als analgetisches und Analgetika-sparendes Verfahren bei diesen Patienten erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Prophylaxe der Migräne, klassische Akupunktur gegenüber Scheinakupunktur

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 10.8 der Leitlinie lautet: „Die Überlegenheit einer klassischen Akupunktur gegenüber einer Scheinakupunktur bei der Prophylaxe der Migräne ist nach aktueller Studienlage widersprüchlich. Insgesamt zeigen sich moderate, unspezifische Effekte.“ Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie und weist weder Empfehlungs- noch Evidenzgrade aus.

Quelle

S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“, Langfassung, Stand November 2025, AWMF-Registernummer 030-057, Deutsche Gesellschaft für Neurologie und Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Gültig bis 07.08.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-057l_S1_Therapie-der-Migraeneattacke-Prophylaxe-der-Migraene_2025-11.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Akupunktur: Prophylaxe des Kopfschmerzes vom Spannungstyp, klassische Akupunktur als Option ohne gewünschte oder wirksame Medikation

Leitlinie

Im Abschnitt der Leitlinie „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ steht im Abschnitt „Andere Verfahren“: „Die Studienlage zur Akupunktur ist uneinheitlich. Sie kann insbesondere dann versucht werden, wenn medikamentöse Therapieverfahren nicht gewünscht werden oder nicht wirksam sind.“ Das Kapitel 4.4 („Weitere Verfahren zur Prophylaxe“, Abschnitt „Klassische Akupunktur“) stellt Studien mit positiven und negativen Ergebnissen dar; einen Empfehlungsgrad weist die Leitlinie für Akupunktur nicht aus. Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie; nach eigener Angabe wurde zur Konsensusfindung ein modifiziertes Delphi-Verfahren angewendet, und „Die Abstimmung über die Empfehlungen erfolgte in einer Online-Konferenz im Januar 2023.“

Quelle

S1-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Kopfschmerzes vom Spannungstyp“, Langfassung, Version 6.0, Stand 19.12.2023, AWMF-Registernummer 030-077, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Gültig bis 18.12.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-077l_S1_Diagnostik-Therapie-Kopfschmerz-Spannungstyp_2024-03.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Restless-Legs-Syndrom

Leitlinie

Im Kasten „Zusammenfassung und Empfehlung Therapie“ und gleichlautend im Abschnitt der Leitlinie „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ steht: „Der Einsatz von Akupunktur, pneumatischer Kompression, endovaskulärer Laserablation, Kryotherapie und Phytotherapie kann aufgrund der fehlenden Datenlage derzeit nicht empfohlen werden.“ Im Hintergrundtext heißt es: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Studienlage zu heterogen und als nicht ausreichend zu werten, es gibt keinen hinreichenden Nachweis für die Wirksamkeit der Ohrakupunktur.“ Einen Empfehlungsgrad oder eine Konsensstärke nennt die Langfassung bei dieser Aussage nicht.

Quelle

S2k-Leitlinie „Restless-Legs-Syndrom (RLS)“, Langfassung, Version 5.5, Stand 25.06.2022, AWMF-Registernummer 030-081, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Gültig bis 24.06.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-081l_S2k_Restless-Legs-Syndrom_2026-03.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Rezidivierende unkomplizierte Harnwegsinfektionen der Frau, Vorbeugung

Leitlinie

Der Abschnitt der Leitlinie „Kutane Immunstimulation: Akupunktur“, der zu Empfehlung 12.3 gehört, gibt eine Metaanalyse aus dem Jahr 2020 mit zwei randomisierten Studien wieder: „Akupunktur war bei der Verhinderung eines Rezidivs mit einer Nachbeobachtung von 6 Monaten wirksamer als keine Behandlung“ (n = 135, relatives Risiko 0,39, geringe Beweissicherheit) und als Scheinakupunktur (n = 53, relatives Risiko 0,45, moderate Beweissicherheit). Zu den einzelnen Studien: „Bei Aune et al. fanden sich nach Akupunktur 85% Patienten ohne Harnwegsinfektionen (56% Scheinakupunktur, 36% Kontrollen)“, und „bei Alraek et al. halbierte sich die Harnwegsinfektionsrate nach Akupunktur gegenüber der nicht behandelten Kontrollkohorte“. Eine eigene Empfehlung spricht die Leitlinie dazu nicht aus: Empfehlung 12.3 nennt allein das Immunprophylaktikum OM-89, und die Akupunktur steht in keiner der sieben Zeilen der Tabelle 22 mit den alternativen Präventionsoptionen.

Quelle

S3-Leitlinie „Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei Erwachsenen“, Langfassung, Version 3.0, Stand 09.04.2024, AWMF-Registernummer 043-044, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 08.04.2029. Empfehlungen 9.4, 12.3 und 12.4 samt Tabellen 18 und 22. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-044l_S3_Epidemiologie-Diagnostik-Therapie-Praevention-Management-Harnwegsinfektione-Erwachsene-HWI_2024-09.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Akupunktur: Schwere Bewusstseinsstörung nach akuter Hirnschädigung bei Erwachsenen, Akupunktur zur Verbesserung des Bewusstseins

Leitlinie

Das evidenzbasierte Statement 2.7.4 (Stand 2022; Empfehlungsgrad: n.a., Evidenzgrad 4, Qualität der Evidenz sehr niedrig) lautet: „Bei erwachsenen Patient*innen mit einer schweren Bewusstseinsstörung aufgrund einer akuten Hirnschädigung kann weder eine Empfehlung für die Anwendung der Akupunktur zur Bewusstseinsverbesserung noch dagegen gegeben werden.“ (Konsensstärke: 100% (18/18)). Zur Begründung schreibt die Leitlinie: „Die Autor*innen der Reviews stellen übereinstimmend fest, dass trotz Hinweisen auf einen Nutzen der Akupunktur die wissenschaftliche Qualität so gering ist, dass derzeit eine allgemeine Empfehlung zu ihrem Einsatz nicht ausgesprochen werden kann.“ Die Evidenz stammt nach dem Hintergrundtext aus zwei chinesischen systematischen Übersichtsarbeiten; die Primärliteratur war für die Leitliniengruppe nicht zugänglich. Starker Konsens bedeutet nach Tabelle 2 der Leitlinie mehr als 95 % der Stimmberechtigten.

Quelle

S3-Leitlinie „Neurologische Rehabilitation bei Koma und schwerer Bewusstseinsstörung im Erwachsenenalter“, Langfassung, Version 1.0, Stand 23.12.2022, AWMF-Registernummer 080-006, Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Neurorehabilitation e.V. (DGiNR). Gültig bis 31.12.2026 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/080-006l_S3_Neurologische-Rehabilitation-bei-Koma-und-schwerer-Bewusstseinsstoerung-im-Erwachsenenalter_2025-03-verlaengert.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Spannungskopfschmerz (Vorbeugung)

systematische Übersicht

Zwölf Studien mit 2349 Teilnehmenden. In zwei großen Studien gegen Routineversorgung erreichten deutlich mehr Behandelte mindestens eine Halbierung der Kopfschmerzhäufigkeit (48 gegenüber 19 Prozent und 45 gegenüber 4 Prozent; moderate Qualität); die beiden Studien unterschieden sich aber deutlich in Ausgangshäufigkeit und Versorgung der Kontrollgruppen, und Langzeitwirkungen über vier Monate hinaus wurden nicht untersucht. Gegenüber Scheinakupunktur erreichten 51 gegenüber 43 Prozent mindestens eine Halbierung der Häufigkeit (relatives Risiko 1,3; moderate Qualität); Abbrüche wegen unerwünschter Wirkungen waren selten (1 von 420 mit Akupunktur, 0 von 343 mit Scheinakupunktur), unerwünschte Wirkungen berichteten 17 Prozent mit Akupunktur gegenüber 12 Prozent mit Scheinakupunktur (drei Studien; niedrige Qualität). Gegenüber Physiotherapie, Massage oder Übungen fand keine der vier Studien (niedrige bis moderate Qualität, hohes Verzerrungsrisiko, unzureichend berichtet) eine signifikante Überlegenheit der Akupunktur, bei manchen Zielkriterien lagen die Ergebnisse leicht zugunsten der Vergleichsbehandlung; zu unerwünschten Wirkungen berichteten diese Studien nichts. Die Qualität der Belege war insgesamt moderat oder niedrig, vor allem wegen fehlender Verblindung und schwankender Effektgrößen. Die Autorinnen und Autoren schließen, die verfügbaren Ergebnisse legten nahe, dass Akupunktur bei häufigem episodischem oder chronischem Spannungskopfschmerz wirksam sei; weitere Studien, besonders im Vergleich mit anderen Behandlungsmöglichkeiten, seien nötig.

Quelle

Cochrane Review CD007587.pub2 (2016): Acupuncture for the prevention of tension-type headache https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27092807/ (erhoben am 06.09.2026)

Akupunktur: Spastische Tonuserhöhung nach Schlaganfall, Elektroakupunktur von Arm und Bein als Zusatzmaßnahme

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 4.2 der Leitlinie (modifiziert 2024) lautet: „Die Elektroakupunktur von Arm und Bein kann für Schlaganfall-Betroffene als Zusatzmaßnahme erwogen werden, wenn eine spastische Tonuserhöhung behandelt werden soll.“ (Konsensstärke: starker Konsens). Grundlage ist nach dem Hintergrundtext ein systematischer Review mit Metaanalyse zur Kombination von Elektroakupunktur und Rehabilitationsbehandlung; dazu heißt es: „Im Vergleich zu einer alleinigen Rehabilitationsbehandlung oder EA konnte die kombinierte Behandlung“ die Spastizität an Arm und Bein stärker verbessern, wobei methodische Schwächen der eingeschlossenen Studien aus China zu berücksichtigen seien. Nach der Methodik der Leitlinie steht kann für eine offene Empfehlung; starker Konsens bedeutet eine Zustimmung von mehr als 95 % der Teilnehmenden, und eine Evidenzklassifizierung einzelner Quellen erfolgt bei dieser S2k-Leitlinie nicht.

Quelle

S2k-Leitlinie „Therapie des spastischen Syndroms“, Langfassung, Version 6.1, Stand 01.12.2024, AWMF-Registernummer 030-078, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR). Gültig bis 30.11.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-078l_S2k_Therapie_spastisches_Syndrom_2025-04.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Subjektive Symptome der Xerostomie nach adjuvanter Radiotherapie

Leitlinie

Empfehlung 4.12 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einem systematischen Review über 5 RCTs und einer Metaanalyse über 2 dieser RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Reduktion der subjektiven Symptome der Xerostomie nach einer adjuvanten Radiotherapie bei onkologischen Patienten vor. Akupunktur kann in dieser Situation zur Reduktion der subjektiven Symptome der Xerostomie erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 2a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Symptomatische lumbale Spinalkanalstenose

Leitlinie

Kapitel 2.5.6 der Leitlinie (Therapie, im Abschnitt 2.5 Spinalkanalstenose) hält fest: „Akupunktur (24 Behandlungen über 8 Wochen) führt zur zügigen funktionellen Erholung und Schmerzreduktion bei symptomatischer Spinalkanalstenose und ist der sham-Akupunktur in einer randomisierten, kontrollierten Studie überlegen“ (die Leitlinie verweist dafür auf eine Fundstelle ihres Literaturverzeichnisses). Die Aussage stützt sich auf eine einzelne randomisierte Studie. Als S2k-Leitlinie weist sie weder Empfehlungs- noch Evidenzgrade aus; sie wird im formalen Konsens verabschiedet und ohne systematische Bewertung der Belege.

Quelle

S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“, Langfassung, Version 2.0, Stand 01.04.2024, AWMF-Registernummer 187-059, Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. Gültig bis 31.03.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/187-059l_S2k_Spezifischer-Kreuzschmerz_2024-08.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Akupunktur: Tumorschmerzen bei onkologischen Patienten

Leitlinie

Empfehlung 4.5 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus zwei systematischen Reviews über 9 RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Senkung von Tumorschmerzen bei onkologischen Patienten vor. Akupunktur sollte zur Senkung der Tumorschmerzen und/ oder Einsparung von Analgetika bei diesen Patienten empfohlen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR B und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Unterbauchschmerzen und menstruelle Beschwerden bei Endometriose, Akupunktur in Kombination mit weiteren Behandlungen

Leitlinie

Die konsensbasierte Empfehlung 4.E31 der Leitlinie lautet: „Eine Akupunkturbehandlung (i. e. ca. acht Sitzungen) kann zur Linderung von Unterbauchschmerzen und/oder menstruellen Beschwerden bei Endometriose in Kombination mit weiteren Behandlungen erwogen werden.“ Ausgewiesen sind Expertenkonsens und Konsensusstärke ++, die Empfehlung ist 2024 neu aufgenommen. Die Leitlinie unterscheidet nach Tabelle 7 die starke („soll“), die einfache („sollte“) und die offene Empfehlung („kann“); „++“ bedeutet nach Tabelle 8 Konsens mit einer Zustimmung von mehr als 75 bis 95 Prozent, „+++“ starken Konsens mit mehr als 95 Prozent. Expertenkonsens heißt dort Konsensus-Entscheidungen „ohne vorherige systemische Literaturrecherche (S2k)“. Aus einer Metaanalyse mit sechs Studien berichtet die Leitlinie: „Nach Interventionsende war eine Verum-Akupunkturbehandlung (i. e. Serie von Ø acht Sitzungen) einer Behandlung mit Akupunktur an unspezifischen Punkten mit hoher Effektstärke sowohl signifikant als auch klinisch relevant überlegen bezüglich Unterbauchschmerzen und menstruellen Schmerzen.“ Zugleich hält sie fest: „Manuelle Akupunktur, Moxibustion und Elektroakupunktur hatten bei Endometriosepatientinnen einen positiven Einfluss auf den Gesamtschmerz-Index, den Pelvic-Pain-Index sowie Dyschezie, Dysmenorrhoe und Kopfschmerzen“, und im Vergleich mit hormoneller Behandlung: „verglichen mit der Einnahme von KOK zeigte sich aber eine Unterlegenheit“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Endometriose“, Langfassung, Version 5.1, Stand 01.04.2025, AWMF-Registernummer 015-045, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Gültig bis 31.03.2030. Kapitel 4.5 „Komplementäre Therapien und weitere Therapiemöglichkeiten“, Konsensbasierte Empfehlungen 4.E25, 4.E28, 4.E30 und 4.E31. https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-045l_S2k_Diagnostik_Therapie_Endometriose_2025-10.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Vorbeugung des postoperativen Delirs bei älteren chirurgischen Patientinnen und Patienten im Krankenhaus, transkutane elektrische Akupunkturpunkt-Stimulation (TEAS)

Leitlinie

Empfehlung 4.16 der Leitlinie (neu 2025, Empfehlungsgrad A ⇓⇓) lautet: „Wir empfehlen, bei älteren chirurgischen Patient:innen im Krankenhaus transkutane elektrische Akupunktur-Punkt-Stimulation zur Prävention des postoperativen Delirs nicht einzusetzen.“ (Konsensstärke: 100%, starker Konsens (14/14)). Die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz nach GRADE ist für eine reduzierte Delirinzidenz mit moderat und für eine kürzere Delirdauer mit niedrig angegeben; keine sichere Auswirkung auf die kognitive Funktion. Zur Begründung schreibt die Leitlinie, die Primärstudien des systematischen Reviews hätten wegen Sprachbarrieren nicht im Detail geprüft werden können, und weiter: „Eine neuere Metaanalyse einer anderen chinesischen Arbeitsgruppe, die teilweise die gleichen Studien einbezieht, bewertet deren Qualität als gering und weist auf ein hohes Bias-Risiko hin [272]. Zudem gibt es Unstimmigkeiten bei den Fallzahlen der eingeschlossenen Studien, was Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Ergebnisse aufwirft.“ Außerdem: „Da die Technik der Elektroakupunktur ist in deutschen Krankenhäusern nicht regelhaft verfügbar ist, kann sie in der Regelversorgung nicht umgesetzt werden.“ und: „Um eine belastbare Empfehlung auszusprechen, sind weitere hochwertige Studien in Europa und international erforderlich.“

Quelle

S3-Leitlinie „Delir im höheren Lebensalter“, Langfassung, Version 1.1, Stand 30.04.2025, AWMF-Registernummer 109-001, Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP) und Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) mit weiteren Fachgesellschaften. Gültig bis 29.04.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/109-001l_S3_Delir-im-hoeheren-Lebensalter_2026-01-1.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Akupunktur: Vorbeugung von Xerostomie während einer Radio- oder Chemotherapie bei Kopf-Hals-Tumoren

Leitlinie

Empfehlung 4.11 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einem systematischen Review über 4 RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Vorbeugung von Symptomen der Xerostomie während einer Radio-/Chemotherapie vor. Akupunktur kann während einer Radio-/Chemotherapie zur Vorbeugung von Symptomen der Xerostomie und zur Anregung des Speichelflusses bei Patienten mit Kopf-Hals Tumoren erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Vorbeugung von verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei Patienten mit platinbasierter Chemotherapie

Leitlinie

Empfehlung 4.1 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einer systematischen Übersichtsarbeit und zwei RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Vorbeugung von verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei Patienten mit platinbasierter Chemotherapie vor. Akupunktur kann, zusätzlich zur antiemetischen Therapie, zur Vorbeugung von verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei diesen Patienten erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 2a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen während einer Radiotherapie

Leitlinie

Empfehlung 4.2 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus 1 RCT zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen bei onkologischen Patienten während Radiotherapie vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen die Anwendung von Akupunktur zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen während Radiotherapie bei Patienten mit dieser Indikation gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Akupunktur: Wiederherstellung der Darmfunktion nach Operation bei Kolonkarzinom

Leitlinie

Empfehlung 4.13 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einem systematischen Review über 6 RCTs und 3 weiteren RCTs zur Wirksamkeit von Akupunktur zur Wiederherstellung der Darmfunktion nach Operation bei Kolonkarzinompatienten vor. Akupunktur kann zur Verringerung der Zeit bis zum ersten Stuhlgang und zur Senkung des Opioidverbrauchs als zusätzliche Maßnahme bei diesen Patienten erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 2a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Anthroposophische Arzneimittel: Akute Gastroenteritis im Kindesalter, anthroposophische Therapien und Arzneimittel

systematische Übersicht

Eine Suche mit einer breiten, auf komplementärmedizinische Verfahren angelegten Strategie in vier allgemeinen und drei komplementärmedizinischen Datenbanken; 3086 Artikel wurden auf anthroposophische Inhalte gesichtet, die meisten Treffer betrafen Ernährungstherapien. Anthroposophische Ansätze machten 3,1 Prozent (7 von 227) der komplementärmedizinischen Artikel aus: zwei Beobachtungsstudien, drei Erfahrungsberichte und zwei Übersichten. In den Erfahrungsberichten wurde eine Vielzahl anthroposophischer Mittel empfohlen, meist ohne wissenschaftliche Belege; Beobachtungsstudien lagen zu den anthroposophischen Arzneimitteln Bolus alba comp. und Gentiana comp. vor, dazu wurden Studien zu Chamomilla-, Ipecacuanha-, Podophyllum- und Tormentilla-Zubereitungen aus Homöopathie und Phytomedizin vorgestellt. Die Autorinnen und Autoren schließen, die meisten komplementärmedizinischen Therapien bei Gastroenteritis im Kindesalter bestünden aus Ernährungsempfehlungen; Studien zu anthroposophischen Ansätzen und Arzneimitteln seien mangelhaft, und die Ergebnisse unterstrichen, dass Anstrengungen nötig seien, anthroposophische Therapien im klinischen Rahmen zu bewerten. Der Befund ist damit eine Aussage über die Studienlage und nicht über eine Wirkung.

Quelle

Schwermer M, Längler A, Fetz K, Ostermann T et al.: Management of Acute Gastroenteritis in Children: A Systematic Review of Anthroposophic Therapies (deutschsprachig, Titel nach PubMed). Complementary Medicine Research 25:321-330, 2018 (online 25.07.2018) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30041164/ (erhoben am 14.09.2026)

Anthroposophische Arzneimittel: Asthma bronchiale

systematische Übersicht

Dieselbe Arbeitsgruppe, dieselbe Methode, andere Indikation: klinische Studien von 1990 bis 2023 aus vier Datenbanken und zusätzlichen Literaturverzeichnissen. Eingeschlossen wurden 23 Studien, davon 19 zur europäischen/westlichen Phytotherapie und vier zu Arzneimitteln der anthroposophischen Medizin. Neun Studien ausreichender Qualität berichteten günstige Wirkungen auf Asthmasymptome, Lungenfunktion und immunologische Kennwerte. Wie viele dieser neun aus der anthroposophischen Medizin stammen, sagt die Zusammenfassung nicht; als Beispiel nennt sie Nigella sativa (Schwarzkümmel), also ein Mittel der Phytotherapie. In den Studien, die über Sicherheit berichteten, wurden die Mittel als sicher angesehen. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Übersicht weise auf mehrere Arzneimittel der Phytotherapie und der anthroposophischen Medizin hin, die bei Asthma bronchiale nützlich sein könnten und sicher zu sein schienen; weitere strenge Studien seien jedoch nötig, um eine evidenzbasierte Empfehlung für eine Zusatzbehandlung geben zu können.

Quelle

Braunwalder C, Ertl J, Wullschleger M, Timm E, Wolf U: Efficacy and safety of phytotherapy and anthroposophic medicine in bronchial asthma: A systematic review. Respiratory Medicine 245:108202, August-September 2025 (online 07.06.2025) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40490159/ (erhoben am 31.08.2026)

Anthroposophische Arzneimittel: Fatigue, tägliche Müdigkeit sowie Ein- und Durchschlafstörung bei onkologischen Patienten, Bryophyllum pinnatum

Leitlinie

Empfehlung 4.24 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit von Bryophyllum pinnatum auf Fatigue bzw. tägliche Müdigkeit oder Ein- und Durchschlafstörung bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen die Anwendung von Bryophyllum pinnatum bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 4 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Anthroposophische Arzneimittel: Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Einnahme natürlicher Präparate als Teil einer anthroposophischen Behandlung

Leitlinie

Empfehlung 4.22 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einer randomisierten, einer nicht-randomisiert kontrollierten und einer einarmigen Studie zur Wirksamkeit anthroposophischer Behandlungen wie die Einnahme natürlicher Präparate, Kunsttherapie, Bestrahlung mit buntem Licht, Musik- und Sprachtherapie, Heileurythmie, Diät, therapeutische Massage, Hydrotherapie und teilweise auch Misteltherapie auf die Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen die Anwendung dieser Therapien in Bezug auf die Lebensqualität von onkologischen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Anthroposophische Arzneimittel: Pseudokrupp im Kindesalter

systematische Übersicht

Eine systematische Suche in allgemeinen Datenbanken (Cochrane Library, PubMed, OVID) und in Datenbanken der Komplementärmedizin (CAMbase, CAM-QUEST, Anthromedics), dazu eine Handsuche in anthroposophischen Handbüchern. Von 157 Arbeiten, die den Suchkriterien entsprachen, blieben eine retrospektive Studie und fünf Erfahrungsberichte; eine kontrollierte klinische Studie war nicht darunter. Genannt werden unter anderem Aconitum, Apis, Bryonia, Hepar sulfuris, Lavendel, Pyrit, Sambucus und Spongia, bei sachgerechter Anwendung ohne berichtete unerwünschte Wirkungen. Die Autorinnen und Autoren schließen, die anthroposophische Medizin halte ein breites Spektrum an Mitteln für die Behandlung des Pseudokrupps bei Kindern bereit, insbesondere Aconitum, Bryonia und Spongia würden häufig empfohlen; klinische Studien zur Wirksamkeit seien jedoch spärlich, weshalb Therapiestrategien erst entwickelt und überprüft werden müssten. Der Befund ist damit eine Aussage über die Studienlage und nicht über eine Wirkung: Eine systematische Übersicht, die keine kontrollierte Studie findet, belegt weder Nutzen noch Schaden.

Quelle

Schwermer M, Längler A, Fetz K, Ostermann T, Zuzak TJ: Anthroposophic medicine in the treatment of pediatric pseudocroup: A systematic review. Complementary Therapies in Medicine 40:185-190, Oktober 2018 (online 04.09.2017) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30219446/ (erhoben am 31.08.2026)

Anthroposophische Arzneimittel: Saisonale allergische Rhinitis (Heuschnupfen)

systematische Übersicht

Eine systematische Übersicht über klinische Studien von Januar 1990 bis März 2023 in vier Datenbanken. Eingeschlossen wurden 14 Studien, davon 11 zur europäischen/westlichen Phytotherapie und drei zu Arzneimitteln der anthroposophischen Medizin; etwa die Hälfte der Studien wurde als von ausreichender Qualität bewertet. Am häufigsten untersucht war die Pestwurz (Petasites hybridus) mit günstigen Wirkungen auf immunologische Parameter, Beschwerden und Nasenatmung; für ein Kombinationspräparat aus Citrus limonis (Zitrone) und Cydonia oblonga (Quitte) berichtet die Übersicht ebenfalls günstige immunologische und klinische Wirkungen. Die Schlussfolgerung hebt genau zwei pflanzliche Präparate hervor – eines aus der Phytotherapie und eines aus der anthroposophischen Medizin –, die „vielversprechende Möglichkeiten“ zu sein schienen; welches der beiden das anthroposophische ist, sagt die Zusammenfassung der Übersicht nicht ausdrücklich; da die Pestwurz ein Mittel der Phytotherapie ist, bleibt das Präparat aus Zitrone und Quitte. Die in Studien ausreichender Qualität untersuchten Mittel wurden als sicher beurteilt. Das ist der bisher deutlichste positive Befund zu einem einzelnen anthroposophischen Arzneimittel; er gilt für dieses Präparat und diese Indikation und nicht für die Therapierichtung.

Quelle

Braunwalder C, Ertl J, Wullschleger M, Timm E, Wolf U: Efficacy and Safety of Phytotherapy and Anthroposophic Medicine in Seasonal Allergic Rhinitis: A Systematic Review. International Archives of Allergy and Immunology 186(1):75-86, 2025 (online 31.07.2024) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39084196/ (erhoben am 31.08.2026)

Anthroposophische Kunsttherapie: Angststörungen bei erwachsenen Frauen, verglichen mit einer Warteliste

Einzelstudien

Eine randomisierte kontrollierte Studie mit 59 eingeschlossenen und 47 abschließenden Frauen zwischen 18 und 65 Jahren mit generalisierter Angststörung, sozialer Angststörung oder Panikstörung und mäßigen bis schweren Angstsymptomen; untersucht wurde ausdrücklich die anthroposophische Kunsttherapie. Gegenüber der Warteliste berichten die Autorinnen und Autoren in Per-Protocol- wie in Intention-to-treat-Analyse eine Abnahme der Angst und eine Zunahme der selbst eingeschätzten Lebensqualität (beide mit großem Effekt) sowie eine bessere Zugänglichkeit von Strategien der Emotionsregulation (mittlerer Effekt); die Wirkung hielt drei Monate an. Ihr Schluss: Kunsttherapie sei wirksam bei der Verringerung von Angstsymptomen und der Verbesserung von Lebensqualität und Aspekten der Emotionsregulation. Der Vergleich ist eine WARTELISTE und keine aktive Behandlung – die Autorinnen und Autoren fordern selbst, künftige Studien sollten gegen die übliche Behandlung prüfen und die Kosteneffektivität untersuchen.

Quelle

Abbing A, Baars EW, de Sonneville L, Ponstein AS, Swaab H: The Effectiveness of Art Therapy for Anxiety in Adult Women. A Randomized Controlled Trial. Frontiers in Psychology 10:1203, 29.05.2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31191400/ (erhoben am 30.08.2026)

Anthroposophische Kunsttherapie: Chronische Erkrankungen in der ambulanten Versorgung, ohne Kontrollgruppe

Einzelstudien

Eine prospektive Kohortenstudie über vier Jahre an 161 aufeinanderfolgenden ambulanten Patientinnen und Patienten im Alter von 5 bis 71 Jahren, behandelt von 52 Kunsttherapeutinnen und -therapeuten in 54 Praxen. Häufigster Anlass waren psychische Störungen (60,9 Prozent, vor allem Depression, Erschöpfung und Angst). Alle Zielgrößen außer dem KINDL-Fragebogen für Kinder verbesserten sich zwischen Beginn und jeder Nachbeobachtung statistisch signifikant, und die Verbesserung hielt bis zur letzten Erhebung an. Der Schluss der Autorinnen und Autoren: Patientinnen und Patienten unter anthroposophischer Kunsttherapie hätten eine langfristige Verringerung der Symptome ihrer chronischen Erkrankung und eine Verbesserung der Lebensqualität erfahren. Die Studie hat KEINE Kontrollgruppe: Sie beschreibt den Verlauf unter Behandlung und kann ihn nicht von einem Verlauf ohne Behandlung unterscheiden.

Quelle

Hamre HJ, Witt CM, Glockmann A, Ziegler R, Willich SN, Kiene H: Anthroposophic art therapy in chronic disease. A four-year prospective cohort study. Explore (New York) 3(4):365-371, Juli/August 2007 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17681256/ (erhoben am 30.08.2026)

Anthroposophische Kunsttherapie: Depressivität und Angst bei onkologischen Patienten, jeweils als subklinische Ausprägung

Leitlinie

Empfehlung 4.23 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten aus kontrollierten und unkontrollierten Studien zur Wirksamkeit von anthroposophischen Kunsttherapien auf Depressivität* und Angst** bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen die Anwendung anthroposophischer Kunsttherapien bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Anthroposophische Kunsttherapie: Fatigue sowie Ein- und Durchschlafstörungen bei Überlebenden nach Brustkrebs, Maltherapie als Teil einer anthroposophischen Komplexbehandlung

Leitlinie

Empfehlung 4.21 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einer nicht-randomisiert kontrollierten und einer randomisierten Studie zur Wirksamkeit einer anthroposophischen Komplexbehandlung (Psycho- und Schlafedukation, Eurythmie-Therapie, Maltherapie) auf Fatigue und Schlafqualität bei Überlebenden nach Brustkrebs vor. Diese Form der anthroposophischen Komplexbehandlung kann zur Senkung von Fatigue und Ein- und Durchschlafstörungen bei Überlebenden nach Brustkrebs erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Anthroposophische Kunsttherapie: Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Kunsttherapie als Teil einer anthroposophischen Behandlung

Leitlinie

Empfehlung 4.22 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einer randomisierten, einer nicht-randomisiert kontrollierten und einer einarmigen Studie zur Wirksamkeit anthroposophischer Behandlungen wie die Einnahme natürlicher Präparate, Kunsttherapie, Bestrahlung mit buntem Licht, Musik- und Sprachtherapie, Heileurythmie, Diät, therapeutische Massage, Hydrotherapie und teilweise auch Misteltherapie auf die Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen die Anwendung dieser Therapien in Bezug auf die Lebensqualität von onkologischen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Ayurveda: Arthrose

systematische Übersicht

19 randomisierte und 14 nicht randomisierte kontrollierte Studien zu zwölf Arzneimitteln und drei nicht-medikamentösen Verfahren mit 2952 Patientinnen und Patienten. Für das Kombinationspräparat Rumalaya berichten die Autorinnen und Autoren große Effekte über Placebo bei Schmerz und Gesamtbesserung, für Shunti-Guduchi gebe es einige Belege für mit Glucosamin vergleichbare Effekte bei Schmerz und Funktion, und für RA-11, Reosto und Siriraj Wattana seien auf Grundlage je einer einzelnen Studie positive Effekte gefunden worden; für Boswellia serrata, Lepidium sativum, eine Boswellia-serrata-haltige Mehrkomponentenzubereitung, Nirgundi Taila, Panchatikta Ghrita Guggulu und Rhumayog sowie für nicht-medikamentöse Verfahren wie ayurvedische Massage, Dampftherapie und Einlauf fanden sie keine gegen methodische Verzerrung gesicherten Effekte. Schwere unerwünschte Ereignisse traten in keiner Studie auf. Rumalaya und Shunti-Guduchi schienen nach diesen Daten sichere und wirksame Arzneimittel zu sein; die klinische Forschung zu Ayurveda unterliege jedoch mehreren Einschränkungen, und gut geplante, gut durchgeführte und gut veröffentlichte Studien seien nötig, um die Belege zu verbessern.

Quelle

Rheumatology International 2015: Ayurvedic interventions for osteoarthritis: a systematic review and meta-analysis https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25062981/ (erhoben am 06.09.2026)

Ayurveda: Chronische Rhinosinusitis, ayurvedische Behandlung

systematische Übersicht

13 randomisierte und nicht randomisierte Studien mit jeweils mindestens zehn Patientinnen und Patienten; eine Gesamtzahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die ayurvedischen Behandlungen umfassten pflanzliche Arzneimittel zum Einnehmen, Nasenanwendungen und Dampfinhalation, allein oder kombiniert. Alle Studien hätten Verbesserungen subjektiver Symptome sowie radiologischer und hämatologischer Kriterien berichtet, alle 13 hätten aber wegen Studiendesign und statistischer Methoden ein erhebliches Verzerrungsrisiko. Die Autorinnen und Autoren schreiben, ayurvedische Therapie könne für manche Patientinnen und Patienten eine nützliche Behandlung der chronischen Rhinosinusitis sein und scheine insgesamt gut verträglich; eine definitive Empfehlung, wann sie nützlich sei, bleibe aber nicht möglich. Sie halten gut geplante kontrollierte Studien für angezeigt.

Quelle

Schmale IL, Nimmagadda SV, Ravikumar S, Babb CN et al.: Ayurvedic medicine for the treatment of chronic rhinosinusitis: a systematic review of randomized and non-randomized trials. Journal of Complementary and Integrative Medicine 20:675-688, Dezember 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36800361/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Diabetes mellitus Typ 2

systematische Übersicht

Sechs Studien zu Kräutermischungen und eine zur Ayurveda-Behandlung als Gesamtsystem mit 354 Teilnehmenden, alle Erwachsene mit Typ-2-Diabetes, Behandlungsdauer drei bis sechs Monate. Die Autorinnen und Autoren berichten gegenüber Placebo oder keiner zusätzlichen Behandlung signifikante Senkungen von HbA1c oder Nüchternblutzucker für Diabecon, Inolter und Cogent DB, keine für Pancreas tonic und Hyponidd; die Studie zum Gesamtsystem habe dazu keine Werte geliefert, und keine Studie habe Folgeerkrankungen des Diabetes oder Todesfälle untersucht. Als unerwünschte Wirkungen seien eine Arzneimittelüberempfindlichkeit (eine Studie, ein Patient), eine Unterzuckerung ohne schweren Verlauf (eine Studie, ein Teilnehmer) und Magen-Darm-Beschwerden in einer Studie (1 von 20 gegenüber 0 von 20) berichtet worden, keine Todesfälle und keine Nieren-, Blut- oder Leberschäden. Wegen methodischer Mängel und kleiner Stichproben könnten sie keine sicheren Schlüsse zur Wirksamkeit ziehen; obwohl keine bedeutsamen unerwünschten Ereignisse berichtet worden seien, sähen sie derzeit keine ausreichende Grundlage für eine Empfehlung in der Routineversorgung, und weitere Studien seien nötig.

Quelle

Cochrane Review CD008288.pub2 (2011): Ayurvedic treatments for diabetes mellitus https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22161426/ (erhoben am 06.09.2026)

Ayurveda: Eisenmangelanämie in Indien, Vergleich ayurvedischer Behandlungen untereinander

systematische Übersicht

19 randomisierte kontrollierte Studien mit 2121 Teilnehmenden zu 26 verschiedenen Behandlungen. Die Übersicht vergleicht und ordnet ayurvedische Behandlungen der Eisenmangelanämie untereinander (Netzwerk-Metaanalyse). Die Autorinnen und Autoren berichten statistisch signifikante Verbesserungen des Hämoglobinwerts für Sarva-Jvara-Hara-Lauha (mittlere Differenz 1,82 g/dl) und Pippalyadi Yoga (mittlere Differenz 1,45 g/dl); Bibhitakadi Vatak habe eine starke Wirksamkeit bei der Anhebung des Serumferritins gezeigt (mittlere Differenz 3,87 ng/ml, 95-Prozent-Konfidenzintervall von minus 13,32 bis 21,06). Ihr Schluss: Sarva-Jvara-Hara-Lauha und Bibhitakadi Vatak seien die wirksamsten Strategien zur Behandlung der Eisenmangelanämie gewesen; weitere Forschung sei nötig, um diese Befunde zu erhärten und ihre weitere Bedeutung für die öffentliche Gesundheit zu beurteilen.

Quelle

Damodaran Y, Karun KM, Felix F, Nagendraswamy C et al.: Effect of Ayurvedic Interventions on Iron Deficiency Anemia in India: A Systematic Review and Network Meta-Analysis. Journal of Integrative and Complementary Medicine 32:143-150, Februar 2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41091535/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Fazialisparese (Ardita), ayurvedische Nasenöl-Anwendung (Nasya)

systematische Übersicht

Zwei pseudo-randomisierte Studien mit 20 und 30 Teilnehmenden; eine Metaanalyse sei wegen unterschiedlicher Interventionen und Vergleiche nicht möglich gewesen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Übersicht lege äußerst begrenzte Belege aus nur zwei kleinen experimentellen Studien vor, dass die alleinige Gabe von Nasya-Öl bei erwachsenen Patientinnen und Patienten eine gewisse Linderung der Ardita-Symptome Gesichtsverzerrung, Sprechstörung, Unfähigkeit zum Lidschluss beziehungsweise Aufwärtsrollen der Augen und Speichelfluss bringen könne. Wegen der geringen Zahl der Studien und der Teilnehmenden und der schlechten Studienqualität ließen sich keine belastbaren Schlüsse ziehen. Keine der eingeschlossenen Studien habe Nasya mit einer konventionellen Behandlung verglichen.

Quelle

Vivera MJ, Gomersall JS: The effectiveness of ayurvedic oil-based nasal instillation (Nasya) medicines in the treatment of facial paralysis (Ardita): a systematic review. JBI Database of Systematic Reviews and Implementation Reports 14:198-228, April 2016 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27532316/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Hemiplegie (Pakshaghata), ayurvedische Interventionen

systematische Übersicht

30 Studien: neun randomisierte kontrollierte Studien, acht nicht randomisierte Vergleichsstudien und 13 Vorher-Nachher-Studien; eine Teilnehmerzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Eine quantitative Auswertung sei wegen unzureichender Studien nicht möglich gewesen. Alle Studien bis auf eine hätten in der Bewertung ein erhebliches Verzerrungsrisiko gezeigt, die meisten methodische Schwächen durch fehlende Verblindung, ungeeignete Stichprobenverfahren, nicht validierte Messinstrumente, unzureichende Nachbeobachtung und Störfaktoren; Sicherheitsparameter, unerwünschte Ereignisse und Nebenwirkungen seien häufig nicht dokumentiert worden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Übersicht habe Wirksamkeit und Sicherheit ayurvedischer Interventionen bei Hemiplegie nicht abschließend feststellen können, und fordern nachdrücklich methodisch gute Forschung.

Quelle

Akashlal M, Nair PP, Nair DR, Ahmad A et al.: A Systematic Review on Safety and Efficacy of Ayurvedic Interventions in Hemiplegia (Pakshaghata). Journal of Evidence-Based Integrative Medicine 30:2515690X241304523, 2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39763345/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Hypercholesterinämie, ayurvedische Kräuter (Guggulu, Knoblauch, Schwarzkümmel)

systematische Übersicht

32 Studien mit 1386 Teilnehmenden; randomisierte kontrollierte Studien lagen zu drei ayurvedischen Kräutern vor, Allium sativum (Knoblauch), Commiphora mukul (Guggulu) und Nigella sativa (Schwarzkümmel), mittlere Behandlungsdauer zwölf Wochen. In der Metaanalyse habe Guggulu das Gesamtcholesterin und das LDL-Cholesterin gesenkt, Knoblauch das LDL-Cholesterin um 10,37 mg/dl und Schwarzkümmel das Gesamtcholesterin um 9,28 mg/dl; berichtete Nebenwirkungen seien minimal gewesen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, es gebe Belege mittlerer bis hoher Stufe aus randomisierten kontrollierten Studien, dass die ayurvedischen Kräuter Guggulu, Knoblauch und Schwarzkümmel mäßig wirksam zur Senkung der Hypercholesterinämie seien; für Nebenwirkungen sei minimale Evidenz gefunden worden, was sie als sichere Ergänzung zu konventionellen Behandlungen einordne.

Quelle

Gyawali D, Vohra R, Orme-Johnson D, Ramaratnam S et al.: A Systematic Review and Meta-Analysis of Ayurvedic Herbal Preparations for Hypercholesterolemia. Medicina (Kaunas) 57:546, Mai 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34071454/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Kniearthrose, verglichen mit konventioneller Behandlung

Einzelstudien

Eine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie an vier deutschen Einrichtungen mit 151 Teilnehmenden (77 Ayurveda, 74 konventionelle Versorgung), je 15 Behandlungen über zwölf Wochen. Hauptzielkriterium war die Änderung des WOMAC-Index nach zwölf Wochen; sie fiel in der Ayurveda-Gruppe deutlicher aus (mittlere Änderung 61,0 gegenüber 32,0), der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch bedeutsam und die Effektstärke klinisch bedeutsam (Cohens d 0,68). Für alle Nebenzielkriterien zeigten sich nach zwölf Wochen ähnliche Tendenzen. Die Wirkung hielt bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten an. Die Autorinnen und Autoren schließen, die Ergebnisse legten nahe, dass die ayurvedische Behandlung die Symptome der Kniearthrose verringere. Die Studie war OFFEN, also weder für die Behandelten noch für die Behandelnden verblindet, und verglich zwei Bündel von Maßnahmen; die Autorinnen und Autoren fordern selbst weitere Studien, um die Größe des Effekts zu bestätigen und die Rolle der einzelnen Bestandteile und unspezifischer Wirkungen zu klären. Eine systematische Übersicht zu den manuellen Ayurveda-Verfahren, die die HEK-Satzung nennt (Teilkörpermassagen und Thermotherapien), liegt nicht vor.

Quelle

Kessler CS, Dhiman KS, Kumar A, Ostermann T, Gupta S, Morandi A, Mittwede M, Stapelfeldt E, Spoo M, Icke K, Michalsen A, Witt CM: Effectiveness of an Ayurveda treatment approach in knee osteoarthritis. A randomized controlled trial. Osteoarthritis and Cartilage 26(5):620-630, Mai 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29426006/ (erhoben am 30.08.2026)

Ayurveda: Konjunktivitis, ayurvedische Behandlungen gegenüber nicht-ayurvedischen

systematische Übersicht

13 randomisierte kontrollierte Studien, fünf kontrollierte klinische Studien und zwei mehrarmige klinische Studien mit insgesamt 816 Teilnehmenden. Die Metaanalyse von fünf Studien habe für ayurvedische Behandlungen gegenüber nicht-ayurvedischen Behandlungen einen größeren Nutzen bei Juckreiz, Schmerz, fadenziehendem Sekret, konjunktivaler Hyperämie, Fremdkörpergefühl und Lidschwere gezeigt. Die Autorinnen und Autoren schreiben, obwohl einige Befunde den Nutzen von Ayurveda gegenüber Nicht-Ayurveda bei der Behandlung der Konjunktivitis bestätigten, ließen sich die Ergebnisse nicht verallgemeinern, weil die Studien ein hohes Verzerrungsrisiko und eine geringere Qualität hätten; es bestehe Bedarf an hochwertigen Studien.

Quelle

Krishna Kumar V, Ahmad A, Srivastava AK, Namdev Kamble P et al.: Efficacy and Safety of Ayurveda interventions in the management of conjunctivitis: A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 47:101568, Mai 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35259570/ (erhoben am 14.09.2026)

Ayurveda: Schizophrenie, ayurvedische Arzneimittel und Behandlung

systematische Übersicht

Drei kleine, kurze Studien mit insgesamt 250 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, ayurvedische Arzneimittel hätten möglicherweise gewisse Wirkungen bei der Behandlung der Schizophrenie, seien aber nur in wenigen kleinen Pionierstudien untersucht worden. Im Vergleich mit Placebo seien die Bewertungen des psychischen Zustands überwiegend uneindeutig gewesen, mit Ausnahme der Brahmyadiyoga-Gruppe in der ayurvedischen Beurteilung (eine Studie mit 68 Teilnehmenden); Übelkeit und Erbrechen seien in der Brahmyadiyoga-Gruppe häufig gewesen. Im Vergleich mit dem Antipsychotikum Chlorpromazin hätten die mit ayurvedischen Kräutern Behandelten ein höheres Risiko gehabt, sich im psychischen Zustand nicht zu bessern (45 Teilnehmende). Beim Vergleich einer komplexen Kräutermischung mit Chlorpromazin bei akut Erkrankten schienen die schiefen Daten die Chlorpromazin-Gruppe zu begünstigen.

Quelle

Cochrane Review CD006867 (2007): Ayurvedic medicine for schizophrenia https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17943922/ (erhoben am 14.09.2026)

Chiropraktik: Akuter Kreuzschmerz (unter sechs Wochen), spinale Manipulation

systematische Übersicht

20 randomisierte Studien mit 2674 Teilnehmenden, davon sechs mit niedrigem Verzerrungsrisiko; untersucht wurde die spinale Manipulation und Mobilisation als Handgriff, gleich ob von Chiropraktikern, Manualtherapeuten oder Osteopathen ausgeführt. Die Autorinnen und Autoren fanden Belege niedriger bis sehr niedriger Qualität dafür, dass die spinale Manipulation bei akutem Kreuzschmerz nicht wirksamer sei als unwirksame Vergleichsbehandlungen, Scheinmanipulation oder als Zusatz zu einer anderen Behandlung; gegenüber anderen empfohlenen Therapien scheine sie ebenfalls nicht besser zu sein (Belege sehr niedriger bis moderater Qualität), mit Ausnahme von Belegen niedriger Qualität aus einer Studie für einen kurzfristigen, moderat klinisch relevanten Effekt auf den Schmerz gegenüber unwirksamen Behandlungen und von Belegen niedriger Qualität für einen ebensolchen Effekt auf die Funktion als Zusatzbehandlung. Je Vergleich, Zielkriterium und Zeitpunkt gab es höchstens drei Studien; die Bewertung sei dadurch begrenzt, und künftige Forschung werde diese Schätzungen wahrscheinlich erheblich verändern. Ihr Schluss: Die Entscheidung für eine Überweisung sollte sich nach Kosten, Vorlieben von Patientin und Behandelnden und der Sicherheit im Vergleich zu anderen Behandlungen richten; künftige Studien sollten bestimmte Untergruppen untersuchen und eine ökonomische Bewertung einschließen.

Quelle

Cochrane Review CD008880.pub2 (2012): Spinal manipulative therapy for acute low-back pain https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22972127/ (erhoben am 06.09.2026)

Chiropraktik: Asthma bronchiale, Spinalmanipulationen (Wirkung auf die Lungenfunktion)

Leitlinie

Statement S11 der Leitlinie lautet: „Akupunktur besitzt keinen nachgewiesenen Effekt auf die Asthmakontrolle. Manuelle Therapie einschließlich Massagen, Spinalmanipulationen und physisches Belastungstraining verbessern die Lungenfunktion nicht.“ Das Statement nennt Spinalmanipulationen als Teil der manuellen Therapie und trifft eine Aussage nur zur Lungenfunktion. Einen Empfehlungsgrad oder eine Konsensstärke nennt die Langfassung bei ihren nummerierten Empfehlungen (E) und Statements (S) nicht; zur NVL Asthma heißt es in der Einleitung: „bezüglich der Evidenztabellen und Evidenzgrade wird daher auf diese Leitlinie verwiesen“. Einen Hintergrundtext zu Spinalmanipulationen enthält die Langfassung nicht.

Quelle

S2k-Leitlinie „Fachärztliche Diagnostik und Therapie von Asthma“, Langfassung, Version 3.1, Stand 01.03.2023, AWMF-Registernummer 020-009, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP). Gültig bis 29.02.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-009l_S2k_Fachaerztliche-Diagnostik-Therapie-von-Asthma_2023-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Chiropraktik: Chronischer Kreuzschmerz

systematische Übersicht

Untersucht wurde die Wirbelsäulenmanipulation (spinal manipulative therapy), also der Eingriff, den die Chiropraktik ausführt, und nicht der Beruf. 76 randomisierte Studien mit 11.866 Teilnehmenden, davon 50 neu gegenüber der Fassung von 2011. Die Autorinnen und Autoren schreiben, gegenüber einer Scheinbehandlung könne die Manipulation zu einer kleinen Verbesserung des Schmerzes und einer mittleren Verbesserung der Funktion führen; gegenüber keiner Behandlung zu einer mittleren Verbesserung des Schmerzes und einer großen der Funktion; gegenüber anderen konservativen Behandlungen zu wenig oder keinem Unterschied beim Schmerz und einer kleinen Verbesserung der Funktion. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde als niedrig bis sehr niedrig eingestuft, vor allem, weil die Wirkung in Studien mit unterschiedlichen Umfeldern und Bevölkerungsgruppen sowie mit unterschiedlichen Manipulationstechniken, Dosierungen und Behandlungshäufigkeiten untersucht worden sei; die Effekte gegenüber anderen konservativen Behandlungen seien wegen der erheblichen statistischen Heterogenität, für die es keine klare Erklärung gebe, mit Vorsicht zu deuten. Unerwünschte Wirkungen berichteten weniger als die Hälfte der Studien (47 Prozent), zwölf davon systematisch; genannt wurden Muskelkater, Steifheit und ein vorübergehender Anstieg der Schmerzen, schwere Komplikationen in keiner der Studien. Zu den unerwünschten Wirkungen der Manipulation seien die Belege sehr unsicher. Ihr Schluss: Weitere Studien in derselben Machart würden weder die Belege noch das Vertrauen in sie stärken. Drei der acht Autoren arbeiten in eigener Praxis als Chiropraktoren; das steht in der Interessenerklärung der Übersicht.

Quelle

Cochrane Review CD008112.pub3, Spinal manipulative therapy for adults with chronic low back pain, 06.01.2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41494147/ (erhoben am 04.09.2026)

Chiropraktik: Nackenschmerz

systematische Übersicht

Untersucht wurden Manipulation und Mobilisation der Halswirbelsäule und der Brustwirbelsäule, nicht der Beruf. 51 Studien mit 2920 Teilnehmenden; eine Suchaktualisierung vom Juni 2015 sei noch nicht eingearbeitet. Die Autorinnen und Autoren schreiben, für die Manipulation der Brustwirbelsäule gegenüber einer Kontrolle lasse sich bei Nackenschmerz, Funktion und Lebensqualität Unterstützung finden, während die Ergebnisse für Manipulation und Mobilisation der Halswirbelsäule gegenüber einer Kontrolle wenige und uneinheitlich seien; eine Publikationsverzerrung lasse sich nicht ausschließen, und es sei Forschung nötig, die gegen verschiedene Verzerrungen geschützt sei. Die Befunde legten nahe, dass Manipulation und Mobilisation bei jedem Zielkriterium in der unmittelbaren, kurz- und mittelfristigen Nachbeobachtung ähnliche Ergebnisse zeigten. Mehrere Sitzungen der Manipulation der Halswirbelsäule könnten unmittelbar, mittel- und langfristig eine bessere Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung bringen als bestimmte Medikamente. Ihr Schluss nennt ausdrücklich das Risiko: Da für die Manipulation das Risiko seltener, aber schwerwiegender unerwünschter Ereignisse bestehe, sei weitere hochwertige Forschung nötig, die sich auf die Mobilisation richte und Mobilisation oder Manipulation mit anderen Behandlungsmöglichkeiten vergleiche, um Behandelnde bei ihrer Wahl zu leiten.

Quelle

Cochrane Review CD004249.pub4, Manipulation and mobilisation for neck pain contrasted against an inactive control or another active treatment, 23.09.2015 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26397370/ (erhoben am 04.09.2026)

Chiropraktik: Persistierender Beckengürtelschmerz in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Leitlinie

Kapitel 8.6.1 der Leitlinie nennt die chiropraktischen Techniken in einem Satz gemeinsam mit der Osteopathie: „Osteopathie und chiropraktische Techniken können bei persistierendem Beckengürtelschmerz in der Schwangerschaft und nach der Geburt unterstützend wirken“. Belegt ist das mit einer systematischen Übersicht mit Metaanalyse zur osteopathischen Behandlung und einer Arbeit zum Beckengürtelschmerz; eine eigene Aussage zur Chiropraktik beim chronischen Unterbauchschmerz ohne Schwangerschaftsbezug enthält die Leitlinie nicht.

Quelle

S2k-Leitlinie „Chronischer Unterbauchschmerz der Frau“, Langfassung, Version 07.04.2023, Stand 30.11.2022, AWMF-Registernummer 016-001, Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Gültig bis 29.11.2027 (in Überarbeitung). Abschnitt 8.6 „Komplementäre Verfahren“ mit 8.6.1, 8.6.3, 8.6.5 und 8.6.7. https://register.awmf.org/assets/guidelines/016-001l_S2k_Chronischer_Unterbauchschmerz_Frau_2023-04.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Chiropraktik: Prophylaxe des Kopfschmerzes vom Spannungstyp, Manipulationen im Rahmen der manuellen Therapie

Leitlinie

Die Leitlinie verwendet den Begriff Chiropraktik nicht; sie spricht von Manipulationen im Rahmen der manuellen Therapie. In Tabelle 6 der Leitlinie (nicht medikamentöse Verfahren zur Prophylaxe) erhält die manuelle Therapie den Empfehlungsgrad IIa („Verfahren, deren Einsatz erwogen werden soll“) mit der Bemerkung: „Mobilisationen mit/ohne Kombination von Weichteiltechniken; Manipulationen nicht wirksam“. Einen eigenen Empfehlungsgrad für Manipulationen vergibt die Tabelle nicht; die Aussage zu den Manipulationen steht als Bemerkung in der Zeile der manuellen Therapie. Der Abschnitt „Manuelle Therapie“ in Kapitel 4.2.2 lautet vollständig: „2006 wurde in einem systematischen Review (6 Studien) berichtet, dass keine ausreichende Evidenz einer Wirksamkeit der manuellen Therapie bestand [117]. Seitdem berichtete vor allem die Arbeitsgruppe um Espí-López et al. von zwei vierarmigen Studien, in denen Wirbelsäulenmanipulationen (n = 21) mit Weichteiltechniken (Massage oder Soft Tissue Release) allein (n = 21) oder in Kombination (n = 21) angewendet wurden. Beide Techniken führten allein bereits zu einer Reduktion des Headache Disability Index Scores, waren aber in Kombination den Einzeltechniken überlegen [118, 119]. Bei einer weitreichenderen Definition von manueller Therapie, die auch Manipulationen (high velocity, low amplitude) einbezieht, wurde 2020 in einer Übersichtsarbeit und Metaanalyse eine mangelnde Effektivität festgestellt [114].“ Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie; nach eigener Angabe wurde zur Konsensusfindung ein modifiziertes Delphi-Verfahren angewendet, und „Die Abstimmung über die Empfehlungen erfolgte in einer Online-Konferenz im Januar 2023.“

Quelle

S1-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Kopfschmerzes vom Spannungstyp“, Langfassung, Version 6.0, Stand 19.12.2023, AWMF-Registernummer 030-077, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Gültig bis 18.12.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-077l_S1_Diagnostik-Therapie-Kopfschmerz-Spannungstyp_2024-03.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Adipositas, Ernährungstherapie als Bestandteil der multimodalen Basistherapie und von Gewichtsreduktionsprogrammen

Leitlinie

Empfehlung 5.7 der Leitlinie im Kapitel 5.4.1 („Multimodale Basistherapie“; modifiziert, Stand 2024) lautet: „Grundlage jedes Gewichtsmanagements soll eine Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie sein. Diese Komponenten sollen unter Berücksichtigung der individuellen Situation kombiniert werden.“ Sie trägt den Empfehlungsgrad A ⇑⇑ und die Konsensstärke „94 % Zustimmung, 16 Stimmen, 0 Enthaltungen“; angegeben sind ein Evidenzgrad „1++ bis 1- nach SIGN“ aus der Vorgängerversion von 2014 und eine Qualität der Evidenz nach GRADE von hoch bis niedrig. Empfehlung 5.17 (modifiziert, Stand 2024) lautet: „Menschen mit Adipositas sollen Gewichtsreduktionsprogramme angeboten werden. Diese sollten die Komponenten Ernährungsumstellung, Bewegungssteigerung und Verhaltensmodifikation umfassen.“ Ihre beiden Sätze tragen die Empfehlungsgrade A ⇑⇑ und B ⇑, die Qualität der Evidenz ist hoch bis moderat, die Konsensstärke „80 % Zustimmung, 16 Stimmen, davon 1 Enthaltung“. Nach Empfehlung 5.10 (EK) sollen Menschen mit Übergewicht oder Adipositas über die Ziele, Prinzipien und praktischen Aspekte dieser multimodalen Basistherapie informiert werden. Im Hintergrund zu Empfehlung 5.7 heißt es: „Systematische Übersichtsarbeiten von RCTs zeigen, dass eine Kombination aus Ernährungsumstellung, vermehrter Bewegung und Verhaltensmodifikation zur Gewichtsreduktion effektiver ist als eine Therapie mit nur einer Behandlungskomponente“. Zu Empfehlung 5.17 schreibt die Leitlinie, solche Programme führten „zu einer signifikanten Gewichtssenkung in der Größenordnung von durchschnittlich 5 %“, und weiter: „Der Maximaleffekt auf das Körpergewicht wird meist nach etwa 6 Monaten erreicht, danach kommt es häufig wieder zu einem geringen Gewichtsanstieg“.

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Adipositas, extrem einseitige Ernährungsformen

Leitlinie

Empfehlung 5.15 der Leitlinie im Kapitel 5.4.2 („Ernährungstherapie“; geprüft, Stand 2024) lautet: „Patient:innen soll von extrem einseitigen Ernährungsformen wegen gesundheitlicher Risiken und fehlendem Langzeiterfolg abgeraten werden.“ Sie ist als EK gekennzeichnet und mit „Konsensstärke: 100 % Zustimmung, 15 Stimmen, 0 Enthaltungen“ verabschiedet; EK steht nach dem Abkürzungsverzeichnis der Leitlinie für Expert:innenkonsens. Im Hintergrundtext heißt es: „Extrem einseitige Kostformen (z. B. totales Fasten oder Crash-Diäten) sind grundsätzlich abzulehnen, da sie keine längerfristige Gewichtsreduktion ermöglichen und unnötige und unabsehbare Risiken beinhalten.“ und: „Systematische Untersuchungen zu den Risiken solcher Diäten fehlen, da sie meist in Eigenregie eingesetzt werden.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Adipositas, individualisierte Ernährungsempfehlungen und regelmäßige qualifizierte Ernährungsberatung

Leitlinie

Empfehlung 5.8 der Leitlinie im Kapitel 5.4.2 („Ernährungstherapie“; modifiziert, Stand 2024) lautet: „Menschen mit Adipositas sollen individualisierte Ernährungsempfehlungen erhalten, die an die Lebenssituation, das Risikoprofil und die Therapieziele angepasst sind.“ Sie trägt den Empfehlungsgrad A ⇑⇑, die Qualität der Evidenz hoch bis moderat und die Konsensstärke „100 % Zustimmung, 16 Stimmen, 0 Enthaltungen“; im Hintergrund heißt es: „Zu dieser Empfehlung liegen nur wenige Studien vor.“ Empfehlung 5.9 (modifiziert, Stand 2024; EK; Konsensstärke 88 % Zustimmung, 17 Stimmen, 0 Enthaltungen) lautet: „Menschen mit Adipositas soll eine regelmäßige qualifizierte Ernährungsberatung (Einzelberatung oder in Gruppen) angeboten werden.“ EK steht nach dem Abkürzungsverzeichnis der Leitlinie für Expert:innenkonsens. Nach dem Hintergrundtext betrug in einer Meta-Analyse der Gewichtsverlust bei alleiniger Betreuung durch eine Ernährungsfachkraft etwa 2 kg und lag um 1,03 kg über dem der Vergleichsgruppen mit üblicher Versorgung oder Informationsmaterial. Die Leitlinie schreibt, die Kommission habe sich „trotz der niedrigen Evidenz auf der Grundlage der verfügbaren Studiendaten“ für eine Soll-Empfehlung entschieden.

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Adipositas, zeitlich begrenzter Einsatz von Formulaprodukten mit 800 bis 1200 kcal pro Tag unter medizinischer Betreuung

Leitlinie

Empfehlung 5.14 der Leitlinie im Kapitel 5.4.2 („Ernährungstherapie“; modifiziert, Stand 2024) lautet: „In Abhängigkeit von der Situation der Patient:innen (z.B. Komorbiditäten und/oder höhergradiger BMI) können zeitlich begrenzt Formulaprodukte (in der Regel nicht länger als 12 Wochen) mit einer Energiezufuhr von 800 – 1200 kcal/Tag eingesetzt werden.“ und „Dabei soll eine medizinische Betreuung gewährleistet sein.“ Die beiden Sätze tragen die Empfehlungsgrade 0 ⇔ und A ⇑⇑; die Qualität der Evidenz ist mit „Moderat“ bis „Sehr niedrig“ angegeben, die Konsensstärke mit „87 % Zustimmung, 15 Stimmen, 0 Enthaltungen“. Tabelle 8 der Leitlinie nennt Kontraindikationen sehr niedrig kalorischer Kostformen, darunter „Schwangerschaft und Stillperiode“, „Typ 1 Diabetes“, „Fortgeschrittene Nieren- bzw. Lebererkrankung“, „Essstörung oder psychiatrische Erkrankung“ und „Ältere Menschen mit Gebrechlichkeit“. Im Hintergrundtext heißt es: „Wegen potenzieller Risiken und der notwendigen Anpassung von Medikamenten bei Begleiterkrankungen ist eine durchgehende medizinische Betreuung erforderlich.“ und: „Dennoch ist das Risiko für einen Wiederanstieg des Körpergewichts nach Programmende sehr hoch“.

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Akne, Meiden oder Reduzieren ernährungsbedingter Triggerfaktoren (hochverarbeitete Produkte mit hohem glykämischen Index oder hoher glykämischer Last, Milch- und Molkenproteinprodukte) nach individueller Anamnese

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 3.11 der Leitlinie (nach dem Inhaltsverzeichnis „Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel bei Akne“; Empfehlung neu 2026) lautet: „Triggerfaktoren für Akne (siehe Hintergrundtext) sollen erläutert und nach individueller Anamnese und Beobachtung des Einflusses auf die Akne und unter Berücksichtigung einer ausreichenden Versorgung nach aktuellen Ernährungsempfehlungen gemieden oder reduziert werden.“ Sie trägt die Stärke ↑↑ und die Zustimmung „17/17 (100 %)“, „Starker Konsens“. Der Hintergrundtext, auf den die Empfehlung verweist, beginnt mit der Einschränkung: „Der Einfluss von Ernährung bei Akne wird häufig thematisiert, wenngleich die Datenlage weiterhin limitiert ist, da qualitativ hochwertige Interventionsstudien im Ernährungsbereich methodisch schwer durchführbar sind (27).“ Er nennt die Triggerfaktoren so: „Als gesicherte Triggerfaktoren gelten hierbei ein erhöhter Konsum hochverarbeiteter, industriell gefertigter Produkte mit einem hohem glykämischen Index (GI)/einer hohen glykämischen Last (GL) und Milch-/Molkenprotein-Produkte (135-141). Als mögliche Trigger der Erkrankung sind metabolische Faktoren wie Insulinresistenz/Hyperinsulinämie und Dyslipidämie, der Missbrauch anabol-androgener Steroide, orale Supplemente (Vitamin B6/B12) und Alkoholabusus beschrieben (142-149).“ Weiter heißt es: „Randomisierte kontrollierte Studien zeigen, dass eine Ernährung mit niedrigem glykämischen Index die Zahl entzündlicher Effloreszenzen signifikant reduzieren kann (150, 151).“ Unmittelbar nach den Empfehlungen des Kapitels schränkt die Leitlinie ein: „Im Hinblick auf die vulnerable Zielgruppe sollten Ernährungsempfehlungen im Rahmen eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses begleitend, aber nicht als Ersatz einer verschreibungspflichtigen Therapie verstanden werden und optimalerweise interdisziplinär (Allgemeinmedizin/Ökotrophologie/Ernährungsmedizin) umgesetzt werden.“ Nach Tabelle 5 des Methodenteils steht ↑↑ für eine starke Empfehlung („… soll ...“): „Die Leitliniengruppe geht davon aus, dass der Nutzen einer Intervention den Schaden überwiegt.“ Als S2k-Leitlinie hat sie nach dem Methodenteil eine nicht systematische Literaturrecherche und keine systematische Bewertung der Qualität der Evidenz; ein starker Konsens ist mit „> 95 % Zustimmung“ erklärt.

Quelle

S2k-Leitlinie „Therapie der Akne“, Langfassung, Version 3.0, Stand 01.08.2026, AWMF-Registernummer 013-017, Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Gültig bis 31.07.2031. https://register.awmf.org/assets/guidelines/013-017l_S2k_Therapie-Akne_2026-08.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Akute Gastroenteritis ohne Dehydration, spezifische diätetische Restriktionen

Leitlinie

Empfehlung 2.3 der Leitlinie (neu 2023) lautet: „Bei einer akuten Gastroenteritis ohne Dehydration sollten keine spezifischen diätetischen Restriktionen empfohlen werden.“ Ausgewiesen ist „Empfehlung, starker Konsens“; nach Tabelle 3 der Leitlinie steht „sollte“ für die Empfehlung, nach Tabelle 4 bedeutet starker Konsens mehr als 95 Prozent Zustimmung. Im Hintergrund heißt es: „Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen mit akuter Gastroenteritis wird von restriktiven Diäten oder gar Teepausen abgeraten. Die Betroffenen dürfen alles essen, was sie vorher gewohnt waren und was sie tolerieren.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Gastrointestinale Infektionen“, Langfassung (Aktualisierung November 2023), Version 2.1, Stand 01.11.2023, AWMF-Registernummer 021-024, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Gültig bis 31.08.2028. Empfehlungen 2.3 und 2.9. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-024l_S2k_Gastrointestinale_Infektionen_2023-11_1.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Akute infektiöse Gastroenteritis bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, spezielle Diäten und Kostaufbau

Leitlinie

Die Leitlinie empfiehlt keine besondere Kost. Empfehlung II.1.1 (modifiziert 2023, „Starke Empfehlung“) lautet: „Bei AGE ohne Dehydration soll die gewohnte altersentsprechende Nahrung angeboten werden.“ Im Kapitel „Realimentation“ lautet Empfehlung II.4.2 („Starke Empfehlung“, geprüft 2023): „Die Realimentation mit altersentsprechender normaler Kost soll möglichst frühzeitig (noch während oder nach den ersten 4-6 Stunden der initialen Rehydrationsphase) begonnen werden.“ Empfehlung II.4.3 („Starke negative Empfehlung“, geprüft 2023) lautet: „Spezielle Diäten sollen zum Kostaufbau nicht eingesetzt werden.“ Alle drei tragen „Konsensstärke: 100% Starker Konsens“. Nach Tabelle 2 der Leitlinie steht „Soll /Soll nicht“ für die starke Empfehlung, nach Tabelle 3 bedeutet starker Konsens mehr als 95 Prozent der Stimmberechtigten. Im Hintergrund zu II.1.1 heißt es: „Bei Kindern mit Gastroenteritis wird von restriktiven Diäten oder Teepausen abgeraten“, und: „Die Evidenz reicht nicht aus, um eine bestimmte Diät bei AGE zu empfehlen“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Akute infektiöse Gastroenteritis im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter“ (Update 2024), Langfassung, Version 4.1, Stand 05.04.2024, AWMF-Registernummer 068-003, Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung. Gültig bis 01.04.2029. Empfehlungen II.1.1, II.4.2 und II.4.3. https://register.awmf.org/assets/guidelines/068-003l_S2k_AGE-Akute-infektioese-Gastroenteritis-Saeuglinge-Kinder-Jugendliche-2024-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Arterielle Hypertonie und hochnormaler Blutdruck im Kindes- und Jugendalter, Ernährungsumstellung mit Reduktion der Energiezufuhr, Kochsalzrestriktion und DASH-Diät

Leitlinie

Empfehlung 4 der Leitlinie („Therapie“) lautet in ihrem zweiten Satz: „Bei allen Kindern und Jugendlichen mit hochnormalen oder hypertensiven Blutdruckwerten soll eine nicht-pharmakologische Therapie mit einer Umstellung des Lebensstiles initiiert werden.“ Weiter heißt es in derselben Empfehlung: „Eine Ernährungsumstellung mit Reduktion der täglichen Energiezufuhr bei gleichzeitig gesteigerter körperlicher Aktivität sollte erfolgen.“ Dazu gehören nach Empfehlung 4: „Kochsalzrestriktion und die sog. DASH-Diät (s. 8.3.2) sind wesentliche Bestandteile der empfohlenen Ernährungsumstellung.“ und „Einseitige, unausgewogene Diäten sind im Kindesalter abzulehnen.“ Kapitel 8.3.2 beschreibt die Zusammenstellung der DASH-Diät so: „Geringer Gehalt an Fleisch, Gesamtfett und Cholesterin, gesättigten Fettsäuren und gesüßten Getränken, sowie niedrige Kochsalzzufuhr; hoher Gehalt an Protein, Fisch, Geflügelfleisch, Vollkornprodukten, Ballaststoffen, Kalium, Calcium und Magnesium.“ Nach Tabelle 1 der Leitlinie steht die Formulierung „Soll“ für eine „Starke Empfehlung“, „Sollte“ für eine „Empfehlung“ und „Kann erwogen werden“ für eine „Empfehlung offen“; eine Konsensstärke gibt die Langfassung für Empfehlung 4 nicht an, nach dem Methodenteil erfolgte die Konsensfindung „nach eingehender Literaturrecherche in einem zweistufigen Konsens-Verfahren“. Bleiben die Lebensstiländerungen bei primärer Hypertonie Grad 1 nach sechs Monaten erfolglos, soll nach derselben Empfehlung „parallel eine pharmakologische Therapie begonnen werden“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Arterielle Hypertonie im Kindes- und Jugendalter“, Langfassung, Version 2.0, Stand 27.04.2022, AWMF-Registernummer 023-040, Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e.V. (DGPK). Gültig bis 26.04.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/023-040l_S2k_Arterielle_Hypertonie-Kinder-Jugendliche_2024-08.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Arterielle Hypertonie, Kochsalzzufuhr von weniger als 6 g pro Tag

Leitlinie

Empfehlung 6-2 der Leitlinie im Kapitel 6.2 „Salzkonsum“ lautet: „Patient*innen mit Hypertonie soll empfohlen werden, weniger als 6 g Kochsalz pro Tag zu sich zu nehmen.“ Sie ist mit „6-2 | e | neu 2023“ gekennzeichnet und trägt das Symbol ⇑⇑, das nach Tabelle 1 der Leitlinie für den Empfehlungsgrad A steht, eine „Starke Positiv-Empfehlung“ mit der Formulierung „soll“. Im Abschnitt „Rationale“ heißt es: „Die Leitliniengruppe schätzt die Aussagesicherheit der Evidenz für eine klinisch relevante Blutdrucksenkung durch Salzrestriktion als hoch ein.“ Zugleich schränkt die Leitlinie ein: „Für Erkrankte, die ein erhöhtes Risiko für eine Hyponatriämie haben (z. B. höheres Alter, Nierenkrankheit, wenig Flüssigkeitszufuhr, spezifische Ernährungsformen (z. B. vegane Ernährung), Medikation mit älteren Neuroleptika, Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren, Carbamazepin), ist ein Schaden hingegen nicht sicher auszuschließen.“

Quelle

S3-Leitlinie „Nationale VersorgungsLeitlinie Hypertonie“, Langfassung, Version 1.0, Stand 29.06.2023, AWMF-Registernummer nvl-009, NVL-Programm, herausgegeben von Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Gültig bis 28.06.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-009l_S3_Hypertonie_2023-06.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Benignes Prostatasyndrom, Information über Lebensstiländerung mit Gewichtsreduktion und Diät

Leitlinie

Empfehlung 4.1 der Leitlinie steht im Kapitel über Risikofaktoren und lautet: „Männer sollten über den Zusammenhang von Lebensstil und benignem Prostatasyndrom sowie die Möglichkeit einer Modifikation des Lebensstils informiert werden. Dies beinhaltet vor allem den Komplex des metabolischen Syndroms (Gewichtsreduktion, Diät, Sport) sowie einer Reduktion von Kaffee oder Tee im Falle von erhöhter Miktionsfrequenz und Harndrangsymptomatik.“ Ausgewiesen sind Empfehlungsgrad B und Evidenzlevel 1-. Die Empfehlung betrifft eine Information und keine Behandlung, und die Leitlinie lässt den Nutzen ausdrücklich offen: Es bleibe unklar, ob auch eine „Modifikation des Lebensstils (auch sportliche Aktivität) hinsichtlich des metabolischen Syndroms kurz/mittel/langfristig einen positiven, protektiven Effekt auf BPE/LUTS/BPS hat“.

Quelle

S2e-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Benignen Prostatasyndroms (BPS)“, Langfassung, Version 5.0, Stand 28.02.2023, AWMF-Registernummer 043-034, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 27.02.2028. Empfehlung 4.1 und Kapitel 10.1.1 „Phytotherapie“ mit den Empfehlungen 10.1 bis 10.4. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-034l_S2e_Diagnostik_Therapie_benignes_Prostatasyndrom_2023-04.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: COPD mit Kachexie, Untergewicht oder Adipositas, Optimierung des Körpergewichts nach ernährungsmedizinischen Maßstäben und proteinreiche Ernährung

Leitlinie

In Kapitel 3.2.7 der Leitlinie („Ernährungsberatung/Ergotherapie/Hilfsmittel“) lautet Empfehlung E 39: „Sowohl bei kachektischen, als auch bei adipösen Patient:innen mit COPD soll eine Optimierung des Körpergewichts nach den Maßstäben der aktuellen Ernährungsmedizin angestrebt werden.“ Empfehlung E 40 lautet: „Insbesondere bei untergewichtigen Patient:innen mit COPD soll eine proteinreiche Ernährung/Substitution empfohlen werden, um den Muskelstatus zu erhalten und (in Kombination mit körperlichem Training) zu verbessern.“ Beide tragen „Starke Empfehlung; Konsensstärke: Konsens“; nach der Legende der Leitlinie steht „Starke Empfehlung“ für „soll / soll nicht“. Im Hintergrundtext heißt es: „Eine individuell angepasste Ernährungsberatung und die Einbeziehung von Ernährungsfachkräften können entscheidende Komponenten in der Therapie der COPD sein.“ Zur Studienlage schränkt die Leitlinie ein: „Die aktuelle Studienlage zeigt jedoch auch eine große Heterogenität in Bezug auf die diagnostischen Kriterien der COPD, den Ausgangsernährungsstatus der Patient:innen und die Studiendauer (239).“

Quelle

S2k-Leitlinie „Fachärztliche Diagnostik und Therapie der COPD“, Langfassung, Version 5.2, Stand 09.02.2026, AWMF-Registernummer 020-006, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP). Gültig bis 08.02.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-006l_S2k_Fachaerztliche-Diagnostik-Therapie-COPD_2026-03_1.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), Vorbeugung durch gemüsereiche und wenig verarbeitete Ernährung

Leitlinie

Im Kapitel „CED Prävention“ lautet Empfehlung 1 der Leitlinie (neu 2024, Grad B, Evidenzlevel „1++, 2x 1-“): „Eine gemüsereiche Ernährung, die reich an n-3-Fettsäuren und arm an n-6-Fettsäuren ist, ist mit einem geringeren Risiko für die Entwicklung von CED verbunden und sollte deshalb allgemein zur Prävention von CED empfohlen werden.“ Ausgewiesen ist dafür „Mehrheitliche Zustimmung 78 % Zustimmung“. Empfehlung 2 (neu 2024, Grad B, „Starker Konsens 100 % Zustimmung“) lautet: „Ultrahochverarbeitete Lebensmittel und Emulgatoren wie Carboxymethylcellulose könnten mit einem erhöhten CED-Risiko in Verbindung gebracht werden, so dass der Verzehr von wenig verarbeiteten Lebensmitteln empfohlen werden sollte.“ Nach Tabelle 4 bedeutet starker Konsens mehr als 95 Prozent Zustimmung. Die Evidenzlevel folgen dem System des Scottish Intercollegiate Guidelines Network (SIGN). Zur Studienlage zu Empfehlung 1 schreibt die Leitlinie: „Viele Studien haben den Einfluss der Ernährung auf das Risiko, an CED zu erkranken, untersucht. Bei den meisten handelt es sich jedoch um retrospektive Fall-Kontroll-Studien.“

Quelle

S3-Leitlinie „Klinische Ernährung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin in Zusammenarbeit mit AKE, GESKES, DGAV, DGVS, DCCV und GPGE, Langfassung, Version 2.1, Stand 28.11.2024, AWMF-Registernummer 073-027. Gültig bis 27.11.2029. Empfehlungen 1, 2, 16, 17, 19, 51, 52, 57 und 58; Graduierung im Leitlinienreport 073-027m. https://register.awmf.org/assets/guidelines/073-027l_S3_Klinische-Ernaehrung-bei-chronisch-entzuendlichen-Darmerkrankungen_2025-02.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen in Remission, mediterrane Ernährung und gesunde Ernährungsmuster

Leitlinie

Im Kapitel „Diätetische und andere spezifische Empfehlungen für die Remissionsphase“ lautet Empfehlung 51 der Leitlinie (neu 2024, EK, „Starker Konsens 100 % Zustimmung“): „Die mediterrane Ernährung mit möglichst wenig verarbeiteten Lebensmittel sollte in Remissionsphasen der CED empfohlen werden.“ Empfehlung 52 (neu 2024, EK, „Starker Konsens 95 % Zustimmung“) lautet: „Patienten sollten den Prinzipien gesunder Ernährungsmuster folgen und individuelle ernährungsbedingte Symptomtrigger sollten vor weitreichenden Karenzmaßnahmen überprüft werden. Liegen während der Remissionsphase noch besondere klinische Probleme vor, sollte die Ernährung entsprechend angepasst werden.“ Nach Tabelle 4 bedeutet starker Konsens mehr als 95 Prozent Zustimmung. Für weitere Kostformen, darunter eine glutenfreie, eine milchfreie und eine vegetarische Diät sowie eine Low-FODMAP-Kost, nennt der Kommentar „Ergebnisse mit nur geringer Aussagequalität“ und schließt: „Es kann trotzdem keine Schlussfolgerung hinsichtlich des Nutzens einer dieser diätetischen Intervention gezogen werden“.

Quelle

S3-Leitlinie „Klinische Ernährung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin in Zusammenarbeit mit AKE, GESKES, DGAV, DGVS, DCCV und GPGE, Langfassung, Version 2.1, Stand 28.11.2024, AWMF-Registernummer 073-027. Gültig bis 27.11.2029. Empfehlungen 1, 2, 16, 17, 19, 51, 52, 57 und 58; Graduierung im Leitlinienreport 073-027m. https://register.awmf.org/assets/guidelines/073-027l_S3_Klinische-Ernaehrung-bei-chronisch-entzuendlichen-Darmerkrankungen_2025-02.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Chronische Nierenkrankheit mit Mangelernährung, Ernährungsberatung und Ernährungstherapie

Leitlinie

Empfehlung 8.6 der Leitlinie (Kapitel 8.1.4 „Ernährung“, Abschnitt „Mangelernährung“, neu 2024) lautet: „Patient*innen mit CKD und Mangelernährung sollte eine Ernährungsberatung und ggf. eine Ernährungstherapie empfohlen werden.“ Ausgewiesen sind kein Empfehlungsgrad, der Evidenzlevel GCP und als Ergebnis des Konsensverfahrens 7 Ja, 1 Nein, 0 Enthaltungen und „Konsens“. Die vorangehende Empfehlung 8.5 (neu 2024, GCP, 8 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen, Starker Konsens) verlangt bei Patient*innen mit einer eGFR unter 45 ml/min/1,73 m² und Alter über 70 Jahre, BMI unter 20,5 kg/m² oder ungewollter Gewichtsabnahme über 5 % in 3 Monaten oder über 10 % in 1 Jahr eine Untersuchung auf das Vorliegen einer Mangelernährung. Nach der „Codierung der Empfehlungsstärke“ der Leitlinie steht A für „hohe Empfehlungsstärke“, B für „mittlere Empfehlungsstärke“ und 0 für „niedrige Empfehlungsstärke“; beim Evidenzlevel steht Ia für den „Evidenznachweis durch Metaanalysen oder systematischen Reviews randomisiert kontrollierter Studien“ und GCP für „Expertenkonsens ohne systematische Literaturrecherche: Good Clinical Practice“. Die Stufen des Konsensverfahrens definiert die Langfassung nicht; die Kästen nennen die Stimmen. Im Hintergrundtext heißt es: „Eine Mangelernährung zu diagnostizieren ist auch deshalb so wichtig, weil die Therapie die Prognose messbar verbessert“; beschrieben werden die EFFORT-Studie mit stationären Patient*innen und die NOURISH-Studie mit Trinknahrungssupplementen, bei der „die NNT (Number needed to treat) zur Verhinderung eines Todesfalls lag bei 20“. Weiter: „Mangelernährung ist die häufigste Ernährungsstörung im Alter und mit einer schlechten Prognose vergesellschaftet [42,194,195].“

Quelle

S3-Leitlinie „Versorgung von Patient*innen mit chronischer, nicht-nierenersatztherapiepflichtiger Nierenkrankheit in der Hausarztpraxis“ (im AWMF-Register „Versorgung von Patient*innen mit nicht-nierenersatztherapiepflichtiger Nierenkrankheit in der Hausarztpraxis - Chronisch eingeschränkte Nierenfunktion in der Hausarztpraxis“), Langfassung, Version 2.1 (Titelblatt der Datei: Version 2.0), Stand 30.06.2024, AWMF-Registernummer 053-048, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM) und Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN). Gültig bis 29.06.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/2025-02_053-048l_S3_Versorgung-PatientInnen-chronische-nicht-nierenersatz-therpapiepflichtige-Nierenkrankheit-Hausarztpraxis_01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Chronische Nierenkrankheit mit erhöhtem renalem und kardiovaskulärem Risiko (KDIGO CKD ab G3b und/oder A3), mediterrane, kochsalzarme und obst- und gemüsereiche Kost ohne Fertigprodukte und gesüßte Getränke

Leitlinie

Empfehlung 8.4 der Leitlinie (Kapitel 8.1.4 „Ernährung“, modifiziert 2024) lautet: „Allen Patient*innen mit erhöhtem renalem und kardiovaskulärem Risiko (KDIGO CKD ab G3b und/oder A3) sollte unter Berücksichtigung von Gesundheitszustand und Nebenerkrankungen folgende Empfehlung zur Ernährung gegeben werden:“ und zählt auf: „mediterrane Kost zur Verbesserung des kardiovaskulären Risikos u. des renalen Progressionsrisikos“, „kochsalzarme Kost“, „reich an frischem Obst und Gemüse (zur Sicherung von Vitaminbedarf und Senkung der endogenen Säureproduktion)“ und „Verzicht auf Fertigprodukte und gesüßte Getränke (phosphathaltige Zusatzstoffe)“. Ausgewiesen sind Empfehlungsgrad B, Evidenzlevel Ia und als Ergebnis des Konsensverfahrens 8 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen und „Starker Konsens“; als Leitlinienadoption sind die KDOQI-Leitlinie clinical nutrition 2020 und VA-DoD 2019 genannt. Nach der „Codierung der Empfehlungsstärke“ der Leitlinie steht A für „hohe Empfehlungsstärke“, B für „mittlere Empfehlungsstärke“ und 0 für „niedrige Empfehlungsstärke“; beim Evidenzlevel steht Ia für den „Evidenznachweis durch Metaanalysen oder systematischen Reviews randomisiert kontrollierter Studien“ und GCP für „Expertenkonsens ohne systematische Literaturrecherche: Good Clinical Practice“. Die Stufen des Konsensverfahrens definiert die Langfassung nicht; die Kästen nennen die Stimmen. Die allgemeinere Empfehlung 8.1 (GCP, starker Konsens) sieht für Menschen mit chronischer Nierenkrankheit eine Beratung bezüglich gesundheitsbezogener Verhaltensweisen vor, darunter Ernährung. Der Hintergrundtext des Kapitels beginnt: „Die Evidenz für spezielle Ernährungsempfehlungen in den frühen Stadien der CKD ist gering. Bei CKD 1-3a wird keine von der Normalbevölkerung abweichende Diät empfohlen; eine gesunde Ernährung ist für alle empfohlen, wie z. B. die Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) [187].“ Zur mediterranen Kost heißt es: „Als Diätform mit einem hohen Anteil an wenig prozessierten pflanzlichen Nahrungsmitteln, sowie ungesättigten Fettsäuren aus Olivenöl, und mit einem niedrigen Anteil an gesättigten Fettsäuren, Fleisch und Milchprodukten zeigt sie einen positiven Effekt auf Blutfette sowie eine signifikante Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse bei Adhärenz [38,189].“ Zum Kochsalz: „Für die empfohlene Menge an Kochsalz gibt es unterschiedliche Empfehlungen; allen gemein ist, dass sie bei oder unter 6 g Kochsalz pro Tag liegen soll.“ Zu Obst und Gemüse: „Bei Erwachsenen mit CKD G1-4 ist daher ein höherer Verzehr von Obst und Gemüse empfohlen, um die endogene Säureproduktion zu senken und die CKD-Progression zu verlangsamen.“

Quelle

S3-Leitlinie „Versorgung von Patient*innen mit chronischer, nicht-nierenersatztherapiepflichtiger Nierenkrankheit in der Hausarztpraxis“ (im AWMF-Register „Versorgung von Patient*innen mit nicht-nierenersatztherapiepflichtiger Nierenkrankheit in der Hausarztpraxis - Chronisch eingeschränkte Nierenfunktion in der Hausarztpraxis“), Langfassung, Version 2.1 (Titelblatt der Datei: Version 2.0), Stand 30.06.2024, AWMF-Registernummer 053-048, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM) und Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN). Gültig bis 29.06.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/2025-02_053-048l_S3_Versorgung-PatientInnen-chronische-nicht-nierenersatz-therpapiepflichtige-Nierenkrankheit-Hausarztpraxis_01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Chronische Nierenkrankheit, Protein- und Energiezufuhr entsprechend den Empfehlungen für die Normalbevölkerung und Zurückhaltung bei eiweißrestriktiven Diäten

Leitlinie

Empfehlung 8.7 der Leitlinie (Kapitel 8.1.4 „Ernährung“, Abschnitt „Protein“, modifiziert 2024) lautet: „Es wird bei CKD eine Protein- und Energiezufuhr entsprechend den Empfehlungen für die Normalbevölkerung empfohlen. Diese beträgt etwa 0,8-1,0 g/kg Protein und 25-35 kcal/kg pro Tag und kann im Alter oder bei kataboler Stoffwechsellage sogar höher sein.“ Empfehlung 8.8 (neu 2024) lautet: „Eiweißrestriktive Diäten sollten nur in sehr selektiven Fällen und ausschließlich in enger Kooperation mit Nephrolog*innen und Ernährungstherapeut*innen durchgeführt werden.“ Beide tragen keinen Empfehlungsgrad, den Evidenzlevel GCP und als Ergebnis des Konsensverfahrens 8 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen und „Starker Konsens“. Nach der „Codierung der Empfehlungsstärke“ der Leitlinie steht A für „hohe Empfehlungsstärke“, B für „mittlere Empfehlungsstärke“ und 0 für „niedrige Empfehlungsstärke“; beim Evidenzlevel steht Ia für den „Evidenznachweis durch Metaanalysen oder systematischen Reviews randomisiert kontrollierter Studien“ und GCP für „Expertenkonsens ohne systematische Literaturrecherche: Good Clinical Practice“. Die Stufen des Konsensverfahrens definiert die Langfassung nicht; die Kästen nennen die Stimmen. Im Hintergrundtext heißt es: „Für den hausärztlichen Bereich wird aus folgenden Gründen eine proteinnormale Ernährung empfohlen: in den meisten Fällen (insbesondere beim geriatrischen CKD-Patientenklientel) ist das Risiko einer Mangelernährung bei proteinarmer Kost wesentlich höher und mit einer schlechteren Prognose vergesellschaftet, als wenn sich die Patient*innen proteinnormal ernähren (also 0,8 g/kg Körpergewicht/d). Ein Vorteil der proteinarmen Kost, zusätzlich zum progressionshemmenden Effekt der mittlerweile zugelassenen SGLT2-Hemmer-Therapie, ist bislang nicht gezeigt.“ Zur Kalorienzufuhr hält der Hintergrundtext fest, dass beim metabolisch stabilen Patienten mit CKD (G1-G5) eine tägliche Kalorienzufuhr von 25-35 Kcal/kg Körpergewicht empfohlen ist, um den normalen Ernährungsstatus zu erhalten. Zur Eiweißrestriktion: „Gleichzeitig ist eine ausreichende Aufnahme von Eiweiß aber wichtig, um einen normalen Muskelstatus aufrechtzuerhalten; eine Proteinrestriktion ist daher nur zu vertreten bei den Patient*innen mit CKD, die kein erhöhtes Risiko oder bereits eine manifeste Mangelernährung aufweisen.“

Quelle

S3-Leitlinie „Versorgung von Patient*innen mit chronischer, nicht-nierenersatztherapiepflichtiger Nierenkrankheit in der Hausarztpraxis“ (im AWMF-Register „Versorgung von Patient*innen mit nicht-nierenersatztherapiepflichtiger Nierenkrankheit in der Hausarztpraxis - Chronisch eingeschränkte Nierenfunktion in der Hausarztpraxis“), Langfassung, Version 2.1 (Titelblatt der Datei: Version 2.0), Stand 30.06.2024, AWMF-Registernummer 053-048, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM) und Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN). Gültig bis 29.06.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/2025-02_053-048l_S3_Versorgung-PatientInnen-chronische-nicht-nierenersatz-therpapiepflichtige-Nierenkrankheit-Hausarztpraxis_01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Chronische Obstipation, ballaststoffreiche Ernährung und Ballaststoffsupplemente

Leitlinie

Empfehlung 5–1 der Leitlinie lautet: „Ballaststoffe können die Stuhlfrequenz erhöhen. Daher sollte eine Ballaststoffaufnahme von 30 g pro Tag angestrebt werden (entsprechend den Empfehlungen für die Allgemeinbevölkerung).“ Ausgewiesen sind Empfehlung und „Starker Konsens“, nach den Tabellen 2 und 3 der Leitlinie die mittlere Stufe („sollte“) bei mehr als 95 Prozent Zustimmung. Statement 5–2 ergänzt: „Die Einnahme von Ballaststoffsupplementen ist eine erste Strategie bei der Behandlung chronischer Obstipation, da sie einige Vorteile hat, leicht umzusetzen ist, geringe Kosten verursacht und das Risiko schwerwiegender unerwünschter Ereignisse gering ist.“ Supplemente sind nach dem Kommentar „konzentrierte Ballaststoffe aus Pflanzeninhaltsstoffen in Samen-, Pulver- oder Körnerform, vertrieben als Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel“. Zur Datenlage berichtet der Kommentar von zwei Metaanalysen über Ballaststoffsupplemente; die eine kommt zu dem Schluss, „dass Ballaststoffe mäßig wirksam sind im Hinblick auf Erhöhung von Stuhlfrequenz und verminderter Konsistenz, aber auch mäßige gastrointestinale Nebenwirkungen verursachen. Auf das hohe Bias-Risiko wurde von den Autoren hingewiesen“, in die andere wurden nur fünf Studien mit hoher Heterogenität eingeschlossen. Weiter heißt es: „Der Wirksamkeitsnachweis für die löslichen Ballaststoffe durch Placebo-kontrollierte Studien ist stärker als für unlösliche Ballaststoffe, am besten ist die Datenlage für Psyllium (Flohsamen)“. Empfehlung 5–3A schränkt ein: „Beim Auftreten von unangenehmen Begleitsymptomen sollte die Zufuhr von Ballaststoffen probatorisch reduziert und andere Maßnahmen zur Obstipationstherapie zunächst bevorzugt werden.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Chronische Obstipation“, Langfassung (Aktualisierte S2k-Leitlinie chronische Obstipation, Z Gastroenterol 2022; 60: 1528–1572), Version 2.0, Stand 31.10.2021, AWMF-Registernummer 021-019, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten und Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität. Gültig bis 30.10.2026 (in Überarbeitung). Empfehlungen 4–2A bis 4–2C, 5–1, 5–3A, 7–2, 11–1 und 11–4, Statements 5–2 und 11–2. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-019l_S2k_Chronische_Obstipation_2022-11.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Chronische Verstopfung bei Erwachsenen, Ballaststoffsupplemente, darunter Psyllium

systematische Übersicht

16 randomisierte kontrollierte Studien mit 1251 Teilnehmenden zu Ballaststoffsupplementen bei chronischer Verstopfung Erwachsener. Die Autorinnen und Autoren berichten, 311 von 473 Teilnehmenden (66 Prozent) hätten auf die Ballaststoffbehandlung angesprochen und 134 von 329 (41 Prozent) auf die Kontrollbehandlung (relatives Risiko 1,48; 95-Prozent-Konfidenzintervall 1,17 bis 1,88), wobei Psyllium und Pektin signifikante Effekte gehabt hätten; ein höheres Ansprechen habe sich unabhängig von der Behandlungsdauer, aber nur bei höheren Dosen über 10 g täglich gezeigt. Ballaststoffe hätten die Stuhlfrequenz erhöht (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,72; 0,36 bis 1,08), wiederum mit signifikanten Effekten für Psyllium und Pektin und nur bei höheren Dosen und Anwendungsdauern von mindestens vier Wochen, und die Stuhlkonsistenz verbessert (0,32; 0,18 bis 0,46), besonders bei höheren Dosen; Blähungen seien unter Ballaststoffen häufiger gewesen (0,80; 0,47 bis 1,13). Ihr Schluss: Ballaststoffsupplemente seien wirksam gegen Verstopfung; insbesondere Psyllium, Dosen über 10 g täglich und Anwendungsdauern von mindestens vier Wochen erschienen optimal, wobei die Ergebnisse wegen erheblicher Heterogenität mit Vorsicht zu deuten seien; die Befunde könnten helfen, Empfehlungen an Patientinnen und Patienten zu vereinheitlichen.

Quelle

van der Schoot A, Drysdale C, Whelan K, Dimidi E: The Effect of Fiber Supplementation on Chronic Constipation in Adults: An Updated Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. The American Journal of Clinical Nutrition 116(4):953-969, Oktober 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35816465/ (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Dauerhafte Gewichtsstabilisierung nach Gewichtsreduktion bei Adipositas, Interventionen zur Ernährung

Leitlinie

Empfehlung 5.43 der Leitlinie im Kapitel 5.4.8 („Langfristige Gewichtsstabilisierung“; modifiziert, Stand 2024) lautet: „Maßnahmen zur dauerhaften Gewichtsstabilisierung sollen Interventionen zu Ernährung, Bewegung und Verhalten sowie die Motivation der Betroffenen berücksichtigen.“ Sie trägt den Empfehlungsgrad A ⇑⇑, die Qualität der Evidenz „Moderat“ und die Konsensstärke „94 % Zustimmung, 16 Stimmen, 0 Enthaltungen“; nach der Fußnote gilt der Evidenzgrad nach GRADE als moderat für die Gewichtswiederzunahme nach 12, 18 und 24 Monaten und als niedrig nach 30 Monaten. Im Hintergrundtext heißt es: „Für Interventionen, die sich nur entweder auf Ernährung oder körperliche Aktivität fokussiert haben, konnte keine Effektivität gefunden werden.“ Die Empfehlung nennt die Maßnahme deshalb als Teil einer Kombination.

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Divertikelkrankheit, ballaststoffreiche Kost zur Vorbeugung und bei symptomatischer unkomplizierter Divertikelkrankheit

Leitlinie

Empfehlung 5.1 der Leitlinie lautet: „Eine ballaststoffreiche Kost (≥30g/Tag) reich an Obst, Gemüse und Cerealien soll für Männer und Frauen unabhängig vom Lebensalter zur Primärprophylaxe der Divertikelkrankheit und in Übereinstimmung mit allgemeinen Ernährungsempfehlungen empfohlen werden.“ Ausgewiesen sind „Evidenzlevel 1, Empfehlungsgrad A, Starker Konsens“. A ist nach Tabelle 2 der Leitlinie die starke Empfehlung („soll“), 0 die offene („kann“); starker Konsens bedeutet nach Tabelle 3 mehr als 95 Prozent Zustimmung. Das Evidenzlevel folgt der Klassifizierung des Oxford Centre for Evidence-Based Medicine 2011. Für die Behandlung fällt das Urteil zurückhaltender aus. Empfehlung 5.15 (Evidenzlevel 4, Empfehlungsgrad 0, starker Konsens): „Es liegt keine ausreichende Evidenz vor, um den Einsatz einer ballaststoffreichen Diät oder von Ballaststoff-Supplementen in der Therapie der Symptomatisch unkomplizierten Divertikelkrankheit zu empfehlen. Die Empfehlung zu einer ballaststoffreichen Kost kann unabhängig davon auf Grund allgemeingültiger Ernährungsempfehlungen gegeben werden (siehe 2.1.1).“ Empfehlung 5.23 für die Zeit nach einem Schub (Expertenkonsens, starke Empfehlung, starker Konsens): „Es liegt keine ausreichende Evidenz vor, um den Einsatz einer ballaststoffreichen Diät oder von Ballaststoff-Supplementen in der Sekundärprophylaxe nach dem Schub einer akuten, unkomplizierten Divertikulitis zu empfehlen. Die Empfehlung zu einer ballaststoffreichen Kost soll unabhängig davon auf Grund allgemeingültiger Ernährungsempfehlungen gegeben werden (siehe 2.1.1).“ Statement 5.4 ergänzt: „Neben der Vermeidung von rotem Fleisch und dem Verzehr von reichlich Ballaststoffen besteht aktuell unzureichende Evidenz für weitere spezifische Ernährungsempfehlungen.“

Quelle

S3-Leitlinie „Divertikelkrankheit/Divertikulitis“, Langfassung (Z Gastroenterol 2022; 60: 613–688), Version 2.1, Stand 21.10.2021, AWMF-Registernummer 021-020, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten und Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Gültig bis 15.10.2026 (in Überarbeitung). Empfehlungen 5.1, 5.9, 5.10, 5.15 und 5.23, Statement 5.4. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-020l_S3_Divertikelkrankheit-Divertikulitis_2022-05.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Endometriose, gesunde vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung

Leitlinie

Die konsensbasierte Empfehlung 4.E30 der Leitlinie lautet: „Patientinnen mit Endometriose sollte eine gesunde (vitamin- und ballaststoffreiche) Ernährung empfohlen werden. Spezielle Diäten ohne Indikation (z. B. Nahrungsmittelunverträglichkeit) sollten nicht durchgeführt werden.“ Ausgewiesen sind Expertenkonsens und Konsensusstärke +++, die Empfehlung ist 2024 neu aufgenommen. Die Leitlinie unterscheidet nach Tabelle 7 die starke („soll“), die einfache („sollte“) und die offene Empfehlung („kann“); „++“ bedeutet nach Tabelle 8 Konsens mit einer Zustimmung von mehr als 75 bis 95 Prozent, „+++“ starken Konsens mit mehr als 95 Prozent. Expertenkonsens heißt dort Konsensus-Entscheidungen „ohne vorherige systemische Literaturrecherche (S2k)“. Die Begründung beginnt mit einer Einschränkung: „Es liegen wenige Informationen vor zum Einfluss der Ernährung auf die Schmerzwahrnehmung im Zusammenhang mit Endometriose.“ Zu einer Übersichtsarbeit mit neun Humanstudien über Änderungen des Ernährungsverhaltens (glutenfreie Ernährung, Vitamin-D-Supplementierung bzw. Ernährung reich an Antioxidanzien oder Omega-3-Fettsäuren) heißt es: „Alle Studien verzeichneten eine signifikante Schmerzreduktion. Verlässliche Rückschlüsse auf die Effekte sind jedoch sehr begrenzt, was bei Ernährungsstudien mit Selbstauskunft und relativ kurzer Beobachtungsdauer grundsätzlich der Fall ist“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Endometriose“, Langfassung, Version 5.1, Stand 01.04.2025, AWMF-Registernummer 015-045, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Gültig bis 31.03.2030. Kapitel 4.5 „Komplementäre Therapien und weitere Therapiemöglichkeiten“, Konsensbasierte Empfehlungen 4.E25, 4.E28, 4.E30 und 4.E31. https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-045l_S2k_Diagnostik_Therapie_Endometriose_2025-10.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Entzündlich-rheumatische Erkrankungen, gesunde Ernährung entsprechend den allgemeinen Empfehlungen zur Senkung des kardiovaskulären Risikos

Leitlinie

Empfehlung 3.5 der Leitlinie (Kapitel 3.5 zum Einfluss von Ernährungsumstellung auf das kardiovaskuläre Risiko bei rheumatischen Erkrankungen) lautet: „Bei Patient:innen mit ERE soll eine gesunde Ernährung entsprechend der allgemeinen Empfehlungen angestrebt werden, auch um das CV Risiko zu senken.“ ERE steht in der Leitlinie für entzündlich-rheumatische Erkrankungen, CV für kardiovaskulär. Die Empfehlung ist als „Evidenzbasierte Empfehlung“ mit dem Vermerk „Neu“, dem Empfehlungsgrad A ⇑⇑, dem Evidenzgrad „Level 2-4“ und der Konsensstärke „Starker Konsens (Zustimmung 19/20, Enthaltungen 1/20, Gegenstimmen 0/20)“ ausgewiesen; ein Schema, wofür die Empfehlungsgrade stehen, enthält die Langfassung nicht, als methodische Grundlage nennt sie „eine systematische Literaturrecherche (SLR) mit Evidenzbewertung nach den Levels of Evidence des Oxford Centre for Evidence-Based Medicine (2011)“. Die Begründung des Empfehlungsgrades lautet: „A: Good-Practice-Statement (geringe Schäden, plausibler Nutzen, breite Übertragbarkeit über Referenzrahmen).“ Unter Zielpopulation/Abgrenzung heißt es: „Erwachsene mit ERE; keine Empfehlung für spezifische Diätkonzepte.“ Zur Evidenz: „Die Evidenzbasis umfasst 5 Arbeiten (Evidenzlevel 2-4) und zeigt v. a. Effekte auf Lipidparameter und einzelne metabolische Marker; harte Endpunkte fehlen.“ Weiter heißt es dort, Ernährungsinterventionen, als Beispiele nennt der Text eine antiinflammatorische Diät sowie Fasten und pflanzenbasierte Ernährung, hätten bei rheumatoider Arthritis „metabolische Parameter (u. a. LDL, Triglyceride) teils unabhängig von ausgeprägter Gewichtsreduktion“ verbessert. Fasten und pflanzenbasierte Ernährung nennt nur dieser Hintergrundtext, nicht die Empfehlung; unter Nutzen-Schaden-Abwägung steht „Mangelernährung bei restriktiven Diäten vermeiden“.

Quelle

S3-Leitlinie „Management kardiovaskulärer Komorbiditäten entzündlich-rheumatischer Erkrankungen“, Langfassung, Version 1.0, Stand 12.03.2026, AWMF-Registernummer 060-010, Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh). Gültig bis 11.03.2031. https://register.awmf.org/assets/guidelines/060-010l_S3_Management_kardiovask_Komorbiditaeten_20026-06.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Eosinophile Ösophagitis bei Erwachsenen, Eliminationsdiäten zur Remissionsinduktion

Leitlinie

Empfehlung 5.14 der Leitlinie lautet: „Bei Erwachsenen mit aktiver EoE sollte zur Remissionsinduktion (histologisch und klinisch) eine Therapie mit topischen Corticosteroiden erfolgen. Alternativ kann bei Erwachsenen mit aktiver EoE zur Remissionsinduktion (histologisch und klinisch) eine Therapie mit hochdosierten Protonenpumpeninhibitoren oder eine 6-Food-Eliminationsdiät erfolgen.“ Ausgewiesen sind „Empfehlung/Empfehlung offen“ und Konsens: Die Corticosteroide stehen auf der mittleren Stufe („sollte“), die 6-Food-Eliminationsdiät ist eine offene Alternative („kann“); Konsens bedeutet nach Tabelle 4 der Leitlinie eine Zustimmung von 75 bis 95 Prozent. Empfehlung 5.20 ergänzt mit starkem Konsens (mindestens 95 Prozent): „Empirische 4-Food- oder 2-Food-Eliminationsdiäten können erwogen werden, diese sind aber weniger effektiv als die 6-Food-Eliminationsdiät.“ Gegen einen Weg spricht sich Empfehlung 5.21 aus, ebenfalls mit starkem Konsens: „Eine Allergietest-basierte Eliminationsdiät sollte aufgrund der begrenzten Wirksamkeit bei Erwachsenen nicht erfolgen.“ Zur Wirksamkeit nennt der Kommentar eine Metaanalyse mit „histologische Remissionsraten von 73% bei Kindern und von 71% bei Erwachsenen nach 6-Food-Eliminationsdiät“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Gastroösophageale Refluxkrankheit und eosinophile Ösophagitis“, Langfassung (Z Gastroenterol 2023; 61: 862–933), Version 4.1, Stand 31.07.2022, AWMF-Registernummer 021-013, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Gültig bis 30.06.2027. Empfehlungen 5.14, 5.20, 5.21, 5.26, 5.28 und 5.30, Statement 5.22. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-013l_S2k_Gastrooesophageale-Refluxkrankheit-eosinophile_Oesophagitis_2023-09.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Eosinophile Ösophagitis im Kindes- und Jugendalter, Eliminationsdiäten zur Remissionsinduktion

Leitlinie

Empfehlung 5.28 der Leitlinie lautet: „Bei aktiver EoE ohne Striktur im Kindes- und Jugendalter können zur Remissionsinduktion (klinisch und histologisch) alternativ eine 6-Food-Elimationsdiät, bzw. eine Elementardiät oder die Anwendung topischer Corticosteroide erfolgen.“ Vorangestellt ist Empfehlung 5.27: „Bei aktiver EoE ohne Striktur im Kindes- und Jugendalter sollte zur Remissionsinduktion (klinisch und histologisch) primär eine orale Hochdosis-PPI-Therapie erfolgen.“ Empfehlung 5.30 lautet: „Eine individualisierte Allergietest-basierte Eliminationsdiät kann bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden.“ 5.28 und 5.30 sind offene Empfehlungen („kann“), 5.27 ist eine Empfehlung („sollte“), alle drei mit starkem Konsens, nach Tabelle 4 der Leitlinie einer Zustimmung von mindestens 95 Prozent. Zur Begleitung lautet Empfehlung 5.26, ebenfalls eine Empfehlung mit starkem Konsens: „Im Kindes- und Jugendalter sollte bereits bei initialer Diagnosestellung eine in Nahrungsmittelallergien versierte Ernährungsfachkraft involviert werden, da eine Gedeihstörung vermieden oder ggf. behoben werden muss.“ Der Kommentar dazu: „Die Elimination von Nahrungsmitteln stellt bei Kindern und Jugendlichen mit einer EoE ein wirksames Therapieprinzip dar, das zu einer Langzeitremission ohne den Einsatz von Medikamenten, die für das Kindes- und Jugendalter noch nicht zugelassen sind, führen kann“, und weiter: „Allerdings stellt die Initiierung und Überwachung von Eliminationsdiäten eine große Herausforderung für das Betreuerteam und für die Familie dar, zumal es keine adäquaten Tests zur sicheren Identifikation von EoE-auslösenden Nahrungsmitteln gibt.“ Statement 5.22 hält mit Konsens fest: „Die Elementardiät weist eine hohe Effektivität auf. Aufgrund der häufig auftretenden Adhärenzprobleme, insbesondere in der Adoleszenz, ist ihr praktischer Nutzen in der Behandlung der EoE allerdings sehr begrenzt.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Gastroösophageale Refluxkrankheit und eosinophile Ösophagitis“, Langfassung (Z Gastroenterol 2023; 61: 862–933), Version 4.1, Stand 31.07.2022, AWMF-Registernummer 021-013, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Gültig bis 30.06.2027. Empfehlungen 5.14, 5.20, 5.21, 5.26, 5.28 und 5.30, Statement 5.22. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-013l_S2k_Gastrooesophageale-Refluxkrankheit-eosinophile_Oesophagitis_2023-09.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Funktionelle Obstipation im Kindes- und Jugendalter, Ernährungsberatung mit wasserlöslichen Ballaststoffen

Leitlinie

Im Abschnitt „Diätetische Maßnahmen und Lebensstiländerungen“ stehen zwei Empfehlungen der Leitlinie, beide „Stand (2021)“ und mit starkem Konsens angenommen. Die erste lautet: „Diätetische Maßnahmen mit Steigerung der Ballaststoffe und der Flüssigkeitszufuhr sollen nicht zur alleinigen Behandlung der funktionellen Obstipation eingesetzt werden.“ Die zweite lautet: „Eine Beratung über Ernährung mit ausreichendem Gehalt an wasserlöslichen Ballaststoffen (Früchte, Gemüse, Salate, Rohkost), das Trinkverhalten und Bewegung sollte im Rahmen des multimodalen Behandlungsprogramms durchgeführt werden.“ Nach Tabelle 2 der Leitlinie ist „Soll nicht“ eine starke Empfehlung und „Sollte“ eine Empfehlung; starker Konsens bedeutet nach Tabelle 3 mehr als 95 Prozent der Stimmberechtigten. Zur Datenlage schreibt die Leitlinie: „Diätetische Maßnahmen alleine sind zur Behandlung der funktionellen Obstipation nicht ausreichend.“ Und: „Bezüglich der Erhöhung des Ballaststoffgehaltes der Nahrung gibt es wenig Evidenz. Dennoch erhöht ein Mangel an Ballaststoffen in der Nahrung (so auch das Trinken großer Mengen Kuhmilch) das Obstipationsrisiko, und eine dauerhafte Erhöhung der Zufuhr kann langfristig einen Benefit erbringen“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Funktionelle (nicht-organische) Obstipation und Stuhlinkontinenz im Kindes- und Jugendalter“, Langfassung, Version 3.0, Stand 04.04.2022, AWMF-Registernummer 068-019, Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Gültig bis 03.04.2027. Abschnitt 2.5.1 „Obstipation mit Beginn im Neugeborenen- oder frühen Säuglingsalter“ und Kapitel 2.6, Abschnitt „Diätetische Maßnahmen und Lebensstiländerungen“. https://register.awmf.org/assets/guidelines/069-019l_S2k_Funktionelle-nicht-organische-Obstipation-Stuhlinkontinenz-im-Kindes-und-Jugendalter_2022-04.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Gicht, gesunde und ausgewogene Ernährung mit Reduktion des Fleischkonsums, pflanzenbetonter Ernährung, Reduktion des Alkoholkonsums und Reduktion von mit Fructose angereicherten Lebensmitteln

Leitlinie

Empfehlung 7.1 der Leitlinie (Kapitel 7 „Lebensstiländerungen bei Gicht“, modifiziert) lautet: „Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit Reduktion des Fleischkonsums, pflanzenbetonter Ernährung, Reduktion des Alkoholkonsums und Reduktion von mit Fructose angereicherten Lebensmitteln kann Patienten mit Gicht empfohlen werden. Für eine spezifische Diät, die Gichtanfälle reduziert, gibt es keine evidenzgesicherte Empfehlung.“ Der Kasten weist den Empfehlungsgrad 0, die Qualität der Evidenz „Moderat ⊕⊕⊕⊝“, die „Qualität der Evidenz der Quell-Leitlinie: sehr niedrig bis hoch“, als Herkunft die Leitlinienadaptation der NICE Guidelines „Gout: Diagnosis and Management“, Rec 1.4.1, und die Konsensstärke 76% aus. Die Rationale erklärt: „Die Autoren der NICE (Quell-LL) kamen zu dem Schluss, dass es nicht genügend Beweise gibt, um eine bestimmte Diät zur Reduktion von Gichtanfällen zu empfehlen.“ und „Aufgrund der fehlenden Evidenz empfiehlt die NICE einen gesunden, ausgewogenen Lebensstil, im Sinne der Good Clinical Practice. Die hier vorliegende Leitlinie konkretisiert diese Empfehlung um die Lebensstilempfehlungen der DGE, die auch eine Empfehlung für Gichtpatienten herausgegeben hat (DGE: Essen und Trinken bei Gicht).“ Die Rationale spricht zudem von einer „Aufwertung auf den Empfehlungsgrad B der originären Empfehlung der Quellleitlinie aus epidemiologischen Gründen und pathophysiologischen Erwägungen“, während der Kasten den Grad 0 und die Formulierung „kann“ trägt. Weiter heißt es: „Konsens besteht, dass Gichtkranke darauf hingewiesen werden sollten, dass es noch keine ausreichenden Belege für eine spezielle Diät zur Vermeidung von Gichtanfällen gibt.“ Zur eigenen Evidenzprüfung durch das IQWiG hält das Kapitel fest: „Nach der vorliegenden Evidenz ist die Effektstärke einer kurzfristigen Lebensstiländerung offenbar gering.“ und „Auf Grundlage dieses Evidenzberichtes können hinsichtlich der PICO-Frage zur Lebensstiländerung keine neuen Empfehlungen generiert werden.“ Nach Tabelle 7 des Methodenteils bedeutet Empfehlungsgrad A eine starke Empfehlung („Soll /Soll nicht“), B eine schwache Empfehlung („Sollte /sollte nicht“) und 0 „Empfehlung offen“ („Kann erwogen/verzichtet werden“); nach Tabelle 8 ist ein Konsens „>75-95% der Stimmberechtigten“, ein starker Konsens „> 95% der Stimmberechtigten“.

Quelle

S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Gicht“, Langfassung, Version 2.1, Stand 27.08.2024, AWMF-Registernummer 060-005, Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh). Gültig bis 26.08.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/060-005l_S3_Diagnostik-Therapie-Gicht_2025-01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Glukosetransporter-Typ-1-Defekt (Glut1-Defekt) und Pyruvatdehydrogenase-Mangel (PDH-Mangel), ketogene Ernährungstherapien

Leitlinie

Der Abschnitt der Leitlinie „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ (Kapitel 1.1) hält fest: „KET sind Therapie der Wahl bei seltenen Störungen des zerebralen Energiestoffwechsels wie dem Glukosetransporter Typ 1 (Glut1)-Defekt und dem Pyruvatdehydrogenase-(PDH)-Mangel“. Kapitel 3.2 der Leitlinie wiederholt: „Bei zwei Störungen des zerebralen Energiestoffwechsels sind KET die Therapie der Wahl:“ Für den Glut1-Defekt heißt es: „Patienten mit Glut1-Defekt zeigen in der Regel prompte und nachhaltige Anfallskontrolle auf KET.“ Einzelne Therapieversager seien beschrieben. Beim Pyruvatdehydrogenase-Mangel ist der Erfolg nach der Leitlinie trotz positiver Einzelfallberichte „insbesondere beim Fehlen von Anfällen, bei degenerativem Verlauf oft schwer objektivierbar, kontrollierte Studien fehlen“. Orale Ketone und Triheptanoin beim Glut1-Defekt nennt Kapitel 3.2 „keine etablierten Therapien“. Zur Dauer schreibt Kapitel 5.10: „Bei Glut1-Defekt und PDH-Mangel sind KET bei derzeitigem Fehlen anderer therapeutischer Optionen vermutlich lebenslang, mindestens aber bis zur Adoleszenz erforderlich“. Zur Schwangerschaft hält Kapitel 6.4 fest, KET würden bei Schwangeren derzeit nicht empfohlen; „Eine Ausnahme stellt evtl. eine Schwangerschaft bei einer Patientin mit Glut1DS dar“, und „in diesen Fällen sollten immer Experten konsultiert werden.“ Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie und weist weder Empfehlungs- noch Evidenzgrade aus; nach dem Abschnitt „Verfahren zur Konsensusbildung“ erfolgte die Konsensusfindung „per email mit mehrfacher Abstimmung der beteiligten Experten und einer finalen Konsensusfindung mit dem Vorstand der GNP und dem Vorstand der APD“.

Quelle

S1-Leitlinie „Ketogene Diäten“ (Titel der Langfassung „Ketogene Ernährungstherapien (KET)“), Langfassung, Version 4.1, Stand 30.11.2021, redaktionell überarbeitete Langfassung vom 15.02.2022, AWMF-Registernummer 022-021, Gesellschaft für Neuropädiatrie e.V. (GNP). Gültig bis 29.11.2026. https://register.awmf.org/assets/guidelines/022-021l_S1_Ketogene_Diaeten_2022-02.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Hepatische Enzephalopathie bei Leberzirrhose, vegetarische Ernährung

Leitlinie

Empfehlung 77 der Leitlinie (neu 2024) lautet: „Bei Patienten mit Leberzirrhose können eine vegetarische Ernährung oder Probiotika zur Therapie der hepatischen Enzephalopathie aufgrund der unzureichenden Datenlage nicht empfohlen werden.“ Sie ist mit „Starker Konsens (100%)“ angenommen. Im Kommentar heißt es: „Zum Konzept einer Ernährungstherapie der HE mit auf pflanzlichem Eiweiß basierten Diäten [589, 590] liegen keine Daten aus adäquat kontrollierten Studien mit ausreichender Fallzahl sowie isonitrogenen und isokalorischen Ernährungsregimen vor“. Und: „Auch die Autoren der aktuellen EASL-Leitlinie sehen keinen gesicherten Vorteil für pflanzliches gegenüber tierischem Protein in der Therapie der HE“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Hepatologie“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (Aktuel Ernahrungsmed 2024; 49: 256–317), Version 2.0, Stand 19.03.2024, AWMF-Registernummer 073-024. Gültig bis 18.03.2029. Empfehlungen 43 bis 46, 48, 49, 67, 69 und 77; Graduierung im Leitlinienreport 073-024m. https://register.awmf.org/assets/guidelines/073-024l_S2k_Klinische-Ernaehrung-in-der-Hepatologie_2024-09.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Herz-Kreislauf-Erkrankungen (mediterrane Ernährungsweise in Primär- und Sekundärprävention)

systematische Übersicht

30 randomisierte Studien mit 12.461 Teilnehmenden, dazu sieben laufende Studien. Die Autorinnen und Autoren schreiben, trotz der vergleichsweise großen Zahl an Studien bestehe weiter Unsicherheit über die Wirkung einer mediterranen Ernährungsweise auf klinische Endpunkte und Risikofaktoren, in der Primär- wie in der Sekundärprävention; für die Primärprävention sei die Qualität der Belege für bescheidene Vorteile bei Risikofaktoren niedrig oder moderat (unter anderem eine Senkung des systolischen Blutdrucks um 2,99 mmHg), wobei eine kleine Zahl von Studien geringfügige Schäden berichtet habe (zwei Studien: unerwünschte Ereignisse fehlten oder waren geringfügig); für die Sekundärprävention seien die Belege spärlich, und die laufenden Studien könnten künftig mehr Gewissheit bringen. Die PREDIMED-Studie (7747 Teilnehmende) sei wegen Bedenken zur Randomisierung an zwei von elf Zentren zurückgezogen und neu ausgewertet worden; Belege niedriger Qualität zeigten gegenüber einer fettarmen Ernährung wenig oder keine Wirkung auf die kardiovaskuläre und die Gesamtsterblichkeit, die Zahl der Schlaganfälle sei aber von 24 auf 14 je 1000 Teilnehmende gesunken (moderate Qualität). In der Sekundärprävention habe die Lyon Diet Heart Study (605 Patienten) mit Belegen niedriger Qualität eine Verringerung der kardiovaskulären und der Gesamtsterblichkeit gezeigt.

Quelle

Cochrane Review CD009825.pub3 (2019): Mediterranean-style diet for the primary and secondary prevention of cardiovascular disease https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30864165/ (erhoben am 06.09.2026)

Ernährungstherapie: Interstitielle Zystitis und Blasenschmerzsyndrom (IC/BPS), anti-inflammatorische Ernährung und individuelle Ernährungstherapie

Leitlinie

Statement 4.8 der Leitlinie lautet: „Eine anti-inflammatorische Ernährung kann bei IC/BPS dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.“ Empfehlung 4.11 lautet: „Für die Umsetzung der Ernährungsempfehlungen bei IC/BPS ist begleitend eine individuelle Ernährungstherapie sinnvoll. Sie sollte durch eine qualifizierte Ernährungsfachkraft oder einen Ernährungsmediziner erfolgen.“ Beide erhielten starken Konsens mit 96 Prozent und wurden 2024 geändert. Empfehlung 4.10 beschreibt das Vorgehen bei Anzeichen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, unter anderem: „Nach dieser Phase sollte eine individuell angepasste und zeitlich begrenzte Diät durchgeführt werden, bei der sowohl die vermuteten als auch andere potenziell symptomverschlechternde Lebensmittel und Getränke reduziert oder ausgeschlossen werden.“ Für die anti-inflammatorische Diät nennt die Leitlinie eine randomisierte Pilotstudie im Crossover-Design mit zehn Frauen und schreibt dazu: „Qualitative und quantitative Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Ernährung Symptome lindern und die Lebensqualität verbessern kann“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)“, Langfassung, Version 2.0, Stand 30.09.2024, AWMF-Registernummer 043-050, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 29.09.2029. Kapitel 4.1.2 „Ernährungsempfehlungen“, 4.1.4.1 „Osteopathie“ und 4.4 „Komplementärmedizinische Therapie“ mit den Empfehlungen 4.11, 4.18, 4.44, 4.50 und 4.53 und den Statements 4.8 und 4.49. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-050l_S2k_Diagnostik-Therapie-Interstitielle-Zystitis-IC-BPS_2025-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Kardiovaskuläre Primärprävention bei Erwachsenen ohne manifeste Herz-Kreislauf-Erkrankung, Ernährungsweise nach dem Vorbild der mediterranen Ernährung

Leitlinie

Empfehlung 8.1-1 der Leitlinie (Kapitel 8.1 „Ernährung“, evidenzbasiert, neu 2024) lautet: „Erwachsenen sollte im Rahmen der kardiovaskulären Risikoberatung unabhängig von der Höhe ihres individuellen kardiovaskulären Risikos eine Ernährungsweise empfohlen werden, die sich an der mediterranen Ernährung orientiert (siehe Tabelle 5).“ Ausgewiesen sind Empfehlungsgrad B und „Ergebnis Konsensverfahren: starker Konsens“. Die Qualität der Evidenz nach Endpunkten für den Vergleich eines Ernährungsberatungsprogramms auf Basis einer mediterranen Ernährung mit einer minimalen oder keiner Intervention ist für die Gesamtmortalität (OR 0,72 [95% KI: 0,56; 0,92]), die kardiovaskuläre Mortalität (OR 0,55 [95% KI: 0,39; 0,78]), nicht-tödliche Herzinfarkte (OR 0,48 [95% KI: 0,36; 0,65]) und tödliche und nicht-tödliche Schlaganfälle (OR 0,65 [95% KI: 0,46; 0,93]) jeweils mit „moderat“ angegeben. Nach der „Kodierung der Empfehlungsstärke“ der Leitlinie steht A für „hohe Empfehlungsstärke – soll / soll nicht“, B für „mittlere Empfehlungsstärke – sollte / sollte nicht“ und 0 für „niedrige Empfehlungsstärke - kann“; die Qualität der Evidenz wurde endpunktbezogen nach GRADE in sehr gering, gering, moderat und hoch eingeteilt. Die Stufen des Konsensverfahrens definiert die Langfassung nicht. Tabelle 5 („Merkmale einer gesunden Ernährungsweise“) beschreibt die mediterrane Ernährung unter anderem mit frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Fisch, nativem Olivenöl und ungesalzenen Nüssen und mit dem möglichst weitgehenden Verzicht auf rotes oder fettes Fleisch, Wurstwaren, Sahne, Butter und gezuckerte Getränke; eine Fußnote hält fest: „Eine einheitliche Definition existiert nicht.“ In der Rationale heißt es: „Die Leitliniengruppe schätzt die Aussagesicherheit der Evidenz als moderat ein, dass Ernährungsprogramme, die auf einer mediterranen Ernährung basieren (siehe Tabelle 5), zu einer Risikoreduktion für die Gesamt- und kardiovaskuläre Mortalität und die kardiovaskuläre Morbidität führen (161,162).“ Weiter: „Die Daten geben Hinweise, dass Ernährungsprogramme, die auf einer fettreduzierten bzw. einer fettmodifizierten Ernährung beruhen, weniger oder nicht wirksam sind.“ Und: „Die vorliegenden Hinweise auf den Nutzen und fehlende Hinweise auf einen möglichen Schaden rechtfertigen nach Auffassung der Leitliniengruppe die Empfehlungsstärke.“

Quelle

S3-Leitlinie „Hausärztliche Risikoberatung zur kardiovaskulären Prävention“, Langfassung, Version 2.3, Stand 30.11.2024, AWMF-Registernummer 053-024, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM). Gültig bis 29.11.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-024l_S3_Hausaerztliche-Risikoberatung-zur-kardiovaskulaeren-Praevention_2025-11.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Lipödem mit Übergewicht oder Adipositas, Gewichtsreduktion mit einer geeigneten Ernährung und Kombination aus ernährungs-, bewegungs- und gegebenenfalls verhaltenstherapeutischen Maßnahmen

Leitlinie

Empfehlung 10.2 der Leitlinie (Kapitel 10 „Ernährung und Gewichtsmanagement“) lautet: „Die Patientinnen sollen darüber aufgeklärt werden, dass bei gleichzeitigem Übergewicht oder Adipositas auch das Beinvolumen durch Gewichtsreduktion mit einer geeigneten Ernährung reduziert werden kann.“ Empfehlung 10.5 lautet: „Grundlage einer Gewichtsreduktion bei koinzidenter Adipositas soll dabei immer eine Kombination aus ernährungs-, bewegungs- und ggf. verhaltenstherapeutischen Maßnahmen sein und sowohl die Phase der Gewichtsreduktion als auch die langfristige Stabilisierung umfassen.“ Beide tragen den Empfehlungsgrad ↑↑ und die Zustimmung „Starker Konsens (100 %)“; die Pfeilsymbole und die Konsensstufen erläutert die Langfassung nicht. Im Hintergrundtext heißt es: „Durch eine adäquat hohe Versorgung mit Proteinen soll sichergestellt werden, dass die Gewichtsreduktion nicht auf Kosten der Muskelmasse, sondern der Fettmasse erfolgt.“ Und: „Da sich unter den Patientinnen ein hoher Anteil mit verschiedenen Essstörungen in der Anamnese befindet (Erbacher and Bertsch 2020; Stutz 2013), sollte ein entsprechenden Verdacht abgeklärt und eine Ernährungstherapie dann mit psychologischer Betreuung erfolgen.“ Zur Einordnung: „Auch wenn das Lipödem vermutlich genetisch determiniert ist, die Krankheit also grundsätzlich vom Köpergewicht unabhängig auftritt, spielen Lebensstil und Ernährung in Bezug auf die Symptomatik eine Rolle (siehe Kapitel 2).“

Quelle

S2k-Leitlinie „Lipödem“, Langfassung, Version 5.0, Stand 22.01.2024, AWMF-Registernummer 037-012, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie e. V. (DGPL). Gültig bis 21.01.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/037-012l_S2k_Lipoedem_2024-01_01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Lipödem, dauerhafte Umstellung auf eine individuell angepasste gesunde Ernährungsweise statt kurzfristiger Diäten, Ernährung und Gewichtsmanagement zum Erhalt von Mobilität und Funktionalität

Leitlinie

Empfehlung 10.6 der Leitlinie (Kapitel 10 „Ernährung und Gewichtsmanagement“) lautet: „Die Patientinnen sollen darüber aufgeklärt werden, dass sie kurzfristige Diäten vermeiden und stattdessen ihre“ und, nach dem Seitenumbruch im Kasten, „Essgewohnheiten dauerhaft auf eine individuell angepasste, gesunde Ernährungsweise umstellen.“ Empfehlung 10.3 lautet: „Ernährung und Gewichtsmanagement sollen dazu beitragen, Mobilität und Funktionalität zu erhalten oder wiederzuerlangen und ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Ziele sollen deshalb in Abhängigkeit von der individuellen Situation der Patientinnen zum einen die Erreichung oder Erhaltung einer gesunden Körperzusammensetzung, zum anderen die Reduktion von Schmerzen und Beschwerden sein.“ Empfehlung 10.1 lautet: „Eine Aufklärung über die ungünstigen Einflüsse der Adipositas auf das Lipödem und die Bedeutung einer gesunden Ernährung und eines aktiven Lebensstils soll frühzeitig erfolgen.“ Alle drei tragen den Empfehlungsgrad ↑↑ (Empfehlung 10.3 für beide Sätze) und die Zustimmung „Starker Konsens (100 %)“. Empfehlung 10.7 (↑↑, „Konsens (94,7 %)“) lautet: „Den Patientinnen soll vermittelt werden, dass Ernährungsgewohnheiten Blutzucker- und Insulinspiegel und damit Lipogenese und inflammatorische Prozesse günstig oder ungünstig beeinflussen.“ Die Pfeilsymbole und die Konsensstufen erläutert die Langfassung nicht. Im Hintergrundtext des Abschnitts 10.1 heißt es: „Deshalb ist sowohl zur Reduktion von Übergewicht als auch zur Bekämpfung von inflammatorischen Prozessen eine Ernährung sinnvoll, bei der Blutzucker- und Insulinspitzen vermieden und ausreichende Pausen zwischen den Mahlzeiten eingehalten werden (Amato 2020).“ Zu den Diätversuchen heißt es: „Die Befürchtung vieler Lipödempatientinnen, aufgrund ihrer Erkrankung einer stetigen Gewichtszunahme ausgeliefert zu sein, führt einerseits zu zahlreichen frustranen Diätversuchen und zu einer hohen Inzidenz von Essstörungen (Erbacher and Bertsch 2020; Stutz 2013), andererseits zu Fatalismus in Bezug auf Körperform, Gewicht und Adipositas.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Lipödem“, Langfassung, Version 5.0, Stand 22.01.2024, AWMF-Registernummer 037-012, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie e. V. (DGPL). Gültig bis 21.01.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/037-012l_S2k_Lipoedem_2024-01_01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Lipödem, ketogene Ernährung (bei Bedarf hypokalorisch)

Leitlinie

Empfehlung 10.9 der Leitlinie (Kapitel 10.2 „Spezielle Ernährungsformen beim Lipödem“) lautet: „Eine (bei Bedarf hypokalorische) ketogene Ernährung kann empfohlen werden, weil sowohl gewichtsreduzierende als auch entzündungshemmende und symptomreduzierende Effekte beschrieben wurden.“ Ausgewiesen sind der Empfehlungsgrad ↔ und die Zustimmung „Konsens (94,7 %)“; die Pfeilsymbole und die Konsensstufen erläutert die Langfassung nicht. Der Hintergrundtext verweist auf die S1-Leitlinie Ketogene Diäten (AWMF-Registernummer 022-021) und beschreibt Übersichtsarbeiten, Fallberichte, eine retrospektive Studie an 92 Lipödempatientinnen und Vergleichsstudien; zu einer Pilotstudie mit neun übergewichtigen Patientinnen ohne Kontrollgruppe hält der Text fest, dass die Ergebnisse nach Ansicht der Autorinnen mit Vorsicht zu bewerten sind, und schließt: „Die Autoren postulieren, dass eine ketogene Ernährung bei Lipödempatientinnen mit einer Reduktion des Schmerzempfindens und einer verbesserten QoL assoziiert ist und fordern größere randomisierte Studien zur Bestätigung dieser Ergebnisse.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Lipödem“, Langfassung, Version 5.0, Stand 22.01.2024, AWMF-Registernummer 037-012, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie e. V. (DGPL). Gültig bis 21.01.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/037-012l_S2k_Lipoedem_2024-01_01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Lipödem, mediterrane Ernährung (bei Bedarf hypokalorisch) wegen ihrer antiinflammatorischen Eigenschaften

Leitlinie

Empfehlung 10.8 der Leitlinie (Kapitel 10.2 „Spezielle Ernährungsformen beim Lipödem“) lautet: „Eine (bei Bedarf hypokalorische) mediterrane Ernährung kann aufgrund ihrer antiinflammatorischen Eigenschaften empfohlen werden.“ Ausgewiesen sind der Empfehlungsgrad ↔ und die Zustimmung „Starker Konsens (100 %)“; die Pfeilsymbole und die Konsensstufen erläutert die Langfassung nicht. Der Hintergrundtext schränkt ein: „Zur speziellen Ernährung beim Lipödem gibt es nur wenige Fallberichte und kleinere, nicht randomisierte pro- und retrospektive Beobachtungsstudien, meist ohne Kontrollgruppen.“ Als Beleg wird eine Studie mit einer modifizierten, hypokalorischen mediterranen Ernährung über vier Wochen an 29 Patientinnen (14 in der Lipödemgruppe, 15 in der Kontrollgruppe) beschrieben: „Beide Gruppen reduzierten Körpergewicht und BMI signifikant. Die Lipödemgruppe zeigte eine signifikante Abnahme der Fettmasse an den oberen (p = 0,048) und unteren Extremitäten (p = 0,007).“ Und: „Damit sei erstmals die Effektivität einer mMeD sowohl auf die Reduktion des Lipödemfettgewebes als auch auf die Verbesserung der körperlichen Fähigkeiten gezeigt worden.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Lipödem“, Langfassung, Version 5.0, Stand 22.01.2024, AWMF-Registernummer 037-012, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie e. V. (DGPL). Gültig bis 21.01.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/037-012l_S2k_Lipoedem_2024-01_01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: MASLD (Metabolische Dysfunktion-assoziierte Leberkrankheit), hypokalorische Ernährung, Mediterrane Diät, Leberfasten und Intervallfasten

Leitlinie

Im Kapitel zur Metabolischen Dysfunktion-assoziierten Leberkrankheit (MASLD) lautet Empfehlung 46 der Leitlinie (modifiziert 2024): „Patienten mit MASLD und Übergewicht oder Adipositas soll zur Gewichtsreduktion eine hypokalorische Ernährung gemäß den Leitlinien der Adipositastherapie empfohlen werden, um das Risiko von Begleiterkrankungen zu senken und eine Verbesserung von Steatose und nekroinflammatorischer Aktivität in der Histologie zu erreichen. Zur Erreichung dieser Ziele kann auch eine Formuladiät eingesetzt werden.“ Empfehlung 49 (neu 2024) lautet: „Patienten mit MASLD sollte auch bei Normalgewicht eine Mediterrane Diät (MedD) zur Verbesserung der hepatischen Steatose sowie der Insulinsensitivität empfohlen werden.“ Zu Fastenformen sagt Empfehlung 48 (neu 2024), zur hypokalorischen Ernährung im Rahmen von „Leberfasten“ oder Intervallfasten „können mangels ausreichender Datenlage keine Empfehlungen ausgesprochen werden“. Alle drei sind mit „Starker Konsens (100%)“ angenommen. Als Leberfasten bezeichnet die Leitlinie eine „kohlenhydratreduzierte Formeldiät“. Zur hypokalorischen Kost schreibt sie: „Aktuell liegen keine Daten vor, die unabhängig vom Gewichtsverlust die Favorisierung einer bestimmten Form der hypokalorischen Diät zur Erreichung der o. g. Endpunkte bei MASLD rechtfertigen.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Hepatologie“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (Aktuel Ernahrungsmed 2024; 49: 256–317), Version 2.0, Stand 19.03.2024, AWMF-Registernummer 073-024. Gültig bis 18.03.2029. Empfehlungen 43 bis 46, 48, 49, 67, 69 und 77; Graduierung im Leitlinienreport 073-024m. https://register.awmf.org/assets/guidelines/073-024l_S2k_Klinische-Ernaehrung-in-der-Hepatologie_2024-09.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Morbus Crohn mit Darmstrikturen oder Stenosen und obstruktiven Symptomen, Diät mit angepasster Ballaststoffqualität

Leitlinie

Unter der Frage nach Untergruppen von Patienten mit Morbus Crohn mit besonderen Ernährungsbedürfnissen lautet Empfehlung 19 der Leitlinie (neu 2024, Grad 0, „Starker Konsens 100 % Zustimmung“): „Bei Patienten mit MC mit Darmstrikturen oder Stenosen in Kombination mit obstruktiven Symptomen kann eine Diät mit angepasster Ballaststoffqualität oder exklusive Formulanahrung, ggf. über eine Sonde, erwogen werden.“ Die Diät steht darin als eine von zwei Möglichkeiten neben der exklusiven Formulanahrung. Nach Tabelle 4 bedeutet starker Konsens mehr als 95 Prozent Zustimmung.

Quelle

S3-Leitlinie „Klinische Ernährung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin in Zusammenarbeit mit AKE, GESKES, DGAV, DGVS, DCCV und GPGE, Langfassung, Version 2.1, Stand 28.11.2024, AWMF-Registernummer 073-027. Gültig bis 27.11.2029. Empfehlungen 1, 2, 16, 17, 19, 51, 52, 57 und 58; Graduierung im Leitlinienreport 073-027m. https://register.awmf.org/assets/guidelines/073-027l_S3_Klinische-Ernaehrung-bei-chronisch-entzuendlichen-Darmerkrankungen_2025-02.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Morbus Crohn mit leichter bis mittelschwerer Aktivität, Ausschlussdiät CDED (Crohn’s Disease Exclusion Diet) mit oder ohne partielle Formulanahrung

Leitlinie

Im Kapitel „Diätetische Empfehlungen bei aktiver Erkrankung“ lautet Empfehlung 17 der Leitlinie (modifiziert 2024, Grad B, „Starker Konsens 100 % Zustimmung“): „Bei erwachsenen Patienten sollte eine CDED (Ausschlussdiät mit oder ohne partielle Ernährung mittels Formulanahrung*) bei leicht bis mittelschwer aktivem MC in Betracht gezogen werden.“ Die Fußnote lautet: „PEN im englischen Sprachgebrauch (Formulanahrung proteinreich und ballaststofffrei)“. Für Kinder und Jugendliche lautet Empfehlung 16 (modifiziert 2024, Grad B, „Starker Konsens 95 % Zustimmung“), die CDED „sollte als Alternative zur exklusiven Formulanahrung bei pädiatrischen Patienten mit leichter bis mittelschwerer MC zur Erreichung einer Remission in Betracht gezogen werden“. Die Evidenzlevel sind jeweils „2x 1++, 3x 1+, 3x 1-“. Nach Tabelle 4 bedeutet starker Konsens mehr als 95 Prozent Zustimmung. Die Evidenzlevel folgen dem System des Scottish Intercollegiate Guidelines Network (SIGN). Im Kommentar heißt es, die Daten deuteten darauf hin, „dass CDED mit partieller Ernährung mittels Formulanahrung als Induktionstherapie für einen leicht bis mittelschwer aktiven MC verwendet werden kann“. Weiter: „Daten zur Langzeitwirksamkeit und zum möglichen Risiko von Ernährungsmängeln oder Störungen des Essverhaltens durch eine langfristige Anwendung von Ausschlussdiäten liegen (noch) nicht vor.“

Quelle

S3-Leitlinie „Klinische Ernährung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin in Zusammenarbeit mit AKE, GESKES, DGAV, DGVS, DCCV und GPGE, Langfassung, Version 2.1, Stand 28.11.2024, AWMF-Registernummer 073-027. Gültig bis 27.11.2029. Empfehlungen 1, 2, 16, 17, 19, 51, 52, 57 und 58; Graduierung im Leitlinienreport 073-027m. https://register.awmf.org/assets/guidelines/073-027l_S3_Klinische-Ernaehrung-bei-chronisch-entzuendlichen-Darmerkrankungen_2025-02.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Ernährungstherapie als eine der fünf Säulen der klassischen Naturheilverfahren

Leitlinie

Empfehlung 4.28 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine Daten aus RCTs zur Wirksamkeit für das medizinische System „klassische Naturheilverfahren“ unter Berücksichtigung aller 5 Säulen (Phytotherapie, Hydrotherapie, Ernährungstherapie, Ordnungstherapie, Bewegungstherapie) zur Mortalität, krankheits- und-therapieassoziierte Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine Anwendung des medizinischen Systems „klassische Naturheilverfahren“ gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 5 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Ernährungstherapie: Multiple Sklerose, ausgewogene Ernährung nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

Leitlinie

Empfehlung C2 der Leitlinie (starker Konsens, Geprüft 2025) lautet: „MS-Patientinnen und -Patienten soll zu einer nach aktuellen Ernährungsstandards ausgewogenen Ernährung und in Bezug auf die kardiovaskuläre Gesundheit präventiv wirksamen Ernährungsweise geraten werden. Diese soll sich an den aktuellen lebensmittelbezogenen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) orientieren. Für Unterstützung bei der Veränderung ungünstiger Essgewohnheiten sollte bei Bedarf Ernährungsberatung verordnet werden.“ Zu speziellen Diäten heißt es im Hintergrundtext: „Für spezifische Diätformen (z.B. intermittierendes Fasten, ketogene Ernährung, Swank Diet, Wahl's Diet) liegen bisher keine Studien ausreichend guter Qualität vor, die einen positiven Effekt zweifelsfrei belegen könnten“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) und MOG-IgG-assoziierten Erkrankung (MOGAD)“, Living Guideline, Langfassung, Version 9.0, Stand 27.04.2026, AWMF-Registernummer 030-050, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Gültig bis 21.02.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-050l_S2k_Diagnose-Therapie-Multiple-Sklerose-Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung-NMOSD-MOG-IgG-assoziierte-Erkrankung-MOGAD_2026-04.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Neurogene Darmfunktionsstörungen bei Multipler Sklerose, Ernährungsmaßnahmen

Leitlinie

Empfehlung E35 der Leitlinie (Konsens, Geprüft 2025) lautet: „Bei neurogenen Darmfunktionsstörungen sind die folgenden Maßnahmen zu erwägen (Empfehlungsstärken in der Tabelle: A = soll; B = sollte; 0 = kann).“ Für die Obstipation nennt die Tabelle: „Ballaststoffreiche Mischkost (B).“ Für die Inkontinenz: „Individuelle Ernährungsumstellung, keine Reizstoffe wie Kaffee, Alkohol und Kohlensäure, blähende oder darmanregende Nahrungsmittel (B).“ Beide Ernährungsmaßnahmen tragen damit den Empfehlungsgrad B (sollte). Einleitend schreibt die Leitlinie: „Die folgenden Behandlungsmöglichkeiten beruhen auf langjähriger praktischer Erfahrung im Umgang mit neurogenen Darmfunktionsstörungen im Sinne einer Expertinnen- / Expertenmeinung (z. B. Feneberg 2005)“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) und MOG-IgG-assoziierten Erkrankung (MOGAD)“, Living Guideline, Langfassung, Version 9.0, Stand 27.04.2026, AWMF-Registernummer 030-050, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Gültig bis 21.02.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-050l_S2k_Diagnose-Therapie-Multiple-Sklerose-Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung-NMOSD-MOG-IgG-assoziierte-Erkrankung-MOGAD_2026-04.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD), hypokalorische und mediterrane Ernährung

Leitlinie

In Kapitel 4a der Leitlinie („Nicht-medikamentöse Therapie“) lautet die erste Ernährungsempfehlung: „Übergewichtigen oder adipösen NAFLD Patienten soll eine Gewichtsreduktion mittels hypokalorischer Ernährung gemäß den Empfehlungen der DAG, S3 Leitlinie Adipositas (AWMF 050–001), empfohlen werden.“ (Starke Empfehlung, starker Konsens). Die zweite: „Eine mediterrane Ernährungsweise (ME) sollte erwogen werden, um Steatose und Insulinsensitivität zu verbessern.“ (Empfehlung, Konsens). Für Normalgewichtige: „Patienten mit NAFLD und einem BMI > 20 und < 25 kg/m2 kann eine mediterrane Ernährung (ME) empfohlen werden.“ (Empfehlung offen, starker Konsens). Nach den Tabellen 3 und 4 der Leitlinie entsprechen „starke Empfehlung“, „Empfehlung“ und „offen“ den Stufen „soll“, „sollte“ und „kann“; starker Konsens bedeutet mindestens 95, Konsens mindestens 75 bis 95 Prozent Zustimmung. Übergeordnet steht die Empfehlung: „Übergewichtige bzw. adipöse NAFLD Patienten sollen ihr Gewicht um mindestens 5% reduzieren, um eine Verbesserung von Steatose, Inflammation bzw. Transaminasen zu erreichen.“ Der Kommentar hält fest: „Die Kombination von hypokalorischer Ernährung mit aerobem bzw. isometrischem Training wirkt synergistisch und verstärkt die Wirksamkeit hinsichtlich der Verbesserung von Steatose und nekroinflammatorischer Aktivität“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen“, Langfassung (Aktualisierte S2k-Leitlinie nicht-alkoholische Fettlebererkrankung, April 2022, Z Gastroenterol 2022; 60: 1346–1421), Version 2.1, Stand 01.04.2022, AWMF-Registernummer 021-025, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Gültig bis 30.09.2026 (in Überarbeitung). Kapitel 4a „Nicht-medikamentöse Therapie“ und 4b „Medikamentöse Therapie“. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-025l_S2k_-NAFLD-Nicht-alkoholische-Fettlebererkrankungen_2022-10_01.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Obstipation bei Huntington-Erkrankung, ballaststoffreiche Kost und ausreichende Trinkmenge

Leitlinie

Kapitel 4.1.3.3 der Leitlinie beginnt den Absatz zur Obstipation mit: „Zu einer Obstipation kann es im Rahmen der autonomen Mitbeteiligung, als Medikamentennebenwirkung und durch Bettlägrigkeit kommen, sodass häufig der Einsatz von Abführmitteln und Abführmaßnahmen notwendig ist.“ Die Empfehlung lautet: „Zunächst sollten jedoch eine ballaststoffreiche Kost (z. B. Weizenkleie, Flohsamenschalen, Leinsamen), eine ausreichende Trinkmenge von 1,5–2 Litern pro Tag sowie körperliche Aktivität empfohlen und darauf hingewiesen werden, dass eine Unterdrückung des Stuhldrangs vermieden werden sollte.“ Danach heißt es: „Bei akuter funktioneller und chronischer Obstipation können Macrogole, z. B. Movicol, Natriumpicosulfat, Bisacodyl oder Prucaloprid, verwendet werden.“ Nach Tabelle 3 der Leitlinie steht „Sollte/sollte nicht“ für die Stufe „Empfehlung“. Eine eigene Konsensusstärke ist für diesen Satz nicht angegeben; nach dem Methodenteil gilt: „Alle Aussagen, für die die Konsensusstärke nicht extra angegeben ist, wurden mit > 95 % beraten.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Chorea / Morbus Huntington“, Langfassung, Version 6.0, Stand 24.11.2022, AWMF-Registernummer 030-028, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN). Gültig bis 23.11.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-028l_S2k_Chorea_Morbus_Huntington_2023-01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Obstipation mit Beginn im Neugeborenen- oder frühen Säuglingsalter nach Einführung von Kuhmilchformula ohne Warnzeichen, Versuch mit kuhmilchfreier Ernährung

Leitlinie

Im Abschnitt 2.5.1 „Obstipation mit Beginn im Neugeborenen- oder frühen Säuglingsalter“ des Kapitels 2.5 „Diagnostik der funktionellen Obstipation“ lautet eine Empfehlung der Leitlinie: „Bei Beginn der Stuhlentleerungsproblematik nach Einführung von Kuhmilchformula ohne Warnzeichen kann ein Versuch mit einer kuhmilchfreien Ernährung erwogen werden.“ Sie ist „Stand (2021)“ und mit starkem Konsens angenommen. Nach Tabelle 2 der Leitlinie steht „Kann erwogen/verzichtet werden“ für eine offene Empfehlung; starker Konsens bedeutet nach Tabelle 3 mehr als 95 Prozent der Stimmberechtigten. Unmittelbar vor den Empfehlungen heißt es, differentialdiagnostisch komme bei einer Obstipation in den ersten beiden Lebensjahren „auch eine nicht-IgE-vermittelte Kuhmilchallergie mit allergiebedingter Motilitätsstörung in Frage“; diese könne „nur durch eine probatorische kuhmilchproteinfreie Ernährung (diagnostische Diät) mit anschließender Re-Exposition diagnostiziert werden“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Funktionelle (nicht-organische) Obstipation und Stuhlinkontinenz im Kindes- und Jugendalter“, Langfassung, Version 3.0, Stand 04.04.2022, AWMF-Registernummer 068-019, Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Gültig bis 03.04.2027. Abschnitt 2.5.1 „Obstipation mit Beginn im Neugeborenen- oder frühen Säuglingsalter“ und Kapitel 2.6, Abschnitt „Diätetische Maßnahmen und Lebensstiländerungen“. https://register.awmf.org/assets/guidelines/069-019l_S2k_Funktionelle-nicht-organische-Obstipation-Stuhlinkontinenz-im-Kindes-und-Jugendalter_2022-04.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Osteoporose ohne spezifische medikamentöse Therapie, Calcium über die Ernährung (mindestens 1.000 mg täglich)

Leitlinie

In Kapitel 9.2.2 der Leitlinie („Calcium“, im Kapitel Basistherapie) lautet eine Empfehlung: „Bei Patientinnen und Patienten ohne eine spezifische medikamentöse Therapie soll die Ernährung mindestens 1.000 mg Calcium täglich enthalten.“ Ausgewiesen sind Empfehlungsgrad A, Evidenzgrad 1 und die Konsensstärke 17/17 („Starker Konsens“); als belegende Evidenz ist eine systematische Übersicht mit Metaanalyse zur kombinierten Supplementierung von Calcium und Vitamin D bei postmenopausalen Frauen angegeben (Liu C et al., Food Funct 2020). Die nächste Empfehlung lautet: „Calcium‐Supplemente sollten eingenommen werden, wenn die Menge von 1.000 mg Calcium/Tag durch die Ernährung nicht sicher erreicht werden kann.“ (Empfehlungsgrad B, Evidenzgrad 1, Konsensstärke 17/17, starker Konsens). Im Text des Kapitels heißt es: „Nur, wenn die empfohlene Calciumzufuhr mit der Nahrung nicht erreicht wird, sollte eine Supplementierung mit Calcium durchgeführt werden.“ Das Titelblatt der Leitlinie hält fest: „Die Zeichen (A,B,0) geben den jeweiligen Handlungsempfehlungsgrad in Bezug auf den Evidenzgrad nach den SIGN-Kriterien (Therapie) bzw. den Oxford-Kriterien (Diagnostik) an.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab dem 50. Lebensjahr“, Langfassung, Version 2.1, Stand 06.09.2023, AWMF-Registernummer 183-001, Dachverband Osteologie e.V. (DVO). Gültig bis 31.03.2027 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/183-001l_S3_Prophylaxe-Diagnostik-Therapie-der-Osteoporose_2023-11-verlaengert.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Osteoporose- und Frakturprophylaxe bei Menschen mit erhöhtem Frakturrisiko ab 65 Jahren, eiweißreiche Ernährung (mindestens 1,0 g Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht am Tag)

Leitlinie

Die Empfehlung zur Eiweißzufuhr in Kapitel 6.2 der Leitlinie („Ernährung und Lebensstil“) lautet: „Menschen mit erhöhtem Frakturrisiko sollte ab dem Alter von 65 Jahren eine eiweißreiche Ernährung mit einer täglichen Aufnahme von mindestens 1,0 g Eiweiß/kg Körpergewicht/Tag empfohlen werden.“ Ausgewiesen sind Grad der Empfehlung B, Güte der Evidenz 2 und die Konsensstärke 20/20 („Starker Konsens“). Im Hintergrundtext heißt es: „Studien haben gezeigt, dass eine eiweißarme Ernährung das Frakturrisiko erhöhen kann (Langsetmo L et al. 2015). Eine ausreichend eiweißhaltige Ernährung scheint zur Abnahme des Frakturrisikos zu führen (Groendendijk I et al. 2019).“ Das Ernährungskapitel der Basistherapie verweist darauf: „Empfehlungen zur knochengesunden Ernährung werden im Kapitel Generelle Fraktur-und Osteoporoseprophylaxe formuliert.“ Und: „Generell sollte eine Mangelernährung, inklusive Eiweißunterernährung, möglichst vermieden werden.“ Das Titelblatt der Leitlinie hält fest: „Die Zeichen (A,B,0) geben den jeweiligen Handlungsempfehlungsgrad in Bezug auf den Evidenzgrad nach den SIGN-Kriterien (Therapie) bzw. den Oxford-Kriterien (Diagnostik) an.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab dem 50. Lebensjahr“, Langfassung, Version 2.1, Stand 06.09.2023, AWMF-Registernummer 183-001, Dachverband Osteologie e.V. (DVO). Gültig bis 31.03.2027 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/183-001l_S3_Prophylaxe-Diagnostik-Therapie-der-Osteoporose_2023-11-verlaengert.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Pharmakoresistente Epilepsien im Erwachsenenalter, ketogene Ernährungstherapien (vor allem modifizierte Atkins-Diät)

Leitlinie

Kapitel 3.1 der Leitlinie hält fest: „Auch im Erwachsenenalter sind mittlerweile KET bei pharmakoresistenten Epilepsien empfohlen, allerdings mit deutlich niedrigeren Erfolgsraten im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen“. Kapitel 6.7 schränkt ein: „KET bei Erwachsenen werden zunehmend eingesetzt, sind jedoch aufgrund mangelnder Datenlage noch nicht ausreichend etabliert.“ Und weiter: „Empfehlungen im Kindesalter gelten generell auch bei Erwachsenen, jedoch gibt es folgende wichtige Unterschiede:“ Nach Kapitel 6.7.1 „werden Indikationen des Kindesalters wie pharmakorefraktäre Epilepsien, Epilepsiesyndrome und neurometabolische Indikationen für KET auch bei Erwachsenen übernommen“, und: „Bei fokalen Epilepsien im Erwachsenenalter hat die epilepsiechirurgische Abklärung vor KET einen höheren Stellenwert“. Nach Kapitel 6.7.3 werden bei Erwachsenen vor allem die modifizierte Atkins-Diät und vereinzelt die niedrig-glykämische Index-Therapie eingesetzt. Als absolute Kontraindikationen neben denen des Kindesalters „gelten hier die akute Pankreatitis, Leberversagen, Typ1-Diabetes und Schwangerschaft.“ Zum Therapieerfolg beschreibt Kapitel 6.7.5: „Eine Metaanalyse an 338 adulten Patienten mit pharmakorefraktären Epilepsien und KET zeigte in 13% Anfallsfreiheit und in 53% eine Anfallsreduktion von >50%“; zugleich gilt: „Dennoch ist die Abbruchrate bei Erwachsenen auf KET bis zu fünfmal höher als bei konventionellen Therapien, aber nicht signifikant höher als bei Kindern“. Dazwischen steht: „Eine aktuelle Cochrane-Übersicht4 mit Auswertung von 13 Studien und 932 Kindern und Erwachsenen auf KET dokumentierte keine vollständige Anfallsfreiheit, die Anfallsreduktion bei Erwachsenen war nach einem Monat höher als nach 3 Monaten der KET (hier in nur 10% Anfallsreduktion >50%).“ Kapitel 6.7.4: „Langzeiteffekte von KET bei Erwachsenen sind – ähnlich wie die Datenlage bei Kindern nicht ausreichend untersucht.“ Die Aussagen zum Erwachsenenalter stehen im Text der Kapitel, nicht im Abschnitt „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“, der sich auf das Kindes- und Jugendalter bezieht. Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie und weist weder Empfehlungs- noch Evidenzgrade aus; nach dem Abschnitt „Verfahren zur Konsensusbildung“ erfolgte die Konsensusfindung „per email mit mehrfacher Abstimmung der beteiligten Experten und einer finalen Konsensusfindung mit dem Vorstand der GNP und dem Vorstand der APD“.

Quelle

S1-Leitlinie „Ketogene Diäten“ (Titel der Langfassung „Ketogene Ernährungstherapien (KET)“), Langfassung, Version 4.1, Stand 30.11.2021, redaktionell überarbeitete Langfassung vom 15.02.2022, AWMF-Registernummer 022-021, Gesellschaft für Neuropädiatrie e.V. (GNP). Gültig bis 29.11.2026. https://register.awmf.org/assets/guidelines/022-021l_S1_Ketogene_Diaeten_2022-02.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Pharmakoresistente und schwer behandelbare Epilepsien im Kindes- und Jugendalter, ketogene Ernährungstherapien (klassische ketogene Diät, modifizierte Atkins-Diät, niedrig-glykämische Index-Therapie)

Leitlinie

Der Abschnitt der Leitlinie „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ (Kapitel 1.1) hält fest: „Ketogene Ernährungstherapien (KET) sind weltweit anerkannte Therapieoptionen bei pharmakoresistenten und schwer behandelbaren Epilepsien im Kindes- und Jugendalter“ und „Ihre Wirksamkeit ist in zahlreichen Publikationen, darunter 13 randomisierten Studien, gut belegt“. Zu den fettärmeren Formen heißt es dort: „Diäten wie die modifizierte Atkins-Diät (MAD) oder die niedrig-glykämische Index-Therapie (LGIT) werden zunehmend eingesetzt: sie sind durch den geringeren Fettanteil schmackhafter und bekömmlicher, in der Praxis leichter durchführbar und sie verbessern so die Akzeptanz.“ Und: „Ärztliche und diätetische Begleitung ist auch bei diesen Diätformen erforderlich, die Ketose kann jedoch deutlich geringer sein“. Außerdem: „KET müssen ärztlich verordnet werden und erfordern ein Behandlungsteam von Arzt/Ärztin und Ernährungsfachkraft.“ In Kapitel 3.1 der Leitlinie nennt Tabelle 1a unter „KET empfohlen (Anfallskontrolle >70% im Vergleich zu > 50%,“ unter anderem „Dravet Syndrom“, „West Syndrom“, „Tuberöse Sklerose Komplex“ und „Super-refraktärer Status epilepticus“, Tabelle 1b unter „KET durchführbar (Anfallskontrolle ca. 50%“ unter anderem das „Lennox-Gastaut-Syndrom“. Zugleich gilt: „Bei pharmakoresistenten Epilepsien mit struktureller Ursache sollte die Indikation zur Epilepsiechirurgie im Vorfeld abgeklärt werden“. Zur Studienlage beschreibt Kapitel 3.1 eine Cochrane-Analyse „von 11 randomisiert-kontrollierten Studien mit 778 Patienten (712 Kinder/Adoleszenten, 66 Erwachsene, Beobachtungszeitraum 2-16 Monate)“; sie ergab, „bei zwar niedrigem Evidenzgrad, aber gestützt durch weitere Metaanalysen“, im Vergleich mit herkömmlichen Therapien „bis zu dreimal höhere Raten an Anfallsfreiheit und bis zu sechsmal höhere Anfallskontrolle von >50%“. Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie und weist weder Empfehlungs- noch Evidenzgrade aus; nach dem Abschnitt „Verfahren zur Konsensusbildung“ erfolgte die Konsensusfindung „per email mit mehrfacher Abstimmung der beteiligten Experten und einer finalen Konsensusfindung mit dem Vorstand der GNP und dem Vorstand der APD“.

Quelle

S1-Leitlinie „Ketogene Diäten“ (Titel der Langfassung „Ketogene Ernährungstherapien (KET)“), Langfassung, Version 4.1, Stand 30.11.2021, redaktionell überarbeitete Langfassung vom 15.02.2022, AWMF-Registernummer 022-021, Gesellschaft für Neuropädiatrie e.V. (GNP). Gültig bis 29.11.2026. https://register.awmf.org/assets/guidelines/022-021l_S1_Ketogene_Diaeten_2022-02.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Phenylketonurie, eine seltene angeborene Stoffwechselerkrankung

systematische Übersicht

Vier Studien mit 251 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren berichten, nicht randomisierte Studien kämen zu dem Schluss, eine phenylalaninarme Diät senke den Phenylalaninspiegel im Blut und verbessere Intelligenzquotient und neuropsychologische Ergebnisse. Randomisierte Studien, die eine solche Diät ab der Diagnose gegen keine Diät prüfen, fanden sie nicht; eine solche Studie wäre angesichts der Belege aus nicht randomisierten Studien unethisch. Sie empfehlen, mit der Diät zum Zeitpunkt der Diagnose zu beginnen. Über das genaue Maß der Phenylalaninbeschränkung und darüber, wann und ob überhaupt die Diät gelockert werden sollte, besteht Unsicherheit; dies sollte durch randomisierte kontrollierte Studien geklärt werden, doch würden in diesem Bereich keine neuen Studien erwartet, weshalb sie die Übersicht nicht mehr aktualisieren wollen.

Quelle

Cochrane Review CD001304.pub3, Dietary interventions for phenylketonuria, 16.07.2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32672365/ (erhoben am 07.08.2026)

Ernährungstherapie: Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS), gesunde Ernährungsweise und moderat hypokalorische Kost bei Übergewicht

Leitlinie

Empfehlung 3.3.1 der Leitlinie lautet: „Frauen mit PCOS sollen die allgemeinen Grundsätze einer gesunden Ernährungsweise unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und Wünsche empfohlen werden.“ („Konsensstärke: 12/12, 100 %“). Für Übergewicht und Adipositas lautet Empfehlung 3.5.2: „Frauen mit PCOS und Übergewicht oder Adipositas soll zur Gewichtsreduktion eine moderat hypokalorische Kost (Energiedefizit von 500 – 600 kcal/Tag) in Kombination mit einer Steigerung der körperlichen Aktivität inklusive Reduktion der Sitzzeit und einer Verhaltensmodifikation empfohlen werden.“ („Konsensstärke: 11/11, 100 %“). Beide sind 2025 neu. Schon Empfehlung 3.1.2 nennt Ernährung und Bewegung als Basismaßnahmen: „Basismaßnahmen wie Verhaltensmodifikation, gesunde Ernährungsweise und körperliche Aktivität sollen als Grundlage der Therapie bei Frauen mit PCOS empfohlen werden.“ („Konsensstärke: 12/12, 100 %“). Für Jugendliche lauten die Empfehlungen 6.4.1 und 6.4.2: „Jugendliche mit PCOS und Übergewicht/Adipositas sollen zu Ernährung, Bewegung und Verhalten beraten werden und Zugang zu einer multimodalen Adipositastherapie bekommen.“ und „Jugendliche mit PCOS ohne Übergewicht/Adipositas sollten zu Ernährung, Bewegung und Verhalten beraten werden.“ (jeweils „Konsensstärke: 15/15, 100 %“). Zur Datenlage schreibt die Leitlinie: „Für die Ableitung von Ernährungsempfehlungen steht nur eine begrenzte Zahl von Beobachtungs- und Interventionsstudien von unterschiedlicher Qualität zur Verfügung“, und: „Die Ergebnisse der bisherigen Ernährungsstudien sind heterogen bzw. nicht ausreichend robust, um im direkten Vergleich definierter Ernährungskonzepte Vor- oder Nachteile spezifischer Kostformen erkennen zu können.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des polyzystischen Ovarsyndroms (PCOS)“, Langfassung, Version 1.1, Stand 13.08.2024, AWMF-Registernummer 089-004, Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie mit Unterstützung des Berufsverbands Deutscher Internistinnen und Internisten. Gültig bis 12.08.2029. Kapitel 3 „Multimodale Basistherapie“, Empfehlungen 3.1.2, 3.3.1, 3.4.1, 3.4.2 und 3.5.2; Kapitel 6, Empfehlungen 6.4.1 und 6.4.2. https://register.awmf.org/assets/guidelines/089-004l_S2k_Diagnostik-Therapie-polyzystisches-Ovarsyndrom-PCOS_2025-08.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Psoriasis vulgaris unter Behandlung mit Acitretin, Alkoholabstinenz sowie fettarme und kohlenhydratarme Ernährung zur Vermeidung erhöhter Blutfettwerte und Leberenzyme

Leitlinie

Tabelle 5 der Leitlinie („Anwendungshinweise Acitretin“, Kapitel 1.1.1) nennt unter „Während der Behandlung“ den Punkt: „Zur Vermeidung der Erhöhung der Blutfettwerte und Leberenzyme: Alkoholabstinenz sowie fettarme und kohlenhydratarme Ernährung“. Die Tabelle trägt keinen Empfehlungsgrad und keine Evidenzangabe; nach der Einleitung des Kapitels X wurden die Tabellen zu Anwendungshinweisen „im Konsens verabschiedet“, und nach dem Methodenteil sind die Anwendungshinweise von der Expertengruppe „als klinischer Konsensuspunkt konsentiert worden“ („konsensbasiert“). Im Abschnitt zu den unerwünschten Arzneimittelwirkungen (Kapitel 1.1.3) heißt es dazu: „Hypertriglyceridämie (Nüchtern-Triglycerid-Spiegel ≥ 1,7 mmol/L) und Hypercholesterinämie sind häufige unerwünschte Wirkungen während einer Behandlung mit Acitretin. Diät- und Lebensstil-Umstellungen, einschließlich einer Reduzierung des Alkoholkonsums sowie einer fettarmen und kohlenhydratarmen Ernährung, stellen ein effektives First-Line-Management zur Senkung des Triglyceridspiegels dar.“ Die Ernährungsmaßnahme richtet sich damit gegen eine Nebenwirkung des Arzneimittels, nicht gegen die Psoriasis selbst.

Quelle

S3-Leitlinie „Therapie der Psoriasis vulgaris“, Langfassung, Version 8.2, Stand 23.07.2025, AWMF-Registernummer 013-001, Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Gültig bis 22.07.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/013-001l_S3_Therapie-Psoriasis-vulgaris_2026-07.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Rosazea, Meidung von Lebensmitteln, die zu einer Gefäßerweiterung führen (Alkohol, scharfe Speisen, heiße Speisen und Getränke)

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 7 der Leitlinie („Allgemeine Maßnahmen“, Abschnitt „Nahrungsmittel“) lautet: „Die Meidung von Lebensmitteln, die zu einer Gefäßerweiterung führen (beispielsweise Alkohol, scharfe Speisen, heiße Speisen und Getränke), wird empfohlen.“ Sie trägt die Stärke ↑↑ und die Zustimmung „100%“. Der Hintergrundtext dazu schränkt ein: „Auch wenn keine spezielle Rosazea-Diät empfohlen werden kann, sollten Faktoren vermieden werden, die zu einer Vasodilatation (Erweiterung der Blutgefäße) und Flushsymptomatik im Gesicht führen, z. B. Alkohol, scharf gewürzte Speisen und heiße Getränke sowie körperlicher oder psychischer Stress. Neue Erkenntnisse weisen außerdem darauf hin, dass Nahrungsmittel, die reich an biogenen Aminen sind, wie z.B. Wein (insbesondere Rotwein) oder Käse, eine Verschlechterung der Rosazea begünstigen können.“ Zu den Triggerfaktoren nennt Tabelle 1 der Leitlinie als publizierte Inzidenz für die Alkohol-Einnahme 52 % („manche, nicht alle, nicht abhängig von Alkoholkonzentration“) und für „scharfe“ Speisen 45 %. Nach Tabelle 4 des Methodenteils steht ↑↑ für eine starke Empfehlung für eine Vorgehensweise („wird empfohlen“): „Wir sind der Auffassung, dass alle oder fast alle informierten Menschen diese Entscheidung treffen würden.“ Als S2k-Leitlinie hat sie nach dem Methodenteil eine nicht systematische Literaturrecherche und „keine systematische Bewertung der Qualität der Evidenz“; ein starker Konsens ist mit „> 95% Zustimmung“ erklärt.

Quelle

S2k-Leitlinie „Rosazea“, Langfassung, Version 3.0, Stand 28.01.2022, AWMF-Registernummer 013-065, Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Gültig bis 31.12.2026. https://register.awmf.org/assets/guidelines/013-065l_S2k_Rosazea_2022-02.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Schmeckstörungen (Dysgeusien), Ernährungsberatung als gegebenenfalls hinzukommender Teil der sachkundigen Beratung

Leitlinie

Die Empfehlung zur Therapie von Schmeckstörungen in Kapitel 3.7 der Leitlinie beginnt: „Eine sachkundige Beratung der betroffenen Person sollte elementarer Bestandteil der Therapie sein (ggf. auch mit einer Ernährungsberatung).“ Die Ernährungsberatung steht darin nur in der Klammer, als gegebenenfalls hinzukommender Teil der Beratung. Die Empfehlung fährt fort: „Der Vielfalt der zur Behandlung von Schmeckstörungen vorgeschlagenen Therapiemaßnahmen steht aus der Literatur ein nur geringes Evidenzniveau gegenüber.“ und nennt danach die Zinkgabe, Karenz- oder Umstellungsmaßnahmen bei Verdacht auf Medikamentennebenwirkungen und ein interdisziplinäres Vorgehen bei Grunderkrankungen. Sie trägt den Vermerk „(Starker Konsens)“; nach dem Methodenteil der Leitlinie bedeutet starker Konsens eine Zustimmung von „> 95 % der Stimmberechtigten“, und „sollte“ entspricht der Kategorie „Sollte – Empfehlung“. Im Hintergrundtext des Kapitels heißt es: „Insbesondere bei Gewichtsverlust durch Schmeckstörungen ist eine Ernährungsberatung in Erwägung zu ziehen.“ und „Bei ernährungsbedingten Schmeckstörungen liegen die Ursachen häufig in Defiziten, die sich durch eine Ernährungsberatung beheben lassen (z. B. das Verlassen einer zu einseitigen Diät).“ Die Leitlinie ist eine S2k-Leitlinie; schematische Empfehlungs- oder Evidenzgrade waren nach ihrem Methodenteil nicht vorgesehen, der Grad einer Empfehlung ist sprachlich ausgedrückt.

Quelle

S2k-Leitlinie „Riech- und Schmeckstörungen“, Langfassung, Version 5.1, Stand 01.05.2023, AWMF-Registernummer 017-050, Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC). Gültig bis 30.04.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/017-050l_S2k_Riech-und-Schmeckst%C3%B6rungen_2023-09.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Schmeckstörungen, Ernährungsberatung als möglicher Teil der sachkundigen Beratung

Leitlinie

Die Empfehlung zur Therapie von Schmeckstörungen am Ende von Kapitel 3.7 der Leitlinie beginnt: „Eine sachkundige Beratung der betroffenen Person sollte elementarer Bestandteil der Therapie sein (ggf. auch mit einer Ernährungsberatung). Der Vielfalt der zur Behandlung von Schmeckstörungen vorgeschlagenen Therapiemaßnahmen steht aus der Literatur ein nur geringes Evidenzniveau gegenüber.“ Die Ernährungsberatung ist darin ein möglicher Bestandteil der Beratung; die weiteren Sätze der Empfehlung betreffen Zink, Arzneimittelnebenwirkungen und Grunderkrankungen. Sie ist mit „(Starker Konsens)“ gekennzeichnet, nach dem Methodenteil der Leitlinie mehr als 95 % der Stimmberechtigten. Zur Graduierung heißt es dort: „Der Grad einer Empfehlung wurde sprachlich ausgedrückt.“ „Sollte“ ist als Empfehlung eingestuft, „Soll“ als starke und „Kann“ als offene Empfehlung. Im Text des Kapitels steht: „Insbesondere bei Gewichtsverlust durch Schmeckstörungen ist eine Ernährungsberatung in Erwägung zu ziehen.“ Und: „Bei ernährungsbedingten Schmeckstörungen liegen die Ursachen häufig in Defiziten, die sich durch eine Ernährungsberatung beheben lassen (z. B. das Verlassen einer zu einseitigen Diät).“

Quelle

S2k-Leitlinie „Riech- und Schmeckstörungen“, Langfassung, Version 5.1, Stand 01.05.2023, AWMF-Registernummer 017-050, Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC). Gültig bis 30.04.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/017-050l_S2k_Riech-und-Schmeckst%C3%B6rungen_2023-09.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Schwere psychische Erkrankungen, multimodale gesundheitsfördernde Interventionen mit den Schwerpunkten gesunde Ernährung und körperliche Aktivität

Leitlinie

Empfehlung 40 (evidenzbasierte Empfehlung, Empfehlungsgrad A) lautet: „Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sollen multimodale gesundheitsfördernde Interventionen mit den Schwerpunkten gesunde Ernährung und körperliche Aktivität individualisiert angeboten werden.“ (Konsensstärke: Starker Konsens (100 %), Abstimmungsergebnis vom 13.10.2022). Die Empfehlung betrifft eine kombinierte Lebensstilintervention; gesunde Ernährung ist einer ihrer beiden Schwerpunkte. Die Evidenz ist bei allen in der Empfehlung aufgeführten Endpunkten mit Sehr gering (⊕⊖⊖⊖) bewertet; dort heißt es etwa „LSI reduziert das Gewicht (≥ 5 %) sign. stärker als eine Behandlung ohne LSI“ und „LSI verbessert die Lebensqualität nicht sign. stärker als eine Behandlung ohne LSI“. Einschränkend schreibt die Leitlinie: „Obwohl in der vorliegenden Leitlinie verhaltenspräventive Interventionen zur Förderung gesunder Ernährung und körperlicher Aktivität fokussiert werden, muss darauf hingewiesen werden, dass diese nicht ausreichend sind, um somatischer Komorbidität und Mortalität ausreichend wirksam zu begegnen sowie Gesundheit und Wohlergehen im Allgemeinen zu unterstützen.“ Nach Tabelle 3 der Leitlinie (S. 54) bedeutet Empfehlungsgrad A eine starke Empfehlung (Formulierung soll / soll nicht), B eine Empfehlung, 0 eine offene Empfehlung; die Qualität der Evidenz wird nach GRADE von hoch bis sehr gering angegeben.

Quelle

S3-Leitlinie „Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen“, Langfassung, Version 3.0, Stand 18.11.2025, AWMF-Registernummer 038-020, Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Gültig bis 17.11.2030 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/038-020l_S3_Psychosoziale_Therapien_bei_schweren_psychischen_Erkrankungen_2025-12.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Sekundärprophylaxe nach ischämischem Schlaganfall oder TIA bei arteriellem Bluthochdruck, Reduktion des Salzkonsums auf möglichst unter 5 g pro Tag

Leitlinie

Empfehlung 4.2 der Leitlinie (Kapitel 5 Lebensstilmodifikation, Schlüsselfrage 4) lautet: „Patienten nach ischämischem Schlaganfall oder TIA mit arteriellem Bluthochdruck sollten ihren Salzkonsum reduzieren (möglichst unter 5 g pro Tag), um den Blutdruck zu senken, sofern keine Hyponatriämie vorliegt.“ mit „Empfehlungsgrad: ⇑“. Statement 4.1 lautet: „Eine Reduktion des Salzkonsums bei Patienten mit einer kardiovaskulären Erkrankung, insbesondere mit einem arteriellen Bluthochdruck, kann bei der Mehrzahl der Patienten zu einer zwar leichten, aber eindeutigen Reduktion des arteriellen Blutdrucks führen und dadurch die Sekundärprophylaxe des Schlaganfalls unterstützen.“ In der Begründung schreibt die Leitlinie: „Eine Reduktion des Kochsalzkonsums nach Schlaganfall erscheint nach epidemiologischen Daten zwar wünschenswert, randomisierte Studien über die Auswirkungen eines verminderten Kochsalzkonsums bei Patienten nach Schlaganfall liegen jedoch derzeit noch nicht vor, sodass sich die Empfehlungen für den Kochsalzkonsum an epidemiologischen Daten und Beobachtungsstudien orientieren müssen“. Die Langfassung erklärt die Pfeilsymbole des Empfehlungsgrads nicht und nennt keine Konsensstärke; sie enthält keinen Methodenteil.

Quelle

S2k-Leitlinie „Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke – Teil 2: Lebensstil, arterielle Stenosen, andere Antithrombotika-Indikationen, Hormone, Diabetes mellitus, Schlafapnoe“, Langfassung, Version 1.1, Stand 01.02.2022, korrigierte Version der Langfassung vom 16.01.2023, AWMF-Registernummer 030-143, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft e.V. (DSG). Gültig bis 31.01.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-143l_S2k_Sekundaerprophylaxe-ischaemischer-Schlaganfall-transitorische-ischaemische-Attacke-Teil-2_2023-01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Sekundärprophylaxe nach ischämischem Schlaganfall oder TIA, Fischkonsum als Komponente einer an der mediterranen Kost orientierten Ernährung

Leitlinie

Empfehlung 3.1 der Leitlinie (Kapitel 5 Lebensstilmodifikation, Schlüsselfrage 3) lautet: „Fischkonsum kann als Komponente einer an der mediterranen Kost orientierten Ernährung empfohlen werden.“ mit „Empfehlungsgrad: ⇔“. Statement 3.2 lautet: „Für den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln wie Fischöl bzw. Omega-3-Fettsäuren bei Patienten nach ischämischem Schlaganfall oder TIA zur Sekundärprophylaxe gibt es keine eindeutige Evidenz.“ Die Begründung beginnt: „Die günstigen Wirkungen einer mediterranen Kost, inklusive des häufigen Verzehrs von Fisch, zur Prävention von kardiovaskulären Ereignissen und Schlaganfall sind belegt (Larsson, 2017).“ Zur Supplementation von Fischöl oder Omega-3-Fettsäuren nennt sie „eine kontroverse Studienlage“. Die Langfassung erklärt die Pfeilsymbole des Empfehlungsgrads nicht und nennt keine Konsensstärke; sie enthält keinen Methodenteil.

Quelle

S2k-Leitlinie „Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke – Teil 2: Lebensstil, arterielle Stenosen, andere Antithrombotika-Indikationen, Hormone, Diabetes mellitus, Schlafapnoe“, Langfassung, Version 1.1, Stand 01.02.2022, korrigierte Version der Langfassung vom 16.01.2023, AWMF-Registernummer 030-143, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft e.V. (DSG). Gültig bis 31.01.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-143l_S2k_Sekundaerprophylaxe-ischaemischer-Schlaganfall-transitorische-ischaemische-Attacke-Teil-2_2023-01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Sekundärprophylaxe nach ischämischem Schlaganfall oder TIA, kardioprotektive Ernährung (ausgewogene Mischkost, reich an frischen Früchten und Gemüse)

Leitlinie

Empfehlung 7.1 der Leitlinie (Kapitel 5 Lebensstilmodifikation, Schlüsselfrage 7 zu kardioprotektiven Diäten wie mediterraner Diät, Diät gemäß Lyon Diet Heart Study oder DASH-Diät) lautet: „Patienten nach ischämischem Schlaganfall oder TIA sollten eine kardioprotektive Ernährung zu sich nehmen, um das zerebro- und kardiovaskuläre Risiko zu verringern. Eine kardioprotektive Diät sollte eine ausgewogene Mischkost beinhalten, die reich an frischen Früchten und Gemüse ist.“ mit „Empfehlungsgrad: ⇑“. In der Begründung hält die Leitlinie fest: „Ob gesunde Ernährung auch sekundärpräventive Eigenschaften nach Schlaganfall hat, ist nicht gut untersucht.“ und: „Insgesamt erscheint eine kardioprotektive Diät nach Schlaganfällen (trotz eingeschränkter Evidenzlage) sinnvoll, um das Risiko für erneute Ereignisse zu reduzieren.“ Dazu der Hinweis: „Bei allen Diätempfehlungen sollte für ältere Menschen immer die hohe Prävalenz der Protein- und Kalorien-Mangelernährung in dieser Altersgruppe mit ihren schwerwiegenden Folgen berücksichtigt werden (DGEM-Empfehlung: > 1 g Protein/kg Körpergewicht/Tag).“ Die Langfassung erklärt die Pfeilsymbole des Empfehlungsgrads nicht und nennt keine Konsensstärke; sie enthält keinen Methodenteil.

Quelle

S2k-Leitlinie „Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke – Teil 2: Lebensstil, arterielle Stenosen, andere Antithrombotika-Indikationen, Hormone, Diabetes mellitus, Schlafapnoe“, Langfassung, Version 1.1, Stand 01.02.2022, korrigierte Version der Langfassung vom 16.01.2023, AWMF-Registernummer 030-143, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft e.V. (DSG). Gültig bis 31.01.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-143l_S2k_Sekundaerprophylaxe-ischaemischer-Schlaganfall-transitorische-ischaemische-Attacke-Teil-2_2023-01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Sekundärprophylaxe nach ischämischem Schlaganfall oder TIA, regelmäßiger Verzehr von Obst und Gemüse und/oder mediterrane Diät

Leitlinie

Empfehlung 2.1 der Leitlinie (Kapitel 5 Lebensstilmodifikation, Schlüsselfrage 2) lautet: „Nach TIA oder Hirninfarkt sollten regelmäßig Obst und Gemüse verzehrt werden und/oder eine mediterrane Diät eingehalten werden, da dies zu einer positiven Beeinflussung vaskulärer Risikofaktoren führen kann.“ mit „Empfehlungsgrad: ⇑“. Statement 2.2 lautet: „Nach TIA oder Hirninfarkt kann der regelmäßige Verzehr von Obst und Gemüse und/oder eine mediterrane Diät das Risiko eines Schlaganfallrezidivs und vaskulärer Folgeereignisse verringern.“ Empfehlung 2.3 lautet: „Sofern möglich, sollten täglich mindestens 3 Portionen Gemüse/Obst (vorzugsweise Gemüse) verzehrt werden.“ mit „Empfehlungsgrad: ⇑“. In der Begründung hält die Leitlinie fest: „Die Datenlage für den sekundärpräventiven Effekt einer speziellen Ernährung ist deutlich schwächer.“ und: „Trotz der schwächeren Datenlage für die Sekundärprävention unterstützt die klare Datenlage für die Primärprävention die Empfehlung.“ Die Langfassung erklärt die Pfeilsymbole des Empfehlungsgrads nicht und nennt keine Konsensstärke; sie enthält keinen Methodenteil.

Quelle

S2k-Leitlinie „Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke – Teil 2: Lebensstil, arterielle Stenosen, andere Antithrombotika-Indikationen, Hormone, Diabetes mellitus, Schlafapnoe“, Langfassung, Version 1.1, Stand 01.02.2022, korrigierte Version der Langfassung vom 16.01.2023, AWMF-Registernummer 030-143, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft e.V. (DSG). Gültig bis 31.01.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-143l_S2k_Sekundaerprophylaxe-ischaemischer-Schlaganfall-transitorische-ischaemische-Attacke-Teil-2_2023-01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Stabile chronische koronare Herzkrankheit (KHK), kaloriengerechte, ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig gesättigten Fetten

Leitlinie

Empfehlung 6-6 der Leitlinie lautet: „Betroffene mit stabiler KHK sollte eine kaloriengerechte, ballaststoffreiche Ernährung empfohlen werden, die reich an Früchten und Gemüse ist und wenig gesättigte Fette enthält.“ Sie ist mit „6-6 | e | bestätigt 2024“ gekennzeichnet; das e bedeutet nach dem Methodenteil, dass die Empfehlung „auf der kritischen Bewertung der Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche beruht“. Die Formulierung „sollte“ steht nach Tabelle 1 für eine „Positiv-Empfehlung“ mit dem Empfehlungsgrad B. Im Hintergrundtext heißt es: „Die Autoren der Leitlinie sprechen sich mit einer abgeschwächten Empfehlung für eine gesunde Ernährung aus, da die identifizierte Evidenz nicht ausreichend ist, um eine konkrete Diät mit einer starken Empfehlungsstärke zu empfehlen.“ Die Zusammensetzung einer gesunden Ernährung übernimmt Tabelle 15 aus der ESC-Leitlinie zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen (gesättigte Fettsäuren unter 10 % der Energieaufnahme, Salz unter 5 g pro Tag, 30 bis 45 g Ballaststoffe, je mindestens 200 g Obst und Gemüse täglich, Fisch zweimal pro Woche, 30 g ungesalzene Nüsse, Vermeidung zuckergesüßter Getränke). Zur Mittelmeerdiät heißt es dort, sie sei als Ernährungsmuster bisher am besten untersucht, und zu einer randomisierten Studie bei Patient*innen mit kardiovaskulären Risikofaktoren, die eine fettreduzierte mit einer mediterranen Diät verglich: „Über einen Follow-up von 4,8 Jahren hatten Patient*innen unter dieser Diät ein um 30% geringeres Risiko für den Kompositendpunkt aus Myokardinfarkt, Apoplex und kardiovaskulär bedingten Tod (HR 0,70 (95% KI 0,55; 0,89)).“ Eine eigene Empfehlung zur Mittelmeerdiät spricht die Leitlinie nicht aus. Für vegetarische oder vegane Diäten bei KHK seien keine Daten aus kontrollierten Studien bekannt.

Quelle

S3-Leitlinie „Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK“, Langfassung, Version 7.0, Stand 30.08.2024, AWMF-Registernummer nvl-004, herausgegeben von Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und AWMF. Gültig bis 14.08.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-004l_S3_Chronische-KHK_2024-09.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Thermische Verletzungen bei Erwachsenen, kohlenhydrat- und proteinreiche Ernährung mit einer täglichen Eiweißzufuhr von 1,5 bis 2,0 g je Kilogramm Körpergewicht

Leitlinie

Empfehlung 84 der Leitlinie (Kapitel 11.3 „Ernährung und metabolische Therapie“, „Stand 2024, NEU“) lautet: „Die Ernährung von Patient*innen mit thermischen Verletzungen sollte kohlenhydrat- und proteinreich erfolgen. Für die Mehrheit der Patient*innen sollte eine tägliche Eiweißzufuhr von 1,5-2,0 g/ kg erzielt werden.“ Der Kasten weist keinen Empfehlungsgrad aus, sondern nur die „Konsensstärke: starker Konsens (100%)“; nach Tabelle 2 im Methodenteil der Leitlinie steht die Ausdrucksweise „Sollte /sollte nicht“ für eine „Empfehlung“ und „Soll /Soll nicht“ für eine „Starke Empfehlung“, und starker Konsens bedeutet nach Tabelle 3 mehr als 95 % der Stimmberechtigten. Im Hintergrundtext heißt es: „Hinsichtlich der Zusammensetzung der Ernährung wird ein erhöhter Proteinanteil (1,5 – 2 g/ kg/ d) empfohlen (Rousseau 2013). Der Proteinkatabolismus ist das zentrale Problem des verbrennungsinduzierten Hypermetabolismus. Eine kohlenhydratreiche Diät kann im Vergleich zu einer fettreichen Ernährung die Muskelproteindegradation signifikant reduzieren (Hart 2003, Clark 2017).“ Und zur Einordnung: „Die Ernährung brandverletzter Patient*innen erfolgt nach den allgemeinen Empfehlungen für Intensivpatient*innen und orientiert sich an der jeweils aktuell gültigen Version der S2k-Leitline Klinische Ernährung (DEGEM 2019) unter Berücksichtigung pathophysiologischer Besonderheiten des/ der Brandverletzten.“ (so im Original).

Quelle

S2k-Leitlinie „Behandlung von thermischen Verletzungen bei Erwachsenen“, Langfassung, Version 8.0, Stand 01.09.2025, AWMF-Registernummer 044-001, Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V. (DGV). Gültig bis 30.08.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/044-001l_S2k_Behandlung-thermische-Verletzungen-Erwachsenen_2025-11.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Unipolare depressive Störungen, ausgewogene und gesunde Ernährung

Leitlinie

Empfehlung 9-14 der Leitlinie lautet: „Patient*innen mit depressiven Störungen sollen dazu ermuntert werden, sich ausgewogen und gesund zu ernähren.“ Sie trägt das Symbol ⇑⇑ (Empfehlungsgrad A, „soll“) und steht im Kapitel „Komplementär- und alternativmedizinische Interventionen“ unter „Ernährungsbasierte Interventionen“. Die Rationale nennt sie eine konsensbasierte Empfehlung: „Die konsensbasierte Empfehlung für eine gesunde und ausgewogene Ernährung zielt nicht nur auf die Erhaltung oder Verbesserung der allgemeinen Gesundheit, sondern auch auf die Überwindung von Antriebslosigkeit und die Aktivierung der Patient*innen, mit denen die Beschaffung gesunder Lebensmittel und die Zubereitung von Mahlzeiten verbunden ist.“ Unmittelbar davor steht Empfehlung 9-13 mit dem Symbol ⇓⇓ (Empfehlungsgrad A, „soll nicht“): „Wenn kein Mangel an Mikronährstoffen vorliegt, sollen Patient*innen mit depressiven Störungen Nahrungsergänzungsmittel nicht empfohlen werden.“ Die Leitlinie begründet das so: „Für keine ernährungsbasierte Intervention mit Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Fett- und Aminosäuren u. a.) gibt es aus Sicht der Leitliniengruppe belastbare Evidenz für Patient*innen mit depressiven Störungen.“

Quelle

S3-Leitlinie „Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression“, Langfassung, Version 3.2, Stand 29.09.2022, AWMF-Registernummer nvl-005, Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und AWMF. Gültig bis 28.09.2027 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-005l_S3_Unipolare-Depression_2023-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung einer ungesunden Gewichtszunahme bei Erwachsenen, vegane Ernährungsweise

Leitlinie

Empfehlung 4.3 der Leitlinie im Kapitel 4.2.1 („Ernährung“; neu, Stand 2024) lautet: „Wird zur Vermeidung einer ungesunden Gewichtszunahme eine Ernährungsweise praktiziert, die keinerlei tierische Lebensmittel enthält, so sollten die Hinweise der DGE zur veganen Ernährung beachtet werden.“ Sie ist als EK gekennzeichnet und mit „Konsensstärke: 94 % Zustimmung, 18 Stimmen, davon 1 Enthaltung“ verabschiedet; EK steht nach dem Abkürzungsverzeichnis der Leitlinie für Expert:innenkonsens. Die Empfehlung empfiehlt die vegane Ernährung nicht selbst, sondern nennt eine Bedingung für ihre Durchführung. In der Begründung heißt es: „Die vorliegenden Studien deuten darauf hin, dass vegane, aber ansonsten abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährungsweisen im Vergleich zur durchschnittlichen in westlichen Ländern praktizierten omnivoren Ernährungsweise Vorteile für die Adipositasprävention bietet.“ und: „Demgegenüber stehen mögliche Gesundheitsrisiken bei einer Nährstoffmangelversorgung.“ Im Hintergrundtext heißt es außerdem: „Hierbei ist zu beachten, dass Personen, die sich vegan ernähren, Vitamin B12 supplementieren müssen.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung einer ungesunden Gewichtszunahme bei Erwachsenen, zeitliche Verteilung der Nahrungsaufnahme über den Tag

Leitlinie

Statement 4.11 der Leitlinie im Kapitel 4.2.1 („Ernährung“; neu, Stand 2024) lautet: „Für die Vermeidung einer ungesunden Gewichtszunahme können Ernährungsweisen mit unterschiedlicher zeitlicher Verteilung der Nahrungsaufnahme über den Tag empfohlen werden.“ Es ist als EK gekennzeichnet und mit „Konsensstärke: 93 % Zustimmung, 16 Stimmen, davon 1 Enthaltung“ verabschiedet; EK steht nach dem Abkürzungsverzeichnis der Leitlinie für Expert:innenkonsens. Der Hintergrundtext behandelt Mahlzeitenhäufigkeit, Frühstück und Intervallfasten; zu einem Cochrane Review von 2021 heißt es dort, der Effekt des intermittierenden Fastens im Vergleich zu einer kalorienreduzierten Ernährung ohne zeitliches Limit sei unsicher. In der Begründung heißt es: „Die dargestellte Evidenz zeigt uneinheitliche Effekte der zeitlichen Verteilung der Nahrungsaufnahme über den Tag auf das Körpergewicht. Die vorliegende Leitlinie spricht daher keine Empfehlung für oder gegen eine bestimmte Verteilung aus.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung und Behandlung antipsychotikabedingter Gewichtszunahme bei Schizophrenie, Ernährungsberatung als Beispiel psychotherapeutischer und psychosozialer Interventionen

Leitlinie

Empfehlung 53 der Leitlinie (aktualisiert, konsentierte Empfehlung) lautet: „Zu Beginn der antipsychotischen Behandlung oder spätestens bei dem Auftreten einer antipsychotikainduzierten stärkeren Gewichtszunahme von mehr als 3% vom Ausgangsgewicht sollen psychotherapeutische und psychosoziale Interventionen mit Fokus auf Strategievermittlung für den Transfer in den Alltag (z.B. Ernährungsberatung, Psychoedukation, Bewegungsprogramme) zur Prävention einer weiteren Gewichtszunahme oder zur Gewichtsreduktion angeboten werden.“ (100% (starker) Konsens). Ernährungsberatung ist darin als Beispiel genannt. In der Rationale zur Empfehlung heißt es: „Vor einem Wechsel des Präparats sollten nicht-pharmakologische Maßnahmen wie Diätberatung, Psychoedukation und sogenannte Lebensstilinterventionen zur Anwendung kommen (SIGN-Leitlinie).“

Quelle

S3-Leitlinie „Schizophrenie“, Living Guideline, Langfassung, Version 5.0, Stand 13.06.2026, AWMF-Registernummer 038-009, Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Gültig bis 12.07.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/038-009l_S3_Schizophrenie_2026-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von Adipositas bei Erwachsenen unabhängig vom Gewichtsstatus, qualifizierte Ernährungsberatung in der Primärversorgung

Leitlinie

Empfehlung 4.21 der Leitlinie im Kapitel 4.3 („Empfehlungen zur Individualprävention“; neu, Stand 2024) lautet: „Unabhängig von ihrem Gewichtsstatus sollte Personen eine qualifizierte Ernährungs- und Bewegungsberatung in der Primärversorgung angeboten werden.“ Der Kasten weist den Empfehlungsgrad B ⇑, die Qualität der Evidenz „Moderat“ für den Effekt einer individuellen Ernährungs- und Bewegungsberatung auf das Körpergewicht und die Konsensstärke „77 % Zustimmung, 17 Stimmen, keine Enthaltungen“ aus. In der Begründung heißt es: „Die vorliegende Evidenz zeigt, dass eine evidenzbasierte Beratung zu Ernährung und körperlicher Bewegung im Rahmen der medizinischen Grundversorgung positive Effekte auf das Körpergewicht sowie weitere kardiovaskuläre Risikomarkern (Blutdruck und Lipidwerte) hat.“ Abweichend vom Kasten nennt die Begründung für diese Empfehlung den Empfehlungsgrad A.

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von Adipositas bei Erwachsenen, Begrenzung alkoholischer Getränke

Leitlinie

Empfehlung 4.7 der Leitlinie im Kapitel 4.2.1 („Ernährung“; geprüft, Stand 2024) lautet: „Zur Prävention von Adipositas sollte empfohlen werden, den Konsum alkoholischer Getränke zu begrenzen.“ Sie trägt den Empfehlungsgrad B ⇑ und die Konsensstärke „100 % Zustimmung, 19 Stimmen, davon 2 Enthaltungen“; die Qualität der Evidenz ist mit „2++ bis 2+ nach SIGN“ angegeben, nach der Fußnote eine „Bewertung entnommen aus der Vorgängerversion der Leitlinie von 2014“. Der Hintergrundtext berichtet uneinheitliche Ergebnisse: Nach einer Übersichtsarbeit von 2011 sei der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Körpergewicht noch nicht eindeutig geklärt, und in einer Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse von 127 Beobachtungsstudien heißt es: „In den Kohortenstudien zeigte sich keine statistisch signifikante Assoziation zwischen Alkoholkonsum und dem Risiko für Übergewicht“; eine positive Assoziation wird für hohen Alkoholkonsum, definiert als mehr als 28 g pro Tag, berichtet. Die Begründung lautet: „Vor dem Hintergrund der Evidenz für mögliche ungünstige Effekte auf das Körpergewicht bei hohem Alkoholkonsum, und den bekannten sonstigen Gesundheitsrisiken eines hohen Alkoholkonsums, empfiehlt die vorliegende Leitlinie mit Empfehlungsgrad B, zur Adipositasprävention den Konsum alkoholischer Getränke zu begrenzen.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von Adipositas bei Erwachsenen, Begrenzung der Portionsgrößen

Leitlinie

Empfehlung 4.12 der Leitlinie im Kapitel 4.2.1 („Ernährung“; neu, Stand 2024) lautet: „Zur Prävention von Adipositas sollte empfohlen werden, Portionsgrößen zu begrenzen.“ Sie trägt den Empfehlungsgrad B ⇑, die Qualität der Evidenz „Moderat“ nach GRADE „für einen Effekt der Portions-, Packungs- und Geschirrgröße auf die Energieaufnahme“ und die Konsensstärke „93 % Zustimmung, 16 Stimmen, davon 2 Enthaltungen“. In der Begründung heißt es: „Die vorhandene Evidenz deutet darauf hin, dass größere Portions-, Verpackungs- und Geschirrgrößen mit einer höheren Nahrungs- und Nahrungsenergieaufnahme sowie einem höheren Körpergewicht assoziiert sind.“ Der Hintergrundtext hält zudem den Hinweis eines Mitglieds der Leitliniengruppe fest, das Thema könne zur Stigmatisierung von Menschen mit Adipositas beitragen; „Dieser Aspekt sollte bei der Beratung und Kommunikation zu diesem Thema berücksichtigt werden.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von Adipositas bei Erwachsenen, Begrenzung freier Zucker auf weniger als 10 % der Gesamtenergiezufuhr

Leitlinie

Empfehlung 4.9 der Leitlinie im Kapitel 4.2.1 („Ernährung“; neu, Stand 2024) lautet: „Zur Prävention von Adipositas sollte empfohlen werden, die Zufuhr freier Zucker“ „an der Gesamtenergiezufuhr auf weniger als 10 % zu begrenzen.“ Freie Zucker umfassen nach der Fußnote „Mono- und Disaccharide, die Hersteller oder Verbraucher Lebensmitteln zusetzen, sowie in Honig, Sirupen, Fruchtsaftkonzentraten und Fruchtsäften natürlich vorkommende Zucker“; bei einer Gesamtenergiezufuhr von 2000 kcal pro Tag entspricht die Empfehlung höchstens 50 g freien Zuckern. Sie trägt den Empfehlungsgrad B ⇑, die Qualität der Evidenz „Moderat“ nach GRADE „für den Zusammenhang zwischen dem Zuckeranteil an der Ernährung und dem Adipositasrisiko“ und die Konsensstärke „94 % Zustimmung, 19 Stimmen, davon 3 Enthaltungen“. In der Begründung heißt es: „Die vorliegende Evidenz zeigt, dass eine erhöhte Zuckerzufuhr zu einem erhöhten Adipositasrisiko beitragen kann.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von Adipositas bei Erwachsenen, Begrenzung hochverarbeiteter Lebensmittel mit hoher Energiedichte

Leitlinie

Empfehlung 4.4 der Leitlinie im Kapitel 4.2.1 („Ernährung“; modifiziert, Stand 2024) lautet: „Zur Prävention von Adipositas sollte empfohlen werden, den Verzehr von hochverarbeiteten Lebensmitteln mit hoher Energiedichte zu begrenzen.“ Sie ist als EK gekennzeichnet und mit „Konsensstärke: 100 % Zustimmung, 19 Stimmen, davon 1 Enthaltung“ verabschiedet; EK steht nach dem Abkürzungsverzeichnis der Leitlinie für Expert:innenkonsens. Der Hintergrundtext stützt sich unter anderem auf eine Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse von 9 Querschnitt- und 3 Kohortenstudien und auf eine vierwöchige randomisierte Studie mit 20 Erwachsenen im stationären Setting. Die Empfehlung bezieht sich nach der Leitlinie „nicht auf Lebensmittel mit hoher Energiedichte im Allgemeinen, sondern spezifisch auf hochverarbeitete Lebensmittel mit hoher Energiedichte.“ In der Begründung heißt es: „Die vorliegenden Studien zeigen, dass ein regelmäßiger Verzehr von hochverarbeiteten Lebensmitteln mit einem erhöhten Körpergewicht einhergeht.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von Adipositas bei Erwachsenen, Begrenzung zuckerreicher Getränke und Bevorzugung von Wasser und ungesüßten Getränken

Leitlinie

Im Kapitel 4.2.1 der Leitlinie („Ernährung“) lautet Empfehlung 4.5a (modifiziert, Stand 2024): „Zur Prävention von Adipositas soll empfohlen werden, den Konsum von Getränken mit hohem Zuckergehalt zu begrenzen.“ Sie trägt den Empfehlungsgrad A ⇑⇑, die Qualität der Evidenz „Hoch“ nach GRADE „für Effekte des Süßgetränkekonsums auf das Adipositasrisiko“ und die Konsensstärke „94 % Zustimmung, 19 Stimmen, davon 1 Enthaltung“. Empfehlung 4.5b (neu, Stand 2024; EK; Konsensstärke „100 % Zustimmung, 19 Stimmen, davon 1 Enthaltung“) lautet: „Zur Adipositasprävention sollte empfohlen werden, zum Decken des Flüssigkeitsbedarfs bevorzugt Wasser und andere ungesüßte, zucker- und kalorienarme, nicht-alkoholische Getränke zu konsumieren.“ EK steht nach dem Abkürzungsverzeichnis der Leitlinie für Expert:innenkonsens. In der Begründung zu beiden Empfehlungen heißt es: „Aus der Literatur ergeben sich keine Hinweise auf spezifische nachteilige gesundheitliche Effekte eines Ersatzes von zuckergesüßten Getränken durch empfohlene Alternativen.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von Adipositas bei Erwachsenen, Gesamtenergiezufuhr und Verteilung der Makronährstoffe

Leitlinie

Im Kapitel 4.2.1 der Leitlinie („Ernährung“) lautet Statement 4.10a (neu, Stand 2024): „Zur Prävention von Adipositas ist die Höhe der Gesamtenergiezufuhr relevanter als das Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinverhältnis an der Gesamtenergiezufuhr.“ Es trägt die Qualität der Evidenz „Moderat“ und die Konsensstärke „100 % Zustimmung, 17 Stimmen, davon 3 Enthaltungen“. Die Empfehlungen 4.10b und 4.10c (beide neu, EK) lauten: „Bei der Verteilung der Makronährstoffe (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate Anteile) sollte auf deren Qualität geachtet werden.“ (Konsensstärke „92 % Zustimmung, 17 Stimmen, davon 4 Enthaltungen“) und „Als Orientierungswerte für die empfohlene Makronährstoffzufuhr können die Referenzwerte der DGE herangezogen werden.“ („100 % Zustimmung, 17 Stimmen, davon 1 Enthaltung“). EK steht nach dem Abkürzungsverzeichnis der Leitlinie für Expert:innenkonsens. In der Begründung heißt es: „In Interventionsstudien, die auf eine Gewichtsabnahme unter Personen mit Übergewicht und Adipositas abzielen, sind fett- und kohlenhydratreduzierte Ernährungsweisen zum Teil mit einem etwas stärkeren Effekt auf das Körpergewicht assoziiert als Ernährungsweisen mit ausgewogenen Makronährstoffverhältnis.“ und: „Das Erreichen und Halten eines gesunden Körpergewichts ist jedoch auch mit letzteren möglich.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von Adipositas bei Erwachsenen, Getränke mit kalorienfreien oder kalorienarmen Süßungsmitteln statt Getränken mit Zuckerzusatz

Leitlinie

Empfehlung 4.6 der Leitlinie im Kapitel 4.2.1 („Ernährung“; neu, Stand 2024) lautet: „Zur Prävention von Adipositas kann empfohlen werden, Getränke mit kalorienfreien oder kalorienarmen Süßungsmitteln gegenüber Getränken mit Zuckerzusatz vorzuziehen.“ Sie trägt den Empfehlungsgrad 0 ⇔, die Qualität der Evidenz „Moderat“ und die Konsensstärke „94 % Zustimmung, 19 Stimmen, davon 2 Enthaltungen“; der Evidenzgrad nach GRADE bezieht sich laut Fußnote auf eine geringere Gewichtszunahme bzw. stärkere Gewichtsabnahme im Vergleich zu zuckergesüßten Lebensmitteln und Getränken. In der Begründung heißt es: „Demgegenüber steht ein potentieller Schaden durch postulierte, in Humanstudien bislang nicht konsistent belegte, mögliche nachteilige Effekte auf Süßeempfinden, Appetitregulation, Essverhalten und Körpergewicht.“ und: „Zu sonstigen Einsatzgebieten nicht-kalorischer Süßungsmittel trifft die Leitlinie keine Aussage.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von Adipositas bei Erwachsenen, ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung

Leitlinie

Empfehlung 4.1 der Leitlinie im Kapitel 4.2.1 („Ernährung“; modifiziert, Stand 2024) lautet: „Zur Prävention der Adipositas soll eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung empfohlen werden.“ Sie trägt den Empfehlungsgrad A ⇑⇑, die Qualität der Evidenz „Hoch“ und die Konsensstärke „100 % Zustimmung, 19 Stimmen, 0 Enthaltungen“. Nach der Fußnote gilt der Evidenzgrad nach GRADE für verschiedene Aspekte unterschiedlich: hoch für den Einfluss der Fett- und Ballaststoffzufuhr auf das Körpergewicht, moderat für kalorienreduzierte Ernährungsweisen mit unterschiedlicher Makronährstoffzusammensetzung und für den Zuckeranteil, hoch bis niedrig für den Einfluss des Verzehrs unterschiedlicher Lebensmittelgruppen. In der Begründung heißt es: „Die vorliegende Evidenz zeigt, dass verschiedene Aspekte und Formen einer ausgewogenen und bedarfsgerechten Ernährung, die sich an bestehenden evidenzbasierten Ernährungsleitlinien orientiert, zu einer Reduktion des Adipositasrisikos beitragen kann.“ Die Empfehlungen des Präventionskapitels gelten nach der Leitlinie für die erwachsene Allgemeinbevölkerung: „Dies schließt Personen mit Normalgewicht ein, ebenso wie Personen mit Übergewicht und Adipositas.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von Adipositas bei Erwachsenen, extrem einseitige Ernährungsweisen oder Diäten

Leitlinie

Empfehlung 4.2 der Leitlinie im Kapitel 4.2.1 („Ernährung“; neu, Stand 2024) lautet: „Von extrem einseitigen Ernährungsweisen bzw. Diäten zur Prävention der Adipositas soll abgeraten werden.“ Sie ist als EK gekennzeichnet und mit „Konsensstärke: 94 % Zustimmung, 18 Stimmen, 0 Enthaltungen“ verabschiedet; EK steht nach dem Abkürzungsverzeichnis der Leitlinie für Expert:innenkonsens. Als Beispiele nennt der Hintergrundtext „die Ananas-, Bananen-, Obst-, Reis-, Saft-, Zero-Carb- oder Zero-Fat-Diät“. In der Begründung heißt es: „Einem möglichen, aber wissenschaftlich nicht belegten Nutzen extrem einseitiger Ernährungsweisen für das Gewichtsmanagement stehen die erheblichen Gesundheitsrisiken einer Nährstoffmangelversorgung gegenüber.“ Die negativen Folgen solcher Ernährungsweisen sind nach dem Hintergrundtext in Beobachtungsstudien beschrieben, „die für die vorliegende Leitlinie nicht systematisch gesichtet wurden.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von Adipositas bei Erwachsenen, hoher Ballaststoffanteil in der Ernährung

Leitlinie

Empfehlung 4.8 der Leitlinie im Kapitel 4.2.1 („Ernährung“; neu, Stand 2024) lautet: „Zur Prävention von Adipositas soll empfohlen werden, auf einen hohen Ballaststoffanteil in der Ernährung zu achten.“ Sie trägt den Empfehlungsgrad A ⇑⇑, die Qualität der Evidenz „Hoch“ nach GRADE „für den Zusammenhang zwischen Ballaststoffzufuhr und Körpergewicht“ und die Konsensstärke „94 % Zustimmung, 19 Stimmen, davon 3 Enthaltungen“. Nach dem Hintergrundtext zeigte eine Meta-Analyse von 27 randomisierten Studien mit 2496 Teilnehmenden bei hohem im Vergleich zu niedrigem Ballaststoffverzehr ein um 0,37 kg geringeres Körpergewicht. In der Begründung heißt es: „Dieses Ziel ist im Rahmen einer ausgewogenen und bedarfsgerechten Ernährung durch Auswahl von Lebensmitteln mit hohem natürlichen Ballaststoffanteil erreichbar.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Vorbeugung von leichter kognitiver Störung und Demenz bei Parkinson-Krankheit, spezielle Ernährungsweisen

Leitlinie

Zwei parallel formulierte Empfehlungen zu Fragestellung 118 und Fragestellung 119 der Leitlinie betreffen die Vorbeugung. Zur leichten kognitiven Störung: „Die empirische Datenlage ist nicht ausreichend, um die Wirksamkeit von kognitiven und physischen Interventionen sowie speziellen Ernährungsweisen zur Prävention von PD-MCI zu beurteilen (Expertenmeinung).“ (Konsensstärke: 96,9%, starker Konsens). Zur Demenz: „Die empirische Datenlage ist nicht ausreichend, um die Wirksamkeit von kognitiven und physischen Interventionen sowie speziellen Ernährungsweisen zur Prävention von PKD zu beurteilen (Expertenmeinung).“ (Konsensstärke: 100%, starker Konsens). Zur Begründung heißt es: „Es besteht keine Evidenz für den präventiven Effekt von kognitiven und physischen Interventionen sowie spezifischen Ernährungsweisen auf PKD.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Parkinson-Krankheit“, Langfassung, Version 8.1, Stand 25.10.2023, AWMF-Registernummer 030-010, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) unter Mitwirkung der beteiligten Fachgesellschaften und Organisationen. Gültig bis 24.10.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-010l_Parkinson_Krankheit_2023-11_1.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Ernährungstherapie: Übergewicht und Adipositas, Ernährungsstrategien zur moderaten Energiebegrenzung mit Gewichtsabnahme (unter anderem mediterrane Kost, vegetarische oder vegane Ernährung, intermittierendes Fasten)

Leitlinie

Empfehlung 5.13 der Leitlinie im Kapitel 5.4.2 („Ernährungstherapie“; modifiziert, Stand 2024) lautet: „Um eine moderate Energiebegrenzung mit Gewichtsabnahme zu erreichen, können verschiedene Ernährungsstrategien eingesetzt werden:“ Aufgezählt sind „Reduktion der Fettzufuhr“, „Reduktion der Kohlenhydratzufuhr“, „Ernährung nach den 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)“, „Mediterrane Kost“, „Vegetarische/vegane Ernährung“, „Mahlzeitenersatzstrategie“ und „Intermittierendes Fasten“. Die Empfehlung trägt den Empfehlungsgrad 0 ⇔, die Qualität der Evidenz „Moderat“ bis „Sehr niedrig“ und die Konsensstärke „100 % Zustimmung, 16 Stimmen, davon 1 Enthaltung“. Im Hintergrundtext heißt es: „Damit stehen verschiedene Formen einer evidenzbasierten Ernährungstherapie mit ähnlicher Wirksamkeit und Sicherheit zur Verfügung, sodass Patient:innen mit Übergewicht oder Adipositas Wahlmöglichkeiten haben und selbst entscheiden können, welche Kostform sie bevorzugen.“ Zugleich schreibt die Leitlinie: „Für die Anwendung der vollwertigen Ernährung der DGE für die Adipositasbehandlung liegen keine belastbaren Studien vor.“ Zum intermittierenden Fasten heißt es: „Die meisten Studien zum IF umfassten kleine Teilnehmer:innenzahlen und waren von kurzer Dauer.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Ernährungstherapie: Übergewicht und Adipositas, tägliches Energiedefizit zur Gewichtsreduktion und stufenweises Vorgehen mit moderater Energiebegrenzung

Leitlinie

Empfehlung 5.11 der Leitlinie im Kapitel 5.4.2 („Ernährungstherapie“; modifiziert, Stand 2024) lautet: „Um das Körpergewicht zu senken, sollte ein tägliches Energiedefizit von etwa 500 – 600 kcal/Tag oder alternativ ein individuell ermitteltes Energiedefizit angestrebt werden.“ Sie ist als EK gekennzeichnet und mit „Konsensstärke: 94 % Zustimmung, 18 Stimmen, davon 1 Enthaltung“ verabschiedet. Empfehlung 5.16 (geprüft, Stand 2024; EK; „100 % Zustimmung, 15 Stimmen, 0 Enthaltungen“) lautet: „Zur Gewichtsreduktion kann ein stufenweises Vorgehen hilfreich sein: In der Regel sollte mit einer moderaten Energiebegrenzung begonnen werden.“ EK steht nach dem Abkürzungsverzeichnis der Leitlinie für Expert:innenkonsens. Nach dem Hintergrundtext ist bei einem Energiedefizit von ca. 500 bis 600 kcal pro Tag „ein Gewichtsverlust von ca. 0,5 kg pro Woche über einen Zeitraum von maximal drei Monaten zu erwarten“. Zum stufenweisen Vorgehen heißt es: „Dazu gibt es keine systematischen Studien.“

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, Langfassung, Version 5.0, Stand 07.10.2024, AWMF-Registernummer 050-001, Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG). Gültig bis 06.10.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Heileurythmie: Chronischer unspezifischer Kreuzschmerz

Einzelstudien

Eine dreiarmige multizentrische randomisierte Studie (Yoga, Heileurythmie, konventionelle Physiotherapie) über acht Wochen mit 274 ausgewerteten Teilnehmenden. Beim Hauptzielkriterium, der körperlichen Beeinträchtigung (RMDQ), und bei allen Nebenzielkriterien unterschieden sich die drei Gruppen nicht signifikant; in allen Gruppen nahm die Beeinträchtigung vergleichbar ab, ohne die Schwelle klinischer Bedeutsamkeit zu erreichen, Schmerzstärke und schmerzbedingte Belästigung nahmen ab und die Lebensqualität nahm zu. Nur für die psychische Komponente des SF-12 berichten die Autorinnen und Autoren in explorativen Modellen einen größeren Nutzen der Heileurythmie gegenüber Physiotherapie und Yoga; innerhalb der Gruppen verbesserte sich dieser Wert nur bei Yoga und Heileurythmie. Alle Interventionen waren sicher. Die Autorinnen und Autoren schließen, gegenüber der konventionellen Physiotherapie führten Heileurythmie und Yoga zu vergleichbaren Besserungen; die Effektstärken innerhalb der Gruppen seien aber klein bis moderat gewesen und hätten bei der körperlichen Beeinträchtigung keine klinische Bedeutsamkeit erreicht.

Quelle

The Journal of Pain 2021: Yoga, Eurythmy Therapy and Standard Physiotherapy (YES-Trial) for Patients With Chronic Non-specific Low Back Pain: A Three-Armed Randomized Controlled Trial https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33892154/ (erhoben am 06.09.2026)

Heileurythmie: Fatigue sowie Ein- und Durchschlafstörungen bei Überlebenden nach Brustkrebs, Eurythmie-Therapie als Teil einer anthroposophischen Komplexbehandlung

Leitlinie

Empfehlung 4.21 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einer nicht-randomisiert kontrollierten und einer randomisierten Studie zur Wirksamkeit einer anthroposophischen Komplexbehandlung (Psycho- und Schlafedukation, Eurythmie-Therapie, Maltherapie) auf Fatigue und Schlafqualität bei Überlebenden nach Brustkrebs vor. Diese Form der anthroposophischen Komplexbehandlung kann zur Senkung von Fatigue und Ein- und Durchschlafstörungen bei Überlebenden nach Brustkrebs erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Heileurythmie: Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Heileurythmie als Teil einer anthroposophischen Behandlung

Leitlinie

Empfehlung 4.22 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einer randomisierten, einer nicht-randomisiert kontrollierten und einer einarmigen Studie zur Wirksamkeit anthroposophischer Behandlungen wie die Einnahme natürlicher Präparate, Kunsttherapie, Bestrahlung mit buntem Licht, Musik- und Sprachtherapie, Heileurythmie, Diät, therapeutische Massage, Hydrotherapie und teilweise auch Misteltherapie auf die Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen die Anwendung dieser Therapien in Bezug auf die Lebensqualität von onkologischen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Heileurythmie: Verschiedene Erkrankungen (klinische Studien bis 2007)

systematische Übersicht

Die Übersicht fand acht Veröffentlichungen: vier zur prospektiven Kohortenstudie AMOS ohne Kontrollgruppe, zwei explorative Vorher-nachher-Studien ohne Kontrollgruppe, eine prospektive nicht randomisierte Vergleichsstudie und eine deskriptive Studie mit Kontrollgruppe; die methodische Qualität reichte von schlecht bis gut, die Stichproben von 5 bis 898. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Studien beschrieben meist positive Effekte mit klinisch relevanten Effektstärken, Heileurythmie werde in den meisten Studien zusätzlich und nicht allein eingesetzt; Indikationen, Studiendesigns und Begleitbehandlungen seien recht heterogen gewesen. Trotzdem könne Heileurythmie als möglicherweise relevante Zusatzbehandlung in einem Therapiekonzept gelten, ihre spezifische Bedeutung bleibe aber zu klären; gut durchgeführte kontrollierte Studien seien dringend zu empfehlen.

Quelle

BMC Complementary and Alternative Medicine 2008: Eurythmy Therapy in clinical studies: a systematic literature review https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18377647/ (erhoben am 06.09.2026)

Heileurythmie: Verschiedene Indikationen, therapiebegleitend

Einzelstudien

Die systematische Literaturübersicht fand elf Studien: zwei einarmige unkontrollierte Pilotstudien, zwei Veröffentlichungen zu derselben nicht randomisierten kontrollierten Studie, eine Fallstudie und sechs weitere Arbeiten, die sich auf eine prospektive Kohortenstudie beziehen. Die Autorinnen und Autoren berichten, die meisten dieser Studien beschrieben positive Behandlungseffekte unterschiedlicher Größe, die Studien seien nach Indikation, Altersgruppe, Studiendesign und Endpunkt heterogen und die methodische Qualität schwanke beträchtlich; seit der ersten Übersicht von 2008 habe es keine klaren Verbesserungen gegeben. Ihr Schluss: Eurythmie scheine eine nützliche Ergänzung in einem therapeutischen Zusammenhang zu sein, die den Gesundheitszustand der Betroffenen verbessern könne; mehr methodisch belastbare Studien seien nötig, um diesen positiven Eindruck zu untermauern. Die Stufe steht deshalb auf „Einzelstudien“ und nicht auf „systematische Übersicht“: Die Übersicht selbst ist systematisch, die Studien darunter sind es überwiegend nicht.

Quelle

Lötzke D, Heusser P, Büssing A: A systematic literature review on the effectiveness of eurythmy therapy. Journal of Integrative Medicine 13(4):217-230, Juli 2015 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25808905/ (erhoben am 07.08.2026)

Homöopathische Komplexmittel: Akute Atemwegsinfektionen bei Kindern, nicht individualisierte Homöopathie

systematische Übersicht

Die Übersicht führt den Vergleich „nicht individualisierte Homöopathie gegen Placebo oder übliche Versorgung“ getrennt; von den 11 eingeschlossenen randomisierten Studien mit 1813 Kindern ließen zwei Behandlungs- und drei Präventionsstudien die Behandlung individualisieren, die übrigen verwendeten vorab festgelegte, nicht individualisierte Behandlungen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Zusammenfassung von fünf Präventions- und sechs Behandlungsstudien habe keinen durchgängigen Vorteil homöopathischer Arzneimittel gegenüber Placebo auf Wiederauftreten oder Heilungsraten bei Kindern gezeigt, und sie fanden keine Belege, die die Wirksamkeit bei akuten Atemwegsinfektionen von Kindern stützen. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde für die meisten Endpunkte als niedrig bis sehr niedrig eingestuft. Unerwünschte Ereignisse seien schlecht berichtet worden, sodass sie keine Schlüsse zur Sicherheit ziehen könnten.

Quelle

Cochrane Review CD005974.pub6, Homeopathic medicinal products for preventing and treating acute respiratory tract infections in children, 13.12.2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36511520/ (erhoben am 07.08.2026)

Homöopathische Komplexmittel: Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, in Deutschland registrierte homöopathische Komplexmittel

Leitlinie

Empfehlung 4.27 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten aus RCTs zur Wirksamkeit von in Deutschland registrierten homöopathischen Komplexmitteln zur Mortalität und krankheits- und-therapieassoziierte Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine Anwendung von in Deutschland registrierten homöopathischen Komplexmitteln bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 5 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Homöopathische Komplexmittel: Nebenwirkungen von Krebsbehandlungen, chemotherapiebedingte Stomatitis, Mundspülung mit dem Komplexmittel Traumeel S

systematische Übersicht

Acht kontrollierte Studien mit insgesamt 664 Teilnehmenden, sieben davon placebokontrolliert und eine gegen eine aktive Behandlung; drei untersuchten Nebenwirkungen der Strahlentherapie, drei Nebenwirkungen der Chemotherapie und zwei Wechseljahresbeschwerden im Zusammenhang mit der Brustkrebsbehandlung. Zwei Studien mit niedrigem Verzerrungsrisiko zeigten einen Nutzen, darunter eine Studie mit 32 Teilnehmenden, in der Traumeel S, ein proprietäres homöopathisches Komplexmittel, als Mundspülung bei chemotherapiebedingter Stomatitis Placebo überlegen war. Zwei weitere Studien berichteten positive Ergebnisse bei unklarem Verzerrungsrisiko, vier weitere Studien berichteten negative Ergebnisse. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Übersicht habe vorläufige Daten gefunden, die die Wirksamkeit von topischer Calendula zur Vorbeugung einer akuten Dermatitis während der Strahlentherapie und von Traumeel S als Mundspülung bei der Behandlung der chemotherapiebedingten Stomatitis stützen; diese Studien müssten wiederholt werden. Für andere Nebenwirkungen von Krebsbehandlungen gebe es keine überzeugenden Belege für die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel; weitere Forschung sei erforderlich. Schwerwiegende unerwünschte Wirkungen oder Wechselwirkungen, die den verwendeten homöopathischen Arzneimitteln zuzuschreiben wären, wurden nicht berichtet.

Quelle

Cochrane Review CD004845.pub2, Homeopathic medicines for adverse effects of cancer treatments, 15.04.2009 (am 21.03.2016 als stabil erklärt) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19370613/ (erhoben am 14.09.2026)

Homöopathische Komplexmittel: Reizdarmsyndrom, klinische Homöopathie (ein bestimmtes Mittel für eine bestimmte Erkrankung, nicht individualisiert)

systematische Übersicht

Die Übersicht unterscheidet die klinische Homöopathie, bei der ein bestimmtes Mittel für eine bestimmte Erkrankung verordnet wird, von der individualisierten homöopathischen Behandlung. Vier randomisierte kontrollierte Studien mit 307 Teilnehmenden wurden eingeschlossen; zwei davon verglichen klinische Homöopathie (Asafoetida oder Asafoetida plus Nux vomica) mit Placebo beim Reizdarmsyndrom mit Verstopfung. In der Metaanalyse dieser beiden Studien (171 Teilnehmende) berichteten nach zwei Wochen 73 Prozent (46 von 63) der mit Asafoetida Behandelten eine allgemeine Besserung der Symptome gegenüber 45 Prozent (30 von 66) unter Placebo (relatives Risiko 1,61; 95-Prozent-Konfidenzintervall 1,18 bis 2,18; Belege von sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit); in der Studie zu Asafoetida plus Nux vomica waren es 68 Prozent (13 von 19) gegenüber 52 Prozent (12 von 23) (relatives Risiko 1,31; 0,80 bis 2,15; sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit). Das Verzerrungsrisiko der beiden Studien zur klinischen Homöopathie war in den meisten Kriterien unklar und in einer Studie hoch für selektives Berichten. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Ergebnisse zu den untersuchten Endpunkten seien unsicher; es ließen sich daher keine festen Schlussfolgerungen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Homöopathie bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms ziehen. Weitere hochwertige, ausreichend große randomisierte Studien seien erforderlich, um Wirksamkeit und Sicherheit der klinischen und der individualisierten Homöopathie beim Reizdarmsyndrom gegenüber Placebo oder üblicher Versorgung zu bewerten. Keine der eingeschlossenen Studien berichtete über Bauchschmerzen, Stuhlfrequenz, Stuhlkonsistenz oder unerwünschte Ereignisse.

Quelle

Cochrane Review CD009710.pub3, Homeopathy for treatment of irritable bowel syndrome, 04.09.2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31483486/ (erhoben am 14.09.2026)

Homöopathische Komplexmittel: Verschiedene Erkrankungen (15 Krankheitsbilder), nicht individualisierte homöopathische Behandlung im Vergleich zu anderen Kontrollen als Placebo

systematische Übersicht

17 randomisierte kontrollierte Studien zu 15 verschiedenen Krankheitsbildern, in denen die Kontrollgruppe etwas anderes als Placebo erhielt; 14 Studien wurden insgesamt mit hohem und drei mit unklarem Verzerrungsrisiko eingestuft, zehn hatten auswertbare Daten. Erhebliche Heterogenität untergrub die geplanten Metaanalysen oder ihre sinnvolle Deutung. Für die drei Äquivalenz- oder Nichtunterlegenheitsstudien mit auswertbaren Daten war der kleine, nicht signifikante gepoolte Effekt (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,08; p = 0,46) mit dem Schluss vereinbar, dass sich die nicht individualisierte homöopathische Behandlung bei Schwindel nicht von einer Behandlung mit Ginkgo biloba oder Betahistin und bei saisonaler allergischer Rhinitis nicht von Natriumcromoglicat unterschied. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die vorliegenden Daten ließen keine eindeutige Schlussfolgerung über die vergleichende Wirksamkeit der nicht individualisierten homöopathischen Behandlung zu. Die Verallgemeinerbarkeit der Befunde sei durch die insgesamt begrenzte externe Validität eingeschränkt. Die höchste intrinsische Qualität sei in den Äquivalenz- und Nichtunterlegenheitsstudien beobachtet worden.

Quelle

Mathie RT, Fok YYY, Viksveen P, To AKL et al.: Systematic Review and Meta-Analysis of Randomised, Other-than-Placebo Controlled, Trials of Non-Individualised Homeopathic Treatment. Homeopathy 108:88-101, Mai 2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30699444/ (erhoben am 14.09.2026)

Homöopathische Komplexmittel: Verschiedene Erkrankungen (48 klinische Zustände), nicht individualisierte homöopathische Behandlung im Vergleich zu Placebo

systematische Übersicht

75 randomisierte kontrollierte Studien zu 48 verschiedenen klinischen Zuständen, davon 54 mit auswertbaren Daten; 49 Studien wurden mit hohem und 23 mit unklarem Verzerrungsrisiko eingestuft, die übrigen drei, klinisch heterogenen Studien wiesen ein ausreichend niedriges Verzerrungsrisiko auf, um als verlässliche Belege eingestuft zu werden. Die gepoolte standardisierte Mittelwertdifferenz aller auswertbaren Studien betrug -0,33 (95-Prozent-Konfidenzintervall -0,44 bis -0,21) und nach Korrektur für Publikationsverzerrung -0,16 (-0,31 bis -0,02); die drei Studien mit verlässlichen Belegen ergaben einen nicht signifikanten gepoolten Wert von -0,18 (-0,46 bis 0,09). Für keinen einzelnen klinischen Zustand enthielt die Metaanalyse verlässliche Belege. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Qualität der Gesamtheit der Belege sei niedrig. Eine Metaanalyse aller auswertbaren Daten führe zur Ablehnung ihrer Nullhypothese, wonach das Hauptergebnis einer Behandlung mit einer nicht individualisierten, standardisierten homöopathischen Arznei von dem eines Placebos nicht zu unterscheiden sei; die Analyse einer kleinen Untergruppe verlässlicher Belege stütze diese Ablehnung aber nicht. Für indikationsbezogene Metaanalysen fehlten verlässliche Belege, was einschlägige Schlussfolgerungen ausschließe. Besser geplante und strengere randomisierte Studien seien nötig, um eine Evidenzbasis zu entwickeln, die verlässliche Effektschätzungen zur nicht individualisierten homöopathischen Behandlung liefern könne.

Quelle

Mathie RT, Ramparsad N, Legg LA, Clausen J et al.: Randomised, double-blind, placebo-controlled trials of non-individualised homeopathic treatment: systematic review and meta-analysis. Systematic Reviews 6:63, März 2017 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28340607/ (erhoben am 14.09.2026)

Hydrotherapie nach Kneipp: Kneipp-Medizin als Gesamtkonzept (Mortalität, Morbidität, Lebensqualität)

systematische Übersicht

Die Suche ergab 77 Treffer, von denen nur eine Studie die Einschlusskriterien erfüllte – eine explorative Machbarkeitsstudie mit 30 Patientinnen und Patienten. Die Autorinnen und Autoren stellen einen erheblichen Mangel an hochwertigen randomisierten Studien zur Kneipp-Therapie als Gesamtkonzept oder zu ihren einzelnen Säulen fest; die identifizierten Studien litten oft unter kleinen Stichproben, unzureichenden Kontrollgruppen und fehlender Verblindung, und Anfragen bei Kneipp-Einrichtungen hätten Einblicke in Lehre und Werbung, aber keine belastbare wissenschaftliche Dokumentation ergeben. Ihr Schluss: Trotz ihrer historischen und kulturellen Bedeutung fehle der Kneipp-Medizin eine belastbare wissenschaftliche Bestätigung aus hochwertigen randomisierten Studien, die ihre Wirksamkeit als umfassender therapeutischer Ansatz belegen könnte; ihre heutige Bedeutung scheine deshalb vor allem in traditionellen, Wellness- und kommerziellen Zusammenhängen zu wurzeln und nicht in evidenzbasierter Gesundheitsversorgung und medizinischer Praxis.

Quelle

Wiener klinische Wochenschrift 2026: Systematic review of clinical evidence for Kneipp medicine https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42373873/ (erhoben am 06.09.2026)

Hydrotherapie nach Kneipp: Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Hydrotherapie als eine der fünf Säulen der klassischen Naturheilverfahren

Leitlinie

Empfehlung 4.28 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine Daten aus RCTs zur Wirksamkeit für das medizinische System „klassische Naturheilverfahren“ unter Berücksichtigung aller 5 Säulen (Phytotherapie, Hydrotherapie, Ernährungstherapie, Ordnungstherapie, Bewegungstherapie) zur Mortalität, krankheits- und-therapieassoziierte Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine Anwendung des medizinischen Systems „klassische Naturheilverfahren“ gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 5 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Hydrotherapie nach Kneipp: Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, alleinige Anwendung von Hydro- oder Balneotherapie

Leitlinie

Empfehlung 4.29 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine Daten aus RCTs zur Beurteilung der Wirksamkeit der alleinigen Anwendung von Hydro- oder Balneotherapie auf die Mortalität, krankheits- und-therapieassoziierte Morbidität oder Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine alleinige Anwendung von Hydro- oder Balneotherapie gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 5 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Hydrotherapie nach Kneipp: Verschiedene Indikationen und Prävention, Kaltwasseranwendungen nach Kneipp

systematische Übersicht

Die Übersicht schloss 20 randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 4247 Teilnehmenden ein. Eine Metaanalyse war wegen der hohen Heterogenität NICHT möglich; das Verzerrungsrisiko war in den meisten Bereichen unklar. Von 132 Vergleichen fielen 46 zugunsten der Hydrotherapie aus (chronische Veneninsuffizienz, Wechseljahresbeschwerden, Fieber, Kognition, emotionale Funktion, krankheitsbedingte Fehlzeiten), 81 zeigten keinen Unterschied zwischen den Gruppen und 5 fielen zugunsten der Kontrollgruppe aus. Nur die Hälfte der Studien berichtete überhaupt über Sicherheit. Der Schluss der Autorinnen und Autoren: Obwohl die randomisierten Studien zur Kneipp-Hydrotherapie bei einigen Erkrankungen und Endpunkten positive Effekte zu zeigen schienen, lasse sich ein Behandlungseffekt wegen des hohen Verzerrungsrisikos und der Heterogenität der meisten betrachteten Studien schwer feststellen; weitere Studien hoher Qualität seien dringend nötig. Die Zahl 46 zu 81 zu 5 steht hier, weil sie das Bild trägt: Der häufigste Ausgang ist „kein Unterschied“.

Quelle

Ortiz M, Koch AK, Cramer H, Linde K, Rotter G, Teut M, Brinkhaus B, Haller H: Clinical effects of Kneipp hydrotherapy. A systematic review of randomised controlled trials. BMJ Open 13(7):e070951, 09.07.2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37423627/ (erhoben am 30.08.2026)

Klassische Homöopathie: Akute Atemwegsinfektionen bei Kindern, individualisierte Homöopathie

systematische Übersicht

Die Übersicht unterscheidet ausdrücklich zwischen individualisierter und nicht individualisierter Homöopathie; von den 11 eingeschlossenen randomisierten Studien mit 1813 Kindern ließen zwei Behandlungs- und drei Präventionsstudien die Behandlung durch Homöopathinnen und Homöopathen individualisieren. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Zusammenfassung von fünf Präventions- und sechs Behandlungsstudien habe keinen durchgängigen Vorteil homöopathischer Arzneimittel gegenüber Placebo auf Wiederauftreten oder Heilungsraten bei Kindern gezeigt. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde für die meisten Endpunkte als niedrig bis sehr niedrig eingestuft. Sie fanden keine Belege, die die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel bei akuten Atemwegsinfektionen von Kindern stützen; unerwünschte Ereignisse seien schlecht berichtet worden, sodass sie keine Schlüsse zur Sicherheit ziehen könnten.

Quelle

Cochrane Review CD005974.pub6, Homeopathic medicinal products for preventing and treating acute respiratory tract infections in children, 13.12.2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36511520/ (erhoben am 07.08.2026)

Klassische Homöopathie: Asthma bronchiale, Behandlung mit Homöopathie

Leitlinie

Empfehlung 12-2 der Leitlinie lautet: „Akupunktur, Homöopathie und Hypnose sollen zur Behandlung des Asthmas nicht empfohlen werden.“ Sie ist mit „12-2 | e | bestätigt 2024“ gekennzeichnet; das e bedeutet nach dem Methodenteil, dass die Empfehlung „auf der kritischen Bewertung der Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche beruht“. Die Formulierung „soll nicht“ steht nach Tabelle 1 für eine „Starke Negativ-Empfehlung“ mit dem Empfehlungsgrad A. Im Abschnitt „Rationale“ heißt es: „Die Leitliniengruppe schätzt die Aussagesicherheit der identifizierten Evidenz zur Wirksamkeit und Sicherheit von Akupunktur, Homöopathie und Hypnose insgesamt als sehr niedrig und teilweise auch widersprüchlich ein. Da sie zudem ein Schadenspotenzial darin sieht, dass die Adhärenz zu einer leitliniengerechten Therapie beziehungsweise die Arzneimitteltherapie durch die Einnahme zusätzlicher Substanzen beeinträchtigt werden kann, spricht sie eine starke Negativempfehlung aus.“ Die Empfehlung unterscheidet nicht zwischen klassischer und komplexer Homöopathie.

Quelle

S3-Leitlinie „Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma“, Langfassung, Version 5.0, Stand 23.08.2024, AWMF-Registernummer nvl-002, herausgegeben von Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und AWMF. Gültig bis 14.08.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-002l_S3_Asthma_2024-08.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Klassische Homöopathie: Chronischer Unterbauchschmerz der Frau

Leitlinie

Kapitel 8.6.7 der Leitlinie nennt eine einzelne kontrollierte Studie: „Zur Homöopathie beim chronischen Unterbauchschmerz der Frau liegt eine methodisch gute Studie vor, in der 50 Frauen mit endometriosebedingten Unterbauchschmerzen über 24 Wochen homöopathisch potenziertes 17-beta Östradiol in Tropfenform erhielten“. Ihr Ergebnis: „Nach 24 Wochen hatte die Homöopathie-Gruppe eine signifikante globale Schmerzlinderung im Vergleich zu Placebo erlangt“; keine Gruppenunterschiede gab es bei den Angstskalen. Das Statement bleibt trotzdem zurückhaltend: „Die eingeschränkte Datenlage lässt keine Bewertung von Verfahren wie Phytotherapeutika, Antioxidantien oder Homöopathie, hinsichtlich der Therapie chronischer Unterbauchschmerzen zu“, angenommen mit 15 von 18 Stimmen. Eine einzelne positive Studie ist für die Leitlinie also noch keine Bewertungsgrundlage.

Quelle

S2k-Leitlinie „Chronischer Unterbauchschmerz der Frau“, Langfassung, Version 07.04.2023, Stand 30.11.2022, AWMF-Registernummer 016-001, Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Gültig bis 29.11.2027 (in Überarbeitung). Abschnitt 8.6 „Komplementäre Verfahren“ mit 8.6.1, 8.6.3, 8.6.5 und 8.6.7. https://register.awmf.org/assets/guidelines/016-001l_S2k_Chronischer_Unterbauchschmerz_Frau_2023-04.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Klassische Homöopathie: Epilepsie im Erwachsenenalter

Leitlinie

Kapitel 2.4.10 der Leitlinie stellt zur Homöopathie fest: „Es sind keine Studien bekannt, die sich mit der Wirksamkeit von Homöopathie bei Epilepsien bzw. mit möglichen Interaktionen zwischen homöopathischen Substanzen und Anfallssuppressiva befassen“. Als mögliche unerwünschte Ereignisse nennt sie Allergien und Intoxikationen. Die Empfehlung lautet: „Homöopathie soll nicht anstelle einer anfallssuppressiven Pharmakotherapie eingesetzt werden“, starker Konsens bei einer Konsensstärke von 100 Prozent. Eine ergänzende Anwendung wird weder empfohlen noch ausgeschlossen; die Leitlinie verlangt stattdessen, dass die Einnahme nicht verordneter Arzneimittel erfragt wird.

Quelle

S2k-Leitlinie „Erster epileptischer Anfall und Epilepsien im Erwachsenenalter“, Langfassung, Stand 01.09.2023, AWMF-Registernummer 030-041, Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Gültig bis 31.08.2028. Kapitel 2.4 mit den Abschnitten 2.4.8 „Heilpflanzen“, 2.4.9 „Traditionelle Chinesische Medizin / Akupunktur“, 2.4.10 „Homöopathie“ und 2.4.12 „Anthroposophische Medizin“. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-041l_S2k_Erster-epileptischer-Anfall-Epilepsien-Erwachsenenalter_2023-09.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Klassische Homöopathie: Harninkontinenz der Frau (Belastungs-, Drang- und Mischharninkontinenz), Homöopathie

Leitlinie

Das konsensbasierte Statement S5-13 der Leitlinie lautet: „Im Bereich der Komplementärmedizin liegt bisher keine ausreichende Evidenz vor, um den Einsatz der Homöopathie, der Phytotherapie, der Supplementtherapie und weiterer komplementärmedizinischer Therapeutika explizit zu empfehlen.“ Ausgewiesen sind Expertenkonsens und die Konsensusstärke ++, nach Tabelle 8 der Leitlinie eine Zustimmung von mehr als 75 bis 95 Prozent. Statements sind dort fachliche Aussagen „nicht als Handlungsempfehlungen, sondern als einfache Darlegung“. Die Leitlinie unterscheidet dabei nicht zwischen klassischer Homöopathie und Komplexmitteln. Im Hintergrund nennt sie zu Gelsemium zwei Reviews, in denen keine explizite Anwendung im Bereich der Harnblase beschrieben wird, sowie Hinweise auf spasmolytische und antiinflammatorische Wirkungen, die nach der Leitlinie eine mögliche Wirksamkeit bei überaktiver Blase erklären könnten, und hält fest: „Zu Pulsatilla pratenis und Lytta vesicatoria, welche bei Blasenbeschwerden häufig eingesetzt werden, finden sich keine Studien bei Pubmed.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Harninkontinenz der Frau“, Langfassung, Version 1.0, Stand 01.01.2022, AWMF-Registernummer 015-091, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Gültig bis 31.12.2026 (am 29.08.2023 verlängert). Kapitel 5.6 „Komplementärmedizin bei Belastungs-, Drang- und Mischharninkontinenz“, Konsensbasiertes Statement S5-13. https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-091l_S2k_Harninkontinenz-der-Frau_2022-03.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Klassische Homöopathie: Insomnie bei Erwachsenen (Ein- und Durchschlafstörungen)

Leitlinie

Empfehlung T11 der Leitlinie lautet: „Die Behandlung der Insomnie mit Aromatherapie, Akupunktur, Fußreflexzonenmassage, und Homöopathie soll nicht empfohlen werden (A; starker Konsens; Evidenzgrad 1a bis 4).“ Die Leitlinie nennt die Homöopathie damit in einer Reihe mit Aromatherapie, Akupunktur und Fußreflexzonenmassage. Sie unterscheidet dabei nicht zwischen klassischer Homöopathie und Komplexmitteln.

Quelle

S3-Leitlinie „Insomnie bei Erwachsenen“, Update 2025, Langfassung, Version 2.0, Stand 13.11.2024, AWMF-Registernummer 063-003, Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Gültig bis 12.11.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/063-003l_S3_Insomnie-bei-Erwachsenen_2025-04.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Klassische Homöopathie: Lebensqualität bei onkologischen Patienten zusätzlich zur Tumortherapie, Erstanamnese mit individueller Mittelverschreibung

Leitlinie

Empfehlung 4.25 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einer RCT zum Einsatz von klassischer Homöopathie vor. Die Erstanamnese in Kombination mit individueller Mittelverschreibung kann zur Verbesserung der Lebensqualität bei onkologischen Patienten zusätzlich zur Tumortherapie erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Klassische Homöopathie: Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, in Deutschland registrierte homöopathische Einzelmittel allein

Leitlinie

Empfehlung 4.26 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten aus RCTs zur Wirksamkeit von in Deutschland registrierten homöopathischen Einzelmitteln (bewährte Indikation als auch individuelle Indikation) alleine zur Mortalität und krankheits- und-therapieassoziierten Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine Anwendung von in Deutschland registrierten homöopathischen Einzelmitteln alleine bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 5 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Klassische Homöopathie: Reizdarmsyndrom, individualisierte homöopathische Behandlung (Beratung und individuell gewähltes Mittel)

systematische Übersicht

Die Übersicht unterscheidet die individualisierte homöopathische Behandlung, bei der nach einer ausführlichen Beratung ein Mittel nach den individuellen Symptomen verordnet wird, von der klinischen Homöopathie. Vier randomisierte kontrollierte Studien mit 307 Teilnehmenden wurden eingeschlossen; eine Studie verglich die individualisierte homöopathische Behandlung (Beratung plus Mittel) mit üblicher Versorgung bei Frauen mit Reizdarmsyndrom, eine dreiarmige Studie verglich sie mit unterstützendem Zuhören oder üblicher Versorgung. In der Studie mit 20 Teilnehmerinnen betrug der mittlere Wert der allgemeinen Besserung (Unwohlsein) nach zwölf Wochen 1,44 (n = 9) unter individualisierter Homöopathie gegenüber 1,41 (n = 11) unter üblicher Versorgung (Mittelwertdifferenz 0,03; 95-Prozent-Konfidenzintervall -3,16 bis 3,22; sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit). Im Vergleich mit üblicher Versorgung lag der mittlere Schweregrad der Reizdarmsymptome nach sechs Monaten bei 210,44 (n = 16) gegenüber 237,3 (n = 60) (Mittelwertdifferenz -26,86; -88,59 bis 34,87; niedrige Vertrauenswürdigkeit) und die Lebensqualität (EQ-5D) bei 69,07 gegenüber 63,41 (Mittelwertdifferenz 5,66; -4,69 bis 16,01; niedrige Vertrauenswürdigkeit); im Vergleich mit unterstützendem Zuhören lag der Schweregrad bei 210,44 (n = 16) gegenüber 262 (n = 18) (Mittelwertdifferenz -51,56; -129,94 bis 26,82; sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit) und die Lebensqualität bei 69,07 gegenüber 63,09 (Mittelwertdifferenz 5,98; -8,13 bis 20,09; sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit). Die dreiarmige Studie hatte in vier Bereichen ein niedriges und in zwei Bereichen (Durchführung, Erfassung) ein hohes Verzerrungsrisiko. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Ergebnisse zu den untersuchten Endpunkten seien unsicher; es ließen sich daher keine festen Schlussfolgerungen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Homöopathie bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms ziehen. Weitere hochwertige, ausreichend große randomisierte Studien seien erforderlich, um Wirksamkeit und Sicherheit der klinischen und der individualisierten Homöopathie beim Reizdarmsyndrom gegenüber Placebo oder üblicher Versorgung zu bewerten. Keine der eingeschlossenen Studien berichtete über Bauchschmerzen, Stuhlfrequenz, Stuhlkonsistenz oder unerwünschte Ereignisse.

Quelle

Cochrane Review CD009710.pub3, Homeopathy for treatment of irritable bowel syndrome, 04.09.2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31483486/ (erhoben am 14.09.2026)

Osteopathie: Chronischer nicht-spezifischer Kreuzschmerz, verglichen mit Kontrollbehandlungen

systematische Übersicht

Zehn Studien, und ein weiter gefasster Begriff von Osteopathie als in der Übersicht von 2024: gezählt wurden osteopathische Manipulation (sechs Studien), myofasziale Behandlung (zwei), Craniosacral-Behandlung (eine) und viszerale Behandlung (eine). Verglichen wurde mit Kontrollbehandlungen, die die Zusammenfassung der Übersicht nicht näher bezeichnet. Die Autorinnen und Autoren berichten eine Überlegenheit bei der Schmerzminderung (Effektstärke -0,59; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,81 bis -0,36) und beim Funktionszustand (-0,42; -0,68 bis -0,15). Für die osteopathische Manipulation allein war die Vertrauenswürdigkeit der Belege niedrig (Schmerz -0,57; -0,90 bis -0,25), für die myofasziale Behandlung moderat (-0,69; -1,05 bis -0,33). Keine der zehn Studien wurde durchweg als risikoarm eingestuft. Ihr Schluss: Die Ergebnisse stärkten die Belege dafür, dass Osteopathie beim chronischen nicht-spezifischen Kreuzschmerz Schmerz und Funktionszustand verbessere; die myofasziale Behandlung habe im Vergleich zu den anderen Verfahren den besseren Belegstand für die Schmerzminderung; es brauche weitere randomisierte Studien höherer Güte, die verschiedene osteopathische Verfahren miteinander vergleichen.

Quelle

Dal Farra F, Risio RG, Vismara L, Bergna A: Effectiveness of osteopathic interventions in chronic non-specific low back pain. A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Medicine 56:102616, Januar 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33197571/ (erhoben am 27.08.2026)

Osteopathie: Endometriose, osteopathische Behandlung

Leitlinie

Die konsensbasierte Empfehlung 4.E28 der Leitlinie lautet: „Eine osteopathische Behandlung kann bei Patientinnen mit Endometriose erwogen werden.“ Ausgewiesen sind Expertenkonsens und Konsensusstärke ++, die Empfehlung ist 2024 neu aufgenommen. Die Leitlinie unterscheidet nach Tabelle 7 die starke („soll“), die einfache („sollte“) und die offene Empfehlung („kann“); „++“ bedeutet nach Tabelle 8 Konsens mit einer Zustimmung von mehr als 75 bis 95 Prozent, „+++“ starken Konsens mit mehr als 95 Prozent. Expertenkonsens heißt dort Konsensus-Entscheidungen „ohne vorherige systemische Literaturrecherche (S2k)“. Zur Datenlage schreibt die Leitlinie: „Größere RCTs fehlen. Es gibt lediglich kleinere Anwendungsbeobachtungsstudien bzw. Interventionsgruppe versus anderer Entspannungsverfahren, die aber meist positive Effekte zeigen.“ Über eine Metaanalyse zu gynäkologischen Erkrankungen: „Die Ergebnisse zeigten einen Effekt der Therapie auf gynäkologische und geburtshilfliche Konditionen, die Studien waren jedoch zu heterogen, um eine quantitative Analyse zu ermöglichen und allgemeingültige Empfehlungen auszusprechen.“ Und zur Versorgung: „Osteopathie zur Behandlung der Endometriose ist oftmals keine Kassenleistung und wird meist sehr individuell durchgeführt.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Endometriose“, Langfassung, Version 5.1, Stand 01.04.2025, AWMF-Registernummer 015-045, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Gültig bis 31.03.2030. Kapitel 4.5 „Komplementäre Therapien und weitere Therapiemöglichkeiten“, Konsensbasierte Empfehlungen 4.E25, 4.E28, 4.E30 und 4.E31. https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-045l_S2k_Diagnostik_Therapie_Endometriose_2025-10.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Osteopathie: Interstitielle Zystitis und Blasenschmerzsyndrom (IC/BPS), osteopathische Behandlung

Leitlinie

Empfehlung 4.18 der Leitlinie lautet: „Betroffenen kann bei IC/BPS eine osteopathische Behandlung empfohlen werden.“ Die Gesamtabstimmung ergab starken Konsens mit 96 Prozent; die Empfehlung wurde 2024 geändert. Die Stärke einer Empfehlung wird in dieser Leitlinie „rein sprachlich ausgedrückt“, eine Kann-Formulierung ist also die offene Stufe. Zur Datenlage: „Für IC/BPS konnten bis dato noch keine wissenschaftlichen Studien bezüglich der Wirksamkeit von Osteopathie gefunden werden, allerdings gibt es Studienergebnisse, die allgemein auf eine Wirksamkeit von Osteopathie bei chronischen Schmerzen [394] und bei chronischen Beckenschmerzen hinweisen [395].“ Aus einer niederländischen Befragung von 217 Betroffenen, von denen 44 (23 Prozent) eine Osteopathie in Anspruch genommen hatten, berichtet sie: „64 % der Befragten gaben keinen Effekt der osteopathischen Behandlung an, während 31% eine Schmerzlinderung erfuhren.“ Und weiter: „Ebenfalls wurden positive Effekte hinsichtlich Harndrang, Miktionsfrequenz und Schlafqualität berichtet“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)“, Langfassung, Version 2.0, Stand 30.09.2024, AWMF-Registernummer 043-050, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 29.09.2029. Kapitel 4.1.2 „Ernährungsempfehlungen“, 4.1.4.1 „Osteopathie“ und 4.4 „Komplementärmedizinische Therapie“ mit den Empfehlungen 4.11, 4.18, 4.44, 4.50 und 4.53 und den Statements 4.8 und 4.49. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-050l_S2k_Diagnostik-Therapie-Interstitielle-Zystitis-IC-BPS_2025-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Osteopathie: Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Chirotherapie, Osteopathie oder Cranio-Sacral-Therapie

Leitlinie

Empfehlung 5.5 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine Daten aus kontrollierten Studien zur Wirksamkeit von Chirotherapie, Osteopathie oder Cranio-Sacral-Therapie auf die Senkung der Mortalität oder der krankheitsassoziierten oder therapieassoziierten Morbidität, sowie Verbesserung der Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 5 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Osteopathie: Nicht-spezifischer Kreuzschmerz, verglichen mit einer Schein- oder Placebobehandlung

systematische Übersicht

Neun randomisierte Studien; der Volltext nennt davon sieben mit 1281 Teilnehmenden zum Kreuzschmerz. Aufgenommen wurde nur, wer osteopathisch nach einer eigenen Befunderhebung behandelte, nicht wer eine einzelne Technik anwandte. Verglichen wurde ausschließlich mit einer Schein- oder Placebobehandlung; ein Vergleich mit keiner Behandlung oder mit üblicher Versorgung ist in dieser Übersicht nicht enthalten. Über Nacken- und Kreuzschmerz zusammen berichten die Autorinnen und Autoren, die meisten Studien hätten bei keinem klinischen Endpunkt einen überlegenen Effekt gezeigt; die Metaanalyse ergab keinen statistisch bedeutsamen Unterschied bei der Schmerzstärke (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,15; Konfidenzintervall -0,38 bis 0,08; sieben Studien, 1173 Teilnehmende) und bei der Beeinträchtigung (-0,09; -0,25 bis 0,08; sechs Studien, 1153 Teilnehmende); die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde auf moderat, niedrig oder sehr niedrig herabgestuft. Für den Kreuzschmerz allein nennt der Volltext -0,10 (95-Prozent-Konfidenzintervall -0,34 bis 0,08; fünf Studien, 1118 Teilnehmende) bei der Schmerzstärke und -0,07 (-0,22 bis 0,09; vier Studien, 1098 Teilnehmende) bei der Beeinträchtigung; die Vertrauenswürdigkeit der Belege wurde dort nach GRADE für die Schmerzstärke als niedrig und für die Beeinträchtigung als moderat eingestuft. Ihr Schluss: Osteopathische Behandlung sei einer Schein- oder Placebobehandlung bei Schmerz, Beeinträchtigung und Lebensqualität nicht überlegen.

Quelle

Ceballos-Laita L, Jiménez-del-Barrio S, Carrasco-Uribarren A, Medrano-de-la-Fuente R, Robles-Pérez R, Ernst E: Is Osteopathic Manipulative Treatment Clinically Superior to Sham or Placebo for Patients with Neck or Low-Back Pain? A Systematic Review with Meta-Analysis. Diseases 12(11):287, 08.11.2024 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39589961/ (erhoben am 27.08.2026)

Osteopathie: Nicht-spezifischer Nackenschmerz, verglichen mit keiner Behandlung oder einer Scheinbehandlung

systematische Übersicht

Fünf Studien in der Übersicht, vier davon in der Berechnung. Die Autorinnen und Autoren berichten für osteopathische Behandlung gegenüber keiner Behandlung oder Scheinbehandlung statistisch bedeutsame Ergebnisse für die Schmerzstärke (Effektstärke -1,57; Konfidenzintervall -2,50 bis -0,65; p = 0,0008) und für den Funktionszustand (-1,71; -3,12 bis -0,31; p = 0,02). Sie stufen die Vertrauenswürdigkeit der Belege für ALLE untersuchten Zielgrößen als sehr niedrig ein, und keine der fünf Studien wurde durchweg als risikoarm bewertet. Ihr eigener Schluss lautet deshalb, osteopathische Behandlung könne bei Erwachsenen mit nicht-spezifischem Nackenschmerz für Schmerzstärke und Funktionszustand wirksam sein, die Ergebnisse seien aber von der sehr niedrigen Belegqualität betroffen; deshalb seien weitere hochwertige randomisierte Studien nötig, um die Belegqualität zu verbessern und die Ergebnisse verallgemeinern zu können.

Quelle

Dal Farra F, Buffone F, Risio RG, Tarantino AG, Vismara L, Bergna A: Effectiveness of osteopathic interventions in patients with non-specific neck pain. A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 49:101655, November 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35986986/ (erhoben am 27.08.2026)

Osteopathie: Persistierender Beckengürtelschmerz in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Leitlinie

Kapitel 8.6.1 der Leitlinie ordnet die Osteopathie den ergänzenden manuellen Verfahren zu: „Osteopathie und chiropraktische Techniken können bei persistierendem Beckengürtelschmerz in der Schwangerschaft und nach der Geburt unterstützend wirken“. Die Aussage ist auf diese Indikation begrenzt und nicht auf den chronischen Unterbauchschmerz allgemein; die Empfehlung des Abschnitts gilt der Physiotherapie: „Eine Beckenboden-spezifische Physiotherapie ist hinsichtlich der Therapie Chronischer Unterbauchschmerzen zu empfehlen, insbesondere wenn ein veränderter Muskeltonus und/oder schmerzhafte Triggerpunkte im Bereich der Beckenmuskulatur vorliegen“, angenommen mit 17 von 18 Stimmen.

Quelle

S2k-Leitlinie „Chronischer Unterbauchschmerz der Frau“, Langfassung, Version 07.04.2023, Stand 30.11.2022, AWMF-Registernummer 016-001, Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Gültig bis 29.11.2027 (in Überarbeitung). Abschnitt 8.6 „Komplementäre Verfahren“ mit 8.6.1, 8.6.3, 8.6.5 und 8.6.7. https://register.awmf.org/assets/guidelines/016-001l_S2k_Chronischer_Unterbauchschmerz_Frau_2023-04.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Osteopathie: Säuglingskoliken und exzessives Schreien in den ersten sechs Lebensmonaten

Einzelstudien

Die Übersicht sichtet randomisierte Studien zu handgeführten Verfahren bei Säuglingskoliken ab 2012 und fand sieben: Bauchmassage, pädiatrisches Tuina, Craniosacral-Behandlung, chiropraktische Manipulation, osteopathische Behandlung mit leichter Berührung, Reflexzonenarbeit und Akupressur. Genau EINE davon prüfte die Osteopathie; der Volltext der Übersicht nennt sie mit ihren Zahlen: Carnes D u. a., International Journal of Osteopathic Medicine 51:100710, 2024, 66 Säuglinge unter zehn Wochen, 32 osteopathisch behandelt und 34 mit einer gleich dosierten Scheinberührung. Die bereinigte Differenz der täglichen Schreidauer betrug dort 2,2 Minuten zulasten der osteopathisch behandelten Gruppe (95-Prozent-Konfidenzintervall -20 bis 25 Minuten; p = 0,849); ein Unterschied ließ sich damit nicht feststellen. Die übrigen sechs Studien prüften andere Verfahren und sind keine Aussage über die Osteopathie. Wegen der Unterschiede in Diagnosekriterien, Zielgrößen und Behandlungsdosis wurde auf eine Zusammenfassung der Zahlen verzichtet. Schwere unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet, die Überwachung darauf war jedoch uneinheitlich. Der Schluss der Übersicht gilt allen sieben Verfahren zusammen und nicht der Osteopathie allein: Sanfte manuelle Verfahren könnten Säuglingen mit Koliken eine bescheidene kurzfristige Erleichterung bringen und die Erfahrung der Eltern verbessern, bei anscheinend günstigem Sicherheitsprofil; methodische Unterschiede und kleine Stichproben begrenzten jedoch die Gewissheit, und standardisierte Protokolle, objektive Zielgrößen und eine belastbare Überwachung unerwünschter Ereignisse seien vorrangig für künftige Forschung.

Quelle

Tedeschi R, Giorgi F: Exploring Manual Interventions for Infantile Colic. A Scoping Review of the Evidence. Children 12(9):1246, 17.09.2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41007111/ (erhoben am 27.08.2026)

Osteopathie: Verminderte Knochenstabilität durch Knochenmetastasen oder Osteoporose, manipulative Techniken und Impulstechniken

Leitlinie

Empfehlung 5.6 der Leitlinie lautet: „Bei onkologischen Patienten mit verminderter Knochenstabilität (Knochenmetastasen, Osteoporose) soll bei Verletzungsgefahr von einer Chirotherapie oder Osteopathie mit manipulativen Techniken oder Impulstechniken abgeraten werden.“ Sie ist als konsensbasierte Empfehlung ausgewiesen und trägt weder GoR noch LoE.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Phytotherapie: Akute Atemwegsinfektionen (akute Bronchitis, Sinusitis, Erkältung), Pelargonium-sidoides-Extrakt

systematische Übersicht

Von zehn geeigneten Studien gingen acht in die Auswertung ein: drei Studien mit 746 Erwachsenen und drei Studien mit 819 Kindern zur akuten Bronchitis, eine Studie mit 103 Erwachsenen zur Sinusitis und eine Studie zur Erkältung. Die Autorinnen und Autoren schreiben, P. sidoides könne bei Erwachsenen die Beschwerden einer akuten Rhinosinusitis und einer Erkältung lindern, doch bestünden Zweifel. Es könne die Beschwerden bei akuter Bronchitis bei Erwachsenen und Kindern sowie bei Sinusitis bei Erwachsenen lindern. Die Qualität der Evidenz für die Hauptendpunkte sei insgesamt bei akuter Bronchitis bei Kindern und Erwachsenen als niedrig, bei akuter Sinusitis und Erkältung als sehr niedrig eingestuft worden. Verlässliche Daten zur Behandlung anderer akuter Atemwegsinfektionen hätten sich nicht gefunden.

Quelle

Cochrane Review CD006323.pub3 (2013): Pelargonium sidoides extract for treating acute respiratory tract infections https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24146345/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Akute Sinusitis, Cyclamen-europaeum-Extrakt als Nasenspray

systematische Übersicht

Zwei randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 147 erwachsenen ambulanten Patientinnen und Patienten. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Wirksamkeit von Cyclamen europaeum bei akuter Sinusitis sei unbekannt. Schwere Nebenwirkungen seien zwar nicht beobachtet worden, doch hätten 50 % der Teilnehmenden unter Cyclamen europaeum unerwünschte Ereignisse berichtet, gegenüber 24 % unter Placebo.

Quelle

Cochrane Review CD011341.pub2 (2018): Cyclamen europaeum extract for acute sinusitis https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29750825/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Akute infektiöse Gastroenteritis, pflanzliche Substanzen wie Uzara oder getrocknetes Apfelpulver als Beispiele der anderen erhältlichen Antidiarrhoika

Leitlinie

Empfehlung 2.9 der Leitlinie enthält den Punkt: „Die anderen erhältlichen Antidiarrhoika wie z. B. pflanzliche Substanzen (Uzara, getrocknetes Apfelpulver) oder Tannin, Kohle, Heilerde oder Myrrhe sollen bei akuter infektiöser Gastroenteritis nicht eingesetzt werden.“ Die pflanzlichen Substanzen sind darin Beispiele innerhalb einer Empfehlung zu den anderen erhältlichen Antidiarrhoika; als pflanzliche Substanzen nennt die Leitlinie Uzara und getrocknetes Apfelpulver. Ausgewiesen ist für diesen Punkt „starke Empfehlung“, für die gesamte Empfehlung „starker Konsens“; nach den Tabellen 3 und 4 der Leitlinie ist das die Soll-Stufe, hier als Empfehlung gegen den Einsatz, bei mehr als 95 Prozent Zustimmung. Die Empfehlung wurde 2023 modifiziert. Zur Begründung schreibt die Leitlinie: „Für die anderen erhältlichen Antidiarrhoika wie z. B. pflanzliche Substanzen (Uzara, getrocknetes Apfelpulver) oder Tannin, Kohle, Heilerde oder Myrrhe liegen keine kontrollierten Studien vor.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Gastrointestinale Infektionen“, Langfassung (Aktualisierung November 2023), Version 2.1, Stand 01.11.2023, AWMF-Registernummer 021-024, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Gültig bis 31.08.2028. Empfehlungen 2.3 und 2.9. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-024l_S2k_Gastrointestinale_Infektionen_2023-11_1.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Akute und chronische Wunden, topische Aloe-vera-Mittel und Aloe-vera-Wundauflagen

systematische Übersicht

Sieben Studien mit zusammen 347 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, derzeit fehlten hochwertige Belege aus klinischen Studien, die die Anwendung topischer Aloe-vera-Mittel oder Aloe-vera-Wundauflagen zur Behandlung akuter und chronischer Wunden stützten.

Quelle

Cochrane Review CD008762.pub2 (2012): Aloe vera for treating acute and chronic wounds https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22336851/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Akute unkomplizierte Zystitis, nicht-antibiotische Behandlung mit Bärentraubenblättern oder BNO 1045

Leitlinie

Empfehlung 9.4 der Leitlinie lautet: „Bei der akuten unkomplizierten Zystitis sollte eine antibiotische Therapie empfohlen werden.“ Und weiter: „Bei nicht-geriatrischen Patienten sollte die alleinige nicht-antibiotische Therapie als Alternative zur antibiotischen Behandlung erwogen werden. Eine partizipative Entscheidungsfindung mit den Patienten ist notwendig.“ Ausgewiesen ist Empfehlungsgrad B. Als nicht-antibiotische Mittel führt die Empfehlung neben Ibuprofen und Diclofenac auch Uva Ursi (Bärentraubenblätter) und BNO 1045 auf. Den Nutzen beziffert die Leitlinie als eingesparte Antibiotikatherapien, „bei der Verwendung von Phytopräparaten wie Uva Ursi in 64%“ und bei BNO 1045 in 84 Prozent: „Insgesamt konnte über alle Studien durch nicht antibiotische Akuttherapie eine Einsparung von Antibiotika von 63% erzielt werden“. Zur Dauer der Anwendung hält sie fest: „Aufgrund grundsätzlicher indikationsspezifischer Erwägungen eignen sich Bärentraubenblätter und Sandelholz allerdings nicht für eine Langzeittherapie über einen Monat hinaus“.

Quelle

S3-Leitlinie „Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei Erwachsenen“, Langfassung, Version 3.0, Stand 09.04.2024, AWMF-Registernummer 043-044, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 08.04.2029. Empfehlungen 9.4, 12.3 und 12.4 samt Tabellen 18 und 22. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-044l_S3_Epidemiologie-Diagnostik-Therapie-Praevention-Management-Harnwegsinfektione-Erwachsene-HWI_2024-09.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Phytotherapie: Akuter ischämischer Schlaganfall, Ginkgo-biloba-Extrakt

systematische Übersicht

Zehn Studien mit 792 Patientinnen und Patienten. Die Autorinnen und Autoren schreiben, aus Studien ausreichender methodischer Qualität gebe es keine überzeugenden Belege, die den routinemäßigen Einsatz von Ginkgo-biloba-Extrakt zur Förderung der Erholung nach einem Schlaganfall stützten. Hochwertige und große randomisierte kontrollierte Studien seien nötig, um die Wirksamkeit zu prüfen.

Quelle

Cochrane Review CD003691.pub2 (2005): Ginkgo biloba for acute ischaemic stroke https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16235335/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Akuter und subakuter Husten bei Erwachsenen, pflanzliche Sekretomotorika und Antitussiva

Leitlinie

Empfehlung 12.c der Leitlinie lautet für den Fall „Bei fortbestehendem Husten:“: „Für den akuten und subakuten Husten sollten pflanzliche und synthetische Sekretomotorika und Antitussiva mit Evidenzbasis für die Wirksamkeit eingesetzt werden. Cave: Langzeitanwendung nicht zugelassen!“ Die Empfehlung ist mit „Geprüft 2025“ und „Starker Konsens“ gekennzeichnet; nach der Präambel wurde das Statement zu Schlüsselfrage 5 mehrheitlich angenommen, für alle anderen Empfehlungen und Statements ergab sich „starker Konsens (100%ige Zustimmung)“. Nach der Präambel wurde die Evidenz für die Empfehlung als stark („Soll-Empfehlung“) oder schwach („Sollte-Empfehlung“) formuliert; 12.c ist als Sollte-Empfehlung formuliert. Im Hintergrundtext zu Schlüsselfrage 12 heißt es, es gebe „teilweise wissenschaftliche Evidenz für ihre Wirksamkeit“; im Hintergrundtext zum akuten Husten (akute virale Erkältungsinfekte) heißt es: „Dextromethorphan [16] und mehrere Phytopharmaka weisen Evidenz für ihre Wirksamkeit hinsichtlich Verkürzung der Beschwerdedauer sowie Linderung der Symptome auf“. Die Empfehlung gilt pflanzlichen und synthetischen Mitteln gleichermaßen und nennt keine einzelne Arzneipflanze.

Quelle

S2k-Leitlinie „Fachärztliche Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit Husten“, Langfassung, Version 4.1, Stand 31.01.2025, AWMF-Registernummer 020-003, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP). Gültig bis 30.01.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-003l_S2k_Fachaerztliche-Diagnostik-Therapie-erwachsene-Patienten-Husten__2025-02_1.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Akuttherapie des Kopfschmerzes vom Spannungstyp, 10%iges Pfefferminzöl äußerlich auf Stirn und Schläfen

Leitlinie

Im Abschnitt der Leitlinie „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ hält die Leitlinie für die Akuttherapie fest, 10%iges Pfefferminzöl, auf Stirn und Schläfen aufgetragen, wirke schmerzlindernd „und kann ebenfalls bei akuten Schmerzattacken verwendet werden.“ Kapitel 2.2 präzisiert: „Eingesetzt werden kann 10%iges Pfefferminzöl, das 3-mal im Abstand von je 15 Minuten großflächig auf Stirn und Schläfen aufgetragen wird. Seine schmerzlindernde Wirkung wurde in zwei randomisiert-kontrollierten Crossover-Studien bestätigt [89-91].“ Für Schwangerschaft und Stillzeit, Nieren- oder Leberinsuffizienz und Demenz schreibt die Leitlinie: „Eine mögliche Behandlungsoption als pflanzliche topische Alternative ist für alle diese vulnerablen Gruppen die Applikation von Pfefferminzöl, die sich in der Akuttherapie als wirksam erwiesen hat (siehe 2.2).“ Einen Empfehlungsgrad weist sie für Pfefferminzöl nicht aus (Tabelle 5 graduiert nur Medikamente). Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie; nach eigener Angabe wurde zur Konsensusfindung ein modifiziertes Delphi-Verfahren angewendet, und „Die Abstimmung über die Empfehlungen erfolgte in einer Online-Konferenz im Januar 2023.“

Quelle

S1-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Kopfschmerzes vom Spannungstyp“, Langfassung, Version 6.0, Stand 19.12.2023, AWMF-Registernummer 030-077, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Gültig bis 18.12.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-077l_S1_Diagnostik-Therapie-Kopfschmerz-Spannungstyp_2024-03.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Alkoholische und/oder Hepatitis-B- oder -C-bedingte Lebererkrankungen, Mariendistel-Zubereitungen

systematische Übersicht

Die Zusammenfassung dieser Fassung bei PubMed nennt 18 randomisierte klinische Studien mit 1088 Patientinnen und Patienten, die bei PubMed Central hinterlegte Fassung derselben Übersicht 13 Studien mit 915. Die Autorinnen und Autoren schreiben, ihre Ergebnisse stellten die günstigen Wirkungen der Mariendistel bei Menschen mit alkoholischen und/oder durch Hepatitis-B- oder -C-Viren bedingten Lebererkrankungen in Frage und machten deutlich, dass hochwertige Belege fehlten, die diese Behandlung stützen. Angemessen durchgeführte und berichtete randomisierte klinische Studien zu Mariendistel gegenüber Placebo seien nötig.

Quelle

Cochrane Review CD003620.pub3 (2007): Milk thistle for alcoholic and/or hepatitis B or C virus liver diseases https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17943794/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Altersbedingte Makuladegeneration, Ginkgo-biloba-Extrakt

systematische Übersicht

Zwei Studien mit zusammen 119 randomisierten Personen, beide mit dem Extrakt EGb 761. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Frage, ob Menschen mit altersbedingter Makuladegeneration Ginkgo-biloba-Extrakt einnehmen sollten, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, sei von der bisherigen Forschung nicht beantwortet. Zwei kleine Studien hätten einen möglichen Nutzen von Ginkgo biloba für das Sehvermögen nahegelegt, weitere Studien seien gerechtfertigt. Ginkgo biloba werde in China, Deutschland und Frankreich viel verwendet. Künftige Studien sollten größer sein und länger dauern, um die Wirkung von Ginkgo-biloba-Extrakt auf die altersbedingte Makuladegeneration belastbarer zu messen.

Quelle

Cochrane Review CD001775.pub2 (2013): Ginkgo biloba extract for age-related macular degeneration https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23440785/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Analfissur, Nelkenöl

systematische Übersicht

75 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 5031 Teilnehmenden zu siebzehn Mitteln, darunter Nelkenöl. Die Autorinnen und Autoren schreiben, bei chronischer Analfissur Erwachsener seien alle medikamentösen Behandlungen weit weniger wirksam als die Operation. Einige der neueren untersuchten Mittel seien vielversprechend, doch jeweils nur auf der Grundlage einer einzelnen Studie (Nelkenöl, Sildenafil und eine „healer cream“), und es fehle der Vergleich mit etablierteren Arzneimitteln. Ausgelassen ist hier der Satz der Schlussfolgerung zu Glyceroltrinitrat, Botulinumtoxin und Calciumkanalblockern.

Quelle

Cochrane Review CD003431.pub3 (2012): Non surgical therapy for anal fissure https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22336789/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Angst und angstbezogene Zustände (Menschen mit Angst, in angstauslösenden Situationen oder bei angstauslösenden Tätigkeiten), Lavendel in jeder Form und Darreichung

systematische Übersicht

65 randomisierte kontrollierte Studien mit 7993 Teilnehmenden und 25 nicht randomisierte Studien mit 1200 Teilnehmenden in der qualitativen Auswertung, 37 randomisierte Studien mit 3964 Teilnehmenden in der quantitativen. 54 randomisierte und 17 nicht randomisierte Studien berichteten mindestens ein signifikantes Ergebnis zugunsten von Lavendel. Die Inhalation von Lavendel senkte die mit einer validierten Skala gemessene Angst signifikant (Hedges g -0,73; 95-Prozent-Konfidenzintervall -1,00 bis -0,46; 1682 Teilnehmende), ebenso Zustands- und Eigenschaftsangst nach dem STAI, nicht aber den systolischen Blutdruck; ein signifikanter Effekt fand sich auch für Silexan 80 mg täglich zum Einnehmen über mindestens sechs Wochen (Hamilton-Angstskala, Mittelwertdifferenz -2,90; -4,86 bis -0,95; 1173 Teilnehmende) und für Massagen mit Lavendelöl (Hedges g -0,66; -0,97 bis -0,35; 448 Teilnehmende). Die Autorinnen und Autoren nennen als wichtigste Einschränkung die niedrige durchschnittliche Qualität der verfügbaren Studien: Die Mehrzahl der eingeschlossenen randomisierten Studien habe ein insgesamt hohes Verzerrungsrisiko, dazu komme die Heterogenität der Studiendesigns vor allem bei nicht oraler Anwendung. Insgesamt erweise sich die orale Gabe von Lavendelöl als wirksam in der Behandlung von Angst, während es für die Inhalation wegen der Heterogenität der verfügbaren Studien nur einen Hinweis auf einen Effekt von beachtlicher Größe gebe; per Massage angewandtes Lavendelöl erscheine wirksam, doch reichten die verfügbaren Studien nicht aus, um zu klären, ob der Nutzen auf einer spezifischen Wirkung des Lavendels beruhe. Weitere hochwertige randomisierte Studien mit einheitlicheren Designs seien nötig, um diese Befunde zu bestätigen; die verfügbaren Informationen zeichneten ein sicheres Profil lavendelbasierter Behandlungen, wobei künftig mehr auf Erhebung und Berichterstattung von Sicherheitsdaten zu achten sei. Da Behandlungen mit Lavendelöl im Allgemeinen sicher und, bei Inhalation, auch einfach und kostengünstig erschienen, seien sie eine Behandlungsoption, die in manchen klinischen Zusammenhängen erwogen werden könne.

Quelle

Donelli D, Antonelli M, Bellinazzi C, Gensini GF et al.: Effects of lavender on anxiety: A systematic review and meta-analysis. Phytomedicine 65:153099, Dezember 2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31655395/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Angst, Depression und Stress bei Erwachsenen, Rosa damascena in jeder Anwendungsform

systematische Übersicht

32 Veröffentlichungen randomisierter kontrollierter Studien zu Rosa damascena in jeder Anwendungsform; eine Teilnehmerzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten, die Anwendung von Rosa damascena habe Zustandsangst (24 Effektgrößen; standardisierte Mittelwertdifferenz -1,74; 95-Prozent-Konfidenzintervall -2,29 bis -1,20), Depression (7 Effektgrößen; -0,87; -1,47 bis -0,28) und Stress (4 Effektgrößen; -1,33; -1,98 bis -0,69) signifikant verringert, auf die Eigenschaftsangst aber keinen signifikanten Effekt gehabt (6 Effektgrößen; gewichtete Mittelwertdifferenz -0,75; -1,93 bis 0,43). Der Zusammenhang zwischen Gesamtdosis oder Dauer und der Änderung von Zustandsangst und Depression sei nicht dosisabhängig gewesen. Die meisten Studien hätten eine mäßige methodische Qualität gehabt, die Qualität der Evidenz habe nach GRADE von sehr niedrig bis moderat gereicht. Ihr Schluss: Es brauche weitere hochwertige randomisierte kontrollierte Studien, um verlässliche Schlussfolgerungen zur Anwendung von Rosa damascena bei Angst, Depression und Stress Erwachsener zu ziehen.

Quelle

Rasooli T, Nasiri M, Kargarzadeh Aliabadi Z, Rajabi MR et al.: Rosa Damascena mill for treating adults' anxiety, depression, and stress: A systematic review and dose-response meta-analysis of randomized controlled trials. Phytotherapy Research 35(12):6585-6606, Dezember 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34405933/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Angststörungen, Baldrianextrakt

systematische Übersicht

Eine randomisierte kontrollierte Studie mit 36 Patientinnen und Patienten mit generalisierter Angststörung. Die Autorinnen und Autoren schreiben, da derzeit nur eine kleine Studie vorliege, reichten die Belege nicht aus, um Schlussfolgerungen über Wirksamkeit oder Sicherheit von Baldrian im Vergleich mit Placebo oder Diazepam bei Angststörungen zu ziehen. Nötig seien randomisierte kontrollierte Studien mit größeren Stichproben, die Baldrian mit Placebo oder mit anderen bei Angststörungen eingesetzten Behandlungen wie Antidepressiva vergleichen.

Quelle

Cochrane Review CD004515.pub2 (2006): Valerian for anxiety disorders https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17054208/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Angststörungen, Passionsblumenextrakt

systematische Übersicht

Zwei Studien mit zusammen 198 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, es gebe zu wenige randomisierte kontrollierte Studien zur Wirksamkeit von Passiflora bei Angst, um irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen. Nötig seien randomisierte kontrollierte Studien mit größeren Stichproben, die die Wirksamkeit von Passiflora mit Placebo und mit anderen Arzneimitteln einschließlich Antidepressiva vergleichen.

Quelle

Cochrane Review CD004518.pub2 (2007): Passiflora for anxiety disorder https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17253512/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Antipsychotika-induzierte Spätdyskinesie, Ginkgo-biloba-Extrakt

systematische Übersicht

Die Übersicht umfasst 31 randomisierte kontrollierte Studien zu 24 Interventionen mit 1278 Teilnehmenden; zu Ginkgo-biloba-Extrakt liegt eine Studie mit 157 Teilnehmenden vor. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Valbenazin oder Ginkgo-biloba-Extrakt könnten bei der Linderung der Symptome der Spätdyskinesie wirksam sein. Da jedes dieser beiden Mittel nur in einer randomisierten Studie untersucht worden sei, warteten sie auf die Ergebnisse laufender Studien, um diese Befunde zu bestätigen. Die Ergebnisse für die übrigen Interventionen der Übersicht müssten als nicht schlüssig gelten, und diese Mittel sollten wahrscheinlich nur im Rahmen einer gut geplanten Evaluationsstudie eingesetzt werden.

Quelle

Cochrane Review CD000208.pub2 (2018): Miscellaneous treatments for antipsychotic-induced tardive dyskinesia https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29552749/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Aphthen und aphthoide Läsionen der Mund- und Rachenschleimhaut, Aloe-vera-Gel

Leitlinie

Konsensbasierte Empfehlung 3 der Leitlinie ist eine Tabelle und trägt die Überschrift „Konsensbasierte Empfehlung 3 (Modifiziert 2022): Übersicht 7: Therapiestrategien bei aphthoiden Läsionen“. In der Spalte „Topische symptomatische Therapie“ nennt sie unter „Analgesie, Restitutio, Unterbindung neuer Aphthen:“ unter anderem „Aloe vera Gel (51, 52)“. Die Übersicht wurde mit „Expertenkonsens: 12/0/0/12 (Ja/Nein/Enthaltung/Anzahl der Stimmen)“ als starker Konsens verabschiedet. Nach dem Tabellentitel ist „jeweils zur Klassifikation die Erstlinientherapie“ farbcodiert: Die Spalte „Topische symptomatische Therapie“ ist als Ganzes in derselben Farbe hinterlegt wie die Klassifikationen „Hämatologische Erkrankungen (Neutropenie, Anämie)“, „Habituelle Aphthen/ Rezidivierende benigne Aphthosis (RBA)“ und „Erkrankungen des GIT (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Zöliakie)“; einzelne Mittel in der Spalte hebt die Tabelle nicht hervor, und der Titel fügt hinzu: „Diese schließt jedoch nicht den Einsatz anderer Therapien aus.“ Einen eigenen Hintergrundtext zu Aloe vera enthält die Langfassung nicht; die Literaturstellen 51 und 52 sind Studien zu Aloe-vera-Gel und Acemannan.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapieoptionen von Aphthen und aphthoiden Läsionen der Mund- und Rachenschleimhaut“, Langfassung, Version 2.0, Stand 30.04.2023, AWMF-Registernummer 007-101, Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG) und Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK), mit-federführend der Interdisziplinäre Arbeitskreis Oralpathologie und Oralmedizin (AKOPOM). Gültig bis 29.04.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/007-101l_S2k_Aphthen_aphthoide-L%C3%A4sionen_2023-06_02.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Aphthen und aphthoide Läsionen der Mund- und Rachenschleimhaut, adstringierende Tinkturen aus Myrrhe bzw. Ratanhia

Leitlinie

Konsensbasierte Empfehlung 3 der Leitlinie ist eine Tabelle und trägt die Überschrift „Konsensbasierte Empfehlung 3 (Modifiziert 2022): Übersicht 7: Therapiestrategien bei aphthoiden Läsionen“. In der Spalte „Topische symptomatische Therapie“ nennt sie unter „Analgesie, Restitutio, Unterbindung neuer Aphthen:“ unter anderem „Adstringentien (Tinct. Myrrhae bzw. Ratanhiae)“, neben topischen Antibiotika, Antiseptika, topischen Kortikosteroiden, Oberflächenlokalanästhetika, filmbildenden Präparaten und weiteren. Die Übersicht wurde mit „Expertenkonsens: 12/0/0/12 (Ja/Nein/Enthaltung/Anzahl der Stimmen)“ als starker Konsens verabschiedet. Nach dem Tabellentitel ist „jeweils zur Klassifikation die Erstlinientherapie“ farbcodiert: Die Spalte „Topische symptomatische Therapie“ ist als Ganzes in derselben Farbe hinterlegt wie die Klassifikationen „Hämatologische Erkrankungen (Neutropenie, Anämie)“, „Habituelle Aphthen/ Rezidivierende benigne Aphthosis (RBA)“ und „Erkrankungen des GIT (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Zöliakie)“; einzelne Mittel in der Spalte hebt die Tabelle nicht hervor, und der Titel fügt hinzu: „Diese schließt jedoch nicht den Einsatz anderer Therapien aus.“ Im Hintergrundtext heißt es: „Mit Tinctura myrrhae et ratanhiae können gelegentlich auftretende Aphthen behandelt werden.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapieoptionen von Aphthen und aphthoiden Läsionen der Mund- und Rachenschleimhaut“, Langfassung, Version 2.0, Stand 30.04.2023, AWMF-Registernummer 007-101, Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG) und Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK), mit-federführend der Interdisziplinäre Arbeitskreis Oralpathologie und Oralmedizin (AKOPOM). Gültig bis 29.04.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/007-101l_S2k_Aphthen_aphthoide-L%C3%A4sionen_2023-06_02.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Atopische Dermatitis (Neurodermitis, atopisches Ekzem)

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 5.5 der Leitlinie lautet: „Phytotherapie soll nicht zur Therapie bei AD eingesetzt werden.“ (15 von 17 Stimmen.) Die Empfehlung ist konsensbasiert (Zustimmung über 75 Prozent) und trägt den stärksten Negativgrad der Leitlinie. Sie steht im Abschnitt 5.5 Komplementärmedizin, der ausser den hier genannten auch die autologe Serumtherapie behandelt. Die Leitlinie nennt vier Studien mit kleiner Teilnehmerzahl und hält fest: „Gut definierte RCTs zur Phytotherapie gibt es aktuell nicht. Es ist darauf hinzuweisen, dass Pflanzenextrakte potenziell Kontaktsensibilisierungen verursachen können.“

Quelle

S3-Leitlinie „Atopische Dermatitis (AD) [Neurodermitis; atopisches Ekzem]“, Langfassung, Version 4.7, Stand der Leitlinie 16.06.2023, Stand der redaktionell überarbeiteten Fassung 29.06.2026, AWMF-Registernummer 013-027, Deutsche Dermatologische Gesellschaft. Gültig bis 15.06.2028 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/013-027l_S3_Atopische-Dermatitis-AD-Neurodermitis-atopisches-Ekzem_2026-08_1.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Phytotherapie: Behandlung oberer Atemwegsinfekte und Mittelohrentzündung bei Kindern, Echinacea purpurea (verschiedene Pflanzenteile)

systematische Übersicht

Neun randomisierte kontrollierte Studien mit 1518 Teilnehmenden in der Behandlungsgruppe und 1651 Teilnehmenden in der Placebogruppe hätten die Einschlusskriterien erfüllt. Die aus Echinacea purpurea gewonnenen Präparate seien sehr unterschiedlich und nutzten verschiedene Pflanzenteile wie Wurzeln, Blätter und Blüten in unterschiedlichen Darreichungsformen wie Kapseln und Extrakten aus zahlreichen Herstellerländern. Die Verzerrungsrisiko-Bewertung nach der PEDro-Skala habe drei Studien von ausgezeichneter, fünf von hoher und eine Studie von mittlerer Qualität ergeben. Die Meta-Analyse habe gezeigt, dass Echinacea purpurea bei oberen Atemwegsinfekten die Behandlungsdauer signifikant verkürze (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,19; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,30 bis -0,09; p < 0,01), die Erkrankungshäufigkeit senke (relatives Risiko 0,81; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,75 bis 0,87) und den Antibiotikaeinsatz signifikant verringere (relatives Risiko 0,18; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,13 bis 0,25; p < 0,01); unerwünschte Ereignisse seien jedoch mäßig erhöht gewesen (relatives Risiko 1,38; 95-Prozent-Konfidenzintervall 1,08 bis 1,78), wenngleich meist mild. Bei Mittelohrentzündung habe Echinacea purpurea die Häufigkeit von Episoden signifikant gesenkt (relatives Risiko 0,56; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,44 bis 0,73; p < 0,01), die Behandlungsdauer jedoch nicht verkürzt (p = 0,10); die Wirksamkeit könne wegen der häufig bakteriellen Ursache der Mittelohrentzündung, die oft Antibiotika erfordere, eingeschränkt sein, und Echinacea purpurea könne zwar das Wiederauftreten verringern, beschleunige die Genesung aber wahrscheinlich nicht. Weitere Forschung zu optimalen Zubereitungen und Dosierungen sei nötig. Das Trichterdiagramm zur Publikationsverzerrung der gepoolten Ergebnisse habe eine gewisse Verzerrung gezeigt, vor allem bedingt durch die Heterogenität zwischen den Studien. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Meta-Analyse von neun Studien zeige, dass Echinacea purpurea die Behandlungsdauer, die Häufigkeit von Episoden und den Antibiotikaeinsatz bei oberen Atemwegsinfekten bei Kindern verringere, mit einigen positiven Effekten bei Mittelohrentzündung; das Sicherheitsprofil bleibe jedoch unklar, insbesondere hinsichtlich unerwünschter Ereignisse, und weitere Forschung sei nötig, um die Methodik zu vereinheitlichen und die Ergebnisse zu bestätigen. Welcher Pflanzenteil in den neun eingeschlossenen Studien jeweils verwendet wurde, benennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht einzeln, sondern hält nur fest, dass verschiedene Pflanzenteile wie Wurzeln, Blätter und Blüten zum Einsatz kommen.

Quelle

Pham TP, Vu TM, Doan PM, Nguyen TT et al.: Efficacy and safety of Echinacea purpurea in treating upper respiratory infections and complications of otitis media in children: Systematic review and meta-analysis. Clinical Nutrition ESPEN 67:702-713, Juni 2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40311928/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Benignes Prostatasyndrom mit deutlich obstruktiven Symptomen oder Befunden, Phytotherapeutika

Leitlinie

Empfehlung 10.4 der Leitlinie lautet: „Phytotherapeutika haben keinen Einfluss auf das Prostatavolumen sowie eine Blasenauslassobstruktion und sollen bei Patienten mit deutlich obstruktiven Symptomen / Befunden nicht eingesetzt werden.“ Ausgewiesen sind Empfehlungsgrad A und Evidenzlevel 1++. Die Hintergrundinformation stützt sich auf vier Studien mit 141 Patienten und beziffert: „Die zu vernachlässigende Reduktion des Pdetqmax betrug -1,3 (-10,2 bis 11) cmH2O (-1,6%), der Anstieg des Qmax ebenfalls nur 0,35 (-0,7 - 0,9) ml/s (3,2%)“. Und weiter: „Ein langfristiger Einfluss auf Progressionsfaktoren des BPS ist unklar.“

Quelle

S2e-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Benignen Prostatasyndroms (BPS)“, Langfassung, Version 5.0, Stand 28.02.2023, AWMF-Registernummer 043-034, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 27.02.2028. Empfehlung 4.1 und Kapitel 10.1.1 „Phytotherapie“ mit den Empfehlungen 10.1 bis 10.4. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-034l_S2e_Diagnostik_Therapie_benignes_Prostatasyndrom_2023-04.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Benignes Prostatasyndrom, Phytotherapeutika als Mono- oder Kombinationspräparate

Leitlinie

Empfehlung 10.1 der Leitlinie lautet: „Aufgrund widersprüchlicher Ergebnisse bzw. der fraglichen Überlegenheit gegenüber Placebo und der Monotherapie mit chemisch definierten Substanzen können Phytotherapeutika zur Therapie des benignen Prostatasyndroms nicht allgemein empfohlen werden, wenngleich bei der Phytotherapie weniger Nebenwirkungen angegeben werden als bei synthetischen Produkten.“ Empfehlung 10.2 lautet: „Phytopräparate (als Mono- oder Kombinationspräparate), zeigen in einigen Studien Vorteile gegenüber einem Placebo und teilweise keine Unterlegenheit gegenüber der Monotherapie mit synthetischen Arzneimitteln. Wenn chemisch-synthetische Produkte für die Behandlung des benignen Prostatasyndroms abgelehnt werden, kann für Patienten mit leichter bis mittelschwerer benigner Prostatasyndrom-Symptomatik aufgrund geringerer Nebenwirkungen der Einsatz von Phytotherapeutika in Erwägung gezogen werden.“ Beide tragen Empfehlungsgrad 0 und Evidenzlevel 1++. Die konsensbasierte Empfehlung 10.3 lautet: „Wird seitens des Patienten ein Phytopräparat gewünscht, soll der Arzt den Patienten bei der Auswahl des Phytopräparates auf Grundlage der Herkunft, Zusammensetzung und aktuellen Studienlage beraten.“ Zur Begründung schreibt die Leitlinie, ein Vergleich der Studien sei „aufgrund der Heterogenität der Studiendesigns, der verwendeten Präparate und deren Zusammensetzung jedoch nicht möglich und erlaubt daher keine allgemein gültige Empfehlung zur therapeutischen Anwendung bei einem BPS“. Im Hintergrundtext bespricht sie unter anderem Früchte der Sägezahnpalme, phytosterolhaltige Präparate, Brennnesselwurzelextrakte, Pollenextrakte, Kürbissamen und Extrakte aus der Rinde des Afrikanischen Pflaumenbaumes; eine Empfehlung zu einer einzelnen Pflanze enthält die Leitlinie nicht.

Quelle

S2e-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Benignen Prostatasyndroms (BPS)“, Langfassung, Version 5.0, Stand 28.02.2023, AWMF-Registernummer 043-034, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 27.02.2028. Empfehlung 4.1 und Kapitel 10.1.1 „Phytotherapie“ mit den Empfehlungen 10.1 bis 10.4. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-034l_S2e_Diagnostik_Therapie_benignes_Prostatasyndrom_2023-04.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Beschwerden des unteren Harntrakts bei gutartiger Prostatavergrößerung, Sägepalmenfrüchte-Extrakt

systematische Übersicht

27 Studien mit zusammen 4656 Teilnehmenden: 19 Studien verglichen Serenoa repens mit Placebo, 8 Studien Serenoa repens in Kombination mit anderen Phytotherapeutika mit Placebo. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Serenoa repens allein biete Männern mit Beschwerden des unteren Harntrakts infolge einer gutartigen Prostatavergrößerung wenig bis keinen Nutzen. Größer sei die Unsicherheit über die Rolle von Serenoa repens in Kombination mit anderen Phytotherapeutika.

Quelle

Cochrane Review CD001423.pub4 (2023): Serenoa repens for the treatment of lower urinary tract symptoms due to benign prostatic enlargement https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37345871/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Blutbildung (Erythropoese) und maximale Sauerstoffaufnahme bei Sportlerinnen und Sportlern, Echinacea-Supplemente

systematische Übersicht

Sechs Studien mit insgesamt 107 Sportlerinnen und Sportlern, Echinacea-Supplemente gegen Placebo. Die Autorinnen und Autoren berichten für Hämoglobin und Hämatokrit kleine positive Effektstärken von 0,38 (95-Prozent-Konfidenzintervall -0,04 bis 0,80) und 0,34 (-0,10 bis 0,78), die statistische Signifikanz nicht erreicht hätten; auch bei Erythropoetin (Effektstärke -0,29; -0,75 bis 0,17) und maximaler Sauerstoffaufnahme (-0,20; -0,60 bis 0,21) habe es keine statistisch signifikante Änderung gegeben. Ihr Schluss: Die Einnahme von Echinacea habe Erythropoetin, Hämoglobin, Hämatokrit und maximale Sauerstoffaufnahme bei Sportlerinnen und Sportlern nicht beeinflusst; die Datenbasis sei jedoch begrenzt. Art und Pflanzenteil der Echinacea-Zubereitungen nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht.

Quelle

Deccy S, Bartkowiak C, Rodricks N, Paultre K: Echinacea Supplementation Does Not Impact Aerobic Capacity and Erythropoiesis in Athletes: A Meta-Analysis. Nutrients 16(13):1991, Juni 2024 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38999738/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Blutdruck, insbesondere bei Bluthochdruck (Hypertonie), Psyllium (Flohsamen, Flohsamenschalen)

systematische Übersicht

Elf Studien mit 592 Teilnehmenden seien für die Meta-Analyse geeignet gewesen. Die Meta-Analyse habe eine signifikante Senkung des systolischen Blutdrucks um 2,04 mmHg ergeben (gewichtete mittlere Differenz -2,04; 95-Prozent-Konfidenzintervall -2,82 bis -1,63; p < 0,001); eine Meta-Regression habe gezeigt, dass die blutdrucksenkende Wirkung von Psyllium bei Personen mit höherem Ausgangsblutdruck stärker ausgeprägt gewesen sei. Die Autorinnen und Autoren schreiben, angesichts des übergreifenden Nutzens und des Fehlens berichteter Nebenwirkungen sollten Gesundheitsfachkräfte und Ärztinnen und Ärzte, insbesondere bei Bluthochdruckpatientinnen und -patienten, den Einsatz von Psyllium-Supplementierung zur Behandlung oder Linderung von Bluthochdruck oder hypertensiven Symptomen in Erwägung ziehen. Welche Zubereitung (Flohsamen oder Flohsamenschalen) und welche Plantago-Art in den elf Studien jeweils verwendet wurde, benennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht.

Quelle

Clark CCT, Salek M, Aghabagheri E, Jafarnejad S: The effect of psyllium supplementation on blood pressure: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. The Korean Journal of Internal Medicine 35(6):1385-1399, November 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32066221/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Blutfettwerte (Lipidprofil), Artischockenblattextrakt als Supplement oder Artischockensaft

systematische Übersicht

14 randomisierte kontrollierte Studien mit 15 Effektschätzern zu Artischockenblattextrakt oder Artischockensaft; Teilnehmerzahlen nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten, Artischocke habe die Triglyzeride (gewichtete Mittelwertdifferenz -17,01 mg/dl; 95-Prozent-Konfidenzintervall -23,88 bis -10,13), das Gesamtcholesterin (-17,01 mg/dl; -23,88 bis -10,13) und das LDL-Cholesterin (-17,48 mg/dl; -25,44 bis -9,53) signifikant gesenkt, ohne signifikante Wirkung auf das HDL-Cholesterin (0,78 mg/dl; -0,93 bis 2,49); in den zwei Effektschätzern zu Artischockensaft seien Triglyzeride (-3,34 mg/dl), Gesamtcholesterin (-18,04 mg/dl), LDL-Cholesterin (-1,75 mg/dl) und auch das HDL-Cholesterin (-4,21 mg/dl) signifikant gesunken. Ihr Schluss: Eine Artischocken-Supplementierung könne der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugutekommen, indem sie das Lipidprofil verbessere.

Quelle

Shahinfar H, Bazshahi E, Amini MR, Payandeh N et al.: Effects of artichoke leaf extract supplementation or artichoke juice consumption on lipid profile: A systematic review and dose-response meta-analysis of randomized controlled trials. Phytotherapy Research 35(12):6607-6623, Dezember 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34569671/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Blutfettwerte bei Erwachsenen mit metabolischem Syndrom und verwandten Störungen, Capsicum-annuum-Supplemente

systematische Übersicht

Vier randomisierte kontrollierte Studien zu Supplementen aus Capsicum annuum gegenüber Kontrolle bei Erwachsenen mit metabolischem Syndrom und verwandten Störungen; eine Teilnehmerzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Der Autor berichtet, die Einnahme von Capsicum annuum habe das Gesamtcholesterin signifikant senken können (gewichtete Mittelwertdifferenz -4,98 mg/dl; 95-Prozent-Konfidenzintervall -7,08 bis -2,88), Triglyzeride, HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin aber nicht beeinflusst. Sein Schluss: Die Befunde legten eine günstige Wirkung der Einnahme von Capsicum annuum auf das Gesamtcholesterin nahe; für einen gesicherten Zusammenhang zwischen Capsicum annuum und dem Lipidprofil brauche es mehr Studien mit ausreichender Teilnehmerzahl, besonders bei Menschen mit Fettstoffwechselstörung.

Quelle

Hjazi A: The effects of Capsicum annuum supplementation on lipid profiles in adults with metabolic syndrome and related disorders: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Phytotherapy Research 37(9):3859-3866, September 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37344950/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Blutfettwerte bei Erwachsenen, Zubereitungen aus Plantago (Flohsamen, Flohsamenschalen)

systematische Übersicht

29 randomisierte kontrollierte Studien mit 2769 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren berichten, der Verzehr von Plantago habe gegenüber der Kontrollgruppe das Gesamtcholesterin um 0,28 mmol/l und das LDL-Cholesterin um 0,35 mmol/l signifikant gesenkt, was einer geschätzten Abnahme des Risikos kardiovaskulärer Ereignisse um 7 Prozent entspreche; auf HDL-Cholesterin und Triglyzeride seien keine wesentlichen Effekte beobachtet worden. In Untergruppen sei das Gesamtcholesterin in Studien mit männlichen Teilnehmern, mit Gesunden und mit Fettstoffwechselstörungen signifikant gesenkt gewesen, Gesamt- und LDL-Cholesterin bei Einnahme von Plantago-Samenschalen oder Psyllium; die Aufnahme löslicher Ballaststoffe sei besonders wirksam bei der Senkung von Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin und Triglyzeriden gewesen. Ihr Schluss: Der Verzehr von Plantago könne Gesamt- und LDL-Cholesterin signifikant senken; die Befunde lieferten Hinweise auf das Potenzial von Plantago in Ernährungsstrategien zur Blutfettkontrolle. Art und Pflanzenteil legt die Zusammenfassung der Übersicht nicht fest.

Quelle

Zhu R, Lei Y, Wang S, Zhang J et al.: Plantago consumption significantly reduces total cholesterol and low-density lipoprotein cholesterol in adults: A systematic review and meta-analysis. Nutrition Research 126:123-137, Juni 2024 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38688104/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Bluthochdruck bei Erwachsenen, Roselle (Hibiscus sabdariffa)

systematische Übersicht

Eine randomisierte kontrollierte Studie mit 60 Teilnehmenden mit Typ-2-Diabetes. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Belege reichten derzeit nicht aus, um die Wirksamkeit von Roselle im Vergleich mit Placebo zur Kontrolle oder Senkung des Blutdrucks bei Menschen mit Bluthochdruck zu bestimmen. Die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz sei wegen methodischer Einschränkungen, Ungenauigkeit und Indirektheit sehr niedrig. Nötig seien strenge randomisierte kontrollierte Studien, die die Fragestellung der Übersicht beantworten.

Quelle

Cochrane Review CD007894.pub3 (2021): Roselle for hypertension in adults https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34837382/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Bluthochdruck, Senkung von Sterblichkeit und kardiovaskulärer Morbidität, Knoblauchzubereitungen

systematische Übersicht

Zwei randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 87 Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Belege reichten nicht aus, um festzustellen, ob Knoblauch gegenüber Placebo einen therapeutischen Vorteil bei der Senkung des Risikos für Sterblichkeit und kardiovaskuläre Morbidität bei Menschen mit diagnostiziertem Bluthochdruck biete. Ebenso reichten die Belege nicht aus, um den Unterschied bei Studienabbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse zwischen Knoblauch und Placebo zu bestimmen. Nach zwei Studien mit 87 Patientinnen und Patienten scheine Knoblauch den mittleren systolischen und diastolischen Blutdruck im Liegen um etwa 10 bis 12 mmHg beziehungsweise 6 bis 9 mmHg über die Wirkung von Placebo hinaus zu senken; die Konfidenzintervalle dieser Effektschätzungen seien jedoch nicht präzise, und der Unterschied in der Blutdrucksenkung liege innerhalb der bekannten Schwankungsbreite von Blutdruckmessungen. Das mache es schwierig, die tatsächliche Wirkung von Knoblauch auf die Blutdrucksenkung zu bestimmen.

Quelle

Cochrane Review CD007653.pub2 (2012): Garlic for the prevention of cardiovascular morbidity and mortality in hypertensive patients https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22895963/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Blutzuckereinstellung bei Prädiabetes und Typ-2-Diabetes, Aloe vera

systematische Übersicht

Acht randomisierte kontrollierte Studien mit 470 Patientinnen und Patienten (je 235 mit Prädiabetes und mit Typ-2-Diabetes). Die Autorinnen und Autoren berichten, bei Prädiabetes habe Aloe vera die Nüchternplasmaglukose signifikant verbessert (Mittelwertdifferenz -0,22 mmol/l; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,32 bis -0,12), ohne Wirkung auf das HbA1c (-2 mmol/mol; -5 bis 1); bei Typ-2-Diabetes könne Aloe vera die Blutzuckereinstellung verbessern, mit einer grenzwertigen Verbesserung der Nüchternplasmaglukose (-1,17 mmol/l; -2,35 bis 0,00) und einer signifikanten Verbesserung des HbA1c (-11 mmol/mol; -19 bis -2). Ihr Schluss: Die derzeitige Evidenz deute auf einen möglichen Nutzen von Aloe vera für die Blutzuckereinstellung bei Prädiabetes und Typ-2-Diabetes hin; angesichts der Grenzen der verfügbaren Evidenz und der hohen Heterogenität der Studienergebnisse seien hochwertige, ausreichend große randomisierte kontrollierte Studien mit standardisierten Zubereitungen nötig, um einen etwaigen Nutzen von Aloe vera für die Blutzuckereinstellung zu beziffern. Welche Aloe-Zubereitung geprüft wurde, nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht.

Quelle

Suksomboon N, Poolsup N, Punthanitisarn S: Effect of Aloe vera on glycaemic control in prediabetes and type 2 diabetes: a systematic review and meta-analysis. Journal of Clinical Pharmacy and Therapeutics 41(2):180-188, April 2016 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27009750/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Chemotherapiebedingte Fatigue, Guarana-Trockenextrakt

Leitlinie

Empfehlung 7.65 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus 4 RCTs zur Wirksamkeit von Guarana-Trockenextrakt auf die Lebensqualität (Fatigue) bei Patienten, die unter einer Chemotherapie-bedingten Fatigue litten, vor. Guarana-Trockenextrakt sollte nicht bei diesen Patienten zur Verbesserung der Chemotherapie-bedingten Fatigue eingesetzt werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR B und LoE 1b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Mastix (Chios-Mastix, Pistacia lentiscus)

systematische Übersicht

Acht Artikel seien in die Übersicht eingeschlossen worden, sieben aus Griechenland und einer aus dem Iran; die meisten Studien seien randomisierte kontrollierte Studien gewesen, eine sei eine Pilotstudie gewesen. Der Interventionszeitraum habe bei den Tierstudien drei bis sieben Tage betragen, bei den Studien am Menschen vier Wochen bis sechs Monate; die Dosierung von Mastix (Chios) in den klinischen Studien habe zwischen 2,2 und 2,8 Gramm pro Tag gelegen. Die Mehrheit der Studien sei zu dem Schluss gekommen, dass Mastix (Chios) signifikante antioxidative und entzündungshemmende Effekte bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen habe. Die Autorinnen und Autoren schreiben, diese systematische Übersicht lege nahe, dass Mastix (Chios) einen positiven Effekt auf die Regulierung und das Management chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen haben könne; es seien jedoch weitere hochwertige klinische Studien nötig, um verlässliche und konkrete Schlussfolgerungen zur Wirksamkeit von Mastix (Chios) bei dieser Erkrankung zu ziehen. Solche Studien würden den Einsatz von Mastix (Chios) als verlässliche therapeutische Option bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen weiter untermauern.

Quelle

Mavroudi A, Hadjimbei E, Giannakou K, Chrysostomou S: The Effect of Mastic Chios Supplementation in Inflammatory Bowel Disease: A Systematic Literature Review. Journal of Medicinal Food 26(4):215-223, April 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37001176/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Chronische Erkrankungen (zehn Krankheitsbilder), Kiefernrindenextrakt (Pinus spp.)

systematische Übersicht

27 randomisierte kontrollierte Studien mit 1641 Teilnehmenden zu 10 chronischen Erkrankungen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, kleine Stichproben, wenige randomisierte Studien je Erkrankung, unterschiedliche Endpunkte und eine mangelhafte Berichterstattung der eingeschlossenen Studien bedeuteten, dass keine abschließenden Schlussfolgerungen zu Wirksamkeit oder Sicherheit von Kiefernrindenextrakt-Präparaten möglich seien.

Quelle

Cochrane Review CD008294.pub5 (2020): Pine bark (Pinus spp.) extract for treating chronic disorders https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32990945/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Chronische Herzinsuffizienz, Weißdornblätter-mit-Blüten-Extrakt als Zusatzbehandlung

systematische Übersicht

Vierzehn Studien, von denen zehn mit 855 Patientinnen und Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (NYHA-Klassen I bis III) in die Metaanalyse eingingen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Ergebnisse deuteten auf einen signifikanten Nutzen von Weißdornextrakt als Zusatzbehandlung bei chronischer Herzinsuffizienz für die Symptomkontrolle und für physiologische Endpunkte hin.

Quelle

Cochrane Review CD005312.pub2 (2008): Hawthorn extract for treating chronic heart failure https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18254076/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Chronische Obstipation, Pflanzenmischung STW 5

Leitlinie

Statement 11–2 der Leitlinie lautet: „Aufgrund der eingeschränkten Datenlage ist keine Empfehlung zur Anwendung der Pflanzenmixtur STW-5 möglich.“ Ausgewiesen ist Konsens, nach Tabelle 3 der Leitlinie mehr als 75 bis 95 Prozent Zustimmung; Statements sind dort Darlegungen „ohne unmittelbare Handlungsaufforderung“. Der Kommentar nennt die Zusammensetzung „STW-5 (Iberis Amara, Angelikawurzel, Kamillenblüten, Kümmelfrüchte, Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Pfefferminzblätter, Schöllkraut und Süßholzwurzel)“ und stützt sich auf eine Studie beim Reizdarmsyndrom: „In dieser Studie wurden auch RDS-O Patienten mit eingeschlossen, eine getrennte Analyse für die Patienten mit RDS-O erfolgte aber nicht“.

Quelle

S2k-Leitlinie „Chronische Obstipation“, Langfassung (Aktualisierte S2k-Leitlinie chronische Obstipation, Z Gastroenterol 2022; 60: 1528–1572), Version 2.0, Stand 31.10.2021, AWMF-Registernummer 021-019, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten und Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität. Gültig bis 30.10.2026 (in Überarbeitung). Empfehlungen 4–2A bis 4–2C, 5–1, 5–3A, 7–2, 11–1 und 11–4, Statements 5–2 und 11–2. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-019l_S2k_Chronische_Obstipation_2022-11.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Chronische Veneninsuffizienz, Extrakt aus rotem Weinlaub (AS 195, Vitis vinifera)

systematische Übersicht

Von 56 gesichteten Studien erfüllten 5 Studien die Einschlusskriterien dieser Übersicht. Die Autorinnen und Autoren schreiben, das Extrakt aus roten Weinblättern (AS 195) habe in nur einigen der Studien mehrere Endpunkte signifikant verbessert, darunter das Unterschenkelvolumen, den Waden- und Knöchelumfang, müde und schwere Beine, ein Kribbelgefühl, Schmerzen, ein Spannungsgefühl in den Beinen, die kutane Mikrozirkulation und den transkutanen Sauerstoffdruck. Die Verträglichkeit des Extrakts aus roten Weinblättern sei als gut oder zufriedenstellend berichtet worden. Das Extrakt aus roten Weinblättern habe bei Patientinnen und Patienten mit chronischer Veneninsuffizienz eine günstige therapeutische Rolle gespielt; weitere hochwertige Studien seien nötig, um belastbare Evidenz zu liefern.

Quelle

Azhdari M, Zilaee M, Karandish M, Hosseini SA et al.: Red vine leaf extract (AS 195) can improve some signs and symptoms of chronic venous insufficiency, a systematic review. Phytotherapy Research 34(10):2577-2585, Oktober 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32314844/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Chronische Veneninsuffizienz, Rosskastaniensamenextrakt zum Einnehmen

systematische Übersicht

Die Zusammenfassung der Übersicht nennt keine Gesamtzahl der eingeschlossenen Studien; Beinschmerzen wurden in sieben placebokontrollierten Studien untersucht, das Beinvolumen ebenfalls in sieben, davon sechs Studien mit 502 Teilnehmenden gepoolt. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die dargestellten Belege deuteten darauf hin, dass Rosskastaniensamenextrakt eine wirksame und sichere Kurzzeitbehandlung der chronischen Veneninsuffizienz sei. Es gebe jedoch mehrere Vorbehalte, und größere, abschließende randomisierte kontrollierte Studien seien nötig, um die Wirksamkeit dieser Behandlungsmöglichkeit zu bestätigen.

Quelle

Cochrane Review CD003230.pub4 (2012): Horse chestnut seed extract for chronic venous insufficiency https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23152216/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Chronische koronare Herzkrankheit (KHK), Phytotherapie als komplementäre oder alternative Therapie

Leitlinie

Empfehlung 7-21 der Leitlinie lautet: „Komplementäre und alternative Therapien (z. B. Chelattherapie, Phytotherapie, Vitaminsupplementierung und Omega-3-Fettsäuren) sollen zur Behandlung der KHK nicht angewendet werden.“ Sie ist mit „7-21 | e | betätigt 2024“ gekennzeichnet (so im Original); das e bedeutet nach dem Methodenteil, dass die Empfehlung „auf der kritischen Bewertung der Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche beruht“. Die Formulierung „soll nicht“ steht nach Tabelle 1 für eine „Starke Negativ-Empfehlung“ mit dem Empfehlungsgrad A. In der Begründung heißt es: „Sie sieht ein hohes Schadenspotential, weshalb eine starke Negativempfehlung ausgesprochen wird.“ Als Grund nennt die Leitlinie, die Adhärenz zur Therapie mit Medikamenten mit belegtem Nutzen nicht durch weitere Wirkstoffe gefährden zu wollen; die Empfehlung stützt sich auf eine Suche nach systematischen Übersichtsarbeiten, exemplarisch zu Omega-3-Fettsäuren.

Quelle

S3-Leitlinie „Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK“, Langfassung, Version 7.0, Stand 30.08.2024, AWMF-Registernummer nvl-004, herausgegeben von Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und AWMF. Gültig bis 14.08.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-004l_S3_Chronische-KHK_2024-09.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Chronischer Unterbauchschmerz der Frau

Leitlinie

Kapitel 8.6.5 der Leitlinie besteht aus einem einzigen Satz: „Für Phytotherapeutika bei chronischem Unterbauchschmerz der Frau liegen keine Studien vor“. Das gemeinsame Statement des Abschnitts 8.6 lautet: „Die eingeschränkte Datenlage lässt keine Bewertung von Verfahren wie Phytotherapeutika, Antioxidantien oder Homöopathie, hinsichtlich der Therapie chronischer Unterbauchschmerzen zu“, angenommen mit 15 von 18 Stimmen. Die Gesellschaft für Phytotherapie und die Deutsche Gesellschaft für Naturheilkunde gehören zu den beteiligten Fachgesellschaften der Leitlinie.

Quelle

S2k-Leitlinie „Chronischer Unterbauchschmerz der Frau“, Langfassung, Version 07.04.2023, Stand 30.11.2022, AWMF-Registernummer 016-001, Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Gültig bis 29.11.2027 (in Überarbeitung). Abschnitt 8.6 „Komplementäre Verfahren“ mit 8.6.1, 8.6.3, 8.6.5 und 8.6.7. https://register.awmf.org/assets/guidelines/016-001l_S2k_Chronischer_Unterbauchschmerz_Frau_2023-04.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Phytotherapie: Claudicatio intermittens, Ginkgo-biloba-Extrakt

systematische Übersicht

Vierzehn Studien mit zusammen 739 Teilnehmenden, davon elf Studien mit 477 Teilnehmenden zum Vergleich mit Placebo bei der absoluten Gehstrecke. Die Autorinnen und Autoren schreiben, insgesamt gebe es keine Belege, dass Ginkgo biloba Menschen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit einen klinisch bedeutsamen Nutzen bringe.

Quelle

Cochrane Review CD006888.pub3 (2013): Ginkgo biloba for intermittent claudication https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23744597/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Colitis ulcerosa, Remissionserhaltung mit Myrrhe, Kamillenblütenextrakt und Kaffeekohle

Leitlinie

Empfehlung 6.20 der Leitlinie lautet: „Eine Kombination aus Myrrhe, Kamilleblütenextrakt und Kaffeekohle kann komplementär in der remissionserhaltenden Behandlung eingesetzt werden.“ Ausgewiesen sind Evidenzgrad 2, Empfehlungsgrad 0 und Konsens. Grundlage ist eine Studie an 96 Personen: „Die Studie ergab Hinweise darauf, dass die Therapie mit Myrrhe, Kamillenblütenextrakt und Kaffeekohle der Standardtherapie mit Mesalazin in der remissionserhaltenden Therapie nicht unterlegen und sehr gut verträglich ist.“ Die Leitlinie führt dazu keine neue Literatur, sondern schreibt: „keine neue Literatur, keine Änderung“.

Quelle

S3-Leitlinie „Colitis ulcerosa“, Langfassung, Version 7.0, Stand 31.07.2025, AWMF-Registernummer 021-009, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Gültig bis 30.07.2030. Kapitel 6.2 „Komplementärmedizin“, Empfehlungen 6.10 bis 6.24. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-009l_S3_Colitis-ulcerosa_2025-11.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Phytotherapie: Colitis ulcerosa, Remissionserhaltung mit Plantago ovata (Flohsamen)

Leitlinie

Empfehlung 6.18 der Leitlinie lautet: „Plantago Ovata kann komplementär in der remissionserhaltenden Behandlung eingesetzt werden.“ Ausgewiesen sind Evidenzgrad 2, Empfehlungsgrad 0 und Konsens. Die Grundlage ist eine einzige Studie an 102 Personen, und ihr Ergebnis ist keine Überlegenheit: „Nach 12 Monaten zeigten sich keine Unterschiede zwischen der Behandlung mit Mesalazin und der mit Flohsamen. Lediglich die Butyratkonzentration im Stuhl von Patient*innen, die Flohsamen erhalten hatten, war besser. Es gab keine ernsthaften unerwünschten Nebenwirkungen“. Die Leitlinie hält fest: „Es gibt in Deutschland zugelassene Arzneimittel für Plantago ovata.“

Quelle

S3-Leitlinie „Colitis ulcerosa“, Langfassung, Version 7.0, Stand 31.07.2025, AWMF-Registernummer 021-009, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Gültig bis 30.07.2030. Kapitel 6.2 „Komplementärmedizin“, Empfehlungen 6.10 bis 6.24. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-009l_S3_Colitis-ulcerosa_2025-11.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Phytotherapie: Colitis ulcerosa, Remissionsinduktion und Remissionserhaltung mit Curcumin

Leitlinie

Empfehlung 6.19 der Leitlinie lautet: „Curcumin kann komplementär zu Mesalazin in der Remissionsinduktion sowie in der Remissionserhaltung eingesetzt werden.“ Ausgewiesen sind Evidenzgrad 2, Empfehlungsgrad 0 und Konsens; die Empfehlung ist 2025 modifiziert worden. Ausgewertet sind fünf Metaanalysen, ein klinisches Review und vier systematische Reviews: „Die insgesamt 11 eingeschlossenen RCTs zeigen eine gute klinische Wirksamkeit von Curcumin bei der Remissionsinduktion als auch bei der Remissionserhaltung und bei der Verbesserung von Symptomen.“ Die Einschränkungen nennt die Leitlinie ausdrücklich; zu einer Metaanalyse, „die 3 RCTs einschließen konnte, zeigte jedoch keine Überlegenheit von Curcumin bei der Remissionsinduktion im Vergleich zu Placebo bei der intention-to-treat Analyse, bei der per-protocol Analyse hingegen schon. Insgesamt existieren problematische Unterschiede in den eingeschlossenen Studien hinsichtlich Dosierung, Darreichungsform, Verabreichungsweg und eine geringe Anzahl eingeschlossener Patient*innen, so dass die Daten vorsichtig interpretiert werden sollten.“ Und zur Verfügbarkeit: „Curcumin wird in Deutschland nur als Nahrungsergänzungsmittel angeboten und liegt nicht als Arzneimittel vor.“

Quelle

S3-Leitlinie „Colitis ulcerosa“, Langfassung, Version 7.0, Stand 31.07.2025, AWMF-Registernummer 021-009, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Gültig bis 30.07.2030. Kapitel 6.2 „Komplementärmedizin“, Empfehlungen 6.10 bis 6.24. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-009l_S3_Colitis-ulcerosa_2025-11.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Phytotherapie: Colitis ulcerosa, weitere pflanzliche Präparate (Weihrauch, Andrographis paniculata)

Leitlinie

Empfehlung 6.24 der Leitlinie lautet: „Weitere unkonventionelle Verfahren können aufgrund der unzureichenden Datenlage nicht empfohlen werden.“ Ausgewiesen sind Expertenkonsens, eine offene Empfehlung und starker Konsens. Der Hintergrund benennt, welche Präparate damit gemeint sind. Zum Weihrauch wertet die Leitlinie zwei nicht randomisierte Studien aus, welche die Wirkung von „Boswellia serrata (Weihrauch-Präparat) im Vergleich zu Sulfasalazin evaluierten. Es zeigten sich für beide Gruppen positive Effekte unter anderem hinsichtlich der Histologie und Stuhlparametern ohne signifikante Gruppenunterschiede.“ Und zur Verfügbarkeit: „Boswellia serrata wird in Deutschland nur als Nahrungsergänzungsmittel angeboten und liegt nicht als Arzneimittel vor.“

Quelle

S3-Leitlinie „Colitis ulcerosa“, Langfassung, Version 7.0, Stand 31.07.2025, AWMF-Registernummer 021-009, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Gültig bis 30.07.2030. Kapitel 6.2 „Komplementärmedizin“, Empfehlungen 6.10 bis 6.24. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-009l_S3_Colitis-ulcerosa_2025-11.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Phytotherapie: Demenz und kognitive Beeinträchtigung, Ginkgo-biloba-Blätter-Extrakt

systematische Übersicht

82 Studien mit 10.613 Teilnehmenden, davon 72 Studien mit 9783 Teilnehmenden mit auswertbaren Daten. Die Autorinnen und Autoren schreiben, bei Menschen mit Demenz (dreizehn Studien mit 3288 Teilnehmenden) könne es nach sechs Monaten kleine bis mittlere Vorteile für den klinischen Gesamteindruck, die Kognition und die Alltagsaktivitäten geben; beim Risiko unerwünschter Ereignisse gebe es über bis zu zwölf Monate wahrscheinlich wenig oder keinen Unterschied zu Placebo, bei schweren unerwünschten Ereignissen möglicherweise keinen. Bei leichter kognitiver Störung (zwölf Studien mit 1913 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach sechs Monaten wahrscheinlich wenig oder keinen Effekt auf diese drei Größen; bei unerwünschten Ereignissen gebe es über bis zu zwölf Monate möglicherweise wenig oder keinen Unterschied, bei schweren unerwünschten Ereignissen wenig oder keinen. Bei Menschen mit kognitiven Beschwerden (drei Studien mit 597 Teilnehmenden) sei unklar, ob sich der klinische Gesamteindruck nach sechs Monaten bessert; nach drei Monaten könne ein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse bestehen. Bei kognitiven Störungen im Rahmen einer Multiplen Sklerose (zwei Studien mit 164 Teilnehmenden) habe Ginkgo nach drei Monaten wahrscheinlich keinen Nutzen für die Kognition; Zahlen zu unerwünschten Ereignissen hätten nicht vorgelegen, die Studien hätten aber keine Bedenken nahegelegt. Diese Übersicht bewertet den Wirkstoff, nicht die Erstattungsfähigkeit.

Quelle

Cochrane Review CD013661.pub2, Ginkgo biloba for cognitive impairment and dementia, 05.02.2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41641880/ (erhoben am 07.08.2026)

Phytotherapie: Demodex-Blepharitis, Teebaumöl äußerlich angewendet

systematische Übersicht

Sechs randomisierte kontrollierte Studien mit 562 Teilnehmenden (1124 Augen). Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Übersicht deute auf Unsicherheit hinsichtlich der Wirksamkeit von 5- bis 50-prozentigem Teebaumöl bei der kurzfristigen Behandlung der Demodex-Blepharitis hin; falls es angewendet werde, könnten in der Augenheilkunde niedrigere Konzentrationen vorzuziehen sein, um Reizungen des Auges zu vermeiden. Künftige Studien sollten besser kontrolliert sein, Ergebnisse langfristig erheben (etwa nach 10 bis 12 Wochen oder später), die Therapietreue berücksichtigen und die Wirkungen verschiedener Teebaumöl-Konzentrationen untersuchen.

Quelle

Cochrane Review CD013333.pub2 (2020): Tea tree oil for Demodex blepharitis https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32589270/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Depressive Störungen bei Kindern und Jugendlichen, Johanniskrautextrakt

Leitlinie

Empfehlung 6.5 der Leitlinie lautet: „Bei Kindern und Jugendlichen mit depressiven Störungen kann folgendes Phytopharmakon nicht empfohlen werden:“ Johanniskrautextrakt [Hypericum]. Die Leitlinie führt sie im Abschnitt „Nicht-empfehlenswerte Therapien“ unter der Überschrift „Empfehlung 6.5: Johanniskraut als nicht-empfehlenswerte Therapie“. Sie ist als konsensbasierte Empfehlung (Expertenkonsens), offene Empfehlung, Konsentierungsjahr 2013 und Konsensstärke 95 % ausgewiesen. Zur Grundlage heißt es: „Aufgrund unzureichend aussagekräftiger Studien (drei Beobachtungsstudien) ist die Evidenz hinsichtlich Johanniskrautextrakten nicht ausreichend, um eine evidenzbasierte Empfehlung auszusprechen“ und „Trotz der unzureichenden Aussagekraft der Studien ist tendenziell das Auftreten von unerwünschten Nebenwirkungen bei der Einnahme von Johanniskrautextrakten möglich.“ Konsensbasierte Empfehlungen beruhen nach S. 15 der Leitlinie nicht auf Evidenz, sondern auf Expertenkonsens beziehungsweise guter klinischer Praxis oder auf unzureichend aussagekräftigen Primärstudien.

Quelle

S3-Leitlinie „Behandlung von depressiven Störungen bei Kindern und Jugendlichen“, Langfassung, Version 2.1, Stand 02.12.2025, AWMF-Registernummer 028-043, Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP). Gültig bis 01.12.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/028-043l_S3_Behandlung-depressive-Stoerungen-Kinder-Jugendliche_2026-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Depressive Symptome (Schweregrad der Depression), Lavendel (Lavandula angustifolia) in verschiedenen Darreichungsformen

systematische Übersicht

Von 342 gesichteten Studien seien 17 Artikel in die Meta-Analyse eingeschlossen worden. Die Ergebnisse hätten eine signifikante Wirksamkeit von Lavendel bei der Verringerung von Depressionswerten gegenüber der Kontrollgruppe gezeigt (gepoolte standardisierte Mittelwertdifferenz -0,66; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,85 bis -0,46; p < 0,001; I² = 68,2 Prozent). Die Subgruppenanalyse habe ergeben, dass der Effekt bei Personen mit diagnostizierter Depression geringfügig ausgeprägter, aber statistisch nicht signifikant gewesen sei (gepoolte standardisierte Mittelwertdifferenz -0,62; 95-Prozent-Konfidenzintervall -1,26 bis 0,01; p = 0,055; I² = 88,1 Prozent), während er bei Personen mit anderen Erkrankungen und begleitenden depressiven Symptomen statistisch signifikant gewesen sei (gepoolte standardisierte Mittelwertdifferenz -0,65; 95-Prozent-Konfidenzintervall -1,84 bis -0,46; p < 0,001; I² = 52,1 Prozent); die orale Einnahme sei die wirksamste Verabreichungsart gewesen (gepoolte standardisierte Mittelwertdifferenz -0,56; 95-Prozent-Konfidenzintervall -1,07 bis -0,05; p = 0,032; I² = 85,2 Prozent). Die Autorinnen und Autoren schreiben, diese systematische Übersicht mit Meta-Analyse komme zu dem Schluss, dass Lavendel signifikante antidepressive Effekte habe; wegen einiger Einschränkungen würden jedoch weitere große klinische Studien mit homogeneren Populationen und strengeren Studiendesigns empfohlen.

Quelle

Firoozeei TS, Feizi A, Rezaeizadeh H, Zargaran A et al.: The antidepressant effects of lavender (Lavandula angustifolia Mill.): A systematic review and meta-analysis of randomized controlled clinical trials. Complementary Therapies in Medicine 59:102679, Juni 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33549687/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2, Zimt-Monopräparate zum Einnehmen (überwiegend Cassia-Zimt)

systematische Übersicht

Zehn randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 577 Teilnehmenden mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes; geprüft wurden Monopräparate aus Zimt zum Einnehmen, überwiegend aus Cassia-Zimt (Cinnamomum cassia). Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Belege reichten nicht aus, um die Anwendung von Zimt bei Typ-1- oder Typ-2-Diabetes zu stützen. Nötig seien nun weitere Studien, die die Probleme der verdeckten Gruppenzuteilung und der Verblindung angehen; ebenso müssten weitere wichtige Endpunkte wie gesundheitsbezogene Lebensqualität, Diabeteskomplikationen und Kosten einbezogen werden.

Quelle

Cochrane Review CD007170.pub2 (2012): Cinnamon for diabetes mellitus https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22972104/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Diabetes mellitus Typ 2, Süßkartoffel-Zubereitungen (Ipomoea batatas)

systematische Übersicht

Drei randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 140 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Belege zur Anwendung der Süßkartoffel bei Typ-2-Diabetes reichten nicht aus. Neben einer besseren Studienmethodik müssten Fragen der Standardisierung und der Qualitätskontrolle der Zubereitungen, auch anderer Süßkartoffelsorten, geklärt werden. Um Empfehlungen für die klinische Praxis zu begründen, seien weitere Beobachtungsstudien und randomisierte kontrollierte Studien zu den Wirkungen der Süßkartoffel nötig.

Quelle

Cochrane Review CD009128.pub3 (2013): Sweet potato for type 2 diabetes mellitus https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24000051/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Diabetes mellitus Typ 2, Zubereitungen aus Momordica charantia (Bittergurke)

systematische Übersicht

Vier randomisierte kontrollierte Studien mit 479 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, es gebe keine ausreichenden Belege zu den Wirkungen von Momordica charantia bei Typ-2-Diabetes. Weitere Studien seien daher nötig, um Fragen der Standardisierung und der Qualitätskontrolle der Zubereitungen zu klären. Für die medizinische Ernährungstherapie seien weitere Beobachtungsstudien zu den Wirkungen von Momordica charantia nötig, bevor randomisierte kontrollierte Studien aufgelegt würden, die Empfehlungen für die klinische Praxis leiten können.

Quelle

Cochrane Review CD007845.pub3 (2012): Momordica charantia for type 2 diabetes mellitus https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22895968/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Ein- und Durchschlafstörungen unter tumorspezifischer Therapie, Baldrianextrakt

Leitlinie

Empfehlung 7.56 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten zum Einsatz von Baldrianextrakt bei Ein- und Durchschlafstörungen unter tumorspezifischer Therapie bei onkologischen Patienten mit unterschiedlichen Krebsentitäten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen den Einsatz von Baldrianextrakt (oder Baldrianwurzelextrakt) bei onkologischen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Einsatz in der Schwangerschaft zur Geburtsvorbereitung und -erleichterung, Himbeerblätter (Rubus idaeus)

systematische Übersicht

Dreizehn Studien seien eingeschlossen worden: fünf Laborstudien an Tier- und Humangewebe, zwei Tierversuche und sechs Studien am Menschen; die eingeschlossenen Studien seien zwischen 1941 und 2016 veröffentlicht worden. Für Himbeerblätter seien biophysikalische Effekte auf die glatte Muskulatur von Tieren und Menschen, einschließlich der Gebärmutter, gezeigt worden. Bei hoher Dosierung und intravenöser oder intraperitonealer Verabreichung in Tierstudien sei Toxizität nachgewiesen worden. Die Studien am Menschen hätten weder Schaden noch Nutzen gezeigt, wobei eine Studie eine klinisch bedeutsame, statistisch aber nicht signifikante Verringerung der Dauer der zweiten Geburtsphase und der Wehenverstärkung (augmentation of labour) bei Frauen beschrieben habe, die Himbeerblätter eingenommen hätten. Die Autorinnen und Autoren schreiben, viele Frauen nutzten Himbeerblätter in der Schwangerschaft, um Wehen und Geburt zu erleichtern; die Evidenzbasis für den Einsatz von Himbeerblättern in der Schwangerschaft sei jedoch schwach, und weitere Forschung sei nötig, um die Frage der Wirksamkeit von Himbeerblättern zu klären.

Quelle

Bowman R, Taylor J, Muggleton S, Davis D: Biophysical effects, safety and efficacy of raspberry leaf use in pregnancy: a systematic integrative review. BMC Complementary Medicine and Therapies 21(1):56, Februar 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33563275/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Epilepsie im Erwachsenenalter

Leitlinie

Kapitel 2.4.8 der Leitlinie behandelt Heilpflanzen und hält zur Datenlage fest: „Anfallsfördernde und anfallssuppressive Eigenschaften von Pflanzenextrakten sowie Interaktionen mit Anfallssuppressiva wurden bislang noch nicht in methodisch zufriedenstellenden klinischen Studien untersucht“. Die Empfehlungen sind eine Abgrenzung und eine Sicherheitsauflage: „Heilpflanzen sollen nicht anstelle einer anfallssuppressiven Pharmakotherapie eingesetzt werden“ mit starkem Konsens bei 100 Prozent Konsensstärke, und „Patient:innen, die eine ergänzende Behandlung mit pflanzlichen Substanzen wünschen, sollten über mögliche Interaktionen mit Anfallssuppressiva informiert werden“ mit 95 Prozent. Die Leitlinie weist ausdrücklich darauf hin, dass auch Cannabidiol-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel nicht der Arzneimittelaufsicht unterliegen.

Quelle

S2k-Leitlinie „Erster epileptischer Anfall und Epilepsien im Erwachsenenalter“, Langfassung, Stand 01.09.2023, AWMF-Registernummer 030-041, Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Gültig bis 31.08.2028. Kapitel 2.4 mit den Abschnitten 2.4.8 „Heilpflanzen“, 2.4.9 „Traditionelle Chinesische Medizin / Akupunktur“, 2.4.10 „Homöopathie“ und 2.4.12 „Anthroposophische Medizin“. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-041l_S2k_Erster-epileptischer-Anfall-Epilepsien-Erwachsenenalter_2023-09.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Phytotherapie: Erektile Dysfunktion, Ginseng

systematische Übersicht

Neun Studien mit 587 Männern mit leichter bis mittelschwerer erektiler Dysfunktion. Die Autorinnen und Autoren schreiben, nach überwiegend wenig vertrauenswürdiger Evidenz habe Ginseng im Vergleich mit Placebo, gemessen mit validierten Instrumenten, möglicherweise nur geringfügige Wirkungen auf die Erektionsfähigkeit oder die Zufriedenheit mit dem Geschlechtsverkehr. Ginseng könne die von den Männern selbst berichtete Fähigkeit zum Geschlechtsverkehr verbessern. Auf unerwünschte Ereignisse habe es möglicherweise wenig bis keinen Einfluss. Studien, die Ginseng mit Mitteln mit gesicherterer Rolle in der Behandlung der erektilen Dysfunktion wie Phosphodiesterase-5-Hemmern vergleichen, hätten sie nicht gefunden.

Quelle

Cochrane Review CD012654.pub2 (2021): Ginseng for erectile dysfunction https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33871063/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Erkältung (Echinacea zur Vorbeugung und Behandlung)

systematische Übersicht

24 doppelblinde Studien mit 4631 Teilnehmenden und 33 Vergleichen von Echinacea-Zubereitungen gegen Placebo; zehn Studien mit 13 Vergleichen untersuchten die Vorbeugung, 15 Studien mit 20 Vergleichen die Behandlung. Die Autorinnen und Autoren schreiben, für die Behandlung von Erkältungen sei kein Nutzen von Echinacea-Produkten gezeigt worden; möglich sei ein schwacher Nutzen einzelner Produkte, denn die Vorbeugungsstudien zeigten durchgängig positive, aber nicht signifikante Trends von fraglicher klinischer Bedeutung. Keiner der zwölf Vorbeugungsvergleiche, die die Zahl der Teilnehmenden mit mindestens einer Erkältung berichteten, fand einen statistisch signifikanten Unterschied; eine nachträgliche Zusammenfassung dieser Ergebnisse lege aber eine relative Risikominderung von 10 bis 20 Prozent nahe. Die Zahl der Teilnehmenden, die die Studie abbrachen oder unerwünschte Wirkungen berichteten, habe sich zwischen Echinacea und Placebo weder in den Vorbeugungs- noch in den Behandlungsstudien signifikant unterschieden; in den Vorbeugungsstudien habe es aber einen Trend zu mehr Abbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse in den Echinacea-Gruppen gegeben.

Quelle

Cochrane Review CD000530.pub3 (2014): Echinacea for preventing and treating the common cold https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24554461/ (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Erkältung (Vorbeugung und Behandlung), Knoblauchpräparate

systematische Übersicht

Eine Studie mit 146 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Belege aus klinischen Studien zu den Wirkungen von Knoblauch bei der Vorbeugung oder Behandlung der Erkältung reichten nicht aus. Eine einzelne Studie habe darauf hingedeutet, dass Knoblauch dem Auftreten von Erkältungen vorbeugen könne, doch seien weitere Studien nötig, um diesen Befund zu bestätigen. Behauptungen einer Wirksamkeit schienen sich weitgehend auf Belege geringer Qualität zu stützen.

Quelle

Cochrane Review CD006206.pub4 (2014): Garlic for the common cold https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25386977/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Erkältung, kurzzeitige Vorbeugung und Behandlung (Purpursonnenhutkraut, HMPC-Monographie)

traditionelle Anwendung

Anwendungsgebiete der Monographie EMA/HMPC/48704/2014: „Herbal medicinal product for the short-term prevention and treatment of common cold. […] Traditional herbal medicinal product for treatment of small superficial wounds.“

Quelle

EMA/HMPC/48704/2014: European Union herbal monograph on Echinacea purpurea (L.) Moench, herba recens (Purpur-Sonnenhut-Kraut), 24. November 2015, Abschnitt 4.1 (PDF) https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-echinacea-purpurea-l-moench-herba-recens_en.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Fatigue bei onkologischen Patienten, Ginseng

Leitlinie

Empfehlung 7.63 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus 4 RCTs zur Wirksamkeit von Ginseng auf die Verbesserung von Fatigue bei onkologischen Patienten vor. Ginseng kann zur Verbesserung von Fatigue bei diesen Patienten erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Fettstoffwechsel (Cholesterin- und Triglyceridspiegel), Mateblätter (Ilex paraguariensis)

systematische Übersicht

Dreizehn Studien wurden für diese systematische Übersicht als geeignet erachtet, sieben Studien mit 378 Patientinnen und Patienten wurden für die quantitative Analyse ausgewählt. Die Autorinnen und Autoren schreiben, in der qualitativen Analyse seien die Ergebnisse sowohl in den Beobachtungsstudien als auch in den experimentellen Studien widersprüchlich gewesen. In der quantitativen Analyse hätten sich beim Vergleich der Mate- und der Kontrollgruppe keine Unterschiede beim Gesamtcholesterin (mittlere Differenz 6,4; 95-Prozent-Konfidenzintervall -2,2 bis 15,0), beim LDL-Cholesterin (mittlere Differenz 5,5; 95-Prozent-Konfidenzintervall -1,5 bis 12,6), beim HDL-Cholesterin (mittlere Differenz 0,4; 95-Prozent-Konfidenzintervall -2,8 bis 3,7) und bei den Triglyceriden (mittlere Differenz 5,7; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,0 bis 11,4) gezeigt. Laut Metaregression könnten Unterschiede in den Ausgangswerten die Befunde zu Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin beeinflussen, nicht jedoch die zu HDL-Cholesterin oder Triglyceriden. Der Konsum von Mate sei nicht mit einer signifikanten Veränderung der Blutfettwerte verbunden gewesen; da die Ergebnisse auf kleinen, nicht schlüssigen Studien beruhten, sei weitere Forschung nötig, um diese Befunde zu bestätigen.

Quelle

Masson W, Barbagelata L, Lobo M, Nogueira JP et al.: Effect of Yerba Mate (Ilex paraguariensis) on Lipid Levels: A Systematic Review and Meta-Analysis. Plant Foods for Human Nutrition 77(3):353-366, September 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35829819/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Glykämische Kontrolle und Stoffwechselgesundheit (Blutzucker, Blutfette, Körpergewicht), Mateblätter (Ilex paraguariensis) als Aufguss

systematische Übersicht

Dreizehn randomisierte kontrollierte Studien wurden eingeschlossen; die Studienpopulation umfasste Personen mit Fettstoffwechselstörung, Übergewicht oder Adipositas sowie normalgewichtige Personen ohne Fettstoffwechselstörung. Die Autorinnen und Autoren schreiben, bei Personen mit Prädiabetes deuteten die Ergebnisse auf signifikante Verringerungen des postprandialen Blutzuckers hin (mittlere Differenz -12,76; 95-Prozent-Konfidenzintervall -16,78 bis -8,74; zwei Studien), des HbA1c-Werts (mittlere Differenz -0,37; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,56 bis -0,18; zwei Studien) und des HOMA-Index (mittlere Differenz -0,24; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,37 bis -0,11; zwei Studien), doch sei weitere Forschung nötig, um diese Befunde zu bestätigen. Es seien keine signifikanten Effekte auf Triglyceride, Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin, Nüchternblutzucker, Nüchterninsulin, Taillenumfang oder Body-Mass-Index gefunden worden. Zu den unerwünschten Ereignissen hätten Schleimhautreizungen, Schlaflosigkeit, Tachykardie, Angina, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden gehört. Der Konsum von Mate könne günstige Effekte auf die glykämische Kontrolle zeigen, während seine Wirkung auf das Lipidprofil und das Gewichtsmanagement begrenzt erscheine.

Quelle

Li D, Yue L, Peng X, Chen L et al.: Yerba Maté and its impact on glycemic control and metabolic health: a systematic review and meta-analysis. Frontiers in Endocrinology 16:1641592, 2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41244043/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Gonarthrose, topische Phytotherapeutika (Beinwellextrakt, Arnika-Gel)

Leitlinie

Statement 44 der Leitlinie lautet: „Eine Empfehlung für oder gegen die Anwendung von Beinwellextrakt, Arnika-Gel und anderer topischer Phytotherapeutika kann aufgrund der Datenlage nicht ausgesprochen werden.“ Das Statement steht im Kapitel Klassische Naturheilverfahren, ist mit „EK“ gekennzeichnet, orientiert sich laut Kasten an Cameron et al. 2013, Jamali et al. 2020 sowie Kuchta und Schmidt 2020 und wurde mit der Konsensstärke „100 % (starker Konsens)“ verabschiedet. Die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz gibt die Leitlinie mit „Niedrig“ an. Im Hintergrundtext heißt es: „Die Evidenz ist schwach, insgesamt die Verträglichkeit gut.“ In der Nutzen-Schaden-Abwägung schreibt die Leitlinie, Beinwell und seine Zubereitungen sollten wegen der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide nur äußerlich und nur auf unbeschädigter Haut verwendet werden.

Quelle

S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Gonarthrose“ (im AWMF-Register „Gonarthrose“), Langfassung, Version 5.0, Stand 12.07.2024, AWMF-Registernummer 187-050, Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU). Gültig bis 11.07.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/187-050l_S3_Gonarthrose_2025-05.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Harninkontinenz der Frau (Belastungs-, Drang- und Mischharninkontinenz), Phytotherapie

Leitlinie

Das konsensbasierte Statement S5-13 der Leitlinie lautet: „Im Bereich der Komplementärmedizin liegt bisher keine ausreichende Evidenz vor, um den Einsatz der Homöopathie, der Phytotherapie, der Supplementtherapie und weiterer komplementärmedizinischer Therapeutika explizit zu empfehlen.“ Ausgewiesen sind Expertenkonsens und die Konsensusstärke ++, nach Tabelle 8 der Leitlinie eine Zustimmung von mehr als 75 bis 95 Prozent. Statements sind dort fachliche Aussagen „nicht als Handlungsempfehlungen, sondern als einfache Darlegung“. Zur Phytotherapie schreibt die Leitlinie, einige Substanzen seien in klinischen Studien untersucht, „es liegen jedoch zu keinem der genannten Präparate randomisierte Studien mit einer ausreichenden Fallzahl an Patientinnen vor, um hieraus eine klare Empfehlung in der Leitlinie auszusprechen.“ Genannt werden unter anderem Bryophyllum pinnatum, Gosh-jinki-gan, Weng-li-tong und Kürbissamen. Der Abschnitt schließt: „Für alle genannten Therapeutika, für welche Hinweise auf Wirksamkeit erbracht werden konnten, sind größere klinische Studien notwendig, um die Wirksamkeit zu belegen.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Harninkontinenz der Frau“, Langfassung, Version 1.0, Stand 01.01.2022, AWMF-Registernummer 015-091, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Gültig bis 31.12.2026 (am 29.08.2023 verlängert). Kapitel 5.6 „Komplementärmedizin bei Belastungs-, Drang- und Mischharninkontinenz“, Konsensbasiertes Statement S5-13. https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-091l_S2k_Harninkontinenz-der-Frau_2022-03.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Infusionsphlebitis (Vorbeugung und Behandlung), Aloe vera äußerlich

systematische Übersicht

43 Studien (35 randomisierte und acht quasi-randomisierte) mit 7465 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, es gebe keine starken Belege für die Vorbeugung oder Behandlung der Infusionsphlebitis durch äußerliche Anwendung von Aloe vera. Die verfügbare Evidenz sei durch die schlechte methodische Qualität und das Risiko selektiver Ergebnisberichte der eingeschlossenen Studien sowie durch unterschiedlich große Effekte zwischen den Studien eingeschränkt. Die günstigen Wirkungen, die bei äußerlicher Anwendung von Aloe vera zur Vorbeugung oder Behandlung der Infusionsphlebitis im Vergleich mit keiner Behandlung oder mit äußerlich angewendetem 33- oder 50-prozentigem Magnesiumsulfat beobachtet wurden, seien daher mit Vorsicht zu betrachten.

Quelle

Cochrane Review CD009162.pub2 (2014): Aloe vera for prevention and treatment of infusion phlebitis https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24895299/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Insomnie bei Erwachsenen (Ein- und Durchschlafstörungen)

Leitlinie

Empfehlung T9 der Leitlinie lautet: „Eine Behandlung der Insomnie mit Phytopharmaka sollte nicht empfohlen werden (B; Konsens; Evidenzgrad 1a).“ Der Empfehlungsgrad B ist die mittlere Stufe („sollte nicht“) und damit schwächer als das A bei Akupunktur und Homöopathie. Zur Begründung hält die Leitlinie fest: „Meta-Analysen zeigen eine allenfalls geringe Überlegenheit von Baldrian gegenüber Placebo (Shinjyo et al., 2020; Leach & Page, 2015), wobei die Qualität der Originalarbeiten insgesamt als niedrig bewertet wird.“

Quelle

S3-Leitlinie „Insomnie bei Erwachsenen“, Update 2025, Langfassung, Version 2.0, Stand 13.11.2024, AWMF-Registernummer 063-003, Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Gültig bis 12.11.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/063-003l_S3_Insomnie-bei-Erwachsenen_2025-04.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Phytotherapie: Interstitielle Zystitis und Blasenschmerzsyndrom (IC/BPS), Phytotherapie

Leitlinie

Empfehlung 4.50 der Leitlinie lautet: „Phytotherapie kann zur Therapie der IC/BPS angeboten werden.“ Die Gesamtabstimmung ergab starken Konsens mit 96 Prozent. Statement 4.49 ordnet ein (Konsens, 93 Prozent): „Die Phytotherapie kann bei der Therapie der IC/BPS eine Rolle spielen. Es gibt bestimmte Pflanzen, die Eigenschaften besitzen, die helfen können, die Histaminreaktion im Körper zu modulieren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Wirksamkeit von Phytotherapie von vielen Faktoren abhängt und individuell variieren kann.“ Beide wurden 2024 geändert. Die Stärke einer Empfehlung wird in dieser Leitlinie „rein sprachlich ausgedrückt“, eine Kann-Formulierung ist also die offene Stufe. Die Leitlinie stellt ausdrücklich fest: „Obwohl es keine formalen Studien zur Phytotherapie bei interstitieller Cystitis gibt, deuten Maßnahmen aus der Erfahrungsmedizin auf potenzielle Therapieansätze hin.“ Als Beispiele nennt sie eine Kombination aus Rosmarinblättern, Tausendgüldenkraut und Liebstöckelwurzel sowie Hauhechelwurzel, Katzenbart (Orthosiphon) und Goldrutenkraut. Zu einer Cochrane-Übersicht über pflanzliche Arzneimittel beim chronischen Beckenschmerzsyndrom heißt es: „Rückschlüsse zu einer evidenzbasierten Effektivität sind daher nicht möglich.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)“, Langfassung, Version 2.0, Stand 30.09.2024, AWMF-Registernummer 043-050, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 29.09.2029. Kapitel 4.1.2 „Ernährungsempfehlungen“, 4.1.4.1 „Osteopathie“ und 4.4 „Komplementärmedizinische Therapie“ mit den Empfehlungen 4.11, 4.18, 4.44, 4.50 und 4.53 und den Statements 4.8 und 4.49. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-050l_S2k_Diagnostik-Therapie-Interstitielle-Zystitis-IC-BPS_2025-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Kardiometabolische Risikomarker bei Erwachsenen (Blutfette, Entzündungsmarker, Blutzucker, Blutdruck, Körpergewicht), Supplemente aus Olivenblättern

systematische Übersicht

30 randomisierte kontrollierte Studien mit 1726 Teilnehmenden zu Supplementen aus Olivenblättern oder Oliventrester, ausgewertet an 21 standardisierten Biomarkern. Die Autorinnen und Autoren berichten, die Einnahme von Olivenblättern habe die Blutfettwerte (Gesamtcholesterin, Triglyzeride, LDL-Cholesterin, Apolipoprotein B, oxidiertes LDL) signifikant verbessert, Apolipoprotein A1 erhöht sowie TNF-alpha, systolischen und diastolischen Blutdruck, Körpergewicht und BMI gesenkt; auf Blutzuckermarker seien keine signifikanten Effekte beobachtet worden. Die Vertrauenswürdigkeit der Belege habe von sehr niedrig bis hoch gereicht, mehrere Endpunkte seien wegen Ungenauigkeit, Heterogenität oder geringer Studienzahl abgewertet worden. Ihr Schluss: Die Befunde stützten den gezielten Einsatz von Olivenblättern als ergänzende Strategie im Umgang mit dem kardiometabolischen Risiko; für Oliventrester bleibe die Evidenz begrenzt, es brauche dazu gut angelegte hochwertige Studien.

Quelle

Mansouri F, Mardani M, Rucci C, Bordoni L et al.: A GRADE-assessed systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials evaluating the effects of olive leaf or olive pomace supplementation on cardiometabolic and anthropometric health markers. Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Diseases 36(10):104821, Oktober 2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42303499/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Kardiometabolische Zielgrößen (Blutfette, Blutdruck, Blutzucker, Entzündungswerte), Melisse (Melissa officinalis) zum Einnehmen

systematische Übersicht

Sieben randomisierte kontrollierte Studien (die Teilnehmendenzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht). Die Einnahme von Melissa officinalis war mit einem niedrigeren Gesamtcholesterin (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,26; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,52 bis -0,01; sechs Studien) und einem niedrigeren systolischen Blutdruck (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,56; -0,85 bis -0,27; drei Studien) verbunden, nicht aber mit statistisch signifikanten Änderungen von Triglyceriden, LDL, diastolischem Blutdruck, hochsensitivem C-reaktivem Protein, Nüchternblutzucker, HbA1c, Insulin oder HDL. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet; das Verzerrungsrisiko war in einem beträchtlichen Teil der Studien hoch. Ihr Schluss: Die Übersicht lege nahe, dass Melissa officinalis ein sicheres Ergänzungsmittel mit günstigen Wirkungen auf Gesamtcholesterin und systolischen Blutdruck sei; die Befunde müssten jedoch im Licht großer Einschränkungen wie der geringen Zahl eingeschlossener Studien und eines ernsten Verzerrungsrisikos gesehen werden, und für feste Schlüsse zu den Wirkungen auf kardiometabolische Zielgrößen seien hochwertige randomisierte Studien nötig.

Quelle

Heshmati J, Morvaridzadeh M, Sepidarkish M, Fazelian S et al.: Effects of Melissa officinalis (Lemon Balm) on cardio-metabolic outcomes: A systematic review and meta-analysis. Phytotherapy Research 34(12):3113-3123, Dezember 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32614129/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Kardiovaskuläre Risikofaktoren, Ganoderma lucidum (Reishi)

systematische Übersicht

Fünf Studien mit zusammen 398 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Belege aus einer kleinen Zahl randomisierter kontrollierter Studien stützten die Anwendung von G. lucidum zur Behandlung kardiovaskulärer Risikofaktoren bei Menschen mit Typ-2-Diabetes nicht. Künftige Forschung zur Wirksamkeit von G. lucidum solle placebokontrolliert sein und die Standards für die Berichterstattung klinischer Studien einhalten.

Quelle

Cochrane Review CD007259.pub2 (2015): Ganoderma lucidum mushroom for the treatment of cardiovascular risk factors https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25686270/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Kognitive Defizite bei Parkinson-Krankheit (PD-MCI und Demenz), pflanzliche Therapeutika

Leitlinie

Zwei parallel formulierte Empfehlungen zu Fragestellung 124 und Fragestellung 125 der Leitlinie: „Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Therapeutika sollen zur Behandlung von kognitiven Defiziten bei PD-MCI nicht eingesetzt werden.“ und „Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Therapeutika sollen zur Behandlung von kognitiven Defiziten bei der PKD nicht eingesetzt werden.“ (jeweils Konsensstärke: 96,6%, starker Konsens). Zur Begründung heißt es für die leichte kognitive Störung: „Insgesamt besteht für die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln oder pflanzlichen Präparaten zur Therapie des PD-MCI keine ausreichende Evidenz.“ Für die Demenz: „Die hier dargestellte Zusammenfassung stellt fest, dass Nahrungsergänzungsmittel oder pflanzliche Präparate zur Therapie des PKD nicht ausreichend geprüft sind, es gibt keine RCTs.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Parkinson-Krankheit“, Langfassung, Version 8.1, Stand 25.10.2023, AWMF-Registernummer 030-010, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) unter Mitwirkung der beteiligten Fachgesellschaften und Organisationen. Gültig bis 24.10.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-010l_Parkinson_Krankheit_2023-11_1.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Kognitive Funktion und Stimmung, Zubereitungen aus Centella asiatica (Asiatischer Wassernabel) allein oder in Kombinationsprodukten gegenüber Placebo

systematische Übersicht

Fünf randomisierte kontrollierte Studien zur Wirkung von Centella asiatica allein und sechs randomisierte kontrollierte Studien zu Centella-asiatica-haltigen Produkten; Teilnehmerzahlen nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten, die Metaanalyse habe in keinem Bereich der kognitiven Funktion einen signifikanten Unterschied zwischen Centella asiatica und Placebo gezeigt; die Stimmung habe sich jedoch verbessern können, mit höheren Wachheitswerten (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,71; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,01 bis 1,41) und niedrigeren Ärgerwerten eine Stunde nach der Behandlung (-0,81; -1,51 bis -0,09); keine der Studien habe unerwünschte Wirkungen von Centella asiatica berichtet. Ihr Schluss: Es gebe keine starken Belege für den Einsatz von Centella asiatica zur Verbesserung der kognitiven Funktion in den einzelnen kognitiven Bereichen; Centella asiatica könne die Wachheit verbessern und Ärger lindern; zu beachten seien Einschränkungen durch Dosierung, Pflanzenzubereitung, Standardisierung und Produktunterschiede, und gut geplante klinische Studien mit geeigneten Dosen standardisierter Centella asiatica seien weiterhin nötig. Welcher Pflanzenteil den Zubereitungen zugrunde lag, nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Ob die Werte für Wachheit und Ärger aus den Studien zu Centella asiatica allein oder aus denen zu Centella-asiatica-haltigen Produkten stammen, sagt die Zusammenfassung nicht.

Quelle

Puttarak P, Dilokthornsakul P, Saokaew S, Dhippayom T et al.: Effects of Centella asiatica (L.) Urb. on cognitive function and mood related outcomes: A Systematic Review and Meta-analysis. Scientific Reports 7(1):10646, September 2017 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28878245/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Kognitive Leistungsfähigkeit bei Gesunden, kognitiver Beeinträchtigung oder Demenz, Ginseng

systematische Übersicht

Neun randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studien, acht davon mit gesunden Teilnehmenden und eine mit Menschen mit altersassoziierter Gedächtnisstörung; nur fünf lieferten auswertbare Daten, und diese fünf untersuchten ausschließlich Gesunde. Teilnehmerzahlen nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren schreiben, derzeit fehlten überzeugende Belege für eine kognitionsverbessernde Wirkung von Panax ginseng bei gesunden Menschen, und es gebe keine hochwertigen Belege zur Wirksamkeit bei Menschen mit Demenz. Randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Parallelgruppenstudien mit großen Stichproben seien nötig, um die Wirkung von Ginseng auf die Kognition in verschiedenen Bevölkerungsgruppen einschließlich Menschen mit Demenz weiter zu untersuchen.

Quelle

Cochrane Review CD007769.pub2 (2010): Ginseng for cognition https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21154383/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Kognitive Leistungsfähigkeit gesunder Erwachsener, Extrakte aus Hafer (Avena sativa)

systematische Übersicht

Sechs randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 287 Teilnehmenden, davon drei im Überkreuzdesign; vier Studien prüften die akute, zwei die wiederholte Einnahme von Avena sativa bei gesunden Erwachsenen. Die Autorinnen und Autoren berichten, die akute Einnahme scheine Genauigkeit und Geschwindigkeit der Leistung günstig zu beeinflussen; eine wiederholte Einnahme über kurze Zeit habe die kognitive Funktion signifikant verbessert, eine wiederholte Einnahme über lange Zeit nicht. Die Belege seien insgesamt von durchschnittlicher Güte. Ihr Schluss: Die akute Einnahme von Avena sativa könne die kognitive Funktion gesunder Freiwilliger verbessern; angesichts der kleinen Zahl eingeschlossener Studien und der unterschiedlichen Dosierungen seien die Schlussfolgerungen mit Vorsicht zu lesen, und es brauche mehr hochwertige Langzeitstudien. Welcher Pflanzenteil den geprüften Extrakten zugrunde lag, nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht.

Quelle

Jibril AT, Arero AG, Kankam SB, Fuseini M: Effect of Avena sativa (Oats) on cognitive function: A systematic review of randomized controlled trials. Clinical Nutrition ESPEN 53:144-150, Februar 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36657906/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Kognitive Probleme bei Multipler Sklerose, Ginkgo biloba

systematische Übersicht

Zwei Studien mit 164 Teilnehmenden verglichen Ginkgo über drei Monate mit Placebo bei Menschen mit Multipler Sklerose und kognitiven Problemen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Ginkgo habe bei Multipler Sklerose nach drei Monaten wahrscheinlich keinen Nutzen für die Kognition; Zahlen zu unerwünschten Ereignissen hätten nicht vorgelegen, die Studien hätten aber keine Bedenken nahegelegt. Zum klinischen Gesamteindruck und zu den Alltagsaktivitäten gab es keine Daten.

Quelle

Cochrane Review CD013661.pub2, Ginkgo biloba for cognitive impairment and dementia, 05.02.2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41641880/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Kollagene Kolitis, Boswellia-serrata-Extrakt

systematische Übersicht

Zwölf randomisierte kontrollierte Studien mit 476 Teilnehmenden; zu Boswellia-serrata-Extrakt eine Studie mit 31 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, über Nutzen und Schaden einer Therapie mit Wismutsubsalicylat, Boswellia-serrata-Extrakt, Mesalazin mit oder ohne Colestyramin, Prednisolon und Probiotika seien sie unsicher; diese und andere Therapien müssten weiter untersucht werden. Die Aussage der Schlussfolgerung zu Budesonid ist hier ausgelassen.

Quelle

Cochrane Review CD003575.pub6 (2017): Interventions for treating collagenous colitis https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29127772/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Krankheitsverlauf bei metastasierten Karzinomen ohne kurative Therapieoption, Aloe-Vera-Tinktur zur oralen Einnahme

Leitlinie

Empfehlung 7.55 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten aus RCTs zur Wirksamkeit einer Aloe-Vera-Tinktur zur oralen Einnahme zur positiven Beeinflussen des Krankheitsverlaufs bei Patienten mit metastasierten Karzinomen ohne kurative Therapieoptionen vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine Anwendung von Aloe-Vera-Tinkturen bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 1b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Krankheitsverlauf beim Prostatakarzinom, Leinsamen

Leitlinie

Empfehlung 7.73 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten aus RCTs zur Wirksamkeit von Leinsamen auf den Krankheitsverlauf beim Prostatakarzinom vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen den Einsatz von Leinsamen mit dem Ziel, den Krankheitsverlauf beim Prostata-Karzinom zu beeinflussen, gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 1b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Krebserkrankungen, Ganoderma lucidum (Reishi)

systematische Übersicht

Fünf randomisierte kontrollierte Studien; Teilnehmerzahlen nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren schreiben, ihre Übersicht habe keine ausreichenden Belege gefunden, die den Einsatz von G. lucidum als Erstlinienbehandlung bei Krebs rechtfertigten. Ob G. lucidum das Langzeitüberleben bei Krebs verlängere, bleibe unsicher. G. lucidum könnte jedoch in Anbetracht seines Potenzials, das Ansprechen des Tumors zu verstärken und die körpereigene Immunabwehr anzuregen, als alternative Ergänzung zur konventionellen Behandlung gegeben werden. G. lucidum sei von den meisten Teilnehmenden im Allgemeinen gut vertragen worden, mit nur vereinzelten leichten unerwünschten Ereignissen; eine erhebliche Toxizität sei in keiner Studie beobachtet worden. Obwohl es nur wenige Berichte über schädliche Wirkungen gebe, solle der Extrakt umsichtig eingesetzt werden, besonders nach sorgfältiger Abwägung von Kosten und Nutzen und der Präferenz der Patientinnen und Patienten. Künftige Studien sollten die methodische Qualität verbessern, und weitere klinische Forschung zur Wirkung von G. lucidum auf das Langzeitüberleben bei Krebs sei nötig.

Quelle

Cochrane Review CD007731.pub3 (2016): Ganoderma lucidum (Reishi mushroom) for cancer treatment https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27045603/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Krebsvorbeugung, Grüntee-Konsum und Grüntee-Extrakte

systematische Übersicht

142 abgeschlossene Studien: 11 experimentelle Studien mit 1795 Teilnehmenden (Grüntee-Extrakt oder Placebo) und 131 nicht-experimentelle Studien (46 Kohorten- und 85 Fall-Kontroll-Studien) mit über 1.100.000 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, experimentelle und nicht-experimentelle epidemiologische Studien hätten insgesamt widersprüchliche Ergebnisse geliefert und damit begrenzte Belege für eine günstige Wirkung des Grünteekonsums auf das Krebsrisiko insgesamt oder auf einzelne Krebslokalisationen erbracht. Aus den randomisierten Studien und aus Fall-Kontroll-Studien hätten sich einige Hinweise auf eine günstige Wirkung von grünem Tee bei einigen Krebslokalisationen ergeben; deren methodische Grenzen, etwa die geringe Zahl und Größe der Studien, und die Widersprüche zu den Ergebnissen der Kohortenstudien schränkten die Aussagekraft der Schätzungen des relativen Risikos jedoch ein. Die Studien hätten auch auf mehrere Nebenwirkungen bei hoher Aufnahme von grünem Tee hingewiesen. Zudem sei die Mehrzahl der eingeschlossenen Studien in asiatischen Bevölkerungen mit hohem Grünteekonsum durchgeführt worden, was die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Bevölkerungen begrenze. Um Schlüsse über mögliche günstige Wirkungen des Grünteekonsums auf das Krebsrisiko ziehen zu können, wären gut durchgeführte randomisierte Studien mit ausreichender Fallzahl nötig.

Quelle

Cochrane Review CD005004.pub3 (2020): Green tea (Camellia sinensis) for the prevention of cancer https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32118296/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Körperliche und geistige Erschöpfung (Fatigue), Rosenwurz (Rhodiola rosea)

systematische Übersicht

Von 206 in der Suche identifizierten Artikeln hätten elf die Einschlusskriterien dieser Übersicht erfüllt, zehn davon beschrieben als randomisierte kontrollierte Studien und eine als kontrollierte klinische Studie. Zwei von sechs Studien zur körperlichen Erschöpfung bei gesunden Populationen hätten Rosenwurz als wirksam berichtet, ebenso drei von fünf randomisierten kontrollierten Studien zur geistigen Erschöpfung. Alle eingeschlossenen Studien hätten entweder ein hohes Verzerrungsrisiko oder Mängel in der Berichterstattung aufgewiesen, die eine Beurteilung ihrer tatsächlichen Validität erschwerten (unklares Verzerrungsrisiko). Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Befundlage zur Wirksamkeit von Rosenwurz sei widersprüchlich. Manche Belege legten nahe, dass die Pflanze bei der Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und bei der Linderung geistiger Erschöpfung hilfreich sein könne, methodische Mängel schränkten jedoch die verlässliche Einschätzung der Wirksamkeit ein. Eine rigoros konzipierte, gut berichtete randomisierte kontrollierte Studie mit minimiertem Verzerrungsrisiko sei nötig, um die tatsächliche Wirksamkeit von Rosenwurz bei Erschöpfung festzustellen.

Quelle

Ishaque S, Shamseer L, Bukutu C, Vohra S: Rhodiola rosea for physical and mental fatigue: a systematic review. BMC Complementary and Alternative Medicine 12:70, Mai 2012 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22643043/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Leichte Krämpfe des Magen-Darm-Trakts und Spannungskopfschmerz (Pfefferminzöl, HMPC-Monographie)

traditionelle Anwendung

Anwendungsgebiete der Monographie EMA/HMPC/522410/2013: „Herbal medicinal product for the symptomatic relief of minor spasms of the gastrointestinal tract, flatulence and abdominal pain, especially in patients with irritable bowel syndrome. […] Herbal medicinal product for the symptomatic relief of mild tension type headache.“

Quelle

EMA/HMPC/522410/2013: European Union herbal monograph on Mentha x piperita L., aetheroleum (Pfefferminzöl), Revision 1, 15. Januar 2020, Abschnitt 4.1 (PDF) https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/european-union-herbal-monograph-mentha-x-piperita-l-aetheroleum-revision-1_en.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Leichte Magen-Darm-Beschwerden und Erkältungssymptome (Kamillenblüten, HMPC-Monographie)

traditionelle Anwendung

Anwendungsgebiete der Monographie EMA/HMPC/55843/2011: „Traditional herbal medicinal product used for the symptomatic treatment of minor gastro-intestinal complaints such as bloating and minor spasms. […] Traditional herbal medicinal product used for the relief of symptoms of common cold.“

Quelle

EMA/HMPC/55843/2011: European Union herbal monograph on Matricaria recutita L., flos (Kamillenblüten), 7. Juli 2015, Abschnitt 4.1 (PDF) https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-matricaria-recutita-l-flos-first-version_en.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Leichte bis mittelgradige Alzheimer-Demenz oder vaskuläre Demenz mit nicht psychotischen Verhaltenssymptomen, Ginkgo-biloba-Extrakt EGb 761

Leitlinie

Empfehlung 69 der Leitlinie lautet: „Wir schlagen vor, Ginkgo biloba EGb 761 in einer Dosis von 240 mg täglich zur Behandlung der Kognition und Alltagsfunktionen bei leichter bis mittelgradiger Alzheimer-Demenz oder vaskulärer Demenz mit nicht psychotischen Verhaltenssymptomen einzusetzen.“ Ausgewiesen sind der Empfehlungsgrad „schwach dafür (B)“, eine moderate Vertrauenswürdigkeit der Evidenz für Kognition und Aktivitäten des täglichen Lebens sowie „97 % (starker) Konsens“. Die Leitlinie graduiert zweistufig nach GRADE: „Wir empfehlen“ ist eine starke Empfehlung (⇑⇑, „stark dafür“ (A)), „Wir schlagen vor“ eine schwache (⇑, „schwach dafür“ (B)); einen Empfehlungsgrad 0 vergibt sie nicht. Unter Nutzen und Schaden hält die Leitlinie fest: „Es besteht ein Nutzen im Bereich der Alltagsfunktionen und der Kognition durch die Behandlung mit Ginkgo biloba EGb 761, 240 mg, insbesondere bei Menschen mit Demenz und nicht psychotischen Verhaltenssymptomen.“ Zur Dosis: „Dosierungen unter 240 mg sind wahrscheinlich nicht wirksam“.

Quelle

S3-Leitlinie „Demenzen“ (Living Guideline), Langfassung, Version 6.1, Stand 24.02.2026, AWMF-Registernummer 038-013, Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Gültig bis 23.02.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/038-013l_S3_Demenzen_2026-05.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Leichte bis mittelschwere depressive Episoden und vorübergehende geistige Erschöpfung (Johanniskraut, HMPC-Monographie)

traditionelle Anwendung

Anwendungsgebiete der Monographie EMA/HMPC/7695/2021: „Herbal medicinal product for the treatment of mild to moderate depressive episodes. […] Traditional herbal medicinal product for the relief of temporary mental exhaustion.“

Quelle

EMA/HMPC/7695/2021: European Union herbal monograph on Hypericum perforatum L., herba (Johanniskraut), Revision 1, Abschnitt 4.1 Therapeutic indications (PDF) https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-hypericum-perforatum-l-herba-revision-1_en.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Leichte nervöse Spannung und Schlafstörungen (Baldrianwurzel, HMPC-Monographie)

traditionelle Anwendung

Anwendungsgebiete der Monographie EMA/HMPC/150848/2015: „Herbal medicinal product for the relief of mild nervous tension and sleep disorders. […] Traditional herbal medicinal product for relief of mild symptoms of mental stress and to aid sleep.“

Quelle

EMA/HMPC/150848/2015: European Union herbal monograph on Valeriana officinalis L., radix (Baldrianwurzel), 2. Februar 2016, Abschnitt 4.1 Therapeutic indications (PDF) https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-valeriana-officinalis-l-radix_en.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Leichte und mittelschwere depressive Episoden, als Arzneimittel zugelassenes Johanniskrautpräparat

Leitlinie

Empfehlung 5-6 der Leitlinie lautet: „Wenn bei leichten depressiven Episoden eine medikamentöse Therapie erwogen wird, kann nach Aufklärung über spezifische Nebenwirkungen und Interaktionen ein erster Therapieversuch mit einem als Arzneimittel zugelassenen Johanniskrautpräparat angeboten werden.“ Für mittelschwere Episoden lautet Empfehlung 5-9: „Wenn bei mittelschweren depressiven Episoden eine medikamentöse Therapie erwogen wird, kann nach Aufklärung über spezifischen Nebenwirkungen und Interaktionen ein erster Therapieversuch auch mit einem als Arzneimittel für diesen Indikationsbereich zugelassenen Johanniskrautpräparat angeboten werden.“ Beide tragen das Symbol ⇔, das die Leitlinie dem Empfehlungsgrad 0 zuordnet, einer offenen Empfehlung („kann“). Zur Begründung schreibt die Leitlinie: „Die Evidenzqualität für Johanniskraut ist für die depressive Symptomatik moderat, für andere Endpunkte sehr gering. Den moderaten Effektstärken im Vergleich zu Placebo und der guten Verträglichkeit stehen Bedenken zu schweren Wechselwirkungen gegenüber.“ Die Einschränkung auf zugelassene Arzneimittel begründet sie mit der „besseren Standardisierung der Dosierung“.

Quelle

S3-Leitlinie „Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression“, Langfassung, Version 3.2, Stand 29.09.2022, AWMF-Registernummer nvl-005, Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und AWMF. Gültig bis 28.09.2027 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-005l_S3_Unipolare-Depression_2023-07.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Leichtere Formen von Angst und Unruhe bei Huntington-Erkrankung, pflanzliche Mittel

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 4.1.3.2 der Leitlinie lautet unter „Angst, Unruhe“: „Bei leichteren Formen können pflanzliche Mittel, sonst Anxiolytika wie Buspiron, Hydroxyzin, nicht trizyklische Antidepressiva (z. B. Mirtazapin) und sedierende Antipsychotika mit geringem anticholinergem Nebenwirkungsprofil eingesetzt werden.“ Welche pflanzlichen Mittel gemeint sind, sagt der Absatz nicht. Im Abschnitt „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ steht zu Angststörungen nur: „Angststörungen: selektive Serotonin-Reuptake-Inhibitoren“. Die Leitlinie hebt ihre Empfehlungen nicht gesondert hervor („Auf die Hervorhebung von handlungsleitenden Empfehlungen wurde bewusst zum Teil verzichtet.“); nach Tabelle 3 spiegelt sich die Stärke einer Empfehlung in ihrer Formulierung, „Kann erwogen/verzichtet werden“ steht für „Empfehlung offen“. Eine eigene Konsensusstärke ist für diesen Satz nicht angegeben; nach dem Methodenteil gilt: „Alle Aussagen, für die die Konsensusstärke nicht extra angegeben ist, wurden mit > 95 % beraten.“

Quelle

S2k-Leitlinie „Chorea / Morbus Huntington“, Langfassung, Version 6.0, Stand 24.11.2022, AWMF-Registernummer 030-028, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN). Gültig bis 23.11.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-028l_S2k_Chorea_Morbus_Huntington_2023-01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Magen-Darm-Beschwerden, vor allem funktionelle Verstopfung, Zubereitungen aus Rosa damascena

systematische Übersicht

13 klinische Studien; eine Teilnehmerzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten, die Anwendung von Rosa damascena habe bei Patientinnen und Patienten mit Verstopfung die Lebensqualität (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,84; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,03 bis 1,65) und die mittlere wöchentliche Stuhlfrequenz (0,86; 0,14 bis 1,58) signifikant verbessert und den Anteil unvollständiger Entleerungen gesenkt (relatives Risiko 0,78; 0,63 bis 0,94); auf der Bristol-Stuhlformenskala habe sich keine Verbesserung gezeigt (-1,34; -4,39 bis 1,71, nicht signifikant). Ihr Schluss: Rosa damascena könne vielversprechende Wirkungen auf die Beschwerden und die Lebensqualität von Menschen mit funktioneller Verstopfung haben; künftige Studien sollten die Methodik vereinheitlichen, verschiedene Dosierungen prüfen und weitere Magen-Darm-Erkrankungen untersuchen. Welche Zubereitung geprüft wurde, nennt die Zusammenfassung nicht.

Quelle

Behgam N, Rahimi Esbo S, Nikbakht HA, Rezghi M et al.: The impact of Rosa dmascena Mill. on gastrointestinal disorders: a comprehensive analysis through clinical trials, systematic review, and meta-analysis. DARU Journal of Pharmaceutical Sciences 33(1):16, März 2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40111537/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Major Depression (Johanniskraut-Extrakte)

systematische Übersicht

29 Studien mit 5489 Patientinnen und Patienten, 18 Vergleiche mit Placebo und 17 mit synthetischen Standard-Antidepressiva. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die verfügbaren Belege legten nahe, dass die geprüften Hypericum-Extrakte bei Major Depression dem Placebo überlegen, ähnlich wirksam wie Standard-Antidepressiva seien und weniger Nebenwirkungen als diese hätten; Abbrüche wegen unerwünschter Wirkungen seien unter Hypericum seltener gewesen als unter älteren Antidepressiva (Odds Ratio 0,24) und unter SSRI (Odds Ratio 0,53). Die placebokontrollierten Studien seien ausgeprägt heterogen gewesen: In neun größeren Studien habe das Verhältnis der Ansprechraten gegenüber Placebo 1,28 betragen, in neun kleineren 1,87. Studien aus deutschsprachigen Ländern berichteten günstigere Ergebnisse; dieser Zusammenhang von Herkunftsland und Präzision der Studien mit der Effektgröße erschwere die Auslegung.

Quelle

Cochrane Review CD000448.pub3 (2008): St John's wort for major depression https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18843608/ (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Menge der Menstruationsblutung bei Frauen im gebärfähigen Alter ohne gynäkologische Erkrankung, Vitex agnus-castus (Mönchspfeffer) als Tabletten, Kapseln oder Tropfen

systematische Übersicht

Fünf Studien (randomisierte kontrollierte, quasi-experimentelle und Cross-over-Studien; die Teilnehmerinnenzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht), Vergleich mit Placebo oder Mefenaminsäure. Gegenüber Placebo hatte die Einnahme von Vitex keinen signifikanten Effekt auf die Menge der Menstruationsblutung, weder im ersten Zyklus (Mittelwertdifferenz 3,08; 95-Prozent-Konfidenzintervall -3,11 bis 9,26) noch im zweiten (Mittelwertdifferenz 0,00; -5,75 bis 5,75); gegenüber Mefenaminsäure lag der Higham-Score unter Vitex im ersten Zyklus statistisch höher (Mittelwertdifferenz 7,17; 0,33 bis 14,01), im zweiten Zyklus ohne statistisch signifikanten Unterschied. Als Nebenwirkungen wurden in den eingeschlossenen Studien nur Übelkeit und Bauchschmerzen berichtet. Ihr Schluss: Die Einnahme von Vitex habe im Vergleich zu Placebo keinen signifikanten Effekt auf die Menstruationsblutung gehabt; wegen der eher niedrigen Qualität der Arbeiten seien klinische Studien mit angemessenem Design nötig, um die Wirkung von Vitex auf die Menstruationsblutung zu bestimmen.

Quelle

Mollazadeh S, Mirghafourvand M, Abdollahi NG: The effects of Vitex agnus-castus on menstrual bleeding: A systematic review and meta-analysis. Journal of Complementary and Integrative Medicine 17(1), Artikel jcim-2018-0053, Juli 2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31369395/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Menopausale Symptome wie Hitzewallungen bei Brustkrebspatientinnen, Cimicifuga racemosa

Leitlinie

Empfehlung 7.58 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus RCTs zur Wirksamkeit von Cimicifuga racemosa zur Senkung der therapieassoziierten Morbidität, nämlich menopausaler Symptome wie Hitzewallungen, bei Brustkrebspatientinnen vor. Der Einsatz von Cimicifuga racemosa kann zur Senkung von menopausalen Symptomen wie Hitzewallungen erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Metabolisches Syndrom, Wirkung von Capsicum-annuum-Supplementen auf die Einzelkomponenten des Syndroms gegenüber Placebo

systematische Übersicht

Elf randomisierte kontrollierte Studien mit 609 Teilnehmenden, Supplemente aus Capsicum annuum gegen Placebo. Die Autorinnen und Autoren berichten, die Einnahme von Capsicum annuum habe einen signifikanten Effekt auf das LDL-Cholesterin gehabt (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,39; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,72 bis -0,07; Vorhersageintervall -1,28 bis 0,50) und einen grenzwertig signifikanten Effekt auf das Körpergewicht (-0,19; -0,40 bis 0,03). Ihr Schluss: Es brauche größere und gut geplante klinische Studien, um die Wirkungen von Capsicum annuum auf das metabolische Syndrom zu untersuchen. Welche Zubereitung der Pflanze geprüft wurde, nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht.

Quelle

Jang HH, Lee J, Lee SH, Lee YM: Effects of Capsicum annuum supplementation on the components of metabolic syndrome: a systematic review and meta-analysis. Scientific Reports 10(1):20912, Dezember 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33262398/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Migräneprophylaxe, Pestwurzextrakt und Mutterkraut

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 4.2.5 der Leitlinie lautet: „Nahrungsergänzungsmittel mit einer Wirksamkeit in der Migräneprophylaxe umfassen Magnesium, Pestwurz, Riboflavin und Coenzym Q10. Die wissenschaftliche Evidenz ist aber gering.“ Zum Pestwurzextrakt hält die Leitlinie fest: „Die Substanz Pestwurzextrakt ist in Deutschland und Österreich nicht mehr als Arzneimittel erhältlich.“ Zum Mutterkraut: „Der Einsatz anderer Formen von Mutterkraut ist nicht untersucht und kann nicht empfohlen werden.“ Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie und weist weder Empfehlungs- noch Evidenzgrade aus.

Quelle

S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“, Langfassung, Stand November 2025, AWMF-Registernummer 030-057, Deutsche Gesellschaft für Neurologie und Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Gültig bis 07.08.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-057l_S1_Therapie-der-Migraeneattacke-Prophylaxe-der-Migraene_2025-11.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Migränevorbeugung, Mutterkraut-Monopräparate

systematische Übersicht

Sechs Studien mit 561 Patientinnen und Patienten. Die Autorinnen und Autoren schreiben, seit der letzten Fassung sei eine größere, methodisch strenge Studie aufgenommen worden, die einen Unterschied zwischen Mutterkraut und Placebo von 0,6 Attacken pro Monat berichte. Das füge den gemischten und nicht schlüssigen Ergebnissen der vorherigen Übersicht einige positive Belege hinzu. Es handle sich jedoch um Evidenz niedriger Qualität, die in größeren, methodisch strengen Studien mit stabilen Mutterkrautextrakten und klar definierten Migränepopulationen bestätigt werden müsse, bevor sichere Schlussfolgerungen gezogen werden könnten. Nach den ausgewerteten Daten scheine Mutterkraut nicht mit größeren Sicherheitsbedenken verbunden zu sein.

Quelle

Cochrane Review CD002286.pub3 (2015): Feverfew for preventing migraine https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25892430/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Mortalität bei onkologischen Patienten, Ginseng

Leitlinie

Empfehlung 7.62 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten aus RCTs zur Wirksamkeit von Ginseng auf die Mortalität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine Anwendung von Ginseng zur Senkung der Mortalität gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Mortalität sowie krankheits- und therapieassoziierte Morbidität einschliesslich chemotherapieinduzierter Hepatotoxizität, Mariendistel

Leitlinie

Empfehlung 7.75 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten aus RCTs zur Wirksamkeit von Mariendistel auf Mortalität und krankheitsassoziierte und therapieassoziierte Morbidität bei onkologischen Patienten vor. Dies trifft auch auf die chemotherapieinduzierte Hepatotoxizität zu. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine Anwendung von Mariendistel bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Mortalität und krankheitsassoziierte Morbidität bei onkologischen Patienten, Cimicifuga racemosa

Leitlinie

Empfehlung 7.57 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten aus RCTs zur Wirksamkeit von Cimicifuga racemosa auf die Senkung der Mortalität oder der krankheitsassoziierten Morbidität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine Anwendung von Cimicifuga racemosa auf die Senkung der Mortalität oder Reduktion der krankheitsassoziierten Morbidität bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 5 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Artemisia annua

Leitlinie

Empfehlung 7.81 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine Daten aus RCTs zur Wirksamkeit von Artemisia annua auf Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen die Gabe von Artemisia annua bei onkologischen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 5 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Katzenkralle

Leitlinie

Empfehlung 7.72 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine Daten aus RCTs zur Wirksamkeit von Katzenkralle auf Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen die Gabe von Katzenkralle bei onkologischen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST aus; einen LoE nennt sie nicht.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Mortalität, Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Phytotherapie als eine der fünf Säulen der klassischen Naturheilverfahren

Leitlinie

Empfehlung 4.28 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine Daten aus RCTs zur Wirksamkeit für das medizinische System „klassische Naturheilverfahren“ unter Berücksichtigung aller 5 Säulen (Phytotherapie, Hydrotherapie, Ernährungstherapie, Ordnungstherapie, Bewegungstherapie) zur Mortalität, krankheits- und-therapieassoziierte Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine Anwendung des medizinischen Systems „klassische Naturheilverfahren“ gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 5 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Mortalität, krankheitsassoziierte Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Ingwer

Leitlinie

Empfehlung 7.67 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten aus RCTs zur Wirksamkeit von Ingwer auf Mortalität, krankheitsassoziierte Morbidität und Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine Anwendung von Ingwer zur Senkung der Mortalität und Verbesserung der krankheitsassoziierten Morbidität oder Lebensqualität bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung, Wegwarte (Cichorium intybus) als Nahrungsergänzung

systematische Übersicht

Fünf Arbeiten (randomisierte klinische Studien) mit 197 Patientinnen und Patienten mit nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung. Wegwarte senkte die Aspartat-Aminotransferase (gewichtete Mittelwertdifferenz -7,07 U/l; 95-Prozent-Konfidenzintervall -13,82 bis -0,32) und die Alanin-Aminotransferase (-17,53 U/l; -32,64 bis -2,42) signifikant; auf alkalische Phosphatase, Gamma-Glutamyltransferase und die Bestandteile des Lipidprofils wurden keine signifikanten Effekte beobachtet. Ihr Schluss: Die Meta-Analyse zeige, dass eine Nahrungsergänzung mit Wegwarte bei Patientinnen und Patienten mit nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung möglicherweise leberschützende Wirkungen entfalte; für breite Empfehlungen seien jedoch mehr Studien mit höherer Patientenzahl und längerer Interventionsdauer zwingend nötig.

Quelle

Maleki E, Sadeghpour A, Taherifard E, Izadi B et al.: The effects of chicory supplementation on liver enzymes and lipid profiles in patients with non-alcoholic fatty liver disease: A systematic review and meta-analysis of clinical evidence. Clinical Nutrition ESPEN 55:447-454, Juni 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37202083/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Nichtalkoholische Fettlebererkrankung (Leberenzyme und Blutfette), Artischockenblattextrakt gegenüber Kontrolle

systematische Übersicht

Fünf randomisierte kontrollierte Studien mit 333 Patientinnen und Patienten mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung. Die Autoren berichten, Artischockenblattextrakt habe gegenüber der Kontrollgruppe zu einer signifikanten Senkung der Alanin-Aminotransferase (standardisierte Mittelwertdifferenz 1,1; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,79 bis 1,73) und der Aspartat-Aminotransferase (1,01; 0,52 bis 1,51) geführt, ebenso zu einer signifikanten Senkung von Gesamtcholesterin (0,98; 0,53 bis 1,43), LDL-Cholesterin (0,96; 0,3 bis 1,62) und Triglyzeriden (0,95; 0,58 bis 1,32). Ihr Schluss: Die Übersicht liefere Belege aus randomisierten klinischen Studien, die den Einsatz von Artischockenblattextrakt als leberschützendes Mittel bei Patientinnen und Patienten mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung stützten.

Quelle

Kamel AM, Farag MA: Therapeutic Potential of Artichoke in the Treatment of Fatty Liver: A Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of Medicinal Food 25(10):931-942, Oktober 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35763310/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Nüchternblutzucker, HbA1c, Insulinresistenz und Insulin bei Erwachsenen, Psyllium (Flohsamen, Flohsamenschalen) gegenüber Placebo

systematische Übersicht

19 randomisierte kontrollierte Studien mit 962 erwachsenen Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren berichten, Psyllium habe gegenüber Placebo den Nüchternblutzucker (gewichtete Mittelwertdifferenz -6,89; 95-Prozent-Konfidenzintervall -10,62 bis -3,16), das HbA1c (-0,75; -1,21 bis -0,29) und den HOMA-IR (-1,17; -2,11 bis -0,23) signifikant gesenkt, den Insulinspiegel nicht (-2,08; -4,21 bis -0,035, nicht signifikant); Maßeinheiten nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. In Untergruppen hätten sich beim Nüchternblutzucker Dosierungen unter und über 10 g täglich signifikant unterschieden, bei Anwendungsdauern unter 50 Tagen sei der Effekt nicht signifikant gewesen; beim HbA1c sei eine Einnahme unter 10 g täglich nicht signifikant gewesen; für HOMA-IR und Insulin habe es zwischen weniger und mehr als 10 g täglich keine signifikanten Unterschiede gegeben. Ihr Schluss: Psyllium könne Nüchternblutzucker, HbA1c und HOMA-IR gegenüber Placebo signifikant senken, nicht aber den Insulinspiegel. Art und Pflanzenteil legt die Zusammenfassung nicht fest.

Quelle

Gholami Z, Clark CCT, Paknahad Z: The effect of psyllium on fasting blood sugar, HbA1c, HOMA IR, and insulin control: a GRADE-assessed systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. BMC Endocrine Disorders 24(1):82, Juni 2024 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38844885/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Obstipation bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft bei Frauen mit Querschnittlähmung, pflanzliche Abführmittel wie Anthrachinon-Derivate

Leitlinie

Im Abschnitt 2.3.6 „Laxantien“ des Kapitels 2.3 („Medikation bei Kinderwunsch“) lautet die hervorgehobene Empfehlung der Leitlinie: „Pflanzliche Abführmittel wie Anthrachinon-Derivate (Senna, Rhabarberwurzel, Faulbaumrinde, Aloe), Paraffinum und Rizinusöl sollten nicht verwendet werden“. Sie ist mit „Konsens 100%, geprüft 2024“ angenommen. Nach Tabelle 1 der Leitlinie ist „Sollte nicht“ eine Negativempfehlung. Der Abschnitt behandelt die Anwendung in der Schwangerschaft. Als Alternative nennt der Text: „Alternativ können diätetische Maßnahmen unter Einsatz von Ballaststoffen (Weizenkleie, Leinsamen, Flohsamen) in Kombination mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr zur Anwendung kommen.“ Bei unzureichender Wirkung sieht er Lactulose als erste Wahl.

Quelle

S2k-Leitlinie „Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett bei Frauen mit Querschnittlähmung“, Langfassung, Update Version 2.0, Stand 14.08.2024, AWMF-Registernummer 179-002, Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie und Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Gültig bis 13.08.2029. Abschnitt 2.3.6 „Laxantien“. https://register.awmf.org/assets/guidelines/179-002l_S2k_Schwangerschaft-Geburt-Wochenbett-Querschnittlaehmung_2024-08.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Orale Mukositis unter Strahlen- oder Chemotherapie bei Krebs, Behandlung mit Aloe vera gegenüber Placebo, Natriumbicarbonat oder Benzydamin

systematische Übersicht

Sieben randomisierte kontrollierte Studien mit 355 Teilnehmenden (170 in den Aloe-vera-Gruppen, 185 in den Kontrollgruppen), Krebspatientinnen und -patienten unter Strahlen- oder Chemotherapie, deren orale Mukositis mit Aloe vera behandelt wurde. Die Autorinnen und Autoren berichten, bei schweren Verläufen (Grad 3 und 4) habe sich mit Aloe vera gegenüber der Kontrolle (Placebo, Natriumbicarbonat oder Benzydamin) eine signifikante Besserung gezeigt (Odds Ratio 0,32; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,15 bis 0,70); in der Untergruppenanalyse habe die Besserung der Grade 3 und 4 gegenüber Placebo bestanden (Odds Ratio 0,22; 0,11 bis 0,44), nicht aber gegenüber Natriumbicarbonat oder Benzydamin. Ihr Schluss: Die Ergebnisse legten nahe, dass Aloe vera für Krebspatientinnen und -patienten unter Strahlen- oder Chemotherapie von Nutzen sein könne und zu Besserungen in den schwereren Stadien der oralen Mukositis führe. Welche Aloe-Zubereitung geprüft wurde, nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht.

Quelle

Cássia-Santos D, Santos CKC, Fernandes LT, Carvalho GQ et al.: Effectiveness of Aloe vera in the treatment of oral mucositis: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery 54(7):590-597, Juli 2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39909775/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Periphere arterielle Verschlusskrankheit, Knoblauchpräparate

systematische Übersicht

Eine Studie mit 78 Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, eine kleine Studie von kurzer Dauer habe keine statistisch signifikante Wirkung von Knoblauch auf die Gehstrecke gefunden.

Quelle

Cochrane Review CD000095.pub2 (2013): Garlic for peripheral arterial occlusive disease https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23633303/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Primäre Dysmenorrhoe (Regelschmerzen), Fenchel (Foeniculum vulgare)

systematische Übersicht

Zwölf randomisierte kontrollierte Studien. In sieben zusammengefassten Studien war die schmerzlindernde Wirkung von Fenchel der von konventionellen Arzneimitteltherapien ähnlich (502 Teilnehmerinnen; standardisierte Mittelwertdifferenz 0,07; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,08 bis 0,21); gegenüber Placebo zeigte Fenchel günstige Effekte auf den Schmerz bei primärer Dysmenorrhoe (468 Teilnehmerinnen; standardisierte Mittelwertdifferenz -3,27; -5,28 bis -1,26; I² 98 Prozent). Nur drei Studien erfassten unerwünschte Ereignisse, eine berichtete geringfügige. Das Verzerrungsrisiko aller eingeschlossenen Studien war moderat, und wegen der größeren Zahl kleiner Studien mit günstigen Ergebnissen wurde eine mögliche Publikationsverzerrung beobachtet. Ihr Schluss: Fenchel sei bei der Linderung des Schmerzes der primären Dysmenorrhoe so wirksam wie konventionelle Arzneimitteltherapien; künftig seien mehr Studien mit vielfältigeren Populationen und belastbaren Belegen zur Wirkung von Fenchel nötig.

Quelle

Lee HW, Ang L, Lee MS, Alimoradi Z et al.: Fennel for Reducing Pain in Primary Dysmenorrhea: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Nutrients 12(11):3438, November 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33182553/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Prophylaxe der strahlentherapieinduzierten Lungentoxizität, Rhabarber-Extrakt (Rheum officinale Baillon)

Leitlinie

Empfehlung 7.74 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten aus RCTs zur Wirksamkeit von Rhabarber-Extrakt (Rheum officinale Baillon) bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen Rhabarber-Extrakt zur Prophylaxe der Strahlentherapie-induzierten Lungentoxizität bei onkologischen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Prophylaxe und Behandlung der Stomatitis bei onkologischen Patienten, Aloe-Vera-Säfte

Leitlinie

Empfehlung 7.52 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit von Aloe Vera-Säften zur Prophylaxe sowie Behandlung der Stomatitis bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen diese Aloe Vera-Produkte bei dieser Indikation gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Prophylaxe und Behandlung der strahleninduzierten Dermatitis, topisch appliziertes Boswellia-serrata-Extrakt

Leitlinie

Empfehlung 7.60 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit von topisch appliziertem Boswellia serrata Extrakt bei Patienten mit strahleninduzierter Dermatitis vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen Boswellia serrata in der Prophylaxe oder Behandlung einer Strahlentherapie-induzierten Dermatitis gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Prostatakrebs bei Männern, Granatapfel-Extrakt

Leitlinie

Empfehlung 7.64 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit von Granatapfel-Extrakt bei Männern mit Prostatakrebs vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen Granatapfelsaft-Extrakt bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 1b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Prämenstruelles Syndrom, Zubereitungen aus Vitex agnus-castus (Mönchspfeffer)

systematische Übersicht

17 randomisierte kontrollierte Studien, 14 davon in der quantitativen Auswertung. 13 von 14 Studien mit Placebo, Nahrungsergänzungsmitteln oder pflanzlichen Zubereitungen als Kontrolle berichteten positive Effekte von Vitex agnus-castus auf die Gesamtsymptomatik des prämenstruellen Syndroms; der gepoolte Effekt in den placebokontrollierten Studien war groß (Hedges g -1,21; 95-Prozent-Konfidenzintervall -1,53 bis -0,88) bei extrem hoher Heterogenität (I² 91 Prozent), die meisten Studien hatten ein hohes Verzerrungsrisiko, und Trichterdiagramm und Egger-Test legten eine Publikationsverzerrung nahe. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Meta-Analyse zeige zwar einen großen gepoolten Effekt von Vitex agnus-castus in placebokontrollierten Studien, das hohe Verzerrungsrisiko, die hohe Heterogenität und das Risiko einer Publikationsverzerrung der eingeschlossenen Studien schlössen jedoch eine endgültige Schlussfolgerung aus. Die gepoolten Behandlungseffekte seien lediglich als explorativ anzusehen und überschätzten bestenfalls den wahren Behandlungseffekt von Vitex agnus-castus auf die Symptome des prämenstruellen Syndroms. Es bestehe ein klarer Bedarf an hochwertigen Studien angemessener Größe, die die Wirkung standardisierter Vitex-agnus-castus-Extrakte im Vergleich zu Placebo, selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern und oralen Kontrazeptiva untersuchten, um die relative Wirksamkeit festzustellen.

Quelle

Verkaik S, Kamperman AM, van Westrhenen R, Schulte PFJ: The treatment of premenstrual syndrome with preparations of Vitex agnus castus: a systematic review and meta-analysis. American Journal of Obstetrics and Gynecology 217(2):150-166, August 2017 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28237870/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Psychischer Stress, Lavendel (mehrere Lavandula-Arten, Zubereitung in der Zusammenfassung nicht festgelegt)

systematische Übersicht

In der Ausgangssuche seien 1520 Artikel gefunden worden; nach Ausschluss nicht relevanter Studien seien 21 Artikel mit 791 Teilnehmenden in der Interventionsgruppe und 804 in der Kontrollgruppe in die Meta-Analyse eingeschlossen worden. Der Stress-Score nach der Anwendung von Lavendel sei in der Interventionsgruppe um 0,63 ± 0,13 stärker gesunken als in der Kontrollgruppe (p < 0,001). Die Subgruppenanalyse habe gezeigt, dass die größte standardisierte Mittelwertdifferenz vor und nach der Intervention gegenüber der Kontrollgruppe bei der Art Lavandula angustifolia (0,73 ± 0,22), bei Studierendengruppen (2,27 ± 1,34) und beim Diagnoseinstrument Perceived Stress Scale (0,82 ± 0,42) bestanden habe, jeweils statistisch signifikant (p < 0,001). Die Autorinnen und Autoren schreiben, die gepoolte Schätzung dieser systematischen Übersicht mit Meta-Analyse zeige, dass Lavendel den Stress von Personen signifikant verringere; es scheine daher, dass die Anwendung von Lavendel als Teil von Stressbewältigungsprogrammen in Betracht gezogen werden könne, insbesondere bei Studierendengruppen.

Quelle

Ghavami T, Kazeminia M, Rajati F: The effect of lavender on stress in individuals: A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Medicine 68:102832, September 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35429599/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Reizdarmsyndrom, Pfefferminzöl als Spasmolytikum

systematische Übersicht

56 Studien mit 3725 Patientinnen und Patienten, davon 29 Studien mit 2333 Patientinnen und Patienten zu Spasmolytika; wie viele Studien Pfefferminzöl prüften, nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren schreiben, es gebe Belege, dass Spasmolytika bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms wirksam seien; zu den wirksamen einzelnen Untergruppen gehörten Cimetropium/Dicyclomin, Pfefferminzöl, Pinaverium und Trimebutin. Künftige Forschung solle eine strenge Methodik und valide Endpunkte verwenden. Die Aussagen der Schlussfolgerung zu Quellmitteln und Antidepressiva sind hier ausgelassen.

Quelle

Cochrane Review CD003460.pub3 (2011): Bulking agents, antispasmodics and antidepressants for the treatment of irritable bowel syndrome https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21833945/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Restless-Legs-Syndrom

Leitlinie

Im Kasten „Zusammenfassung und Empfehlung Therapie“ und gleichlautend im Abschnitt der Leitlinie „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ steht: „Der Einsatz von Akupunktur, pneumatischer Kompression, endovaskulärer Laserablation, Kryotherapie und Phytotherapie kann aufgrund der fehlenden Datenlage derzeit nicht empfohlen werden.“ Im Hintergrundtext beschreibt die Leitlinie eine Metaanalyse zu Pfingstrosenwurzel (Paeoniae Radix) und folgert: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keinen hinreichenden Nachweis für die Wirksamkeit, eine Empfehlung für die Phytotherapie ist hier somit nicht ableitbar.“ Einen Empfehlungsgrad oder eine Konsensstärke nennt die Langfassung bei dieser Aussage nicht.

Quelle

S2k-Leitlinie „Restless-Legs-Syndrom (RLS)“, Langfassung, Version 5.5, Stand 25.06.2022, AWMF-Registernummer 030-081, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Gültig bis 24.06.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-081l_S2k_Restless-Legs-Syndrom_2026-03.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Rezidivierende aphthöse Stomatitis, topisch angewendetes Süßholzwurzelextrakt (Glycyrrhiza glabra)

systematische Übersicht

Sechs Studien mit 314 Teilnehmenden wurden nach Sichtung eingeschlossen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Süßholz habe signifikante Effekte auf die Schmerzreduktion, die Geschwürgröße und die Abheilzeit bei rezidivierender aphthöser Stomatitis gezeigt; seine Wirksamkeit hänge mit dosisabhängigen entzündungshemmenden und antioxidativen Effekten über mehrere Mechanismen zusammen. Süßholz wirke zudem antibakteriell gegen Streptococcus mutans und Porphyromonas gingivalis, was einen weiteren Wirkmechanismus bei der Behandlung darstelle. Außerdem könne Süßholz den Spiegel des epidermalen Wachstumsfaktors (EGF) im Vergleich zur Kontrollgruppe erhöhen, der eine wesentliche Rolle für die Integrität der Mundschleimhaut spiele. Süßholzextrakt sei in unterschiedlichen Darreichungsformen eingesetzt worden, darunter Paste, Pflaster und Mundspülung mit Konzentrationen von 1 oder 5 Prozent; die Abheilzeit nach der Süßholztherapie werde mit 4 bis 8 Tagen erwartet. Süßholz habe in den Interventionsgruppen keine unerwünschte Wirkung gezeigt, was auf seine Wirksamkeit und Sicherheit bei der Behandlung der rezidivierenden aphthösen Stomatitis hinweise.

Quelle

Dorsareh F, Vahid-Dastjerdi G, Bouyahya A, Zarshenas MM et al.: Topical Licorice for Aphthous: A Systematic Review of Clinical Trials. Iranian Journal of Medical Sciences 48(5):437-447, September 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37786470/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Rezidivierende unkomplizierte Zystitis der Frau in der Prämenopause, Vorbeugung mit Cranberry-Präparaten

Leitlinie

Empfehlung 12.4 der Leitlinie lautet: „Um bei rezidivierender unkomplizierter Zystitis den Einsatz von einer antibiotischen Langzeittherapie möglicherweise zu vermeiden, können Frauen in der Prämenopause“ – so die Empfehlung im Wortlaut, unterbrochen vom Empfehlungsgrad C am Rand – „ohne sonstige Begleiterkrankungen alternative Therapieoptionen gemäß Tabelle 22 angeboten werden.“ Für Cranberries und Moosbeeren ist Evidenzlevel Ia ausgewiesen; Tabelle 22 nennt sie als erste von sieben Optionen mit produktspezifischer Dosierung. Der Hintergrund beziffert den Nutzen: „Insgesamt ergibt sich ein Hinweis auf einen Nutzen von Cranberry im Vergleich zu Placebo bei der Verringerung der Rezidivrate“ (IRR 0,58, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,38 bis 0,89, n = 1151). Zu anderen pflanzlichen Präparaten fällt das Urteil schwächer aus: „Hierbei gibt es Anhaltspunkte für einen Nutzen eines Präparats aus Bärentraubenblättern und Löwenzahn im Vergleich zu Placebo, eines Präparates aus Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressekraut im Vergleich zu Placebo in der Per-Protokoll-Gruppe“, und: „Zu den Endpunkten gesundheitsbezogene Lebensqualität, Entwicklung komplizierter Infekte, spezifische Symptome und Mortalität liegen nur sehr wenige Daten vor“.

Quelle

S3-Leitlinie „Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei Erwachsenen“, Langfassung, Version 3.0, Stand 09.04.2024, AWMF-Registernummer 043-044, Deutsche Gesellschaft für Urologie. Gültig bis 08.04.2029. Empfehlungen 9.4, 12.3 und 12.4 samt Tabellen 18 und 22. https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-044l_S3_Epidemiologie-Diagnostik-Therapie-Praevention-Management-Harnwegsinfektione-Erwachsene-HWI_2024-09.pdf (erhoben am 08.09.2026)

Phytotherapie: Schlafqualität bei Erwachsenen, Lavendelöl (ätherisches Öl)

systematische Übersicht

Elf randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 628 erwachsenen Teilnehmenden (Suche vom 1. Januar 2014 bis zum 4. September 2024). Die Meta-Analyse ergab einen signifikanten schlaffördernden Effekt einer Intervention mit Lavendelöl bei Erwachsenen (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,56; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,96 bis -0,17). Ihr Schluss: Die derzeitigen Befunde zeigten, dass die Anwendung von Lavendelöl die Schlafqualität von Erwachsenen verbessern könne; begrenzt durch Zahl und Qualität der eingeschlossenen Studien bedürfe diese Schlussfolgerung jedoch der Bestätigung durch weitere hochwertige Studien.

Quelle

Shen H, Zhang LJ, Zhu WY: The Sleep-Enhancing Effect of Lavender Essential Oil in Adults: A Systematic Review and Meta-Analysis. Holistic Nursing Practice 40(2):105-118, 2026 (online 14.07.2025) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40600743/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Schlafqualität bei Erwachsenen, Rosa damascena zum Einatmen oder zur Einnahme

systematische Übersicht

Zehn randomisierte kontrollierte Studien zu Aromatherapie und Einnahme von Rosa damascena; eine Teilnehmerzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten, Einatmen und Einnahme von Rosa damascena könnten einige schlafbezogene Endpunkte verbessern; die gepoolte Auswertung von sieben Effektgrößen habe für die Inhalations-Aromatherapie mit Rosa damascena eine signifikante Verbesserung der Schlafqualität ergeben (standardisierte Mittelwertdifferenz 2,24; 95-Prozent-Konfidenzintervall 1,01 bis 3,48). Die meisten Studien seien von mäßiger methodischer Qualität gewesen, zwei hätten unerwünschte Wirkungen berichtet (Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen, häufiges Niesen). Ihr Schluss: Die Anwendung von Rosa damascena scheine ein vielversprechender Ansatz der Komplementärmedizin zur Verbesserung der Schlafqualität Erwachsener zu sein; angesichts der nur mäßigen methodischen Qualität der meisten Studien und der berichteten unerwünschten Wirkungen brauche es weitere hochwertige Studien für eine evidenzbasierte Schlussfolgerung.

Quelle

Ghorbani Rami MS, Nasiri M, Aghili Nasab MS, Jafari Z et al.: Effect of Rosa damascena on improvement of adults' sleep quality: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Sleep Medicine 87:8-19, November 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34508987/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Schlafstörungen bei Huntington-Erkrankung, pflanzliche Mittel (z. B. Baldrian, Melisse, Passionsblume, Lavendel)

Leitlinie

Der Abschnitt der Leitlinie „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ führt unter „Behandlung von Verhaltensstörungen und psychiatrischen Symptomen mit niedriger Evidenz (Konsensusstärke 90 %):“ den Punkt „Schlafstörungen: pflanzliche Mittel (z. B. Baldrian, Melisse, Passionsblume, Lavendel), Melatonin, Agomelatin, Mirtazapin, Chloralhydrat, Benzodiazepinrezeptoragonisten“. Kapitel 4.1.3.3 der Leitlinie präzisiert unter „Schlafstörungen“: „Bei leichteren Formen können pflanzliche Mittel (z. B. Baldrian, Melisse, Passionsblume, Lavendel) zum Einsatz kommen.“ Eine Konsensusstärke von 90 % ist nach Tabelle 4 der Leitlinie Konsens („> 75–95 % der Stimmberechtigten“). Nach Tabelle 3 spiegelt sich die Stärke einer Empfehlung in ihrer Formulierung; „Kann erwogen/verzichtet werden“ steht dort für „Empfehlung offen“. Zur Grundlage schreibt die Leitlinie: „Empfehlungen zur symptomatischen Therapie beruhen überwiegend auf offenen Studien, Kasuistiken und Expertenwissen (Ferreira, 2022).“

Quelle

S2k-Leitlinie „Chorea / Morbus Huntington“, Langfassung, Version 6.0, Stand 24.11.2022, AWMF-Registernummer 030-028, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN). Gültig bis 23.11.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-028l_S2k_Chorea_Morbus_Huntington_2023-01.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Schmerzlinderung und Wundheilung nach Dammschnitt (Episiotomie) im Wochenbett, Lavendel in jeder Form und Darreichung

systematische Übersicht

Sechs Studien mit 415 Teilnehmenden hätten die Einschlusskriterien erfüllt. Die Anwendung von Lavendel könne Schmerzen bei Frauen mit Dammschnitt (Episiotomie) signifikant verringern (95-Prozent-Konfidenzintervall -1,06 bis -0,32) und habe die Wundheilung der Episiotomie gegenüber Placebo signifikant verbessert (95-Prozent-Konfidenzintervall -2,13 bis -1,34); in allen Studien seien Schmerz mit der visuellen Analogskala (VAS) und Wundheilung mit der REEDA-Skala (Rötung, Ödem, Ekchymose, Ausfluss, Wundrandannäherung) erfasst worden. Die Autorinnen und Autoren schreiben, diese Übersicht zeige, dass die Anwendung von Lavendel (in jeder Form) im Wochenbett einen signifikanten Effekt auf die Schmerzlinderung und die Wundheilung der Episiotomie habe; alle sechs eingeschlossenen Studien stammten aus Entwicklungsländern. Bei der Wirkung von Lavendel auf den Schmerz, nicht jedoch auf die Wundheilung, sei eine hohe Heterogenität beobachtet worden, weshalb die Ergebnisse mit Vorsicht zu betrachten seien. Der Einsatz von Lavendel könne für die Wundheilung der Episiotomie in Erwägung gezogen werden. Ob es sich bei den angegebenen Werten um standardisierte oder nicht standardisierte Mittelwertdifferenzen handelt, benennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht ausdrücklich.

Quelle

Abedian S, Abedi P, Jahanfar S, Iravani M et al.: The effect of Lavender on pain and healing of episiotomy: A systematic review. Complementary Therapies in Medicine 53:102510, September 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33066851/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Serumlipide (Gesamtcholesterin, Triglyceride, LDL, HDL) bei Patientinnen und Patienten mit verschiedenen Erkrankungen und metabolischen Syndromen, Melisse (Melissa officinalis) zum Einnehmen

systematische Übersicht

Fünf randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 302 Patientinnen und Patienten. Der Verzehr von Melisse senkte gegenüber Placebo Triglyceride (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,396; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,620 bis -0,173), Gesamtcholesterin (-0,416; -0,641 bis -0,192) und LDL (-0,23; -0,45 bis -0,008) signifikant, ohne statistisch signifikanten Effekt auf HDL (0,336; -0,091 bis 0,767); eine Publikationsverzerrung war nicht nachweisbar. Ihr Schluss: Die Befunde lieferten Belege dafür, dass Melisse als sicheres und nützliches pflanzliches Arzneimittel zur Senkung von Gesamtcholesterin, Triglyceriden und LDL gegeben werden könne; nach den gepoolten Ergebnissen von fünf Studien mit 302 Patientinnen und Patienten habe die Einnahme keinen signifikanten Effekt auf HDL gehabt. Die Arbeit bestärke die Auffassung, dass Melisse als mögliches Mittel bei Dyslipidämie einen erheblichen Einfluss auf das Serumlipidprofil haben könne; Hauptbedenken seien die begrenzte Zahl geeigneter Studien und die relativ kleinen Populationen der einzelnen Studien, deren Patientinnen und Patienten verschiedene Erkrankungen und metabolische Syndrome hatten; die Meta-Analyse sei jedoch ausreichend stark gewesen, um die beträchtlichen Effekte in der zusammengefassten Population unabhängig von der Erkrankung zu erkennen.

Quelle

Shahsavari K, Shams Ardekani MR, Khanavi M, Jamialahmadi T et al.: Effects of Melissa officinalis (lemon balm) consumption on serum lipid profile: a meta-analysis of randomized controlled trials. BMC Complementary Medicine and Therapies 24(1):146, April 2024 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38575930/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Sportliche Leistungsfähigkeit und Muskelschäden bei körperlicher Belastung, Rosenwurz (Rhodiola rosea)

systematische Übersicht

Dreizehn Studien mit 263 Teilnehmenden (198 Männer und 65 Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren) seien eingeschlossen worden; zwei Studien hätten eine akute, fünf eine chronische und sechs eine kombinierte Supplementierung untersucht. Die Ergebnisse seien heterogen gewesen: Elf Studien hätten einige positive Effekte gezeigt, während zwei Studien keinen Effekt auf Größen wie wahrgenommene Anstrengung, Herzfrequenz, antioxidative Kapazität, Blutlaktat, Kreatinkinase oder C-reaktives Protein gezeigt hätten. Zwei Einschränkungen seien festgestellt worden: erstens der Unterschied zwischen Supplementierungs- und Trainingsprotokollen, und zweitens ein unklares oder hohes Verzerrungsrisiko in den meisten eingeschlossenen Studien. Die Autorinnen und Autoren schreiben, eine akute Supplementierung mit Rosenwurz wirke sich positiv auf die Ausdauerleistung und die wahrgenommene Anstrengung aus. Eine chronische Supplementierung wirke sich positiv auf die Leistung bei anaerober Belastung aus, nicht aber auf die Ausdauerleistung. Eine chronische Supplementierung könne sich positiv auf Muskelschäden während des Trainings auswirken. Weitere qualitativ hochwertige Studien seien jedoch nötig, um die klinische Wirksamkeit von Rosenwurz sicher zu belegen.

Quelle

Sanz-Barrio PM, Noreen EE, Gilsanz-Estebaranz L, Lorenzo-Calvo J et al.: Rhodiola rosea supplementation on sports performance: A systematic review of randomized controlled trials. Phytotherapy Research 37(10):4414-4428, Oktober 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37495266/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Strahlentherapie- oder chemotherapieinduzierte Stomatitis, Aloe-Vera-haltige Mundspülungen

Leitlinie

Empfehlung 7.53 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit von Aloe-Vera-haltigen Mundspülungen auf Strahlentherapie-induzierte Stomatitis1 oder Chemotherapie- induzierten Stomatitis2 bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen diese Aloe-Vera Produkte bei dieser Indikation gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Subsyndromale Angst, generalisierte Angststörung und gemischte Angst- und depressive Störung bei Erwachsenen, Lavendelöl zum Einnehmen (Silexan, 80 mg täglich)

systematische Übersicht

Fünf doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Studien mit 1213 ambulanten erwachsenen Patientinnen und Patienten, die zehn Wochen lang einmal täglich 80 mg Silexan, einen aus Lavandula angustifolia gewonnenen Wirkstoff, oder Placebo erhielten. Nach zehn Wochen war Silexan dem Placebo bei der Senkung des Gesamtwerts der Hamilton-Angstskala (einschließlich der Unterwerte für psychische und somatische Angst) und der selbst eingeschätzten Angst signifikant überlegen; das Verhältnis der Ansprechraten (mindestens 50 Prozent Reduktion des Hamilton-Gesamtwerts) betrug 1,34 zugunsten von Silexan, das Verhältnis der nach der Clinical Global Impression viel oder sehr viel gebesserten Patientinnen und Patienten 1,51. Silexan war auch bei der Besserung der körperlichen und psychischen Summenwerte des SF-36 signifikant überlegen; bei unerwünschten Ereignissen, schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen und vorzeitigen Abbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen. Ihr Schluss: Die Meta-Analyse zeige, dass Silexan bei subsyndromaler Angst, generalisierter Angststörung und gemischter Angst- und depressiver Störung signifikante angstlösende Wirkungen entfalte, die sich durchgängig in Untersucherbewertungen und patientenberichteten Ergebnissen einschließlich einer Besserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität widerspiegelten, bei günstiger Verträglichkeit und Sicherheit.

Quelle

Dold M, Bartova L, Volz HP, Seifritz E et al.: Efficacy of Silexan in patients with anxiety disorders: a meta-analysis of randomized, placebo-controlled trials. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience 273(7):1615-1628, Oktober 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36717399/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Therapie der strahleninduzierten Proktitis, Aloe-Vera-haltige Rektalsalbe

Leitlinie

Empfehlung 7.54 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit einer Aloe-Vera-haltigen Rektalsalbe zur Therapie der strahleninduzierten Proktitis vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen die Verwendung einer Aloe-Vera-haltigen Rektalsalbe bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Tinnitus, Ginkgo-biloba-Zubereitungen

systematische Übersicht

Zwölf Studien mit zusammen 1915 Teilnehmenden; elf verglichen Ginkgo biloba mit Placebo, eine Ginkgo biloba zusammen mit Hörgeräten gegenüber Hörgeräten allein. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Nutzen und Schaden von Ginkgo biloba bei der Behandlung von Tinnitus im Vergleich mit Placebo seien unsicher. Zu Nutzen und Schaden von Ginkgo biloba zusammen mit einer weiteren Behandlung (Hörgeräten) hätten sie keine aussagekräftigen Schlussfolgerungen ziehen können. Die nach GRADE bewertete Vertrauenswürdigkeit der Evidenz für die berichteten Endpunkte habe zwischen niedrig und sehr niedrig gelegen. Künftige Forschung zur Wirksamkeit von Ginkgo biloba bei Tinnitus solle eine strenge Methodik verwenden; Randomisierung und Verblindung sollten angesichts der subjektiven Natur des Tinnitus und der hohen Wahrscheinlichkeit einer Placeboreaktion von höchster Qualität sein. Für Planung und Berichterstattung künftiger Studien solle das CONSORT-Statement genutzt werden. Zudem empfählen sie validierte, patientenzentrierte Endpunkte für die Tinnitusforschung.

Quelle

Cochrane Review CD013514.pub2 (2022): Ginkgo biloba for tinnitus https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36383762/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Typ-2-Diabetes, Stoffwechselwerte (Blutzucker, HbA1c, Blutfette, Entzündungsmarker, Blutdruck) unter Einnahme von Brennnessel (Urtica dioica)

systematische Übersicht

13 klinische Studien; eine Teilnehmerzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten, die Einnahme von Urtica dioica habe gegenüber den Kontrollgruppen Nüchternblutzucker (gewichtete Mittelwertdifferenz -17,17 mg/dl; 95-Prozent-Konfidenzintervall -26,60 bis -7,73), HbA1c (-0,93; -1,66 bis -0,17), C-reaktives Protein (-1,09 mg/dl; -1,64 bis -0,53), Triglyzeride (-26,94 mg/dl; -52,07 bis -1,82) und systolischen Blutdruck (-5,03 mmHg; -8,15 bis -1,91) signifikant gesenkt; Insulin, Gesamt-, LDL- und HDL-Cholesterin, BMI und diastolischer Blutdruck hätten sich nicht signifikant verändert. Ihr Schluss: Die Einnahme von Urtica dioica könne bei Typ-2-Diabetes zu einer Verbesserung von Nüchternblutzucker, HbA1c, C-reaktivem Protein, Triglyzeriden und systolischem Blutdruck führen, habe aber Insulin, Gesamt-, LDL- und HDL-Cholesterin, BMI und diastolischen Blutdruck nicht beeinflusst. Welcher Pflanzenteil eingenommen wurde, nennt die Zusammenfassung nicht.

Quelle

Tabrizi R, Sekhavati E, Nowrouzi-Sohrabi P, Rezaei S et al.: Effects of Urtica dioica on Metabolic Profiles in Type 2 Diabetes: A Systematic Review and Meta-analysis of Clinical Trials. Mini-Reviews in Medicinal Chemistry 22(3):550-563, 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34587883/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Urämischer Juckreiz bei fortgeschrittener chronischer Nierenerkrankung, Kurkuma

systematische Übersicht

Zweiundneunzig randomisierte kontrollierte Studien mit 4466 Teilnehmenden; wie viele davon Kurkuma prüften, nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Studien dieser Metaanalyse umfassten eine große Bandbreite von Interventionen mit sehr unterschiedlichen Vergleichen; für viele Interventionen gebe es nur wenige Studien, was eine aussagekräftige Metaanalyse erschwert habe. Auch für orales Montelukast, Kurkuma, Zinksulfat und topisches Capsaicin habe die Evidenz eine Verringerung der Juckreizwerte gezeigt; diese Verringerungen seien jedoch in kleinen Studien berichtet worden und verdienten weitere Untersuchung. Die Aussagen der Schlussfolgerung zu Gabapentinoiden, Kappa-Opioid-Agonisten und Ondansetron sind hier ausgelassen.

Quelle

Cochrane Review CD011393.pub2 (2020): Interventions for itch in people with advanced chronic kidney disease https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33283264/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Verbrennungen (Wundheilung, Schmerz, Wundinfektion), örtlich angewendete Aloe vera gegenüber anderen örtlichen Mitteln

systematische Übersicht

Neun randomisierte kontrollierte Studien zu Aloe vera bei Verbrennungen, sechs davon mit Daten zum primären Endpunkt Wundheilungszeit; eine Teilnehmerzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten, Aloe vera habe die mittlere Wundheilungszeit gegenüber anderen örtlich angewendeten Mitteln signifikant verkürzt (Mittelwertdifferenz -3,76 Tage; 95-Prozent-Konfidenzintervall -5,69 bis -1,84); bei der Schmerzlinderung (-0,76 Punkte; -1,53 bis 0,01) und beim Risiko einer Wundinfektion (relatives Risiko 1,10; 0,34 bis 3,59) habe sich zwischen Aloe vera und den Kontrollgruppen kein signifikanter Unterschied gezeigt. Ihr Schluss: Aloe vera beschleunige die Wundheilung bei Verbrennungen zweiten Grades, ohne das Infektionsrisiko gegenüber anderen antimikrobiellen Mitteln zu erhöhen; die schmerzlindernde Wirkung bei Verbrennungen bleibe ungewiss. Welche Aloe-Zubereitung geprüft wurde, nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht.

Quelle

Huang YN, Chen KC, Wang JH, Lin YK: Effects of Aloe vera on Burn Injuries: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Journal of Burn Care & Research 45(6):1536-1545, November 2024 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38605441/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Vorbeugung der Präeklampsie und ihrer Komplikationen, Knoblauch

systematische Übersicht

Eine Studie mit 100 Frauen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Belege reichten nicht aus, um eine vermehrte Knoblauchaufnahme zur Vorbeugung der Präeklampsie und ihrer Komplikationen zu empfehlen. Knoblauch sei zwar mit Geruch verbunden, andere, schwerwiegendere Nebenwirkungen seien aber nicht berichtet worden. Bevor Empfehlungen für die klinische Praxis gegeben werden könnten, seien weitere große randomisierte Studien zu den Wirkungen von Knoblauch nötig.

Quelle

Cochrane Review CD006065 (2006): Garlic for preventing pre-eclampsia and its complications https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16856110/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Vorbeugung der Radiodermatitis, topische Anwendung Aloe-vera-haltiger Cremes, Lotionen oder Gele

Leitlinie

Empfehlung 7.51 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus 4 RCTs zur Wirksamkeit von Aloe-vera-haltigen Cremes, Lotionen oder Gelen auf strahleninduzierte Hautreaktionen vor. Die topische Anwendung von Aloe-vera- haltigen Cremes, Lotionen oder Gelen soll nicht zur Vorbeugung der Radiodermatitis empfohlen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR A und LoE 1b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Vorbeugung von Halsschmerzen nach Intubationsnarkose, topisch angewendetes Süßholzwurzelextrakt (Glycyrrhiza glabra)

systematische Übersicht

Fünf randomisierte kontrollierte Studien mit 609 Patientinnen und Patienten wurden eingeschlossen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, im Vergleich zu einer nicht analgetischen Kontrolle sei topisch angewendetes Süßholz mit einer verringerten Häufigkeit (relatives Risiko 0,44; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,28 bis 0,69) und einem verringerten Schweregrad (standardisierte Mittelwertdifferenz -0,69; 95-Prozent-Konfidenzintervall -0,96 bis -0,43) postoperativer Halsschmerzen verbunden gewesen. Vier Studien hätten über unerwünschte Ereignisse berichtet; es habe keine bedeutsamen unerwünschten Ereignisse im Zusammenhang mit topischem Süßholz gegeben. Die Ergebnisse von Sensitivitätsanalysen, die Studien mit hohem oder unklarem Verzerrungsrisiko ausschlossen, seien mit diesen Befunden übereinstimmend gewesen; eine Trial-Sequenzanalyse habe bestätigt, dass die Evidenz für postoperative Halsschmerzen ausreichend sei. Die präoperative topische Anwendung von Süßholz erscheine signifikant wirksamer als nicht analgetische Methoden zur Vorbeugung postoperativer Halsschmerzen.

Quelle

Kuriyama A, Maeda H: Topical application of licorice for prevention of postoperative sore throat in adults: A systematic review and meta-analysis. Journal of Clinical Anesthesia 54:25-32, Mai 2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30391446/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Vorbeugung von Zahnkaries bei Kindern, Süßholzwurzelextrakt

systematische Übersicht

Aus einer ersten Suche mit 31 Studien wurden nach Sichtung von Titeln, Duplikaten, fehlenden Kenngrößen sowie Übersichts- und Fallberichten sechs Studien mit zehn Schätzwerten für die qualitative Synthese eingeschlossen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Süßholzextrakte erwiesen sich als wirksames antimikrobielles Mittel, das die Zahl der Streptococcus-mutans-Bakterien bei Kindern verringere. Seine Wirkung auf den Biofilm begrenze den pH-Abfall und verhindere so das saure Milieu, das das Kariesrisiko erhöhe. Süßholz in Form von Lutschern werde von Kindern zudem gut angenommen.

Quelle

Tharakan AP, Pawar M, Kale S: Effectiveness of licorice in preventing dental caries in children: A systematic review. Journal of the Indian Society of Pedodontics and Preventive Dentistry 38(4):325-331, 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33402612/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Vorbeugung zytostatikabedingter kognitiver Beeinträchtigungen bei Frauen mit Brustkrebs, Ginkgo biloba

Leitlinie

Empfehlung 7.61 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten aus RCTs zum Einsatz von Ginkgo biloba zur Vorbeugung von Zytostatika-bedingten, kognitiven Beeinträchtigungen bei Frauen mit Brustkrebs vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen Ginkgo biloba bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 1b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Vorübergehende nervöse Herzbeschwerden (Weißdornblätter mit Blüten, HMPC-Monographie)

traditionelle Anwendung

Anwendungsgebiete der Monographie EMA/HMPC/159075/2014: „Traditional herbal medicinal product used to relieve symptoms of temporary nervous cardiac complaints (e.g. palpitations, perceived extra heart beat due to mild anxiety) after serious conditions have been excluded by a medical doctor. […] Traditional herbal medicinal product for relief of mild symptoms of mental stress and to aid sleep.“

Quelle

EMA/HMPC/159075/2014: European Union herbal monograph on Crataegus spp., folium cum flore (Weißdornblätter mit Blüten), 5. April 2016, Abschnitt 4.1 (PDF) https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-crataegus-spp-folium-cum-flore_en.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Wechseljahresbeschwerden und Gesundheit von Frauen in den Wechseljahren, Fenchel (Foeniculum vulgare Miller)

systematische Übersicht

Sieben randomisierte kontrollierte Studien zu jeder Art von Fenchelbehandlung bei Frauen in den Wechseljahren; die eingeschlossenen Studien hatten insgesamt bedenkliche Verzerrungsrisiken. Zwei Studien verglichen Fenchel mit Placebo, und die Meta-Analyse sprach für Fenchel bei der Besserung von Wechseljahresbeschwerden (145 Teilnehmerinnen; standardisierte Mittelwertdifferenz -1,32; Konfidenzintervall -1,76 bis -0,87). Andere Studien konnten keine günstigen Wirkungen von Fenchel auf Sexualfunktion, Lebensqualität und psychische Gesundheit zeigen; schwerwiegende unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet. Ihr Schluss: Die Übersicht lege Belege dafür vor, dass Fenchel Wechseljahresbeschwerden bessere; Wirksamkeit und Sicherheit von Fenchel für die Besserung von Lebensqualität und psychischer Gesundheit blieben jedoch unklar.

Quelle

Lee HW, Ang L, Kim E, Lee MS: Fennel (Foeniculum vulgare Miller) for the management of menopausal women's health: A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 43:101360, Mai 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33725577/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Wechseljahresbeschwerden, Traubensilberkerze-Monopräparate zum Einnehmen

systematische Übersicht

Sechzehn randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 2027 Frauen in der Peri- oder Postmenopause. Die Autorinnen und Autoren schreiben, derzeit gebe es keine ausreichenden Belege, die die Anwendung der Traubensilberkerze bei Wechseljahresbeschwerden stützten. Es gebe jedoch hinreichende Gründe für weitere Studien auf diesem Gebiet. Die unklare Qualität der gefundenen Studien zeige, dass die Studienmethoden besser berichtet werden müssten, insbesondere die verdeckte Gruppenzuteilung und der Umgang mit unvollständigen Endpunktdaten. Auch die Wirkung der Traubensilberkerze auf andere wichtige Endpunkte wie gesundheitsbezogene Lebensqualität, Sexualität, Knochengesundheit, nächtliches Schwitzen und Kosteneffektivität verdiene weitere Untersuchung.

Quelle

Cochrane Review CD007244.pub2 (2012): Black cohosh (Cimicifuga spp.) for menopausal symptoms https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22972105/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Wiederkehrende Harnwegsinfektionen (Vorbeugung mit Cranberry-Produkten)

systematische Übersicht

Die fünfte Aktualisierung der Übersicht schloss 50 Studien mit 8857 Teilnehmenden ein, 26 davon neu. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Cranberry-Produkte verringerten mit moderater Vertrauenswürdigkeit das Risiko symptomatischer, kulturell bestätigter Harnwegsinfektionen (Metaanalyse über 26 Studien mit 6211 Teilnehmenden; relatives Risiko 0,70); nach Behandlungsanlass aufgeteilt verringerten sie das Risiko wahrscheinlich bei Frauen mit wiederkehrenden Infektionen (8 Studien, 1555 Teilnehmende), bei Kindern (5 Studien, 504 Teilnehmende) und bei Menschen mit erhöhter Anfälligkeit nach einem Eingriff (6 Studien, 1434 Teilnehmende), und die Daten stützten die Anwendung in diesen drei Gruppen. Bei älteren Menschen in Einrichtungen, bei Schwangeren und bei Erwachsenen mit neuromuskulärer Blasenentleerungsstörung gebe es dagegen möglicherweise wenig oder keinen Nutzen; die derzeit verfügbaren Belege stützten die Anwendung dort nicht. Gegenüber Antibiotika machten Cranberry-Produkte möglicherweise wenig oder keinen Unterschied (2 Studien, 385 Teilnehmende), gegenüber Probiotika verringerten sie das Risiko möglicherweise (3 Studien, 215 Teilnehmende); ob Saft und Tabletten oder verschiedene Dosen der Proanthocyanidine sich in der Wirksamkeit unterschieden, sei wegen sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit unklar. Die Zahl der Teilnehmenden mit Magen-Darm-Nebenwirkungen unterscheide sich wahrscheinlich nicht zwischen Cranberry-Produkten und Placebo oder keiner Behandlung (10 Studien, 2166 Teilnehmende; relatives Risiko 1,33; moderate Vertrauenswürdigkeit).

Quelle

Cochrane Review CD001321.pub7 (2023): Cranberries for preventing urinary tract infections https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37947276/ (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Wundheilung (akute und chronische Wunden, Verbrennungen, Strahlendermatitis), Extrakt aus Ringelblumenblüten als alleinige Behandlung gegenüber Kontrolle

systematische Übersicht

14 Studien, davon sieben Tierexperimente und sieben klinische Studien, zu Extrakt aus den Blüten von Calendula officinalis als alleiniger Behandlung gegenüber Kontrolle; Teilnehmerzahlen nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten, bei akuten Wunden sei die Entzündungsphase in den mit Extrakt behandelten Gruppen schneller abgeklungen und es sei mehr Granulationsgewebe gebildet worden, übereinstimmend in fünf Tierstudien und einer randomisierten klinischen Studie. Die Studien zu chronischen Wunden seien uneinheitlich: Zwei kontrollierte klinische Studien zu venösen Ulzera hätten eine gegenüber Kontrolle verkleinerte Geschwürfläche gezeigt, eine weitere randomisierte klinische Studie keine Besserung der Heilung diabetischer Beingeschwüre in der Calendula-Gruppe. Bei Verbrennungen seien die Ergebnisse ebenfalls gemischt: Zwei Tierstudien hätten eine vorbeugende Wirkung der Gabe vor der Verbrennung gezeigt, eine randomisierte klinische Studie bei Patientinnen und Patienten mit teil- bis vollschichtigen Verbrennungen keinen Nutzen des örtlich aufgetragenen Extrakts gegenüber Kontrolle. Von zwei randomisierten klinischen Studien zur Vorbeugung der akuten Strahlendermatitis habe eine Verbesserungen gegenüber Trolamin gezeigt, die andere keine Verbesserung gegenüber einer wässrigen Gelcreme. Ihr Schluss: Tierstudien lieferten mäßige Belege für eine bessere Erholung von der Entzündungsphase und vermehrte Bildung von Granulationsgewebe unter Calendula-Extrakt; die Übersicht habe einige Belege für günstige Wirkungen des Extrakts aus Calendula officinalis auf die Wundheilung gefunden, im Einklang mit seiner Rolle in der traditionellen Medizin; nötig seien größere, gut geplante randomisierte kontrollierte Studien, die die Wirkung von Calendula auf die Wundheilung einschließlich der Komplikationen prüfen.

Quelle

Givol O, Kornhaber R, Visentin D, Cleary M et al.: A systematic review of Calendula officinalis extract for wound healing. Wound Repair and Regeneration 27(5):548-561, September 2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31145533/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Wundheilung, Centella asiatica (Asiatischer Wassernabel)

systematische Übersicht

Vier klinische Studien; Teilnehmerzahlen nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten, zu Centella asiatica seien die Bereiche Wundkontraktion und Granulation, Heilungs- und Blutungszeit und Reepithelisierung, Schmerzwerte auf der visuellen Analogskala sowie Hautrötung und Wundaussehen untersucht worden. Ihr Schluss: Centella asiatica könne die Wundheilung durch eine verbesserte Gefäßneubildung fördern, was auf ihre anregende Wirkung auf die Bildung von Kollagen I, Fibroblasten-Wachstumsfaktor und vaskulärem endothelialem Wachstumsfaktor zurückgehen könnte; daneben habe Centella asiatica eine entzündungshemmende Wirkung gezeigt, erkennbar an der Verminderung von Interleukin-1β, Interleukin-6, Tumornekrosefaktor α, Prostaglandin E2, Cyclooxygenase-2 und Lipoxygenase-Aktivität; Trägersysteme wie die Nanoverkapselung könnten die Bioverfügbarkeit erhöhen; gleichwohl seien weitere Studien nötig, um eine Metaanalyse durchführen und die Wirkungen von Centella asiatica auf die Wundheilung und ihre einzelnen Parameter feststellen zu können. Welcher Pflanzenteil und welche Zubereitung geprüft wurden, nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht.

Quelle

Arribas-López E, Zand N, Ojo O, Snowden MJ et al.: A Systematic Review of the Effect of Centella asiatica on Wound Healing. International Journal of Environmental Research and Public Health 19(6):3266, März 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35328954/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Zerebrale Hirnödeme bei Patienten mit Hirntumoren unter Strahlentherapie, Boswellia serrata

Leitlinie

Empfehlung 7.59 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus einer RCT zur Wirksamkeit von Boswellia serrata auf zerebrale Hirnödeme bei Patienten mit Hirntumoren unter Strahlentherapie vor. Boswellia serrata kann ergänzend zur leitliniengerechten antiödematösen Therapie mit dem Ziel der Verminderung des zerebralen Ödems bei Patienten mit Hirntumoren erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Zervixreifung und Geburtseinleitung im dritten Trimenon, Rizinusöl zum Einnehmen

systematische Übersicht

Drei Studien mit 233 Frauen. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die drei eingeschlossenen Studien umfassten wenige Frauen. Alle drei hätten Rizinusöl als Einzeldosis verwendet. Wegen des Verzerrungsrisikos infolge geringer methodischer Qualität seien die Ergebnisse mit Vorsicht zu deuten. Weitere Forschung sei nötig, um zu versuchen, die Wirksamkeit von Rizinusöl zur Zervixreifung und Geburtseinleitung zu beziffern.

Quelle

Cochrane Review CD003099.pub2 (2013): Castor oil, bath and/or enema for cervical priming and induction of labour https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23881775/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Zusätzliche Cholesterinsenkung bei gleichzeitiger Einnahme von Statinen, Psyllium (Flohsamen, Flohsamenschalen)

systematische Übersicht

Drei randomisierte kontrollierte klinische Studien mit einer Dauer von vier bis zwölf Wochen hätten die cholesterinsenkende Wirksamkeit von Statinen bei gleichzeitiger Einnahme von Psyllium als Ballaststoffpräparat untersucht. Die Meta-Analyse habe einen klinisch und statistisch signifikanten cholesterinsenkenden Vorteil der Kombination aus Psyllium und Statin gegenüber der alleinigen Statin-Einnahme ergeben (p = 0,001); die zusätzliche Einnahme von Psyllium habe zu einer Senkung des LDL-Cholesterins geführt, die einer Verdopplung der Statin-Dosis entsprochen habe. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Daten stützten, dass vor den Mahlzeiten eingenommenes Psyllium die Wirksamkeit von Statinen steigere und damit eine leicht umsetzbare Ernährungsmaßnahme für Menschen biete, die die Nebenwirkungen höher dosierter Statine nicht vertrügen. Welche Zubereitung (Flohsamen oder Flohsamenschalen) und welche Plantago-Art in den drei Studien jeweils verwendet wurde, benennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht.

Quelle

Brum J, Ramsey D, McRorie J, Bauer B et al.: Meta-Analysis of Usefulness of Psyllium Fiber as Adjuvant Antilipid Therapy to Enhance Cholesterol Lowering Efficacy of Statins. The American Journal of Cardiology 122(7):1169-1174, Oktober 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30078477/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Zyklische Mastalgie (zyklusabhängige Brustschmerzen) bei Frauen im gebärfähigen Alter, Vitex agnus-castus (Mönchspfeffer)

systematische Übersicht

25 Studien (17 randomisierte kontrollierte und acht nicht randomisierte Studien). In eine konservative Meta-Analyse gingen nur sechs Studien mit 718 Teilnehmerinnen ein (356 unter Vitex agnus-castus, 362 unter Placebo); sie ergab eine moderate Effektstärke zugunsten von Vitex agnus-castus gegenüber Placebo (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,67; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,5 bis 0,85). Die übliche Dosis lag bei 20 bis 40 mg täglich über drei Monate; sieben Studien zeigten Vitex agnus-castus als nicht unterlegene Alternative zu Arzneimitteln wie Dopaminagonisten, nichtsteroidalen Antirheumatika, Serotonin-Wiederaufnahmehemmern und hormonellen Kontrazeptiva, und es wurden nur milde und reversible unerwünschte Ereignisse berichtet. Das Verzerrungsrisiko blieb in den meisten Studien wegen unzureichender Angaben unklar. Ihr Schluss: Vitex agnus-castus sei eine sichere und wirksame Behandlungsoption bei zyklischer Mastalgie; es brauche mehr hochwertige klinische Studien, um die Beleglage zu stärken.

Quelle

Ooi SL, Watts S, McClean R, Pak SC: Vitex Agnus-Castus for the Treatment of Cyclic Mastalgia: A Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of Women's Health 29(2):262-278, Februar 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31464546/ (erhoben am 14.09.2026)

Phytotherapie: Zytostatikainduzierte Übelkeit und Erbrechen bei onkologischen Patienten, Ingwer

Leitlinie

Empfehlung 7.68 der Leitlinie lautet: „Es liegen Daten aus 2 systematischen Reviews mit insgesamt 8 RCTs und 12 weiteren RCTs zur Wirksamkeit von Ingwer auf zytostatikainduzierte Übelkeit/ Erbrechen bei onkologischen Patienten vor. Ingwer kann zusätzlich zur leitliniengerechten Antiemese in der Therapie von zytostatikainduzierter Übelkeit/ Erbrechen bei diesen Patienten angewendet werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1 aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Phytotherapie: Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen (Gewichtsabnahme und Gewichtserhaltung), Grüntee-Zubereitungen

systematische Übersicht

Zur Gewichtsabnahme sechs Studien außerhalb Japans mit 532 Teilnehmenden und acht Studien in Japan mit 1030 Teilnehmenden, zur Gewichtserhaltung zwei Studien mit 184 Teilnehmenden; eine Gesamtzahl nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Autorinnen und Autoren schreiben, Grüntee-Zubereitungen schienen bei übergewichtigen oder adipösen Erwachsenen eine geringe, statistisch nicht signifikante Gewichtsabnahme zu bewirken. Weil die Gewichtsabnahme gering sei, sei sie klinisch wahrscheinlich nicht bedeutsam. Auf das Halten des Gewichts nach einer Abnahme habe grüner Tee keine signifikante Wirkung gehabt. Unter den Studien mit Angaben zu unerwünschten Ereignissen hätten nur zwei ein Ereignis festgestellt, das einen Krankenhausaufenthalt erforderte; die übrigen unerwünschten Ereignisse seien als leicht bis mittelschwer beurteilt worden.

Quelle

Cochrane Review CD008650.pub2 (2012): Green tea for weight loss and weight maintenance in overweight or obese adults https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23235664/ (erhoben am 13.09.2026)

Phytotherapie: Überlebensrate und Lebensqualität bei onkologischen Patienten, Heilpilze

Leitlinie

Empfehlung 7.66 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit verschiedener „Heilpilze“ auf die Überlebensrate und Lebensqualität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen diese „Heilpilz“-arten zur Senkung der Mortalitätsrate1 und Verbesserung der Lebensqualität2 bei onkologischen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 2b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Qigong: Bluthochdruck

systematische Übersicht

20 randomisierte Studien mit 2349 Patientinnen und Patienten, Verzerrungsrisiko insgesamt hoch. Die Autorinnen und Autoren schreiben, gegenüber keiner Intervention habe Qigong den systolischen Blutdruck um 17,40 mmHg und den diastolischen um 10,15 mmHg gesenkt; gegenüber Bewegungstraining sei es beim systolischen Wert unterlegen gewesen, beim diastolischen ohne signifikanten Unterschied; gegenüber Blutdrucksenkern habe es den systolischen Wert klinisch bedeutsam, aber nicht signifikant gesenkt und beim diastolischen Wert wirksamer geschienen; zusätzlich zu Blutdrucksenkern habe es beide Werte signifikant stärker gesenkt als Blutdrucksenker allein (systolisch um 11,99, diastolisch um 5,28 mmHg). Die Metaanalyse lege nahe, dass Qigong eine wirksame Therapie bei Bluthochdruck sei; zur Bestätigung seien aber strenger geplante randomisierte Studien mit Langzeitbeobachtung und harten klinischen Endpunkten nötig. Schwere unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet.

Quelle

Medicine (Baltimore) 2015: Qigong for hypertension: a systematic review https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25569652/ (erhoben am 06.09.2026)

Qigong: Brustkrebs bei Frauen, begleitend zur onkologischen Behandlung

systematische Übersicht

Die Übersicht wertet 17 kontrollierte Studien mit 1236 Fällen aus. Für die Lebensqualität, die Depressivität und die Angst berichtet sie statistisch bedeutsame Vorteile, für Erschöpfung und Schlafstörungen dagegen keinen statistisch bedeutsamen Vorteil gegenüber der Kontrollgruppe. Die Autorinnen und Autoren nennen die methodische Qualität der eingeschlossenen Studien insgesamt niedrig: Nur fünf der 17 wurden als hochwertig eingestuft. Ihr Schluss: Die Übersicht zeige, dass Qigong die Lebensqualität verbessere und Depressivität und Angst lindere; Qigong solle deshalb bei Frauen mit Brustkrebs gefördert werden. Der Befund über Erschöpfung ist der wichtigere Teil dieser Zeile: Er ist ein Nicht-Treffer und steht deshalb hier, statt weggelassen zu werden.

Quelle

Meng T, Hu SF, Cheng YQ, Ye MN, Wang B, Wu JJ, Chen HF: Qigong for women with breast cancer. An updated systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Medicine 60:102743, August 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34058368/ (erhoben am 30.08.2026)

Qigong: Chronische Schmerzen bei geriatrischen Patientinnen und Patienten ohne kognitive Beeinträchtigungen, Qigong als Mind-Body-Übung

Leitlinie

Empfehlung 22 der Leitlinie lautet: „Mind-Body Übungen wie beispielsweise Yoga, Tai Chi oder Qigong können für geriatrische Patient:innen ohne kognitive Beeinträchtigungen mit chronischen Schmerzen zur Schmerzreduktion und Steigerung der Lebensqualität erwogen werden.“ Sie ist „Neu (2024)“, trägt das Symbol für eine „Empfehlung offen“ (nach Tabelle 4 formuliert als „kann erwogen werden / kann verzichtet werden“), den Evidenzgrad 2 auf Grundlage der Systematic Reviews Wen et al. 2022 und Jones et al. 2022 sowie die „Konsensstärke: 100 %“. Nach dem Methodenteil folgen die Evidenzgrade der Oxford-Klassifikation von 2011; „Systematic Reviews führen in der Regel zu einem Evidenzgrad 1“, eine Herabstufung ist dort bei hohem Verzerrungsrisiko, Indirektheit, inkonsistenten Ergebnissen oder Ungenauigkeit vorgesehen. In der Begründung heißt es: „Möglicherweise haben die genannten Interventionen demnach bei älteren Menschen einen positiven Einfluss (Wen et al. 2022), allerdings ist die Evidenzlage unzureichend für einen stärkeren Empfehlungsgrad.“ Jones et al. 2022 untersuchte nach der Leitlinie Baduanjin, eine Form des Qigong.

Quelle

S3-Leitlinie „Schmerzmanagement bei geriatrischen Patient:innen in allen Versorgungssettings (GeriPAIN)“, Langfassung, Version 1.0, Stand 16.07.2025, AWMF-Registernummer 145-005, Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. und Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), mit-federführend SchmerzLOS e.V., Unabhängige Vereinigung aktiver Schmerzpatienten in Deutschland (UVSD). Gültig bis 23.02.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/145-005l_S3_Schmerzmanagement-bei-geriatrischen-Patientinnen-in-allen-Versorgungssettings-GeriPAIN_2025-10.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Qigong: Depressivität als subklinische Ausprägung während und nach onkologischer Therapie, Tai Chi/Qigong

Leitlinie

Empfehlung 6.14 der Leitlinie lautet: „Es liegen inkonsistente Ergebnisse aus 1 MA mit 7 RCTs und weiteren 2 RCTs zur Wirksamkeit von Tai Chi/Qigong zur Senkung von Depressivität* bei onkologischen Patienten während und nach onkologischer Therapie vor. Tai Chi/Qigong kann zur Senkung von depressiven Verstimmungen* bei onkologischen Patienten erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Qigong: Fatigue sowie Ein- und Durchschlafstörungen während und nach onkologischer Therapie, Tai Chi/Qigong

Leitlinie

Empfehlung 6.13 der Leitlinie lautet: „Es liegen konsistente Ergebnisse aus 1 Netzwerk-MA mit 245 RCTs, 1 MA mit 14 RCTs und 1 weiteren RCT zur Wirksamkeit von Tai Chi/Qigong zur Senkung von Fatigue 1 und Ein- und Durchschlafstörungen2 bei onkologischen Patienten während und nach onkologischer Therapie vor. Tai Chi/Qigong sollte zur Senkung von Fatigue 1 und Ein- und Durchschlafstörungen2 bei diesen Patienten empfohlen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR B und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Qigong: Fibromyalgiesyndrom, verglichen mit der üblichen Versorgung

systematische Übersicht

Die Übersicht fand sieben randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 395 Betroffenen. Gegenüber der üblichen Versorgung berichten die Autorinnen und Autoren kurzfristige Verbesserungen bei Schmerz, Lebensqualität und Schlafqualität auf niedriger Evidenzstufe und bei Erschöpfung auf sehr niedriger. Gegenüber AKTIVEN Vergleichsbehandlungen fanden sie keinen Beleg für eine Überlegenheit. Schwere unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet. Ihr eigener Schluss ist zurückhaltend: Qigong könne für Betroffene nützlich sein, nach der Qualität der Evidenz sei derzeit nur eine schwache Empfehlung möglich, und für ein abschließendes Urteil über die Langzeitwirkung brauche es weitere Studien hoher Qualität.

Quelle

Lauche R, Cramer H, Häuser W, Dobos G, Langhorst J: A systematic review and meta-analysis of qigong for the fibromyalgia syndrome. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine 2013:635182, 31.10.2013 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24288564/ (erhoben am 30.08.2026)

Qigong: Globale und tumorspezifische Lebensqualität während und nach onkologischer Therapie, Tai Chi/Qigong

Leitlinie

Empfehlung 6.12 der Leitlinie lautet: „Es liegen inkonsistente Ergebnisse aus 1 MA mit 11 RCTs und 1 weiteren RCT zur Wirksamkeit von Tai Chi/Qigong zur Verbesserung der globalen und tumorspezifischen Lebensqualität bei onkologischen Patienten während und nach onkologischer Therapie vor. Tai Chi/Qigong kann zur Verbesserung der globalen und tumorspezifischen Lebensqualität bei diesen Patienten erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Qigong: Internetnutzungsstörung (allgemein), Qigong als Beispiel für körper- und geistaktivierende Übungen innerhalb einer Empfehlung zu Entspannungsverfahren

Leitlinie

Empfehlung 4 der Leitlinie in Tabelle 3 (Evidenzgrad IIb, Empfehlungsgrad 0) lautet: „Beim Vorliegen einer Internetnutzungsstörung (allgemein) können Entspannungsverfahren wie bspw. standardisiertes körper- und geistaktivierende Übungen [mind-body exercise] (z.B. Qigong) erwogen werden.“ Qigong ist dort als Beispiel genannt. Der Hintergrundtext stützt sich auf eine Studie mit Studierenden mit problematischer Smartphonenutzung (Lu et al., 2020) und verweist auf eine weitere Studie: „Auch in der Studie von Xiao et al., 2021 zeigten sich positive Effekte von Qigong (s. unter 7.2.5).“ Die Leitlinie ist eine S1-Leitlinie mit systematischer Literaturrecherche; laut Methodenteil wurde der Empfehlungsgrad „entsprechend der AWMF-Richtlinien mit A (starke Empfehlung, soll/soll nicht), B (Empfehlung, sollte/sollte nicht) und 0 (Empfehlung offen, kann erwogen werden/verzichtet werden) vergeben“, und der Evidenzgrad folgte den Vorgaben des Oxford Centre for Evidence-Based Medicine. Eine Konsensstärke weist die Leitlinie nicht aus.

Quelle

S1-Leitlinie „Diagnostik und Therapie von Internetnutzungsstörungen“, Langfassung, Version 1.1, Stand 20.11.2024, AWMF-Registernummer 076-011, Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht). Gültig bis 19.11.2029. https://register.awmf.org/assets/guidelines/076-011l_S1_Diagnostik-Therapie-Internetnutzungstoerungen_2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Rhythmische Massage: Funktion des autonomen Nervensystems bei gesunden Frauen

Einzelstudien

Eine einfach verblindete randomisierte kontrollierte Studie mit 44 gesunden Frauen (Durchschnittsalter 26,2 Jahre) in drei Armen: Rhythmische Massage mit aromatischem Öl, ohne aromatisches Öl und eine standardisierte Scheinbehandlung, jeweils nach einer standardisierten Stresssituation und mit 24-Stunden-Langzeit-EKG. Gemessen wurde die Herzratenvariabilität, also eine körperliche Größe und kein Krankheitsverlauf. Die Autorinnen und Autoren berichten, die kurz- und langfristigen Wirkungen auf die autonome Regulation hätten sich zwischen den drei Gruppen signifikant unterschieden; unmittelbar nach der Sitzung sei in beiden Massagegruppen eine Anregung der Herzratenvariabilität gefunden worden, das aromatische Öl habe kurzfristig größere messbare Veränderungen bewirkt, die nach 24 Stunden nicht mehr von der Massage ohne Öl zu unterscheiden gewesen seien, und die geringste Anregung habe die Scheinbehandlung gezeigt. Ihr Schluss: Rhythmische Massage bewirke eine spezifische und deutliche Anregung des autonomen Nervensystems; das Öl habe nur eine vorübergehende Wirkung, was darauf hindeute, dass die Massage selbst die maßgebliche längerfristige Wirkung verursache, und die Wirkung sei relativ spezifisch, weil sie bei der Scheinbehandlung erheblich schwächer ausgefallen sei. Diese Zeile steht hier, weil sie zeigt, was der Bestand ist und was nicht: Sie ist ein Beleg über eine physiologische Wirkung an Gesunden und keiner über den Nutzen bei einer Erkrankung.

Quelle

Seifert G, Kanitz JL, Rihs C, Krause I, Witt K, Voss A: Rhythmical massage improves autonomic nervous system function. A single-blind randomised controlled trial. Journal of Integrative Medicine 16(3):172-177, Mai 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29598986/ (erhoben am 30.08.2026)

Rhythmische Massage: Primäre Dysmenorrhoe, verglichen mit der üblichen Versorgung

Einzelstudien

Eine dreiarmige randomisierte kontrollierte Studie mit 60 Frauen (23 Rhythmische Massage, 20 Herzratenvariabilitäts-Biofeedback, 17 übliche Versorgung) über drei Monate. Beim Hauptzielkriterium, der mittleren Schmerzstärke während der Menstruation, unterschieden sich die Gruppen nach drei Monaten (p = 0,005); im Einzelvergleich war die Rhythmische Massage der üblichen Versorgung überlegen (mittlere Differenz -1,61 auf einer numerischen Skala; 95-Prozent-Intervall -2,77 bis -0,44). Zwischen Massage und Biofeedback sowie zwischen Biofeedback und Kontrollgruppe fand sich kein bedeutsamer Unterschied, ebenso bei keinem der Nebenkriterien. Die Autorinnen und Autoren nennen ihr Ergebnis ausdrücklich einen vorläufigen Hinweis („preliminary evidence“): Dieser lege nahe, dass Rhythmische Massage die Schmerzstärke nach 12 Wochen gegenüber der üblichen Versorgung verbessern könnte. Eine systematische Übersicht zur Rhythmischen Massage bei einer klinischen Indikation liegt nicht vor; die Stufe steht deshalb auf „Einzelstudien“.

Quelle

Vagedes J, Fazeli A, Boening A, Helmert E, Berger B, Martin D: Efficacy of rhythmical massage in comparison to heart rate variability biofeedback in patients with dysmenorrhea. A randomized, controlled trial. Complementary Therapies in Medicine 42:438-444, Februar 2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30670280/ (erhoben am 30.08.2026)

Rhythmische Massage: Wohlbefinden und Speichelcortisol bei gesunden Erwachsenen, einmalige Anwendung

Einzelstudien

Randomisierte, einfach verblindete Studie mit 118 gesunden Erwachsenen (mittleres Alter 25,2 Jahre): eine einzige Rhythmische Massage mit neutralem Öl oder mit Aromaöl gegenüber einer Scheinmassage, jeweils nach einem experimentellen Stresstest. Beim Wohlbefinden fanden sich nach Anpassung an Ausgangsunterschiede keine statistisch bedeutsamen Unterschiede zwischen Massage- und Scheingruppe, auch nicht zwischen den beiden Massagegruppen, und das Speichelcortisol unterschied sich im Verlauf nicht statistisch bedeutsam zwischen den drei Gruppen; in der Nachbefragung beschrieben alle Teilnehmenden der Aromaöl-Gruppe und 82 Prozent der Gruppe mit neutralem Öl die Anwendung als entspannend, gegenüber 42 Prozent in der Scheingruppe. Die Autorinnen und Autoren schreiben, der fehlende Effekt könne an der methodischen Komplexität der Massageforschung liegen, besonders am scheinkontrollierten Design mit nur einer einzigen Anwendung; Umfeld, Erwartungen und die Interaktion zwischen Teilnehmenden und Behandelnden schienen eine Rolle zu spielen, die zu prüfen sei. Das Potenzial der Methode halten sie für noch nicht belegt.

Quelle

A randomised, controlled, single-blinded study on the impact of a single rhythmical massage (anthroposophic medicine) on well-being and salivary cortisol in healthy adults. Complementary Therapies in Medicine 2015 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26365448/ (erhoben am 06.09.2026)

Schröpfen: Adipositas, Schröpfen kombiniert mit Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin und konventioneller Therapie

systematische Übersicht

21 randomisierte kontrollierte Studien; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die Versuchsgruppen erhielten Schröpfen kombiniert mit traditioneller chinesischer Medizin und konventioneller Therapie, die Kontrollgruppen keine Behandlung, konventionelle Therapie oder Verfahren der chinesischen Medizin allein. Die Analyse zeigte Verbesserungen bei Körpergewicht, Body-Mass-Index, Hüftumfang und Taillenumfang, aber keine klinisch bedeutsamen Änderungen des Taille-Hüft-Verhältnisses und des Körperfettanteils, beide mit sehr niedriger Sicherheit der Evidenz. Unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet. Die Autorinnen und Autoren schliessen, ihre Ergebnisse zeigten insgesamt, dass die Schröpftherapie zur Behandlung der Adipositas hinsichtlich Körpergewicht, Body-Mass-Index, Hüft- und Taillenumfang eingesetzt werden könne und eine sichere Intervention sei; wegen der unsicheren Qualität der eingeschlossenen Studien seien die Schlussfolgerungen in der klinischen Praxis jedoch mit Vorsicht zu interpretieren.

Quelle

Kang D, Shin WC, Kim T, Kim S et al.: Systematic review and meta-analysis of the anti-obesity effect of cupping therapy. Medicine (Baltimore) 102(24):e34039, Juni 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37327262/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Akne vulgaris, blutiges Schröpfen (wet cupping) als eine von mehreren komplementären Therapien

systematische Übersicht

Die Cochrane-Übersicht zu komplementären Therapien bei Akne vulgaris schloss 35 Studien mit insgesamt 3227 Teilnehmenden ein; die Kategorien umfassten pflanzliche Arzneimittel, Akupunktur, Schröpftherapie, Ernährung, gereinigtes Bienengift und Teebaumöl. In ihrer Schlussfolgerung halten die Autorinnen und Autoren fest, es gebe aus einzelnen Studien Evidenz niedriger Qualität dafür, dass eine Ernährung mit niedriger glykämischer Last, Teebaumöl und Bienengift die Gesamtzahl der Hautläsionen verringern könnten; aus der vorliegenden Übersicht fehle jedoch Evidenz, die den Einsatz anderer komplementärer Verfahren wie pflanzlicher Arzneimittel, Akupunktur oder der blutigen Schröpftherapie zur Behandlung dieser Erkrankung stützen würde. Bei pflanzlichen Arzneimitteln bestehe ein Potenzial für unerwünschte Wirkungen; künftige Studien müssten die Sicherheit aller dieser Verfahren prüfen. Methodische und Berichtsmängel der eingeschlossenen Studien hätten jede Evidenz geschwächt; künftige Studien sollten ein niedriges Verzerrungsrisiko sicherstellen und die geltenden Berichtsstandards erfüllen.

Quelle

Cochrane Review CD009436.pub2 (2015): Complementary therapies for acne vulgaris https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25597924/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Arterielle Hypertonie bei Erwachsenen, blutiges Schröpfen allein oder zusätzlich zu Antihypertensiva oder Akupunktur

systematische Übersicht

Sieben randomisierte Studien, die meisten nicht von hoher methodischer Qualität; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Einige kleine Studien hätten nahegelegt, dass blutiges Schröpfen allein gegenüber blutdrucksenkenden Medikamenten den Blutdruck und die Beschwerden nach dem Syndrommuster der traditionellen chinesischen Medizin signifikant senkte. Nach der gegenwärtigen Evidenz könnten jedoch keine festen Schlussfolgerungen gezogen und keine klinischen Empfehlungen gegeben werden; die eingeschlossenen Forschungsvorhaben bedürften der Bestätigung. Die Studien deuteten darauf hin, dass blutiges Schröpfen eine sichere Therapie sei.

Quelle

Lu S, Du S, Fish A, Tang C et al.: Wet cupping for hypertension: a systematic review and meta-analysis. Clinical and Experimental Hypertension 41(5):474-480, 2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30183389/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Chronische Urtikaria, trockenes oder blutiges Schröpfen allein oder zusätzlich zu Antihistaminika oder Akupunktur

systematische Übersicht

13 Vergleiche aus 12 randomisierten kontrollierten Studien mit 842 Teilnehmenden. Zwischen blutigem Schröpfen und Medikamenten fand sich kein signifikanter Unterschied in der Gesamtansprechrate (relatives Risiko 1,10; 95-Prozent-Intervall 0,97 bis 1,25) und in der Rückfallrate; Schröpfen zusätzlich zu Antihistaminika war wirksamer als Antihistaminika allein (höhere Gesamtansprechrate, relatives Risiko 1,18; niedrigere Rückfallrate, relatives Risiko 0,52), und Schröpfen zusätzlich zu Akupunktur wirksamer als Akupunktur allein (relatives Risiko 1,25). Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet. Die Autorinnen und Autoren schliessen, blutiges Schröpfen könne so wirksam sein wie eine Behandlung mit Antihistaminika; als Zusatz zu Antihistaminika oder Akupunktur könne Schröpfen deren Wirksamkeit erhöhen. Wegen der schlechten Qualität der geprüften Studien seien die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren und mit Bedacht in die klinische Praxis zu übertragen.

Quelle

Xiao XJ, Zhang LX, Shi YZ, Yao JP et al.: Cupping therapy for patients with chronic urticaria: A systematic review and meta-analysis. Journal of Integrative Medicine 18(4):303-312, Juli 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32534938/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Chronische muskuloskelettale Schmerzen

systematische Übersicht

Systematische Übersicht mit Metaanalyse randomisierter Studien, Suche bis zum 20. Dezember 2024; die Zusammenfassung der Übersicht nennt die Zahl der eingeschlossenen Studien nicht. Die Autorinnen und Autoren berichten eine signifikante Verringerung der Schmerzstärke durch Schröpfen (standardisierte Mittelwertdifferenz -1,17; moderate Qualität; I² 94 Prozent), aber keine Verbesserung der funktionellen Einschränkung und der psychischen Gesundheit. Sie schließen, Schröpfen könne Schmerzen unmittelbar lindern, Funktion und psychische Gesundheit aber nicht signifikant verbessern.

Quelle

BMJ Open 2025: Effects of cupping therapy on chronic musculoskeletal pain and collateral problems: a systematic review and meta-analysis https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40441767/ (erhoben am 06.09.2026)

Schröpfen: Fibromyalgie bei Erwachsenen, Schröpfen

systematische Übersicht

Zwei Artikel mit insgesamt 155 Teilnehmenden, ausgewertet mit beschreibender Statistik und erzählender Synthese. Es fanden sich grosse Effektstärken für die Schmerzstärke, mittlere für die Lebensqualität und geringe für die Krankheitslast und für Schlafstörungen; die Sicherheit der Evidenz sei für die meisten Endpunkte niedrig, ausser für Schlafstörungen. Die Autorinnen und Autoren schliessen, es bestehe eine Diskrepanz in der Wirksamkeit der Schröpftherapie für die Verbesserung von Schmerzstärke, Lebensqualität, Schlafstörungen und Krankheitslast bei Menschen mit Fibromyalgie; künftige hochwertige randomisierte klinische Studien seien erforderlich.

Quelle

Salazar-Méndez J, Cancino-Valderrama V, Aguilar-Román G, Guzmán-Muñoz E: Efficacy of cupping therapy in individuals with fibromyalgia. A systematic review of randomized clinical trials. Journal of Bodywork and Movement Therapies 36:256-262, Oktober 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37949569/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Gesundheits- und Leistungsendpunkte bei Amateur- und Profisportlerinnen und -sportlern, Schröpfen

systematische Übersicht

Elf Studien mit 498 Teilnehmenden aus China, den USA, Griechenland, Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten, darunter Fussball-, Football- und Handballspielende, Schwimmende, Turnende und Leichtathletinnen und -athleten. Schröpfen wurde ein- bis zwanzigmal angewandt, täglich oder wöchentlich, allein oder etwa mit Akupunktur kombiniert; die Endpunkte reichten von Symptomstärke über Erholungs- und Funktionsmasse bis zu Serummarkern. Schröpfen wurde, meist im Vergleich zu unbehandelten Kontrollgruppen, als günstig für die Wahrnehmung von Schmerz und Beeinträchtigung, für die Beweglichkeit und für die Senkung der Kreatinkinase berichtet; die Mehrzahl der Studien hatte ein unklares oder hohes Verzerrungsrisiko, und keine berichtete über die Sicherheit. Die Autorinnen und Autoren schliessen, es könne keine ausdrückliche Empfehlung für oder gegen den Einsatz von Schröpfen bei Sportlerinnen und Sportlern gegeben werden; für ein abschliessendes Urteil über Wirksamkeit und Sicherheit seien mehr Studien nötig.

Quelle

Bridgett R, Klose P, Duffield R, Mydock S et al.: Effects of Cupping Therapy in Amateur and Professional Athletes: Systematic Review of Randomized Controlled Trials. Journal of Alternative and Complementary Medicine 24(3):208-219, März 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29185802/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Gonarthrose (Kniearthrose), trockenes oder blutiges Schröpfen zusätzlich zur westlichen Medizin

systematische Übersicht

Fünf randomisierte kontrollierte Studien mit 535 Teilnehmenden; alle eingeschlossenen Studien wurden als mit hohem Verzerrungsrisiko eingestuft. Trockenes Schröpfen zusätzlich zur westlichen Medizin senkte die Schmerzwerte stärker als die westliche Medizin allein (mittlere Differenz -1,79; 95-Prozent-Intervall -2,40 bis -1,18) und verbesserte die WOMAC-Bereiche Schmerz, Steifigkeit und körperliche Funktion; für blutiges Schröpfen zusätzlich zur westlichen Medizin ergab eine Metaanalyse von vier Studien einen Vorteil im Lequesne-Index (mittlere Differenz -3,44). Die Autorinnen und Autoren schliessen, es gebe schwache Evidenz für die Hypothese, dass die Schröpftherapie bei Patientinnen und Patienten mit Kniearthrose günstige Wirkungen auf die Verringerung der Schmerzstärke und die Verbesserung der körperlichen Funktion habe.

Quelle

Wang YL, An CM, Song S, Lei FL et al.: Cupping Therapy for Knee Osteoarthritis: A Synthesis of Evidence. Complementary Medicine Research 25(4):249-255, 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30007978/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Herpes zoster (Gürtelrose), blutiges Schröpfen nach Hautstich (pricking-and-cupping bloodletting) im Vergleich zur konventionellen westlichen Medizin

systematische Übersicht

31 Studien mit 2443 Patientinnen und Patienten. In der gepoolten Analyse ergab das blutige Schröpfen nach Hautstich gegenüber der konventionellen westlichen Medizin bessere Ergebnisse bei den Schmerzwerten der visuellen Analogskala (standardisierte Mittelwertdifferenz -1,59; 95-Prozent-Intervall -2,13 bis -1,05), bei der Gesamtansprechrate (relatives Risiko 1,12), bei der Zeit bis zum Sistieren der Bläschen, bis zur Krustenbildung und bis zur Schmerzlinderung sowie bei der Häufigkeit einer postherpetischen Neuralgie (relatives Risiko 0,14; 95-Prozent-Intervall 0,07 bis 0,27). Die Autorinnen und Autoren schliessen, das Verfahren zeige einen relativen Nutzen bei der Verkürzung der Zeit bis zur Schmerzlinderung, der Beschleunigung der Abheilung der Hautläsionen und der Verringerung der Häufigkeit einer postherpetischen Neuralgie; angesichts der nach GRADE sehr niedrigen Sicherheit der Evidenz sei die klinische Interpretation jedoch vorsichtig vorzunehmen, und strenge, grosse, multizentrische randomisierte kontrollierte Studien seien dringend nötig, um die Wirksamkeit zu bestätigen.

Quelle

Peng P, Jiang C, Wu M, Zhong P: Effects of pricking-and-cupping bloodletting therapy on pain and skin lesions in patients with herpes zoster: a systematic review and meta-analysis. Frontiers in Neurology 17:1806109, 2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42718774/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Kreuzschmerz (ohne rein akuten), verglichen mit Medikation oder üblicher Versorgung

systematische Übersicht

Die Metaanalyse wertet elf Studien mit 921 Teilnehmenden aus; fünf davon stuft sie als mit geringem Verzerrungsrisiko ein, sechs als von annehmbarer Qualität. Für das Ende der Behandlungsphase nach zwei bis acht Wochen berichtet sie eine statistisch signifikante Schmerzlinderung auf hoher Evidenzstufe. NACH der Behandlung fand sie keine fortdauernde Schmerzlinderung, weder nach einem Monat noch nach drei bis sechs Monaten. Für den chronischen und den nicht-spezifischen chronischen Kreuzschmerz fand sie auf mittlerer bis niedriger Evidenzstufe KEINE Linderung. Trockenes Schröpfen zeigte keinen, blutiges Schröpfen einen Effekt; einen Zusammenhang zwischen Schröpfart und Schmerzlinderung belegte sie aber nicht. Gegenüber Medikation und üblicher Versorgung berichtet sie eine signifikante Schmerzlinderung; Belege mittlerer Qualität legten nahe, dass sich die Beeinträchtigung nach ein bis sechs Monaten besserte, unmittelbar am Ende der Behandlung wurde dagegen kein Effekt beobachtet. Die Heterogenität der Studien nennt sie hoch. Der Schluss der Autorinnen und Autoren: Belege hoher bis mittlerer Qualität deuteten darauf hin, dass Schröpfen Schmerz und Beeinträchtigung signifikant verbessere; die Wirksamkeit hänge von Behandlungsdauer, Schröpfart, Behandlungsort und Art des Kreuzschmerzes ab; gegenüber Medikation und üblicher Versorgung habe Schröpfen eine überlegene und anhaltende Schmerzlinderung gezeigt; die erhebliche Heterogenität der Studien wecke jedoch Zweifel an der Gewissheit dieser Befunde; künftige Studien sollten ein standardisiertes Vorgehen mit festgelegten Sitzungen, Häufigkeit, Schröpfart und Behandlungsort verwenden, die tatsächliche Wirkung mit objektiven Schmerzmessungen bestätigen und mindestens sechs bis zwölf Monate nachbeobachten.

Quelle

Zhang Z, Pasapula M, Wang Z, Edwards K, Norrish A: The effectiveness of cupping therapy on low back pain. A systematic review and meta-analysis of randomized control trials. Complementary Therapies in Medicine 80:103013, März 2024 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38184285/ (erhoben am 30.08.2026)

Schröpfen: Metabolisches Syndrom, Schröpfen als komplementäre Therapie

systematische Übersicht

Fünf Studien mit 489 Patientinnen und Patienten; es wurden einige Verzerrungsrisiken festgestellt. Die Metaanalyse ergab zwischen Schröpfgruppe und Kontrollgruppen statistisch signifikante Unterschiede beim Taillenumfang (mittlere Differenz -6,07; 95-Prozent-Intervall -8,44 bis -3,71), beim Körpergewicht (-2,46) und beim Body-Mass-Index (-1,26), nicht aber beim Körperfettanteil und beim Blutdruck; das LDL-Cholesterin war unter Schröpfen signifikant niedriger, Gesamtcholesterin, Triglyceride, HDL-Cholesterin, Nüchternblutzucker und hochsensitives CRP unterschieden sich nicht. Drei Studien berichteten keine unerwünschten Ereignisse. Die Autorinnen und Autoren schliessen, trotz einiger Verzerrungsrisiken und niedriger bis erheblicher Heterogenität der eingeschlossenen Studien könne die Schröpftherapie als sichere und wirksame komplementäre Intervention zur Senkung von Taillenumfang, Körpergewicht, Body-Mass-Index und LDL-Cholesterin bei metabolischem Syndrom angesehen werden; künftig seien gut geplante, hochwertige, methodisch strenge und langfristige randomisierte Studien nötig, um Wirksamkeit und Sicherheit zu beurteilen.

Quelle

Wu LK, Chen YC, Hung CS, Yen CY et al.: The efficacy and safety of cupping as complementary and alternative therapy for metabolic syndrome: A systematic review and meta-analysis. Medicine (Baltimore) 102(13):e33341, März 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37000047/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Muskuloskelettale Beschwerden bei Erwachsenen, trockenes Schröpfen im Vergleich zu Placebo-Schröpfen

systematische Übersicht

Fünf Studien mit 281 Teilnehmenden, vier davon mit insgesamt hohem Verzerrungsrisiko; Schmerzskalen wurden auf eine Skala von 0 bis 100 umgerechnet, ein bedeutsamer Unterschied lag bei 15 Punkten. Es fand sich Evidenz sehr niedriger Sicherheit, dass trockenes Schröpfen gegenüber Placebo-Schröpfen kurzfristig (mittlere Differenz -9,9; 95-Prozent-Intervall -30,5 bis 10,7; vier Studien, 243 Teilnehmende) und langfristig (mittlere Differenz -2,2; eine Studie, 52 Teilnehmende) von geringfügig schädlich bis bedeutsam nützlich reichte, und Evidenz sehr niedriger Sicherheit, dass trockenes Schröpfen mittelfristig wirksam war (mittlere Differenz -17,2; 95-Prozent-Intervall -33,0 bis -1,4; eine Studie), wobei der Effekt klinisch bedeutsam sein könnte. Die Autorinnen und Autoren schliessen, die Wirkungen von trockenem Schröpfen auf Schmerzen seien zu allen Zeitpunkten sehr unsicher; Behandlungsalternativen mit Evidenz höherer Sicherheit für ihre Wirksamkeit sollten vor dem Schröpfen versucht werden.

Quelle

Jenkins LC, Verhagen AP, Amorim M, Cavanagh N et al.: The Efficacy of Dry Cupping Compared to Placebo Cupping for People With Musculoskeletal Complaints: A Systematic Review With Meta-Analysis. JOSPT Open 4(1):23-35, Januar 2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42686168/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Nackenschmerzen, Schröpfen allein oder zusätzlich zu einer Kontrollbehandlung

systematische Übersicht

Die Übersicht wählte 18 randomisierte kontrollierte Studien aus; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Gegenüber keiner Behandlung zeigte die Schröpfgruppe eine signifikante Schmerzminderung (mittlere Differenz -2,42; 95-Prozent-Intervall -3,98 bis -0,86) und eine bessere Funktion; gegenüber aktiven Kontrollen eine signifikante Schmerzminderung und eine signifikant verbesserte Lebensqualität; als Zusatz zur Kontrollbehandlung eine signifikante Schmerzminderung gegenüber der aktiven Kontrolle. Nur acht der 18 Studien berichteten über unerwünschte Ereignisse, die meist leicht und vorübergehend waren. Die Autorinnen und Autoren schliessen, Schröpfen habe Nackenschmerzen im Vergleich zu keiner Behandlung oder zu aktiven Kontrollgruppen sowie als Zusatzbehandlung verringert; je nach Art der Kontrollgruppe sei Schröpfen auch mit einer signifikanten Verbesserung von Funktion und Lebensqualität verbunden gewesen. Wegen der niedrigen Qualität der Evidenz der eingeschlossenen Studien hätten aus dieser Übersicht jedoch keine definitiven Schlussfolgerungen gezogen werden können; künftige gut geplante Studien seien nötig, um die Wirksamkeit von Schröpfen bei Nackenschmerzen zu belegen.

Quelle

Kim S, Lee SH, Kim MR, Kim EJ et al.: Is cupping therapy effective in patients with neck pain? A systematic review and meta-analysis. BMJ Open 8(11):e021070, November 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30397006/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Nicht-spezifische Nackenschmerzen (Schröpfmassage als Weichteilbehandlung)

Leitlinie

Die Leitlinie behandelt die Schröpfmassage nicht eigens, sondern als eine der Weichteilbehandlungen. Sie zählt auf: „Für die Anwendung von Weichteilbehandlungen bei chronischen nicht-spezifischen Nackenschmerzen wurden vier randomisiert-kontrollierte Studien gefunden“, und benennt die Methoden als „Faszientherapie“, „Akupressur“, „Schröpfmassage“ und „klassische“ Massage. Empfehlung 36 der Leitlinie lautet: „Weichteilbehandlungen sollten zur Behandlung akuter nichtspezifischer Nackenschmerzen nicht verordnet werden.“ Empfehlung 37 der Leitlinie lautet: „Weichteilbehandlungen können zur Behandlung chronischer nicht-spezifischer Nackenschmerzen in Kombination mit aktivierenden Maßnahmen verordnet werden.“ Zur Begründung der ersten: „Die Autoren dieser Leitlinie erachten diese Evidenzgrundlage als nicht ausreichend für eine Positivempfehlung.“ Die Leitlinie codiert ihre Empfehlungsstärke über die Formulierung: „Soll/Soll nicht“ ist Grad A, „Sollte/Sollte nicht“ Grad B, „Kann erwogen/verzichtet werden“ Grad 0.

Quelle

S3-Leitlinie „Nicht-spezifische Nackenschmerzen“, Langfassung, Version 3.0, Stand 16.01.2025, AWMF-Registernummer 053-007, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Gültig bis 17.02.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-007l_S3_Nackenschmerzen_2025-08.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Schröpfen: Plaque-Psoriasis, Schiebeschröpfen (moving cupping) allein oder kombiniert mit chinesischen Kräutern oder konventionellen Arzneimitteln

systematische Übersicht

16 Studien mit 1164 Teilnehmenden. In der Metaanalyse hatte die Gruppe mit Schiebeschröpfen gegenüber der Gruppe ohne Schiebeschröpfen einen signifikanten Effekt (gewichtete mittlere Differenz -1,22; 95-Prozent-Intervall -1,58 bis -0,85; I² 85 Prozent); Schiebeschröpfen allein oder kombiniert mit Arzneimitteln war Arzneimitteln allein überlegen, und die Schröpftherapie verbesserte die Rückfallrate der Psoriasis signifikant (relatives Risiko 0,33; 95-Prozent-Intervall 0,16 bis 0,68). Auf der visuellen Analogskala zeigte Schiebeschröpfen keinen deutlichen Vorteil. Berichtet wurden wenige vorübergehende unerwünschte Reaktionen wie Rötung, Juckreiz und örtliches Brennen der Haut. Die Autorinnen und Autoren schliessen, die Schiebeschröpftherapie könnte allein oder als Kombinationstherapie eine wirksame Behandlung der Plaque-Psoriasis sein; grosse, streng geplante Studien seien jedoch nötig, um diese Befunde zu bestätigen.

Quelle

Xing M, Ding X, Zhang J, Kuai L et al.: Moving cupping therapy for plaque psoriasis: A PRISMA-compliant study of 16 randomized controlled trials. Medicine (Baltimore) 99(41):e22539, Oktober 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33031296/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Psoriasis, trockenes oder blutiges Schröpfen, systematische Übersicht der englischsprachigen Literatur

systematische Übersicht

Die Übersicht fand 12 Artikel zur Akupunktur, 9 zum trockenen oder blutigen Schröpfen, 27 zu Meditation, Hypnose oder Psychotherapie und 34 zu Klima- oder Balneotherapie; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. In ihrer Schlussfolgerung halten die Autorinnen und Autoren fest, in der englischsprachigen Literatur fehle derzeit Evidenz, die Akupunktur als wirksame alternative Therapie der Psoriasis stützt, während Schröpfen in der Mehrzahl der Fälle als Auslöser eines Köbner-Phänomens und einer klinischen Verschlechterung beschrieben worden sei. Stressbewältigungsverfahren wie Psychotherapie, Hypnose und Meditation hätten als ergänzende Behandlungsmethoden vielversprechende Ergebnisse gezeigt; Klimatherapie und Balneotherapie seien bereits als wirksame Mittel für eine klinische Besserung bei Psoriasis belegt. Weitere Forschung sei nötig, um den Nutzen der weniger untersuchten Behandlungsmethoden zu prüfen.

Quelle

Timis TL, Florian IA, Mitrea DR, Orasan R: Mind-Body Interventions as Alternative and Complementary Therapies for Psoriasis: A Systematic Review of the English Literature. Medicina (Kaunas) 57(5):410, April 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33922733/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Schulter-Hand-Syndrom nach Schlaganfall, Feuerdrachen-Schröpfen (fire dragon cupping)

systematische Übersicht

Elf randomisierte kontrollierte Studien mit 1087 Patientinnen und Patienten, alle aus China. Die gepoolten Schätzungen deuteten darauf hin, dass Feuerdrachen-Schröpfen die klinische Wirksamkeit (relatives Risiko 1,20; 95-Prozent-Intervall 1,12 bis 1,28) und die obere motorische Funktion (standardisierte Mittelwertdifferenz 1,01) verbessern könnte; für Handschwellung und Schmerzstärke war die Heterogenität hoch und ihre Quellen blieben unerkannt, weshalb die Autorinnen und Autoren diese gepoolten Schätzungen nur der Transparenz halber berichten und nicht als zusammenfassende Effekte verstanden wissen wollen, weil die Vorhersageintervalle die Null einschliessen. Sie schliessen, die scheinbaren therapeutischen Vorteile müssten wegen nicht auflösbarer schwerer Heterogenität, fehlender Verblindung, uneinheitlicher Kontrollinterventionen und der ausschliesslichen Stützung auf chinesischsprachige Literatur mit äusserster Vorsicht interpretiert werden; die gegenwärtige Evidenz reiche nicht aus, um starke klinische Empfehlungen zu formulieren, und künftige multizentrische, angemessen verblindete randomisierte Studien seien geboten.

Quelle

Xu Y, Shen H, Yang Y: Effects of fire dragon cupping therapy for patients with post-stroke shoulder-hand syndrome: a systematic review and meta-analysis. Frontiers in Neurology 17:1857245, 2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42597375/ (erhoben am 14.09.2026)

Schröpfen: Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew), Schröpfen zusätzlich zur westlichen Medizin

systematische Übersicht

Fünf randomisierte kontrollierte Studien, die meisten von niedriger methodischer Qualität; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Schröpfen zusätzlich zur westlichen Medizin zeigte gegenüber der westlichen Medizin allein eine höhere Ansprechrate (relatives Risiko 1,13; 95-Prozent-Intervall 1,06 bis 1,22) sowie günstigere Werte im Bath-Funktionsindex (BASFI) und im Bath-Krankheitsaktivitätsindex (BASDAI) und niedrigere Werte von Blutsenkung und C-reaktivem Protein, jeweils bei niedriger Heterogenität. Die Autorinnen und Autoren schliessen, insgesamt stütze nur schwache Evidenz die Hypothese, dass die Schröpftherapie für Patientinnen und Patienten mit Spondylitis ankylosans potenziellen Nutzen habe.

Quelle

Ma SY, Wang Y, Xu JQ, Zheng L: Cupping therapy for treating ankylosing spondylitis: The evidence from systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 32:187-194, August 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30057049/ (erhoben am 14.09.2026)

Tai Chi: Chronische Schmerzen bei geriatrischen Patientinnen und Patienten ohne kognitive Beeinträchtigungen, Tai Chi als Mind-Body-Übung

Leitlinie

Empfehlung 22 der Leitlinie lautet: „Mind-Body Übungen wie beispielsweise Yoga, Tai Chi oder Qigong können für geriatrische Patient:innen ohne kognitive Beeinträchtigungen mit chronischen Schmerzen zur Schmerzreduktion und Steigerung der Lebensqualität erwogen werden.“ Sie ist „Neu (2024)“, trägt das Symbol für eine „Empfehlung offen“ (nach Tabelle 4 formuliert als „kann erwogen werden / kann verzichtet werden“), den Evidenzgrad 2 auf Grundlage der Systematic Reviews Wen et al. 2022 und Jones et al. 2022 sowie die „Konsensstärke: 100 %“. Nach dem Methodenteil folgen die Evidenzgrade der Oxford-Klassifikation von 2011; „Systematic Reviews führen in der Regel zu einem Evidenzgrad 1“, eine Herabstufung ist dort bei hohem Verzerrungsrisiko, Indirektheit, inkonsistenten Ergebnissen oder Ungenauigkeit vorgesehen. In der Begründung heißt es: „Möglicherweise haben die genannten Interventionen demnach bei älteren Menschen einen positiven Einfluss (Wen et al. 2022), allerdings ist die Evidenzlage unzureichend für einen stärkeren Empfehlungsgrad.“

Quelle

S3-Leitlinie „Schmerzmanagement bei geriatrischen Patient:innen in allen Versorgungssettings (GeriPAIN)“, Langfassung, Version 1.0, Stand 16.07.2025, AWMF-Registernummer 145-005, Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. und Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), mit-federführend SchmerzLOS e.V., Unabhängige Vereinigung aktiver Schmerzpatienten in Deutschland (UVSD). Gültig bis 23.02.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/145-005l_S3_Schmerzmanagement-bei-geriatrischen-Patientinnen-in-allen-Versorgungssettings-GeriPAIN_2025-10.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Tai Chi: Depressivität als subklinische Ausprägung während und nach onkologischer Therapie, Tai Chi/Qigong

Leitlinie

Empfehlung 6.14 der Leitlinie lautet: „Es liegen inkonsistente Ergebnisse aus 1 MA mit 7 RCTs und weiteren 2 RCTs zur Wirksamkeit von Tai Chi/Qigong zur Senkung von Depressivität* bei onkologischen Patienten während und nach onkologischer Therapie vor. Tai Chi/Qigong kann zur Senkung von depressiven Verstimmungen* bei onkologischen Patienten erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Tai Chi: Fatigue sowie Ein- und Durchschlafstörungen während und nach onkologischer Therapie, Tai Chi/Qigong

Leitlinie

Empfehlung 6.13 der Leitlinie lautet: „Es liegen konsistente Ergebnisse aus 1 Netzwerk-MA mit 245 RCTs, 1 MA mit 14 RCTs und 1 weiteren RCT zur Wirksamkeit von Tai Chi/Qigong zur Senkung von Fatigue 1 und Ein- und Durchschlafstörungen2 bei onkologischen Patienten während und nach onkologischer Therapie vor. Tai Chi/Qigong sollte zur Senkung von Fatigue 1 und Ein- und Durchschlafstörungen2 bei diesen Patienten empfohlen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR B und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Tai Chi: Globale und tumorspezifische Lebensqualität während und nach onkologischer Therapie, Tai Chi/Qigong

Leitlinie

Empfehlung 6.12 der Leitlinie lautet: „Es liegen inkonsistente Ergebnisse aus 1 MA mit 11 RCTs und 1 weiteren RCT zur Wirksamkeit von Tai Chi/Qigong zur Verbesserung der globalen und tumorspezifischen Lebensqualität bei onkologischen Patienten während und nach onkologischer Therapie vor. Tai Chi/Qigong kann zur Verbesserung der globalen und tumorspezifischen Lebensqualität bei diesen Patienten erwogen werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR 0 und LoE 1a aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Tai Chi: Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen bei Multipler Sklerose, ergänzend

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 3 der Leitlinie lautet: „Tai-Chi und Hippotherapie, ggf. auch Pilates und Yoga, können zur Verbesserung von Koordination und Gleichgewicht ergänzend eingesetzt werden.“ (Konsensstärke: 92,9 %). Sie ist damit eine offene Empfehlung (kann), und Tai-Chi steht dort gleichrangig neben Hippotherapie.

Quelle

S2k-Leitlinie „Rehabilitation von sensomotorischen Störungen“, Langfassung, Version 4.0, Stand 01.02.2023, AWMF-Registernummer 030-123, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Neurorehabilitation e.V. (DGiNR). Gültig bis 31.01.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-123l_S2k_Rehabilitation-von-sensomotorischen-_Stoerungen_2023-05.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Tai Chi: Parkinson-Krankheit, frühzeitig angebotene gleichgewichtsfördernde Therapie, Tai-Chi als eines von mehreren Beispielen

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 5 der Leitlinie lautet: „Gleichgewichtsfördernde Therapien sollten ebenfalls frühzeitig angeboten werden (Tanzen, Tai- Chi, Gang- und Gleichgewichtstraining als therapeutisch supervidiertes Eigentraining), da das Auftreten von Gleichgewichtsstörungen im Rahmen der Krankheitsprogression sehr wahrscheinlich ist.“ (Konsensstärke: 100,0 %). Tai-Chi ist dort eines von mehreren Beispielen. Im Text heißt es: „Tai-Chi (und Qigong) verbesserten die Gesamtheit motorischer Symptome, den Gang und das Gleichgewicht. Empfohlen wurden für Tai-Chi 2 x 60 Minuten/Woche über mindestens 24 Wochen.“ Diese Angaben stammen nach dem Text aus der Datenanalyse der European Physiotherapy Guidelines for Parkinson’s Disease (Keus et al., 2014) und deren Aktualisierung (Radder et al., 2020).

Quelle

S2k-Leitlinie „Rehabilitation von sensomotorischen Störungen“, Langfassung, Version 4.0, Stand 01.02.2023, AWMF-Registernummer 030-123, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Neurorehabilitation e.V. (DGiNR). Gültig bis 31.01.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-123l_S2k_Rehabilitation-von-sensomotorischen-_Stoerungen_2023-05.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Tai Chi: Schwindel, Tai Chi (in der Leitlinie „Thai Chi“) als eine von fünf aufgezählten Trainingsformen, Statement im Abschnitt „Schwindel im Alter“

Leitlinie

Kapitel 4.7.4 der Leitlinie („Therapeutische Optionen“ im Abschnitt „Schwindel im Alter“) enthält das konsensbasierte Statement (modifiziert 2024): „Balance-Übungen, Kraft- und isometrische Übungen, Thai Chi, Tanz und Walking sind geeignete Formen des Trainings bei Schwindel [34].“ Tai Chi steht darin in der Schreibweise „Thai Chi“ als eine von fünf aufgezählten Trainingsformen neben Balance-Übungen, Kraft- und isometrischen Übungen, Tanz und Walking; eine eigene Aussage nur zu Tai Chi trifft die Leitlinie nicht. Das Statement ist mit starkem Konsens bei 100 % verabschiedet; nach der Klassifikation der Konsensusstärke in der Leitlinie steht starker Konsens für „Zustimmung > 95 % der Teilnehmer“. Es stützt sich auf den Cochrane-Review „Exercise for preventing falls in older people living in the community“ (2019, Literaturstelle 34), den die Leitlinie so beschreibt: „Ein englischer Cochrane Review von 2019 untersucht 108 Publikationen, in denen vor allem Balance-Übungen, Kraft- und isometrische Übungen, 3D-Thai Chi, 3D-Tanz und Walking angewendet worden waren, auf ihre Wirkung gegen das Sturzrisiko, jeweils im Vergleich mit einer Kontrollgruppe. Der Erfolg resultierte in 23 % weniger Stürzen bzw. 15 % weniger bei Menschen, die schon mehrfach gestürzt waren [34].“ Das Statement steht auch in der Zusammenfassung der Empfehlungen in Kapitel 3.

Quelle

S2k-Leitlinie „Schwindel in der Hausarztpraxis“, Langfassung, Version 2.4, Stand 28.02.2025, AWMF-Registernummer 053-018, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM). Gültig bis 27.02.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-018l_S2k_Schwindel-in-der-Hausarztpraxis_2026-06-1.pdf (erhoben am 14.09.2026)

Tai Chi: Sturzprävention bei älteren Menschen im Rahmen der Frakturprophylaxe, Tai Chi als Trainingsbestandteil

Leitlinie

Empfehlung 35 der Leitlinie lautet: „Tai Chi soll, bei vorliegender fachlicher Kompetenz, als Bestandteil von Trainingsprotokollen zur Sturzprävention Berücksichtigung finden.“ Sie ist „Neu, Stand 2024“, trägt den Empfehlungsgrad A, den „Evidenzgrad 1a“ und die „Konsensstärke: 100%“. Nach Tab. 3 der Leitlinie steht Grad A für eine „Starke Empfehlung“ mit der Formulierung „Soll / soll nicht“; nach Tab. 1 bedeutet 1a „Evidenz durch Meta-Analyse von mehreren randomisierten, kontrollierten Studien“. Im Fazit des Abschnitts heißt es: „Tai Chi reduziert die Sturzhäufigkeit selbständig lebender, älterer Menschen und ist somit guter Trainingsinhalt eines Sturzpräventionstrainings.“ Zugleich schreibt die Leitlinie, Subgruppeneffekte deuteten darauf hin, dass Personen mit erhöhtem Sturzrisiko weniger profitieren.

Quelle

S3-Leitlinie „Körperliches Training zur Frakturprophylaxe“, Langfassung, Version 1.1, Stand 11.02.2025, AWMF-Registernummer 183-002, Dachverband Osteologie e.V. (DVO). Gültig bis 10.02.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/183-002l_S3_Training_Frakturprophylaxe_2025-02_1.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Tuina: Akuter Durchfall bei Kindern unter fünf Jahren, pädiatrisches Tuina im Vergleich zu konventioneller Medizin (Montmorillonit, Probiotika)

systematische Übersicht

26 randomisierte klinische Studien mit 2410 Kindern; die meisten mit hohem oder unklarem Verzerrungsrisiko bei Randomisierung, Verblindung und Vollständigkeit der Ergebnisse. Die gepoolten Ergebnisse zeigten, dass pädiatrisches Tuina nach drei Sitzungen bei der klinischen Heilungsrate Montmorillonit überlegen war (relatives Risiko 1,45; 95-Prozent-Intervall 1,29 bis 1,62; 772 Kinder, zehn Studien), ebenso Montmorillonit kombiniert mit Probiotika nach drei und nach sechs Sitzungen; es verkürzte die Dauer des Durchfalls und senkte die tägliche Stuhlfrequenz. Ein auf Tuina bezogenes unerwünschtes Ereignis wurde in den eingeschlossenen Studien nicht berichtet; die Qualität der Evidenz war im Allgemeinen mittel bis niedrig. Die Autorinnen und Autoren schliessen, pädiatrisches Tuina scheine bei akutem Durchfall von Kindern unter fünf Jahren wirksam und sicher zu sein, was die Verbesserung der klinischen Heilungsrate und die Verkürzung der Durchfalldauer angehe; streng geplante, gut berichtete randomisierte Studien seien nötig, um die Befunde zu bestätigen.

Quelle

Lai BY, Liang N, Cao HJ, Yang GY et al.: Pediatric Tui Na for acute diarrhea in children under 5 years old: A systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials. Complementary Therapies in Medicine 41:10-22, Dezember 2018 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30477824/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Angeborener muskulärer Schiefhals bei Säuglingen und Kindern, Massage der traditionellen chinesischen Medizin (Tuina) im Vergleich zur Dehnungstherapie

systematische Übersicht

Sechs randomisierte und eine quasi-randomisierte kontrollierte Studie, mit einer Metaanalyse aus zwei der randomisierten Studien; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Die gepoolte Analyse zeigte, dass die Massage der traditionellen chinesischen Medizin bei der Ansprechrate ähnliche Wirkungen wie eine Dehnungstherapie hatte (relatives Risiko 1,00; 95-Prozent-Intervall 0,94 bis 1,06; I² 0 Prozent). Die Autorinnen und Autoren schliessen, die Evidenz deute darauf hin, dass die Massagetherapie der traditionellen chinesischen Medizin bei der Behandlung des angeborenen muskulären Schiefhalses bei Säuglingen und Kindern nützlich sei; weitere klinische Studien mit hochwertiger Methodik seien nötig.

Quelle

Chen SC, Ho YS, Kwai-Ping Suen L, Yu J et al.: Traditional Chinese medicine (TCM) massage for the treatment of congenital muscular torticollis (CMT) in infants and children: A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 39:101112, Mai 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32379651/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Anorexie (Appetitlosigkeit) bei Kindern unter 14 Jahren, pädiatrisches Tuina im Vergleich zu westlicher Medizin oder chinesischen Kräutern

systematische Übersicht

28 randomisierte kontrollierte Studien mit 2650 Kindern, die Mehrzahl mit hohem oder unklarem Verzerrungsrisiko bei Zuteilungsverdeckung, Verblindung und selektiver Berichterstattung; alle Studien verglichen Tuina mit westlicher Medizin oder chinesischen Kräutern. In der Metaanalyse war Tuina bei der Rate deutlicher Besserung der westlichen Medizin (relatives Risiko 1,68; 95-Prozent-Intervall 1,35 bis 2,08) und den chinesischen Kräutern (relatives Risiko 1,36; 95-Prozent-Intervall 1,19 bis 1,55) überlegen, ebenso beim Grad der verringerten Nahrungsaufnahme (neun Studien); sechs Studien berichteten, dass in der Tuina-Gruppe keine unerwünschten Ereignisse auftraten. Die Trial-Sequential-Analyse zeigte für die Besserungsrate eine unzureichende Aussagekraft der gepoolten Daten nach Zahl der Studien und der Teilnehmenden. Die Autorinnen und Autoren schliessen, Evidenz niedriger Sicherheit deute darauf hin, dass pädiatrisches Tuina bei der Behandlung der Anorexie bei Kindern unter 14 Jahren nützlich und sicher sei; gut geplante randomisierte Studien mit ausreichender Fallzahl seien nötig.

Quelle

Liang SB, Lai BY, Cao HJ, Cai QH et al.: Pediatric tuina for the treatment of anorexia in children under 14 years: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Complementary Therapies in Medicine 51:102411, Juni 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32507428/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Antipsychotikabedingte Obstipation, Tuina-Massage als Vergleichsbehandlung zu Glycerin-Zäpfchen in einer Übersicht über medikamentöse Behandlungen

systematische Übersicht

Die Cochrane-Übersicht zu medikamentösen Behandlungen der antipsychotikabedingten Obstipation fand zwei chinesische Studien mit zusammen 480 Teilnehmenden, beide über zehn Jahre alt, schlecht berichtet und mit insgesamt hohem Verzerrungsrisiko. Eine Studie verglich Glycerin-Zäpfchen mit den Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin Tuina-Massage und Akupunktur: Gegenüber der Tuina-Massage war das Glycerin-Abführmittel zwei Tage (eine Studie, 120 Teilnehmende; relatives Risiko 2,88; 95-Prozent-Intervall 1,89 bis 4,39; Evidenz sehr niedriger Qualität) und drei Tage nach der Behandlung (relatives Risiko 4,80; Evidenz sehr niedriger Qualität) weniger wirksam in der Linderung der Obstipation. In ihrer Schlussfolgerung halten die Autorinnen und Autoren fest, die verfügbaren Daten seien von sehr schlechter Qualität und die Studien hätten ein hohes Verzerrungsrisiko; die Daten dieser verzerrten Studien legten nahe, dass Mannitol wirksamer als Rhabarber-Soda und Phenolphthalein und eine zweiwöchige Gabe von Glycerin-Zäpfchen weniger wirksam als die Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin Tuina-Massage und Akupunktur gewesen sei. Insgesamt gebe es wegen begrenzter Daten schlechter Qualität keine ausreichende studienbasierte Evidenz, um Wirksamkeit und Sicherheit medikamentöser Interventionen bei antipsychotikabedingter Obstipation zu beurteilen; jede Schlussfolgerung aus diesen Ergebnissen sei mit Vorsicht zu ziehen.

Quelle

Cochrane Review CD011128.pub2 (2017): Pharmacological treatment for antipsychotic-related constipation https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28116777/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Chronische Instabilität des Sprunggelenks, Tuina

systematische Übersicht

13 randomisierte kontrollierte Studien mit 984 Patientinnen und Patienten; die methodische Qualität der Studien war insgesamt niedrig. Die klinische Wirksamkeitsrate war in der Behandlungsgruppe höher als in der Kontrollgruppe (Odds Ratio 6,51; 95-Prozent-Intervall 3,76 bis 11,28), der Schmerzwert auf der visuellen Analogskala niedriger (mittlere Differenz -1,59) und die Sprunggelenkscores nach Baird-Jackson und nach AOFAS besser; bei der Häufigkeit unerwünschter Ereignisse gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen. Die Autorinnen und Autoren schliessen, Tuina sei eine wirksame und sichere Behandlungsoption bei chronischer Sprunggelenkinstabilität, die Schlussfolgerungen seien aber durch die methodische Qualität der eingeschlossenen Studien begrenzt; weitere hochwertige Forschung sei nötig, um die Befunde zu bestätigen.

Quelle

Liu L, Huang J, Li T, Qiu M et al.: Efficacy and safety of Tuina (Chinese Therapeutic Massage) for chronic ankle instability: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. PLoS One 20(6):e0321771, 2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40478847/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Chronischer unspezifischer Kreuzschmerz, Tuina gegenüber Kontrollbehandlungen

systematische Übersicht

21 randomisierte Studien mit 1612 Teilnehmenden, Suche bis April 2025. Die Autorinnen und Autoren schreiben, gegenüber Kontrollbehandlungen habe Tuina eine stärkere Schmerzlinderung (standardisierte Mittelwertdifferenz -1,06), eine bessere Funktion (-1,17) und eine überlegene klinische Wirksamkeit (Odds Ratio 3,84) gezeigt, alles mit niedriger Vertrauenswürdigkeit der Belege nach GRADE; bei der Muskelfunktion (sehr niedrige Vertrauenswürdigkeit) und bei schweren unerwünschten Ereignissen habe sich kein signifikanter Unterschied gefunden. Ihr Schluss: Tuina behandle den chronischen unspezifischen Kreuzschmerz wirksam mit erheblicher Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung, ohne signifikante Wirkung auf die Muskelfunktion; künftige Arbeiten sollten standardisierte Behandlungsprotokolle und strenger geplante Studien erwägen, um klinische Empfehlungen zu stützen.

Quelle

Tuina for chronic non-specific low back pain: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Complementary Therapies in Medicine 2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42002161/ (erhoben am 06.09.2026)

Tuina: Essenzielle Hypertonie, Tuina allein oder zusätzlich zu blutdrucksenkenden Medikamenten

systematische Übersicht

Sieben randomisierte Studien mit 479 Patientinnen und Patienten. Die Metaanalyse zeigte überlegene Wirkungen von Tuina zusätzlich zu Antihypertensiva gegenüber Antihypertensiva allein; Tuina allein war Antihypertensiva jedoch nicht überlegen. Die Sicherheit von Tuina bei essenzieller Hypertonie blieb unklar, weil unerwünschte Wirkungen in den meisten Originalstudien nicht erfasst wurden. Die Autorinnen und Autoren schliessen, ihre Befunde legten nahe, dass Tuina ein nützliches Adjuvans für Patientinnen und Patienten mit essenzieller Hypertonie sein könnte; die Ergebnisse seien wegen der klinischen Heterogenität und der niedrigen methodischen Qualität der eingeschlossenen Studien aber von begrenztem Wert, und künftige Studien sollten hochwertige randomisierte Studien mit langer Nachbeobachtung sein.

Quelle

Yang X, Zhao H, Wang J: Chinese massage (Tuina) for the treatment of essential hypertension: a systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Medicine 22(3):541-548, Juni 2014 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24906593/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Fieber bei Kindern, Tuina-Massage allein oder zusätzlich zu fiebersenkenden Medikamenten

systematische Übersicht

15 Studien mit 1661 pädiatrischen Patientinnen und Patienten zu Tuina-Massage und Massage mit lauwarmem Wasser. Eine Massagebehandlung über 120 Minuten zeigte gegenüber fiebersenkenden Medikamenten keinen signifikanten Unterschied (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,68; 95-Prozent-Intervall -0,31 bis 1,67); die Kombination aus fiebersenkenden Medikamenten und Massage senkte das Fieber signifikant (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,90; 95-Prozent-Intervall 0,50 bis 1,30), und in der Untergruppenanalyse senkte traditionelles chinesisches Tuina das Fieber bei Kindern signifikant (relatives Risiko 0,41; 95-Prozent-Intervall 0,26 bis 0,65). Die Autorinnen und Autoren schliessen, ihre Metaanalyse lege nahe, dass traditionelles chinesisches Tuina eine vielversprechende Zusatztherapie bei Fieber im Kindesalter sein könnte; die besonderen Umstände jedes Kindes seien sorgfältig zu berücksichtigen, um Sicherheit und Wohlbefinden zu gewährleisten, und künftige Forschung sollte die Qualität der Studiendesigns verbessern und das Spektrum nicht-medikamentöser Behandlungen erweitern.

Quelle

Liu D, Lin TY, Yu TY, Wu F et al.: Effectiveness and safety of Tuina massage therapy for paediatric fever: a systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. BMC Pediatrics 25(1):343, Mai 2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40312678/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Funktionelle Dyspepsie bei Kindern, pädiatrisches Tuina allein oder zusätzlich zur konventionellen Therapie

systematische Übersicht

Zehn randomisierte kontrollierte Studien mit 1336 Kindern. Tuina allein oder mit konventioneller Therapie verbesserte die Wirksamkeitsrate gegenüber der konventionellen Therapie allein signifikant (relatives Risiko 1,16; 95-Prozent-Intervall 1,11 bis 1,21); die Kombinationsgruppe hatte niedrigere Gesamtsymptomwerte, kürzere Zeiten bis zum Abklingen von Blähungen, Bauchschmerzen, Aufstossen und Appetitlosigkeit und eine niedrigere Rückfallrate (relatives Risiko 0,32; 95-Prozent-Intervall 0,14 bis 0,72); bei den vier einzelnen Dyspepsiesymptomen und beim Neuropeptid Y fand sich kein signifikanter Unterschied. Unerwünschte Ereignisse wurden in der Tuina-Gruppe nicht berichtet. Die Autorinnen und Autoren schliessen, die Übersicht lege insgesamt nahe, dass Tuina die klinischen Symptome bei Kindern mit funktioneller Dyspepsie wirksam und sicher verbessere; für belastbare Evidenz müssten künftige Studien die festgestellten methodischen Schwächen beheben.

Quelle

Ha NY, Keum CY, Kim J: Pediatric Tuina for the treatment of functional dyspepsia: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Complementary Therapies in Medicine 88:103117, März 2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39662848/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Funktionelle Dyspepsie, Tuina allein oder zusätzlich zur konventionellen Therapie

systematische Übersicht

14 randomisierte kontrollierte Studien mit 1128 Teilnehmenden. Gegenüber der konventionellen Therapie zeigte Tuina signifikante Vorteile bei der Besserung der Gesamtsymptome (relatives Risiko 1,12; 95-Prozent-Intervall 1,06 bis 1,19; Evidenz niedriger Sicherheit) und beim frühen Sättigungsgefühl (Evidenz sehr niedriger Sicherheit); Tuina zusätzlich zur konventionellen Therapie verbesserte Gesamtsymptome, Lebensqualität und Oberbauchschmerz (jeweils Evidenz niedriger Sicherheit). Unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit Tuina und Angaben zur Kosteneffektivität wurden nicht berichtet. Die Autorinnen und Autoren schliessen, Evidenz niedriger Sicherheit zeige, dass Tuina die Gesamtsymptome bei funktioneller Dyspepsie gegenüber der konventionellen Therapie signifikant verbesserte, und Evidenz niedriger Sicherheit zeige, dass Tuina zusätzlich zur konventionellen Therapie Gesamtsymptome und Lebensqualität gegenüber der konventionellen Therapie deutlich verbesserte.

Quelle

Dai N, He Q, Liu X, Fang M et al.: Therapeutic massage/Tuina for treatment of functional dyspepsia: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Quality of Life Research 32(3):653-667, März 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35976600/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Funktionelle Obstipation, Tuina (chinesische Massage)

systematische Übersicht

16 Artikel mit 1424 Fällen; die Vergleichsbehandlungen nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht im Einzelnen. Die Metaanalyse zeigte in der Behandlungsgruppe eine höhere Gesamtansprechrate als in der Kontrollgruppe (relatives Risiko 1,28; 95-Prozent-Intervall 1,16 bis 1,42), weniger unerwünschte Reaktionen (relatives Risiko 0,10; 95-Prozent-Intervall 0,02 bis 0,49) und bessere Werte bei Stuhlbeschaffenheit, Stuhlgangdauer und -häufigkeit. Die Autorinnen und Autoren schliessen, die Tuina-Therapie zeige gewisse Vorteile in ihrer Heilwirkung bei funktioneller Obstipation, habe weniger unerwünschte Reaktionen und lindere die zugehörigen Symptome; mehr randomisierte kontrollierte Studien hoher Qualität und grosser Fallzahl seien nötig, um die Wirkung weiter zu bestätigen.

Quelle

Fang YP, Huang YT, Chen D, Kan Y et al.: Systematic review and Meta analysis on the effectiveness and safety of tuina in treatment of functional constipation. Zhongguo Zhen Jiu 41(6):691-698, Juni 2021 (chinesisch, Zusammenfassung englisch) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34085491/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Husten bei Kindern unter sieben Jahren, pädiatrisches Tuina allein oder zusätzlich zur konventionellen Behandlung

systematische Übersicht

16 randomisierte kontrollierte Studien mit 1502 Teilnehmenden, die meisten von schlechter Qualität wegen fehlender Angaben zu Zuteilungsverdeckung, Verblindung der Ergebnisbewertung oder Vollständigkeit der Daten. Pädiatrisches Tuina allein (zwei Studien, 205 Teilnehmende; mittlere Differenz -2,22; 95-Prozent-Intervall -3,71 bis -0,73; niedrige Sicherheit) oder zusätzlich zur konventionellen Behandlung (sieben Studien, 668 Teilnehmende; mittlere Differenz -1,66; niedrige Sicherheit) verkürzte die Hustendauer; die Kombination senkte auch die Rückfallrate des Hustens (drei Studien, 135 Teilnehmende; relatives Risiko 0,35; mittlere Sicherheit). Zu unerwünschten Ereignissen gab es zu wenige Daten. Die Autorinnen und Autoren schliessen, pädiatrisches Tuina könnte den Verlauf des Hustens bei Kindern verkürzen und die Rückfallrate senken und scheine relativ sicher zu sein; grosse, multizentrische und hochwertige randomisierte Studien seien nötig, um die Befunde zu bestätigen.

Quelle

Mao H, Wei YH, Su HM, Jiang ZY et al.: Pediatric Tui Na for cough in children: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Complementary Therapies in Medicine 71:102882, Dezember 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36031023/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Idiopathische Skoliose, Tuina als manuelle Therapie

systematische Übersicht

17 Studien; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht, die PEDro-Werte der Studien lagen bei 5 bis 7 Punkten. Die zusammengefassten Ergebnisse zeigten für Tuina (in der Übersicht als traditionelle chinesische Manipulationstechnik bezeichnet) bedeutsame Verbesserungen bei Schmerz (standardisierte Mittelwertdifferenz 0,92; 95-Prozent-Intervall 0,59 bis 1,25), negativen Gefühlen (0,82) und Beeinträchtigung (1,29); bei den radiologischen Endpunkten Cobb-Winkel und Wirbelrotation zeigte Tuina, besonders kombiniert mit anderen konservativen Therapien, mögliche ergänzende Wirkungen. Die Autorinnen und Autoren schliessen, Tuina sollte als komplementäre und alternative Therapie für die wirksame Behandlung von Patientinnen und Patienten mit idiopathischer Skoliose in Betracht gezogen werden, besonders zur Verbesserung von Schmerz und psychischer Gesundheit; mehr randomisierte kontrollierte Studien seien empfohlen, um die gegenwärtige Evidenz zu bestätigen.

Quelle

Ren J, Kong L, Wu Z, Zhou X et al.: Benefits on pain and mental health of manual therapy for idiopathic scoliosis: A meta-analysis. Frontiers in Endocrinology 13:1038973, 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36568101/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Insomnie, Tuina im Vergleich zu Estazolam

systematische Übersicht

22 randomisierte kontrollierte Studien mit 1999 Teilnehmenden; die methodische Qualität war nicht zufriedenstellend. Beim Pittsburgh-Schlafqualitätsindex war Tuina Estazolam in den Untergruppen mit Behandlung am Kopf (drei Studien, 291 Teilnehmende) und am Bauch (zwei Studien, 120 Teilnehmende) überlegen; in den Untergruppen Kopf und Rumpf sowie Kopf, Rumpf und Extremitäten fand sich kein signifikanter Unterschied. Bei der klinischen Wirksamkeitsrate war Tuina in drei von vier Untergruppen überlegen. Fünf Studien berichteten unerwünschte Ereignisse: unter Tuina in einer Studie Tagesschläfrigkeit, unter Estazolam in allen fünf Mundtrockenheit, Schwindel und Tagesschläfrigkeit. Die Evidenzqualität war im Allgemeinen niedrig bis sehr niedrig. Die Autorinnen und Autoren schliessen, Tuina sei Estazolam bei Behandlung am Kopf und am Bauch scheinbar überlegen gewesen, bei den übrigen Behandlungsbereichen ohne signifikanten Unterschied; ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis sei unter Tuina nicht berichtet worden. Wegen der unzureichenden methodischen und Evidenzqualität könnten sie jedoch keine überzeugende Schlussfolgerung zu Wirksamkeit und Sicherheit von Tuina bei Insomnie ziehen; Behandelnde sollten Erfahrung, diese Evidenz und die Präferenzen der Patientinnen und Patienten zusammenführen, und mehr hochwertige Studien seien nötig.

Quelle

Feng G, Han M, Li X, Geng L et al.: Clinical effectiveness of Tui Na for insomnia compared with estazolam: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Complementary Therapies in Medicine 47:102186, Dezember 2019 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31779989/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Kopfschmerz vom Spannungstyp, Tuina im Vergleich zu Medikamenten

systematische Übersicht

Sieben Studien mit insgesamt 1228 Personen. In der Metaanalyse war Tuina Medikamenten bei der Wirksamkeitsrate überlegen (relatives Risiko 1,49; 95-Prozent-Intervall 1,25 bis 1,77; Evidenz niedriger Qualität), und der Schmerzwert auf der visuellen Analogskala war unter Tuina signifikant niedriger als unter Medikamenten (gewichtete mittlere Differenz -0,738; 95-Prozent-Intervall -1,128 bis -0,349; Evidenz mittlerer Qualität); unerwünschte Ereignisse waren tolerierbar. Die Autorinnen und Autoren schliessen, Tuina habe eine gewisse Wirkung bei der Behandlung des Spannungskopfschmerzes; wegen der niedrigen methodischen Qualität der eingeschlossenen Studien sei diese Schlussfolgerung jedoch mit Vorsicht zu betrachten, und mehr Studien seien nötig, um die Evidenz zu Wirksamkeit und Sicherheit zu stärken.

Quelle

Fan Z, Di A, Huang F, Zhao S et al.: The effectiveness and safety of Tuina for tension-type headache: A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 43:101293, Mai 2021 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33735636/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Krankheitsassoziierte oder therapieassoziierte Morbidität bei onkologischen Patienten, Shiatsu oder Tuina

Leitlinie

Empfehlung 5.15 der Leitlinie lautet: „Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit von Shiatsu oder Tuina auf die Reduktion der krankheitsassoziierten oder therapieassoziierten Morbidität bei onkologischen Patienten vor. Es kann keine Empfehlung für oder gegen eine Anwendung von Shiatsu/ Tuina bei diesen Patienten gegeben werden.“ Die Leitlinie weist dazu GoR ST und LoE 1b aus.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Tuina: Lymphödem des Arms nach Brustkrebsoperation, Meridian-Sehnen-Tuina (Meridian sinew tuina) als Ergänzung der onkologischen Rehabilitation

systematische Übersicht

15 randomisierte kontrollierte Studien. Meridian-Sehnen-Tuina, eine tiefe Gewebemobilisation entlang der sechs Leitbahn-Sehnenlinien der Hand durch Zupfen, Kneten und Drücken, verringerte den Armumfang gegenüber den Kontrollen signifikant (standardisierte Mittelwertdifferenz 1,59; 95-Prozent-Intervall 1,44 bis 1,74; 924 Teilnehmende; mittlere Sicherheit nach GRADE) und erhöhte die klinische Ansprechrate (relatives Risiko 1,69; 1114 Teilnehmende; mittlere Sicherheit); bei Armfunktion, Schmerzstärke und Lebensqualität fanden sich nach drei Monaten günstige Ergebnisse mit niedriger bis sehr niedriger Sicherheit wegen Durchführungsverzerrung und klinischer Heterogenität. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten nicht auf. Die Autorinnen und Autoren schliessen, die Protokolle des Meridian-Sehnen-Tuina seien mit günstigen kurz- und mittelfristigen Verringerungen der Armschwellung verbunden; das Vertrauen sei jedoch durch unverblindete Durchführung und uneinheitliche Kontrollgruppen gedämpft. Das Verfahren könne nicht uneingeschränkt als alleinige Behandlung empfohlen werden, stelle aber eine vielversprechende, optionale unterstützende Zusatzintervention in der onkologischen Rehabilitation dar.

Quelle

Zhao W, Yang J, Hou Y, Li M: Safety and efficacy of Meridian sinew tuina (MST) for post-surgical upper limb lymphedema: a systematic review and meta-analysis. Journal of Obstetrics and Gynaecology 46(1):2723314, 2026 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42703097/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Nächtliches Einnässen (Enuresis) bei Kindern, Tuina im Vergleich zu anderen Verfahren der chinesischen Medizin (Akupunktur, Kräutermedizin)

systematische Übersicht

Zwölf randomisierte kontrollierte Studien mit 1007 Kindern. Gegenüber anderen Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin verbesserte Tuina die Gesamtansprechrate signifikant (relatives Risiko 1,29; 95-Prozent-Intervall 1,22 bis 1,36); in den Untergruppen war Tuina zusätzlich zu Akupunktur der Akupunktur allein, Tuina allein und Tuina zusätzlich zu Kräutermedizin der Kräutermedizin allein überlegen. Unerwünschte Reaktionen von Tuina wurden in keiner Studie berichtet. Die Autorinnen und Autoren schliessen, nach der verfügbaren Evidenz könne Tuina allein oder kombiniert mit Akupunktur oder Kräutermedizin das klinische Ergebnis bei Kindern mit Enuresis verbessern, was Tuina zu einer vielversprechenden Behandlungsoption mache; wegen der inneren Grenzen der eingeschlossenen Studien seien jedoch weitere hochwertige randomisierte Studien mit längerer Nachbeobachtung nötig, um Wirksamkeit und Sicherheit zu bestätigen.

Quelle

Tong C, He Q, Ho M, Zhong Z et al.: Tuina for Enuresis in Children: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Frontiers in Public Health 10:821781, 2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35493365/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Reizdarmsyndrom, Tuina allein oder zusätzlich zur Routinebehandlung

systematische Übersicht

Acht Studien (fünf zum Reizdarm vom Durchfalltyp, drei zum Verstopfungstyp) mit 545 Teilnehmenden und acht verschiedenen Handgriffen, alle auf Chinesisch veröffentlicht. Bei der Rate der Gesamtsymptombesserung beim Durchfalltyp war nicht gezeigt, dass Tuina der Routinebehandlung signifikant überlegen war (relatives Risiko 1,23; 95-Prozent-Intervall 0,94 bis 1,60; 197 Teilnehmende, drei Studien); Tuina zusätzlich zur Routinebehandlung zeigte mehr Nutzen als die Routinebehandlung allein (relatives Risiko 1,29; 95-Prozent-Intervall 1,08 bis 1,54; 115 Teilnehmende, drei Studien). Keine Studie berichtete unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit Tuina; das Verzerrungsrisiko war in allen Bereichen überwiegend unklar. Die Autorinnen und Autoren schliessen, Tuina zusätzlich zur Routinebehandlung könnte der Routinebehandlung bei der Besserung der Gesamtsymptome des Reizdarms vom Durchfalltyp überlegen sein; wegen der methodischen Probleme und der Heterogenität der Tuina-Handgriffe müssten die Befunde in grossen, multizentrischen und robusten randomisierten Studien bestätigt werden.

Quelle

Bu FL, Han M, Lu CL, Liu XH et al.: A systematic review of Tuina for irritable bowel syndrome: Recommendations for future trials. Complementary Therapies in Medicine 52:102504, August 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32951752/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Rezidivierende Atemwegsinfektionen bei Kindern, pädiatrisches Tuina

systematische Übersicht

15 randomisierte kontrollierte Studien mit 1420 Kindern. Die Metaanalyse zeigte, dass pädiatrisches Tuina die Häufigkeit rezidivierender Atemwegsinfektionen (mittlere Differenz -1,11; 95-Prozent-Intervall -1,77 bis -0,46) und die Infektionsdauer (mittlere Differenz -1,16 Tage) signifikant senkte, IgA, IgG sowie CD3+, CD4+ und das CD4+/CD8+-Verhältnis erhöhte und die Gesamtansprechrate verbesserte (relatives Risiko 1,19); IgM und CD8+ unterschieden sich nicht signifikant. Auf Tuina bezogene unerwünschte Reaktionen wurden nicht beobachtet. Die Autorinnen und Autoren schliessen, pädiatrisches Tuina habe bei der Behandlung rezidivierender Atemwegsinfektionen positive Wirkungen gezeigt; wegen der Studienqualität seien diese Ergebnisse jedoch mit Vorsicht zu interpretieren, und weitere grosse, hochwertige randomisierte Studien seien nötig, um die Befunde zu bestätigen.

Quelle

Wang X, Yin L, Bai X, Mao Z et al.: Pediatric tuina for recurrent respiratory tract infection in children: A systematic review and meta-analysis. Medicine (Baltimore) 102(51):e36655, Dezember 2023 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38134093/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Spastik nach Schlaganfall, Tuina-Massage zusätzlich zur konventionellen Behandlung

systematische Übersicht

18 Studien mit 1937 Patientinnen und Patienten, behandelt mit verschiedenen Tuina-Techniken allein oder in Kombination mit anderen Therapien; die Qualität wurde mit dem Jadad-Score bewertet. Die Tuina-Gruppe schnitt bei der modifizierten Ashworth-Skala, dem modifizierten Barthel-Index und dem Fugl-Meyer-Assessment besser ab als die Kontrollgruppe. Die Autorinnen und Autoren schliessen, ihre Metaanalyse zeige, dass Tuina-Massage zusätzlich zur konventionellen Behandlung den Schweregrad der Spastik nach Schlaganfall signifikant verringere sowie Funktionsfähigkeit und Lebensqualität verbessere, was ihr Potenzial für die Einbindung in Rehabilitationsprogramme hervorhebe. Eine Einschränkung der Aussage enthält die Zusammenfassung der Übersicht nicht.

Quelle

Liu D, Zhang DR, Yu TY, Guo S et al.: Effectiveness of Tuina massage combined with conventional treatment in improving post-stroke spasticity: A meta-analysis. Journal of Back and Musculoskeletal Rehabilitation 38(2):275-286, März 2025 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40084573/ (erhoben am 14.09.2026)

Tuina: Zervikale Radikulopathie, verglichen mit Traktion der Halswirbelsäule

systematische Übersicht

Die Übersicht schloss fünf randomisierte kontrollierte Studien mit 448 Betroffenen ein. Aus drei davon errechnet sie für Tuina allein eine unmittelbare Senkung des Schmerzwertes gegenüber einer Traktion der Halswirbelsäule, aus zwei weiteren einen Vorteil von Tuina zusätzlich zur Traktion gegenüber der Traktion allein. Unerwünschte Wirkungen wurden nicht berichtet. Die Autorinnen und Autoren stufen die Evidenz, die diese Ergebnisse trägt, selbst als sehr niedrig bis niedrig ein. Ihr Schluss: Tuina allein oder zusätzlich zur Traktion könne Betroffenen mit zervikaler Radikulopathie helfen, die unterstützende Evidenz erscheine aber „allgemein schwach“; gemessen wurde nur die UNMITTELBARE Wirkung, und für künftige Studien fordern sie ausdrücklich ein niedriges Verzerrungsrisiko und eine angemessene Nachbeobachtung.

Quelle

Wei X, Wang S, Li L, Zhu L: Clinical Evidence of Chinese Massage Therapy (Tui Na) for Cervical Radiculopathy. A Systematic Review and Meta-Analysis. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine 2017:9519285, 20.02.2017 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28303163/ (erhoben am 30.08.2026)

Tuina: Zervikaler Schwindel, Tuina im Vergleich zu Massage, Halswirbelsäulentraktion, Akupunktur oder Betahistin

systematische Übersicht

Neun randomisierte kontrollierte Studien; die Zahl der Teilnehmenden nennt die Zusammenfassung der Übersicht nicht. Evidenz niedriger Qualität deutete auf eine höhere Wirksamkeitsrate von Tuina gegenüber Massagetherapie (relatives Risiko 1,11; 95-Prozent-Intervall 1,05 bis 1,17) und Halswirbelsäulentraktion (relatives Risiko 1,37) hin; zwei Studien berichteten einen Vorteil gegenüber Akupunktur (relatives Risiko 1,40) oder Betahistinmesilat (relatives Risiko 1,17; 95-Prozent-Intervall 0,99 bis 1,37). Auf der Bewertungsskala für zervikalen Schwindel war Tuina der Massage überlegen (Evidenz niedriger Qualität). Unerwünschte Ereignisse waren tolerierbar. Die Autorinnen und Autoren schliessen, Tuina könnte die Wirksamkeitsrate und die Skalenwerte bei Patientinnen und Patienten mit zervikalem Schwindel verbessern; das Niveau der gesamten verfügbaren Evidenz sei jedoch niedrig, und grössere, gut geplante randomisierte Studien seien zu fördern.

Quelle

Huang F, Zhao S, Dai L, Feng Z et al.: Tuina for cervical vertigo: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Complementary Therapies in Clinical Practice 39:101115, Mai 2020 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32379654/ (erhoben am 14.09.2026)

Yoga: Chronische Schmerzen bei geriatrischen Patientinnen und Patienten ohne kognitive Beeinträchtigungen, Yoga als Mind-Body-Übung

Leitlinie

Empfehlung 22 der Leitlinie lautet: „Mind-Body Übungen wie beispielsweise Yoga, Tai Chi oder Qigong können für geriatrische Patient:innen ohne kognitive Beeinträchtigungen mit chronischen Schmerzen zur Schmerzreduktion und Steigerung der Lebensqualität erwogen werden.“ Sie ist „Neu (2024)“, trägt das Symbol für eine „Empfehlung offen“ (nach Tabelle 4 formuliert als „kann erwogen werden / kann verzichtet werden“), den Evidenzgrad 2 auf Grundlage der Systematic Reviews Wen et al. 2022 und Jones et al. 2022 sowie die „Konsensstärke: 100 %“. Nach dem Methodenteil folgen die Evidenzgrade der Oxford-Klassifikation von 2011; „Systematic Reviews führen in der Regel zu einem Evidenzgrad 1“, eine Herabstufung ist dort bei hohem Verzerrungsrisiko, Indirektheit, inkonsistenten Ergebnissen oder Ungenauigkeit vorgesehen. In der Begründung heißt es: „Möglicherweise haben die genannten Interventionen demnach bei älteren Menschen einen positiven Einfluss (Wen et al. 2022), allerdings ist die Evidenzlage unzureichend für einen stärkeren Empfehlungsgrad.“

Quelle

S3-Leitlinie „Schmerzmanagement bei geriatrischen Patient:innen in allen Versorgungssettings (GeriPAIN)“, Langfassung, Version 1.0, Stand 16.07.2025, AWMF-Registernummer 145-005, Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. und Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), mit-federführend SchmerzLOS e.V., Unabhängige Vereinigung aktiver Schmerzpatienten in Deutschland (UVSD). Gültig bis 23.02.2030. https://register.awmf.org/assets/guidelines/145-005l_S3_Schmerzmanagement-bei-geriatrischen-Patientinnen-in-allen-Versorgungssettings-GeriPAIN_2025-10.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Ein- und Durchschlafstörungen bei Brustkrebs nach onkologischer Therapie

Leitlinie

Empfehlung 6.17 der Leitlinie betrifft „Ein- und Durchschlafstörungen“. Yoga kann nach der Brustkrebsbehandlung zur Linderung erwogen werden; Empfehlungsgrad 0, Evidenzniveau 1a.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Fatigue während und nach onkologischer Therapie

Leitlinie

Empfehlung 6.16 der Leitlinie: „Yoga sollte zur Senkung von Fatigue“. Die Leitlinie spricht eine Empfehlung für die Linderung krebsbedingter Erschöpfung während und nach der Behandlung aus; Empfehlungsgrad B, Evidenzniveau 1a.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen bei Multipler Sklerose, ergänzend, Yoga nur als gegebenenfalls zusätzlich genannte Möglichkeit neben Tai-Chi und Hippotherapie

Leitlinie

Die Empfehlung in Kapitel 3 der Leitlinie lautet: „Tai-Chi und Hippotherapie, ggf. auch Pilates und Yoga, können zur Verbesserung von Koordination und Gleichgewicht ergänzend eingesetzt werden.“ (Konsensstärke: 92,9 %). Yoga ist darin nur mit dem Zusatz „ggf. auch“ nach Tai-Chi und Hippotherapie genannt; es handelt sich um eine offene Empfehlung (kann).

Quelle

S2k-Leitlinie „Rehabilitation von sensomotorischen Störungen“, Langfassung, Version 4.0, Stand 01.02.2023, AWMF-Registernummer 030-123, Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Neurorehabilitation e.V. (DGiNR). Gültig bis 31.01.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-123l_S2k_Rehabilitation-von-sensomotorischen-_Stoerungen_2023-05.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Lebensqualität bei Brustkrebs nach onkologischer Therapie

Leitlinie

Empfehlung 6.15 der Leitlinie: „Yoga kann zur Verbesserung“. Die Leitlinie lässt Yoga zur Verbesserung der allgemeinen und krebsbezogenen Lebensqualität nach der Behandlung erwägen. Sie beschreibt die Studienergebnisse als uneinheitlich; Empfehlungsgrad 0, Evidenzniveau 1a.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Menstruationsschmerzen, Yoga als Beispiel in der Empfehlung zu regelmäßiger körperlicher Bewegung

Leitlinie

Die konsensbasierte Empfehlung 4.E25 der Leitlinie nennt Yoga als Beispiel regelmäßiger Bewegung: „Frauen sollte regelmäßige körperliche Bewegung unabhängig von der Intensität (z. B. aerobes Training, Yoga oder Dehnübungen) empfohlen werden, um Menstruationsschmerzen zu lindern.“ Ausgewiesen sind Expertenkonsens und Konsensusstärke ++, die Empfehlung ist 2024 neu aufgenommen. Die Leitlinie unterscheidet nach Tabelle 7 die starke („soll“), die einfache („sollte“) und die offene Empfehlung („kann“); „++“ bedeutet nach Tabelle 8 Konsens mit einer Zustimmung von mehr als 75 bis 95 Prozent, „+++“ starken Konsens mit mehr als 95 Prozent. Expertenkonsens heißt dort Konsensus-Entscheidungen „ohne vorherige systemische Literaturrecherche (S2k)“. Zu Yoga führt die Leitlinie eine Metaanalyse an: „Zur Wirksamkeit von Yoga bei Dysmenorrhoe liegt eine Übersichtsarbeit mit Metaanalyse vor, die vier Studien (n = 230) eingeschlossen hat. Die Gesamteffektgröße des Einflusses eines Yoga-Programms auf Menstruationsschmerzen bei primärer Dysmenorrhoe war hoch und den Kontrollen (Standardtherapie) signifikant überlegen (SMD: −2,09; 95%-KI: −3,99 bis −0,19; p = 0,031)“. Die Studien betreffen die primäre Dysmenorrhoe und nicht eigens die Endometriose.

Quelle

S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Endometriose“, Langfassung, Version 5.1, Stand 01.04.2025, AWMF-Registernummer 015-045, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Gültig bis 31.03.2030. Kapitel 4.5 „Komplementäre Therapien und weitere Therapiemöglichkeiten“, Konsensbasierte Empfehlungen 4.E25, 4.E28, 4.E30 und 4.E31. https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-045l_S2k_Diagnostik_Therapie_Endometriose_2025-10.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Restless-Legs-Syndrom, Yoga als Beispiel für Bewegungstraining unter den nicht medikamentösen Therapieoptionen

Leitlinie

Im Kasten „Zusammenfassung und Empfehlung Therapie“ und gleichlautend im Abschnitt der Leitlinie „Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick“ steht: „Nicht medikamentöse Therapieoptionen können allein oder zusätzlich angewendet werden, Evidenz liegt hier für die tsDCS, das Bewegungstraining (z. B. Bettfahrrad während der Dialyse, Yoga) und die Infrarotlicht-Therapie vor.“ Yoga ist dort als Beispiel für Bewegungstraining genannt. Im Hintergrundtext heißt es: „Ausreichende Evidenz für eine Verbesserung der Schlafqualität und eine Reduktion der Symptomschwere besteht weiterhin für Yoga (107, 108).“ Einen Empfehlungsgrad oder eine Konsensstärke nennt die Langfassung bei dieser Aussage nicht.

Quelle

S2k-Leitlinie „Restless-Legs-Syndrom (RLS)“, Langfassung, Version 5.5, Stand 25.06.2022, AWMF-Registernummer 030-081, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Gültig bis 24.06.2027. https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-081l_S2k_Restless-Legs-Syndrom_2026-03.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Yoga: Übelkeit, Erbrechen und weitere Beschwerden bei onkologischen Erkrankungen

Leitlinie

Empfehlung 6.21 der Leitlinie: „Es kann keine Empfehlung“. Für Übelkeit, Erbrechen, Stress, Lymphödem, eingeschränkte Schulterbeweglichkeit sowie urologische Beschwerden und Erektionsstörungen bei Prostatakrebs reichen die Daten für eine Empfehlung dafür oder dagegen nicht aus; Empfehlungsgrad ST, Evidenzniveau 2b.

Quelle

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Kurzversion 2.0, Mai 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF). Gültig bis 31.05.2029 (in Überarbeitung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-055OLk_S3_Komplementaermedizin-in-der-Behandlung-von-onkologischen-PatientInnen-2025-06.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Verfahren in dieser Sicht

Häufige Fragen

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Akupunktur?

Das Register führt für AOK Nordost (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

AOK Nordost, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/pk/nordost/inhalt/aok-gesundheitskonto/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

BKK Rieker • RICOSTA • Weisser, Satzung, Stand 01.01.2026, Zusätzliche Leistungen nach § 11 Abs. 6 SGB V, Gesundheitskonto Buchstabe a und Buchstabe d, dazu § 12 (Leistungen) Nummer 4 (Erweiterte Schwangerenleistungen) (PDF) https://www.bkk-rrw.de/fileadmin/medien/dokumente/ueber_uns/2026-01-01_KV_Satzung_BKK-RRW.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK Werra-Meissner, Leistungsseite „Alternative Medizin“ https://www.bkk-werra-meissner.de/leistungen/alternative-medizin/ (erhoben am 06.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Was führt das Register zu Anthroposophische Arzneimittel?

Das Register führt für AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Baden-Württemberg, „Gesundheitskonto“ (regionaler Block „Gesundheitskonto Allgemein“) https://www.aok.de/pk/bw/inhalt/gesundheitskonto-1/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für AOK Bayern (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Bayern, Leistungsseite „AOK-Gesundheitsvorteil“ https://www.aok.de/pk/bayern/aok-gesundheitsvorteil/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für AOK Niedersachsen (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Niedersachsen, Leistungsseite zu Arzneimitteln der Homöopathie, Anthroposophie und Phytotherapie https://www.aok.de/pk/niedersachsen/inhalt/alternativmedizin-homoeopathie/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für AOK Nordost (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Nordost, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/pk/nordost/inhalt/aok-gesundheitskonto/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für AOK NordWest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK NordWest, „Alternativmedizin – Welche alternativen Heilmethoden zahlt die AOK NordWest?“, Abschnitt zum 500-Euro-Gesundheitsbudget https://www.aok.de/pk/nordwest/inhalt/alternative-heilmethoden/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für AOK Sachsen-Anhalt (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Sachsen-Anhalt, Gesundheitswelt: „OTC-Arzneimittel“ (Zuschuss aus dem GESUNDESKONTO) https://www.deine-gesundheitswelt.de/krankheit-behandlung-und-pflege/otc-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BAHN-BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BAHN-BKK, Leistungsseite „Naturheilkundliche Medikamente“ https://www.bahn-bkk.de/leistungen/alternative-heilmethoden/naturheilkundliche-medikamente.html (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BERGISCHE KRANKENKASSE, Satzung, Stand 30.07.2026, § 31 und § 33 mit der Anlage zum Bonusprogramm (PDF) https://www.bergische-krankenkasse.de/fileadmin/PDF/Satzung/2026/September/BERGISCHE_Krankenkasse_Satzung_20260730.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BIG direkt gesund (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BIG direkt gesund, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.big-direkt.de/de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Deutsche Bank, Leistungsseite zu Arzneimitteln der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie https://www.bkkdb.de/leistungen-beratung/pluspunkte-im-ueberblick/bkk-premium-plus (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Euregio (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Euregio, Leistungsseite „Arzneimittel“ https://www.bkk-euregio.de/leistungen/arzneimittel/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK evm (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK evm, Satzung, Regelung zur Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln https://www.bkk-evm.de/files/downloads/magazine/Satzung%20KV%20Rechtsstand%201.1.2026.pdf (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Freudenberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Freudenberg, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ https://www.bkk-freudenberg.de/leistungen/sanfte-heilung/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 31.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, Satzung der Krankenversicherung, Stand 11.08.2026, § 12d Absatz 1 und Absatz 2 (PDF) https://www.bkkgs.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Bekanntmachung-Satzung/bkkgs-satzung-kv-stand-11-08-2026.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 13.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Das Register führt für bkk melitta hmr (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

bkk melitta hmr, Leistungsseite zu apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie https://www.bkk-melitta-hmr.de/leistungen/alternative-medizin/alternative-arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Miele (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK Miele, Stand 23.07.2026, § 15b (Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapieformen) https://www.miele-bkk.de/fileadmin/medien/dokumente/satzung/230726_Satzung_KV.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK MTU (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK MTU, Leistungsseite „Gesundheitskonto 80 € – Mehrleistungen BKK MTU“ https://www.bkk-mtu.de/unsere-leistungen/leistungen-a-z/gesundheitskonto-80-e-mehrleistungen-bkk-mtu/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK PFAFF (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK PFAFF ab 01.01.2025, Abschnitt II (Versorgung mit nichtverschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln der besonderen Therapierichtung) https://bkk-pfaff.de/wp-content/uploads/2025/01/Satzung-BKK-PFAFF-ab-01.01.2025_HP.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK ProVita (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK ProVita, Leistungsseite zu alternativen Arzneimitteln im Rahmen der Gesundheitskonten BKK GesundPlus und BKK GesundPlus U21 https://bkk-provita.de/leistungen/homoeopathische-und-pflanzliche-arzneimittel/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Public (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Public, Satzung in der Fassung des 73. Nachtrags, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-public.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Public_idF_73_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Rieker • RICOSTA • Weisser, Satzung, Stand 01.01.2026, Zusätzliche Leistungen nach § 11 Abs. 6 SGB V, Gesundheitskonto Buchstabe a und Buchstabe d, dazu § 12 (Leistungen) Nummer 4 (Erweiterte Schwangerenleistungen) (PDF) https://www.bkk-rrw.de/fileadmin/medien/dokumente/ueber_uns/2026-01-01_KV_Satzung_BKK-RRW.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Salzgitter (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Salzgitter, Satzung in der Fassung des 140. Nachtrags, Stand 01.01.2026, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-salzgitter.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Salzgitter_idF_140_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK VDN (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK VDN, Satzung, Regelung zu apothekenpflichtigen Arzneimitteln der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie https://www.bkk-vdn.de/wp-content/uploads/2026/01/2026_Satzung.pdf (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Werra-Meissner, Leistungsseite „Gesundheitskonto – GesundPlus“ https://www.bkk-werra-meissner.de/rundum-gesund/gesundheitskonto/gesund-plus/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK24 (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK24, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Arzneimittel“ https://bkk24.de/leistungen-beitraege/leistungen-a-z/arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für Continentale BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Continentale BKK, Leistungen von A-Z: Naturarzneimittel https://www.continentale-bkk.de/leistungen/leistungen-a-z/naturarzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für DAK-Gesundheit (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

DAK-Gesundheit, Leistungen > Alternative Heilmethoden > Anthroposophische Medizin: Inneres Gleichgewicht finden (aktualisiert am 27.05.2025) https://www.dak.de/dak/leistungen/alternative-heilmethoden/anthroposophische-medizin-inneres-gleichgewicht-finden_10718 (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für energie-bkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

energie-BKK, Leistung: Arzneimittel Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie (Stand der Seite: 17. August 2026) – hier die dritte Therapierichtung, die anthroposophischen Arzneimittel https://www.energie-bkk.de/leistung/arzneimittel-homoeopathie-phytotherapie-und-anthroposophie/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für EY BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

EY BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen von A-Z) https://www.ey-bkk.de/leistungen/leistungen-von-a-z/homoeopathie (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für hkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 13.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

hkk, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Heilpraktiker“ https://www.hkk.de/leistungen-und-services/hkk-leistungen/alle-leistungen-von-a-z/heilpraktiker (erhoben am 13.09.2026)

Das Register führt für IKK classic (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

IKK classic – Alternative Arzneimittel: Welche Kosten übernimmt die IKK classic? https://www.ikk-classic.de/pk/leistungen/alternative-heilmethoden/alternative-arzneimittel-kosten (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für IKK Südwest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der IKK Südwest, in der Fassung des 46. Nachtrages, Stand 03.04.2026, § 10b (Osteopathie/Chirotherapie), § 10c (Sonstige Naturheilverfahren) und § 10f (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel), Absätze 1 bis 4 https://www.ikk-suedwest.de/wp-content/uploads/2022/12/satzung_der_ikk_suedwest_krankenversicherung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für KNAPPSCHAFT (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Homöopathie-Kosten https://www.knappschaft.de/gesund-werden/therapie/alternative-medizin/homoeopathie/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Koenig & Bauer BKK, Satzung, Abschnitt VI „Zusätzliche Leistungen gem. § 11 Abs. 6 SGB V“, Ziffer I und Ziffer III (PDF, Seitenstand 01.07.2018) https://koenig-bauer-bkk.de/index_htm_files/Satzung_2025.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für MAHLE BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

MAHLE BKK, Leistungen nach Themen, Sanfte Heilmethoden, Anthroposophie https://bkk-mahle.de/leistungen-service/leistungen-nach-themen/sanfte-heilmethoden/anthroposophie (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Mercedes-Benz BKK, Leistungsseite „Arzneimittel“ (Leistungen von A-Z), Abschnitt „Homöopathische Arzneimittel – Unser Extra für Sie!“ https://www.mercedes-benz-bkk.com/leistungen/leistungen-von-a-z/arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für mhplus (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Alternative Arzneimittel (Leistungen › Im Krankheitsfall › Alternative Arzneimittel) https://www.mhplus-krankenkasse.de/privatkunden/leistungen/im-krankheitsfall/alternative-arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

mkk – meine krankenkasse, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ (Leistungen von A bis Z) https://www.meine-krankenkasse.de/leistungen/unsere-leistungen/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Mobil Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Mobil Krankenkasse, Leistungsseite „Erstattung von apothekenpflichtigen Arzneimitteln“ https://mobil-krankenkasse.de/unsere-leistungen/krankheiten-und-behandlungen/Arzneimittel-und-Rabattvertraege/erstattung-apothekenpflichtige-arzneimittel.html (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Techniker Krankenkasse, Leistungsseite „Höhe der Kostenübernahme für alternative Arzneimittel“ https://www.tk.de/techniker/versicherung/tk-leistungen/weitere-leistungen/arzneimittel/hoehe-kostenuebernahme-alternative-arzneimittel-2002554 (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für TUI BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

TUI BKK, Satzung in der Fassung des 97. Nachtrags, Stand 19.08.2025, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.tui-bkk.de/fileadmin/downloads/Satzung__TUI_BKK_idF_97._Nachtrag_.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für ZF BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Alternative Arzneimittel https://www.zfbkk.de/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Heimat Krankenkasse, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel für Kinder und Jugendliche“ https://www.heimat-krankenkasse.de/leistungen/leistungen-a-z/alternative-arzneimittel-fuer-kinder-und-jugendliche/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Leistungen von A bis Z – Alternative Arzneimittel, Aufklapper "Welche Kosten übernimmt die vivida bkk?", Abschnitt "2. Erstattung bis zu 200 Euro jährlich" https://www.vividabkk.de/de/leistungen-versicherung/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Anthroposophische Kunsttherapie?

Das Register führt für AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 31.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für HEK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

HEK, Satzung in der Fassung des 116. Nachtrages, Stand 31.07.2026, § 24e und § 24f (PDF) https://www.hek.de/fileadmin/user_upload/data/Dokumente_Website/Satzung/satzung-fassung-116-nachtrag-hek.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Ayurveda?

Das Register führt für AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 31.08.2026.

Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Chiropraktik?

Das Register führt für BAHN-BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 04.09.2026.

Quelle

BAHN-BKK, Alternative Heilmethoden – Chiropraktik: Zusatzleistung „NatürlichGesund Plus“ https://www.bahn-bkk.de/leistungen/alternative-heilmethoden/chiropraktik.html (erhoben am 04.09.2026)

Das Register führt für BKK EWE (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK EWE, Leistungen > Bonusprogramme > „Ihr+Bonus Osteopathie und Chiropraktik“ (Seitenstand 03.09.2026) https://www.bkk-ewe.de/leistungen/bonusprogramme/ihr-bonus-osteopathie-und-chiropraktik (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Continentale BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

Satzung der Continentale BKK, Krankenversicherung, inklusive 21. Nachtrag, Stand 29.12.2025, § 23b (Osteopathie/ Chirotherapie/ Kinesiologisches Taping) https://www.continentale-bkk.de/fileadmin/Redakteur/Dokumente/7._Ueber_uns/Satzung/KV/KV-Satzung_inkl._21._Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für IKK Südwest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

Satzung der IKK Südwest, in der Fassung des 46. Nachtrages, Stand 03.04.2026, § 10b (Osteopathie/Chirotherapie), § 10c (Sonstige Naturheilverfahren) und § 10f (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel), Absätze 1 bis 4 https://www.ikk-suedwest.de/wp-content/uploads/2022/12/satzung_der_ikk_suedwest_krankenversicherung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 04.09.2026.

Quelle

SECURVITA Krankenkasse, Infoblatt 136 „Erstattungsleistung Chiropraktik“, Stand 11.09.2025 (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/m-chiropraktik-136.pdf (erhoben am 04.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Ernährungstherapie?

Das Register führt für EY BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

EY BKK, Leistungen von A-Z, BKK Aktivwoche, Abschnitt „Kostenfreie Teilnahme an den Präventionsangeboten“ https://www.ey-bkk.de/leistungen/leistungen-von-a-z/aktivwoche (erhoben am 29.08.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Heileurythmie?

Das Register führt für AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 31.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für HEK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

HEK, Satzung in der Fassung des 116. Nachtrages, Stand 31.07.2026, § 24e und § 24f (PDF) https://www.hek.de/fileadmin/user_upload/data/Dokumente_Website/Satzung/satzung-fassung-116-nachtrag-hek.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Heilpraktikerbehandlung?

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK Herkules, Leistungsseite „Heilpraktiker“ (Leistungen A-Z), Abschnitt „Unterstützung der BKK Herkules“ https://www.bkk-herkules.de/leistungen/leistungen-a-z/heilpraktiker (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK MTU (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

BKK MTU, Leistungsseite „Gesundheitskonto 80 € – Mehrleistungen BKK MTU“ https://www.bkk-mtu.de/unsere-leistungen/leistungen-a-z/gesundheitskonto-80-e-mehrleistungen-bkk-mtu/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK Werra-Meissner, Leistungsseite „Alternative Medizin“ https://www.bkk-werra-meissner.de/leistungen/alternative-medizin/ (erhoben am 06.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Was führt das Register zu Homöopathische Komplexmittel?

Das Register führt für AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Baden-Württemberg, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/mk/bw/immer-was-du-brauchst/gesundheitskonto/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für AOK Bayern (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Bayern, Leistungsseite „AOK-Gesundheitsvorteil“ https://www.aok.de/pk/bayern/aok-gesundheitsvorteil/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für AOK Nordost (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Nordost, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/pk/nordost/inhalt/aok-gesundheitskonto/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für AOK NordWest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK NordWest, Leistungsseite „Das 500-Euro-Gesundheitsbudget der AOK NordWest“ https://www.aok.de/pk/nordwest/500-euro-gesundheitsbudget/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 31.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für Audi BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Audi BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen A-Z) https://www.audibkk.de/leistungen-services/leistungen-a-z/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BAHN-BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BAHN-BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.bahn-bkk.de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie.html (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BERGISCHE KRANKENKASSE, Satzung, Stand 30.07.2026, § 31 und § 33 mit der Anlage zum Bonusprogramm (PDF) https://www.bergische-krankenkasse.de/fileadmin/PDF/Satzung/2026/September/BERGISCHE_Krankenkasse_Satzung_20260730.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für BIG direkt gesund (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BIG direkt gesund, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.big-direkt.de/de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK der Deutsche Bank AG, Stand 17.12.2025, Abschnitt II Nummer 2 (Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) https://www.bkkdb.de/fileadmin/medien/dokumente/unternehmen/satzung/Satzung_BKK_Deutsche_Bank_KV_Stand_2025-12-17.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Diakonie (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Diakonie, Leistungsseite „Achtsamkeitsbudget“ https://www.bkk-diakonie.de/achtsamkeitsbudget/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Euregio (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Euregio, Leistungsseite „Arzneimittel“ https://www.bkk-euregio.de/leistungen/arzneimittel/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK evm (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK evm, Satzung, Regelung zur Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln https://www.bkk-evm.de/files/downloads/magazine/Satzung%20KV%20Rechtsstand%201.1.2026.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK exklusiv (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK exklusiv, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkkexklusiv.de/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Freudenberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Freudenberg, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ https://www.bkk-freudenberg.de/leistungen/sanfte-heilung/alternative-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 31.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, Satzung der Krankenversicherung, Stand 11.08.2026, § 12d Absatz 1 und Absatz 2 (PDF) https://www.bkkgs.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Bekanntmachung-Satzung/bkkgs-satzung-kv-stand-11-08-2026.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 13.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Das Register führt für bkk melitta hmr (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

bkk melitta hmr, Leistungsseite zu apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie https://www.bkk-melitta-hmr.de/leistungen/alternative-medizin/alternative-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Miele (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK Miele, Stand 23.07.2026, § 15b (Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapieformen) https://www.miele-bkk.de/fileadmin/medien/dokumente/satzung/230726_Satzung_KV.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK MTU (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK MTU, Leistungsseite „Gesundheitskonto 80 € – Mehrleistungen BKK MTU“ https://www.bkk-mtu.de/unsere-leistungen/leistungen-a-z/gesundheitskonto-80-e-mehrleistungen-bkk-mtu/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK PFAFF (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK PFAFF, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkk-pfaff.de/homoeopathie/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK ProVita (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK ProVita, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkk-provita.de/leistungen/krankenkasse-homoeopathie/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Public (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Public, Satzung in der Fassung des 73. Nachtrags, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-public.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Public_idF_73_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK PwC (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK PwC, Leistungsseite „Homöopathische Arzneimittel“ https://www.bkk-pwc.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathische-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Rieker • RICOSTA • Weisser, Satzung, Stand 01.01.2026, Zusätzliche Leistungen nach § 11 Abs. 6 SGB V, Gesundheitskonto Buchstabe a und Buchstabe d, dazu § 12 (Leistungen) Nummer 4 (Erweiterte Schwangerenleistungen) (PDF) https://www.bkk-rrw.de/fileadmin/medien/dokumente/ueber_uns/2026-01-01_KV_Satzung_BKK-RRW.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für BKK Salzgitter (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Salzgitter, Satzung in der Fassung des 140. Nachtrags, Stand 01.01.2026, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-salzgitter.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Salzgitter_idF_140_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK VDN (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK VDN, Leistungsseite „Medikamente der Homöopathie, pflanzliche Arzneimittel (Phytotherapie) sowie Anthroposophie“ https://www.bkk-vdn.de/medikamente-der-homoeopathie-pflanzliche-arzneimittel-phytotherapie-sowie-anthroposophie/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Werra-Meissner, Leistungsseite „Gesundheitskonto – GesundPlus“ https://www.bkk-werra-meissner.de/rundum-gesund/gesundheitskonto/gesund-plus/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK24 (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK24, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Arzneimittel“ https://bkk24.de/leistungen-beitraege/leistungen-a-z/arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für Continentale BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Continentale BKK, Leistungen von A-Z: Homöopathie https://www.continentale-bkk.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für DAK-Gesundheit (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

DAK-Gesundheit, Leistungen > Alternative Heilmethoden > Homöopathie: Wir beteiligen uns an den Kosten (aktualisiert am 20.01.2026) https://www.dak.de/dak/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie-wir-beteiligen-uns-an-den-kosten_10720 (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für energie-bkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

energie-bkk, Leistungsseite „Homöopathie und alternative Heilmethode“ https://www.energie-bkk.de/leistung/homoeopathie-alternative-heilmethode/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für EY BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

EY BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen von A-Z) https://www.ey-bkk.de/leistungen/leistungen-von-a-z/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für HEK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

HEK, Satzung in der Fassung des 116. Nachtrages, Stand 31.07.2026, § 24e und § 24f (PDF) https://www.hek.de/fileadmin/user_upload/data/Dokumente_Website/Satzung/satzung-fassung-116-nachtrag-hek.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für hkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

hkk, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Heilpraktiker“ https://www.hkk.de/leistungen-und-services/hkk-leistungen/alle-leistungen-von-a-z/heilpraktiker (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für IKK gesund plus (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

IKK gesund plus, Leistungsseite „Alternative Heilverfahren“ https://www.ikk-gesundplus.de/leistungen/leistungen-im-ueberblick/alternative-heilverfahren/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Koenig & Bauer BKK, Satzung, Abschnitt VI „Zusätzliche Leistungen gem. § 11 Abs. 6 SGB V“, Ziffer I und Ziffer III (PDF, Seitenstand 01.07.2018) https://koenig-bauer-bkk.de/index_htm_files/Satzung_2025.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für MAHLE BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

MAHLE BKK, Leistungen nach Themen, Sanfte Heilmethoden, „Homöopathie“ https://bkk-mahle.de/leistungen-service/leistungen-nach-themen/sanfte-heilmethoden/homoeopathie (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Mercedes-Benz BKK, Leistungsseite „Arzneimittel“ (Leistungen von A-Z), Abschnitt „Homöopathische Arzneimittel – Unser Extra für Sie!“ https://www.mercedes-benz-bkk.com/leistungen/leistungen-von-a-z/arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

mkk – meine krankenkasse, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ (Leistungen von A bis Z) https://www.meine-krankenkasse.de/leistungen/unsere-leistungen/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Techniker Krankenkasse, Leistungsseite „Höhe der Kostenübernahme für alternative Arzneimittel“ https://www.tk.de/techniker/versicherung/tk-leistungen/weitere-leistungen/arzneimittel/hoehe-kostenuebernahme-alternative-arzneimittel-2002554 (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für ZF BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Alternative Arzneimittel https://www.zfbkk.de/alternative-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK SBH (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK SBH, Leistungsseite „Homöopathische Arzneimittel“ https://bkk-sbh.de/leistung/homoeopathische-arzneimittel/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Heimat Krankenkasse, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen A-Z) https://www.heimat-krankenkasse.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathie/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Leistungen von A bis Z – Alternative Arzneimittel, Aufklapper "Welche Kosten übernimmt die vivida bkk?", Abschnitt "2. Erstattung bis zu 200 Euro jährlich" https://www.vividabkk.de/de/leistungen-versicherung/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 07.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Hydrotherapie nach Kneipp?

Das Register führt für IKK BB (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

IKK BB – Naturheilverfahren / IKK BB-Naturheilkonto https://www.ikkbb.de/versicherte/leistungen/alternative-medizin/naturheilverfahren (erhoben am 30.08.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Was führt das Register zu Klassische Homöopathie?

Das Register führt für AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Baden-Württemberg, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/mk/bw/immer-was-du-brauchst/gesundheitskonto/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für AOK Bayern (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Bayern, Leistungsseite „AOK-Gesundheitsvorteil“ https://www.aok.de/pk/bayern/aok-gesundheitsvorteil/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für AOK Nordost (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Nordost, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/pk/nordost/inhalt/aok-gesundheitskonto/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für AOK NordWest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK NordWest, Leistungsseite „Das 500-Euro-Gesundheitsbudget der AOK NordWest“ https://www.aok.de/pk/nordwest/500-euro-gesundheitsbudget/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 02.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 02.09.2026)

Das Register führt für AOK Sachsen-Anhalt (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Sachsen-Anhalt, Gesundheitswelt: „OTC-Arzneimittel“ (Zuschuss aus dem GESUNDESKONTO) https://www.deine-gesundheitswelt.de/krankheit-behandlung-und-pflege/otc-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Audi BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Audi BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen A-Z) https://www.audibkk.de/leistungen-services/leistungen-a-z/homoeopathie (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BAHN-BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BAHN-BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.bahn-bkk.de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie.html (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BERGISCHE KRANKENKASSE, Satzung, Stand 30.07.2026, § 31 und § 33 mit der Anlage zum Bonusprogramm (PDF) https://www.bergische-krankenkasse.de/fileadmin/PDF/Satzung/2026/September/BERGISCHE_Krankenkasse_Satzung_20260730.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für BIG direkt gesund (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BIG direkt gesund, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.big-direkt.de/de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK der Deutsche Bank AG, Stand 17.12.2025, Abschnitt II Nummer 2 (Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) https://www.bkkdb.de/fileadmin/medien/dokumente/unternehmen/satzung/Satzung_BKK_Deutsche_Bank_KV_Stand_2025-12-17.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Diakonie (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Diakonie, Leistungsseite „Achtsamkeitsbudget“ https://www.bkk-diakonie.de/achtsamkeitsbudget/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Euregio (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Euregio, Leistungsseite „Arzneimittel“ https://www.bkk-euregio.de/leistungen/arzneimittel/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK evm (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK evm, Satzung, Regelung zur Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln https://www.bkk-evm.de/files/downloads/magazine/Satzung%20KV%20Rechtsstand%201.1.2026.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK exklusiv (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK exklusiv, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkkexklusiv.de/homoeopathie (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Freudenberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Freudenberg, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ https://www.bkk-freudenberg.de/leistungen/sanfte-heilung/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 31.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, Satzung der Krankenversicherung, Stand 11.08.2026, § 12d Absatz 1 und Absatz 2 (PDF) https://www.bkkgs.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Bekanntmachung-Satzung/bkkgs-satzung-kv-stand-11-08-2026.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 13.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 13.09.2026)

Das Register führt für bkk melitta hmr (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

bkk melitta hmr, Leistungsseite zu apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie https://www.bkk-melitta-hmr.de/leistungen/alternative-medizin/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Miele (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK Miele, Stand 23.07.2026, § 15b (Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapieformen) https://www.miele-bkk.de/fileadmin/medien/dokumente/satzung/230726_Satzung_KV.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK MTU (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK MTU, Leistungsseite „Gesundheitskonto 80 € – Mehrleistungen BKK MTU“ https://www.bkk-mtu.de/unsere-leistungen/leistungen-a-z/gesundheitskonto-80-e-mehrleistungen-bkk-mtu/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK PFAFF (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK PFAFF, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkk-pfaff.de/homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK ProVita (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK ProVita, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkk-provita.de/leistungen/krankenkasse-homoeopathie/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Public (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Public, Satzung in der Fassung des 73. Nachtrags, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-public.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Public_idF_73_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK PwC (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK PwC, Leistungsseite „Homöopathische Arzneimittel“ https://www.bkk-pwc.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathische-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Rieker • RICOSTA • Weisser, Satzung, Stand 01.01.2026, Zusätzliche Leistungen nach § 11 Abs. 6 SGB V, Gesundheitskonto Buchstabe a und Buchstabe d, dazu § 12 (Leistungen) Nummer 4 (Erweiterte Schwangerenleistungen) (PDF) https://www.bkk-rrw.de/fileadmin/medien/dokumente/ueber_uns/2026-01-01_KV_Satzung_BKK-RRW.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für BKK Salzgitter (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Salzgitter, Satzung in der Fassung des 140. Nachtrags, Stand 01.01.2026, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-salzgitter.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Salzgitter_idF_140_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK VDN (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK VDN, Leistungsseite „Medikamente der Homöopathie, pflanzliche Arzneimittel (Phytotherapie) sowie Anthroposophie“ https://www.bkk-vdn.de/medikamente-der-homoeopathie-pflanzliche-arzneimittel-phytotherapie-sowie-anthroposophie/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK Werra-Meissner, Leistungsseite „Gesundheitskonto – GesundPlus“ https://www.bkk-werra-meissner.de/rundum-gesund/gesundheitskonto/gesund-plus/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK24 (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK24, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Arzneimittel“ https://bkk24.de/leistungen-beitraege/leistungen-a-z/arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für Continentale BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Continentale BKK, Leistungen von A-Z: Homöopathie https://www.continentale-bkk.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathie (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für DAK-Gesundheit (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

DAK-Gesundheit, Leistungen > Alternative Heilmethoden > Homöopathie: Wir beteiligen uns an den Kosten (aktualisiert am 20.01.2026) https://www.dak.de/dak/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie-wir-beteiligen-uns-an-den-kosten_10720 (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für energie-bkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

energie-bkk, Leistungsseite „Homöopathie und alternative Heilmethode“ https://www.energie-bkk.de/leistung/homoeopathie-alternative-heilmethode/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für EY BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

EY BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen von A-Z) https://www.ey-bkk.de/leistungen/leistungen-von-a-z/homoeopathie (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für HEK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

HEK, Satzung in der Fassung des 116. Nachtrages, Stand 31.07.2026, § 24e und § 24f (PDF) https://www.hek.de/fileadmin/user_upload/data/Dokumente_Website/Satzung/satzung-fassung-116-nachtrag-hek.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für hkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

hkk, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Heilpraktiker“ https://www.hkk.de/leistungen-und-services/hkk-leistungen/alle-leistungen-von-a-z/heilpraktiker (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für IKK gesund plus (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

IKK gesund plus, Leistungsseite „Alternative Heilverfahren“ https://www.ikk-gesundplus.de/leistungen/leistungen-im-ueberblick/alternative-heilverfahren/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für IKK Südwest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

IKK Südwest, FAQ „Anspruch Homöopathie“, Aufklapper „Homöopathie: Umfang und Voraussetzung für die Kostenübernahme“ https://www.ikk-suedwest.de/faq/anspruch-homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Koenig & Bauer BKK, Satzung, Abschnitt VI „Zusätzliche Leistungen gem. § 11 Abs. 6 SGB V“, Ziffer I und Ziffer III (PDF, Seitenstand 01.07.2018) https://koenig-bauer-bkk.de/index_htm_files/Satzung_2025.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für MAHLE BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

MAHLE BKK, Leistungen nach Themen, Sanfte Heilmethoden, „Homöopathie“ https://bkk-mahle.de/leistungen-service/leistungen-nach-themen/sanfte-heilmethoden/homoeopathie (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Mercedes-Benz BKK, Leistungsseite „Arzneimittel“ (Leistungen von A-Z), Abschnitt „Homöopathische Arzneimittel – Unser Extra für Sie!“ https://www.mercedes-benz-bkk.com/leistungen/leistungen-von-a-z/arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

mkk – meine krankenkasse, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ (Leistungen von A bis Z) https://www.meine-krankenkasse.de/leistungen/unsere-leistungen/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Mobil Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Mobil Krankenkasse, Leistungsseite „Erstattung von apothekenpflichtigen Arzneimitteln“ https://mobil-krankenkasse.de/unsere-leistungen/krankheiten-und-behandlungen/Arzneimittel-und-Rabattvertraege/erstattung-apothekenpflichtige-arzneimittel.html (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Techniker Krankenkasse, Leistungsseite „Höhe der Kostenübernahme für alternative Arzneimittel“ https://www.tk.de/techniker/versicherung/tk-leistungen/weitere-leistungen/arzneimittel/hoehe-kostenuebernahme-alternative-arzneimittel-2002554 (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für ZF BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Alternative Arzneimittel https://www.zfbkk.de/alternative-arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK SBH (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

BKK SBH, Leistungsseite „Homöopathische Arzneimittel“ https://bkk-sbh.de/leistung/homoeopathische-arzneimittel/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Heimat Krankenkasse, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen A-Z) https://www.heimat-krankenkasse.de/leistungen/leistungen-a-z/homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt vom 06.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Leistungen von A bis Z – Alternative Arzneimittel, Aufklapper "Welche Kosten übernimmt die vivida bkk?", Abschnitt "2. Erstattung bis zu 200 Euro jährlich" https://www.vividabkk.de/de/leistungen-versicherung/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Osteopathie?

Das Register führt für AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

AOK Baden-Württemberg, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/mk/bw/immer-was-du-brauchst/gesundheitskonto/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für AOK Hessen (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

AOK Hessen, Leistungsseite „Osteopathie“ https://www.aok.de/pk/hessen/inhalt/osteopathie-2/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für AOK Niedersachsen (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

AOK Niedersachsen, Leistungsseite „Osteopathie“ https://www.aok.de/pk/niedersachsen/inhalt/osteopathie-5/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für AOK NordWest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

AOK NordWest, Leistungsseite „Das 500-Euro-Gesundheitsbudget der AOK NordWest“ https://www.aok.de/pk/nordwest/500-euro-gesundheitsbudget/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für Audi BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Audi BKK, Leistungsseite „Osteopathie – Behandlung und Kosten“ https://www.audibkk.de/leistungen-services/leistungen-a-z/osteopathie (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BAHN-BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

BAHN-BKK, Leistungsseite „Osteopathie“ https://www.bahn-bkk.de/leistungen/alternative-heilmethoden/osteopathie.html (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für Bertelsmann BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

Bertelsmann BKK, Leistungsseite „Osteopathie“ https://www.bertelsmann-bkk.de/leistungen/im-krankheitsfall/altern-heilmethoden/osteopathie (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für BKK Akzo Nobel (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

BKK Akzo Nobel, Leistungsseite „Osteopathie“ https://www.bkk-akzo.de/leistungen/im-krankheitsfall/osteopathie (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK B. Braun Aesculap (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

BKK B. Braun Aesculap, Satzung, Stand 01.09.2026, § 14d Absatz 2 mit Ziffer 4 (PDF) https://www.bkk-bba.de/fileadmin/medien_web/dokumente/unternehmen/Satzung_BKK_BBraun_Aesculap_01_09_2026.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

BKK Deutsche Bank, Leistungsseite „Osteopathie und alternative Heilmethoden“ https://www.bkkdb.de/leistungen-beratung/alle-leistungen/beim-arzt/osteopathie-und-alternative-heilmethoden (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Diakonie (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

BKK Diakonie, Leistungsseite „Achtsamkeitsbudget“ https://www.bkk-diakonie.de/achtsamkeitsbudget/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 31.08.2026.

Quelle

BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, Satzung der Krankenversicherung, Stand 11.08.2026, § 12d Absatz 1 und Absatz 2 (PDF) https://www.bkkgs.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Bekanntmachung-Satzung/bkkgs-satzung-kv-stand-11-08-2026.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK MTU (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

BKK MTU, Leistungsseite „Osteopathie“ https://www.bkk-mtu.de/leistungen/osteopathie (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK ProVita (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

BKK ProVita, Leistungsseite „Osteopathie“ https://bkk-provita.de/leistungen/osteopathie-krankenkasse-bkkprovita/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

BKK Rieker • RICOSTA • Weisser, Satzung, Stand 01.01.2026, Zusätzliche Leistungen nach § 11 Abs. 6 SGB V, Gesundheitskonto Buchstabe a und Buchstabe d, dazu § 12 (Leistungen) Nummer 4 (Erweiterte Schwangerenleistungen) (PDF) https://www.bkk-rrw.de/fileadmin/medien/dokumente/ueber_uns/2026-01-01_KV_Satzung_BKK-RRW.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

BKK Werra-Meissner, Leistungsseite „Alternative Medizin“ https://www.bkk-werra-meissner.de/leistungen/alternative-medizin/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für Heimat Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Heimat Krankenkasse, Leistungsseite „Osteopathie“ https://www.heimat-krankenkasse.de/leistungen/leistungen-a-z/osteopathie/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für IKK Südwest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

IKK Südwest, Leistungsseite „Osteopathie – was zahlt die Krankenkasse?“ https://www.ikk-suedwest.de/medizin-gesundheit/osteopathie-was-zahlt-die-krankenkasse/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für KNAPPSCHAFT (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

KNAPPSCHAFT, Leistungsseite „Osteopathie“ https://www.knappschaft.de/gesund-werden/therapie/alternative-medizin/osteopathie/osteopathie (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für Mobil Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Mobil Krankenkasse, Leistungsseite „Osteopathie“ im Extra-Gesundheitsgeld 200PLUS https://www.bkk-mobil-oil.de/leistungen-und-vorteile/geldwerte-vorteile/mein-extra-gesundheitsgeld-200plus/osteopathie.html (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Was führt das Register zu Phytotherapie?

Das Register führt für AOK Baden-Württemberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

AOK Baden-Württemberg, „Gesundheitskonto“ (regionaler Block „Gesundheitskonto Allgemein“) https://www.aok.de/pk/bw/inhalt/gesundheitskonto-1/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für AOK Bayern (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

AOK Bayern, Leistungsseite „AOK-Gesundheitsvorteil“ https://www.aok.de/pk/bayern/aok-gesundheitsvorteil/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für AOK Nordost (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

AOK Nordost, Leistungsseite „AOK-Gesundheitskonto“ https://www.aok.de/pk/nordost/inhalt/aok-gesundheitskonto/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für AOK NordWest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

AOK NordWest, Leistungsseite „Das 500-Euro-Gesundheitsbudget der AOK NordWest“ https://www.aok.de/pk/nordwest/500-euro-gesundheitsbudget/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für AOK Sachsen-Anhalt (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

AOK Sachsen-Anhalt, Gesundheitswelt: „OTC-Arzneimittel“ (Zuschuss aus dem GESUNDESKONTO) https://www.deine-gesundheitswelt.de/krankheit-behandlung-und-pflege/otc-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BAHN-BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BAHN-BKK, Leistungsseite „Naturheilkundliche Medikamente“ https://www.bahn-bkk.de/leistungen/alternative-heilmethoden/naturheilkundliche-medikamente.html (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BERGISCHE KRANKENKASSE (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

BERGISCHE KRANKENKASSE, Satzung, Stand 30.07.2026, § 31 und § 33 mit der Anlage zum Bonusprogramm (PDF) https://www.bergische-krankenkasse.de/fileadmin/PDF/Satzung/2026/September/BERGISCHE_Krankenkasse_Satzung_20260730.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für BIG direkt gesund (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BIG direkt gesund, Leistungsseite „Homöopathie“ https://www.big-direkt.de/de/leistungen/alternative-heilmethoden/homoeopathie/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Deutsche Bank (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Satzung der BKK der Deutsche Bank AG, Stand 17.12.2025, Abschnitt II Nummer 2 (Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie) https://www.bkkdb.de/fileadmin/medien/dokumente/unternehmen/satzung/Satzung_BKK_Deutsche_Bank_KV_Stand_2025-12-17.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Euregio (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

BKK Euregio, Leistungsseite „Arzneimittel“ https://www.bkk-euregio.de/leistungen/arzneimittel/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK evm (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

BKK evm, Satzung, Regelung zur Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln https://www.bkk-evm.de/files/downloads/magazine/Satzung%20KV%20Rechtsstand%201.1.2026.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Freudenberg (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK Freudenberg, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ https://www.bkk-freudenberg.de/leistungen/sanfte-heilung/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 31.08.2026.

Quelle

BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, Satzung der Krankenversicherung, Stand 11.08.2026, § 12d Absatz 1 und Absatz 2 (PDF) https://www.bkkgs.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Bekanntmachung-Satzung/bkkgs-satzung-kv-stand-11-08-2026.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für bkk melitta hmr (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

bkk melitta hmr, Leistungsseite zu apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie https://www.bkk-melitta-hmr.de/leistungen/alternative-medizin/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Miele (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Satzung der BKK Miele, Stand 23.07.2026, § 15b (Nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapieformen) https://www.miele-bkk.de/fileadmin/medien/dokumente/satzung/230726_Satzung_KV.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK MTU (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

BKK MTU, Leistungsseite „Gesundheitskonto 80 € – Mehrleistungen BKK MTU“ https://www.bkk-mtu.de/unsere-leistungen/leistungen-a-z/gesundheitskonto-80-e-mehrleistungen-bkk-mtu/ (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK PFAFF (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Satzung der BKK PFAFF ab 01.01.2025, Abschnitt II (Versorgung mit nichtverschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln der besonderen Therapierichtung) https://bkk-pfaff.de/wp-content/uploads/2025/01/Satzung-BKK-PFAFF-ab-01.01.2025_HP.pdf (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK ProVita (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

BKK ProVita, Leistungsseite „Homöopathie“ https://bkk-provita.de/leistungen/krankenkasse-homoeopathie/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK Public (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

BKK Public, Satzung in der Fassung des 73. Nachtrags, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-public.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Public_idF_73_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK Rieker • RICOSTA • Weisser (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

BKK Rieker • RICOSTA • Weisser, Satzung, Stand 01.01.2026, Zusätzliche Leistungen nach § 11 Abs. 6 SGB V, Gesundheitskonto Buchstabe a und Buchstabe d, dazu § 12 (Leistungen) Nummer 4 (Erweiterte Schwangerenleistungen) (PDF) https://www.bkk-rrw.de/fileadmin/medien/dokumente/ueber_uns/2026-01-01_KV_Satzung_BKK-RRW.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für BKK Salzgitter (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

BKK Salzgitter, Satzung in der Fassung des 140. Nachtrags, Stand 01.01.2026, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.bkk-salzgitter.de/fileadmin/downloads/Satzung_BKK_Salzgitter_idF_140_Nachtrag.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für BKK VDN (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK VDN, Leistungsseite „Medikamente der Homöopathie, pflanzliche Arzneimittel (Phytotherapie) sowie Anthroposophie“ https://www.bkk-vdn.de/medikamente-der-homoeopathie-pflanzliche-arzneimittel-phytotherapie-sowie-anthroposophie/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für BKK Werra-Meissner (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK Werra-Meissner, Leistungsseite „Gesundheitskonto – GesundPlus“ https://www.bkk-werra-meissner.de/rundum-gesund/gesundheitskonto/gesund-plus/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Continentale BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Continentale BKK, Leistungen von A-Z: Naturarzneimittel https://www.continentale-bkk.de/leistungen/leistungen-a-z/naturarzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für DAK-Gesundheit (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

DAK-Gesundheit, Leistungen > Alternative Heilmethoden > Phytotherapie: Alternative Arzneimittel nutzen (aktualisiert am 20.02.2026) https://www.dak.de/dak/leistungen/alternative-heilmethoden/phytotherapie-alternative-arzneimittel-nutzen_9858 (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für energie-bkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

energie-bkk, Leistungsseite „Homöopathie und alternative Heilmethode“ https://www.energie-bkk.de/leistung/homoeopathie-alternative-heilmethode/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für EY BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

EY BKK, Leistungsseite „Homöopathie“ (Leistungen von A-Z) https://www.ey-bkk.de/leistungen/leistungen-von-a-z/homoeopathie (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für hkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

hkk, Leistungsverzeichnis A–Z, Seite „Heilpraktiker“ https://www.hkk.de/leistungen-und-services/hkk-leistungen/alle-leistungen-von-a-z/heilpraktiker (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für IKK BB (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

IKK BB – Naturheilverfahren / IKK BB-Naturheilkonto https://www.ikkbb.de/versicherte/leistungen/alternative-medizin/naturheilverfahren (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für IKK classic (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

IKK classic – Alternative Arzneimittel: Welche Kosten übernimmt die IKK classic? https://www.ikk-classic.de/pk/leistungen/alternative-heilmethoden/alternative-arzneimittel-kosten (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für IKK gesund plus (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

IKK gesund plus, Leistungsseite „Alternative Heilverfahren“ https://www.ikk-gesundplus.de/leistungen/leistungen-im-ueberblick/alternative-heilverfahren/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für IKK Südwest (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

Satzung der IKK Südwest, in der Fassung des 46. Nachtrages, Stand 03.04.2026, § 10b (Osteopathie/Chirotherapie), § 10c (Sonstige Naturheilverfahren) und § 10f (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel), Absätze 1 bis 4 https://www.ikk-suedwest.de/wp-content/uploads/2022/12/satzung_der_ikk_suedwest_krankenversicherung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für KNAPPSCHAFT (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Homöopathie-Kosten https://www.knappschaft.de/gesund-werden/therapie/alternative-medizin/homoeopathie/homoeopathie (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für Koenig & Bauer BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

Koenig & Bauer BKK, Satzung, Abschnitt VI „Zusätzliche Leistungen gem. § 11 Abs. 6 SGB V“, Ziffer I und Ziffer III (PDF, Seitenstand 01.07.2018) https://koenig-bauer-bkk.de/index_htm_files/Satzung_2025.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für Mercedes-Benz BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Mercedes-Benz BKK, Leistungsseite „Arzneimittel“ (Leistungen von A-Z), Abschnitt „Homöopathische Arzneimittel – Unser Extra für Sie!“ https://www.mercedes-benz-bkk.com/leistungen/leistungen-von-a-z/arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für mhplus (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Alternative Arzneimittel (Leistungen › Im Krankheitsfall › Alternative Arzneimittel) https://www.mhplus-krankenkasse.de/privatkunden/leistungen/im-krankheitsfall/alternative-arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

mkk – meine krankenkasse, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel“ (Leistungen von A bis Z) https://www.meine-krankenkasse.de/leistungen/unsere-leistungen/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Mobil Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Mobil Krankenkasse, Leistungsseite „Erstattung von apothekenpflichtigen Arzneimitteln“ https://mobil-krankenkasse.de/unsere-leistungen/krankheiten-und-behandlungen/Arzneimittel-und-Rabattvertraege/erstattung-apothekenpflichtige-arzneimittel.html (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für Techniker Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 29.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Techniker Krankenkasse, Leistungsseite „Höhe der Kostenübernahme für alternative Arzneimittel“ https://www.tk.de/techniker/versicherung/tk-leistungen/weitere-leistungen/arzneimittel/hoehe-kostenuebernahme-alternative-arzneimittel-2002554 (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für TUI BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 07.09.2026.

Quelle

TUI BKK, Satzung in der Fassung des 97. Nachtrags, Stand 19.08.2025, Abschnitt VI (Zusätzliche Leistungen gemäß § 11 Abs. 6 SGB V), Nummer 5 (PDF) https://www.tui-bkk.de/fileadmin/downloads/Satzung__TUI_BKK_idF_97._Nachtrag_.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für vivida bkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Leistungen von A bis Z – Alternative Arzneimittel, Aufklapper "Welche Kosten übernimmt die vivida bkk?", Abschnitt "2. Erstattung bis zu 200 Euro jährlich" https://www.vividabkk.de/de/leistungen-versicherung/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für ZF BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Alternative Arzneimittel https://www.zfbkk.de/alternative-arzneimittel (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für BKK SBH (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

BKK SBH, Leistungsseite „Homöopathische Arzneimittel“ https://bkk-sbh.de/leistung/homoeopathische-arzneimittel/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für Heimat Krankenkasse (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Heimat Krankenkasse, Leistungsseite „Alternative Arzneimittel für Kinder und Jugendliche“ https://www.heimat-krankenkasse.de/leistungen/leistungen-a-z/alternative-arzneimittel-fuer-kinder-und-jugendliche/ (erhoben am 06.09.2026)

Das Register führt für vivida bkk (Programm für eine bestimmte Gruppe): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 06.09.2026.

Quelle

Leistungen von A bis Z – Alternative Arzneimittel, Aufklapper "Welche Kosten übernimmt die vivida bkk?", Abschnitt "2. Erstattung bis zu 200 Euro jährlich" https://www.vividabkk.de/de/leistungen-versicherung/leistungen-von-a-bis-z/alternative-arzneimittel (erhoben am 06.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Qigong?

Das Register führt für AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 31.08.2026.

Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 02.09.2026.

Quelle

BKK Herkules, Leistungsseite „Traditionelle chinesische Medizin (TCM)“ https://www.bkk-herkules.de/leistungen/leistungen-a-z/traditionelle-chinesische-medizin-tcm (erhoben am 02.09.2026)

Das Register führt für energie-bkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

energie-BKK, Leistung: fit for well Tage (Stand der Seite: 20. März 2026) – Qi Gong als einer von elf Kursbausteinen des bezuschussten Programms https://www.energie-bkk.de/leistung/fit-for-well-tage/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für Heimat Krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Heimat Krankenkasse, Leistungen A-Z: Qi Gong Online-Kurse (Zusatzleistung) https://www.heimat-krankenkasse.de/leistungen/leistungen-a-z/qi-gong-online-kurse/ (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für mkk – meine krankenkasse (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

Gesundheitskurse Plus (Leistungen von A bis Z) https://www.meine-krankenkasse.de/leistungen/unsere-leistungen/leistungen-von-a-bis-z/gesundheitskurse-plus (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für pronova BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Zuschuss für Gesundheit und Fitness (Leistungen › Prävention und Früherkennung) https://www.pronovabkk.de/leistungen/praevention-und-frueherkennung/zuschuss-fuer-gesundheit-und-fitness.html (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für vivida bkk (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Leistungen von A bis Z – Gesundheitskurse, Aufklapper "Welche Kosten werden übernommen?" (Qigong und Tai Chi stehen auf derselben Seite im Aufklapper "Welche Kursangebote (Handlungsfelder) werden unterstützt?" unter "Stressreduktion") https://www.vividabkk.de/de/leistungen-versicherung/leistungen-von-a-bis-z/gesundheitskurse (erhoben am 29.08.2026)

Das Register führt für ZF BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 29.08.2026.

Quelle

Gesundheitskurse https://www.zfbkk.de/gesundheitskurse (erhoben am 29.08.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Rhythmische Massage?

Das Register führt für AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 31.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

Satzung der BKK Herkules, Fassung vom 07.06.2005 mit dem 33. Nachtrag, Stand 01.10.2025, § 12h (Leistungen besonderer Therapierichtungen) Nummern 1 und 2, dazu § 12e (Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen) Nummern 1 bis 3 https://www.bkk-herkules.de/fileadmin/medien/dokumente/PDF/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Das Register führt für HEK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 30.08.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

HEK, Satzung in der Fassung des 116. Nachtrages, Stand 31.07.2026, § 24e und § 24f (PDF) https://www.hek.de/fileadmin/user_upload/data/Dokumente_Website/Satzung/satzung-fassung-116-nachtrag-hek.pdf (erhoben am 30.08.2026)

Das Register führt für SECURVITA BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt vom 07.09.2026 bis zum 31.12.2026.

Der heute geltende Stand ist bis zum 31.12.2026 belegt. Was danach gilt, führt das Register nicht.

Quelle

SECURVITA BKK, Satzung, Stand 01.07.2026 in der Fassung des 186. Satzungsnachtrags, § 18a Absatz 2, Absatz 4, Absatz 6 und Absatz 9, dazu die Anlage zum Bonusprogramm, Übersicht erstattungsfähige Leistungen (Leistungsbonus) (PDF) https://www.securvita.de/fileadmin/inhalt/dokumente/krankenkasse/satzung.pdf (erhoben am 07.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Schröpfen?

Das Register führt für IKK BB (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 30.08.2026.

Quelle

IKK BB – Naturheilverfahren / IKK BB-Naturheilkonto https://www.ikkbb.de/versicherte/leistungen/alternative-medizin/naturheilverfahren (erhoben am 30.08.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Tai Chi?

Das Register führt für pronova BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 13.09.2026.

Quelle

Zuschuss für Gesundheit und Fitness (Leistungen › Prävention und Früherkennung) https://www.pronovabkk.de/leistungen/praevention-und-frueherkennung/zuschuss-fuer-gesundheit-und-fitness.html (erhoben am 13.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Tuina?

Das Register führt für AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 31.08.2026.

Quelle

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Satzung, veröffentlichte Fassung vom 03.08.2026, § 31 b, § 31 e, § 31 f, § 31 j und § 31x (PDF) https://www.aok.de/pk/magazin/cms/fileadmin/pk/rheinland-pfalz-saarland/pdf/Satzung/Satzung.pdf (erhoben am 31.08.2026)

Das Register führt für BKK Herkules (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 02.09.2026.

Quelle

BKK Herkules, Leistungsseite „Traditionelle chinesische Medizin (TCM)“ https://www.bkk-herkules.de/leistungen/leistungen-a-z/traditionelle-chinesische-medizin-tcm (erhoben am 02.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse Yoga?

Das Register führt für pronova BKK (Satzungsleistung): mit Bedingungen.

Gilt seit dem 13.09.2026.

Quelle

Zuschuss für Gesundheit und Fitness (Leistungen › Prävention und Früherkennung) https://www.pronovabkk.de/leistungen/praevention-und-frueherkennung/zuschuss-fuer-gesundheit-und-fitness.html (erhoben am 13.09.2026)

Die Bedingung im Wortlaut steht auf der Verfahrensseite.

Werkzeuge zu diesem Thema

Aus dem Ratgeber

Alle Beiträge

Alle Fundstellen dieser Seite

Quelle 343

Weitere Themen

Alle Themen

Nach oben